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THEODOR FRITSCH: 



HANDBUCH DER JUDENFRAGE 



DIE WICHTIGSTEN TATSACHEN ZUR 
BEURTEILUNG DES JUDISCHEN VOLKES 



Neunundvierzigste Auflage 



279. bis 330. Tausend 



HAMMER- VERLAG / LEIPZIG / 1944 




Theodor Fritsch (28.10.1852 - 8.9.1933) 
'Der Schopfer des praktischen Antisemitismus" 



Theodor Fritsch, der Bauernsohn und Muhlenbauingenieur, stand mit den groBen 
Judengegnern Lagarde, Diihring, Liebermann von Sonnenberg, Bockel, Stoecker usw. schon 
1880 in enger Verbindung. Je tiefer seine Kenntnis des Judentums wurde - als Student 
verkehrte er noch in einer judischen Familie -, desto mehr erkannte er den Zweck seines 
Lebens. Auf die Einkunfte seines Berufes verzichtend, opferte er Geld, Zeit und alle seine 
Krafte, um, wenn es sein muBte, in kleinster Tagesarbeit, seine Gedanken dem deutschen 
Volke mitzuteilen. Mehr oder weniger verlassen von alien Freunden gab er 1902 den 
"Hammer" - Blatter fur deutschen Sinn - heraus. In einer Zeit, die durch Rathenau, Ballin, 
Warburg und andere Geldjuden bestimmt wurde, muBte er jeden Tag mit der Tatsache 
rechnen, ins Gefangnis geschickt zu werden - wenn er Wahrheiten iiber das judische Gebaren 
in Wirtschaft, Politik, Kultur und Religion veroffentlichte. Ein durch und durch verjudeter 
Richterstand verurteilte ihn zu Gefangnis und Geldstrafen, eine verjudete Presse begeiferte 
ihn, ein sattblindes Volk verkannte ihn, der nur seiner inneren Stimme folgte. 

Schon 1887 stellte er den "Antisemiten-Catechismus" zusammen, eben dieses hiermit in 49. 
Auflage vorliegende "Handbuch der Judenfrage". In den Jahren vor und nach dem Weltkriege 
schrieb er eine Reihe Bucher, die heute noch zu den grundlegenden Aufklarungsschriften der 
volkisch-nationalsozialistischen Bewegung gehoren: "Der falsche Gott - Das Ratsel des 
judischen Erfolges", "Mein Streit mit dem Hause Warburg", "Die Sunden der GroBfinanz", 
"Anti-Rathenau". 

Als Theodor Fritsch am 8. September 1933 starb, hatte er, durch die judische Verhetzung 
noch von Millionen unerkannt, seine sich selbst gesetzte Mission erfullt: Die wichtigsten 
Grundlagen geschaffen, auf denen das deutsche Volk ein neues Reich aufbauen kann. 



Inhalt 

Vorwort zur neunundvierzigsten Auflage 6 

Einfiihrung 7 

Rassenkunde des judischen Volkes 1) 12 

Anhang: Judische Namen 20 

Verzeichnis vielgebrauchter jiidischer Worter 22 

Jiddisch und Rotwelsch 23 

Geschichte des Judentums 25 

Einleitung 25 

I. Die Geschichte des Judentums in der alten Kulturwelt 26 

1. Hauptinhalt der Alten Geschichte 26 

2. Geschichte Palastinas bis zur Babylonischen Gefangenschaft 27 

3. Entstehung und Wesen des "Judentums" 31 

4. Das Judentum im persischen, griechisch-mazedonischen, romischen Weltreich 34 

5. Die Orientalisierung der ganzen Alten Kulturwelt 39 

II. Geschichte des Judentums im Mittelalter^ 40 

1. Hauptinhalt der mittelalterlichen Geschichte 40 

2. Das Judentum im Fruhmittelalter 40 

3. Das Judentum im spateren Mittelalter 44 

III. Neuzeit 46 

l.DieGettozeit 46 

2. Angloamerikaner und Juden 47 

3. Die Juden in Deutschland 50 

4. Die Juden in Frankreich 53 

5. Der Untergang Polens 54 

6. Die Juden als Revolutions- und Kriegsgewinnler 54 

IV. NeuesteZeit" 55 

1. Hauptinhalt der Neuesten Geschichte 55 

2. Verjudung des wirtschaftlichen Lebens 57 

3. Verjudung des politischen Lebens 58 

4. Verjudung des geistigen und sittlichen Lebens 62 

5. Seltsame Bundesgenossen 64 

SchluB 65 

Die judische Lehre 66 

Bemerkenswerte Bibelstellen 66 

Die Gottesanschauungen des Alten Testaments 66 

Die Sittlichkeit des Alten Testaments 70 

Judengegnerische Stimmen des Neuen Testaments 75 

Der Talmud 75 

Der Schulchan aruch 1 ' 79 

Die Formel "Kol nidre" 85 

Ritualmorde 86 

Das Schachten 87 

l.WasistSchachten? 87 

2. Das Urteil der Sachverstandigen 88 

3. Der Arier - der Jude 89 

4. Der wahre Sinn des Schachtens 89 

Judische Kampforganisationen 92 

DerKahal 92 



Alliance Israelite Universelle (AIU) 95 

Independent Order of B'nai B'rith (UOBB) 97 

Agudas Jisrael 98 

Jewish Agency 98 

Zentralverein deutscher Staatsburger judischen Glaubens 99 

Hilfsverein der deutschen Juden 100 

Verein zur Abwehr des Antisemitismus 100 

Verein der deutschen Juden 101 

Verband nationaldeutscher Juden 101 

Die Protokolle Zions 101 

Der Zionismus 104 

Das Judentum in der deutschen Kulturgemeinschaft 107 

InderPolitik 107 

Die burgerlichen Parteien 108 

Die marxistischen Parteien 118 

Die uberparteilichen Mittelpunkte judischen Einflusses 130 

Die christlichen Kirchen und das Judentum 149 

Die Beeinflussung der offentlichen Meinung 171 

Presse in Deutschland 171 

Der Jude in der Auslandspresse 180 

Im Wirtschaftsleben 182 

Juden in Bank und Borse 182 

Die Warenhauser 187 

Judische Korruption 192 

Das Judentum in der Musik 193 

Das Judentum im Theater 201 

Das Judentum im Film 205 

Das Judentum im Rundfunk 212 

Das Judentum in der Malerei 216 

Das Judentum in Turnen und Sport 218 

Das Judentum im deutschen Schrifttum 221 

Das Judentum in der deutschen Philosophic 236 

Das Judentum in der Medizin 243 

Das Judentum in der Straffalligkeit 250 

Das Judentum in der Statistik 255 

Das Judentum im fremden und eigenen Urteil 261 

Urteile romischer Schriftsteller 261 

Urteile arabischer und persischer Schriftsteller und Gelehrter 262 

Urteile aus dem sechsten bis sechzehnten Jahrhundert 262 

Urteile von Schriftstellern, Staatsmannern und Philosophen vom DreiBigjahrigen Kriege bis 

zu den Freiheitskriegen 1813-1815 269 

Urteile iiber die Juden nach den Freiheitskriegen bis zur Gegenwart 276 

Judische Selbstbekenntnisse 293 

Zur Geschichte des deutschen Antijudaismus 311 

I. Die antijudische Abwehrbewegung 311 

1. Das Entstehen der antijudischen Bewegung 311 

2. Die Entwicklung der antijudischen Vereine, Bunde und Parteien bis zum Weltkriege 
313 

II. Das volkische Erwachen 321 

1. Das volkische Ziel 322 

2. Die Entwicklung der volkischen Vereine, Bunde und Parteien 322 



3. Die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei^ 323 

III. Die deutschreligiosen Bestrebungen der neueren Zeit 329 

SchluBwort 337 



Vorwort zur neunundvierzigsten Auflage 

Kampf des Neuen Deutschlands um die Gewinnung und Sicherang der Rassereinheit und 
arteigenen Volksschopfung haben die "Niirnberger Gesetze zum Schutze des Deutschen 
Blutes und der Deutschen Art", gegeben am Reichsparteitag 1935, ein vorlaufiges Ziel 
gesetzt. Die Entjudung des offentlichen Lebens, der Politik, Kultur und Wirtschaft im 
Deutschland Adolf Hitlers hat in der ganzen Welt groBte Beachtung gefunden. Die mit alien 
Mitteln wuhlende Hetze des Juden turns gegen Deutschland und alle judengegnerischen 
Bestrebungen machen es notwendig, mehr denn je die Aufklarung der Volker iiber diese 
Grundfrage ihres Bestandes zu fordern. Vom Deutschen geschaffen und von der Betrachtung 
deutscher Dinge ausgehend, ist daher das "Handbuch der Judenfrage" gerade in der 
Gegenwart zu einer unentbehrlichen Geisteswaffe gegen die judische Weltpest geworden. 

Dem tragt seine innere Umgestaltung insofern Rechnung, als es aus einem reinen 
Kampfbuch zu einem vorbildlichen Volkslehrbuch und Gegenstand griindlichster sachlicher 
Schulung geworden ist. Ganz im Geiste Theodor Fritschs geht es so seinen Weg zu den 
arischen Volkern, denen solches Wissen zum Fanal der Befreiung an der Fremdrasse wird. 

Das "Handbuch" bietet gerade in der neuen Fassung die klassische Darstellung der 
Geschichte der Juden in Deutschland und des schweren, aber unentwegten Kampfes der 
Deutschen gegen diese Eindringlinge, der in der nationalsozialistischen Erhebung des Jahres 
1933 seine elementare Erfullung fand. Nicht nur geschichtlich erzahlend, sondern auch 
kritisch beurteilend haben bewahrte Sachkenner der verschiedensten Gebiete alles dazu 
beigetragen, ein vollstandiges Bild dieses Geschehens, der waltenden Krafte und der neuesten 
Ergebnisse, zu zeichnen. 

Allen, die in Mitarbeit und praktischen Vorschlagen zur Ausgestaltung und Verbesserung 
des "Handbuches der Judenfrage" mitgeholfen haben, sei gedankt; auch den unzahligen 
Lesern, die das hier erschienene Wissen weitergeben und so mithelfen, die letzten 
Unkenntnisse iiber judische Anschlage allenthalben zu beseitigen. 

Im Gedenken des altesten Vorkampfers der Deutschen Erhebung gegen den judischen 
Weltfeind geben wir auch der neuen Bearbeitung den bewahrten Titel: Theodor Fritsch, 
Handbuch der Judenfrage. Moge es wieder wie die ihm vorausgegangenen 
Zweihundertachtundsiebzigtausend seinen Kampfzweck erfullen. 

Leipzig, im September 1943. 

Schriftleitung des Handbuches der Judenfrage 



Einfuhrung 

Die Geschichte des Judentums ist die Geschichte des Niederganges, nicht der Juden, 
sondern der Volker, die den Juden Gast- und Wohnrecht gewahrten. Aus den Zeiten der 
Romer schon kommen Stimmen, die dieses Volk, sofern man bei dem Rassengemisch von 
einem Volk sprechen kann, als schuldig in weitestem Sinne bezeichnen. Es darf hier auch auf 
das alteste Geschichtswerk des Judentums selbst hingewiesen werden, auf die Bibel, die 
wahrlich den Charakter dieser Menschen restlos enthullt. Seit zweitausend Jahren also, seit 
die Juden es verstanden, sich in die Geschichte der kultivierten Welt einzuschleichen, finden 
sich starke Stimmen gegen sie; und diese AuBerungen mehren sich, je starker das Judentum 
sich in die Geschichte Europas einnistete. Die Geschichte Europas war jahrhundertelang 
Weltgeschichte; als deren Rahmen das gesamte Erdenrund umspannte, erweiterten sich die 
Verlautbarungen gegen die Juden in gleichem, wenn nicht starkerem MaBe. Von Tacitus und 
Diodor iiber Giordano Bruno bis zu Luther, Goethe, Fichte und Schopenhauer tonen zum Teil 
recht kraftige Warnungen vor den Juden. Tacitus nennt die Juden den 'Abscheu des 
Menschengeschlechtes" (taedium generis humani), im Neuen Testament findet man das Wort 
des Christus von den Sohnen des Teufels, Richard Wagner spricht von einem "Damon des 
Verfalles der Menschheit", wie sich ja auch Mommsen ahnlich ausdriickt: "Terment der 
Dekomposition", und Treitschke sagt kurz: "Die Juden sind unser Ungluck". 

Die schon aus dem Alten Testament bekannte Rachsucht des judischen Volkes, man kann 
wohl von einer "gottlichen" Rachsucht sprechen, denn immer wird der heute von den 
Konfessionen verehrte Gott Jahwe als Racher in den Vordergrund gestellt, verhinderte, daB 
die standigen Warnungen das notwendige Gehor fanden. Freilich kommt dazu noch eine 
gewisse Gutglaubigkeit der ehrlichen Menschen und das sehr eigenartige Vermogen der 
Juden, sich immer wieder und uberall einen maBgebenden EinfluB zu verschaffen. Je mehr die 
Juden ihre Ansichten von Politik, Wirtschaft, Kunst usw. den anderen Volkern aufzuzwingen 
verstanden mit Hilfe ihres blutsmaBig listenreichen Wesens, desto starker wuchs dieser 
EinfluB. So ist es unleugbare Tatsache, daB jeder, der gegen den Juden Stellung nimmt, in 
scharfster Weise boykottiert wird; nicht nur der Einzelne, wie etwa die Judengegner in den 
Jahrzehnten vor dem Umsturz in Deutschland, sondern auch ganze Staaten, wie wir es in den 
Jahren nach dem nationalsozialistischen Umsturz erleben konnten. Die Geldmacht des 
Judentums zwang ja auch den eitlen Henry Ford zur Einstellung seines antijudischen 
Kampfes. 

Dabei ist der Antijudaismus genau genommen ebenso alt wie das Judentum. Theodor 
Fritsch sagte einmal: "Wie sollte auch eine aberglaubische und fanatische Sekte, deren Ziel 
die Ausbeutung und Unterjochung der ehrlich schaffenden Menschheit ist, nicht die 
leidenschaftliche Abwehr aller ehrlichen Volker finden?" 

Trotz dieser zum Teil sehr tiefgehenden Erkenntnisse iiber das Judentum, ist den Juden im 
18. und vor allem im 19. Jahrhundert in alien Staaten das Burgerrecht verliehen worden. 
Indem man sie als religiose Gemeinschaft anerkannte, wurden sie gleichberechtigt. Dabei 
muB festgestellt werden, daB die Religion der Juden, Talmud und Schulchan aruch, den 
Gesetzgebenden kaum bekannt war. Denn diese, die sich oftmals Huter des Christentums 
nannten, wuBten nicht, daB in den Gesetzbuchern der Juden eine unumschrankte 
antichristliche Stellung eingenommen wurde. Zwar konnte angenommen werden, daB seit 
Eisenmengers Enthullungen iiber den Talmud die religiose Einstellung der Juden bekannt 
war, ist der Druck dieses umfangreichen Werkes doch gerade durch einen preuBischen Konig, 
1711 durch Friedrich I, erfolgt. Aber wir wissen, daB gerade seit der Franzosischen 
Revolution 1789 die Macht des Judentums so gewaltig gestiegen war, daB es mit Hilfe seines 



wirtschaftlichen Einflusses sich die Gleichberechtigung erringen konnte. Dabei ist und wird in 
auBerdeutschen Landern die Gleichberechtigung nur auf die Juden angewendet; niemals ist es 
den Juden eingefallen, den anderen Menschen gegenuber eine Gleichberechtigung 
anzuerkennen. Sie sind das "auserwahlte Volk", das iiber alien anderen steht, und 
bezeichnenderweise wird es heute noch oder wieder von Vertretern beider christlichen 
Konfessionen als solches anerkannt. 

Es ist aber nicht zu leugnen, und wird auch von den Juden selbst in offenen Stunden nicht 
geleugnet, daB es sich letzten Endes gar nicht um eine religiose Gemeinschaft bei den Juden 
handelt. Vielmehr nennen sie das "Religion", was sich in Wirklichkeit als uralte gesetzliche 
Vorschriften "zur materiellen Forderung des judischen Volkes" entpuppt. Wahrend das 
Glauben zum Beispiel bei den deutschen Menschen eine innere Gotteserkenntnis bluteigener 
Art darstellt, ist Religion bei den Juden der auBere Rahmen fur ein Volk, das in einem iiber 
alle Staaten der Erde verbreiteten Staate zusammengebunden ist. Die Juden sind daher einmal 
"Staat im Staate" und zum anderen "Staat iiber alle Staaten". 

Die judengegnerische Bewegung, die in Deutschland in richtiger Erkenntnis der 
Zusammenhange durch Adolf Hitler 1933 zum Siege gefuhrt wurde, hat eine jahrhundertealte 
literarische Vorgeschichte. Man kann von einem Quell sprechen, der durch die Zeiten zu 
einem unuberwindlichen Strom angewachsen ist. Am Anfang steht Martin Luthers Schrift 
"Von den Juden und iren Lugen", in der er mit der harten, oft unerhort derben Sprache seiner 
Zeit das Judentum anprangert. Die 1701 erfolgte erste, vom osterreichischen Kaiser 
bezeichnenderweise verbotene Schrift Professor Eisenmengers "Das entdeckte Judentum" 
enthullte den unendlichen moralischen Tiefstand der sogenannten "Religion" des Talmud. Es 
folgten dann, im Zusammenhang mit friiheren MaBnahmen, einige Judengesetze, "Juden- 
Reglements", verschiedener Fursten. Der letzte, aber in Deutschland entscheidende Kampf 
gegen das Judentum setzte ein - mit Richard Wagners Schrift "Das Judentum in der Musik" 
(1869). Schon im folgenden Jahr erschien "Die Juden und der deutsche Staat". Der Verfasser 
nannte sich H. Naudh; doch darf angenommen werden, daB ein enger Mitarbeiter Bismarcks 
hinter der bedeutsamen Schrift stand. Spater wurde als Verfasser ein Gutsbesitzer Heinrich 
Nordmann angenommen, dieses ist aber nicht eingetreten. Jedoch war die Wirkung des 
Buches nicht so, wie der oder die Verfasser sie sich gedacht hatten. Theodor Fritsch wies 
einmal darauf hin, daB selbst die damals machtige konservative Partei sich nicht dieser "in 
warmem, staatstreuem und christlichem Tone gehaltenen Schrift" angenommen hatte. Mehr 
Erfolg hatte Otto Glagau mit einem 1876 in der "Gartenlaube" veroffentlichten Aufsatz. Er 
wies hier nach, daB die ungeheuren Borsenmanover in Anfang der siebziger Jahre das 
deutsche Volk um mehrere Milliarden bestohlen hatten. Von diesem Aufsatz her beginnt der 
Kampf gegen das Judentum scharfere Formen anzunehmen. Nach der Schrift des 
Judenstammlings Wilhelm Marr "Der Sieg des Judentums iiber Germanentum" (1878) wurde 
die deutsche Offentlichkeit aufmerksam. Es traten nun auch anti-judische Redner auf, die das 
Volk immer in Bewegung zu erhalten versuchten. Offenbar war aber jener fiir die letzte 
politische Auseinandersetzung notwendige Reifezustand noch nicht erreicht, so daB die anti- 
judische Bewegung zwar eine gewisse Bliite erreichte, nicht aber entwicklungsgeschichtlich 
bedingte Erfolge zeitigen konnte. Es ware aber falsch, den groBen Wert jener Zeit zu 
ubersehen, denn die notwendige Auseinandersetzung, vor allem die tiefgriindige Erkenntnis, 
die in unserer Zeit durch den Nationalsozialismus zum Erfolg fiihrte, findet in jenen Jahren 
gewissermaBen den ersten Saatgrund. 

1878 trat der von Metz nach Berlin berufene Hofprediger Stoecker auf. Seine Reden 
entfachten einen Sturm der Zustimmung und der Ablehnung. Stoecker war der falschlichen 
Ansicht, die Juden durch Taufen zu anstandigen Staatsburgern machen zu konnen. Er lieB 

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dabei die rassischen Grundlagen auBer acht, obwohl des Franzosen Gobineau Rassenwerk 
bereits in den fiinfziger Jahren erschienen war. So muBte denn der gute Wille Stoeckers bald 
Schiffbruch erleiden. 

In den nachsten Jahren traten dann Dr. Ernst Henrici, Lebermann von Sonnenberg, Dr. 
Bernhard und Paul Forster, die Schwager Nietzsches, hervor und errangen offentliche Erfolge, 
die sich zu einer geschlossenen antijiidischen Bewegung erweiterten. In kurzer Zeit waren 
auch einige judengegnerische Zeitungen und Zeitschriften entstanden, die aber, auBer Otto 
Glagaus "Kulturkampfer", keine langere Lebensdauer hatten. Man muB dabei bedenken, daB 
schon zu jenen Jahren die Juden vermittels ihrer Wirtschaftsmacht einen, gerade in den 
Zeitungen offenbar werdenden, Druck ausubten. Zeitungen waren bis zum Schriftleitergesetz 
1933 von ihren Anzeigengebern abhangig. Schrieben sie im antijiidischen Sinne, wurden 
ihnen die ihre Wirtschaftlichkeit erhaltenden Anzeigen der groBen judischen Firmen 
genommen. Umgekehrt war es naturlich auch so, daB jene groBen und kleinen Geschafte, die 
in den ersten antijiidischen Zeitungen Anzeigen aufgaben, sofort von der Wirtschaftsmacht 
des Judentums boykottiert wurden. Da die Leserschaft dieser ersten antijiidischen Zeitungen 
naturgemaB beschrankt war, so muBten die Unkosten durch Anzeigen gedeckt werden. Dies 
war zumeist ein ergebnisloser Versuch, so daB die Zeitungen und Zeitschriften ihr Erscheinen 
bald wieder einstellen muBten. 

Trotzdem war es der Bewegung moglich, schon 1880 an Bismarck eine "Antisemiten- 
Petition" zu senden, die rand 250.000 Unterschriften trug. Die Petition forderte 
Einschrankung oder Verhinderung der Einwanderang auslandischer Juden, ihre 
AusschlieBung von alien obrigkeitlichen Stellungen, Erhaltung des christlichen Charakters der 
Volksschule, Wiederaufnahme der Statistik iiber die judische Bevolkerang. Am 20. 
November 1880 wurde die Petition im PreuBischen Abgeordnetenhause beraten. Dabei gab 
der Zentramsabgeordnete Bachem eindracksvolle Beispiele des judischen Terrors, der 
Abgeordnete Stoecker sagte, wenn sich der Fortschritt (Demokraten) weiter mit dem 
Judentum identifiziere, wurde das dieser Partei das Leben kosten. Besonders bemerkenswert 
sind die Ausfuhrungen des damaligen Berliner Oberburgermeisters Hobrecht, der den 
Liberalen zugehorte: "In einer gleichberechtigten Gesellschaft ist unertraglich dieses maBlose, 
furchterliche Geschrei, wenn einem von ihnen auf die Huhneraugen getreten wird; und wenn 
gar jemand in einer abhangigen Stellung, dessen Amt ihn zu besonderer Diskretion 
verpflichtet, sich gegen einen Juden eine Taktlosigkeit oder Ungezogenheit zuschulden 
kommen laBt, was ja libel genug ist, dann horen sofort alle Rucksichten auf, dann sollen alle 
Behorden Zeugnis ablegen von der Tiefe ihrer Entriistung. Es soil die ganze obrigkeitliche 
Gewalt aufgehoben werden, um die Unbill zu rachen." 

Wie bei der Presse, so waren auch bei den parlamentarischen Parteien die Moglichkeiten 
einer Stellungnahme gegen das Judentum und einer Unterstutzung des antijiidischen Kampfes 
gering. Die Beitrage der Mitglieder konnten den notwendigen Organisationsaufbau nicht 
tragen; es muBten freiwillige Spenden angenommen werden, Spenden von Geldleuten. Und 
das waren in vielen Fallen wiederum Juden, so daB alles weitere klar erkenntlich ist. In den 
letzten Jahren des vorigen Jahrhunderts entstand unter der Leitung Dr. Konigs (Witten) und 
Liebermann von Sonnenbergs die "Deutsch-soziale Partei", die Mitte der neunziger Jahre 
sechzehn Abgeordnete zahlte. Wenn auch einige von diesen, so Dr. Boeckel, auBerst begabte 
Redner waren und im Lande groBen Anhang hatten, so blieb der EinfluB der Deutschsozialen 
Partei gering. Sie brach dann auch um die Jahrhundertwende zusammen. 

Beigetragen zu diesem Verfall hat neben der Uberhandnahme des judischen Wettbewerbes, 
der den gewerblichen Mittelstand verarmen lieB und die Industrie mehr und mehr in die 

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Hande des Judentums brachte, auch das unrichtige Benehmen der antijiidischen Politiker 
Ahlwardt und Graf Piickler. In diesem Zusammenbruch der ersten antijiidischen Bewegung 
blieb als einziger Haltepunkt Theodor Fritsch aufrecht. Er griindete 1902 seine Zeitschrift 
"Hammer" und begann mit dieser einen unerbittlichen Kampf gegen das Judentum. 

Es war auBerst schwer fur Theodor Fritsch, mit seiner Zeitschrift gegen die Zerstorung jedes 
deutschen Empfindens zu arbeiten. Das Judentum ging von Anbeginn an mit riicksichtslosen 
Mitteln gegen ihn vor. Oder aber, es arbeitete innerhalb des deutschen Staates so geschickt 
getarnt, daB der einfache Mensch kaum erkennen konnte, wo und wie sich der Jude auBerte. 
So bemuhte sich Theodor Fritsch unausgesetzt, einen groBeren Kreis Freunde zu gewinnen; er 
versuchte geistig-sittlich zu wirken, veroffentlichte Aufsatze iiber die Rassenfrage, um so den 
Boden fur eine Erneuerung von Volk und Staat vorzubereiten. Wahrend des Krieges 1914 bis 
1918 nahm er in besonderer Weise Stellung gegen das judische Schieberunwesen. Wegen der 
Veroffentlichungen iiber das Unwesen der von den Juden Rathenau und Ballin gegriindeten 
Kriegsgesellschaften wurde der "Hammer" mehrfach von der Obersten Heeresleitung 
verboten. 

Der Krieg, dessen Hintergriinde einwandfrei den judischen Hetzer erkennen lassen, brachte 
das Erlebnis der Frontgemeinschaft. Aus dieser Feuerprobe des deutschen Menschen und der 
deutschen Seele wurde die Erneuerung Deutschlands geboren. Wahrend auBerlich Staat und 
Volk zusammenbrach, wahrend der Parlamentarismus seine riesige Scheinblute hatte und mit 
seiner Duldung des Judentums das deutsche Volksvermogen verschleuderte, wurden mehrere 
volkische Bunde geschaffen. Es war dies eine innere Reaktion auf den Niederbruch, das 
Aufbegehren der gesunden seelischen Krafte gegen die nun seit Jahrzehnten im deutschen 
Volkskorper lebende Verseuchung durch das Judentum. Aus der naturlichen Vielfalt der 
Erneuerung sbewegungen hob sich bald die Nationalsozialistische Arbeiterpartei heraus, deren 
Fuhrer Adolf Hitler den Kampf mit dem Judentum in alien deutschen Lebensgebieten 
aufnahm. Dieses Ringen, das vornehmlich um den deutschen Arbeiter ging, den judischer 
Marxismus und Kommunismus eingefangen hatten, war unerhort hart und reich an 
Blutopfern. Die NSDAP bewies durch die Uberwindung rein naturlicher biologischer und 
politischer Ruckschlage, daB sie eine lebendige Volksbewegung war. In der Ubernahme der 
Macht im Deutschen Reich zeigte sie, daB der volkische Gedanke die unuberwindliche 
schopferische Kraft des deutschen Volkes ist. 

Freilich erkannte Adolf Hitler das unbedingte Gesetz an, welches sich gerade in den Jahren 
nach dem Krieg offenbarte, daB namlich der Krieg ein harter Schnitt durch die Zeitgeschichte 
und alles vor ihm uberlebt war. Dadurch wurde die letzte, tiefe Erneuerung des deutschen 
Volkes zu einem Generationenproblem. Die Erziehung der deutschen Jugend wurde 
dementsprechend unter die Gedanken der Zukunft gestellt, die sich kiirzest als die Gedanken 
der Volksgemeinschaft bezeichnen lassen. Auf Grand der gesamten Entwicklungsgeschichte 
wurde so das ganze Leben des Volkes in einen neuen Rahmen gebannt. Der Auflosung der 
Parteien folgte eine Gesetzgebung vollig neuen Inhalts. So konnte es erreicht werden, 
hauptsachlich Volksgesundheit und Bauerntum als die Grundlagen des Reiches zu schirmen 
und zu kraftigen. Der EinfluB des Judentums wurde durch die gesetzlosen Juden [Anm.d.K.: 
Textfehlt, evtl. "ausgeiibt"], aber auch andere Vaterlandsverrater Deutschland. 

Vom ersten Jahr an stand die deutsche Erneuerung unter dem Zeichen eines alljudischen 
Kampfes gegen Deutschland. Kaum einmal in der Geschichte des Judentums zeigte dieses 
seine uberstaatliche Geschlossenheit so auBer-ordentlich wie jetzt. Nicht nur die Emigranten, 
sondern auch das in Amerika, England, Frankreich und der Sowjetunion ansassige Judentum 
versuchte, Deutschland wirtschaftlich abzuschlieBen. Die weltwirtschaftlichen Folgen dieses 

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Boykotts schadigten aber die auBerdeutschen Industrien in besonderem MaBe, so daB der 
Boykott bald seine ersten starken Wirkungen verlor, urn so mehr, als Deutschland sich auf 
verschiedenen Gebieten unabhangig zu machen bestrebt war. Wahrend im Reich das 
Judentum als restlos ausgeschlossen gelten kann, in keinem Lebensgebiet der Nation 
bestimmend wirkt, hat der unablassige Kampf gegen Deutschland den fremden Volkern die 
Augen iiber das Judentum geoffnet. Antijudische Bestrebungen sind iiberall im Entstehen, ihr 
Wirksamwerden hangt von vielerlei, in den einzelnen Landern beruhenden Voraussetzungen 
ab. Jedoch ist die Rassenerkenntnis, deren Pflege das beste Abwehrmittel gegen das Judentum 
ist, in alien Landern mehr oder weniger weit gediehen, so daB mit einem Vergehen der 
Weltbewegung heute nicht mehr gerechnet werden kann; auch der gegen wartige, wiederum 
auf judisches Betreiben herbeigefuhrte Weltkrieg wird das Erwachen der Volker nicht hindern 
konnen. 



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Rassenkunde des jiidischen Volkes 1} 

Dieser Abschnitt lehnt sich im wesentlichen an Gunthers "Rassenkunde des jiidischen 
Volkes" an (1930, Miinchen, J. F. Lehmanns Verlag. Preis geh. 9,90 RM., geb. 11,70 RM.). 
Sieht man von dem heute vielfach (auch in rein wissenschaftlicher Hinsicht) uberholten 
Werke, "Zur Volkskunde der Juden " von Richard Andret ab, so gibt es kein Buch, welches 
sich besser als Grundlage fur die folgenden Ausfuhrungen eignete. Der Verlag dankt auch an 
dieser Stelle Herrn Professor Gunther fur die freundlich gewahrte Erlaubnis zur Benutzung 
seines Werkes. 

Unter einer Menschenrasse versteht man eine Menschengruppe, die sich durch die ihr 
eigene Vereinigung korperlicher Merkmale und seelischer Eigenschaften von jeder anderen 
(in solcher Weise zusammengefaBten) Menschengruppe unterscheidet und immer wieder nur 
ihresgleichen zeugt. Nicht zu verwechseln mit dem Begriff "Rasse" sind die Begriffe "Nation" 
oder "Staatsgemeinschaft", ferner "Volk" oder "Gesittungsgemeinschaft" 
(Kulturgemeinschaft), insbesondere Sprachgemeinschaft", schlieBlich "Religions"- oder 
"Glaubensgemeinschaft". Dieser Hinweis ist in unserem Falle besonders angebracht, weil fast 
jeder Autor mit den Worten "semitisch" und "Semitismus" eine andere Bedeutung verbindet. 
Mindestens ist "semitisch" im Vergleich zu "judisch" der umfassendere Begriff. Der von dem 
Judenstammling Wilhelm Marr 1879 gepragte Ausdruck "Antisemitismus" ist schon insofern 
nicht glucklich, als es andere Volker semitischer Sprache, so die Araber, gibt, die in scharfem 
Gegensatz zu den Juden stehen. Man wird daher nicht nur aus Griinden der Sprachreinlichkeit 
den Ausdruck "Antisemit" vermeiden und ihn durch "Judengegner" ersetzen. Bei der 
Gegensatzlichkeit zwischen Juden und Nichtjuden, die selbstverstandlich von beiden Seiten 
empfunden wird, geht es, dies sei ausdriicklich hier bemerkt, nicht nur um die Rasse, sondern 
es spielen auch andere Triebkrafte mit. Die Frage, in welcher Weise und inwieweit dies der 
Fall ist, muB hier offen bleiben, da sie weit ausholende Erorterungen notwendig machen 
wurde. Im Wesentlichen trifft aber der Satz "Die Judenfrage ist eine Rassenfrage" das 
Richtige. Etwas vorschichtiger driickt dies Gunther so aus, daB die Rassenfrage "die 
Grundlage bilden muB fur die Erorterung aller Fragen, die sich aus dem Wesen und Wirken 
des jiidischen Volkes ergeben haben und ergeben konnen". 

Damit stehen wir freilich vor einer neuen Schwierigkeit. Wenn wir etwa die rassischen 
Verhaltnisse Europas im Auge haben, unterscheiden wir heute, im Wesentlichen nach 
Gunther, eine nordische, eine westische (mediterrane, mittellandische), eine dinarische, eine 
ostische (alpine), eine ostbaltische und eine falische (dalische) Rasse. Die Merkmale 
beispielsweise der nordischen Rasse sind: hohe und lange (schlanke) Gestalt, langes Gesicht, 
langer Schadel (von oben gesehen!), helle durchschimmernde Haut, weiches blondes Haar, 
helle, insbesondere blaue Augen. Kommen wir in eine vorwiegend von der nordischen Rasse 
bewohnte Gegend, etwa nach Norwegen, so fallt uns die Gleichartigkeit der Einwohner auf, 
von denen fast jeder einzelne die Mehrzahl der genannten Merkmale in sich vereinigt. 
Brachten wir demgegenuber wahllos etwa 1000 Juden einer deutschen GroBstadt zusammen, 
so wiirden wir hochgewachsene und niedriggewachsene, schlanke und untersetzte, 
breitgesichtige und schmalgesichtige, dunkelhaarige und blonde Menschen nebeneinander 
finden. Daraus zu schlieBen, daB die Juden somit keine Rasse waren, geht aber nicht an; denn 
wir sehen ohne weiteres, daB der Mehrzahl dieser Juden zweifellos etwas Gemeinsames 
eignet, freilich etwas, was sich nicht leicht beschreiben laBt. Man darf somit zunachst nur 
folgern, daB die Juden keine Rasse beispielsweise im Sinn der obgenannten europaischen 
Rassen sind. Die Juden sind vielmehr das Ergebnis eines Rassengemisches, freilich eines 
Rassengemisches besonderer Art. 

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In Laienkreisen nimmt man gemeinhin an, es bilde sich bei der Mischung zweier oder 
mehrerer Rassen eine "Mischrasse", d.h. eine Rasse, die von jeder der gekreuzten Rassen etwa 
gleichviel beziehe; daB sich also bei Kreuzung einer groBen, blonden, langkopfigen und 
schmalgesichtigen Rasse mit einer kleinen, schwarzen, kurzkopfigen und breitgesichtigen 
Rasse eine mittelgroBe, braune, mittelkopfige und mittelgesichtige "Mischrasse" oder neue 
Rasse bilde. Dies trifft nicht zu. Hier gelten vielmehr die sogenannten Mendelschen Gesetze, 
die wir dem Augustinerpater Johann (Gregor) Mendel (1822-1884) verdanken und iiber die 
man sich an geeigneter Stelle unterrichten mag. Allgemein gilt, was Eugen Fischer in bezug 
auf die Schadelform der von ihm untersuchten Rehobother Bastards (Sudwestafrika) sagt: 
"Zunachst sieht man bei typischen, nachweisbaren Mischungen zweier verschiedener Rassen, 
daB die Mischbevolkerung nicht eine Schadelform besitzt, deren Langen-Breiten-Index 
(Verhaltnis von Breite zu Lange) um einen Mittelwert schwankt, sondern die Variationskurve 
bleibt zweigipflig, die beiden alten Mittelwerte lassen sich noch erkennen." So hat auch die 
verhaltnismaBig starke und Jahrhunderte dauernde Inzucht aus dem judischen Volke 
keineswegs eine "neue Rasse" im eigentlichen Sinne gemacht, wohl aber haben 
Umwelteinflusse die Fortpflanzung der Trager einer bestimmten Merkmalzusammenstellung 
besonders gefordert und die Fortpflanzung der Trager aller anderen 
Merkmalzusammenstellungen dauernd gehemmt. Hierdurch ist es zu einer gewissen 
Erbhaufung solcher leiblich-seelischen Erbanlagen gekommen, die uns als "kennzeichnend 
judisch" erscheinen. Es sei bemerkt, daB eine solche Entwicklung in der Geschichte der 
Menschheit zu den Ausnahmen gehort und nur unter bestimmten Umstanden moglich ist. 
Eine wissenschaftliche Bezeichnung fur das Ergebnis einer solchen Entwicklung gibt es noch 
nicht. Da manches gegen die Bezeichnung "Volk" spricht, wird man die Juden am besten als 
eine Rasse zweiter Ordnung bezeichnen. Die Rassen, aus denen sich diese Rasse zweiter 
Ordnung zusammensetzt, sind im Wesentlichen zwei: die vorderasiatische Rasse und die 
orientalische Rasse; neben geringen Einschlagen anderer Rassen kommen insbesondere noch 
die innerasiatische und ostbaltische Rasse in Betracht. 

Man kann nun innerhalb des Judentums in der Hauptsache^ zwei Schlage unter scheiden: 

Auf weitere Untergruppen, wie beispielsweise den sogenannten "Philisterschlag", der 
verhaltnismafiig viel nordisches Blut haben soil, von dem man aber meines Erachtens einen 
weiteren grofien, aber zur Breite und Fiille neigenden Schlag abzweigen miifite, kann hier 
nicht eingegangen werden. 

1. die Ostjuden; auch genannt: deutsche Juden oder Aschkenasim; 

2. die Sudjuden; auch genannt: Westjuden, spanische Juden oder Sephardim. 

Zu den Ostjuden, die etwa neun Zehntel des Judentums ausmachen, gehoren heute im 
wesentlichen die Juden der Sowjetunion, des ehemaligen Polens, Osterreichs sowie 
Deutschlands, Ungarns und der groBte Teil der Juden Nordamerikas und ein groBer Teil der 
Juden Westeuropas; sie sind ein Rassengemisch, in dem die vorderasiatische Rasse vorwiegt 
und zu der Beimischungen der orientalischen, ostbaltischen, ostischen, innerasiatischen, 
nordischen, hamitischen Rasse und negerischen Rassen kommen. Die Reihenfolge der hier 
genannten Rassen gibt ungefahr einen MaBstab fur die Starke der Beimischung. 

Die Sudjuden, die etwa ein Zehntel der Gesamtheit ausmachen, werden heute gebildet durch 
die Juden Afrikas, der Balkanhalbinsel, Italiens, Spaniens und Portugals und einen Teil der 
Juden Frankreichs, Englands und Hollands. In ihnen wiegt die orientalische Rasse vor, dazu 



13 



kommen Einschlage der vorderasiatischen, westischen, hamitischen, nordischen Rasse und 
negerischer Rassen. 

Man kann die korperlichen und seelischen Eigenschaften der Juden schwer schildern, wenn 
man nicht vorher wenigstens in Kiirze auf die beiden hier in Betracht kommenden Haupt- 
Grundrassen, namlich die vorderasiatische und die orientalische Rasse, eingeht. Es bedarf 
aber vorher noch einiger grundsatzlicher Bemerkungen. Man konnte die Frage aufwerfen, mit 
welchem Grade der Wahrscheinlichkeit man den Juden als solchen erkennt. Diese Frage ist so 
kaum zu beantworten. Beispielsweise kann ein Lichtbild deshalb tauschen, weil auf ihm das 
Judische des Dargestellten nicht recht zum Ausdruck kommt. Auch wenn wir den Juden in 
Fleisch und Blut vor uns haben, kommt es noch sehr auf die Umgebung an. Zweifellos ist der 
Jude da, wo er sich von der Bevolkerung rassisch abhebt, also beispielsweise in einer 
landlichen Gegend Norddeutschlands, viel leichter zu erkennen, als etwa in Kleinasien oder in 
Suditalien. Eine weitere Frage ist, mit welcher Sicherheit die Juden sich einander erkennen, 
und zwar auch unter schwierigen Umstanden. Gunther erwahnt einen Bericht, in dem ein 
Russe aus einer Anzahl von Lichtbildern 50 %, ein Jude sogar 70 % richtig als Juden 
erkannte. Man durfte daraus schlieBen, daB die Juden sich bei personlicher Begegnung fast in 
alien Fallen erkennen, und zwar sofort oder alsbald. Beim Nichtjuden ist dies wohl eine Frage 
der Begabung, sagen wir des Instinktes. Hervorzuheben ist jedenfalls daB hier in 
Zweifelsfallen die Sprache, die Art der Bewegung, des "Auftretens", sicherere Kennzeichen 
sind als das Aussehen; dies gilt auch fur Mischlinge. Es ist in der Eigenart der Sache 
begriindet, daB die Ansichten der Fachleute da oft weit auseinandergehen. Selbst in einem 
Werke wie dem von Gunther mochte man dies oder jenes anders dargestellt wissen. Auch die 
folgenden Ausfuhrungen konnen daher, obwohl sie nur das Wichtigste bringen, teilweise nur 
als Anregungen gelten - als Anregungen fur den Leser, die Augen selbst offen zu halten. Der 
Jude gibt sich als Vorgesetzter anders denn als Untergebener, als Geschaftsmann anders denn 
als Kunstler oder als Angehoriger der freien Berufe, schlieBlich, was besonders wichtig ist, 
unter seinesgleichen anders als unter Nichtjuden. Dies letztere ist noch in anderer Hinsicht 
bedeutungsvoll. Gunther wird, besonders in seinen anderen Werken, nicht miide, darauf 
hinzuweisen, daB in der Beurteilung einer Rasse durch eine andere immer etwas Bedingtes 
liegt, daB man einer Rasse eigentlich nur gerecht werden konnte, worin man sie mit ihren 
Augen sehen konnte. Der Jude wird beispielsweise manches Zusammengehorigkeitsgefuhl, 
VolksbewuBtsein, Familiensinn nennen, wofur wir wesentlich andere Bezeichnungen 
gebrauchen mochten. Dies gilt auch fur geistige Fahigkeiten und korperliche Eigenschaften, z. 
B. fur das Schonheitsbild, also die Ansichten iiber die Begriffe von schonen Menschen. 
Judische Selbstzeugnisse haben somit hier einen ganz besonderen Wert. Vielleicht darf man 
hieran noch eine Bemerkung kniipfen. Die Judenfrage ist eine sehr ernste Frage, deren 
Schwerpunkt aber nur mittelbar auf wirtschaftlichem Gebiete liegt, d.h. nur insoweit, als eine 
wirtschaftliche Macht zu Beeinflussung der Politik und Gesittung gebraucht werden kann, 
und nur insofern sind die Juden "unser Ungluck". Man ziehe daher, wenn es um 
wirtschaftliche Fragen geht, die Judenfrage nicht in unnotiger Weise heran, sondern weise auf 
eine Wirtschaftsordnung hin, die das Wohl der Schaffenden begunstigt und Schacher, 
Spekulation, mobiles Kapital zuriickdrangt und in Schranken halt 1} . Hierher gehort auch, daB 
fur Spottereien und Witz nur dann Raum ist, wenn Scharfe und Geist einerseits und Giite und 
Schlagkraft andererseits einander entsprechen. Zu den judischen Selbstzeugnissen gehoren 
auch die judischen, d.h. von den Juden herstammenden Witze; aber eine grundlegende, 
abschlieBende Untersuchung iiber das Thema "Rasse und Humor" liegt noch nicht vor. 

Die Grundziige einer solchen Wirtschaftsordnung hat, ausgehend von Adolf Wahrmund 
und Ottomar Beta, Willibald Hentschel geschildert in seinem "Varuna, Das Gesetz des 



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aufsteigenden und sinkenden Lebens in der Volkergeschichte" (Hammer-Verlag, Leipzig, 4. 
Auflage, 1924/25, Preis drei Teile in einem Band geb. 3,60 RM.). 

Ich komme zunachst zur Schilderung der genannten Grundrassen, der vorderasiatischem 
und der orientalischen Rasse. 

Die vorderasiatische Rasse, auch armenoide, assyroide, hettitische usw. Rasse genannt, sitzt 
vorwiegend in Kleinasien, jedoch auBerhalb der nordwestlichen Kustengebiete aber bis zum 
Kaukasus und Kaspischen Meer, ferner am Oberlauf des Euphrat und Tigris und in Palastina. 
Die vorderasiatische Rasse ist mittelgroB, untersetzt, kurzkopfig mit steilem Hinterhaupt und 
mittelbreitem Gesicht. Die Nase springt stark heraus und wirkt massig; ihr Knorpelteil 
kriimmt sich nach unten und endet fleischig. Die Lippen sind stark, die Unterlippe tritt gegen 
die Oberlippe hervor. Der Mund ist breit, das Kinn ist niedriger und tritt zuriick. Die Ohren 
sind ziemlich groB und fleischig. Haar und Haut sind im Wesentlichen dunkel. 
Korperbehaarung und Bartwuchs sind stark. Die Augen sind braun. "Allerlei Bilder von 
Teufeln und Unholden, von 'mephistophelischen' Gestalten zeigen an, daB die 
abendlandischen Volker mit den Zugen der vorderasiatischen Rasse die Vorstellung von 
'teuflischen' Zugen seelischen Verhaltens verbunden haben mussen und ... zum Teil heute 
noch verbinden" (Gunther). - "Die seelischen Eigenschaften der vorderasiatischen Rasse 
lassen sich heute am besten innerhalb derjenigen Volker erforschen, denen ein starker 
Einschlag dieser Rasse eigen ist, so z. B. bei Neugriechen, Turken, Juden, Syriern, Armeniern 
und Neupersern. Man hat der vorderasiatischen Rasse einen besonderen Handelsgeist 
zugeschrieben, eine besondere Gewandtheit im Handel und Verkehr ... Das erhellt schon 
daraus, daB im ganzen Orient in vorwiegend von Griechen und Armeniern bewohnten Stadten 
die Juden nur schwer oder niemals FuB fassen konnen. Der Volkswitz driickt das in 
drastischer Weise so aus, daB gesagt wird, auf sieben Juden gehe erst ein Grieche und auf 
sieben Griechen erst ein Armenier ... Die Auswirkung ihres besonderen Handelsgeistes wird 
bei der vorderasiatischen Rasse gefordert durch einen geschmeidigen Verstand, durch 
ausmalende Beredsamkeit, eine ausgesprochene Gabe, ja einen Eifer zur Einfuhlung in 
fremdes Seelenleben, zur Berechnung der Menschen und Zustande und eine Fahigkeit zur 
Auslegung und Umdeutung fremder Geistesguter" (Gunther). Nach Prof. Lenz (Munchen) ist 
die vorderasiatische Rasse weniger auf Beherrschung und Ausnutzung der Natur als auf 
Beherrschung und Ausnutzung der Menschen gezuchtet. Kennzeichnend ist eine Begabung 
fur Schauspielkunst und Tonkunst, ferner eine Neigung zu berechnender Grausamkeit. 
Fahigkeiten zum Staatsaufbau und zur Staatserhaltung scheinen zu fehlen, dem steht 
gegeniiber die Neigung und Fahigkeiten zur Bildung von Glaubensgemeinschaften. Besonders 
meisterhaft hat Gunther die Auswirkungen der seelischen Eigenschaften in seinem Werke 
"Rasse und Stil" geschildert: Das Hinundherschwanken zwischen Sinnlichem und 
Ubersinnlichem, die Verquickung zwischen "Heiligtum und Bordell" (Oldenberg), die 
zugellose Lust am "Fleische" und die Abtotung des "Fleisches", den (beispielsweise der 
nordischen Rasse ganzlich fremden) Gegensatz zwischen Korper und Geist, den GenuB der 
Macht iiber Gemeinschaften, das Einfuhlen und Sichhineinsteigern. - Die Kunstler geben 
Agitatoren ofters die Ziige der vorderasiatischen Rasse. Juden vorwiegend der 
vorderasiatischen Rasse sind oder waren: Ballin, Max Liebermann, Daniel Sanders, Eduard 
Bernstein, Levine, Georg Bernhard, Hilferding, Paul Hirsch, Rosa Luxemburg usw. 

Das Hauptverbreitungsgebiet der orientalischen Rasse (auch semitische und arabische Rasse 
genannt) ist Nord- und Ostarabien, Mittel- und Unterlauf des Euphrat und Tigris und die 
Lander um den Persischen Meerbusen. Die orientalische Rasse ist mittelgroB, schlank; die 
Manner sind sehnig, die Frauen mehr gerundet; sie ist langkopfig mit ausladendem 
Hinterhaupt und schmalgesichtig. Die Nase ist schmal und meist erst im unteren Drittel 

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gebogen. Die Lippen sind leicht gewulstet; Mund und Ohren sind klein. Die Haut ist hell- 
braunlich, das Haar dunkelbraun oder schwarz und meist lockig; das einzelne Haar diinn und 
weich. Die Augen sind dunkelbraun. - "Ein Bild der seelischen Eigenart der orientalischen 
Rasse wird man am ehesten aus einer Betrachtung des seelischen Verhaltens der arabischen 
Beduinen gewinnen. An ihnen ist immer wieder ein Sinn fur eine sich abschlieBende Wurde 
und Starrheit der Empfindungen aufgefallen, zugleich ein Glaubensleben, dessen 
Unduldsamkeit gegeniiber Andersglaubigen sich bis zur Verfolgungswut steigert. Eine nicht 
tiefe, doch scharfe Beobachtungsgabe, berechnende List, kalte Mitleidlosigkeit und 
ausschweifende Nachsucht werden stets gelenkt oder wieder beherrscht von einem nuchternen 
Verstand. Die ausgesprochene Streitbarkeit bleibt doch immer wieder der Berechnung 
unterworfen. Der uberraschende Raububerfall, dessen Gelingen sehr wahrscheinlich erscheint, 
kennzeichnet orientalisches Wesen" (Gunther). - Vorwiegend der orientalischen Rasse 
gehoren oder gehorten folgende Juden an: Heine, Borne, Spinoza, Offenbach, Erzbischof 
Kohn, Trotzki, der Schauspieler Charlie Chaplin, die Schauspielerin Elisabeth Bergner u. a. 

Uber die korperlichen Merkmale der Juden lassen sich im Wesentlichen folgende Angaben 
machen. Ein Teil dieser Angaben hat aus den bereits angegebenen Griinden nur einen 
bedingten Wert. Die KorpergroBe der Juden ist im Durchschnitt gering; sie betragt fur die 
mannlichen Juden Litauens, NordwestruBlands und des ehemaligen Polens 1,61 m, fur die 
deutsche Ostmark, Ungarns, Bosniens und Italiens 1,63 m, fur die SudruBlands 1,65 m usw.; 
hoher gewachsen sind die Juden Nordwestafrikas: dort sind 45 % der Juden groBer als 1,65 m. 
Die geringe DurchschnittsgroBe geht im allgemeinen auf die geringe Beinlange zuriick; auch 
die Arme sind im allgemeinen kurz, doch gibt es auch langarmige Juden. Krumme Beine sind 
nicht selten: der bekannte "wehmutige Zug um die Beine", PlattfuBigkeit, ist haufig. Der 
Brustumfang ist gering. In dem "runden Rucken" sieht Gunther eine Auswirkung der ererbten 
seelischen Veranlagung. Bei Judinnen tritt oft ein besonders breites Becken auf, dessen 
ziemlich plotzlich einsetzendes Breitenwachstum zwischen etwa dem 15. und 18. Jahre 
besonders auffallt. Auffallig ist die Neigung zum Fettansatz bei den Juden beiderlei 
Geschlechts. Die Juden sind uberwiegend kurzkopfig bis mittelkopfig; langkopfig sind die 
Juden da, wo sie vorwiegend der orientalischen Rasse angehoren. Uber die Gesichtsform 
(UmriB) lassen sich bestimmte Angaben bisher nicht machen. Die Lippen sind meist wulstiger 
als die der abendlandischen Volker. Die Unterlippe hangt haufig vor. Vorstehende Augen 
sollen etwas kennzeichnend Judisches sein. Die Augenlider, besonders das Oberlid, 
erscheinen verdickt und schwer. Durch das verhaltnismaBig tiefer liegende Oberlid entsteht 
der "verstohlene" Blick, der ofters auch etwas Sinnlich-Briitendes oder Lauerndes 
auszudriicken scheint. Ein stechender Blick ist mir besonders bei judischen Arzten 
aufgefallen. Fleischige Ohrmuscheln, groBe, abstehende Ohren sind haufig. Die Ohren sollen 
verhaltnismaBig hoher sitzen. Die Judennase ist - nach Gunther - erheblich seltener als man 
annimmt: man spricht nur deshalb von ihr so viel, weil ihre verhaltnismaBig wenig 
zahlreichen Trager stark auffallen. Die "Judennase" kennzeichnet sich dadurch, daB die 
Nasenspitze hakenformig nach unten gebogen und die Nasenflugel aufwarts gezogen sind, so 
daB von der Seite gesehen die Gestalt einer 6 mit nach oben verlangertem Strich entsteht. 
Diese 6-Form fallt auch dann auf, wenn die Nase andere Formen hat. Von der Seite gesehen 
hangt die judische Nase gewissermaBen aus dem Gesicht heraus; in Vorderansicht ist sie an 
der Fleischigkeit der Fliigel zu erkennen. 

Die Hautfarbe der Juden ist durchschnittlich dunkler als die der abendlandischen Volker. 
Bei Juden und Judenmischlingen fallt ofters eine unbelebte gelblich-matte Haut auf, ferner 
eine gewisse Schlaffheit der Gesichtshaut. 



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Die Korperbehaarung ist im allgemeinen stark, auch der Bartwuchs, desgleichen die oft iiber 
der Nasenwurzel zusammengewachsenen Augenbrauen. Die vordere Kopfhaargrenze ragt in 
der Mitte ofters wie eine Spitze in die Stirn (Mephisto!). Das Kopfhaar ist uberwiegend 
schlicht, dabei aber wahrscheinlich hart und straff. Welliges, lockiges und wolliges Haar hat 
nicht die Verbreitung, die man gemeinhin annimmt. 

Die haufigsten Haarfarben sind Braun und Schwarz. Die Blonden sind keineswegs selten; 
bei den galizischen Juden sind es knapp 25 % ! Haufig sind rothaarige Juden; in Deutschland 
nach Virchow 0,5 %, in Galizien 4,5 %. Nach Willibald Hentschel ist die Rothaarigkeit ein 
Ergebnis gewisser Rassenmischungen. Die Augenfarbe ist im allgemeinen braun; 
Hellaugigkeit ist nicht selten und fallt meist mit Hellhaarigkeit zusammen. 

Das Wachstum ist bei den Juden friiher abgeschlossen; die Geschlechtsreife tritt 
dementsprechend friiher ein. 

Bewegungen und Gebarden der Juden: Die Juden haben, zum Teil wohl unwillkurlich, in 
andersgearteter Umgebung das Bestreben, die ihnen eigenen Bewegungen zu unterdriicken; 
sie "bewegen" sich anders, lassen sich mehr gehen, wenn sie unter sich sind, was bei 
judischen Schauspielertruppen immer aufgef alien ist. Diese Bewegungen treten beim 
Ostjuden mehr hervor als beim Westjuden, und sind im einzelnen schwer zu beschreiben. 
Man suche sie aber nicht aus Karikaturen kennenzulernen, sondern aus Lichtbildern! Auch 
Gunther hebt hervor, daB der Judenmischling noch immer haufig an seinen Bewegungen zu 
erkennen ist, wo das AuBere sonst unjudisch wirkt. Die Kopfbewegungen haben etwas 
Wiegendes, ebenso die Bewegungen des Schultergurtels. Der Kopf erscheint nach vorn 
geschoben. Die Juden gehen mit nach vorn gerichteten FuBspitzen; der Gang hat etwas 
Schleppendes. Die Armbewegungen kennzeichnen sich dadurch, daB der Oberarm bis zum 
Ellbogen mehr am Leibe haftet, dem Unterarm somit die "Hauptarbeit" zufallt. Diese Ziige 
sind zum Teil unmittelbar korperlich, zum Teil seelisch bedingt. 

Die Sprache der Juden (Mauscheln): So wenig wie die Bewegungsart der Juden laBt sich 
auch ihre Sprechweise auf kennzeichnende Formeln bringen. DaB der Jude vielfach sofort an 
der Sprache erkannt wird, lehrt der Rundfunk. Auch hier spielen neben korperlichen 
Eigenschaften (Sprachwerkzeuge) seelische Eigenschaften (z. B. die judische Hast) und 
Umwelteinfliisse mit; insbesondere ist zu beachten, daB vor allem die Ostjuden (oder 
wenigstens ihre Eltern) ja gar nicht Deutsch als Muttersprache sprechen. Gerade beim Ost- 
juden fallt aber das Mauscheln am ehesten auf. Es gibt auch Juden, denen das Mauscheln "auf 
die Nerven fallt". Einzelnes, z. B. der Wechsel im Tonfall, bei dem man oft fast ein 
Uberschlagen der Stimme befurchtet, diirfte auf die Tatsache zuriickgehen, daB der Jude das 
Ergebnis einer Rassenmischung ist. Das Olig-Wohlwollende im Tonfall des judischen 
Vorgesetzten, das Olig-Sentimentale an anderer Stelle ist ein Zeichen von (selbstverstandlich 
meist unbewuBter) Unechtheit und Mache. Richard Wagner beschrieb das Mauscheln als 
einen zischenden, schrillenden, summenden und murksenden Lautausdruck. Der Jude 
Vambery spricht von einer naselnden oder fremdartig singenden Redeweise, ein anderer Jude 
von einem rochelnden Geschrei im erregten Gemiitszustande. Die Neigung zu einer gewissen 
Lautabwandlung, die Aussprache des ch-Lautes (wie in "flach", "Krach") ist durch den Bau 
der Sprachwerkzeuge bedingt. 

Geruch: Auch hier muB zwischen ererbten und Umwelteinflussen unterschieden werden. Es 
ist zu beachten, daB schlieBlich keine Rasse die andere "riechen" kann, ja, daB schon 
innerhalb einer und derselben Rasse, z. B. bei der Gattenwahl und der Wahl des Umgangs, 
und zwar oft unbewuBt, der Geruch eine groBe Rolle spielt. Vieles wird auf die korperliche 

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Unreinlichkeit mane her Juden, insbesondere der Ostjuden, und den KnoblauchgenuB 
zuriickzufiihren sein. 

Blutgruppenfrage: Hierzu sei nur erwahnt, daB die Ergebnisse der Blutgruppenforschung 
einwandfrei das nahe Verhaltnis der Ostjuden mit der vorderasiatischen und der Sudjuden mit 
der orientalischen Rasse erkennen lassen. Nach Wellisch (siehe Gunther a. a. O., S. 268) 
haben die Ostjuden 50 % vorderasiatisches und 22 % orientalisches Blut, die Slid- Juden 10 % 
vorderasiatisches und 72 % orientalisches Blut. Weiteres muB abgewartet werden. 

Schonheitsbild: Unter einem schonen Menschen versteht der Jude im allgemeinen den 
Menschen der orientalischen Rasse, unter Umstanden mit nordischem Einschlag. 
Nachweisbar werden blonde und blauaugige Judinnen bevorzugt, uberhaupt solche, bei denen 
das "Judische" zuriicktritt. Der Jude in der Karikatur ist fast durchweg der Ostjude. 

Es war bereits eingangs darauf hingewiesen worden, daB die Beurteilung einer Rasse durch 
eine andere immer zu Schiefheiten fuhren muB. Dies wird im verstarkten MaBe fur die 
seelischen Eigenschaften gelten, insbesondere einem Volke gegenuber wie den Juden, die ein 
Gastvolk unter Wirtsvolkern sind. Freilich kann man aus letzterer Tatsache wiederum die 
Berechtigung zu einer Beurteilung der Juden von dritter Seite herleiten. Lenz hebt hervor, daB 
die seelische Eigenart der Juden starker hervortritt als ihre korperliche, so daB man die Juden 
geradezu eine seelische Rasse nennen konne. Viel zu wenig beachtet wird die Tatsache, daB 
der Jude ein Mischling ist und als solcher die Eigenschaften - oder besser gesagt: 
Nichteigenschaften - aufweist, die jedem Mischling anhaften: Ich weise auf das Zwiespaltige 
in der judischen Natur hin sowie auf die Tatsache, daB der Jude bei aller Vorsicht ofters "aus 
der Rolle fallt". Man wird sich iiber den judischen Charakter am ehesten klar werden, wenn 
man von den seelischen Eigenschaften der vorderasiatischen und orientalischen Rasse ausgeht 
und beachtet, daB schlieBlich immer der Jude am weitesten kam, der sich auf das Leben als 
Gast in fremder Umgebung verstand, der also folgende Fahigkeiten besaB: Einfuhlung in 
fremdes Seelenleben, umsichtiges Auftreten, Gewandtheit der Rede, Berechnung der 
Verhaltnisse in Gegenwart und Zukunft, ferner eine Art Schlagfertigkeit und Spitzfindigkeit. 
Nicht vergessen werden darf auch der EinfluB des Talmuds. Einen weiteren Schlussel findet 
man, wenn man die Berufe betrachtet, denen sich der Jude mit Vorliebe zuwendet. - Nach 
Lenz (Munchen) handelt es sich um Berufe, bei denen das Eingehen auf die jeweiligen 
Neigungen des Publikums und deren Lenkung Erfolg bringt. Das sind etwa folgende Berufe: 
Kaufmann, Handler, Geldverleiher, Zeitungsschreiber, Schriftsteller, Verleger, Politiker, 
Schauspieler, Musiker, Rechtsanwalt und Arzt. Nicht nur die breite Masse, die durch die 
groBenteils judisch geleiteten oder doch judischem EinfluB unterliegenden Zeitungen 
geblendet wird, sondern sogar judengegnerisch eingestellte Kreise sind geneigt, die 
Fahigkeiten des Juden in dieser Hinsicht zu uberschatzen. Man vergiBt hierbei, daB der Jude 
die neuzeitliche Entwicklung vielfach erst in Bahnen gelenkt hat, wo er seine Uberlegenheit 
zeigen kann: Sensation um jeden Preis, Reklame, Mache auf alien Gebieten, die neuzeitliche 
Entwicklung des Verkehrs- und Nachrichtenwesens, ein unstetiges und unsicheres 
Wirtschaftsleben schaffen eine Umwelt, in der der Jude sich immer wohler fuhlen wird als der 
Nichtjude. Sinn und Sinnen des Juden sind mehr als die des Nichtjuden auf die Gegenwart 
und "das Nachstliegende" gerichtet; soweit er in die Zukunft blickt, denkt er nur an das, was 
ihn angeht und ihm von Nutzen sein konnte. Dabei ist ein gewisser FleiB, das Bestreben, sich 
in kluger Weise zu beschranken, und eine Zahigkeit, ja Hartnackigkeit in der Verfolgung der 
Ziele, sowie bei wissenschaftlicher Arbeit anzuerkennen. Mehr kann zu der Frage an dieser 
Stelle nicht gebracht werden. Zu verlangen ist, daB jeder, der hier mitreden will, sich nicht mit 
den ublichen Schlagworten begniigt, sondern tiefer in dieses Gebiet einzudringen versucht, 
dazu gehort vor allem, daB man das entsprechende judengegnerische Schrifttum durcharbeitet. 

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Lebensverhaltnisse und Sonstiges: Der EinfluB des neuzeitlichen, liberalen Geistes, dessen 
Trager und Verbreiter der Jude vorwiegend ist, hat auch das Judentum nicht unberiihrt 
gelassen. Und man wiirde arg fehlgehen, wenn man sich bei der Schilderung der 
Lebensverhaltnisse des deutschen Juden etwa noch auf das vor 50 Jahren erschienene, 
eingangs erwahnte Werk von Andree sttitzen wollte; andererseits hat es im Rahmen dieses 
Abrisses wenig Wert, auf auBerdeutsche Verhaltnisse hinzuweisen, wo die Ausfuhrungen von 
Andree noch heute zutreffen. Dieser neuzeitliche Geist erschutterte auch das deutsche 
Judentum in seinen Grundlagen, das Judentum, von dem man fruher ofters behauptete, daB es 
gegen die schadlichen Einwirkungen des GroBstadtlebens unempfindlich sei, und von dem 
man mit groBerem Recht behauptet, daB es jedes Klima ertragen konne. Von starkem EinfluB 
bei dieser Entwicklung ist der Umstand, daB ein groBer Teil des Judentums sich innerlich vom 
Glauben seiner Vater lost, wobei es ohne Bedeutung ist, ob er diese Bindung auBerlich 
aufrechterhalt oder nicht. Diese Tatsache bedarf der Erwahnung um so mehr, als sie zeigt, daB 
fur das Gedeihen eines Volkes eine ihm arteigene Religion von ungeheurem Werte ist. 
Zusammenfassend ist zu sagen, daB die Zukunft der Juden als Volk in Deutschland wenig 
gunstig gewesen ware, wenn sie nicht immer wieder Zuwachs aus dem bis auf weiteres noch 
als unerschopflich anzusehenden Strom aus den ostlichen Landern erhalten hatten. An dem 
Satz, daB 1933 im Deutschen Reiche kaum noch Juden ansassig gewesen waren, wenn man 
1871 die Ostgrenze gegen judische Einwanderung gesperrt hatte, ist sicher manches richtig. 
Bereits im Jahre 1913 fielen in PreuBen auf eine EheschlieBung bei den rein mosaischen Ehen 
nur noch 2,22 Geburten gegeniiber 4,75 Geburten aus rein katholischen Ehen und 2,93 
Geburten aus rein protestantischen Ehen. Noch geringer ist die Kinderzahl aus judisch- 
deutschen und deutschjudischen Mischehen, was in der Hauptsache auf die besonderen 
auBeren Umstande, unter denen solche Ehen geschlossen werden, und die innere Einstellung 
der Ehepartner zuriickgeht. Es bleibt, wenn man nur an den Anteil judischen Blutes uberhaupt 
denkt, die Frage, ob die unehelichen und illegitimen Geburten das Verhaltnis wesentlich 
beeinflussen. Dieser EinfluB, bei dem man mehr oder weniger immer auf Vermutungen 
angewiesen bleibt, ist sicher nicht gering. Gunther hebt hervor, wie selbst in den 
skandinavischen GroBstadten Menschen mit vorderasiatischen Zugen auffallen, fur deren 
Herkunft eine eigentliche Erklarung fehlt. Die Frage wiirde somit in die weitere munden, in 
welcher Starke sich diese Menschen weiter vermehren. In Anbetracht der auBeren Umstande, 
in denen diese Mischlinge zum Teil leben, wird man diesen EinfluB nicht zu hoch einschatzen 
diirfen. 

Sterblichkeit: Auch unter ungunstigen auBeren Verhaltnissen ist die Sterblichkeit der Juden 
im ganzen geringer als die der Nichtjuden. Nach einer amerikanischen Untersuchung stirbt 
von 100 Nichtjuden die Halfte bis zum 47. Jahre, von 100 Juden erst innerhalb von 61 Jahren. 
Der Jude Lombroso hat fur Italien festgestellt, daB von 1000 judischen Kindern 217 vor dem 
7. Lebensjahre sterben, von 1000 italienischen Kindern hingegen 457. In Galizien ist dagegen, 
nach Andree, die Kindersterblichkeit bei den Juden groBer als bei den Nichtjuden, was 
offenbar auf die ungunstigen auBeren und wirtschaftlichen Verhaltnisse zuriickgeht. 
Selbstmord war bisher bei den Juden Osteuropas eine Seltenheit. 

Krankheiten: Seltener als unter Nichtjuden sind bei den Juden Schwindsucht, 
Lungenentziindung, Typhus; seltener sollen auch Malaria, Pest, Pocken und Epilepsie sein. 
Haufiger dagegen sind verschiedene Herzkrankheiten, Krebs, Stoffwechselkrankheiten, 
insbesondere die Zuckerkrankheit, Geisteskrankheiten, Augenkrankheiten. Ferner ist die Zahl 
der B linden und Taubstummen verhaltnismaBig hoch. Hierher gehort auch die sogenannte 
"sexuelle Applanation": es finde sich eine groBe Anzahl weibischer Manner und mannische 



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Weiber. Dies gilt in gleicher Weise korperlich und seelisch. Hierauf geht es zurtick, daB 
jiidische Frauen in der Politik insbesondere der Frauenbewegung eine groBe Rolle spielen. 



Anhang: Jiidische Namen 

Ein wichtiges Erkennungsmittel judischer Abstammung sind die Namen, wobei weniger an 
die Vornamen als an die Familiennamen zu denken ist. Denn was die ersteren anlangt, so sind 
diese verhaltnismaBig leicht zu arisieren. Entweder indem man einen judischen Namen durch 
einen ahnlich klingenden deutschen ersetzt, z. B. Feibel durch Philipp oder Moses durch 
Moritz, oder aber indem man in zweiter Generation ausgesprochen deutsche Namen 
verwendet (besonders beliebt ist der Name Siegfried). 

Die Familienamen sind je nach der Entstehung und Herkunft in verschiedene Gruppen zu 
teilen. Die alteste Schicht sind alttestamentliche Namen, welche, zum Teil in arger 
Verstummelung, zeit- und mundgerecht gemacht wurden. Andree ("Zur Volkskunde der 
Juden", 1881 gibt, nach Ave-Lallemant, "Deutsches Gaunertum", folgende Liste: 

Aron: Arend, Arendchen; 

Abigdon: Victor; 

Abraham: Aberl, Afrom, Afroemche; 

Ascher: Anschel, Maschel; 

Baruch: Boruch, Borach, Berthold; 

Bemjamin: Seef, Wolf, Wulf (Genes. 49, 21); 

Chanoch: Hennig, Handel; 

David: Tewel, Teweles; 

Elieser: Eleasser, Leser, Leyser, Loser, Laser, Lazarus; 

Elija: Elie; 

Emanuel: Mendel; 

Ephraim: Fraime; 

Feibel: Feibisch, Philipp; 

Feidel: Feitele, Veit; 

Feist: Feis; 

Gabriel Gafril, Gefril; 

Gerson: Geronymus; 

Gideon: Gedide; 

Hesehiel: Cheskel, Kaskel, Heskel; 

Jakob: Jacof, Jainkof, Koppel; 

Jehuda: Juda, Jiidel, Lob, Lowe, Lion (Gen. 49, 9); 

Jesaias: Jessel, Jees; 

Israel: Isril, Isserl; 

Isaac: Eisech, Itzig, Eissivg, Ickzack, Gitzok; 

Joel: Jool, Jolchen, Julius; 

Kain: Chaium, Heyne, Heimann; 

Katz: Kahn; 

Levi: Leib, Low, Lob, Lobel, Leopold; 

Lucas: Lickes; 

Manasse: Mones, Mannes; 

Marcus: Marx, Mordchen; 

Mose: Mausche, Mosche, Mosse, Mosen, Moritz; 

Naphthali: Zewi, Hirsch, Hirschel, Cerf (Gen. 49, 21); 

Salomo: Schlome, Salman, Sahnuth; 

-20- 



Samuel: Schmuel, Sanwil; 

Sender: Sendel, Alexander; 

Simon: Schimirie, Schiman, Schimchen; 

Simson: Samson. 

An diese Klasse von Namen schlieBt sich eine andere, bei welcher der Sohn den 
Vatersnamen mit einem vorgesetzten ben weitertragt (Isaak ben Abraham = Isaak, der Sohn 
des Abraham). Diesem Modus verdanken Namen wie: Jacobsohn, Jadassohn, Mendelssohn, 
Nathansohn, Seligsohn und Simonsohn (Simson) ihre Entstehung. 

Eine andere Klasse von Familiennamen ist die nach dem Geburtsort oder Wohnsitz. Nur als 
Beispiele seien genannt: Augspurg, Berliner (Berlin), Breslauer (BreBlau), Cassel, 
Feuchtwanger, Frankfurter, Friedlander, Graetz, Kalischer, Krakauer, Landsberger, Leipziger, 
Lubliner, Offenbach, Oppenheim (Oppenheimer), Pinner, Posener, Rathenau (von Rathenow), 
Schwabach (Schwabacher). 

Auch manche von Landernamen herriihrenden Familiennamen sind ausgesprochen judisch, 
z. B. Elsas, Hollander, Littauer, Pollack, Schlesinger. 

Gewisse Namen sind auch ubernommen von den Abzeichen und Hausschildern, welche in 
friiherer Zeit nach Vorschrift der Obrigkeit gefuhrt werden muBten. Insbesondere trugen in 
Frankfurt am Main alle Judenhauser bestimmte Namen, welche dann auf ihre Bewohner 
ubergingen: Rebstock, Schiff, NuBbaum, Gans, Falk, Apfelbaum, Schwarzschild und 
Rothschild. 

Besonders charakteristisch sind die durch den Hofkriegsrat Josefs II. den galizischen Juden 
aufgenotigten Namen. Hier konnte sich die orientalische Phantasie so recht austoben. Es ist 
keineswegs an dem, daB alle diese Namen den Juden durch Zwang verliehen worden sind; ein 
groBer Teil derselben entsprach vielmehr von vornherein ihren Anschauungen und wurde von 
ihnen gefordert. Dahin gehoren die mit Edelmetallen und Pretiosen zusammen- gesetzten 
Namen, z. B.: Diamant, Edelstein, Goldbaum, Karfunkel, Rubiner (Rubner), Saphir, 
Silbermann, Perl(e), Bernstein. Diese Namen beriihren sich mit der Tatigkeit ihrer Trager als 
Geld- und Pfandleiher. Hierher gehoren auch Namen wie Cassirer, Wechselmann, Wechsler. 

Wieder eine andere Klasse von Namen, die aber ebenfalls dem Juden gemaB und ihnen 
nicht kunstlich aufgenotigt war, sind die "duftenden" Namen: Blumenfeld, Liliental, 
Rosenzweig, Tulpental, Veilchenduft. 

Es bleiben noch verhaltnismaBig wenige Namen ubrig, bei denen man ohne weiteres 
annehmen kann, daB sich dabei die gute Laune der osterreichischen Militarkommissionen 
ausgetobt hat: Ladstockschwinger, Pulverbestandteil, Temperaturwechsel, Maschinendraht, 
Schulklopfer, Galgenstrick, Wanzenknicker und ahnliche. 

Der "Hammer" Nr. 604 vom 15. August 1927 brachte folgende aufschluBreiche 
Zusammenstellung aus der Marienbader Kurliste vom Juni 1927: Artur Griinspan, Raliel 
Liebes, Leib Gottdiener, David Ochsenhorn, Lea Flutschnecker, Salomon Verstandig, Lazar 
Lustgarten, Pinktis Cadaver, Ignaz Lowenhaar, Felix Frohnknecht, Isidor Trompetenschleim, 
Albert Italiener, Siegbert Schuldenfrei, Aron KaBlecker, Isidor Marmorstein, Sara Westreich, 
Josef Lieblich, Oldrich Halbrohr, Pinkus Nasloch, Siddy SuBer, Amalie SuBapfel, Burghard 
Einzig, Ephraimsohn Mitesser, Osias Herschtritt, Elias Borgenicht, Leda Kanarienvogel, 



21 



Caiman Scharlachfieber, Rebekka Hauptvogel, David Weingeruch, Sanniel Pflaumensaft, 
Naftali Hirschbranst, Esther Lichtschein usw. 

Eine Klasse fur sich bilden die Konvertiten-Namen, die in friiherer Zeit der zum 
Christentum "bekehrte" Jude annahm oder annehmen muBte. So erzahlen die 
"Familiengeschichtlichen Blatter" (23. Jahrgang 1925, Heft 9, S. 271) von einem Juden 
namens Michael Abraham, Metzger und Pferdearzt aus Mitittmund bei Aurich in Ostfriesland, 
der sich in den Jahren 1720 bis 1728 nicht weniger als funfmal hatte taufen lassen. Er erhielt 
dabei der Reihe nach die Namen Gottlob, Bestandig, Glaubtreu, Baptista und Treu. Dieser 
Geschaftsmann (seine Patengelder hatten allein bei der ersten Taufe 130 Taler und 22 
Groschen betragen) wurde am 15. April 1728 in Biberach als Gotteslasterer und 
Sakramentschander hingerichtet. - Bei alien "pietistisch" klingenden Namen (z. B. auch 
Fromm, Frommherz u. a.) besteht bis zum Beweis des Gegenteils der Verdacht, daB einer der 
Vorfahren ein getaufter Jude war. 

Spater erleichterte eine Regierung, welche die Interessen der Juden iiber die der Deutschen 
stellte, die Namens-Mimikry. So wurde der Bankier Levy in Koln, Inhaber der Firma gleichen 
Namens, zu einem Louis Hagen, so wurde der Sohn des Augenarztes Professor Cohn in 
Breslau zu dem beriihmten "deutschen" Dichter und Historiker Emil Ludwig. So beschneidet 
sich der Herausgeber der "Vossischen Zeitung" namens Mandelbaum zu einem harmlos 
deutsch klingenden Julius Elbau. So wird aus einem glanzenden Karfunkelstein ein schlichter 
Korff oder gar aus einem alten Cohn ein neuer Theodor Korner. Die Verehrung fur das 
Franzosische, das den Juden im Blute liegt, laBt einen Aaron zu einem LArronge und einen 
Salinger zu einem Salingier werden. 

So gibt es der Wege viele, welche das Judentum beschreitet, um seinem Ziele, innerhalb des 
Wirtsvolkes seine selbstsuchtigen Plane zu verwirklichen, naherzukommen. Grundsatzlich ist 
dazu zu sagen, daB es sich nie empfiehlt, lediglich aus dem Namen auf judische Abstammung 
zu schlieBen. Nur wenn der Trager eines judischen Namens auch judisch aussieht und vor 
allem eine judische Gesinnung offenbart, wird man mit einer an Sicherheit grenzenden 
Wahrscheinlichkeit den Betreffenden auch dann fur einen Juden halten durfen, wenn er selber 
es leugnet. 



Verzeichnis vielgebrauchter judischer Worter 

Acheln: Essen; 

Adonai: judischer Gott; 

Aschkenas: Deutschland; 

Bal: Herr; 

Balmichome: Soldat; 

Baldowern: ausforschen; 

Bocher: Jungling; 

Brismile: Beschneidung; 

Challef: Messer; 

Chammer: Esel; 

Chasen: Sanger; 

Chawrusse: Diebes-Genossenschaft; 

Chillef: Wechsel; 

Chochem: ein Weiser; 

Chochemer Loschen: Diebessprache; 

Chutzpe: Frechheit; 

-22- 



Dalles: Geldnot, Armut; 

Dibbre: Gesprach; 

Gannef: Dieb; 

Geseires: Kummer, Klage; 

Goi: Nichtjude (Mehrzahl Gojim); 

Jahweh: (Jehova) Judengott; 

Jeruschalajim: Jerusalem; 

Jisroeil: Israel; 

Jom Kippur: Versohnungsfest; 

Kootzen: reicher Mann; 

Koscher: rein; 

Massematten: Geschafte (betriigerische); 

Mazzes: ungesauertes Brot; 

Mechule: bankrott; 

Meilach (melech): Kaiser, Konig; 

Meschummed: getaufter Jude; 

Memme (Mamme): Mutter; 

Mesumme: Geld; 

mieB: haBlich, 

Mischpoche: Sippschaft, Familie: 

Mizrajim: Agypten; 

nebbich: schade; 

Orel: Christ; 

Pessach: Passah, Ostern; 

Pleite: Bankrott; 

Ponim: Gesicht; 

Purim: Rachefest; 

Rosche: Judenfeind; 

Schadchen: Heiratsvermittler; 

Schaddai: judischer Gott; 

Schicksel: (Scheusal) nichtjudisches Madchen; 

SchtuB: Unsinn; 

Tauf (toof): gut; 

trefe (treif): unrein. 



Jiddisch und Rotwelsch 



Die Sprache, mit welcher insbesondere die Ostjuden sich untereinander verstandigen, ist der 
sogenannte Jargon oder das Jiddische, eine nicht organisch gewachsene, sondern gemachte 
Sprache, die sich aus deutschen und hebraischen Elementen zusammensetzt. Obgleich es fur 
den nicht vorbereiteten Deutschen fast unmoglich ist, sich mit einem jiddisch sprechenden 
Ostjuden zu verstandigen, und obgleich das Jiddische den deutschen Sprachgeist in jeder 
Weise vergewaltigt, so hatte doch der Gebrauch dieser Sprache durch die Ostjuden fiir uns 
Deutsche die peinliche Folge, daB man Juden und Deutsche in den ostlichen Landern fiir 
wesensverwandt, wo nicht gar wesensgleich hielt. Der groBte Teil der Abneigung, welcher 
den Deutschen in den slawischen Landern entgegengebracht wird, gilt in Wirklichkeit den 
Juden. Diese stellen auch hier wieder die Tatsachen auf den Kopf, wenn z. B. Alfred Kerr im 
Jiddischen eine Bewahrung mittelhochdeutscher Sprachformen sehen will. In Wirklichkeit 
gilt das Wort des alten Wagenseil, der ganz richtig sagt: "Mit keiner Sprache sind die Juden 
jemals so, wie man zu reden pflegt, lasterlicher als mit unserer deutschen umgegangen, denn 
sie haben solcher einen ganz fremden Ton und Laut gegeben, die guten deutschen Worter 

-23- 



gestiimpelt, geradbrecht, verkehret, neue uns unbekannte erdacht, wie auch unzahlig viel 
hebraische Worter und Redarten in das Deutsche gemischet, daB solchergestalt, wer sie 
deutsch reden hort, nicht ganz anders glaubt, als sie reden pur lauter hebraisch, indem fast 
kein einziges Wort verstandlich herfurkommt." 

Bekannt ist, daB die Ostjuden eine eigene Literatur (zur Geltung gekommen ist in neuerer 
Zeit der Romanschriftsteller Schalom Asch) und ein eigenes Theater besitzen. Uns Deutsche 
kann dies im Grande gleichgultig lassen; der vornehmlich in der Nachkriegszeit mit judischen 
Werken getriebene Kult nahm im Friihling 1933 ein jahes Ende, so daB alle Versuche des 
Judentums, in das deutsche Schrifttum hineinzugelangen, als erledigt angesehen werden 
konnen. 

DaB das Jiddische eine Sprache der Hefe der Menschheit darstellt, geht auch aus der 
Tatsache hervor, daB es mit der deutschen Gaunersprache, der von den Gaunern selbst als 
Kochemer- Sprache, vom hebraischen Chochom = weise, kundig, listig herriihrend, 
bezeichneten eng zusammenhangt. Selbstverstandlich hat das deutsche Gaunertum nicht von 
ungefahr sich hebraischer und judischer Worte bedient. Dies ware ja auch ganz sinnlos 
gewesen, wenn man sich damit nicht bei den in Frage kommenden Kreisen hatte verstandigen 
konnen. In Wirklichkeit liegen die Dinge selbstverstandlich so, daB das Judentum von jeher 
einen groBen Anteil an der Schicht der Verbrecher und Deklassierten aller Arten gestellt hat 
und noch stellt. Insbesondere waren und sind die Hehler und Verwerter von Diebesgut, die 
Pfandleiher aller Art zum groBen Teil Juden, mit denen sich die Gauner, judische wie 
nichtjudische, in ihrem Rotwelsch verstandigen konnten, ohne befurchten zu mussen, daB 
etwa Unbefugte zur Kenntnis von Dingen kamen, die nicht fur ihre Ohren bestimmt waren. 



24 



Geschichte des Judentums 

Wie Rom, so versteht Juda unter "Freiheit" Herrschaft; wo die Juden nicht herrschen 
konnen, klagen sie iiber Unterdriickung. 



Einleitung 

1. 

Fur die judische Geschichte wird, als etwas Selbstverstandliches, eine Ausnahmestellung 
verlangt. Der Forscher soil nicht, urn die Wahrheit festzustellen, an die judische Uberlieferung 
mit denselben Methoden herantreten, wie bei den Griechen und Romern, Franzosen und 
Deutschen. Wer die "Auserwahltheit" der Juden ablehnt, wer von judischer 
"Geschichtskonstruktion" spricht, wer die Worte ex orierite lux, d.h. die Vorstellung, daB die 
Segnungen der Kultur aus dem Orient stammen, als einen der verhangnisvollsten Irrtumer 
nachweist, wer nicht in die Verherrlichung der arabischen Kultur Spaniens einstimmt, wer die 
Ehe zwischen einem deutschen und einem judischen Protestanten oder Katholiken eine 
"Mischehe" nennt, wer von dem unhaltbaren Doppelburgertum der Juden spricht: der wird als 
ein friedestorender "Antisemit" geschmaht und verfolgt. Im Jubilaumsjahr 1913 durften 
demokratische und judische Schriftsteller ungestraft verlogene Zerrbilder iiber den 
Hohenzollernkonig Friedrich Wilhelm III. verbreiten; aber die Wahrheit iiber judische 
Geldmagnaten soil unausgesprochen bleiben. Als der zu friih verstorbene Dr. Max 
Maurenbrecher in seinem Buch "Volkischer Geschichtsunterricht" die Kenntnis der wahren 
judischen Geschichte fur so wichtig erklarte, daB auf der Oberstufe unserer hoheren Schulen 
der Geschichtsunterricht sich ein ganzes Jahr damit beschaftigen musse: da wurde er nicht 
ernst genommen.^ 

Ausfuhrlicheres steht in den 6 Buchern "Angewandte Geschichte", besonders in 
"Weltgeschichte der Luge", "Angewandte Rassenkunde", "Weltgeschichte der Revolutionen" 
von Heinrich Wolf. Dort finden sich auch die Quellenangaben. 

2. 

Die Juden schreiben uns vor, wie wir ihre Vergangenheit ansehen soil. Seit zweieinhalb 
Jahrtausenden haben sie sich in der Kunst bewahrt, die Geschichte nach ihren Wunschen zu 
korrigieren, revidieren und konstruieren. In der Neuzeit brachte ihnen die franzosische 
"Aufklarung" des 18. Jahrhunderts goldene Tage. Sie wurden die eifrigsten Propheten der 
demokratischen Gleichheitsidee und behaupteten: Die Verschiedenheiten der Menschen und 
Volker seien Wirkungen der Umwelteinflusse; die beklagenswerten Eigenschaften der Juden 
seien auf die bestandigen Verfolgungen und Bedriickungen zuriickzufuhren, auf die 
unfreiwilligen Zerstreuung, auf das Gettoleben und die jahrhundertelange Zuriicksetzung. 
Man verstieg sich zu der Behauptung: Die Nichtjuden seien schuld, daB die Juden Handler, 
Geldleiher und Wucherer wurden. Die weiteste Verbreitung fand, mit Hilfe der Demokraten, 
folgende Geschichtskonstruktion des judischen Dichters Heinrich Heine, die aller 
geschichtlichen Wahrheit widerspricht: Die Juden sind von Hause aus ein ackerbautreibendes 
Volk gewesen. Im 7. Jahrhundert n. Chr. wurden sie gezwungen, ihren Landbesitz zu 
verkaufen, und betatigten sich dann ein halbes Jahrtausend hindurch als Warenkaufleute. 
Wahrend der Kreuzzuge entstand in den Kaufmannskreisen eine judenfeindliche Stimmung. 
Ihrer Erwerbsquelle beraubt, sahen sie sich abermals genotigt, eine neue zu wahlen, und zwar 
die einzige, die ihnen uberhaupt noch offen stand: sie wurden Geldleiher. 



25 



Schon 1781 behauptete Geheimrat Dolim: Die beklagenswerten Eigenschaften der Juden, 
die nur die Wirkungen der bestandigen Bedriickung seien, wiirden bei einer gerechten 
Behandlung verschwinden, freilich erst in der dritten Generation^. Diese Annahme wurde 
unterstiitzt durch die Lehre des franzosischen Naturforschers Lamarck (gest. 1829) von der 
Vererbung erworbener Eigenschaften. Er erklarte: Durch die Umwelt wiirden in einzelnen 
Menschen bestimmte geistige Anlagen, Fahigkeiten, Eigenschaften (gute und schlechte) neu 
geschaffen, um dann von Geschlecht zu Geschlecht weiter vererbt zu werden. Obwohl die 
bedeutendsten Vertreter der Wissenschaft den "Lamarckismus" als eine Irrlehre erkannt 
haben, halten die Juden daran fest. Sonderbar, hochst sonderbar! Die eifrigsten Vertreter der 
demokratischen Gleichheitsidee nehmen sich selbst aus: Alle Menschen sind gleich, die 
weiBen und schwarzen, die gelben und roten; aber zu ihrer Fuhrung ist das judische Volk von 
Gott "auserwahlt". 



/; 



Heute lebt seit der Emanzipation diefiinfte Generation. Wo bleibt der Wandel? 



Gegeniiber dem torichten Geschrei von der Gleichheit aller Menschen habe ich immer auf 
den groBen Unterschied hingewiesen. Man kann die Rassen, Volker und Menschen in 
Kulturschopfer, Kulturschmarotzer und Kulturzerstorer einteilen. Die Geschichte ist ein 
ewiges Ringen zwischen Europa und Asien, zwischen abend- und morgenlandischem Geist. 
Sie erzahlt uns von zahlreichen Wanderungen; aber wesentlich ist die Verschiedenheit von 
Ursache und Ziel dieser Wanderungen. Es besteht eine tiefe Kluft zwischen Bauerntum und 
Nomadentum, d.h. zwischen den Bauerntrecks der nordischgermanisch-deutschen Volker, die 
eine feste Heimstatte suchten, um sich anzusiedeln und durch harte Arbeit dem Boden Ertrag 
abzugewinnen, und der wuchernden (parasitaren) Ausbreitung mongolischer und 
vorderasiatischer Volker, die abgrasten, was andere gesat hatten, und teils sich als 
Schmarotzer iiber die arbeitende Bevolkerung legten, teils fruchtbares Land in Wuste 
verwandelten. 



I. Die Geschichte des Judentums in der alten Kulturwelt 

1. Hauptinhalt der Alten Geschichte 

Alles GroBe und Gesunde wurzelt im Nationalen. Auf nationaler Grundlage sind alle 
Staaten entstanden; nationalistisch jede echte Kultur. Die ganze mehrtausendjahrige 
Geschichte der Alten Kulturwelt erzahlt uns von einem Aufstieg der Agypter, Babylonier, 
Perser, Griechen und Romer, solange sie auf der nationalen Grundlage blieben. Sobald sie 
aber sich selbst, d.h. ihrem Volkstum untreu wurden, begann der Niedergang. 

Die Alte Geschichte zerfallt in zwei groBe Abschnitte: die vorderasiatisch-agyptische und 
die griechisch-romische. 

1. Die Geschichte der vorderasiatisch-agyptischen (der orientalischen) Kultur ist sehr 
lehrreich. Sie begann mit hochentwickelten Nationalstaaten; sie endete mit Erstarrung, 
Theokratie, Entnationalisierung, universalem Weltreich. Zu den torichtsten Worten gehort ex 
oriente lux: "aus dem Orient das Licht", als wenn wir vom Orient unsere Kultur erhalten 
hatten. Im Gegenteil! Aus dem Orient stammen alle Krankheiten, an denen wir leiden; im 
Sumpfboden des orientalischen Volkerchaos sind sie gewachsen: der Imperialismus und 
Mammonismus, die Verstadterung der Volker mit der Zerstorung des Ehe- und 
Familienlebens, der Rationalismus und die Mechanisierung der Religion, die mumienhafte 
Priesterkultur und der Wahngedanke eines die Menschheit umfassenden Gottesstaates. 

-26- 



2. Und die Griechen und Romer? Sie entwickelten eine bliihende nationale Laienkultur, 
welche sie selbstbewuBt und tapfer gegen den asiatischen Geist und die asiatischen 
GroBstaaten verteidigten. Sie wurden die Uberwinder des Orients: auBerlich und innerlich. 
Aber der Ausgang, das Ende? Nach der Unterwerfung des persischen Weltreiches einerseits, 
des karthagischen GroBstaates anderseits traten sie das Erbe an und unterlagen mehr und mehr 
dem asiatischen Geist. So ergab sich ein Rollentausch: statt des Perserreichs das Reich 
Alexanders des GroBen und spater das Romische Welt-Kaiserreich. Die Sieger wurden die 
Besiegten: Die Griechen und Romer gaben ihre nationale Kultur auf; es entstand eine 
internationale Kulturgemeinschaft. In Wahrheit wurden die Volker um das Mittelmeer nach 
und nach orientalisiert: Die asiatischen Gotter, die chaldaische Astrologie, die 
Mysterienzauber verbreiteten sich iiber das Weltreich; asiatische Lebensweise und 
Weltanschauung drangen ein; die Menschen lieBen sich durch die asiatischen Laster 
verseuchen; asiatische Theokratie, asiatischer Universalismus und Absolutismus wurden von 
den romischen Kaisern angenommen. Der Gott Mammon saB auf dem Thron; die Stadte 
wuchsen, und das Bauerntum nahm ab. - Der inneren Unterwerfung Europas durch Asien 
folgte spater die auBere; nacheinander fluteten die asiatischen Volkermassen iiber Europa: die 
Hunnen, Araber, Madjaren, Mongolen, Turken. 

2. Geschichte Palastinas bis zur Babylonischen Gefangenschaft 

Kanaan, spater "Palastina" (d.h. Philisterland) genannt, war zwar nur ein winziges Teilchen 
der alten Kulturwelt, aber ein wichtiges Durchgangsland fur den Verkehr zwischen Agypten 
und Vorderasien. Immer von neuem geriet es in den Strudel der groBen Weltereignisse, und 
so entstand hier vor allem das bunteste Rassen- und Volkergemisch. Wie stark der Einschlag 
westischer und nordischer Rasse gewesen ist, laBt sich nicht genau feststellen. Der 
Hauptsache nach waren es Stamme vorderasiatischer (armenoider, hettitischer) und 
orientalischer (semitischer) Rasse, die in dem Lande wohnten; die ersteren kann man sich wie 
die heutigen Armenier, die anderen wie die heutigen Beduinen vorstellen. Um 1500 v. Chr. 
scheint die Mehrzahl der Bevolkerung der vorderasiatischen Rasse angehort zu haben. An 
dieser Rasse trat der Handelsgeist hervor; aber zugleich gab es auch einen mehr bauerlichen 
Schlag. 

Von alien Seiten fluteten Volkerwellen iiber das Land. Um 1400 v. Chr. erfolgte der 
Einbruch der Hebraer 1 ^ sie gehorten der orientalischen Wustenrasse an und haben ihren 
wustenlandischen Typus (ihr Nomadentum) beibehalten. Sie vermischten sich mit den mehr 
vorderasiatischen Kanaanitern und ubernahmen von ihnen die wesentlichen Bestandteile der 
auBeren Kultur, z. T. auch das bauerliche Leben. Die Phonizier scheinen den Hebraern nahe 
verwandt und vorwiegend orientalischer Rasse gewesen zu sein. 

Vor mehreren Jahrzehnten sind in Agypten Briefe gefunden worden, worin kanaanitische 
Stadtkonige lebhafte Klage fiihren iiber das Eindringen und die Raubziige der Hebrder. 

Bis gegen Ende des 2. Jahrtausends v. Chr. gab es nur eine Geschichte verschiedener 
hebraischer Stamme; erst die auBere Not, namlich die Bedrangnis durch die Philister 1 ', einigte 
sie im 11. Jahrhundert v. Chr. zu einem Staatswesen. Es war die Zeit der Konige Saul, David, 
Salomon (David von 1092-972, Salomon von 972-933). Nach Salomons Tod trat die Spaltung 
in das israelitische Nordreich und das judische Sudreich ein. Fur jedes bestanden eigene 
Kultusstatten, und der Norden hatte mehrere Jahrhunderte, wie in politischer, so auch in 
religioser Beziehung das Ubergewicht. In Israel lebte neben dem vorderasiatischen auch 
nordischer Geist, im Juda der der Nomaden der orientalischen Rasse. - Die Geschichte der 
Konige liest sich wie eine Skandalgeschichte. Von einer politischen Selbstandigkeit war keine 

-27- 



Rede. Das kleine Land wurde immerfort in die groBen Welthandel hineingerissen. Es konnen 
hier nur kurz die wichtigsten historischen Tatsachen zusammengestellt werden: 

Bei den Philistern mufi es, wie auch bei den Amoritern, eine nordische Ftihrer- und 
Herrenschicht gegeben haben; dieser gehorte der "Riese " Goliath an. 

1. Im 9. Jahrhundert waren die Aramaer-Kriege; damals trat der Prophet Elias auf. 

2. Viel groBer war im 8. und 7. Jahrhundert die Assyrer-Gefahr. Aus einem militarischen 
Raubstaat entwickelte sich das assyrische Weltreich, das alle Lander Vorderasiens und 
Agypten verschlang. Wir horen, daB die assyrischen Militardespoten planmaBig den besten 
Teil der besiegten Volker in entlegene Gegenden verpflanzten und dafiir andere Leute in den 
eroberten Landern ansiedelten 2) . Im Jahre 722 wurde das Nordreich, das Konigreich Israel, 
zerstort und der bessere Teil der Bevolkerung verpflanzt; seitdem sind die sogenannten zehn 
Stamme in dem asiatischen Volkerchaos verschwunden. Das kleine Sudreich Juda blieb als 
assyrischer Vasallenstaat bestehen. 

Ed. Me er schreibt: "Die Wirkung dieser Mafiregeln war gewaltig; sie haben die 
Vernichtung der alten Nationalitaten in dem ganzen von den Assyrern beherrschten Gebiet 
dauernd herbeigefiihrt ... Aus der Mischung der Reste der alten Bewohner ging ein 
Konglomerat hervor ohne selbstandiges nationales Leben, ohne ruhmreiche Vergangenheit, 
gewohnt, den Fremden zu gehorchen. " 

3. Im Jahre 606 brach, mit der Zerstorung Ninives, das assyrische Weltreich zusammen. An 
die Stelle traten vier GroB-Staaten: Babylonien, Agypten, Medien, Lybien. Den Juden brachte 
der Untergang Assyriens nicht die gewunschte politische Selbstandigkeit; ihre Konige waren 
um 600 bald Vasallen Agyptens, bald Babyloniens. Die wiederholten Abfallversuche fuhrten 
586 zur Zerstorung Jerusalems und zu der sogenannten "Babylonischen Gefangenschaft" 
(586-538). 

Die judische Geschichtsuberlieferung 
(Wichtige Selbstbildnisse und Selbstzeugnisse) 

Zwar sind die historischen Bucher des Alten Testaments eine schlechte Geschichtsquelle: 
Wahrheit und Dichtung, die Geschichte ist von Sage, Legende und Falschung uberwuchert 1 '. 
Wenn das Alte Testament den Eindruck macht, als sei es aus einem GuB und in einem Geist 
geschrieben, so kommt das durch die tendenziosen Bearbeitungen im 7., 6., 5. Jahrhundert. 
Die fiinf Bucher Moses sind nicht von einer Person verfaBt; ihre Hauptteile gehoren 
mindestens fiinf Jahrhunderten an. Am wichtigsten waren die Jahre 621 und 445 v. Chr., wo 
man angeblich alte Gesetzbucher Moses "fand"; die Erneuerung der Religion, die man damals 
vornahm, sollte als die Ruckkehr zu der urspriinglichen Reinheit der Mosesreligion 
erscheinen. - Das groBe Geschichtswerk, welches die Bucher "Josua" bis zu den "Konigen" 
umfaBt, ist wahrscheinlich im 6. Jahrhundert zusammengestellt die zwei Bucher "Chronika" 
erst um 300; die Geschichte der Konige Saul, David, Salomon ist mehrmals uberarbeitet bzw. 
"korrigiert". 

Wir wissen heute, dafi die Sagen von der Schopfung, dem Paradies, den Urvatern, der 
Sintflut und die Volkertafel fremdes Geistesgut waren, das die Juden den Indent, Babyloniern, 
Agyptern entlehnten und in ihrem Geiste verunstalteten. 

Trotzdem sind die Erzvater- und Konigs-Geschichten als Selbstportrats der Juden von 
unschatzbarem Wert. Jedes Volk hat seine eigene sittlich-religiose Atmosphare, und wie die 

-28- 



bei dem judischen Volke aussieht, das zeigen die im Ersten Buch Moses stehenden 
Erzahlungen von den Erzvatern Abraham, Isaak, Jakob und von Jakobs Sohn Joseph. Ihre 
Religion ist ein Vertrag auf Gegenseitigkeit, ein Handel, eine Religion des Rechnens und der 
Buchfiihrung^. Wie Goethe vor dem Jahwe in den Buchern Moses geradezu "Grauen und 
Schrecken" empfand, so beriihren uns Deutsche die Sagen von Abraham, Isaak, und Jakob 
wie etwas Fremdartiges: ein arisches Gehirn ist nicht imstande, solche Erzahlungen zu 
ersinnen. 



i) 



Chamberlain nennt den judischen Jahwe "Die Inkarnation der Willkiir". 



1. Die Erzvater 

Wir horen, daB Gott den Abraham aus alien Menschen auserwahlt habe, um von ihm sein 
Lieblingsvolk abstammen zu lassen. Fremdartig beriihren uns die Glaubens- und 
Gehorsamsproben, denen er von Jahwe unterworfen wird. Fremdartig, anstoBig und emporend 
ist fur unser Gefuhl, daB Abraham zweimal die Ehre seiner Frau preisgibt, um sein eigenes 
Leben zu retten (1. Mos. 12 und 20). Die judischen Geschichtsschreiber nahmen an der 
"Klugheit" ihres frommen Erzvaters keinen AnstoB, erzahlen vielmehr mit Behagen, daB 
Abraham noch reich beschenkt wurde. 

Wir lesen, daB die Erzvater nach Nomadenart mit ihren groBen Herden umherzogen. 
Abraham selbst bezeichnet sich immer wieder als "Fremdling im Lande"; in demutiger Form 
bittet er die Hethiter um eine Grabstatte fur seine verstorbene Frau Sara. Ja, das Fremdsein 
erscheint als ein Gebot Gottes: "Bleibe ein Fremdling in dem Lande, dahin du kommst, um es 
einzunehmen." Es handelt sich hier um ein Grundgesetz des Judentums bis zum heutigen 
Tage: Sie bleiben Fremdlinge und verkniipfen ihr Schicksal niemals mit einem bestimmten 
Land, Volk oder Staat. Dennoch sollen sie Eigentumer und Herren werden. Abraham und 
"seinem Samen" wird alles Land von Agypten bis zum Euphrat als Eigentum verheiBen (1. 
Mos. 15. 18). Und spater erhielt das Volk Abrahams, Isaaks und Jakobs beim Auszug aus 
Agypten die Verkundigung (V. Mos. 6, 10 f.): "Ich fuhre dich in das Land, das ich deinen 
Vatern verheiBen, und gebe dir groBe und schone Stadte, welche du nicht gebaut, und Hauser 
voll von allem Gut, die du nicht gefullet und gehauene Baume, die du nicht gehauen, 
Weinberge und Olgarten, die du nicht gepflanzet, und du issest und wirst satt." - So kamen die 
Israeliten, nach ihrem Auszug aus Agypten, in ihr "Eigentum" 1 '. 

Der geschichtliche Kern dieser Erzahlungen scheint folgender zu sein: Erst kamen 
einzelne Hirten mit ihren Knechten und Herden, um Weideplatze zu suchen; sie bezeichneten 
sich selbst als "Fremdlinge"; ihr Verhalten gegenuber den sefihaften Bewohnern des 
Ackerlandes und der Stadte war ehrerbietig und demiitig. Spater, als sie durch immer neue 
Zuziige aus dem Siiden verstarkt waren, fuhren sie wie rauberische und mordende 
Bolschewikenhorden iiber die friedlichen Wirtsvolker her, von denen sie selbst so freundlich 
aufgenommen waren. 

Und dann die Jakob-Geschichten! Mit welchem Behagen sind die Berichte von Jakobs 
uberlegener Schlauheit niedergeschrieben (1. Mos. 25 ff.). Mit welchem Stolz nennen sich die 
Juden "den Samen Jakobs"! Aber kann und darf dieser von Jehovah gesegnete Erzvater uns 
Deutschen als Vorbild hingestellt werden? 

Wir denken an die Erschleichung der Erstgeburt. In dieser Sage spiegelt sich die ganze 
Geschichte des judischen Volkes. Die Mutter Rebekka bedeutet das Land Kanaan. Zweierlei 
Volker wohnen darin. Die Hebraer, die als Fremdlinge und Schutzflehende gekommen sind, 
verstehen es, die Herrschaft und das Erstgeburtsrecht an sich zu reiBen"'. Wie zwei 

-29- 



Volkertypen mit ganz verschiedener Geistesstruktur erscheinen Esau und Jakob, der 
"Dumme" und der "Schlaue". Als Jakob spater nach zwanzigjahriger freiwilliger Verbannung 
heimkehrt und noch immer die Rache des betrogenen Bruders furchtet, da hat dieser langst 
alles ihm widerfahrene Unrecht vergessen. Voll Bruderliebe lauft er dem Erzgauner entgegen, 
herzt und kuBt ihn, und als Jakob ihm Geschenke anbietet, erklart er: "Ich habe genug; behalte 
du was du hast!!" 

Schemann schreibt in seinem grofien Rassenwerk II, Seite 3, dafi "mit der 
Nebenbuhlerschaft der beiden Briider um die Erstgeburt und der Verdrdngung des Esau die 
entsprechenden Vorgdnge im Leben der beiden hauptsdchlichsten im Judentum vereinigten 
Rassenbestandteile, des arischen und des semitischen, wiedergegeben sein diirften ". 

Erschleichung der Erstgeburt! Seit 3000 Jahren Ziehen die Juden uberall, wo sie Wohnung 
nehmen, als Parasiten nicht nur die materiellen Guter der Wirtsvolker an sich, sondern sie 
sind auch Kulturschmarotzer. Im grauen Altertum ubernahmen sie die indischen, 
babylonischen und agyptischen Kulturguter. Trotzdem lieB die judische Nationaleitelkeit alles 
GroBe von ihren Erzvatern und von ihrem Gesetzgeber Moses stammen. Sie machte den 
Joseph zum Lehrer der Agypter und zum Erfinder von Einrichtungen, die dort langst 
bestanden. Sie prahlte, daB keine andere Nation so vollkommene Satzungen und Rechte 
besaBe, wie Moses ihnen gegeben hat (V. Mos. 4, 6 ff). Ebenso ubernahmen die Juden spater 
die griechischen Kulturguter, behaupteten aber mit einer unglaublichen Verstiegenheit, daB 
die ganze griechische Wissenschaft und Philosophic ein AusfluB und Abklatsch der 
alttestamentlichen Offenbarung sei. Sie erhoben uberall die Kopien zu der Bedeutung von 
Originalen, und die Originale erklarten sie fur Plagiate. 

Unter den Jakob-Geschichten spielte der Gaunerwettstreit zwischen Jakob und seinem 
Oheim Laban eine groBe Rolle. Man moge im I. Buch Moses 29-31 nachlesen, mit welchem 
Behagen der Erzahler die uberlegene Schlauheit seines Lieblings in das wahre Licht stellt: 
Laban ist schlau, aber Jakob viel schlauer; Laban ist ein Schelm, aber Jakob ein Erzschelm. 
Dabei hat er gar kein Empfinden dafur, daB es sich hier um Betrug handelt; denn Jakob 
versteht es ja, den Schein des Rechtes aufrecht zu erhalten. Zuletzt steht Laban mit langem 
Gesicht da; Jakob hat ihm die ganze Herde genommen, die Tochter und Kinder fuhrt er mit 
sich fort, selbst den Hausgott hat Laban verloren, und bei alledem ist Jakob vollkommen im 
"Recht" und kann noch eine groBe Rede halten. 

Bezeichnend ist die Rolle, welche nach dem I. und II. Buch Moses die hebraischen 
Fremdlinge in Agypten spielen. Der als Sklave verkaufte Joseph war bei dem Pharao zu 
hohem Ansehen erlangt und allmachtiger Kammerer geworden. Er benutzt seinen EinfluB, um 
alle Verwandten, seinen Vater und seine Briider mit ihren Frauen und Kindern nachzuziehen. 
Sie werden freundlich aufgenommen. "Die Kinder Jakobs aber blieben in Agypten in der 
Provinz Gosen wohnen, und sie setzten sich darin fest und mehrten sich, so daB sie uberaus 
zahlreich wurden"; "sie waren fruchtbar und nahmen uberhand und wurden viele und uberaus 
zahlreich, so daB das Land ihrer voll war'". Ein neuer Pharao erkannte die Gefahr: "Das Volk 
der Jakobskinder wird ja zahlreicher und machtiger als wir." Es folgten zunehmende 
Bedriickungen, bis Jahwe den Moses beruft, um die Kinder Israels aus Agypten zu fuhren. Sie 
zogen ab, nicht ohne dem Rate ihres Gottes folgend, die Agypter zu bestehlen. 11. Hos. 3, 21 
f. heiBt es: "Und ich (Jahwe) will diesem Volke Gnade geben vor den Agyptern, daB, wenn 
ihr ausziehet, ihr nicht leer ausziehet. Sondern ein jegliches Weib soil von ihrer Nachbarin 
und Hausgenossen fordern silberne und goldene GefaBe und Kleider; die sollt ihr auf eure 
Sonne und Tochter legen und entwenden." Der gleiche Rat wird im 11. Kapitel wiederholt, 



30 



und im folgenden Kapitel wird es ausdriicklich als eine Gnade Jahwes bezeichnet, daB "den 
Kindern Israels" die Entwendung des Geliehenen gelingt. 

2. David und Salomo 

Als Glanzzeit erscheint in den judischen Berichten die Regierung Davids und Salomos. 
Merkwurdig! Wie oft widerspricht das Werturteil der alttestamentlichen Geschichtsschreiber 
schnurstracks unserem deutschen Empfinden! Wie bei Esau und Jakob, so bei Saul und 
David. Wenn wir aus der von der Sage uberwucherten und von Priestern gefalschten 
geschichtlichen Uberlieferung den historischen Kern herausschalen, so ergibt sich etwa 
folgendes: Unter dem Druck der Not, im Kampfe gegen die Philister, hat Saul die getrennten 
Stamme Israels vereinigt und das Konigreich gegriindet. Neben dem Reich Sauls gelangte im 
Suden David als Stammesfuhrer zu wachsender Macht. Von Jerusalem aus drang er erobernd 
nach Norden vor, und als Saul im Kampfe gegen die Philister gefallen war, gelang es ihm, 
dessen Reich zu unterwerfen und ein israelitisch-judisches Gesamtreich zu griinden. 

Wie in der ganzen vorderasiatisch-agyptischen Kulturwelt, so gelangten auch in Kanaan die 
Priester zu wachsender Macht. In ihrem Sinne wurden die alteren Geschichtsquellen 
uberarbeitet. Sie verkiindeten den Gottesstaatsgedanken; sie betonten den Gegensatz zwischen 
weltlicher und geistlicher Gewalt. Saul und David! Aus dem tapferen Saul machten die 
Priester ein Zerrbild, und bezeichneten die Wahl dieses "weltlichen" Konigs als einen Abfall 
von Gott. Dagegen werden in der Bibel David und Salomo als Priesterkonige gepriesen, deren 
Hauptaufgabe die Einrichtung des Jahwekultes und der Bau des Tempels gewesen sei. Wie 
David den Saul, so uberragt Juda Israel, der Suden den Norden. Jerusalem soil als der alte 
politische und religiose Mittelpunkt aller 12 Stamme erscheinen. 

Es sind doch sonderbare "Heilige" die Jahwes besonderes Wohlwollen finden: David und 
Salomon! Der geschichtliche David mag ein tuchtiger Kriegs- und Staatsmann gewesen sein, 
auch personlich einige liebenswurdige Ziige (Freundschaft mit Jonathan) gezeigt haben. Aber 
im allgemeinen trug sein Wesen den Stempel der Grausamkeit, nackter Selbstsucht und 
ungezugelter Leidenschaft an sich. Von dieser seiner Leidenschaft lieB er sich zu groBer 
Ungerechtigkeit und Schandtat hinreiBen. Wenn wir aus der Weltgeschichte etwas besonders 
Verruchtes hervorheben wollen, so denken wir an Davids "Uriasbrief". Aber unter den 
Handen des Chronisten ist der Reichsgriinder David, wie Wellhausen sagt, zum Grander des 
Tempels und des Gottesdienstes geworden, der Konig und Held zum Kantor und Liturgen an 
der Spitze eines Schwarmes von Priestern und Leviten, seine scharf gezeichnete Figur zu 
einem matten Heiligenbilde, umnebelt von einer Wolke von Weihrauch, zum Muster einer 
Frommigkeit, wie man sie im 5. und 4. Jahrhundert v. Chr. auffaBte. - Und sein noch 
beriihmterer Sohn Salomo? Wie vielerlei Blut kreuzte sich in diesem Bastard! Deshalb gehort 
er auch zu den "Vielseitigsten", die je gelebt haben, zu den groBen problematischen Naturen 1 ^ 
Er war Dichter und Philosoph, Freigeist und Diplomat, Despot und Brutalmensch, Baumeister 
und Geschaftsmann, Frauenjager und Wolliistling. Der Konig, der als Erbauer des 
Jahwetempels gepriesen wird, lieB zugleich fur die zahlreichen Frauen seines Harems 
(700+300=1000) den fremden Gottheiten Altare errichten. Aber Jahwe verschonte ihn "um 
seines Vaters Willen" (1. Kon. 11, 1:9). 



i) 



Diesen Konig Salomo hat die Neuzeit zum Voter des Freimaurerordens gemacht. 



3. Entstehung und Wesen des "Judentums" 

Nach Salomos Tod (933 v. Chr.) fiel der Einheitsstaat in zwei Teile auseinander: in das 
Nord- und Sudreich, in Israel und Juda. Die Geschichte der nachsten Jahrhunderte ist kein 
Ruhmesblatt; sie erzahlt uns von einer namenlosen Zerrissenheit, von auBeren Gefahren und 

-31- 



inneren Gegensatzen, von politischen und religiosen Kampfen; sie erzahlt uns, wie Israel und 
Juda immerfort in die groBen Welthandel hineingerissen wurden. Nur im Zusammenhang mit 
diesen Spannungen kann man die gewaltige Geistesbewegung verstehen. 

Zweierlei Religionen 

Wie in der Griechenwelt, so rangen auch in Palastina zwei verschiedene Gottesauffassungen 
miteinander, und nicht mit Unrecht wird behauptet, daB darin Rassengegensatze innerhalb der 
Bevolkerung zum Ausdruck kamen. Im Alten Testament stehen zweierlei Religionen 
nebeneinander; Haug nennt sie "Offenbarungs-Religion" und "Heidentum". Besser bezeichnet 
man sie als "Prophetentum" und "Priestertum". 

"Priestertum" sehen wir uberall da, wo Angst und Furcht die Quellen der Religion sind; wo 
das menschliche Denken sich auf Stoff und Zahl beschrankt; wo die Religion ein Rechnen ist 
und wesentlich aus Opferdienst und Beobachtung auBerer Vorschriften besteht: wo auch die 
Heilsguter, die man wunscht, sinnlich gedacht werden. Da sind die Priester, deren man bedarf, 
sowohl Juristen, welche die Gebote und Forderungen der Gottheit kennen, als auch 
Rechenmeister, welche wissen, was die Menschen in jedem einzelnen Falle zu leisten haben, 
als auch Schriftgelehrte, welche die gottlichen Gebote zu deuten bzw. umzudeuten verstehen. 
Eine solche Religion ist weiter nichts als ein Vertragsverhaltnis mit der Gottheit, deren 
unheimliche Macht die Menschen furchten. 

Und die Prophetenreligion? Wahrend der furchtbaren Heimsuchungen durch Assyrer und 
Babylonier im 8., 7., 6. Jahrhundert, wozu noch die innere Zerrissenheit kam, wurde immer 
wieder von der Notwendigkeit einer Erneuerung gesprochen. In gottbegnadeten "Propheten" 
erwachte das Verstandnis fur die unberechenbaren Krafte und Werte, die sich nicht in Zahlen 
ausdriicken lassen, sie vernahmen die gottliche Stimme in der eigenen Brust ("Offenbarung"), 
welche sie drangte, dem Volke eine hohere, vergeistigte Religion zu verkiinden; sie waren 
sich bewuBt, im gottlichen Auftrag zu handeln. 

Der schlichte Schafzuchter Amos sah die Katastrophe kommen, durch die das Nordreich 
Israel 722 zerstort wurde; er erblickte in ihr das gerechte Strafgericht Gottes. Und nach dem 
Zusammenbruch Israels (722) verkiindete Jesaias neue Strafgerichte. Beide eiferten gegen die 
auBeren Formen des Gottesdienstes und forderten innere Reinheit der Menschen. Jesaias 
sammelte Anhanger um sich und griindete eine Reformpartei. 

Der Prophet Jeremias wirkte vor und nach dem Zusammenbruch des Sudreichs, der 
Zerstorung Jerusalems (586). Auch er suchte die Religion von allem AuBerlichen und 
Materiellen zu losen; er lehrte die Kraft des Gebetes und machte die Religion zu einer inneren 
Angelegenheit des einzelnen Menschen. Der Prophet Ezechiel gab das Programm zu einer 
Gemeinde- und Kirchenbildung. Der zweite Jesaias begriiBte den Perserkonig Kyros als ein 
Werkzeug Gottes, der ein Gott der ganzen Welt sei, aber das judische Volk zum Propheten 
der ganzen Welt auserwahlt habe. 

Sieg des Priestertums 

Der Gegensatz zwischen den zweierlei Religionen, Prophetentum und Priestertum, 
zwischen dem Jahwe der Propheten und dem der Priester, der sich kaum von Baal 
unterschied, zog sich durch das 8., 7., 6. Jahrhundert. Die Priesterschaft siegte, wahrend die 
Propheten einsam und unverstanden blieben. Zu diesem Ausgang hat sicherlich die 
Zerstorung des Nordreiches Israel beigetragen. Denn bei den andersgearteten Juden des 
Sudreiches wurde die Offenbarungsreligion der Propheten nicht verstanden; sie horten nur das 



32 



Auserwahltsein, und daraus erwuchs ihre ungeheure Uberheblichkeit und anmaBende 
Exklusivitat. 

Fur die Entwicklung der streng organisierten Priester- und Gesetzeslurche war schon das 
Jahr 621 bedeutungsvoll, als das 5. Buch Moses "entdeckt" wurde und der jugendliche Konig 
Jesaja das ganze Volk feierlich darauf verpflichtete. Seitdem machte die Exklusivitat des 
judischen Volkes und der judischen Religion Fortschritte. Seitdem durfte Jahwe nur in 
Jerusalem verehrt werden; alle anderen Kultusstatten im Lande wurden mit riicksichtsloser 
Strenge zerstort. Das Gesetz schrieb zahlreiche auBere Reinigungen, Opfer, Abgaben vor. Der 
Priesterstand erhob sich hoch iiber das iibrige Volk. Es begann die Herrschaft des 
Buchstabens. Die auBeren Kultusformen uberwucherten das innere religiose Leben. 

Durch die Wirren der nachsten Jahrzehnte kam das kirchliche Reformwerk ins Stocken. Da 
ist es der nordische Michel gewesen, der seinen schlimmsten Feind, das Judentum, in den 
Sattel gehoben hat. Die uns Deutschen blutsverwandten Perserkonige wurden, nach der 
Zerstorung Babylons (538), die Schopfer des Judentums. Der Perserkonig Kyros gab den 
judischen Eiferern die Erlaubnis zur Ruckkehr, sie erhielten ihre heiligen Tempelgerate 
zuriick. Aber "die Wiederherstellung des priesterlichen Davidreiches" stieB, infolge des 
Widerstandes der einheimischen Bevolkerung und infolge der Spaltungen innerhalb des 
Judentums, auf schwere Hindernisse; und erst im Jahre 515 wurde der Tempelbau mit dem 
Gelde des Perserkonigs Darius vollendet. Neue Konflikte! Da fuhrte die eifrige Tatigkeit der 
Propheten Esra und Nehemia in den Jahren 458 und 445 zum Ziel; der letztere wurde 
Statthalter in Judaa. Ihnen gelang es, mit Hilfe des Perserkonigs Artaxerxes die kirchliche 
Organisation durchzufuhren; sie verpflichteten das Volk auf die aus Babylon mitgebrachten 
Gesetze, die angeblich von Moses stammten. Die Einfuhrung des Neuen wurde als die 
Wiederherstellung des Alten bezeichnet. Mit riicksichtsloser Grausamkeit wurde gegen die 
Mischehen mit Halbjuden und "Heiden" vorgegangen; durch strengste Inzucht wurde das 
Judentum gegen alle Nichtjuden abgeschlossen. - Zur Zeit der ersten Perserkonige erscheint 
um 520 auf einmal das Hohepriestertum, von dem sich friiher keine Spur findet. 

Der grofie Trug X) 

Vgl. meinen Aufsatz im "Hammer", Mai 1932. 

Damals begann der groBe Trug, der bis in unsere Gegenwart fortwirkt. Obwohl die judische 
Priesterkirche sich immer weiter von dem entfernte, was die Propheten gewunscht hatten, 
nahm sie doch die Schriften derselben unter ihre "heiligen" Bucher auf. Daraus erwuchs das 
satanische Doppelspiel, die complexio oppositoruin (d.h. Vereinigung von Gegensatzen, wo 
es Entweder/Oder heiBen muBte), das Doppelgesicht. Das Judentum betort die "dummen", 
leichtglaubigen, ahnungslosen, vertrauensseligen Siegfried- und Dietrich-Menschen mit den 
schonen Ausspriichen der Propheten, wahrend es sein wahres Wesen "vertarnt". 

Wenn Jesus vor dem "Sauerteig der Pharisaer" warnt, so meint er dieses Doppelspiel, wo 
die Menschen Gott mit ihren Lippen verehren, wahrend ihr Herz feme von ihm ist. Trotzdem 
haben die Juden gelehrige Schuler gefunden. Wir denken an die romischen Papste, welche 
ihren Weltherrschaftsbestrebungen eine christliche Etikette gaben. Wir denken an die 
Angelsachsen, welche im Namen Gottes ihre Eroberungskriege fuhrten. Wir denken an den 
Weltkrieg, wo unsere Feinde den "Kreuzzug" gegen uns predigten. Wir denken auch an das 
Doppelspiel unserer frommen Zentrumsleute. 

Das Wesen des Judentums 



33 



Wir Nichtjuden bezeichnen zwar die Begriffe "Rasse, Volkstum, Staat, Sprachgemeinschaft, 
Vaterland" als etwas Verschiedenes; aber je naher sie sich beriihren, urn so natiirlicher und 
urspriinglicher erscheint uns der Zustand. Nun ist das Judentum von allem das Gegenteil, und 
Schickedanz nennt es die Gegenrasse. Nicht als weltlicher, an ein bestimmtes Vaterland 
gebundener Staat hat dieses Volk irgendwelche Bedeutung erlangt, sondern als "universaler 
Priesterstaat mit Weltherrschaftsaspirationen". Ihr Stammesgott Jahwe wandelte sich in den 
gottlichen Weltkonig, dessen auserwahltes Priestervolk die Juden seien. Die Behauptung des 
auserwahlten Juden- Volkstums ist ihre Religion. 

Zum Wesen des Judentums gehort der enge Zusammenhang ihrer Religion bzw. ihrer 
Priesterkirche mit Nomadismus, Mammonismus und Rationalismus. Von und auf fremdem 
Volkstum zu leben, erscheint als gottliche Bestimmung des Nomadenvolkes. Der Tempel zu 
Jerusalem wurde das Zentralbankhaus fur die zerstreuten Glaubens- und Volksgenossen. Wie 
fremdartig beriihrt uns die Verherrlichung des Reichtums und der irdischen Guter im Alten 
Testament, verbunden mit der Aufforderung, alle Nichtjuden auszubeuten, und mit der 
unterschiedlichen Geschaftspraxis gegen Juden und Nichtjuden! (V. Mos. 7, 16 ff.; 14, 21; 15, 
6; 17, 2 f.) "Dein Gott wird dich reich machen; du wirst vielen Volkern Geld leihen, aber von 
keinem borgen." Auch in manchen Psalmen und in der Weisheit Salomons finden wir eine 
Verherrlichung des Reichtums. 

Bruder des Materialismus und Mammonismus ist der Rationalismus. Sombart schreibt: 
"Rationalismus ist der Grundzug des Judaismus und Kapitalismus. Die judische Religion ist 
eine vertrags- und geschaftsmaBige, rechenhafte Regelung aller Beziehungen zwischen Gott 
und Mensch; ein bestandiges Abwagen des Vorteils oder Schadens, den eine Handlung oder 
Unterlassung bringen kann, und eine sehr verwickelte Buchfuhrung, um das Forderungs- oder 
Schuldkonto des einzelnen in Ordnung zu bringen ..." Aus der rechenhaften Regelung aller 
Beziehungen zwischen Gott und Mensch entwickelte sich eine Rationalisierung des ganzen 
Lebens. Die judische Religion ist ein zweiseitiges Rechtsgeschaft: Leistung und 
Gegenleistung! Die Frommigkeit bekam ein vollig juristisches Geprage. Rationalisierung des 
Essens und Trinkens! Rationalisierung auch der Liebe^ 

Hierzu bemerkt Sombart: "Die rabbinische Literatur beruft sich hier aufs engste mit der 
geilen Beichtstuhl-Erotik eines Liguori einerseits, mit der Puritanermoral anderseits. " 

Dabei durfen wir nicht vergessen, daB die ganze Geschichte im Sinne dieses "Judentums" 
korrigiert wurde. Die im 7., 6. und 5. Jahrhundert "gefundenen" Gesetze wurden als gottliche 
Offenbarung von ewiger Gultigkeit, die Priesterherrschaft und der judische Welt-Gottesstaat 
als der urspriingliche Gottesplan hingestellt und Sabbath, Speisegesetz, Beschneidung (die 
eigentumlichen Merkmale des Judentums) auf die Schopfungs-, Sintflut- und Erzvaterzeit 
zuruckgefiihrt. 

4. Das Judentum im persischen, griechisch-mazedonischen, romischen Weltreich 

Wir machen uns falsche Vorstellungen von der Babylonischen "Gefangenschaft"; es war 
eine Verpflanzung, Umsiedelung nach Babylonien (586). Dort lebten die Juden unter 
koniglichem Schutz, konnten sich frei bewegen und ihren Handels- bzw. Geldgeschaften 
nachgehen. 

Auch ist es ein Irrtum, daB die Zerstreuung der Juden erst mit der 2. Zerstorung Jerusalems 
im Jahre 70 n. Chr. angefangen habe. Vielmehr begann sie der Hauptsache nach 6,5 
Jahrhunderte friiher mit der Zerstorung im Jahre 586 vor Christus. Und wenn wir feststellen, 
daB das judische Volkstum damals erst entstanden ist, so durfen wir behaupten: Die Juden 

-34- 



sind allezeit heimatlos und iiber die ganze Welt zerstreut gewesen. Als der Perserkonig Kyros 
538 v. Chr. ihnen die Ruckkehr in die Heimat gestattete, fiel es den meisten Juden gar nicht 
ein, das "Gefangnis" zu verlassen. Sie hatten glanzende Geschafte gemacht, Reichtumer 
gesammelt, besaBen schone Hauser und Garten; da hatte die Ruckkehr in die arme Heimat 
wenig Verlockendes. Die Euphratlander und Agypten wurden der Schwerpunkt des 
Judentums und blieben es bis weit in die nachchristliche Zeit. 

Wenn die Juden iiber eine 3000jahrige "Bedriickung" klagen, so ist das eine der allergroBten 
Geschichtsfalschungen. Vielmehr genossen sie Vorrechte vor alien anderen Volkern. Sie 
erlangten die Gunst der machtigsten Herrscher des Altertums, vor allem der 
Weltreichsgriinder: Von den Perserkonigen erfuhren sie die weitestgehende Forderung; spater 
stellte sich Alexander der GroBe freundlich zu ihnen; Casar und Augustus, die Begriinder des 
romischen Welt-Kaiserreichs, kamen ihren Wiinschen entgegen und bestatigten ihre 
Vorrechte. Aber Perser, Griechen und Romer muBten dieselbe Erfahrung machen, wie im 2. 
Jahrtausend v. Chr. die Agypter mit dem Hebraern: Die Nachkommen Jakobs, die man 
freundlich aufgenommen hatte, wurden zu einer Plage. 

Unter der Perserherrschaft 

Die Vorrechte, welche den Juden von den Perserkonigen gewahrt waren, wurden bald 
unangenehm empfunden. Die in der Zerstreuung lebenden Juden dachten nicht daran, sich als 
organische Glieder dem Ganzen einzufugen. Vielmehr hielten sie sich als Fremdlinge 
gesondert und fuhlten sich als hohere Menschenklasse; sie weigerten sich sogar, die 
Hoflichkeitsform der Verbeugung mitzumachen. Und wenn es einzelnen Juden gelang, in 
hohe Stellungen zu kommen, so nahmen sie fur ihre Volksgenossen Partei. Kein Wunder, daB 
sie HaB ernteten! 

AuBerordentlich wertvoll ist im Alten Testament das Buch Esther als Selbstportrat des 
zerstreuten Judentums. Professor Gunkel schreibt: "Hauptinhalt des Buches ist eine groBe 
Judenhetze, auch das sicherlich den Verhaltnissen entnommen: da mordet und plundert der 
Pobel nach Herzenslust, und die Obrigkeit driickt die Augen kraftig zu." Uber den Grand 
solchen Judenhasses sagt das Buch kein Wort: er ist dem Verfasser vollig unbegreiflich; er 
merkt es nicht und will es nicht merken, daB das Judentum mit seinem HaB gegen alle Volker 
(man denke an die Unheilsweissagungen gegen die "Heiden") und mit seinem religiosen 
Hochmut, wie mit seinem nationalen Dunkel die "Heiden" auf s schwerste gereizt hat. Auch 
den Neid des Pobels mag der geschaftlich strebsame Jude erregt haben; Hamann will den 
Juden 75 Millionen Mark filr den Staatsschatz auspressen und dabei gewiB noch selber 
profitieren ... In dem Buch Esther spricht sich der Geist einer unterdriickten Nation aus, die 
ihr Elend um so bitterer empfindet, als sie voller Eitelkeit steckt und alle Angriffe ihrer 
ubermachtigen Feinde mit gluhendem HaB erwidert. Aus eigener Kraft konnen sie sich nicht 
wehren; aber sie schielen nach der Hilfe des Staates. Sie wiinschen sich, daB eine Judin 
Konigin werde und ein Jude der oberste Minister! Dann aber wurden die Juden den SpieB 
umdrehen; dann sollten alle Judenfeinde (75 000) mit Hilfe der Obrigkeit auf einen Tag mit 
Weib und Kind von den Juden ausgerottet werden! In diesem Geiste wurde und wird 
alljahrlich ein Fest gefeiert, wo das Judentum seine Feinde, "wenigstens in Gedanken, 
totschluge." 

Unter der Griechenherrschaft 

Theodor Mommsen, der eher ein Freund als Feind der Juden gewesen ist, hat das Judentum 
des Altertums wiederholt mit der spateren romischen Papstkirche verglichen. Judaa mit 
Jerusalem sei fur das zerstreute Judentum dasselbe gewesen, wie der romische Kirchenstaat 
filr die Katholiken: der Sitz des Hohepriesters, des Pontifex Maximus, des Papstes. 

-35- 



Auch unter der Griechenherrschaft genossen die Juden Vorrechte, Vorrechte vor alien 
anderen Volkern. Wie sie in den Stadten eine eigene Gemeinde bildeten innerhalb der 
Gemeinde, so im Reich einen besonderen Staat innerhalb des Staates. Sie durften an ihrem 
Volkstum und an ihren nationalkirchlichen Gebrauchen festhalten. Sie waren ein iiber all die 
Lander verbreiteter eigener Staat mit eigenem Recht. Sie hatten ihr Oberhaupt in Jerusalem, 
und die Steuern an die Kirche gingen regelmaBiger ein als die Staatssteuern. Statt 
"Gegenrasse", wie Schickedanz das Judentum nennt, mochte ich lieber "Gegen- bzw. Unstaat" 
sagen. Mommsen schreibt: "Das den (weltlichen) Staat ignorierende Festhalten der nationalen 
Eigenart in religiosen Formen ist die Signatur des spateren Judentums." 

Uber die Vorrechte der Juden heiBt es bei Mommsen V, S. 491: "In den Griechenstadten 
wurde nur den Juden gestattet, sozusagen eine Gemeinde in der Gemeinde zu bilden und bis 
zu einem gewissen Grade sich selbst zu regieren. Strabo schreibt (im 1. Jahrh. n. Chr.): 'Die 
Juden besitzen in Alexandria (und ebenso war es in Antiochia und in den anderen 
Griechenstadten) ein eigenes Volkshaupt, welches dem Volke vorsteht, die Prozesse 
entscheidet und iiber Vertrage und Ordnungen verfugt, als beherrsche es eine selbstandige 
Gemeinde.' Es geschah dies, weil die Juden eine derartige spezifische Jurisdiktion als durch 
ihre Nationalist oder, was auf dasselbe hinauskommt, ihre Religion gefordert bezeichneten. 
Weiter nahmen die allgemeinen staatlichen Ordnungen auf die nationalreligiosen Bedenken 
der Juden in ausgedehntem MaBe Rucksicht und halfen nach Moglichkeit durch Exemption 
(d.h. durch Ausnahmegesetze, Vorrechte, Privilegien) aus." 

Was wir unter treuer Staatsgesinnung verstehen, kannten und kennen die Juden nicht: sie 
waren immer nur Untertanen bzw. Staatsburger auf Kundigung. Die Interessen ihres 
"Gottesstaates", den sie erwarteten und der mit judischem Imperialismus gleichbedeutend ist, 
standen ihnen hoch iiber den Interessen des weltlichen Staates, in welchem sie nur ihren 
Schirmherrn oder Buttel sahen. Die Juden haben sich niemals mit Leib und Leben fur das 
Perserreich oder fur Alexander den GroBen und seine Nachfolger eingesetzt. Im Gegenteil! 
Mit fliegenden Fahnen eilten sie jedes Mai dem siegreichen Gegner zu. 

Kein Wunder, daB es zu Reibungen zwischen Juden und Nichtjuden kam, zu dem, was man 
"Antisemitismus" nennt! Mommsen schreibt: "Der JudenhaB und die Judenhetzen sind so alt, 
wie die Diaspora selbst. Diese privilegierten und autonomen Gemeinden innerhalb der 
Griechenstadte muBten sie so notwendig entwickeln, wie der Sumpf die bose Luft."^ 

Das sich iiber die Staaten und Volker legende, sie zersetzende Judentum wurde das 
Vorbild nicht nur fur die romische Papstkirche, sondern auch fur alle anderen 
internationalen Organisationen. 

Die Makkabaer 

Es erinnert an die neuzeitlichen Versuche der Russen, Polen und Tschechen, aus einem bunt 
gemischten Lander- und Volkerbundel einen Einheitsstaat machen zu wollen, wenn in einem 
der groBen "Nachfolgestaaten" Alexanders des GroBen, namlich in dem syrischen 
Diadochenreich, der Konig Antiochus Epiphanes (175-164 v. Chr.) eine Nivellierungspolitik 
unternahm. In der Tat bereitete die Verschiedenheit der Nationalitaten und der Religionen 
seiner Regierung die groBten Schwierigkeiten. Deshalb wollte er uberall hellenische Bildung 
und hellenischen Kultus einfuhren. Und es erschien keineswegs aussichtslos, wie die anderen, 
so auch die Juden zu hellenieren. Denn es gab schon damals zahlreiche "Reformjuden", d.h. 
solche, welche griechische Bildung annahmen und einen Ausgleich zwischen Griechentum 
und Judentum suchten. - Dariiber kam es in Palastina, das zum syrischen Reiche gehorte, zur 

-36- 



Revolution (167 v. Chr.). Unter der Fiihrung der Makkabaer schritten die Juden von Erfolg zu 
Erfolg, unterstiitzt teils von der romischen Regierang, teils durch die Zerrissenheit des 
syrischen Reiches. Im Jahre 139 wurde das Haupt des Makkabaerhauses, Simon, des Matthias 
Sohn, von dem syrischen GroBkonige nicht nur als Hohepriester, sondern auch als "Fiirst 
Israels" anerkannt. - Spater entstanden Spaltungen, welche den romischen Feldherrn 
Pompejus veranlaBten, im Jahre 63 v. Chr. einzugreifen und in Jerusalem einzudringen; er 
betrat sogar den Tempel und das Allerheiligste. Seitdem war Judaa eines von den zahlreichen 
romischen "Klientelkonigreichen" des Ostens. 

Man mag die Makkabaer wegen ihres starken Willens bewundern, das Judentum nicht in 
dem allgemeinen Volkerbrei untergehen zu las sen. Aber das Judentum selbst hat in den 
Jahrhunderten vor und nach Christus durch die erbitterte Selbstzerfleischung ungeheure 
Blutverluste erlitten, wodurch sich die Rassenzusammensetzung des Volkstums verschob. Die 
Strengglaubigen (Zeloten) wiiteten gegen alle Juden, die sich nicht streng von der 
hellenistischen Gedankenwelt abschlossen, sie rotteten Manner, Weiber, Kinder aus und 
zerstorten ihre Stadte. Es bildete sich eine verhangnisvolle Auslese von Juden, die zu 
wildestem Glaubenseifer und schrankenloser Unduldsamkeit neigten. 

Das Judentum im romischen Welt-Kaiserreich 

Wilson, der Prdsident der USA, hat 1918 die Zerstorung Jerusalems (70 n. Chr.) und "die 
Vernichtung des jiidischen Volkstums durch die Romer eine der grofiten Ungerechtigkeiten 
der Weltgeschichte genannt, die wieder gut gemacht werden miisse". Dies Urteil istfalsch. 

Wie ist es zu der Zerstorung Jerusalems gekommen? Wahrend der letzten Periode der 
romischen Republik, d.h. wahrend der gewaltigen Revolutionskriege, aus denen schlieBlich 
die Militardiktatur des Augustus hervorging, haben die Juden es mit erstaunlicher Fixigkeit 
verstanden, immer den rechten AnschluB zu finden. Sie traten zuerst fur Pompejus, dann fur 
Casar, spater fur Cassitis und Brutus, nachher fur die Triumvirn des Jahres 43 und bei der 
letzten Entscheidung anfangs fur Antonius, zuletzt fur Oktavian-Augustus ein. "Die Treue 
wechselte wie die Parole." 

Aus Dankbarkeit fur Antipater, der ihn in Alexandria aus gefahrlicher Lage gerettet hatte 
(47 v. Chr.), stellte Julius Casar den Judenstaat wieder her und gewahrte weitgehende 
Vergunstigungen. Antipater wurde Konig: ihm folgte sein Sohn Herodes. Im Jahre 6 n. Chr. 
hat der Kaiser Augustus, auf den eigenen Wunsch der Juden, das Konigtum abgeschafft und 
Judaa zur romischen Provinz gemacht; prachtvolle Geschenke der Kaiserfamilie schmuckten 
den Tempel zu Jerusalem. Auch des Augustus Nachfolger, der strenge Kaiser Tiberius, zeigte 
den Juden gegenuber die groBte Langmut. 

Aber wann sind die Juden jemals zufrieden gewesen? Trotz aller Wohltaten, trotz aller 
Vorrechte wuchs ihre prinzipielle Opposition gegen Rom. Die Steuerzahlung wurde als 
gottlos angefochten. Der Galilaer Judas bezeichnete es als eine Schande fur die Juden, einen 
anderen Herrn iiber sich zu erkennen als den Herrn Zebaoth; dieser helfe aber nur denen, die 
sich selber helfen. Und als der Revolutionar hingerichtet wurde, da gait er als Martyrer, der 
Tote wurde den Romern gefahrlicher als der Lebendige. - So haufte sich der Konfliktsstoff. 
Dazu wuchs, infolge der jiidischen AnmaBung, der JudenhaB der anderen. Zwar wurde unter 
den Kaisern Augustus und Tiberius die Ruhe aufrechterhalten. Aber unter dem unwiirdigen 
Kaiser Kaligula kam es zur Explosion; man kann seit 38 n. Chr. von einem revolutionaren 
Dauerzustand innerhalb der Judenschaft sprechen. Er begann mit einer dreijahrigen blutigen 
Judenverfolgung in Alexandria (38-41 n. Chr.). Infolge der Nachgiebigkeit des nachsten 
Kaisers, Klaudius, folgte eine kurze Ruhepause. Aber einerseits blieb die gereizte Stimmung 

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auf beiden Seiten; anderseits trat die Unvereinbarkeit der judischen Sonderstellung mit den 
Gesamtinteressen des Reiches immer deutlicher zutage. Wir miissen feststellen, daB von der 
romischen Regierung nichts unversucht blieb, damit man sich gegenseitig vertrage. Aber die 
in dem kaiserlichen Edikt ausgesprochene Mahnung, daB die Juden nun auch ihrerseits 
groBere MaBigung zeigen und sich der Beschimpfung Andersglaubiger enthalten mochten, 
spricht Bande. Mommsen schreibt: "in der Unvertraglichkeit der vom Schicksal nun doch 
einmal zusammengekoppelten Reichsgenossen verschiedener Nationalitat lag die Gefahr." 
Seit 44 n. Chr. haben die Waffen nicht geruht. Wir staunen iiber das Entgegenkommen der 
romischen Regierung. Aber diese Nachgiebigkeit steigerte die Macht der Zeloten ("Eiferer"), 
welche die gemaBigten Elemente unter den Juden terrorisieren. Der HaB wuchs. 'Auf beiden 
Seiten schien das fernere Zusammenleben unmoglich, und man begegnete sich mit Gedanken 
der gegenseitigen Ausrottung." 

Im Jahre 66 n. Chr. kam es in Casarea und in Jerusalem zu blutigen Tumulten; dort waren 
die Nichtjuden die Angreifenden, hier die Juden. In Jerusalem wurden nicht nur die Romer, 
sondern auch die gemaBigten Juden Opfer der Volkswut. Damit wurde das Signal gegeben fur 
grausame Judenhetzen in Damaskus, Askalon, Tyrus. Und nun begann der eigentliche Krieg 
66-70. Nicht nur zwischen den romischen und judischen Truppen wurde gekampft; auch 
gegenseitig mordeten sich die judischen Parteien. Die entsetzliche Blutarbeit endete 70 mit 
der Zerstorung Jerusalems. 

Trotz dieser schrecklichen Ausbriiche gegenseitigen Hasses hat sich die kaiserliche 
Regierung nicht zu weiteren GewaltmaBregeln hinreiBen lassen. Wir miissen es als eine 
gemaBigte Politik anerkennen, daB zwar die iiber das ganze Reich zerstreute Judenschaft 
hinfort keinen Staat im Staate, mit eigener Zentralregierung in Jerusalem, bilden sollte; daB 
man aber den Juden in der Ausiibung ihrer Religionsgebrauche weder in Palastina noch 
anderswo Hindernisse in den Weg legte. Ja, es durften sich abermals Rabbiner-Vereinigungen 
bilden, die an die Stelle der ehemaligen hohepriesterlichen Zentralregierung traten. "Es 
handelte sich nicht um eine Glaubens-, sondern Machtfrage. Der judische Kirchenstaat als 
Haupt der Diaspora vertrug sich nicht mit der Unbedingtheit des weltlichen GroBstaates" 
(Mommsen). 

Noch zweimal kam es zu entsetzlichen, blutigen Aufstanden der nationalen Judenschaft: im 
Jahre 116 n. Chr. brach eine Erhebung der Juden in Kyrene, Cypern und Agypten aus; sie 
verbreitete sich auch weit in Vorderasien hinein. Wie erbittert die Kampfe gewesen sind, 
zeigen die Berichte, nach denen die Juden in Kyrene 220.000, in Cypern 240.000 Menschen 
umgebracht haben. Anderseits erschlugen in Alexandria die belagerten Griechen, was von 
Juden damals in der Stadt war. 

Der Auf stand, der 130 n. Chr. unter dem Kaiser Hadrian in Palastina ausbrach, hat 
seinesgleichen nicht in der Geschichte; die gesamte Judenschaft untersttitzte die 
Aufstandischen. Mit unglaublicher Grausamkeit wurde drei Jahre lang zwischen den Juden 
und den romischen Truppen gerungen. Glaubwurdige Berichte erzahlen von 50 genommenen 
Festungen, 985 besetzten Dorfern, 580.000 Gefallenen. - Wiederum iibte die romische 
Regierung nach der Niederwerfung des Aufstandes weitgehende religiose Toleranz. 

Aber es schien, als wenn durch die blutigen Verluste seit der Makkabaerzeit (drei 
Jahrhunderte hindurch) alle gemaBigten Juden ausgerottet seien. Das ubrig bleibende 
Judentum steigerte seine Absonderung. Mommsen spricht von dem "starren Rabbinismus, der 
auBer Abrahams SchoB und dem Mosaischen Gesetz von der Welt nichts weiB, noch wissen 
will"; von der "Buchstabenglaubigkeit gegemiber den heiligen Schriften, die bis in die 

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schwindelnde Hohe der Absurditat stieg". Es entstand der geheimnisvolle Talmud, der 
judisches Denken wie eine chinesische Mauer von dem Geist der anderen Volker absperrt. 

5. Die Orientalisierung der ganzen Alten Kulturwelt 

Mit Recht betont Gunther, daB, wenn wir von der "uns fremdartigen jiidischen Eigenart" 
sprechen, es sich nicht nur um das Judentum handelt, sondern um alien Volkern 
vorderasiatischer und orientalischer Rasse gemeinsame Ziige. Aber die Judenschaft wurde der 
zaheste, selbstbewuBteste und sich am meisten durchsetzende Trager des vorderasiatisch- 
orientalischen Blutes und Geistes. Von diesem Geiste lieBen sich nacheinander die von 
nordischen Helden gegriindeten GroBstaaten verseuchen, wodurch ihr Verfall herbeigefuhrt 
wurde: 

das persische Weltreich; 

das griechisch-mazedonische Weltreich Alexanders des GroBen; 

das romische Kaiser- Weltreich. 

Vom Orient her legte sich langsam das Leichentuch des Todes iiber die ganze alte 
Kulturwelt, iiber den sogenannten "Erdkreis", d.h. iiber alle Lander weit um das Mittelmeer. 
Die internationale Kulturgemeinschaft war erreicht, die heute noch so vielen Menschen als 
das hochste Ideal erscheint: "Die einheitliche Menschheit". In Wahrheit gaben nacheinander 
die Perser, die Griechen, die Romer ihr Volkstum und ihre nationale Kultur preis zugunsten 
Asiens. Asien drang in Europa ein; asiatisches Blut und asiatischer Geist. Die asiatischen 
Gotter, die chaldaische Weltanschauung verbreiteten sich iiber das Romische Reich; die 
Menschen lieBen sich durch asiatische Laster verseuchen. Und die romischen Kaiser? Sie 
ubernahmen die asiatische Theokratie, den Universalismus und Absolutismus; die Vergottung 
des Herrschers, der Kaiserkult mit seinen Tempeln und Altaren war etwas Orientalisches. Im 
Anfang des 3. Jahrhunderts n. Chr. saBen nichtswurdige Herrscher orientalischer 
Abstammung auf dem romischen Kaiserthron: Caracalla und Elagabal. Als Diokletian um 300 
n. Chr. das Reich erneuerte, nahm er sich bei seinen "Reformen" asiatische Einrichtungen und 
Gebrauche zum Vorbild. 

Internationale Kulturgemeinschaft, einheitliche Menschheit! Besser erscheint mir die 
Bezeichnung romisch-judische Misch- und Weltkultur. "Romisch-judisch" d.h. "Rom" ist seit 
beinahe 2000 Jahren der Inbegriff fur alle Vermischung und Verwischung, fur die 
Vernichtung volkischer Eigenart, fur Volkerbrei, Blut-, Kultur- und Religionsmischung, fur 
die Gleichheit alles dessen, was Menschenantlitz tragt. Und inmitten dieser "einheitlichen 
Menschheit" behaupteten und retteten die Juden, die eifrigsten Verkunder des internationalen 
Gedankens, ihr Volkstum. Sie sonderten sich einerseits scharf von alien ubrigen Menschen 
ab; anderseits suchten sie ihren EinfluB auf dieselben zu steigern, um sie nach ihrem Willen 
zu leiten. Wir bewundern die Zahigkeit, womit die Weltzerstreuten mitten im Volkerbrei ihr 
starkes Gefiihl der engsten Zusammengehorigkeit behaupteten. 

Harnack hat die Gesamtzahl der Juden zu Beginn unserer Zeitrechnung auf 4-4,5 Millionen 
geschatzt; davon in Agypten 1 Million, in Syrien 1 Million, in Palastina 0,5 Million. Er nimmt 
an, die Juden hatten zur Zeit des Kaisers Augustus 7 % der Gesamtbevolkerung des 
Romischen Reiches ausgemacht. Vor allem wohnten sie in den GroBstadten des Ostens: in 
Alexandria sollen von 500.000 Einwohnern 200.000 Juden gewesen sein; ahnlich war es in 
Antiochia und den anderen neu gegriindeten Griechenstadten des Orients. Spater drangen sie 
auch in den Westen ein; zur Zeit des Kaisers Augustus mogen etwa 15.000 Juden in Rom 
gewohnt haben. 



39 



Der beste Kenner der romischen Geschichte, Theodor Mommsen, hat die Bedeutung des 
Judentums fur die Zersetzung der alten Kulturwelt betont. Er schrieb: "Der Jude verhalt sich 
gegen den Staat verhaltnismaBig gleichgultig; er gibt ebenso schwer den Kern seiner 
nationalen Eigentumlichkeit auf, wie er bereitwillig denselben mit jeder beliebigen 
Nationalitat umhiillt. Auch im Altertum war das Judentum ein wirksames Ferment der 
nationalen Dekomposition" (d.h. Zersetzung, Auflosung). - Derselbe Mommsen weist darauf 
hin, daB es schon im Romischen Weltreich eine Judenfurcht gab. "Wie landsmannschaftlich 
eng die Juden auch damals (zur Zeit Casars) zusammenhielten, beweist die Bemerkung eines 
Schriftstellers dieser Zeit, daB es fur den Statthalter bedenklich sei, den Juden in seiner 
Provinz zu nahe zu treten, weil er dann sicher darauf zahlen durfe, nach seiner Heimkehr von 
dem hauptstadtischen Pobel ausgepfiffen zu werden." Juden an der Spitze des Pobels gegen 
einen unbequemen hohen Beamten! 



II. Geschichte des Judentums im Mittelalter 1} 

Es lafit sich schwer sagen, wann das "Mittelalter" anfdngt und aufhort. In unserem kurzen 
Uberblick mdge das Wort fur die christliche Zeit bis Luther gelten. 

1. Hauptinhalt der mittelalterlichen Geschichte 

In die entartete, untergehende alte Kulturwelt traten zwei starke Lebenskrafte der 
Erneuerung ein, die Religion Jesu und das germanisch-deutsche Volkstum. Seitdem besteht 
die ganze Weltgeschichte in einem Ringen Deutschlands gegen die romisch-judische Misch- 
und Weltkultur. Es handelt sich letzten Endes um ein Entweder/Oder: Deutschland oder 
Nachfolge Jesu Christi und des Kaisers Augustus. Die Tragik der mittelalterlichen Geschichte 
besteht darin, daB beide, sowohl die Vertreter des Christentums (d.h. die wachsende romische 
Papstkirche) als auch unsere germanisch-deutschen Helden ("die GroBen") glaubten, 
Deutschland, das Christentum und die Nachfolge des Kaisers Augustus miteinander 
verbinden zu konnen. Dadurch gerieten sie immer mehr in die Netze der romisch-judischen 
Mischkultur. 

Der Kirchenhistoriker v. Hase sagte: "Der Stuhl Moses kam als Stuhl Petri nach Rom", d.h. 
die romische Papstkirche ist eine Wiederholung der alttestamentlichen Judenkirche; sie ist 
kein Christentum, sondern Judentum und zugleich die Nachfolgerin des romischen 
Kaisertums. - Und unsere germanisch-deutschen "GroBen" lieBen sich betoren, daB sie ein 
gottwohlgefalliges Werk taten, wenn sie ihre nationalen Krafte fur die Aufrichtung des alle 
Menschen umfassenden Gottesstaates einsetzten. Sie wurden romische Kaiser, Nachfolger des 
Kaisers Augustus. Wir erhielten ein Romisches Reich Deutscher Nation, eine romische 
Kultur, romische Kirche, romisches Recht deutscher Nation. Dieses "romisch" war "romisch- 
judische". Die ganze Vergangenheit wurde im Sinne der judischen Geschichtskonstruktion 
betrachtet. 

2. Das Judentum im Fruhmittelalter 

Siid- und Ostjuden 

Naturlich hat sich die judische Absonderung gegen fremdes Blut nicht restlos durchfuhren 
lassen. Auch war von vornherein die Blut- und Rassenmischung in den einzelnen Teilen des 
zerstreuten Judentums verschieden. So entstanden schon friih zwei groBe Gruppen: Die Sud- 
und Ostjuden (die "Sephardim" und "Aschkenasim"). Jene werden auch "spanische Juden 
genannt; Teile von ihnen kamen durch Frankreich an den Rhein, nach Holland und England. 
In ihnen uberwiegt das echte Beduinenblut orientalischer Rasse; edle Gestalten, ein Typus 
vornehmer Menschen. Die Ostjuden verbreiteten sich in Sudost- und Osteuropa; in ihnen muB 

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der Einschlag vorderasiatischer Rasse dauernd verstarkt sein. Dazu kam, das im 8., 9., 10. 
Jahrhundert ein groBer Teil des osteuropaischen Handelsvolkes der Khasaren (das 
Herrscherhaus und der Adel, dem viele folgten) zum Judentum iibertrat und nicht nur in die 
Glaubens-, sondern auch Blutsgemeinschaft aufgenommen wurde. Dadurch scheinen 
Einschlage mongolischer und ostbaltischer Rasse in das dortige Judentum gekommen zu sein. 
Die Ostjuden sind nach Gunthers Schatzung neunmal so zahlreich als die Sudjuden. - Trotz 
dieser Verschiedenheit der Rassenmischung zwischen den beiden Gruppen uberwiegt das 
Gemeinsame; sie sind und fuhlen sich als ein Volk. Dabei setzt sich das Ostjudentum immer 
mehr durch, und die echten Sephardim scheinen langsam auszusterben. Das Judentum ist 
heute fast ausschlieBlich Ostjudentum. 

Konkurrenten 

Die mittelalterliche Geschichte erzahlt uns von den langen Kampfen zwischen Kaisertum 
und Papsttum. Sie waren Konkurrenten, die dasselbe Ziel verfolgen, namlich die 
Wiederherstellung des alle Kulturvolker umfassenden Weltreichs des Kaisers Augustus: "Die 
einheitliche Menschheit". Der eine von den Konkurrenten wollte als Kaiserpapst, der andere 
als Papstkaiser an der Spitze dieses "Welt-Gottesstaates" stehen. - Ebenso waren und sind 
Judentum und romisches Christentum Konkurrenten. Beide wollen den irdischen Gottesstaat 
aufrichten. Alle Menschen sollen gleich sein; nur will in dem einen Fall das nationaljudische, 
in dem anderen das romische Priestertum die Leitung haben. Das Mittelalter brachte nach 
beiden Seiten den Sieg der romischen Papstkirche. 

Rom und Juda als Konkurrenten! Wir miissen feststellen, daB es sich nicht um religiose 
Gegensatze handelte. Fur die katholische Lehre blieben die Juden "das auserwahlte Volk", das 
eine Mission im Christentum und fur das Christentum habe. Die christliche Kirche hat der 
judischen Religion stets Schutz und Duldung gewahrt; denn die Juden seien ja mit ihren 
heiligen Buchern ein Zeugnis fur die Wahrheit des Christentums. Der Gegensatz gait dem 
anmaBenden judischen Volkstum; er war fast immer ein Abwehrkampf gegen etwas Fremdes. 
Durch eigene Schuld gerieten die Juden in eine Pari-Stellung. - Wie die Judenschaft, so erhielt 
auch die abendlandische Christenheit allmahlich ein besonderes kirchliches Gesetzbuch 
(codex iuris canonici). Hier wurden fur das Judentum folgende Grundsatze aufgestellt: 

Wohl freie Religionsubung, aber 

1. Die Ansassigmachung der Juden ist zu beschranken und dahin zu wirken, daB sie 
womoglich zusammen wohnen; denn, im Volke zerstreut, ist ihnen mehr Gelegenheit gegeben 
zu unerlaubtem Erwerb und Wucher. 

2. Christen sollen Juden weder als Arzte noch als Krankenpfleger gebrauchen, auBer im 
Falle der Not. 

3. Der Jude darf kein offentliches Amt bekleiden. 

4. Der Christ darf dem Juden nicht als Hausdienstbote dienen. 

5. Das judische Erwerbs- und Handelsleben soil der strengsten Kontrolle unterworfen 
werden, um die christlichen Volker vor Auswucherung zu schutzen. 

6. Ehen zwischen Juden und Christen sind streng verboten. 

Das Judentum in den Strudeln der politischen Kdmpfe 

Im 4. Jahrhundert n. Chr. begann mit dem Einbruch der Hunnen die lange Zeit der groBen 
Wanderungen. Die alte Kulturwelt wurde aufs heftigste erschuttert. Auf dem Boden des 
westromischen Reiches entstanden in Spanien, Nordafrika, Italien, Gallien, Britannien die 
Germanenreiche der Westgoten, Vandalen, Ostgoten, Langobarden, Franken, Angelsachsen. 
Im 7. Jahrhundert begannen die Eroberungszuge der Araber: sie ergossen sich einerseits iiber 
Vorderasien, anderseits eroberten sie nicht nur ganz Nordafrika, sondern auch Spanien, und 

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fielen iiber die Pyrenaen ins Frankenreich ein. Nach langen Wirren und nach Besiegung der 
Araber erstarkte im 8. Jahrhundert das Frankenreich unter Karl Martell, Pippin dem Jungeren 
und Karl dem Franken. Letzterer wurde im Jahre 800 romischer Kaiser, Rechtsnachfolger des 
Augustus. Aber nach seinem Tode zerfiel der GroBstaat wieder; um 900 war der Tiefstand der 
abendlandischen Kultur und der christlichen Kirche. 

Und die Juden? Trotz ihrer Zerstreuung kann man fur diese unruhigen Jahrhunderte die 
Verse aus Schillers "Braut von Messina" auf sie anwenden: 

"Die fremden Eroberer kommen und gehen; 
wir gehorchen, aber wir bleiben stehen. " 

Von grausamen Judenverfolgungen durch die duldsamen germanischen Eroberer kann keine 
Rede sein. Im Gegenteil, es gluckte den Juden vielfach, durch ihre Dolmetscherdienste und 
Heilkunste, durch ihre geschaftliche Gewandtheit, durch ihre Geschicklichkeit im Beschaffen 
und Verwerten der Guter in hohe Vertrauensstellungen zu gelangen. Aber immer wieder 
zogen sie sich den HaB des Volkes zu: durch ihre AnmaBung und Verhohnung des 
Christentums, durch ihren Sklavenhandel und das Halten von christlichen Sklaven, durch ihre 
schmarotzende, ausbeutende Tatigkeit. 

Lehrreich ist besonders die Geschichte Spaniens, das wiederholt von den Juden als ihr 
"zweites gelobtes Land" gefeiert wurde. Hier fanden die Westgoten, als sie im 5. Jahrhundert 
das Land eroberten, viele reiche Judengemeinden vor. Und als sich spater der Gegensatz 
zwischen den germanischen "Ketzern" und den romanischen (welschen) Rechtglaubigen 
verscharfte, stellten sich in diesem Streit zwischen den beiden christlichen Konfessionen die 
Juden auf die Seite der Goten und erhielten dafur groBe Vergunstigungen. Aber damit wuchs 
ihre Uberheblichkeit, und als im Jahre 586 der Gotenkonig Rekkared zur romisch- 
katholischen Kirche ubertrat, begann der Umschwung. Zunachst wurden alte Gesetze 
erneuert: 

Ausschlufi der Juden von offentlichen Amtern, 
Eheverbot zwischen Christen und Juden, 
Verbot, christliche Sklaven zu besitzen. 

Im Jahre 612 kam es sogar zu einer Ausweisung der Juden; 90.000 so Hen davon betroffen 
sein. - Spater fuhrte die drohende Arabergefahr zu immer scharferen MaBregeln gegen die 
Juden. - Nicht zu Unrecht. Denn tatsachlich sind diese in landesverraterischer Weise den 
Arabern behilflich gewesen, als sie iiber die StraBe von Gibraltar hinuberfuhren und die 
Westgoten in der Schlacht bei Xeres de la Frontera (711) besiegten. 

Die Araberherrschaft in Spanien war eine goldene Zeit fur das Judentum; Spanien ubernahm 
die Fuhrerherrschaft iiber das gesamte Weltjudentum. Es wird heute noch zu viel Wesens 
gemacht von der gleichzeitigen damaligen Blute der arabischen und judischen Wissenschaft 
und Bildung. Die Juden gelangten in hohe Vertrauensstellungen; ihr Reichtum wuchs, 
besonders durch den gewinnbringenden Sklavenhandel. - Trotzdem waren sie auch in dem 
spanischen Araberstaat ein Element der Zersetzung. Mit sicherem Instinkt beobachteten sie 
seit dem 11. Jahrhundert die Fortschritte der christlichen Konige von Kastilien und 
untersttitzten diese durch Spionage. 

Weshalb sollen wir nicht wahrheitsgemaB sagen diirfen, daB die Juden ihrem ganzen Wesen 
nach nicht imstande sind, in einem fremden Volkstum aufzugehen, treue Staatsburger zu 

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werden und echte Vaterlandsliebe zu empfinden? Sie bleiben Fremde und wollen Fremde 
bleiben. Wie im Altertum die babylonischen Juden den Persern, die persischen den Griechen, 
die griechischen den Romern die Hand reichten: so spater in Spanien die romischen Juden den 
Goten, die gotischen Juden den Arabern, die arabischen Juden den christlichen Konigen 
Kastiliens. 

Und in den anderen Landern? Auch im Frankenreich wechselte das Schicksal der Juden. Im 
allgemeinen kann man sagen, daB es ihnen unter den Karolingern wahrend des 8., 9., 10. 
Jahrhunderts gut ging. Freilich nehmen judische Schriftsteller mit Unrecht Karl von Franken 
(768-814) als ausgesprochenen Judenfreund fur sich in Anspruch. Denn obgleich er den Juden 
groBe Freiheiten gewahrte und sich fur seinen Verkehr mit dem Chalifen Harun al Raschid 
des Juden Isaak bediente, so hielt er sie doch etwas in Schranken. Anders unter seinem 
schwachen Sohn Ludwig dem "Frommen" (814-840), der ganz unter judischern EinfluB 
stand! Man kann von einer Zeitmode der Judenbevorzugung sprechen. Der judische Professor 
Graetz schreibt: "Die Kaiserin und ihre Freunde waren wegen der Abstammung der Juden von 
den groBen Patriarchen und Propheten Gonner derselben. Um derentwillen seien sie zu ehren, 
sprach diese Judenfreundliche Partei am Hofe, und der Kaiser sah sie ebenfalls in demselben, 
Lichte ... Die Juden hatten freien Zutritt bei Hofe und verkehrten unmittelbar mit dem Kaiser 
und den ihm nahen Personen ... Verwandte des Kaisers beschenkten judischen Frauen mit 
kostbaren Gewandern; Christen besuchten Synagogen: manche gebildete Christen waren so 
sehr vom Judentum eingenommen, daB sie den Sabbat heilig hielten und am Sonntag Arbeit 
verrichteten." 

Im 9. und 10. Jahrhundert konnten die Juden sich iiber Deutschland ausbreiten. Wir finden 
sie in Magdeburg, Merseburg, Regensburg, in Giessen und Prag; hauptsachlich bluhte der 
Sklavenhandel. Es war fur die bei uns wohnenden Juden von hoher Bedeutung, daB sie in der 
Mainzer Rabbinatsschule einen Mittelpunkt erhielten. Sie wurden keineswegs gehindert, sich 
anzusiedeln und dem Ackerbau zuzuwenden; selbst von dem judischen Professor Graetz wird 
die Moglichkeit des Grunderwerbs zugegeben. Sie sind nicht "durch ein hartes Geschick" ein 
Handels- und Wuchervolk geworden. 

Zum SchluB dieses Abschnitts mogen aus dem 11. Jahrhundert die engen Beziehungen des 
unglucklichen Kaisers Heinrich IV. (1056-1106) zum Judentum erwahnt werden. 
Wahrscheinlich hat die bittere Not ihn in Abhangigkeit von den judischen Geldleuten 
gebracht. Wir haben Urkunden iiber seine Gnadenerweise besonders gegeniiber den Juden in 
Worms und Speyer. In Speyer hatte bereits der Judenfreundliche Bischof Rudiger Huozmann 
den Juden 1084 neben anderen Freiheiten eigene Gerichtsbarkeit gewahrt. Er wurde im Jahre 
1191 durch den Kaiser noch uberboten, welcher bestimmte, daB in einem ProzeB zwischen 
Christen und Juden nach judischern Recht gerichtet werde. Dazu schreibt Sombart: "Fur den 
Erwerb beweglicher Sachen durch Juden hat jahrhundertelang ein besonderes Judenrecht in 
Geltung gestanden; es hat seine erste Anerkennung in dem Privileg gefunden, das Heinrich 
IV. den Juden Speyers erteilt: Wird bei einem Juden eine gestohlene Sache gefunden, und 
behauptet der Jude, sie gekauft zu haben, so darf er mit dem Eide nach seinem Gesetz 
erharten, fur welche Summe er sie gekauft habe; zahlt ihm sodann soviel der Eigentumer, so 
soil er sie diesem dafur herausgeben.'" Daraus erwuchs ein gesetzlich gewahrleistetes 
Hehlereivorrecht der Juden. Damals begann unsere Rechtsverwirrung durch das Eindringen 
von fremdartigen Rechtsanschauungen. - Auch wurde in Speyer bei der wachsenden 
feindlichen Volksstimmung die neue Judensiedlung mit einer schutzenden Mauer umgeben; 
es ist die erste Getto-Absonderung in Deutschland: keine aufgezwungene Harte, sondern eine 
Vergunstigung zum Schutze der Juden! Freilich verwandelte sich das Getto spater in eine 
Plage fur die Juden: ebenso wie sich aus dem von Ludwig dem Frommen im 9. Jahrhundert 

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als Wohltat gewahrten Schutz spater die "Kammerknechtschaft" entwickelte, welche die 
Juden zu Leibeigenen hinabdriickte. 

3. Das Judentum im spateren Mittelalter 

Die ersten Judenverfolgungen 1096 und 1146 

Das Weltherrschaftsstreben der Papste fiihrte zu der langen Volkskrankheit des 
Kreuzzugfiebers, das wie eine ansteckende Epidemie Hunderttausende dahinraffte. Wir 
denken nicht nur an die verlustreichen Unternehmungen nach dem gelobten Land, sondern 
auch an das Elend der Kinderkreuzzuge und an die entsetzlichen Ketzerkreuzzuge. Mit den 
Frommen mischten sich Abenteurer, mit dem Fanatismus Zuchtlosigkeit. So entlud sich in 
Frankreich und in einigen rheinischen Stadten der aufgespeicherte Unwille der Burger gegen 
die wucherischen Juden. Es kam bei Beginn des ersten und des zweiten Kreuzzugs (1096 und 
1146) zu blutigen Ausschreitungen, die nicht zu billigen sind, aber von den jiidischen 
Geschichtsschreibern aufgebauscht wurden J) . Beide Male ist die Obrigkeit energisch zum 
Schutz der Juden eingeschritten. 



/; 



Bei der Angabe der Opfer werden aus zweistelligen Zahlen vierstellige gemacht. 



Der Wettlauf Roms und Judas in der Jagd nach dem Geld 

Konkurrenten! Die Ubereinstimmung zwischen Rom und Juda ist verbluffend. Wir denken 
an die Kluft zwischen Klerus und Laien, an den Aufbau der Hierarchie mit Hohepriesterlicher 
Spitze. Judentum und Papstkirche bildeten einen ubervolkischen Staat im Staate mit eigenem 
Recht, fur das wegen seines "gottlichen Ursprungs" hohere Geltung verlangt wurde. 

Und das Geld? Es erscheint wie eine Ironie der Geschichte, daB die Wirkungen der 
Kreuzzuge den urspriinglichen Absichten genau entgegengesetzt waren. Der Papst Gregor 
VII. (1073 bis 1085) hatte aus der ganzen Welt ein groBes Kloster machen wollen. Aber statt 
der Weltflucht wuchs die Freude an den irdischen Gutern der Welt, besonders die 
Wertschatzung des Geldes. Die Kirche selbst wurde mit hineingerissen in den Tanz um das 
Goldene Kalb. Gerade das Papsttum hat, indem es durch sein allgemeines Steuersystem den 
Ubergang von der Natural- zur Geldwirtschaft beschleunigte, fur das Judentum die bisherigen 
Hemmungen beseitigt und die Bahn freigemacht, um sich auf seinem ureigensten Gebiet zu 
betatigen. Der Gedanke des kirchlichen Zinsverbotes stammt noch aus nichtkapitalistischen 
Anschauungen, wo man es fur unanstandig hielt, daB ein Christ von einem Mitchristen einen 
Aufschlag fur geliehenes Geld forderte. Spater kummerte man sich wenig darum, und wo 
gewissenhafte Christen sich an das kirchliche Zinsverbot gebunden fuhlten, wurde es 
geradezu eine Bevorzugung der Juden. 

Die letzten Jahrhunderte des Mittelalters zeigen uns einen unwiirdigen Wettlauf Roms und 
Judas in der Jagd nach dem Geld. Wie im Altertum der Tempel zu Jerusalem, so wurde jetzt 
die romische Papstkirche zu einem Welt-Bankhaus. Zuletzt harrte die gedriickte Christenheit 
des Helden, der in der Nachfolge Jesu die Wechsler "aus meines Vaters Hause" jagte. - Und 
die Juden? Bei dem Ubergang zur Geldwirtschaft lebten sie in ihrem Element und bewahrten 
sich als geschulte Finanzleute. Wohl wurde oft genug "der Schwamm, wenn er sich voll 
gesogen hatte", von Fursten und Stadten ausgepreBt; aber in kiirzester Zeit war der Verlust 
wieder gedeckt. Das durch die Kreuzzuge gesteigerte Luxusbedurfnis, besonders der 
kostspielige Kleiderprunk, fiihrte den Juden immer wieder Kunden zu; ganze GroBguter 
wurden ihnen verpfandet. Der ubliche Zins- bzw. Wuchersatz war 43,3 %, wurde aber oft um 
das Mehrfache gesteigert. 

Die Judenausweisungen 

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Das 13. Jahrhundert war fur die Juden zugleich eine Zeit groBter, ungeheurer Bereicherung 
und der Anfang zunehmender Verfolgungen. Es muB festgestellt werden, daB diese meist 
nicht von oben, sondern von unten ausgingen. Wie im Altertum, so gelang es den Juden in 
Mittelalter und Neuzeit, immer wieder die Gunst der GroBen zu gewinnen. Gerade weil 
einzelne Konige, weltliche und geistliche Fiirsten, Obrigkeiten der Stadte, um Geld zu 
erlangen, ihre Untertanen der Ausbeutung durch die Juden preisgaben, wuchs in den unteren 
Volksschichten die Erbitterung: genau so, wie der romischen Papstkirche gegenuber. 
SchlieBlich wurden die Juden aus West- und Mitteleuropa ausgewiesen. Der religiose 
Gegensatz spielte dabei nur insoweit eine Rolle, als maBlose Schmahungen der Juden gegen 
Christus und das Christentum bekannt wurden. 

In England gab den AnstoB zu der Verjagung der Juden (1291) die Aufdeckung weit 
verbreiteter judischer Falschmunzereien. In Frankreich gelangten die Juden wahrend des 13. 
Jahrhunderts zu groBem Reichtum und ausgedehntem Grundbesitz. Zwar folgte im Anfang 
des 14. Jahrhunderts mehrmals eine Konfiskation der Gutter; aber bei den Konigen Ludwig X. 
und Karl V. fanden die Juden Schutz. Gegen ungeheure Tributzahlungen wurde ihnen bei 
ihren Geldgeschaften ein ZinsfuB bis zu 80 % gestattet. Dariiber wuchs die Erbitterung des 
Volkes, das 1394 ihre restlose Vertreibung erzwang. 

Besonders lehrreich ist wiederum die Geschichte Spaniens. Immer wieder entlud sich die 
aufgespeicherte Wut des Volkes iiber die wirtschaftlichen Bedriickungen und iiber den 
Landesverrat der Juden, iiber Verhohnungen des Christentums und iiber Kurpfuschereien. Wir 
horen von den judischen finanziellen Ratgebern der Konige; besonders schlimm war ihr 
Treiben unter Alfonso I. (1325-1380) und seinem Bruder Don Pedro. "Die Juden saugen das 
Blut der geplagten Christen und verzehren ihr Gut durch Steuerpacht", heiBt es in einer alten 
Chronik. Die Volkswut stieg, und um 1480 begannen gewaltige Judenverfolgungen. Um 
ihnen zu entgehen, lieBen sich viele Juden taufen. Seit 1451 arbeitete die Inquisition gegen 
Juden und Scheinchristen, die man "Maranen" nannte. Doch versuchte es das Konigspaar, 
Ferdinand und Isabella, noch einmal mit Milde. Erst als im Granadischen Kriege gegen die 
letzten Mauren Spaniens die Juden insgeheim den Feind untersttitzten, brach 1492 das 
Strafgericht aus. Es erschien ein Dekret, wonach die Juden innerhalb vier Monaten entweder 
Christen werden oder das Land verlassen muBten. Damals wanderten gegen 300.000 Juden 
aus Spanien aus: teils in die Turkei, wo die Nachkommen noch heute "Spaniolen" heiBen; 
teils nach Portugal, von wo sie bald darauf auch verjagt wurden. 

In Deutschland war infolge der Vielstaaterei ein einheitliches Vorgehen nicht mehr moglich. 
Wurden die Juden an einer Stelle verjagt, so nahm man sie an einer anderen wieder auf. Das 
15. Jahrhundert brachte die Vertreibung der Juden aus den wichtigsten deutschen 
Handelsstadten: aus Koln, Augsburg, StraBburg, Erfurt, Nurnberg, Ulm, Regensburg. 
Dagegen fanden sie in Frankfurt a. M. und Hamburg Aufnahme. Etwas spater ereilte die 
Juden auch in Italien ihr Schicksal. 

Im 14. und 15. Jahrhundert war die Erbitterung gegen die Juden so groB, daB die Vorwurfe 
des Ritualmordes und der Brunnenvergiftung allgemeinen Glauben fanden. Um 1350 waren 
zur Zeit des "Schwarzen Todes" (Beulenpest) zuerst in Frankreich, dann in Deutschland 
grausame Judenverfolgungen. 

Polen als Judenland 

Schon seit den altesten Zeiten lebten zahlreiche Juden in Osteuropa, von wo sie einen 
schwunghaften Sklavenhandel trieben. Ist ja unser deutsches Wort "Sklave" aus "Slawe" 
entstanden; die slawischen Volker lieferten eben ein reiches Material fur den Frondienst. 

-45- 



Spater wurde Polen die Zuflucht der aus Deutschland vertriebenen Juden 1 ^ sie machten sich 
den Magnaten bei der Auspressung der Bauern unentbehrlich. Von den Herzogen und spater 
den Konigen erhielten sie zahlreiche Vorrechte, darunter Brennereien und Ausschank des 
Branntweins. Trotz aller Vorstellungen, selbst von hohen Geistlichen und vom Papst, fanden 
sie immer wieder Schutz bei den Konigen und Magnaten. Freilich brach sich im 17. 
Jahrhundert auch hier die lange auf gespeicherte Volkswut Bahn, besonders gegen die 
judischen Steuer- und Abgaben-Blutsauger, und es kam zu entsetzlichen Judenverfolgungen 
("Pogromen") im ganzen Osten. Aber dann nahmen die polnischen Edelleute die Juden wieder 
auf, und ihnen verdankt die Welt die unerschopfliche Judenwiege im Osten. 

Am Ende des Mittelalters und noch lange daruber hinaus war die deutsche Sprache im 
ganzen Osten weit verbreitet. Als nun noch die aus Deutschland ausgewiesenen Juden nach 
Polen einwanderten, entwickelte sich das Judendeutsch, die "jiddische " Sprache. 

III. Neuzeit 

1. Die Gettozeit 

"Getto, Gettozwang!" Von dem deutschen Michel wird erwartet, daB er bei diesen Worten 
das tiefste Mitleid mit den "armen" Juden empfindet: mit den seit Urzeiten ewig verfolgten 
und gedriickten Juden, die in schmutzigen Judenvierteln und engen Judengassen 
zusammengepfercht, ein menschenunwurdiges Dasein fuhrten, rechtlos und wehrlos der 
Willkur und dem Spott der Christen preisgegeben. 

Freilich war das Leben der Juden im 15.-18. Jahrhundert keineswegs beneidenswert; aber 
durch eigene Schuld. Seit zweieinhalb Jahrtausenden haben sie stets und uberall als Fremde 
unter den anderen Volkern gelebt und den zahen Willen gehabt, Fremde zu bleiben. Seit 
zweieinhalb Jahrtausenden ist ihr Gettoleben ebenso freiwillig wie ihre Zerstreuung 1 '. Das 
Getto (das Judenviertel) war etwas ahnliches wie heute die Fremdenviertel in den Stadten 
Chinas. Ich erinnere fur das Altertum noch einmal an Alexandria, Antiochia, Rom. Im 
friiheren Mittelalter hat nirgends ein Gettozwang bestanden; vielmehr fuhrten die religiose 
Gemeinschaft und die Berufsgenossenschaft die Juden zusammen. Das erste ummauerte Getto 
in Deutschland, das Judenviertel in Speyer (1084), war eine Vergunstigung. Erst gegen Ende 
des Mittelalters erwuchs aus der freiwilligen Absonderung der Gettozwang und auch dann 
war die Absperrung keine strenge; zahlreiche Ausnahmen sind bekannt, z. B. fur Hofjuden 
und Arzte. 

Das hat noch fur unsere Zeit vor wenigen Jahren der Jude Rathenau zugegeben: "In 
engem Zusammenhang unter sich, in strenger Abgeschlossenheit nach aufien: so leben sie in 
einem halbfreiwilligen, unsichtbaren Getto, kein lebendes Glied des Volkes, sondern ein 
fremder Organismus in seinem Leibe. " 

Wie waren nun die Verhaltnisse im 15.-18. Jahrhundert? Die Staaten West- und 
Mitteleuropas hatten von ihrem unbestreitbaren Recht, Fremde auszuweisen, Gebrauch 
gemacht. Anstatt sich nun im Osten, wo Raum genug war, anzusiedeln und sich dem 
Ackerbau oder einem Handwerk zu widmen, benahmen sich die Juden wie Leute, die 
durchaus in einen Park eindringen wollen, an dessen Eingangen steht "Eintritt fur Fremde 
verboten". Sie wollen zwar "Fremde" bleiben, aber nicht als "Fremde" behandelt werden. Es 
gelang ihnen, sich hier und dort einzuschmuggeln. Die fortwahrenden Kriege der Neuzeit, das 
Geldbedurfnis der Konige, Fursten und Stadtobrigkeiten, der steigende Luxus offnete ihnen 

-46- 



die Tore. Wohl hatte Luther in seinen letzten Jahren ernst und laut vor den Juden gewarnt. 
Aber das wurde vergessen; man hat bisweilen den Eindruck, als wenn die Juden als 
Bundesgenossen im Kampf gegen Rom betrachtet wurden. Aber wie wenig sie von der 
groBen Geistesbewegung der Renaissance, des Humanismus und der Reformation beriihrt 
wurden, geht daraus hervor, daB gerade im 16. Jahrhundert der Schulchan-aruch 
niedergeschrieben wurde, der alle Gebiete des praktischen judischen Religion srechts in kurzer 
Form festlegt^. Hier tritt uns ein vollig fremder, unser deutsches Gefuhl aufs tiefste 
verletzender Geist entgegen. 

Dr. Bischojf schreibt: Der Schulchan-aruch setzt den Talmud und der Talmud das Alte 
Testament voraus samt der zugehorigen religionsrechtlichen Uberlieferung. 

2. Angloamerikaner und Juden 

Wichtige Judenwanderungen 

Um die Wende von Mittelalter und Neuzeit wurden Hunderttausende Juden zuerst aus 
Spanien, dann aus Portugal vertrieben. Zeitlich fiel diese Ausweisung mit der Entdeckung 
Amerikas und des Seeweges nach Ostindien zusammen; kein Wunder, daB sich viele Juden 
der Neuen Welt zuwandten! Andere kamen nach Holland und England. Im Jahre 1597 
siedelten sich die ersten portugiesischen Juden in Amsterdam an und erhielten Zugang; bald 
wurde die erste Synagoge eroffnet, und die Juden selbst nannten Amsterdam ihr neues, groBes 
Jerusalem. In zahlreichen anderen Stadten Hollands entstanden Judengemeinden; wahrend der 
niederlandischen Befreiungskriege wanderten auch die Juden aus Antwerpen ein. - In England 
war zwar seit 1291 die Aufnahme von Juden verboten. Aber die Konigin Elisabeth hatte um 
1600 einen judischen Leibarzt 1 '; auch Cromwell glaubte um 1650, der Juden nicht entbehren 
zu konnen. Dennoch bestanden immer noch Beschrankungen fur die Zulassung der Juden. 
Erst die "groBe" Revolution von 1688 brachte den Umschwung. Wilhelm III. von Oranien 
wurde auf den Thron Englands berufen; in seinem Gefolge wanderten zahlreiche Juden aus 
Amsterdam ein und begluckten England mit der ausgebildeten Technik des Borsenhandels. 
Sombart schreibt: "Die Borse erschien wie Minerva, die vollig geriistet, hervorsprang; die 
Hauptnegotianten der ersten englischen Anleihe waren Juden; sie standen dem Oranier 
Wilhelm III. zur Seite." Unter seinen judischen Ratgebern hatte der reiche Medina den 
groBten EinfluB. 

Nach diesem Rodrigo Lopez hat Shakespeare seinen Shy lock geschaffen. 

Damals begann das lange Ringen zwischen Frankreich und England (1688-1815); als die 
brillantesten Feldherren treten uns im Anfang der englische Herzog Marlborough und Prinz 
Eugen, am Ende der englische Herzog Wellington und Furst Blucher entgegen. Uber den 
Herzog Marlborough lesen wir bei Sombart: "Der reiche Medina war des Lords Marlborough 
Bankier, zahlte ihm jahrlich 6000 Pfund (120.000 Goldmark) Pension und erntete dafur die 
Erstlinge der Feldzugsnachrichten. Die Siegestage des englischen Heeres waren fur ihn 
ebenso gewinnbringend, wie fur Englands Waffen ruhmreich. Alle Kunstgriffe der Hausse 
und Baisse, die falschen Nachrichten vom Kriegsschauplatz, die angeblich angekommenen 
Kuriere, die geheimen Borsenkoterien, das ganze geheime Raderwerk des Mammons war den 
ersten Vatern der Londoner Borse bekannt und wurde von ihnen gehorig ausgebeutet ... Wir 
kennen eine ganze Reihe judischer Geldleute aus der Zeit der Konigin Anna (1702-1714), die 
in groBem Stile an der Borse spekulierten. Manascheh Lopez gewann ein groBes Vermogen 
dadurch, daB er eine (infolge falschen Alarms, die Konigin sei tot, entstandene) Panik 
ausniitzte und alle Regierungsfonds, die rasch im Preise sanken, aufkaufte." 



47 



Wie eine Geistesepidemie kam im 17. und 18. Jahrhundert der Borsenschwindel iiber 
Holland, England und spater Frankreich. Wir denken an den Tulpenschwindel in Holland, an 
den Sudseeschwindel in England und an das Lawsche System in Frankreich. "Durch den 
Aktienhandel wurde die ganze Nation in einen wahren Taumel fesselloser Habgier und 
bacchantischer GenuBsucht hineingerissen." 

Puritanismus und Aufklarung 

Wohl losten sich die verschiedenartigen, einander bekampfenden englisch-schottischen 
Kirchen und Sekten von Rom; aber sie gerieten immer mehr unter den EinfluB des 
Judentums^. Gemeinsam ist ihnen die Vorliebe fur das Alte Testament; sie tritt besonders bei 
den Puritanern hervor. Wie die Juden, so suchten und suchen die Anglikaner und Schotten 
durch strenge Gesetze das ganze Leben zu regulieren und rationalisieren; der judischen 
Sabbatfeier wurde die engherzige Sonntagsheiligung nachgebildet; es entstand ein christliches 
Pharisaertum. Wider ihren Willen haben die Puritaner durch die Rationalisierung und 
Methodisierung des Lebens dem Kapitalismus gemitzt. Um 1700 erwachte in ihnen ein so 
heftiger Handels- und Erwerbstrieb, daB ihre Geistlichen auf s hochste erschrocken waren. Ein 
Zeitgenosse schreibt: "Durch niemand gezwungen, vielmehr infolge eines unvorhergesehenen 
und unerwarteten Wandels des Volksgeistes sind alle ihre Gedanken und Neigungen auf die 
Geschafte gerichtet, als ob sie von einer hoheren Macht zusammengefaBt und geleitet waren." 
Es begann der sonderbare Ausgleich zwischen einer zur Schau getragenen Frommigkeit und 
der maBlosen Geldgier, der uns Deutschen bei den Englandern und Nordamerikanern so 
unsympathisch ist: "ein machtiger Erwerbstrieb unter der Asche einer unerhorten Bigotterie." 

Von Grofibritannien sagt Professor Kiihnemann, dafi es seinem Wesen nach "mehr eine 
jiidische als christliche Macht" sei. Es gibt in der angelsachsischen Welt eine weit verbreitete 
Gesellschaft, die sich "Gldubige der Identitdt" nennt, well sie glauben, dafi Briten und 
Israeliten "identisch" seien; sie sagen, die Briten seien die 10 nach Salomos Tode von Juda 
gesonderten Stamme, das verlorene und wieder gefundene Israel. Die gleichen Tendenzen 
vertritt die selbst das englische Konigshaus infizierende, einflufireiche angloisraelitische 
Bewegung. 

Judengeist! Und wie die Juden vor 2000 Jahren sich in orthodoxe und liberale Juden 
schieden, so entwickelten sich aus derselben Wurzel der Puritanismus und die "Aufklarung". 
So nennt man das Zeitalter des Rationalismus, wo die Menschen glaubten, alles errechnen und 
mit dem eigenen rechnenden Verstand regeln zu konnen. Dabei konnten freilich die 
Naturwissenschaften gedeihen, und daraus ist viel Segen erwachsen. Aber groBer war der 
Fluch. Denn alles andere wurde entseelt, weil man das Wertvollste, die unwagbaren und 
unberechenbaren Krafte (die "Imponderabilien") leugnete. Mit dem rechnenden Verstand 
konstruierten die Menschen ein "natur- und vernunftgemaBes" Staats-, Gesellschafts-, Rechts- 
und Wirtschaftsleben, das fur alle Lander, alle Volker und Zeiten gelten soil; auch die 
"richtige", natur- und vernunftgemaBe Religion wurde errechnet. 

Die Freimaurerei l) 

Zu der engen Verbindung von Angloamerikanertum und Judentum hat wesentlich die 
Entwicklung des Freimaurerordens beigetragen. Die im Jahre 1717 gegriindete GroBloge in 
London wurde die Mutter der gesamten heutigen Freimaurerei; schon aus dem 
"Konstitutionsbuch" des Jahres 1723 geht hervor, daB der Orden ein Geheimbund war. Es ist 
erstaunlich, wie schnell er sich nicht nur iiber England und die amerikanischen Neuengland- 
Staaten, sondern auch iiber die west- und mitteleuropaischen Lander verbreitete. Die 
Freimaurerei trat als eine Art Religion auf, und es mag zu ihrer Ausbreitung beigetragen 
haben, daB sie sich besonders gegen den romischen Papismus wandte. Auch entsprach die 

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Forderung einer "natiirlichen und verniinftigen Religion" der Geistesstromung der Zeit. Schon 
in dem Konstitutionsbuch des Jahres 1723 heiBt es: "Der Maurer ist zu jener Religion 
verpflichtet, in der alle Menschen ubereinstimmen." Zwar finden wir in den ersten 
Jahrzehnten fast keine Juden in den Logen, da sie ja nur als Halbburger galten. Aber von 
Anfang an atmet alles judischen Geist. Mit dem Christentum hat die Freimaurerei wenig zu 
tun, um so mehr mit dem Alten Testament des Judentums: Konig Salomo wird der erste 
GroBmeister des Ordens genannt; alle AuBerlichkeiten (Tempel, Altar, siebenarmiger 
Leuchter, Bundeslade) sind dem Judentum entlehnt. Und wenn auch die Juden erst seit 1780 
in wachsender Zahl unter die "Briider" aufgenommen wurden, so sind doch schon bei der 
Errichtung der GroBloge in England (1717) die Dokumente des Juden Elias Aschmole von 
maBgebendem EinfluB gewesen. 

Die erbitterte Feindschaft zwischen Freimaurerei und romischer Papstkirche erweist sich bei 
naherem Zusehen als ein Konkurrenzkampf in der Jagd nach der Weltherrschaft. Innerlich 
sind Papstkirche und "Gegenkirche", Jesuiten und Freimaurer wesensverwandt. Und wenn es 
von der Papstkirche heiBt: 

"Der Stuhl Moses kam als Stuhl Petri nach Rom ", 

so kann man von der Freimaurerei sagen: 

"Die Bundeslade kam von Jerusalem nach London ". 

Ein englischer Schriftsteller erklarte: "Der Freimaurer ist ein kunstlicher Jude." Ohne die 
Erkenntnis der engen Verbundenheit von Angloamerikanertum und Judentum und 
Freimaurerei kann man die Geschichte der letzten Jahrhunderte uberhaupt nicht verstehen. 
Ein englisches Freimaurerblatt schrieb 1902: "Die GroBe Britanniens ist das Werk der 
Freimaurerei." 

Seit 100 Jahren haben die Juden allmahlich auch auBerlich die Fuhrung in der 
Weltfreimaurerei erlangt. 



i) 



Auch an dieser Stelle wiederhole ich, dafi mein Kampfder Weltfreimaurerei gilt. 



Nordamerika als Judenland 

Sombarts Wort "Amerika ist in alien seinen Teilen ein Judenland" gait zunachst nur fur 
Slid- und Mittelamerika. Dorthin kamen spanische und portugiesische Juden gleich mit den 
Entdeckern. Die ersten Kaufleute und Industriellen in Amerika waren Juden. Gleich von 
Anfang an bildeten Zuckerplantagen und Zuckerindustrie fur Jahrhunderte eine Hauptquelle 
ihrer Bereicherung. Das gilt sowohl fur die spanischen, westindischen Inseln als auch fur das 
portugiesische Brasilien, wohin sich zahlreiche angesehene hollandische Juden begaben, als 
es von 1624 bis 1654 im Besitze Hollands war: das gilt auch fur die franzosischen Kolonien 
in Westindien und im sudlichen Nordamerika. iiberall waren die Juden die Beherrscher der 
Zuckerindustrie und des Zuckerhandels. 

Und die heutigen Vereinigten Staaten von Nordamerika? Hier war anfangs die Entwicklung 
eine ganz andere, weil keine Abenteurer und Glucksritter einwanderten, sondern schlichte, 
ernste Manner und Frauen, die sich unter vielen Muhen und Gefahren ansiedelten und die 
nicht irdische Macht und Ehre suchten, sondern Freiheit ihres Glaubens: Puritaner und Quaker 
aus England, Pfalzer aus Deutschland, Hugenotten aus Frankreich. Es entstanden bauerliche 
Siedlungen ohne Sklavenarbeit. - Aber als seit dem Regierungsantritt Wilhelms III. von 
Oranien (1689) das englische Mutterland die "Segnungen" der judischen Einwanderung 
erfuhr, verbreitete sich allmahlich der judische Wirtschaftsgeist, verbunden mit einem 

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unglaublichen Pharisaertum, in den Neuengland-Staaten Nordamerikas. Sombart nennt das 
Amerikanertum destillierten Judengeist. Und Halfeld schreibt: "Die sonderbare 
Doppelseitigkeit im amerikanischen Leben (das idealistische Pathos, das sich mit gerissenen 
Geschaftspraktiken paart: die religiose Unterbauung des Erfolggedankens; der Prediger, der 
Unternehmer ist; der Proselytenmacher der Moral; der Geschaftsmann mit Gott und Idealen 
auf den Lippen; die 14 Punkte Wilsons; der von Wallstreet beglaubigte Weltfriede): alles dies 
geht im letzten Sinn auf das puritanische Ethos zuriick." - Auch haben es die US-Amerikaner 
meisterhaft verstanden, die Freimaurerei in ihren Dienst zu stellen. 

Die Zahl der Juden in den Vereinigten Staaten war anfangs gering, um 1800 etwa 4000, um 
1850 gegen 50.000. Aber heute sind es weit iiber 4 Millionen; allein in New York wohnen 
mehr als 2,5 Millionen Juden^. 

' Vgl. S. 425 des "Handbuches der Judenfrage ". 

3. Die Juden in Deutschland 

In Deutschland kam die Vielstaaterei den Juden zustatten, welche ein einheitliches 
Vorgehen gegen sie erschwerte. Besonders der 30jahrige Krieg gab ihnen die Moglichkeit, 
sich von neuem auszubreiten. Die Geldbedurftigkeit des Kaisers und der Fursten offnete ihnen 
die Tore; es erfolgte eine Masseneinwanderung von Ostjuden. 

Die Habsburger 

Zwar kam es in Osterreich wahrend des 16., 17., 18. Jahrhunderts wiederholt zu scharfen 
MaBnahmen gegen die Juden; aber die Habsburger-Kaiser gerieten, teils infolge der vielen 
Kriege, teils infolge ihrer Verschwendungssucht, in immer groBere Abhangigkeit von den 
judischen Geldleuten. Im 30jahrigen Krieg begann das Zeitalter der Hofjuden. Wir horen von 
dem bohmischen Juden Lazarus, daB er "Kundschaften und Avisen, daran der kaiserlichen 
Armada viel gelegen, einholte oder auf seine Kosten einholen lieB und sich stets bemuhte, 
allerlei Kleidung und Munitionsnotdurft der Kaiserlichen Armada zuzufuhren". Der Jude 
Jakob Bassewi Schmieles wurde unter dem Namen "von Treuenberg" in den Adelsstand 
erhoben. Wie Kernholt schreibt, war seine "Treue" vor allem darin zum Ausdruck gekommen, 
daB er die ihm fur seine Lieferungen ausbezahlten geringwertigen Taler in Zahlung 
genommen und in Umlauf gebracht hatte. 

Den Hofjuden gaben Kaiser und Fursten die Moglichkeit, auch da, wo die Juden sonst nicht 
geduldet wurden, ihre Saugpumpen anzusetzen. Hundert Jahre spater nahm unter Kaiser Karl 
VI. (1711-1740) das Adeln reicher Juden so uberhand, daB durch die Blutmischungen 
allmahlich der groBte Teil des osterreichischen Adels verjudet wurde. 

Das Wiener Beispiel fand bei den hunderten deutscher Fursten Nachahmung; bald gab es an 
alien groBeren und kleineren Hofen Hofjuden, die auf Kosten der Untertanen die groBen 
Geldbedurfnisse der Fursten befriedigten. Am bekanntesten ist der Hofjude SuB geworden, 
der in Wurttemberg allmachtiger Minister wurde und sich den berechtigten HaB des Volkes 
zuzog. 

Die Hohenzollern 

Das Kurfurstentum Brandenburg hatte im 17. Jahrhundert keine Juden. Wir mussen es als 
verhangnisvoll bezeichnen, daB der GroBe Kurfurst Friedrich Wilhelm I., als es 1670 
voriibergehend zu einer Ausweisung der Juden aus Wien kam, die Einwanderung von funfzig 
judischen Familien gestattete. Seinen verschwenderischen Sohn, den Konig Friedrich I., 
verleitete die ergiebige Geldquelle der Judenschutzbriefe, eine groBere Zahl von Juden 

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zuzulassen, und es sind uns laute Klagen iiber die sich daraus entwickelnden MiBstande 
erhalten. 

Zu Ausweisungen ist es im 18. Jahrhundert nicht mehr gekommen. Aber die Konige 
Friedrich Wilhelm I. und Friedrich II., der GroBe, waren eifrig bemiiht, ihre Untertanen gegen 
Ausbeutung zu schiitzen. Das wurde um so schwieriger, als durch den Erwerb von Schlesien 
und WestpreuBen sich die Judenschaft des Staates vervielfachte. Friedrich II. erlieB ein 
"Reglement fiir die Judenschaft" in PreuBen. Die Bewegungsfreiheit der Juden wurde zum 
Wohl des Ganzen eingeschrankt, auch blieben sie nach wie vor unter Fremdenrecht. Der 
groBe Konig stellte die Pflichten gegeniiber dem eigenen Volk voran; er war, wie Kernholt 
schreibt, "der letzte Hohenzoller, von dessen Judenpolitik man das sagen kann". 

Es soil nicht verschwiegen werden, daB selbst Friedrich der GroBe sich wahrend des 
7jahrigen Krieges (1756-1763) durch die ungeheure Geldnot gezwungen sah, sich mit 
judischen Munzverschlechterern einzulassen. Dabei ist der Hofjude Ephraim reich geworden. 

Diefreien Reichsstddte 

Hamburg und Frankfurt a. M. nennt Sombart unter den deutschen Stadten, welche Juden 
aufnahmen. Dabei hat der hamburgische Senat im Jahre 1603 aus Eigennutz und 
kaufmannischer Gewinnsucht gegeniiber den Beschwerden der Burgerschaft und der 
Geistlichkeit das Vorhandensein der Juden geleugnet. - Uber die allmahliche Verjudung der 
Hansestadt Lubeck haben wir ein vortreffliches Buch von Hofmeister: "Vom Hansegeist zum 
Handlergeist"; da lesen wir, wie der Rat immer auf seiten der Juden steht, wahrend die 
gesamte Burgerschaft energische MaBregeln gegen die Einwanderung von Juden verlangt. - 
Die Napoleonische Zeit brachte eine Judenuberschwemmung. Da hat sich nach den 
Freiheitskriegen der wackere Burgermeister Smidt hervorgetan, um seine Hansestadt Bremen 
Judenrein zu halten. 

Die beginnende Verjudung Berlins 
(Moses Mendelssohn) 

"Raub der Erstgeburt!" Wir denken an die letzten Jahrhunderte vor Christus, an das 
sogenannte hellenistische Zeitalter. Da wohnten in den neu gegriindeten Griechenstadten des 
Orients, besonders in Alexandria und Antiochia, griechisch sprechende Juden neben den 
Griechen. Es vollzog sich eine Annaherung zwischen Judentum und Griechentum. Aber das 
Endergebnis war, daB die Griechen ihre Eigenart verloren und orientalisiert wurden; die Juden 
ubernahmen die Sprache und die Kulturschatze der Griechen, blieben aber Juden. 

Genau dasselbe wiederholt sich heute seit dem 18. Jahrhundert nach Christus, und die 
"Aufklarung" mit ihren Ideen von Freiheit, Gleichheit, Briiderlichkeit, Toleranz, Humanitat 
wurde die Leiter fiir den Aufstieg der Juden; sie verstanden es meisterhaft, ihre Wunsche nach 
burgerlich-rechtlicher Gleichstellung als eine Forderung der Toleranz und der gekrankten 
Menschenwurde hinzustellen. Der Jude Moses Mendelssohn (1729-1786) wurde der Vater 
des Reformjudentums ohne innerlich aufzuhoren ein echter Gesetzesjude zu bleiben. Er war, 
wie Bartels nachgewiesen hat, keineswegs der Idealmensch, als welcher er hingestellt wird; 
vielmehr wirft er ihm Doppelzungigkeit vor. 

Mit Erfolg war Moses Mendelssohn bemiiht, seine Stammesgenossen aus dem geistigen 
Getto zu fiihren, ihnen die deutschen Kulturschatze zu vermitteln und sie anzuleiten, statt des 
judischen Deutsch-Kauderwelsch sich der deutschen Sprache der Gebildeten zu bedienen. 
Durch sein eigenes Beispiel zeigte er ihnen den Weg zur schriftstellerischen Tatigkeit und zur 
Beeinflussung der offentlichen Meinung. Seinen Bestrebungen kam die menschenfreundliche 

-51- 



Gesinnung des Aufklarungszeitalters entgegen. Wetteifernd bemuhten sich Franzosen und 
Deutsche, "modern" zu sein, und sie entwarfen Bilder von Musterjuden, wie sie niemals und 
nirgends gelebt haben: zahlreiche Schriftsteller traten als Judenanwalte auf, um 
"vorurteilsfrei" zu erscheinen. 

Der judische Professor Graetz schreibt: "Es war ein sehr wichtiger Augenblick fur die 
Geschichte der Juden, in dem die beiden jungen Manner, Mendelssohn und Lessing, 
Bekanntschaft miteinander machten." Allerdings sehr wichtig! Wir denken besonders an 
Lessings Dichtung "Nathan der Weise". Allgemein wird in der Hauptperson sein Freund 
Moses Mendelssohn gesehen. Beriihmt ist die aus der Kreuzzugszeit stammende Geschichte 
von den drei Ringen, die Lessing fur seine Tendenzdichtung umgestaltet hat. Nach seiner 
Darstellung wird einmal eine Zeit kommen, wo die drei Ringe, das heiBt die drei auBeren 
Formen der Religion (Judentum, Christentum, Islam), ihre Bedeutung verlieren, um der 
echten Religion zu weichen, die keiner auBeren Formen bedarf. Wir bedauern es, daB in dieser 
Dichtung der Idealgestalt des Reformjuden gegeniiber nicht nur die Vertreter des Islams, 
sondern auch des Christentums mehr oder weniger schwere Charakterfehler haben. Vor allem 
aber werden die Aufklarungsideen, besonders der Gedanke einer natur- und vernunftgemaBen 
Religion (des "Deismus"), in den Dienst des Judentums gestellt; Deismus und Judaismus 
erscheinen aufs engste verbunden, und bis heute treten die Juden als Haupttrager der 
"Aufklarung" auf; alles, was ihnen nicht paBt, heiBt "riickstandig". Nun ist aber die 
sogenannte Natur- und Vernunftreligion (der "Deismus") uberhaupt keine Religion mehr, 
sondern hochstens eine schone Moral. 

Wie Adolf Bartels mit Recht sagt, gilt unser heutiger Abwehrkampf weniger dem Lessing 
selbst, der seine hohe Beutung in unserer Literaturgeschichte behalten wird, als dem im 19. 
Jahrhundert wachsenden Lessingkultus und der Lessinglegende; die zunehmende 
Verherrlichung Lessings hielt gleichen Schritt mit der wachsenden Macht des Judentums. 
Nicht nur die Juden Borne, Heine, Graetz, Engel haben ihn iiber Gebuhr gefeiert, sondern 
auch angesehene deutsche Professoren, unter ihnen Erich Schmidt. 

Das Ziel, das Moses Mendelssohn verfolgte, war die vollige Gleichstellung der Juden, ohne 
daB sie aufhorten, Juden zu sein: also eine Bevorrechtung. Hinter der 1781 erschienenen 
Schrift des Geheimrats Dohm "iiber die burgerliche Verbesserung der Juden", die ungeheures 
Aufsehen erregte, stand Moses Mendelssohn. Auf ihn blickten, als auf ihren starken 
Vorkampfer, die Juden von ganz Europa. Seine Bedeutung fur die Geschichte des Judentums 
kann nicht hoch genug gewertet werden. Das Ergebnis der mit ihm beginnenden Verbindung 
von Judentum und Deutschtum war, daB wir Deutschen iiber den weltburgerlichen 
Menschheitsideen unser Volkstum preisgaben, wahrend die Juden sich behaupteten, und daB 
judisches Denken immer weitere Kreise durchdrang. Obgleich sie auch jetzt der Hauptsache 
nach nur Makler der Kultur blieben, machten sie sich zu Herren der Kultur, und 1912 durfte 
ein Jude erklaren: "Juden verwalten den geistigen Besitz eines Volkes, das uns die 
Berechtigung und die Fahigkeit dazu abspricht." - Der Einbruch des Judentums in unser 
Schrifttum hat Berlin zu einer Judenstadt gemacht. Hier vor allem entwickelte sich die seichte 
Oberflachlichkeit und Alleswisserei, die Uberheblichkeit und Schnoddrigkeit. Berlin war das 
Neu-Jerusalem fur die "Reformjuden", fur die anmaBenden "Aufklarer", die weder jemals 
Deutsche werden konnen noch wollen. 

Wie wenig "gedriickt" die Lage der Berliner Juden am Ende des 18. Jahrhunderts war, zeigt 
ihre gesellschaftliche Stellung. Die reich gewordenen Juden traten als Beschutzer von Kunst 
und Wissenschaft auf; in ihren Salons verkehrte, was gesellschaftlich und geistig im 
damaligen Berlin hervorragte. Da erschienen sogar bedeutende Manner, wie Schleiermacher 

-52- 



und die Humboldts, 1786 auch der franzosische Graf Mirabeau. Dabei iibten aber die groBte 
Anziehungskraft "hubsche" Jiidinnen aus, wie Dorothea Veit (spater Schlegel), die Tochter 
Mendelssohns, und Henriette Herz. Wie das Licht die Motten, so lockten sie die Manner in 
ihren Bann. Und es blieb in ihren Salons nicht bloB bei der Geistreichelei und bei dem 
Austausch von Gedichten, wissenschaftlichen und kunstlerischen Arbeiten; vielmehr haben 
wir Zeugnisse dafiir, daB auch die intimsten Beziehungen angeknupft wurden. Man spricht 
von "schongeistigen Buhlerinnen", "schongeistigem Bordell", "Kommunismus des Genusses". 
DaB sich Wustlinge wie Gentz und Mirabeau in solchen Kreisen wohl fuhlten, ist 
selbstverstandlich. Bedenklich war, daB auch Staatsmanner und Prinzen in diesen Salons 
verkehrten. Deshalb hat man nicht mit Unrecht von einer Estherpolitik gesprochen, welche 
mit Hilfe "schoner, kluger Weiber" dem Judenvolk Vorteil bringen sollte. 

Das ist der gebildete Berliner Weltton, von dem der judische Professor Graetz schreibt: 
"Geistvolle Juden und Jiidinnen haben zunachst in Berlin jenen gebildeten Weltton 
geschaffen, der die Eigentumlichkeit dieser Weltstadt geworden ist und von hier aus anregend 
auf das ubrige Deutschland eingewirkt hat." 

4. Die Juden in Frankreich 

Der Militarismus, der von Frankreich, nicht von PreuBen, ausgegangen ist, bildet einen 
Hauptinhalt der Weltgeschichte der Neuzeit. Heerwesen und Flotte erschienen als 
Hauptaufgaben des Staates und verschlangen den Hauptteil der Einnahmen. Das 16. und das 
17. Jahrhundert hatten 154 Kriegsjahre, und dann dauerte das blutige Ringen zwischen 
Frankreich und England von 1688-1815. 

Wahrend der Militarismus in PreuBen schopferisch wirkte, traten in Frankreich die 
Auswuchse hervor: besonders durch den Zusammenhang zwischen Judentum und 
Militarismus^. Mit dem Wachsen des Heeres, mit der groBen Zahl der Kriege stiegen die 
Ausgaben. Da erschienen die Juden als hilfsbereite Geldgeber der Konige. Wir horen von 
offentlichen Anleihen und von der Reklame, um die mittleren und kleineren Vermogen 
anzulocken. Wahrend der Kriege waren es vornehmlich Juden, die sich durch Kundschaften, 
Nachrichten und Avisen unentbehrlich machten und dabei groBe Vermogen erwarben. Die 
bedenklichste Erscheinung aber im Militarismus waren die Heereslieferanten, welche Waffen, 
Munition, Pferde, Bekleidungsstucke, Lebensmittel beschafften. Sombart schreibt: "Zu alien 
Zeiten hat eine intime Beziehung zwischen der Armeelieferung und der Judenschaft 
bestanden. Wer die wirtschaftliche Geschichte der Juden seit dem Mittelalter verfolgt, dem 
fallt nichts so sehr auf als dies: wie haufig es Juden sind, die die Armeen mit alien notigen 
Sachgutern ausriisten." Die wirtschaftliche Vorherrschaft der Juden in Europa und Amerika 
ist nicht zuletzt das Werk der Kriege. 

Nur in Preufien-Deutschland gebdrdeten sich die Juden als die grimmigsten Gegner des 
Militarismus: well sie sich nicht genug daran bereichern konnten. 

Auch in Frankreich trat an Stelle des alten Geburts- und Blutadels der neue Geldadel. Seit 
Heinrich IV. (1589 bis 1610) wurde die Verleihung des Adels an reiche Kauf- und Geldleute 
immer haufiger. Sie konnten durch den Ankauf eines adeligen Gutes ohne weiteres zu der 
Wurde von Seigneurs gelangen. Zwei Sonne des allbekannten Juden Samuel Bernard ("le Juif 
Bernard") [Juif = Jude] wurden durch solche Gutskaufe Grafen und heirateten Tochter aus 
altadeligen Familien. So wurde denn der alte Samuel GroBvater von zahlreichen Grafinnen 
und Marquisen. 



53 



Wahrend es in Altfrankreich nur 10.000 Juden gab, belief sich ihre Zahl in dem franzosisch 
gewordenen ElsaB auf 40.000. Von diesen elsassischen Juden ging um 1780 die Bewegung 
zur Emanzipation der Juden aus. Die treibende Kraft war der reich gewordene Kriegslieferant 
Hirsch Berr aus Medelsheim in der Pfalz, der sich dann in einen Cerf Berr de Medelsheim 
verwandelte. Bezeichnend ist, daB ihm nur personlich der Aufenthalt in StraBburg gestattet 
worden war; daB er aber in kurzer Zeit eine Judenschicht von 68 Personen nachzog: 
Verwandte, Handlungsgehilfen, Dienstboten. 

5. Der Untergang Polens 

Das groBe Konigreich Polen wurde 1772, 1793, 1795 vollig unter die Nachbarstaaten 
RuBland, Osterreich, PreuBen aufgeteilt und verschwand von der Karte. Wenn wir nach den 
Ursachen fragen, so lautet die Antwort: "Es starb an Rom und Juda." Einerseits begann am 
Ende des 16. Jahrhunderts die Jesuitenherrschaft mit der Gegenreformation, anderseits gab es 
keinen Mittelstand, und wirtschaftlich lag das Land vollig in den Handen der Juden. 

6. Die Juden als Revolutions- und Kriegsgewinnler 

1789-1815 wurde ganz Europa aufs tiefste erschuttert durch die Franzosische Revolution 
und die sich anschlieBenden franzosischen Eroberungskriege. Sie waren das Werk der 
Aufklarung und der Freimaurerei, zugleich der letzte Akt des seit 1688 dauernden Ringens 
zwischen Frankreich und England um die Weltherrschaft. 

Revolutions- und Kriegsgewinnler war, neben England, das Judentum^. Im Jahre 1789 
begann der Siegeslauf des demokratischen Gedankens mit dem verlogenen Feldgeschrei 
"Freiheit und Gleichheit". Das Jahr 1791 brachte die Judenemanzipation in Frankreich, gegen 
den einstimmigen Wunsch der davon hauptsachlich betroffenen elsassischen Bevolkerung. 
Sie wurde spater in den von den Franzosen eroberten Gebieten und in den unter Frankreichs 
"Schutz" stehenden Rheinbundstaaten dem deutschen Volke aufgezwungen. Leider glaubte 
auch der von den Juden abhangige Staatskanzler Furst Hardenberg 1812 die 
Judenemanzipation in PreuBen proklamieren zu mussen. 



i) 



Rom gehorte damals zu den Besiegten. 



Das Haus Rothschild 

Am Anfang des langen franzosisch-englischen Ringens (1688-1815) steht der Jude Medina, 
am Ende der Jude Nathan Rothschild. Wir haben hier ein typisches Beispiel dafur, daB 
Militarismus, lange Kriege, Revolution und allgemeiner Wirrwarr fur alle anderen eine Quelle 
des Niedergangs, fur die Juden aber eine Quelle des Reichtums wurden. Das entscheidende 
Ereignis fur den Aufstieg des Hauses Rothschild war, daB der Kurfurst von Hessen, der im 
Franzosisch-PreuBischen Krieg 1806 sein Land verlassen muBte, seinen groBen Staatschatz 
dem Oberhofagenten Amschel Rothschild (aus Frankfurt a. M.) anvertraute. Der schickte das 
Geld (600.000 Pfund) seinem Sohne, Nathan Rothschild nach London. Wir horen, daB dieser 
die Summe zur vollen Zufriedenheit des Kurfursten verwaltete; aber von dem Augenblick an 
waren die Rothschilds GroBbankleute geworden. 

Dann tat sich im Jahre 1808 der Londoner Nathan Rothschild hervor. Damals begannen die 
Kampfe des englischen Herzogs Wellington auf der Pyrenaenhalbinsel eine bedeutende Rolle 
zu spielen. RiesengroB waren die Schwierigkeiten, welche Verpflegung, Bewaffnung und 
Lohnung der Truppen brachten. Uberall, in RuBland, Osterreich, PreuBen, ja auch in England 
stand man vor dem Bankrott; uberall Papiergeld, das auf einen sehr niedrigen Kurs sank. 
Damals kaufte Nathan Rothschild von der Ostindischen Kompanie 800.000 Pfund Gold; 

-54- 



auBerdem eine groBe Menge der Wechsel, die der in Spanien gegen Napoleon I. kampfende 
Herzog Wellington auf die Bank von London gezogen hatte und verauBerte, wo er nur konnte. 
Die englische Regierung muBte Rothschilds Gold haben, und er verkaufte es ihr. Dann 
brachte er das Kunststuck fertig, trotz der Kontinentalsperre das Geld auf den 
mannigfaltigsten Schleichwegen dem Herzog nach Portugal zu senden. Dabei machte Nathan 
Rothschild ein Bombengeschaft und erwarb sich zugleich, als Retter aus der Not, die 
Zufriedenheit der englischen Regierung. 

Allgemein war man erstaunt, wie gut Nathan immer iiber alle Kriegsvorgange unterrichtet 
war; es bildeten sich geradezu Legenden iiber die Quellen seines Wissens. Das gilt besonders 
fur die groBe, entscheidende Endschlacht bei Belle Alliance am 18. Juni 1815. Mag nun 
Nathan Rothschild selbst auf dem Schlachtfeld gewesen und dann in tollkuhner Meerfahrt 
schleunigst nach London geeilt sein, oder mag er die ersten Nachrichten von den dazu 
angewiesenen Kapitanen erhalten haben: jedenfalls wuBte er eher als die englische Regierung, 
daB Napoleon I. entscheidend besiegt sei. Wahrend man in London noch allgemein unter dem 
Eindruck der zwei Tage vorher erlittenen Niederlagen stand und die Kurse immer tiefer 
sanken, lieB Nathan alle Papiere kaufen, deren seine geheimen Agenten nur habhaft werden 
konnten; denn er wuBte, daB sie bald steigen wiirden. In den Kreisen, wo das Geld als das 
MaB aller Dinge gilt, wuchs der Respekt vor Rothschild zu ehrfurchtiger Bewunderung. Um 
1850 hieB es: "Es gibt nur eine Macht in Europa, und das ist Rothschild." 

Estherpolitik auf dem Wiener Kongrefi 

Der Wiener KongreB, der 1814/15 tagte, sollte nach dem Sturze Napoleons I. die 
europaischen Volker- und Staatenverhaltnisse neu ordnen. Wenn man die Berichte liest, so 
hat man den Eindruck von einem monatelangen tollen Karnevalstreiben; nach der langen 
Kriegszeit genoB die vornehme Gesellschaft in vollen Zugen die rauschenden Vergnugungen 
der lachenden Wiener Hauptstadt. Die eigentliche Arbeit geschah von rankevollen 
Diplomaten hinter den Kulissen, und dabei spielte die judische Estherpolitik eine gewisse 
Rolle. Berliner Judinnen, Tochter des reichen Itzig, waren Frauen der einfluBreichen Wiener 
Bankiers v. Arnstein und Eskeles geworden. Sie verstanden es, wahrend des Kongresses ihre 
Berliner "Landsleute", unter anderen Hardenberg und Wilhelm v. Humboldt, an ihr Haus zu 
fesseln. In ihren Salons ergingen sich die Herren in einer mehr als vertrauensseligen Offenheit 
iiber die geheimsten Dinge, und am nachsten Tag wuBte es die osterreichische Regierung. 
Selbst zur Weihnachts-Christbaumfeier wuBten die preuBischen Diplomaten, vor allem der 
Staatskanzler Furst Hardenberg, keine bessere Statte zu finden als das Haus der judischen 
Baronin Fanny v. Arnstein. 



IV. Neueste Zeit^ 

Dieser Abschnitt ist absichtlich kurz gehalten; in ihn gehort all das hinein, was in den 
weiteren Abhandlungen dieses Handbuches stent. 

1. Hauptinhalt der Neuesten Geschichte 

Der Judenemanzipation des Jahres 1809 folgte im Jahre 1814 die Wiedereinsetzung des 
Papstes im Kirchenstaat: eine seiner ersten Handlungen war die Erneuerung des 
Jesuitenordens. Seitdem gelangten Juden und Jesuiten zu wachsendem EinfluB. Nicht die 
Einigung Deutschlands und Italiens, nicht die Entstehung neuer Weltreiche wird eine spatere 
Zeit als den Hauptinhalt der Neuesten Geschichte bezeichnen, sondern den Aufstieg Judas 
und Roms zu Weltbeherrschender Macht. 



55 



Die Judenemanzipation 

"Freiheit und Gleichheit!" Diese Worte haben seit der Franzosischen Revolution von 1789 
bis heute ihre Zauberkraft nicht verloren. Allmahlich wurden fiir das Judentum alle Schranken 
und Hemmungen beseitigt. Zwar folgte nach den Freiheitskriegen ein Ruckschlag; die 
Emanzipation war zu schnell gekommen, und die judische AnmaBung trat so unverhullt 
hervor, daB die Gegenwirkungen nicht ausbleiben konnten. Auf dem Wiener KongreB 
(1814/15) wurde auch iiber die Judenfrage verhandelt: Die Vertreter der beiden deutschen 
GroBstaaten Osterreich und PreuBen, Metternich und Hardenberg, standen ihr freundlich 
gegeniiber; dagegen widersprachen die anderen deutschen Staaten, weil sie meist nur unter 
dem Zwang die Gleichberechtigung der Juden zugestanden hatten, und es wurde eine Formel 
gefunden, welche sogar die Handhabe bot, die gewahrten Rechte riickgangig zu machen. 

Aber es gelang den Juden, alle Hindernisse zu uberwinden. Ihnen kam zustatten, daB der 
deutsche Michel ihre eifrige Minierarbeit weder sah, noch sehen wollte. Deshalb wurde er, 
wie spater 1918, so auch im Revolutionsjahr 1848 vollig uberrascht bzw. uberrumpelt, als die 
riesengroBe Macht des Judentums plotzlich zutage trat. Im Jahre 1869 erlangte durch Gesetz 
vom 3. Juli fiir ganz Deutschland allgemeine Geltung, was schon 1848 in den deutschen 
Grundrechten ausgesprochen war, daB der GenuB der vollen burgerlichen Rechte nicht durch 
das religiose Bekenntnis bedingt oder beschrankt werden solle. 

Die Wirkungen? Die Emanzipation hat sich als ein verhangnisvoller Fehler erwiesen. Sie 
setzte etwas Unmogliches voraus: daB der Jude in derselben Weise ein Glied des deutschen, 
franzosischen, englischen Staates werden konnte, wie die geborenen Deutschen, Franzosen, 
Englander. Wieviel ist von der "Assimilation" geredet und geschrieben! Wie befangen waren 
die Menschen von dem Wahn, daB die Mangel, die man den Juden vorwarf, auf ihre 
Entrechtung zuriickzufuhren seien, und daB das gleiche Recht sie zu guten Burgern machen 
werde! Das Gegenteil trat ein; die Kluft ist groBer geworden. Als nach Beseitigung aller 
Hemmungen die Juden ihre Erbanlagen frei entfalten konnten, da kam erst das vollige Fremd- 
und Anderssein zutage. Und nun folgte eine ganz andere "Assimilation"; nicht die Juden 
Deutschen, sondern die Deutschen wurden verjudet. Der Jude Dr. Tietz sagt: "Es ist ein 
groBer Unterschied, ob ich mich oder mir assimiliere." Das Deutsche wurde verfalscht. - 
Schickedanz nennt das Judentum eine Gegenrasse; ich ziehe die Bezeichnung Gegen- bzw. 
Unstaat vor. Auf alien Gebieten triumphierte der Gegensatz, der Gegensatz sowohl zu 
unserem GottesbewuBtsein als auch zu unserem Volkstum: eine Gegen- bzw. Unreligion und 
ein Gegenvolkstum, eine Gegenkultur und Gegenvolkswirtschaft, ein Gegensozialismus und 
eine Gegenmoral. 

Vergebens hat Fichte im Anfang des vorigen Jahrhunderts vor der Emanzipation gewarnt: 
"Fast durch alle Lander von Europa verbreitet sich ein machtiger, feindlich gesinnter Staat: 
das Judentum. Fallt euch denn hier nicht der begreifliche Gedanke ein, daB die Juden, welche 
ohne euch Burger eines Staates sind, der fester und gewaltiger ist als die unsrigen alle, wenn 
ihr ihnen auch noch das Burgerrecht in euren Staaten gebt, eure ubrigen Burger vollig unter 
die FiiBe treten werden?" 

Ein Staat im Staate! Viele Juden haben selbst ihr Anderssein betont. Dr. Klatzkin erklarte 
1916: "Wir sind schlechthin Wesensfremde; wir sind ein Fremdvolk in eurer Mitte und wollen 
es bleiben. Eine unuberbriickbare Kluft gahnt zwischen euch und uns; fremd ist uns euer Gott, 
euer Mythos und Sage, euer nationales Erbgut; fremd sind unsere Uberlieferungen, Sitten und 
Brauche, eure religiosen und nationalen Heiligtumer, eure Sonn- und Feiertage ..." Trotzdem 
wollen die Juden nicht als Fremdvolk nach Fremdenrecht behandelt werden. Ja, ihre 



56 



Empfindlichkeit auBert sich in lauten Klagen, wenn irgendein Verein, Verband oder Bund 
besteht, in dem Deutsche unter sich sein wollen. 

Die angebliche "Zuriicksetzung" der Juden 

Hochst lehrreich sind die Revolutionsjahre 1848/49. Einerseits spielten angesehene Juden 
eine Hauptrolle bei den Wuhlereien gegen die Hohenzollern; anderseits lieB die Frankfurter 
Nationalversammlung durch den Juden Simson dem Hohenzollernkonig Friedrich Wilhelm 
IV. die Kaiserkrone anbieten. Der Konig soil treffend auf den Rollentausch hingewiesen 
haben: friiher sei die Kaiserkrone durch die Hand der Nachfolger Petri verliehen worden, jetzt 
durch die Nachkommen Abrahams. Furwahr, ein Rollentausch: statt des romischen ein 
judisches Reich deutscher Nation. - 1st es nicht ein schlagender Beweis fur die Macht des 
Judentums, daB im Winter 1870/71 die neue Kaiserkrone Wilhelm I. durch denselben Juden 
Simson angeboten wurde? 

2. Verjudung des wirtschaftlichen Lebens 

In Holland, England und Frankreich war wahrend des 16., 17., 18. Jahrhunderts der Wandel 
der Wirtschaftsgesinnung weit vorgeschritten. Wir "riickstandigen" Deutschen folgten erst im 
19. Jahrhundert. Zuletzt triumphierten judischer Geist und judische Geschaftspraxis auf der 
ganzen Linie iiber die ganz anders geartete germanisch-deutsche Auffassung. 

Siegeslauf der Geldleihe 

Wir denken an das Anleihewesen. Die "riickstandigen" PreuBenkonige, die Hohenzollern 
Friedrich Wilhelm I. und Friedrich II., der GroBe, hinterlieBen keine Staatsschulden, sondern 
einen reichen Staatsschatz an barem Geld. Und auch nach der Napoleonischen Zeit, nach den 
Freiheitskriegen (1815) wollte der Finanzminister Friese an dem alten preuBischen System 
festhalten, ohne Staatsanleihen fertig zu werden. Aber Frieses Vorgesetzter, der preuBische 
Staatskanzler Furst Hardenberg, war "moderner" und lieB sich einreden, daB ohne 
Staatsanleihen die Finanzen nicht "saniert" werden konnten. Und so konnte der Jude seine 
Pfahle auch im preuBischen Staate einschlagen. Es ist bezeichnend, daB die preuBische 
Regierung zunachst nur wegen 10 Millionen Taler verhandelte, daB die Rothschilds aber 
erklarten, lieber 20 Millionen zu geben, und schlieBlich waren es 5 Millionen Pfund (100 
Millionen Goldmark), die zum vollen Nennwert geschuldet wurden, wahrend PreuBen nur 72 
% erhielt, der Kurs stieg in wenigen Monaten auf 83. Rothschilds Verhandlungen mit dem 
preuBischen Staat werden als besonders "anstandig" geriihmt. 

Nach dem Vorbild der Staaten lieBen sich mehr und mehr alle Provinzen, Kreise, Stadte, 
Gemeinden in die Geldleihe verstricken; es schien, als wenn sie ohne Schulden nicht leben 
konnten. Als 1924 durch die Inflation und durch die Entwertung der Hypotheken die 
Provinzen, Kreise, Stadte so gut wie schuldenfrei geworden waren, hatten sie nichts Eiligeres 
zu tun, als neue Anleihen fiir recht uberflussige Ausstellungsbauten, Sportplatze, Stadien 
aufzunehmen. Staaten und Stadte waren somit nicht mehr Herr im eigenen Hause, sondern an 
die internationalen (meist judischen) Geldmachte versklavt. 

Dieser Geist drang langsam in unser ganzes Wirtschaftsleben. Die Menschen lieBen sich 
Geld fiir "notwendige Verbesserungen und Erweiterungen" ihres Betriebes aufschwatzen, und 
hinterher saBen sie in der Schlinge. Das Geld wurde aus einem Diener der Herr: Raub der 
Erstgeburt! An sich kommt doch dem Guter schaffenden Menschen der Vorrang zu: dem 
Bauern, der den Acker bestellt und das Vieh groBzieht; dem Handwerker, dem Fabrikanten, 
dem Techniker, dem Kunstler, dem Erfinder und Entdecker. Aber fiir den Juden steht nicht 
das Schaffen an erster Stelle, sondern der Handel mit dem, was andere geschaffen haben, das 
reine Geldinteresse, das mit einer unverblumten Naivitat in den Mittelpunkt aller 

-57- 



Lebensinteressen gestellt wird. Die Ware selbst ist dem Juden gleichgiiltig; wer heute in 
Hemden, Unterhosen und Striimpfen gehandelt hat, macht morgen in Theaterstucken. Und 
diese (vollig undeutsche und unchristliche) Gesinnung hat gesiegt und beherrscht unser 
gesamtes Wirtschaftsleben. 

Das Aktienwesen 

Weil an anderer Stelle ausfuhrlich dariiber gesprochen wird, moge hier nur erwahnt werden, 
daB auf die Juden die zunehmende Entpersonlichung in unserem Wirtschaftsleben zuriickgeht, 
sie trat ein, je mehr das unpersonliche Geld zur Hauptsache wurde. Man spricht von einer 
"Verborsianisierung" des Wirtschaftslebens. Wie durch die Technik die lebendige 
Menschenkraft leblosen Maschinen ubertragen wurde, so verdrangte allmahlich ein System 
von Organisationen das personliche, unmittelbare Ein- und Zusammenwirken lebendiger 
Menschen. Das Kreditverhaltnis entsteht nicht mehr aus der personlichen Vereinbarung 
zwischen zwei bekannten Menschen, sondern kommt durch ein System menschlicher 
Einrichtungen zwischen Unbekannt und Unbekannt zustande. 

Unheimlich ist die Bedeutung der taglichen Kurszettel geworden. Die groBten Vermogen 
werden nicht dadurch erworben, daB man in jahrelanger Arbeit den UberschuB zuriicklegt, 
sondern durch Spekulation mit den Werten, welche andere geschaffen haben, durch oft 
kunstliche Hausse und Baisse. Das nach der Reichsgriindung unter starkem EinfluB der 
"nationalliberalen" Juden Bamberger und Lasiker zustande gekommene Aktiengesetz lieferte 
ihren Stammesgenossen die Waffen, um in unsere wirtschaftlichen GroBunternehmungen 
einzudringen, wo sie noch unlangst als Aktienbesitzer und Aufsichtsratsmitglieder die Herren 
waren. Zugleich begann eine Blutezeit fur Schwindelunternehmungen, wobei durch 
Vorspiegelung falscher Tatsachen dem deutschen Sparer das Geld aus der Tasche gelockt 
wurde. 

Lehrer der Volkswirtschaft 

Im Herbst 1916 (Beginn des dritten Weltkriegsjahres) wurde ich von Berliner Judenblattern 
als "politischer Schulmeister" denunziert, der in unerhorter Weise unsere Jugend vergiftete; 
demokratische Abgeordnete kiindigten Interpellationen im PreuBischen Landtag an. Damals 
bin ich, nicht ganz freiwillig, friihzeitig in den sogenannten Ruhestand getreten. - Was war 
geschehen? Meine Schrift "Der Unterschied" hatte den Zorn der Herren erregt, besonders ein 
Abschnitt, wo ich statt Demokratisierung eine Nationalisierung unseres gesamten 
Schulwesens von unten bis oben forderte, vor allem eine Nationalisierung der Lehrkorper. Da 
hieB es: "Woher sollen unsere Regierungsrate, Richter, Arzte, Oberlehrer, Ingenieure, 
Techniker, Kaufleute eine nationale Gesinnung haben, wenn sie in den entscheidenden Jahren 
ihres Lebens mit internationalen Anschauungen gefuttert werden? Es ist dringend notwendig, 
daB unser gesamtes Schulwesen einen nationalen Charakter trage. Um nur ein Beispiel zu 
nennen: Wenn wir die Professoren fur Volkswirtschaft ansehen, die an Universitaten und 
Handelshochschulen tatig sind, so finden wir einen ungewohnlichen Prozentsatz von 
Nichtdeutschen und von Anhangern der internationalen Kultur J) . Welche Wirkung hat das? 
Woher soil die spatere Generation ein Verstandnis haben fur nationale Wirtschaftspolitik?" 

1916 waltete die Zensur streng ihres Amtes, und das Wort "Jude" durfte nicht gebraucht 
werden. 

3. Verjudung des politischen Lebens 

Unsere neueste Geschichte erzahlt uns von zwei entgegengesetzten Stromungen, die 
miteinander ringen: auf der einen Seite das Streben nach einer nationalen Einheit, einem 
nationalen Staat, einer nationalen Kultur; auf der anderen Seite die drei international- 

-58- 



demokratischen Krafte Gold-Schwarz-Rot. - Wir beschaftigen uns zunachst mit der 
Vorbismarckschen und der Bismarckschen Zeit. 

1814/15-1858/62 

Von jeher hat das Judentum es meisterhaft verstanden sich die Zeitstromungen dienstbar zu 
machen. Nach der Pariser Julirevolution erstarkten der demokratische und der liberale 
Gedanke^. Mit den Mitteln des Geldes gelang es den Juden, immer mehr die offentliche 
Meinung zu beeinflussen bzw. zu "machen". Nicht vergebens richtete der italienisch- 
englische Jude und Freimaurer Montefiore die Mahnung an seine Stammesgenossen: 
"Umsonst schafft ihr Staatsbankrotte und Staatsanleihen. Solange wir nicht die Zeitungen der 
ganzen Welt in den Handen haben, um die Volker zu tauschen und zu betauben, bleibt unsere 
Herrschaft ein Hirngespinst." Allmahlich ist es den Juden gelungen, fast die ganze Weltpresse 
und die Nachrichtenburos in ihre Hande zu bekommen, und die Volker erfahren von den 
Weltereignissen nur, was die Juden sie wissen lassen wollen. 



i) 



Das Wort "liberal" hat eine verhangnisvolle Verwirrung in die deutschen Kopfe gebracht. 



Anfangs waren Liberalismus und Judenfreundschaft keineswegs gleichbedeutend. Aber die 
1830 von Paris ausgehende neue liberale Welle brachte die Verjudung des Liberalismus. Es 
ist bezeichnend, daB es seit 1830 den Juden auf unseren Universitaten gelang, sich in den 
Burschenschaften einzunisten, der Hochburg ihrer bisherigen Feinde. Auch die 
schriftstellerische Bewegung "Junges Deutschland" stand unter dem EinfluB der Juden Borne 
und Heine. Von Paris aus schurten sie den PreuBenhaB und die allgemeine Unzufriedenheit; in 
ihren Kreisen war der Hauptsitz der Wuhlereien, die 1848 zur Wiener und Berliner 
Revolution fuhrten. - Jahre reicher Ernte wurden 1848 und 1849. Die Zulassung zu den 
Staatsamtern war den Juden, trotz der Emanzipation, noch nicht gewahrt. Um dieses Ziel 
wurde lange Zeit gerungen. 1831 erschien eine Schrift des angesehenen Juden RieBer: "Uber 
die Stellung der Bekenner des mosaischen Glaubens in Deutschland". Bekannt ist des jungen 
Bismarck Auftreten 1847 gegen die Bestrebungen, die sich auf dem Vereinigten Landtag 
geltend machten, die Juden zu den staatlichen Amtern zuzulassen: "Ich gonne den Juden alle 
Rechte, nur nicht das, in einem christlichen Staate ein obrigkeitliches Amt zu bekleiden ... 
Dieses nehmen sie nun in Anspruch, verlangen Landrate, Generale, Minister, ja unter 
Umstanden auch Kultusminister zu werden. Ich gestehe ein, daB ich voller Vorurteile stecke; 
ich habe sie mit der Muttermilch eingesogen und es will mir nicht gelingen, sie 
wegzudisputieren. Denn wenn ich mir als Reprasentanten der geheiligten Majestat des Konigs 
gegenuber einen Juden denke, dem ich gehorchen soil, so muB ich bekennen, daB ich mich 
tief niedergedriickt und das gebeugt fuhlen wiirde, daB mich die Freudigkeit und das aufrechte 
Ehrgefuhl verlassen wurden, mit welchem ich jetzt meine Pflichten gegen den Staat zu 
erfullen bemuht bin. Ich teile die Empfindung mit der Masse der niederen Schichten des 
Volkes und schame mich dieser Gesellschaft nicht." 

Und dann kamen, die Revolutionsjahre 1848/48! Wahrend die nationalen Hoffnungen und 
Bestrebungen erstickt wurden, durften die internationalen Machte erstarken. 1848 ist das 
Geburtsjahr unserer politischen Parteien, und bei der ungeheuren Verwirrung, die sie 
erzeugten, erscheint es mir notwendig, etwas zur Vereinfachung der Vorstellungen 
beizutragen. Um es von vornherein zu sagen: Juda und Rom haben den Hauptgewinn von 
alien demokratischen und parlamentarischen Einrichtungen, als wenn sie eigens zu ihrem 
Nutzen erfunden waren. Wie es zweierlei Deutsche gibt: Armindeutsche und Flavusdeutsche, 
so muB man auch zwei groBe Gruppen von Parteien unter scheiden. Zu der einen gehoren die, 
welche ihr Volkstum liber alles stellen: zu der anderen die Leute, denen ihre internationalen 
Ziele (Kulturgemeinschaft, einheitliche Menschheit, Volkerbund) hoher stehen. Die letztere 

-59- 



Gruppe zerfallt in die Zentrums-, die Fortschritts- (bzw. Freisinns- oder biirgerliche) Partei 
und die Sozialdemokratie. Wenn die Zentrumsleute sagen: "Wir sind alle Jesuiten", so sind 
die biirgerlichen und die Sozial-Demokraten Juden oder Judenfreunde. Vater der 
Sozialdemokratie ist der Jude Marx (Mardochai), der Verfasser des Kommunistischen 
Manifests; aus spaterer Zeit nenne ich die Juden Lassalle, Singer, Kautsky, Eisner, Bernstein. 
Organe der biirgerlichen Demokraten wurden die Judenblatter Frankfurter Zeitung, Vossische 
Zeitung, Berliner Tageblatt. - Die erstere Gruppe zerfiel in die Parteien der Konservativen und 
Liberalen; traten sie aber ebenso entschieden fur unser Volkstum ein, wie jene fur ihre 
internationalen Ziele? "Konservativ" und "liberal" brauchen keine Gegensatze zu sein, die 
einander ausschlieBen, sondern die sich erganzen. Freilich ist die Voraussetzung, daB beide 
durchaus auf nationalem Boden bleiben. Aber die Konservativen kranken an zwei Fehlern: sie 
glaubten an eine "gemeinsame christliche Weltanschauung", d.h. daB es moglich sei, mit Rom 
zusammen "die rote Gefahr" zu uberwinden; anderseits galten ihnen getaufte Juden nicht 
mehr als Juden, und so konnte der Jude Stahl ihr geistiger Fuhrer werden. - Der Liberalismus 
ging eine unnaturliche Verbindung mit der Demokratie ein und wurde so verjudet, daB 
Liberalismus und Judentum verwandte Begriffe wurden. In den Juden RieBer, Jakoby, Simson 
vollzog sich eine Personalunion von Judentum und Liberalismus. 

Nun komme ich auf das Ringen um die Zulassung zu den Staatsamtern zuriick. Es ist 
bemerkenswert, wie sich dabei schon damals die Macht der Presse im Interesse des 
Judentums hervortat. Wiederholt wurde ein judischer Zeitungs-Theaterdonner ins Werk 
gesetzt, um die offentliche Meinung zu falschen und die maBgebenden Leute einzuschuchtern. 
Im Jahre 1847 hatte die preuBische Regierung an dem AusschluB der Juden von den 
Landstanden und von den obrigkeitlichen Amtern festgehalten. Dann kam das Jahr 1848! 
Gleich im Anfang gelang dem Juden RieBer eine klug berechnete Schiebung. Auf seinen 
Antrag wurde im Frankfurter Tor beschlossen, daB fur die Wahlen zur deutschen 
Nationalversammlung jeder volljahrige "Deutsche" ohne Unterschied des 
Glaubensbekenntnisses wahlberechtigt und wahlbar sei. Der "liberale" deutsche Michel 
merkte den Schwindel nicht, der sich dahinter verbarg. So zogen die Juden als "deutsche" 
Volksvertreter in das Frankfurter Parlament, und es wurde, wie bereits erwahnt ist, der Jude 
Simson auserwahlt, um dem Konig Friedrich Wilhelm IV. die deutsche Kaiserkrone 
anzubieten, die er ablehnte. Unter den Grundrechten fur das neue deutsche Reich stand der 
Satz: "Durch das religiose Bekenntnis wird der GenuB der biirgerlichen und 
staatsburgerlichen Rechte weder bedingt noch beschrankt." 

Die Bismarcksche Zeit 

Indem Bismarck den nationalen Gedanken, alien Widerstanden zum Trotz, zum Siege fuhrte 
und das deutsche Kaiserreich aufrichtete, erfullte er zwar die Wunsche der Altliberalen von 
1815. Aber der entartete "Liberalismus" war und blieb sein Hauptgegner, weil er sich mit 
Demokratie und Judentum verbunden hatte. Wie war Bismarcks Stellung zum Judentum? Es 
laBt sich nicht leugnen, daB er als Minister und Reichskanzler den durchaus gesunden 
Gedanken untreu geworden ist, die er 1847 als Abgeordneter ausgesprochen hatte. Trotz 
seines fortwahrenden Ringens mit dem entarteten, verjudeten Liberalismus macht Bismarcks 
lange Minister- und Reichskanzlertatigkeit (1862-1890) durchaus den Eindruck einer 
judenfreundlichen Politik: Der judische Bankier Bleichroder und die judischen "Patrioten" 
Baniberger und Lasker waren seine Bundesgenossen in der Aufrichtung des Deutschen 
Kaiserreichs. Das Gesetz vom 3. Juli 1869 enthielt die Zulassung zu den Staatsamtern, und 
das machte sich sehr schnell in der Rechtspflege und an den Hochschulen bemerkbar. Durch 
die Einfuhrung des allgemeinen, gleichen, geheimen, direkten Wahlrechts fur das Reich 
wurde ein Hauptwunsch der Juden erfullt. Bei dem Ausbau des Reiches waren Juden in 
hohem MaBe beteiligt, z. B. Lasker und Friedberg bei dem Strafgesetzbuch, Bamberger beim 

-60- 



Aktiengesetz. Mehrere Juden stiegen zu Ministerstellungen empor. - Wie haben wir uns 
diesen Wandel Bismarcks zu erklaren? Gibt es da eine Entschuldigung? 

Bismarck durfte von sich sagen, daB er immer ein festes Ziel im Auge behalten habe: "Die 
GroBe der Nation, ihre Stellung nach auBen, ihre Selbstandigkeit, unsere Organisation in der 
Weise, daB wir als groBe Nation frei in der Welt atmen konnen." Er spricht wiederholt von 
dem KompaB, von dem Polarstern, nach dem er steuere: "Ich habe von Anfang an nur einen 
einzigen Leitstern gehabt: durch welche Mittel und durch welche Wege kann ich Deutschland 
zu einer Einigung bringen, und, soweit dies erreicht ist, wie kann ich diese Einigung 
befestigen, fordern und so gestalten, daB sie aus freiem Willen aller Mitwirkenden erhalten 
wird." Aber er nahm sich seine Bundesgenossen, wo er sie fand. Er hat wichtige Gesetze teils 
mit Hilfe des Zentrums, teils mit Hilfe des Judentums durchgefuhrt. Seiner gewaltigen Kraft 
gelang es, immer wieder aller Schwierigkeiten Herr zu werden. Ja, bei den letzten 
Reichstagswahlen, die wahrend seiner Amtszeit stattfanden (1887), erreichte er das standige 
Ziel aller groBen deutschen Politiker: die Schaffung eines starken, nationalen Rechtsblocks, 
der iiber die Mehrheit der Stimmen verfugte. - Leider ist das Leben aller groBen Helden eine 
Tragodie; sie werden in eine Schuld verstrickt. Gerade Bismarck hat, ohne es zu wollen, nicht 
nur Rom, sondern auch Juda auBerordentlich gestarkt, und der Ausgang des Weltkrieges 
kommt mir so vor, als sei Bismarck 1918 hinterriicks erschlagen worden, wie einst Siegfried. 
Kernholt schreibt: "DaB die ganze judenfreundliche Politik des Kanzlers tatsachlich auBerem 
Zwange entsprang weil ihn seine naturlichen Bundesgenossen im Stich lieBen, nicht aber 
seiner Herzensneigung oder verse hwommener Gefuhlsduselei, kann nicht bezweifelt werden." 
Die Konservativen haben sich ihm in wichtigen entscheidenden Stunden versagt. Bei dem 
Auf- und Ausbau des Reiches sah er sich auf die Nationalliberalen angewiesen, und die haben 
sich nicht von starken judischen Einflussen freimachen konnen. Ich erinnere an Bamberger 
und Lasker, an Friedberg, Schiffer, Paasche; die spateren Fuhrer Bassermann und Stresemann 
waren zwar nicht selbst Juden, aber judisch verheiratet. 

Judische "Gefalligkeiten " 

Man wird behaupten diirfen, daB die Falle direkter Bestechlichkeit hoher Beamter in 
Deutschland bzw. in PreuBen sehr selten gewesen sind. Da versuchten es die Juden mit 
anderen Mitteln. Bismarck erzahlt von dem einfluBreichen judischen Bankier Levinstein, der 
mit den Leitern der auswartigen Politik in Osterreich, PreuBen, Frankreich enge Beziehungen 
und an den europaischen Hofen eine hohe Stellung hatte. Dieser uberrumpelte mit einem 
eigenhandigen Empfehlungsschreiben des osterreichischen Ministers Graf Buol 1859 
Bismarck, als er von Frankfurt nach Petersburg ubersiedeln wollte. Er bot Bismarck die 
Beteiligung an einem Finanzgeschaft an, das ihm "jahrlich 20.000 Taler mit Sicherheit" 
einbringen wurde. Geldeinschusse zu dem Geschaft seien nicht erforderlich; nur moge 
Bismarck in Petersburg mit der preuBischen auch die osterreichische Politik befurworten, weil 
die fraglichen Geschafte nur bei gunstigen Beziehungen zwischen Osterreich und RuBland 
gelingen wiirden. Als Bismarck ablehnte, wurde der Jude immer zudringlicher mit versteckten 
Drohungen. "Erst als ich ihn auf die Steilheit der Treppe und auf meine korperliche 
Uberlegenheit aufmerksam machte, stieg er vor mir schnell die Treppe hinab und verlieB 
mich." - Aus Bismarcks "Gedanken und Erinnerungen" geht deutlich hervor, daB die 
osterreichische Regierung um die Mitte des vorigen Jahrhunderts schon vollig von der 
judischen Geldmacht umstrickt war. Umgekehrt wurde in PreuBen nur noch strenger darauf 
geachtet, daB die Beamten ihre Stellung nicht zu "Nebengeschaften" miBbrauchten. 

Unter Kaiser Wilhelm II. wurden wieder andere Wege eingeschlagen. Reiche Juden 
verstanden es, seine Gunst und Freundschaft dadurch zu gewinnen, daB sie auf seine 
Lieblingswunsche eingingen, vor allem durch reiche Zuwendungen fur "freiwillige" 

-61- 



Stiftungen aller Art. Sie spendeten groBe Summen fiir den protestantischen Kirchenbau in 
Berlin, fiir Wohlfahrtszwecke, fiir die Ausstattung der Museen. Unmittelbar vor dem 
Weltkrieg fiihlte sich das Judentum so stark, daB Walter Sleinthal schreiben konnte: 
"Deutschland gut regieren: das heiBt heutzutage ein guter Rechner sein, wie Sems 
Nachkommen stets gewesen sind. Darum sind heute an den Stellen, wo unsere Geschicke 
gelenkt werden, Manner mit kaltem, niichternem Wirtschaftsverstand, Rechner, Prognostiker 
fiir materielle Werte vonnoten. Ob's gar so verfehlt ware, sich die aus den Reihen der 
jiidischen Rasse zu holen? Ob's nicht einer der besten Regenteninstinkte Wilhelms des 
Instinktiven ist, immer und immer wieder, wenn er in heiklen Situationen guten Rates bedarf, 
die Juden Ballin, Rathenau, Friedlander ins SchloB zu bitten?" 

Und spater? Woran man in der "verrotteten" friiheren Zeit groBen AnstoB nahm, das ist in 
der deutschen Republik nach 1918 etwas ganz Gewohnliches geworden: daB Minister und 
Oberbiirgermeister, Abgeordnete und alle anderen, die im offentlichen Leben EinfluB hatten, 
Aufsichtsratsstellen annahmen und dadurch in die Umstrickung des jiidischen 
Wirtschaftsgeistes gerieten. 

Judentum, Freimaurerei, Revolution 

DaB die Weltfreimaurerei ein politischer Geheimbund ist, der seit dem amerikanischen 
Unabhangigkeitskampf (1775) und seit der Franzosischen Revolution (1789) einen 
unheimlichen EinfluB auf den Gang der Geschichte gehabt hat; daB die blutigen Revolutionen 
des 19. Jahrhunderts sein Werk waren; daB er auch die Hauptschuld am Weltkrieg und an 
seinem revolutionaren Ausgang tragt: das darf heute als bekannte Tatsache gelten. Und in 
diesem Freimaurerorden erlangten die Juden iiberall die Fiihrung. Vergebens warnte Graf 
Haugwitz 1822 die in Verona versammelten Monarchen Europas in einer "erschiitternd ernst 
geschriebenen" Denkschrift. Auch der Freimaurer v. Knigge erkannte 1848 die Gefahren der 
von den Juden gefiihrten Freimaurerei und erhob seine Stimme: "Die Juden sahen ein, daB die 
Freimaurerei ein Mittel war, ihr geheimes Reich fest zu begriinden." 

In der Pariser Februarre volution 1848 und in der folgenden Republik tat sich der jiidische 
Freimaurer Cremieux hervor, und in seine FuBtapfen trat spater Gambetta. Der bekannteste 
Revolutionsheld Spaniens war der jiidische Freimaurer Ferrer. Von jiidischen Freimaurern 
gingen 1907 und 1910 die Revolutionen in Portugal aus. Die sogenannten "Jungtiirken", 
welche 1907/08 den Sultan Abdul Hamid stiirzten, waren zum groBen Teil jiidische 
Freimaurer. In RuBland hatten bei den Attentaten der letzten 50 Jahre stets Juden die Hand im 
Spiel; die russischen Revolutionen von 1905 und 1917 waren das Werk jiidischer Freimaurer. 
Ein jiidischer Freimaurer ist Friedrich Adler, der 1916 den osterreichischen 
Ministerprasidenten Stiirgkh ermordete. Erst recht taten sich beim Zusammenbruch des 
Deutschen Reiches und Osterreich-Ungarns 1918 jiidische Freimaurer hervor. Auch die 
nichtjiidischen Politiker, die den Ausbruch des Krieges von 1939 zu verantworten haben, 
Chamberlain, Churchill, Daladier und Roosevelt, gehoren der Loge an. 

4. Verjudung des geistigen und sittlichen Lebens 

Nachdem Max Wundt in seinem Buche "Deutsche Weltanschauung" von der herrlichen 
Entwicklung des Deutschtums zwischen 1770-1830 gesprochen hat, fahrt er fort. "Ein drittes 
Mai, und diesmal am schmahlichsten, riB der Faden der geistigen Entwicklung ab. Diesmal 
konnten sich die Deutschen nicht, wie nach dem 30jahrigen Krieg, damit entschuldigen. daB 
sie in ihrem furchtbaren Zusammenbruch dem bliihenden fremden Geistesleben nichts 
Eigenes entgegenzusetzen hatten. Vielmehr blickten sie auf einen Zeitabschnitt zuriick, in 
dem deutsche Manner in deutscher Sprache die hochsten Geistesgiiter geschaffen hatten, wie 
sie seit den Tagen der Griechen der Menschheit kaum wieder geschenkt waren. Und diesmal 

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hatte Westeuropa gegenuber solchen Schatzen nichts einzusetzen und bot nur die alten 
Ladenhuter der Aufklarung wieder an. Aber der alte verfuhrerische Glanz des Auslandes 
wirkte auch jetzt wieder auf die bloden Augen der Deutschen, daB sie sich wie der dumme 
Hans im Marchen ihr eigenes kostliches Gut ablisten und den alten Plunder der Aufklarung 
aufreden lieBen. Dieser dritte Abfall war der schmahlichste. Er geschah schon unter dem 
deutlichen judischen EinfluB. Entweder verleideten die Juden den Deutschen ihr hohes 
Erbgut, indem sie es ihnen lacherlich oder verachtlich machten; das war vor allem die Tat von 
Heine und Borne. Oder sie verfalschten die deutschen Gedanken, indem sie ihnen den 
judischen Materialismus unterschoben; das war vor allem die Tat von Karl Marx 
(Mardochal)." 

Schon Goethe ahnte das Unheil, als er schrieb: "O du armer Christe! Wie schlimm wird es 
dir ergehen, wenn der Jude nach und nach deine schnurrenden Flugel umsponnen haben 
wird!" - Es ist bezeichnend, daB der Jude Borne, freudetrunken die "Befreiung Deutschlands" 
pries, als er den Tod Goethes erfahren hatte. 

"Hinauswachsen " 

Die Juden wollen uns entwurzeln und von den Quellen unserer Kraft losen. Mit alien 
Mitteln der Suggestion preisen sie den Fortschritt und suchen uns klarzumachen, daB wir 
nicht stehenbleiben durften. Sie umspinnen uns mit ihren "modernen Ideen" und sagen: Ihr 
konnt doch nicht ewig bei dem Alten, Abgestandenen verharren, nicht immerfort Goethes und 
Schillers Stucke im Theater sehen. Ihr muBt iiber Goethe und Schiller "hinauswachsen" auch 
iiber den nationalen Gedanken "hinauswachsen", der bei der Einigungsbewegung des vorigen 
Jahrhunderts eine gewisse Berechtigung gehabt haben mag. Am besten ist es, wenn ihr den 
ganzen alten Plunder in die Ecke werft: Bibel, Gesangbuch und Katechismus, Goethe und 
Schiller, die Geschichtsbucher mit ihrer torichten PreuBen- und Hohenzollernverherrlichung. 
Ihr muBt modern werden. 

"Hinauswachsen"! Das Wort enthalt eine Halbwahrheit und fiihrt zu weiteren gefahrlichen 
Halbwahrheiten. Man glaubt sich auf den judischen Apostel Paulus berufen zu konnen: "Da 
ich ein Mann ward, tat ich ab, was kindisch war." - Aber das ist, wie aus dem Zusammenhang 
hervorgeht, nicht so zu verstehen, als sollten wir eine neue, andere Wahrheit suchen; vielmehr 
soil aus dem "stuckweise" Erkennen immer mehr ein voiles Erkennen werden: ein Hin- 
einwachsen! Alles Irdische ist zeitlich und raumlich bedingt. Wer als Kind von deutschen 
Eltern und Lehrern unterwiesen ist, der soil nicht als Mann einen anderen Weg einschlagen; 
nur wird er sich mehr und mehr von den irdischen Umkleidungen freimachen: Auch als Volk 
durfen wir den Boden nicht verlassen, in den wir gepflanzt sind. 

Siegeslauf des judischen Geistes 

Nicht nur in das wirtschaftliche und politische Leben drang der judische Geist ein, sondern 
auch in Kunst und Wissenschaft. Schon vor 1850 sah der englische Jude D'Israeli (der spatere 
englische Ministerprasident Lord Beaconsfield) die Verjudung unserer Hochschulen und 
Universitaten, sie hat seitdem in erschreckendem MaBe zugenommen. Spater stellten sich 
Juden (zuerst getaufte Juden) auch im Lehrkorper der hoheren Schulen ein. Und was wir 
zwischen 1918 und 1933 an den Padagogischen Akademien erlebt haben, lieB mit Recht 
befurchten, daB die deutschen Volksschullehrer judischen Geist in sich aufnehmen. - 
Philosophic und Geschichtswissenschaft verjudeten; Juden unterrichteten uns iiber die 
deutsche Literatur; die verbreitetsten Biographien iiber Goethe sind von Juden geschrieben. 
Sogar die evangelische Geistlichkeit laBt sich, um nicht "riickstandig" zu erscheinen, beim 
"modernen" Kirchenbau dem judischen Geiste beeinflussen. 



63 



In einem spateren Abschnitt dieses Buches wird gezeigt, wie die Juden unsere Theater und 
Musiksale, Kinos und den Rundfunk erobert haben. Die popularwissenschaftlichen 
Zeitschriften, die Feullietons der politischen Tagesblatter, die Unterhaltungs- und 
Romanliteratur, die Frauen- und Mode- und Sportzeitungen: alles war in Judenhanden. 
Gesunde Forderungen, wie "mehr Kulturgeschichte", "mehr staatsbiirgerliche Erziehung", 
"Volkshochschulen" wurden ins Jiidische umgebogen. Das Schlimmste aber war die 
Verjudung unserer sittlichen Begriffe, die Auflosung des germanisch-deutschen Ehe- und 
Familienlebens, die Verherrlichung des Dirnentums^. 

Wie verjudet heute noch die christlichen Kirchen sind, nicht nur die katholische, sondern 
auch die evangelische, wird in einem der folgenden Abschnitte des "Handbuches" gezeigt. 

5. Seltsame Bundesgenossen 

Wie scharf ist von den englischen Puritanern gegen die "Papisten" gekampft worden! Wie 
erbittert war der HaB der "Aufklarer" gegen die Papstkirche! Unuberbriickbar schien die Kluft 
zwischen Jesuiten und Freimaurern; in den Streit mischten sich die Lockungen und 
Drohungen der Pazifisten, Sozialisten, Volkerbundsapostel. Letzten Endes sind es alles 
Konkurrenten. die dem Wahn einer einheitlichen Menschheit nachjagen; ihre Vollzugsorgane 
waren unsere drei international-demokratischen Parteien. Und hinter all den zahlreichen 
Organisationen stehen zwei Krafte: Rom und Juda. 

Um die Mitte des vorigen Jahrhunderts glaubten beide, ihrem Ziele nahe zu sein. Da 
geschah etwas unerwartetes: Das Erstarken des verhaBten PreuBentums und die Aufrichtung 
des Deutschen Kaiserreichs durch Wilhelm I. und Bismarck. Um dieses Gebilde zu zerstoren, 
schlossen sich drauBen die untereinander verfeindeten Machte Frankreich, RuBland, England 
immer enger zusammen. Ebenso stellten in unserem eigenen Land Rom und Juda ihre 
Gegensatze zuriick, um gemeinsam gegen das PreuBentum, die Burg des Deutschtums, 
vorzugehen. Dieser Bund kam darin zum Ausdruck, daB sich die romischen und die judischen 
Schutztruppen, d.h. die Zentrums-, die Freisinns- und die Sozial-demokratischen Parteien, 
mehr und mehr naherten und einen Block bildeten. Sie erlangten die Mehrheit im Reichstag; 
sie wurden durch die unselige Versohnungspolitik Wilhelms II. gestarkt, obgleich sie alles 
sabotierten, was zum Ausbau und zur Sicherung des Reiches geschehen sollte. 

Den 1912 gewahlten Reichstag hat man den "Judenreichstag" genannt; besser wiirde er 
"romisch-judischer Reichstag Deutscher Nation" heiBen. Mit diesem Reichstag und dem ihm 
wesensverwandten Reichskanzler v. Bethmann-Hollweg, in dem nicht Potsdamer, sondern 
Frankfurter Geist lebte, traten wir in den Weltkrieg. Anfangs wurde der Reichstag mit 
hineingerissen in den Strom vaterlandischer Begeisterung; aber langsam erholten sich die 
goldenen, roten und schwarzen Internationaldemokraten von der Betaubung. Der Umfall ging 
bis weit in die Kreise der verjudeten Nationalliberalen, und spater durfte das freche Wort 
fallen: 'Wir waren im August 1914 alle besoffen"; so war ja auch vor 1900 Jahren die heilige 
Pfingstbegeisterung der ersten Christengemeinde den Juden wie eine "Besoffenheit" 
vorgekommen. - Im Jahre 1917 sind wir besiegt worden, als die innere Entente genau 
dieselben Ziele verfolgte wie die auBere; als Rom und Juda, d.h. die theokratisch-katholische 
und die kapitalistisch-demokratisch-judische Staatsidee, sich aufs engste verbanden; als die 
Neubearbeitung des kanonischen (kirchlich-katholischen) Rechts keine Judenfrage mehr 
kannte. Die romisch-judische Reichstagsmehrheit "Deutscher Nation" hat, zusammen mit dem 
verraterischen habsburgischen Bundesgenossen, unseren Sieg sabotiert. Nicht die auBeren, 
sondern die inneren Feinde des PreuBentums und des Bismarckreichs haben unseren 
Zusammenbruch herbeigefuhrt. 



64 



SchluB 

Die ganze Weltgeschichte erscheint mir als ein Kampf zwischen Europa und Asien, 
natiirlich nicht in rein geographischem Sinne. Und den Hauptinhalt unserer eigenen 2000- 
jahrigen Geschichte bildet das Ringen unseres germanisch-deutschen Volkstums gegen die im 
Sumpfboden des entarteten Altertums entstandene romisch-jiidische Misch- und Weltkultur. 
Die Weltkriege von 1914 und 1939 bedeuten die Hohepunkte dieses Ringens, das 1918 zur 
Niederlage Deutschlands fiihrte, so daB Rom und Juda damals die Haupt-Weltkriegs- und 
Revolutionsgewinnler wurden und dieser Zusammenbruch den Sieg und die Weltherrschaft 
Roms und Judas bedeutete. 

Um wieder zu gesunden, muBten wir in erster Linie die Ursache unserer Niederlage 
erkennen. Der groBte Fehler der nachbismarckschen Zeit, unsere "Schuld", bestand seit 1890 
in der Politik der mittleren Linie, in dem unseligen Versohnungs- und Verstandigungsdrang. 
Kaiser Wilhelm II. und seine Regierung glaubten, sowohl die auBeren als auch die inneren 
Feinde durch Nachgiebigkeit und Freundschaftsbeweise gewinnen und entwaffnen zu konnen. 
Das Gegenteil trat ein! Wahrend wir durch Selbstaufgabe und Untreue gegen unsere 
Vergangenheit uns selbst schwachten, erstarkten Rom und Juda im eigenen Land, und 
drauBen wuchsen der HaB und die Siegeszuversicht der Welschen, Angelsachsen, Slawen. - 
Nur wenn wir uns selbst und unserer germanischen Eigenart mit eiserner Folgerichtigkeit treu 
bleiben, werden wir uns der inneren Feinde, Roms, Judas, aller geistigen Ruckwartselei und 
der Freimaurerei, sowie der Feinde ringsum erwehren konnen. 

Alle Erneuerungsvorschlage erscheinen mir verfehlt, die von der Politik der mittleren Linie 
das Heil erwarten und zur "Sammlung der burgerlichen Mitte" aufrufen; sie laufen auf eine 
Stabilisierung gerade der Einrichtungen und Vorstellungen hinaus, die uns ins Elend gebracht 
haben. Nur eine "Erneuerung" kann uns retten: daB wir uns dem ganzen Zeitgeist 
entgegenstemmen, daB wir sowohl die ganze Frommigkeit als auch unser Volkstum von dem 
romisch-judischen "Gemenge" befreien. Wir mussen die Ohren verstopfen gegen alle 
lockenden Sirenenstimmen. Nur eine radikale Umkehr bringt Hilfe. 

Zugleich haben wir die Hoffnung, daB die Feinde uns selbst helfen werden. Weder den 
Juden und Romlingen, noch den Welschen und Slawen ist MaBhalten im Gluck moglich. Mit 
Aufbietung aller Krafte werden sie unmoglichen Zielen nachjagen und sich dadurch selbst ins 
Verderben sttirzen. 

Ironie der Geschichte! 

Wertvolles Material bieten zu diesem Abschnitt: Richard Mun (Albert Kunkel), "Die Juden 
in Berlin", Hammer-Verlag, Leipzig; Dr. Franz Perrot, "Bismarck und die Juden", Berlin 
1931. 



65 



Die jiidische Lehre 



Bemerkenswerte Bibelstellen 

Am deutlichsten spiegelt sich Art und Wesen eines Volkes in seinem religiosen Schrifttum 
wider. Fiir die Juden kommt neben dem zwischen 400 und 550 n. Chr. entstandenen Talmud 
vor allem das Alte Testament in Betracht. Zwar liegen auch im A. T. bereits Einschiebsel 
fremden Volkstums und fremder Art vor. Man ist in neuerer Zeit darauf aufmerksam 
geworden, daB hier und da ein merkwurdiger Gegensatz zwischen dem "Volk Israel" und dem 
Hebraertum hervortritt. So raft der Feldherr Sauls, Abner, als ihm eine Schandtat angesonnen 
wird, zornig aus: "Bin ich denn ein judischer Hundskopf?" (2. Sam. 3, 8) l \ In diesem Wort 
spiegelt sich eine tiefe Verachtung des Hebraertums, wie sie sich heute noch bei manchen 
arabischen Volksteilen Palastinas zeigt, die ausspeien, wenn ein Hebraer voriibergeht, und die 
ja in jungster Zeit zu blutigen Kampfen zwischen Arabern und Juden in Palastina gefuhrt hat. 
Es ist also wohl moglich, ja sogar wahrscheinlich, daB wir in Israel und Juda rassisch 
verschiedene Volksteile vor uns haben, die sich vielfach gegenseitig durchdrangen und damit 
auch eine Mischung des Schrifttums herbeifuhrten. Fest steht ferner heute auf Grand 
unerschutterlicher wissenschaftlicher Forschung, daB weite Teile der biblischen Erzahlungen 
betreffend die Urzeit, vor allem Schopfungs- und Sintflut-Sage (Sintflut= groBe Flut), nach 
Vorbildern geformt sind, die die babylonisch-assyrischen Keilschriften uns erhalten haben. 
Ebenfalls haben viele BuBpsalmen ihre Vorlagen in babylonischen Psalmen. (Vgl. Zimmern: 
Babylonische BuBpsalme. Assyriologische Bibliothek von Delitzsch und Haupt, Bd. 6, und 
Bahr: Die babylonischen BuBpsalmen und das A. T. Deichert. Leipzig.) Psalm 139 ist nach 
einer vedischen (altindischen) Dichtung gestaltet, und dem Psalm 104 liegt der Gesang des 
agyptischen Konigs Amenophis IV. an den Sonnengott Aton oft wortlich zugrunde. Andere 
wollen in den Buchern Ruth, Hiob und Jona starke Einflusse arischen Geistes sehen. Sei dem 
nun aber, wie ihm wolle, sind die Spiegelbilder judischen Wesens, die das A. T. zuriickwirft, 
auch nicht mehr ganz rein und ungetriibt, so durfen wir diese Buchersammlung als eine 
Hauptquelle, wenn nicht die Hauptquelle, judischen Geistes und judischer Denkungsart 
ansehen. Und deshalb sind ihre Worte als Selbstzeugnisse judischen Wesens von so groBem 
Wert. Man kennt im allgemeinen innerhalb der Christenheit nur die - zum Teil unbestreitbar 
schonen - groBgedruckten Worte des A. T., die man als Kind auswendig lernte. DaB daneben 
aber das A. T. so uberwiegend viel Unter- und Unchristliches enthalt, vieles, das eine 
geradezu entsetzliche Gottesauffassung und eine durch und durch minderwertige Sittlichkeit 
enthalt, das ist den meisten deutschen Christen leider unbekannt. So sei denn eine Anzahl (sie 
ist nur eine kleine Auswahl aus der Gesamtheit) von kennzeichnenden biblischen 
Ausspriichen zusammengestellt. 

Benutzt wird hierbei nicht die heute fiir wissenschaftliche Erforschung der Bibel ganz und 
gar untaugliche Luther-Bibel, die zahlreiche Irrtumer und falsche Ubersetzungen enthalt, 
sondern die von Prof. D. E. Kautzsch und D. theol. C. Weizsacker bei J. C. B. Mohr in 
Tubingen herausgegebene "Textbibel des Alten und Neuen Testaments". 

Die Gottesanschauungen des Alten Testaments 

Jahwe ist vermenschlicht 

Als sie (Adam und Eva) nun die Tritte Jahwes (Gottes) horten, der in der Abendkuhle im 
Garten wandelte, da suchte sich der Mensch mit seinem Weibe vor Jahwe (Gott) zu 
verstecken unter den Baumen des Gartens. 1. Mos. 3, 8. 

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Als nun Jahwe den lieblichen Duft (des Opfers Noahs) roch (!), da sprach er bei sich selbst: 
Ich will hinfort die Erde nicht mehr verfluchen um der Menschen willen. 1. Mos. 8, 21. 

Da erschien ihm (dem Abraham) Jahwe bei den Terebinthen Mamres ... Weiter aber lief 
Abraham zu den Rindern, holte ein zartes und schones junges Rind und ubergab es dem 
Diener, und dieser beeilte sich, es zuzubereiten. Sodann holte er Dickmilch und siiBe Milch 
und das junge Rind, das er zubereitet hatte, und setzte es ihnen (Jahwe und seinen Begleitern) 
vor; er selbst aber bediente sie unter dem Baume, wahrend sie aBen. 1. Mos. 18, 1-8. 

Da sprach Jahwe: Das Geschrei iiber Sodom und Gomorra, das ist groB, und ihre 
Verschuldung - wahrlich, sie ist sehr schwer! Darum will ich hinab, um zu sehen, ob sie 
wirklich alle so gehandelt haben, wie die Geriichte iiber sie melden, die vor mich gekommen 
sind, oder nicht; ich will es erfahren! 1. Mos. 18, 20/21. 

Jahwe ist irrtumsfdhig 

Als nun Jahwe sah, daB die Bosheit der Menschen groB ward auf Erden und alles Dichten 
und Trachten ihres Herzens allezeit nur bose war, da bereute Jahwe, daB er die Menschen 
geschaffen hatte auf Erden, und war tief bekummert. 1. Mos. 6 5/6. 

Da sprach Jahwe bei sich selbst: Ich will hinfort nicht mehr alles Lebendige schlagen, wie 
ich getan habe. 1. Mos. 8,21. 

Da (auf Moses Furbitte hin) lieB sich Jahwe das Unheil gereuen, das er seinem Volke 
(wegen des goldenen Kalbes) angedroht hatte. 2. Mos. 32, 14 

Jahwe ist wankelmiitig 

Da sprach Jahwe: Wenn ich zu Sodom funfzig Unschuldige in der Stadt finden sollte, so 
will ich um ihretwillen den ganzen Ort begnadigen ... Da sprach Jahwe: Ich werde sie nicht 
zugrunde richten, wenn ich funfundvierzig darin finde ... Jahwe antwortete: Ich will's nicht 
tun um der vierzig willen ... Jahwe antwortete: Ich will's nicht tun, wenn ich dreiBig darin 
finde ... Jahwe antwortete: Ich werde sie nicht zugrunde richten um der zwanzig willen ... 
Jahwe antwortete: Ich werde sie nicht zugrunde richten um der zehn willen. 1. Mos. 18, 26- 
32. 

Jahwe ist ungerecht 

Und Jahwes Zorn entbrannte aufs neue gegen Israel, so daB er David gegen sie anstiftete mit 
dem GeheiB: Auf, zahle Israel und Juda.. Aber David schlug das Gewissen, nachdem er das 
Volk hatte zahlen lassen, und er sprach zu Jahwe: 'Nun aber, Jahwe, laB doch deinem Knecht 
seine Verschuldung hingehen, denn ich war schwer betort ... (Auf das Drohwort des von 
Jahwe gesandten Propheten Gad, der dem David drei Strafen: drei Jahre lang Hungersnot im 
Land, oder drei Monate lang Flucht des Konigs vor seinen Feinden, oder drei Tage Pest im 
Lande vorlegt, wahlt David als treuer Landesvater die Pest) ... Und es starben aus dem Volke 
(!) von Dan bis Berseba 70.000 Mann (!!). 2. Sam. 24, 1-15. 

Jahwe aber erwiderte Mose: Ich will den Sinn des Pharao verharten. (Und hinterher folgen 
dann als Strafe fur die Hartnackigkeit des Konigs zehn furchtbare Plagen, die iiber das 
ungluckliche agyptische Volk kommen!) 2. Mos. 7,3. 

Jahwe ist unredlich 



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Auch werde ich (Jahwe) diesem Volk bei den Agyptern Ansehen verschaffen, damit, wenn 
ihr wegzieht, ihr nicht mit leeren Handen wegzieht. Sondern jedes Weib soil von ihrer 
Nachbarin und Hausgenossin verlangen, daB sie ihr silberne und goldene Gerate und Kleider 
leihe (!); die sollt ihr euren Sohnen und Tochtern anlegen und sollt so die Agypter um ihr 
Eigentum bringen(H). 2. Mos. 3, 21/22. 

Jahwe ist rachsiichtig und grausam 

Und wenn Jahwe, dein Gott, sie (die fremden Volker) dir preisgegeben und du sie besiegt 
haben wirst, so sollst du den Bann an ihnen vollstrecken (d.h. sie mit Stumpf und Stiel, 
Manner und Weiber, Kinder und selbst das Vieh ausrotten): Du darfst (!) ihnen nicht 
Friedensbedingungen auferlegen noch Gnade gegen sie iiben. 5. Mos. 7, 2. 

Du sollst die Bewohner jener Stadt mit dem Schwerte to ten, indem du an ihr und an allem 
(!), was in ihr ist, und an ihrem Vieh mit dem Schwerte den Bann vollstreckst. 5. Mos. 13, 10. 

Und sie vollstreckten an allem, was sich in der Stadt befand, an den Mannern wie an den 
Weibern, den Jungen und Alten, wie an Rindern, Schafen und Eseln (!) den Bann mit dem 
Schwerte. Jos. 6, 21. 

Samuel aber sprach zu Saul: Mich hat Jahwe beauftragt, dich zum Konig iiber sein Volk 
Israel zu salben; so gehorche nun dem Befehle Jahwes ... So ziehe denn hin und schlage 
Amalek und vollstrecke an ihm den Bann und an allem, was ihm gehort, und schone ihn nicht, 
sondern laB sterben Manner wie Weiber, Knaben wie Sauglinge, Rinder wie Schafe, Kamele 
wie Esel ... Saul aber schlug Amalek ... Agag, den Konig von Amalek, nahm er lebendig 
gefangen, das ganze Kriegsvolk aber hieb er in blutigem Kampfe zusammen. Jedoch schonten 
Saul und das Volk Agag und das Beste der Schafe und Rinder ... und mochten nicht den Bann 
an ihnen vollstrecken ... (Wegen dieser menschlichen Regung wird Saul von Jahwe verworfen 
(!), und Samuel richtet in seinem Auftrag folgende Botschaft an den Konig aus: "Weil du den 
Befehl Jahwes gering geachtet hast, so hat Jahwe dich zu gering dazu geachtet, Konig iiber 
Israel zu sein." Samuel selbst, der fromme Gottesmann, hieb darauf Agag in Stucken "vor 
Jahwe im Gilgal".) 1. Sam. 15, 1-35. 

Verflucht sei, der Jahwes Schwert aufhalt, daB es nicht Blut vergieBe. Jer. 48, 10. 

Meine (Jahwes) Pfeile sollen trunken werden von Blut und mein Schwert soil Fleisch 
fressen. 5. Mos. 32, 42. 

Und der Herr Jahwe, der Gott der Heerscharen, der die Erde anriihrt, daB sie zerschmilzt, 
und alle, die darauf wohnen, in Trauer geraten. Arnos 9, 5. 

Jahwe wird dich mit Schwindsucht, Fieber, Entziindung und Hitze, mit Trockenheit, 
Getreidebrand und Vergilbung schlagen ... Der Himmel iiber deinem Haupte soil Erz und der 
Boden unter dir Eisen sein. Jahwe wird den Reuen fur dein Land in Staub und Sand 
verwandeln; die sollen vom Himmel auf dich herabfallen, bis du zugrunde gerichtet bist ... 
Jahwe wird dich schlagen mit agyptischem Geschwur, mit Pestbeulen, Kratze und Grind, die 
unheilbar sind. Jahwe wird dich schlagen mit Wahnsinn und Blindheit und Geistesverwirrung 
... Du verlobst dir ein Weib, aber ein anderer Mann beschlaft sie ... Jahwe schlagt dich an 
Knien und Schenkeln mit unheilbaren bosartigen Geschwuren, von der FuBsohle bis zum 
Scheitel ... In der Angst und Bedrangnis ... wirst du deine Leibesfrucht verzehren, das Fleisch 
deiner Sonne und Tochter ... Keinem (seiner Verwandten) gibt er etwas von dem Fleische 
seiner Kinder, das er verzehrt ... Ein Weib, das vorher die weichlichste und uppigste war, wird 

-68- 



sich miBgiinstig zeigen gegen den Mann an ihrem Busen, gegen ihren Sohn oder Tochter und 
wird ihnen die Nachgeburt(H) miBgonnen, die aus ihrem SchoB hervorgeht. 5. Mos. 28, 22- 

57. 

Jahwe ist nur der Volksgott der Juden 

Ich will dir (Juda) und deinen Nachkommen nach dir das Land verleihen, in welchem du 
jetzt als Fremdling weilst, das ganze Land Kanaan, zum Eigentum fur immer. 1. Mos. 17, 8. 

Ich will dich reichlich segnen und deine Nachkommen so uberaus zahlreich werden lassen, 
wie die Sterne am Himmel und wie der Sand am Ufer des Meeres, und deine Nachkommen 
sollen die Tore ihrer Feinde besitzen. 1. Mos. 22, 17. 

Weile als Fremdling in diesem Lande, so will ich mit dir sein und dich segnen. Denn dir und 
deinen Nachkommen will ich alle diese Lander geben. 1. Mos. 26, 3. 

Hiite dich davor, mit den Bewohnern des Landes, in welches du kommen wirst, ein 
Abkommen zu treffen; sie konnten euch sonst, wenn sie mitten unter euch wohnen, zum 
Fallstricke werden. Vielmehr sollt ihr ihre Altare zerstoren, ihre Malsteine (heilige Steine) 
zertrummern und ihre heiligen Baume umhauen. 2. Mos. 34, 12-13. 

Von jetzt an lege ich Furcht und Schrecken vor dir auf die Volker uberall unter dem 
Himmel: sobald sie nur von dir horen, werden sie vor dir zittern und beben. 5. Mos. 2, 25. 

Jahwe, dein Gott, wird dich bringen in ein Land mit groBen und schonen Stadten, die du 
nicht gebaut hast, mit Hausern, die ohne dein Zutun mit Gutern jeder Art angefullt sind, mit 
ausgehauenen Zisternen (Regenwassergruben), die du nicht ausgehauen hast, und mit Wein- 
und Olivengarten, die du nicht gepflanzt hast und dich satt darin issest. 5. Mos. 6, 10-11. 

Alle die Volker aber, die Jahwe, dein Gott, dir preisgibt, sollst du vertilgen, ohne mitleidig 
auf sie zu blicken, und ihre Gotter sollst du nicht verehren; denn das ware fur dich ein 
Fallstrick. 5. Mos. 7, 16. 

Von dem Auslander darfst du Zinsen nehmen, aber von deinem Volksgenossen darfst du 
keine fordern, damit dich Jahwe, dein Gott, in allem segne, was deine Hand unternimmt in 
dem Lande, in das du einziehst, um es in Besitz zu nehmen. 5. Mos. 23, 21. 

Ihr diirft keinerlei Aas essen. Dem Fremden, der sich an deinem Wohnort aufhalt, magst du 
es geben, daB er es esse, oder du magst es einem Auslander verkaufen; denn du bist ein 
Jahwe, deinem Gott, geheiligtes (!) Volk. 5. Mos. 14, 21. 

Einen von deinen Volksgenossen sollst du als Konig iiber dich setzen: einen Auslander, der 
nicht dein Volksgenosse ist, darfst du nicht (!) iiber dich setzen. 5. Mos. 17, 15. 

Jahwe wird ihre (der fremden Volker) Konige in deine Gewalt geben, daB du ihren Namen 
unter dem Himmel austilgest; niemand wird vor dir standhalten, bis du sie vernichtet hast. 5. 
Mos. 7, 24. 

Konige sollen deine Warter sein und ihre furstlichen Gemahlinnen deine Ammen; mit dem 
Angesichte zur Erde niederfallend sollen sie dir huldigen und den Staub deiner FiiBe lecken 
(l).Jes. 49, 23. 



69 



Der Reichtum des Meeres wird sich dir (Juda) zuwenden, die Giiter der Volker werden an 
dich gelangen ... Die Tarsisschiffe segeln voran, um deine Sonne von fernher heimzubringen 
samt dem Silber und Gold der Volker (!) ... Und Fremdlinge werden deine Mauern bauen und 
ihre Konige dich bedienen (!) ... Und deine Tore werden bei Tage bestandig offenstehen und 
bei Nacht nicht geschlossen werden, daB man die Giiter der Volker zu dir hineinbringe unter 
der Fuhrung ihrer Konige. Denn das Volk und das Reich, die dir nicht untertan sein wollen, 
werden untergehen, und diese Volker werden sicherlich veroden (!). Jes. 60, 5-12. 

Die Sittlichkeit des Alten Testaments 

Materielle Gesinnung 

Das Geschick der Menschenkinder und dasjenige des Viehes - dasselbe Geschick haben sie: 
wie dieses stirbt, so stirbt jener, und einen Odem haben sie alle, und einen Vorzug des 
Menschen vor dem Vieh gibt es nicht; denn alles ist eitel. Pred. Sal. 3, 19. 

Es gibt nichts Besseres unter den Menschen, als daB einer esse und trinke und sich gutlich 
tue bei seiner Muhsal. Pred. Sal. 2, 24. 

Ich erkannte, daB es unter ihnen (den Merischen) nichts Besseres gibt, als sich zu erfreuen 
und sich in seinem Leben gutlich zu tun. Pred. Sal. 3, 12. 

Die Arbeit erscheint deshalb als Fluch iiber Adam: Im SchweiBe deines Angesichts sollst du 
dein Brot essen. 1. Mos. 3, 19 (s. audi 5. Mos. 6, 10). 

Unser Leben wahret siebzig Jahre, und wenn's hoch kommt, achtzig Jahre, und was dran zu 
sein scheint, ist auch nichts weiter als Miihe und Arbeit gewesen. (Nach der Ubersetzung von 
K. Niedlich, wonach also dem Psalmisten auch Ringen und Arbeit einfache Nichtigkeiten 
sind, wahrend Luther in falscher Ubersetzung das Gegenteil daraus gemacht hat.) PS. 90, 10. 

Wenn jemand seinen Sklaven oder seine Sklavin mit dem Stocke schlagt, so daB er ihm 
unter der Hand stirbt, so soil er bestraft werden. Wenn er dagegen noch einen oder zwei Tage 
leben bleibt, so soil er nicht bestraft werden: denn (!) er ist ja sein um Geld erkauftes 
Eigentum. 2. Mos. 21, 20. 

Luge, Betrug, Diebstahl 

Abram zog hinab nach Agypten, um sich eine Zeitlang dort aufzuhalten; denn die 
Hungersnot lag schwer auf dem Lande. Als er nun nahe daran war, nach Agypten zu 
gelangen, sprach er zu seinem Weibe Sarai: Ich weiB gar wohl, daB du ein schones Weib bist. 
Wenn dich nun die Agypter erblicken werden, werden sie sagen: Sie ist sein Weib! und 
werden mich totschlagen, dich aber werden sie am Leben lassen. Bitte, sage doch, du seiest 
meine Schwester, damit es mir wohlgehe um deine twillen (!) und ich deine twegen 
ungefahrdet bleibe. 

Als nun Abram nach Agypten gelangt war, da sahen die Agypter, daB das Weib uberaus 
schon war ... Da wurde das Weib in den Palast des Pharao geholt. Gegen Abram aber erzeigte 
er sich freigebig um ihretwillen ... Jahwe aber schlug den Pharao mit schweren Plagen und 
sein Haus wegen (!) Sarai, des Weibes Abrams ... Da lieB der Pharao Abram rufen und 
sprach: Was hast du mir angetan! Warum sagtest du mir nicht, daB sie dein Weib ist? Warum 
hast du behauptet: sie ist meine Schwester, so daB ich sie mir zum Weibe nahm? Nun aber - 
hier hast du dein Weib; nimm sie und geh! Und der Pharao entbot seinetwegen Leute, daB sie 
ihn und sein Weib und alles, was ihm gehorte, geleiteten. 1. Mos. 12, 10-20. 



70 



(Dieselbe Geschichte wiederholt sich mit Abimelech und Abrams Weib Sara. 1. Mos. 20, 1- 
18.) 

Laban hatte zwei Tochter; die alteste hieB Lea, die jungere hieB Rahel. Lea aber hatte 
glanzlose Augen, wahrend Rahel schon von Gestalt und schon von Antlitz war. Und Jakob 
liebte die Rahel: darum sprach er: Ich will dir sieben Jahre urn Rahel, deine jungere Tochter, 
dienen. Laban antwortete: Besser, ich gebe sie dir, als daB ich sie einem fremden Menschen 
gebe; bleibe bei mir. So diente Jakob um Rahel sieben Jahre ... 

Darnach sprach Jakob zu Laban: Gib mir mein Weib denn meine Zeit ist um -, daB ich ihr 
beiwohne. Da lud Laban alle Bewohner des Ortes ein und veranstaltete ein Gastmahl. Am 
Abend aber nahm er seine Tochter Lea (!) und brachte sie zu ihm hinein, und er wohnte ihr 
bei. 1. Mos. 29, 16-23. 

Laban sprach zu Jakob: Nenne den Lohn, den du von mir forderst, so will ich ihn dir geben 
... Jakob sprach: Alles, was schwarz ist unter den Lammern und was scheckig und gesprenkelt 
ist unter den Ziegen, das soil mein Lohn sein ... Da holte sich Jakob frische Stabe von 
Storaxstauden, Mandelbaumen und Platanen und schalte an ihnen weiBe Streifen heraus, 
indem er das WeiBe an den Staben bloBlegte. Dann stellte er die Stabe in die Trankrinnen, 
wohin die Schafe zur Tranke kamen. Und sie begatteten sich, wenn sie zur Tranke kamen, 
angesichts der Stabe. Dann warfen die Schafe gestreifte, gesprenkelte und scheckige. So legte 
er sich besondere Herden an, die tat er nicht zu den Schafen Labans. Und so oft die Brunstzeit 
der kraftigen Tiere kam, legte Jakob den Schafen die Stabe vor Augen in die Rinnen, damit 
sie sich vor den Staben begatteten. Waren es aber die schwachen Tiere, so legte er sie nicht 
hin; daher wurden die schwachen dem Laban, die kraftigen aber dem Jakob zuteil (!). 1. Mos. 
30, 28-43. 

(Jakob aber hat die Stirn, von diesem durch frechen Betrug erworbenen Reichtum zu seinen 
Frauen zu sagen: "Gott entzog eurem Vater das Vieh und gab es mir" [1. Mos. 31, 9], und 
seinem Bruder Esau gegeniiber zu behaupten: "Gott hat mich reich gesegnet" [1. Mos. 33, 11]. 
Die Betriigerei Jakobs seinem blinden Vater Isaak gegeniiber ist wohl allgemein bekannt 
[siehel.Mos. 27, 1-29].) 

(Jakob zieht mit seinen beiden Frauen heimlich in seine Heimat zuriick.) Wahrend aber 
Laban hingegangen war seine Schafe zu scheren, stahl Rahel den Hausgotzen ihres Vaters. 
(Laban jagt den Fluchtigen nach und macht ihnen Vorwurfe wegen ihres Verhaltens und des 
Geraubten. Jakob willigt in eine Untersuchung seiner Zelte durch seinen Schwiegervater.) 
Rahel aber hatte den Hausgotzen genommen, in die Kamelsanfte gelegt und sich darauf 
gesetzt. Und Laban durchstoberte das ganze Zelt, fand aber nichts. Da sprach Rahel zu ihrem. 
Vater: O Herr, sei nicht bose, wenn ich vor dir nicht aufstehen kann; es ergeht mir, wie es den 
Frauen ergeht. Und er suchte und suchte, fand aber den Hausgotzen nicht. (Rahel bestiehlt 
und belugt also ihren eigenen Vater!) 1. Mos. 31. 

Geschlechtliche Schamlosigkeiten 

Und Noah, der Landmann, fing an, einen Weinberg zu pflanzen. Als er aber von dem Weine 
trank, wurde er trunken und lag entbloBt in seinem Zelte. Als nun Ham, der Vater Kanaans, 
seinen Vater so entbloBt sah, sagte er es seinen beiden Briidern drauBen. Da nahmen Sein und 
Japhet das Obergewand, legten es auf ihre Schulter und deckten riickwarts gehend die BloBe 
ihres Vaters zu; ihr Gesicht aber war abgewandt, daB sie die BloBe ihres Vaters nicht sahen. 
Als aber Noah von seinem Rausche erwachte und erfuhr was ihm sein jungster Sohn angetan 



71 



hatte, da sprach er: Verflucht sei Kanaan! Als niedrigster Sklave soil er seinen Briidern 
dienen! 1. Mos. 9, 20-25. 

Die Manner von Sodom, jung und alt, umringten das Haus (Lots) und sprachen zu Lot: Wo 
sind die Manner, die heute abend zu dir gekommen sind? Bringe sie heraus zu uns, damit wir 
ihnen beiwohnen (!). 1. Mos. 19, 4/5. 

Lot wohnte in einer Hohle mit seinen beiden Tochtern. Da sprach die altere zu der jungeren: 
Unser Vater ist alt, und es gibt niemand mehr auf Erden, der Umgang mit uns haben konnte, 
wie es aller Welt Brauch ist. Komm, wir wollen unserem Vater Wein zu trinken geben und 
uns zu ihm legen, damit wir durch unseren Vater unseren Stamm erhalten. Da gaben sie ihrem 
Vater in jener Nacht Wein zu trinken; sodann ging die altere hinein und legte sich zu ihrem 
Vater. Er aber merkte weder, wie sie sich hinlegte, noch wie sie aufstand (dasselbe tut in der 
nachsten Nacht die jungere Tochter). Also wurden die beiden Tochter Lots schwanger von 
ihrem Vater ( !) 1. Mos. 19, 30-38. 

Wenn jemand seine Tochter als Sklavin verkauft, so darf sie nicht entlassen werden, wie die 
Sklaven ... Wenn er sie fur seinen Sohn (!) bestimmt, so soil er sie wie seine eigene Tochter 
behandeln. 2. Mos. 21, 7-9. 

Spater trug es sich zu, daB, da Davids Sohn Absolom eine schone Schwester namens 
Thamar hatte, Davids Sohn Amnon diese lieb gewann. Und zwar qualte sich Amnon ganz 
krank um seiner Schwester Thamar willen; sie war namlich Jungfrau, und Amnon hielt es fur 
unmoglich, ihr etwas anzutun ... Er wollte ihr jedoch kein Gehor schenken, sondern 
uberwaltigte und entehrte sie und wohnte bei ihr. Dann aber faBte Amnon eine uberaus tiefe 
Abneigung gegen sie, und zwar war die Abneigung die er gegen sie faBt, noch groBer als die 
Liebe, die er zu ihr gehegt hatte. So gebot ihr Amnon: Auf! Gehe fort! 2. Sam. 13, 1-15. 

Davids schmahlicher Ehebruch mit Bathseba und sein heimtuckischer Verrat ihres 
Ehemannes, des Uria, siehe unten. 

Des Vaters Scham entbloBt man bei dir (Jerusalem); die vom Blutgang Unreine schwacht 
man bei dir. Der treibt Greuel mit dem Weibe seines Nachsten, der verunreinigt seine 
Schwiegertochter durch Unzucht, und der schandet seine Schwester, die Tochter des Vaters. 
Hes. 22, 10-13. 

Heimtiicke 

Es traf sich einst des Abends, daB David, als er sich von seinem Lager erhoben hatte und auf 
dem Dache des Konigspalastes spazieren ging, vom Dache aus ein Weib sich waschen sah. 
Das Weib war von sehr schonem AuBeren. David schickte hin und erkundigte sich nach dem 
Weibe. Man sagte ihm: Das ist ja Bathsebal die Tochter Etiams, das Weib des Hethiters Uria. 
Nun schickte David Boten hin und lieB sie holen ... und er wohnte ihr bei. 

Aber das Weib war schwanger geworden ... Da schickte David zu Joab (dem 
Feldhauptmann, der mit Uria fur Saul gegen die Ammoniter im Kriege stand!): Schicke mir 
den Hethiter Uria her. Joab schickte Uria zu David ... Und als Uria den Konigspalast verlieB, 
wurde ein konigliches Geschenk hinter ihm hergetragen. Am folgenden Morgen lud ihn David 
ein, daB er vor ihm aB und trank. 



72 



Am folgenden Morgen aber schrieb David an Joab einen Brief und schickte ihn durch Uria 
hin. In den Brief schrieb er folgendes: Stellt Uria im heftigsten Kampfe vorne hin und zieht 
euch dann von ihm zuriick, damit er in der Schlacht den Tod findet! 2. Sam. 11, 2-15. 

Als einst Dina, die Tochter Leas, ausging, urn die Bewohnerinnen des Landes zu besuchen, 
da erblickt sie Sichem, der Sohn des Heviters Hemor, des Landesfursten; der ergriff sie, 
wohnte ihr bei und vergewaltigte sie. Und er hing mit ganzer Seele an Dina und gewann das 
Madchen lieb und suchte das Madchen zu beruhigen. Hierauf bat Sichem seinen Vater 
Hemor: Wirb fur mich um dieses Madchen, daB sie mein Weib werde ... Da begab sich 
Hemor zu Jakob, um mit ihm Rucksprache zu nehmen ... Und Hemor sprach: Mein Sohn 
Sichem hat sein Herz an das Madchen aus eurer Familie gehangt; bitte, gebt sie ihm zum 
Weibe und verschwagert euch mit uns ... Und bleibt bei uns wohnen: das Land soil euch off en 
stehen; bleibt da und zieht in ihm umher und setzt euch fest darin. Sichem aber sprach zu 
Dinas Vater und zu ihren Briidern: Mochte ich doch Gnade finden in euren Augen! Was ihr 
auch fordern mogt, ich will es euch geben! ... Da antworteten die Sonne Jakobs dem Sichem 
und seinem Vater Hemor und rede ten mit Arglist (!), weil er ihre Schwester Dina geschandet 
hatte, und sprachen zu ihm: Nur unter der Bedingung wollen wir euch willfahren, wenn ihr 
werden wollt, wie wir, indem ihr alles, was mannlich unter euch ist, beschneiden laBt. Dann 
wollen wir euch unsere Tochter geben und uns eure Tochter nehmen, und wollen bei euch 
wohnen bleiben, damit wir zu einem Volke werden ... 

Ihr Vorschlag gefiel Hemor und Sichem, und der Jungling zogerte nicht, so zu tun ... und 
auch alle Manner, soviel ihrer durch das Tor seiner Stadt aus und ein gingen, lieBen sich 
beschneiden. 

Am dritten Tage, als sie wundkrank waren, da griffen die beiden Sonne Jakobs, Simon und 
Levi, zum Schwert, uberfielen die arglose Stadt und erschlugen alle Manner, auch Sichem 
und Hemor ... Und sie plunderten die Stadt und ihre Schafe, Rinder, Esel und was in der Stadt 
und was drauBen war, nahmen sie weg und alle ihre Habe und alle ihre kleinen Kinder und 
ihre Weiber! 1. Mos. 34, 1-31. 

Unsoziales Verhalten 

Das den Elenden geraubte Gut ist in euren Hausern! Was kommt euch bei, mein Volk zu 
zerstoBen und die Elenden zu zermalmen? ... Weil die Frauen Zions hoch einherfahren, im 
Gehen den Hals hochrecken und freche Blicke werfen, immerfort tanzelnd einhergehen und 
mit den FuBspangen klirren, so wird der Herr den Scheitel der Frauen Zions grindig machen 
und Jahwe ihre Scham entbloBen. Jes. 3, 14/17. 

Wehe denen, die Haus an Haus reihen, Feld an Feld riicken, bis kein Platz mehr bleibt, und 
es dahin gebracht ist, daB ihr allein im Lande wohnt! Jes. 5, 8. 

Wehe denen, die Heilloses planen und Schlimmes ins Werk setzen auf ihren Lagern, um es 
bei Anbruch des Morgens auszufuhren, sobald es in ihrer Macht steht. Begehren sie Felder, so 
reiBen sie sie an sich; oder Hauser, so nehmen sie sie weg. Micha 2, 1/2. 

So spricht Jahwe: Wegen der drei, ja vier Schandtaten der Israeliten will ich's nicht 
riickgangig machen: weil sie fur Geld den Rechtschaffenen verkaufen und den Durftigen um 
eines Paares Schuhe willen, sie, die nach den Erdkriimchen auf den Kopfen der Geringen 
gieren und die Demutigen ins Ungluck sttirzen. Am. 2, 6/7. 



73 



Sie liegen auf Lagern von Elfenbein und rakeln sich auf ihrem Diwan. Sie verzehren fette 
Lammer, die von der Herde, und junge Rinder, die aus der Herde kommen ... Sie trinken den 
Wein aus Sprengschalen und versalben das beste 01 - aber um den Schaden Josephs gramen 
sie sich nicht. Am. 6, 4/6. 

Hort dieses, die ihr den Durftigen nachstellt und die Notleidenden im Lande zugrunde 
richtet, indem ihr denkt: Wann geht der Neumond voriiber, daB wir Getreide verhandeln 
konnen, und wann der Sabbat, daB wir Korn auftun, daB wir das Epha (ein MaB) verkleinern, 
das Gewicht vergroBern und betriigerisch die Waage falschen, daB wir fur Geld die Geringen 
kaufen und die Durftigen um eines Paares Schuhe willen und den Abfall vom Korn 
verhandeln. Am. 8, 4/6. 

Rachsucht und Grausamkeit 

Elia aber gebot ihnen: Greift die Propheten Baals! LaBt keinen von ihnen entrinnen! Da griff 
man sie, und Elia fuhrte sie hinab an den Bach Kison und schlachtete (!) sie daselbst. 1. Kon. 
18, 40. 

Joab fragte den Amasa: Geht es dir gut, mein Bruder? Dabei faBte Joab Amasa mit der 
rechten Hand am Bart, um ihn zu kiissen (!). Amasa aber hatte das Schwert nicht beachtet, das 
Joab in der Hand hielt, und so stieB er es ihm in den Leib, daB er seine Eingeweide zur Erde 
schuttete und starb, ohne daB er ihm einen zweiten StoB gegeben hatte. 2. Sam. 20, 9/10. 

Von dort ging Elisa hinauf nach Bethel. Als er nun den Weg hinaufging, kamen kleine 
Knaben aus der Stadt heraus und verspotteten ihn mit dem Zuruf: Komm herauf, Kahlkopf ! Er 
aber wandte sich um; und als er sie sah, fluchte er ihnen im Namen Jahwes (!). Da kamen 
zwei Barinnen aus dem Wald und zerrissen zweiundvierzig(!!) von den Kindern. 2. Kon. 2, 
23/24. 

Als nun die Zeit herankam, daB David sterben sollte, gebot er seinem Sohne Salomo: ... 
Ferner hast du bei dir Shmel, den Sohn Geras, der hat mir in schlimmster Weise geflucht 
damals, als ich nach Mahenaim ging. Als er mir aber doch an den Jordan hinunter 
entgegenkam, schwur ich ihm bei Jahwe: Ich werde dich nicht hinrichten lassen! Du aber laB 
ihn nicht ungestraft; denn du bist ein weiser Mann und wirst wissen, was du ihm tun muBt, 
daB du seine grauen Haare mit Blut hinunter in die Unterwelt kommen lassest (!). 1. Kon. 2, 
1-9. 

Verflucht sei, wer das Werk Jahwes mit Lassigkeit ausfuhrt, und verflucht, wer seinem 
Schwert das Blut miBgonnt. Jer. 48, 10. 

Seiner (des Feindes) Lebenstage seien wenige, sein Amt empfange ein anderer. Seine 
Kinder mussen zu Waisen werden und sein Weib eine Witwe. Seine Kinder mussen iiberall 
umherschweifen und betteln, mussen fortgetrieben werden aus ihren Ruinen. Der Wucherer 
lege aller seiner Habe Schlingen, und Fremde mogen plundern, was er muhsam erworben hat. 
Er habe niemanden, der ihm Huld erweist, und niemand sei, der sich seiner Waisen erbarmt 
(!). Seine Nachkommenschaft musse der Ausrottung verfallen; im nachsten Geschlecht 
erlosche ihr Name. PS. 109, 8-13. 

Wohl dem, der deine (der Stadt Babel) zarten Kinder packt und zerschmettert an den Felsen 
(U). PS. 137,9. 



74 



So versammelten sich die Juden zu Susa am vierzehnten Tage des Monats Adar und toteten 
in Susa dreihundert Mann ... Auch die iibrigen Juden, die in den Provinzen des Konigs 
wohnten, versammelten sich und verteidigten ihr Leben, indem sie sich an ihren Feinden 
rachten und unter ihren Hassern 75.000 (!) toteten ... Die Juden zu Susa hatten sich sowohl am 
dreizehnten als am vierzehnten dieses Monats versammelt, so daB sie am funfzehnten 
ausruhten und diesen zu einem Tage der Gasterei und der Freude (!) machten. Esther 9, 15- 
17. 

(Zum Andenken an diese Greuel feiern die Juden bis zum heutigen Tage das Purimfest!) 

Judengegnerische Stimmen des Neuen Testaments 

Wehe euch, ihr Schriftgelehrte und Pharisaer, ihr Heuchler, daB ihr Meer und Festland 
durchstreifet, um einen einzigen Proselyten zu machen; und wird er es, so macht ihr aus ihm 
einen Sohn der Holle, zweimal so arg als ihr. Matth. 23, 15. 

Das Gesetz und die Propheten gehen bis Johannes; von da an wird die frohe Botschaft vom 
Reich Gottes verkundet. Luk. 16. 16. 

Jesus sagte: Nicht Moses hat euch das Brot vom Himmel gegeben, sondern mein Vater gibt 
euch das wahrhaftige Brot vom Himmel. Joh. 6, 32. 

Jesus sprach: Die Welt kann (!) euch (die Juden) nicht hassen; mich aber hasset sie, denn 
ich zeuge von ihr, daB ihre Werke bose sind. Joh. 7, 7. 

Jesus rief: Wahrhaftig ist der, der mich gesandt hat, den ihr nicht kennt. Joh. 7, 28. 

Jesus sagte: Ihr habt zum Vater den Teufel, und eures Vaters Geluste wollt ihr vollbringen. 
Der war ein Menschenmorder von Anfang an, und ist nicht in der Wahrheit bestanden, weil 
keine Wahrheit in ihm ist. Wenn er die Luge redet, redet er als seinem Eigentum, weil er ein 
Lugner ist und der Vater davon. Joh. 8, 44/45. 

Es gibt viele unbotmaBige Leute, die mit nichtigen Reden den Sinn verwirren, namentlich 
solche aus der Beschneidung; ihnen muB man den Mund stopfen; sie sind es, die ganze 
Hauser verstoren mit ihren ungehorigen Lehren, um schnoden Gewinnes willen (!) ... Darum 
mache kurzen ProzeB mit ihnen, auf daB sie gesund werden im Glauben und sich nicht 
einlassen auf judische Fabeln und Gebote von Menschen, die der Wahrheit den Rucken 
wenden ... Sie behaupten, Gott zu kennen und verleugnen ihn mit der Tat; sie sind ein Greuel, 
ungehorsam und untauglich zu jedem guten Werke. Tit. 1, 10-16. 

Sie (die Juden) gef alien Gott nicht und sind alien Menschen zuwider. 1. Thess. 2, 15. 



Der Talmud 

Wie wenig die Judenfrage eine lediglich religiose Frage ist, beweist der Talmud ("Lehre") 
mit seinen zum Teil weit iiber den eigentlich religiosen Bereich hinausgehenden Gesetzen. 
Allerdings ist die Kenntnis des Talmud unter den westlichen aufgeklarten Juden nicht sehr 
groB; immerhin kennen sie doch im allgemeinen die Bedeutung des Talmud und auBerdem 
eine ganze Reihe wichtiger Talmudstellen, wie ja auch der judische Unterricht die 
Behandlung des Talmud vorsieht^. Die judischen Erneuerungsbewegungen (wie z. B. der 
Zionismus u. a.) bemuhen sich um eine weiter und tiefer gehende Kenntnis des Talmud unter 

-75- 



ihren Anhangern 2) . Im Ostjudentum stand und steht noch heute der Talmud beherrschend im 
religiosen und alltaglichen Leben. 

Hierzu J. Kreppel (Jude), Juden und Judentum von heute (1925), S. 581 ff.; zur 
Behandlung des Talmud im Unterricht: ebenda, S. 811 ff. Zur Charakterisierung des Talmud: 
K. G. Kuhn, Die Entstehung des talmudischen Denkens (in: Forschungen zur Judenfrage, Bd. 
1, 1937, S. 64 ff). 

M. Brod (Jude), Heidentum, Christentum, Judentum; ein Bekenntnisbuch, Bd. 2, 1922, S. 
332 ff.; besonders S. 334 f.; "Eine solche Anthologie (von wertvollen Stellen aus dem Talmud) 
konnte dem gesamten Geistesleben unserer Zeit eine neue unheidnische Richtung geben. Im 
Erziehungsprogramm des humanistischen Gymnasiums wiirde ich sie neben die Schonheit der 
griechischen Dichter treten lassen ... , die Lektiire der Romer aber konnte durch sie getrost 
verdrangt werden. An Stelle sallustischer Kriege, ciceronischer Phrasen, casarischer 
Massenabschlachtungen in Gallien und Briickenbauten iiber den Rhein (!) soil die Klarheit 
der orientalischen Legende, die Herzensreinheit und begeisterte Spannung tannaitischer 
Biographie, das Blitzen der Kontroverse und die Gottversunkenheit der hagadischen Mythe 
treten. Eine solche Talmud- Anthologie diirfte sich freilich, um ihren Zweck zu erfiillen, 
keinesfalls leicht und riihrsam darbieten, sondern durchaus als etwas, was erarbeitet sein 
will. Es hat seit je mit zum Wesen des Talmud gehort, dafi er von seinen Jungern mit 
Anstrengung erobert werden mufite. Diese Anstrengung darf niemand erspart werden, sonst 
entfallt ein wesentlicher Gewinn: die allmahliche geistige Schulung gewissermafien eine 
Umzentrierung der Denk- und Gefuhlsweise. " 

So ist auch heute noch der Talmud ein Dokument fur das innerste Wesen des Judentums, 
daB ohne seine Kenntnis eine treffende Beurteilung der judischen Eigenart nicht moglich ist. 
Wer nicht wenigstens eine ungefahre Kenntnis der eigenartigen Lehren besitzt, die dem 
Judentum seinen (sich von alien anderen Volkern unterscheidenden) Grundcharakter 
verliehen haben, wird den Juden uberhaupt nie verstehen. 

Richtig und ehrlich erklarte die judisch-liberale "Allgemeine Zeitung des Judentums" (1907, 
Nr. 45), daB der Talmud "die judische Psyche (Wesensart) ebenso scharf wie treffend 
charakterisiert". Solcher Zeugnisse lassen sich Dutzende anfuhren. - Auch der ebenfalls 
judisch-liberale Philosophieprofessor und Talmudkenner Cohen beschwor am 5. April 1888 
als Sachverstandiger vor der Strafkammer in Marburg: "Die im Talmud enthaltenen 
Vorschriften des Glaubens und der Sitte sind fur den Juden bindend, sie gelten als Gesetz 
(Halachah)." 

Historisch zerfallt der Talmud in die neuhebraisch geschriebene Mischnah (Lernen des 
mundlich uberlieferten Gesetzes, der sich an das Alte Testament anschlieBenden Gesetze, bis 
etwa 200 n. Chr.) und die meist aramaisch verfaBte Gemara (Erklarung der Mischnah durch 
die Rabbiner des 3.-5. Jahrhunderts), die in freiem Zusammenhang mit der Mischnah die 
Lehren und bunten Ausspriiche der Rabbiner bis 500 n. Chr., ja dariiber hinaus in krausem 
Mischmasch behandelt. Mischnah und Gemara zusammen bilden den Talmud und stehen 
miteinander vereint, ja vermischt in den Talmudausgaben. - Die Mischnah allein wird so 
zitiert, daB man zuerst den Namen des "Traktats" nennt (der gesamte Talmud, heute meist in 
12 Folgebanden gedruckt, enthalt 63 solcher Traktate) und dann das Kapitel und den 
Einzelparagraphen romisch bzw. deutsch beziffert; also Abodah sarali (Traktat vom 
Gotzendienst) I, 1 = Kapitel 1, Paragraph 1. - Die Gemara zitiert man nach dem Namen des 
Traktats und nach dessen (bei jedem Traktat besonders gezahltem) Blatte, dessen Vorderseite 
mit a, die Hinterseite mit b bezeichnet wird; also Abodah sarah 3b = Blatt (Folium) 3, 

-76- 



Hinterseite. Die neueren Talmuddrucke stimmen in der Verteilung des Textes auf jedes Blatt 
genau iiber-ein. 

Der Text ist (im Gegensatze zur hebraischen Bibel) ohne jede Vokale und Satzzeichen 
gedruckt, als ob wir drucken wiirden: "sn lbn wr lb nd gt" (= sein Leben war Liebe und Giite), 
wo "lbn" als Laban, laben, leben, lieben, loben, Lauban, Liiben, Leoben usw. gelesen werden 
kann, ebenso "wr" als war, Ware, wer, wir, wirr usw., dgl. "lb" als Laab, Labe, lebe, liebe, 
Lob, lobe usw. und "gt" als gut, Gote, Gota, Giite u. a. m. - was natiirlich groBe 
Zweideutigkeiten mit sich bringt. 

Inhaltlich^ hat man zu unterscheiden gesucht die Halachah (mundlich uberliefertes Gesetz) 
und die Haggadah ("Verkundigung", "Erzahlung"; nichtgesetzlicher Teil des Talmud). Die 
Halachah soil das MaBgebende, Verbindliche sein, die Haggadah das Unverbindliche. Doch 
das stimmt nicht ganz; denn die Halachah hat (trotz ihrer versuchten Festlegung im Schulchan 
aruch usw.) stets und zum Teil sehr stark geschwankt, und wenn die Haggadah unverbindlich 
ist, dann waren zum Beispiel alle Darstellungen der "judischen Ethik" usw. hinfallig, da diese 
ihren Stoff fast nur der Haggadah entnehmen konnen und alle Hinweise der Juden und 
Judenfreunde auf "schone" Stellen in der Haggadah waren belanglos, da eben die Haggadah 
nicht maBgeblich ware! 2 ' - Halachah wie Haggadah sind kennzeichnend fur die "judische 
Psyche". Spricht aus der Halachah zu uns das rein gesetzlich ausgerichtete Denken des 
Judentums in Gesetzesformeln, so auBert sich in der Haggadah das gleiche Denken in 
ungezwungen erzahlender Form. 

' Irgendwelche Systematik sucht man im Talmud, vergebens. Dadurch unterscheidet er sich 
von jedem anderen Gesetzbuche. Willkurlich wird alles Mogliche durcheinander geredet, das 
Zusammengehorige mufi man aus den entlegensten Stellen zusammensuchen! 

J. Rosenberg (Jude), Methodik des judischen Religionsunterrichtes, 1924, S. 33: "Ganz 
besonders gern werden wir auf dies er Stufe (Unterstufe des Religionsunterrichtes) auf dem 
Gebiete der Agada uns ergehen, die mit ihren phantasievollen Ausmalungen und bunten 
Darbietungen so viel des Anziehenden fur das kindliche Gemiit zu bieten vermag. Lafit sich 
doch fur sie bei richtiger Auswahl all das geltend machen, was manche Methodiker fur das 
Marchen auf der Unterstufe ins Feld fiihren, dafi es namlich die Phantasie anregt, der 
kindlichen Auffassung von den Geschehnissen und den Dingen entspricht, usw. Dabei besitzt 
sie vor dem Marchen den bedeutsamen Vorzug dafi sie iiberall von echt religios-ethischem 
Empfinden durchwoben ist und stets den Sinn aufGott hinlenkt. " 

Vielfach laBt sich schwer entscheiden, was als "Halachah" und was als "Haggadah" 
anzusehen ist. Die "Haggadah" durfen wir um so mehr zur Kennzeichnung der "judischen 
Psyche" (s. o. S. 131) benutzen, weil sich diese in den "haggadischen" Bestandteilen des 
Talmuds ganz ungezwungen auBert - gleichwie das wahre Wesen eines Menschen nicht aus 
seinen "offiziellen" Kundgebungen, sondern aus seinen ungezwungenen privaten AuBerungen 
erkannt wird. 



Nunmehr einige besonders kennzeichnende Stichproben aus dem Talmud! 



i) 



Statt der heute veralteten Schriften von Eisenmenger, Rohling usw. sind benutzt und zu 
eingehendem Studium empfohlen: E. Bischoff , Das Buch vom Schulchan aruch (Leipzig, 
1936, Hammer Verlag) sowie: Das Blut in jiidischem Schrifttum und Br ouch (Leipzig 1929). 



77 



"Wie einer ist, so ist sein Gott", sagt Goethe. Im Talmud begegnen wir einem 
Gottesbegriffe, dessen Fassung fur uns geradezu gotteslasterlich ist. Der talmudische "Gott" 
studiert taglich drei Stunden im judischen Gesetz, briillt (!) jede Nacht wie ein Lowe aus Reue 
iiber seine Zulassung der Zerstorung des Jerusalemer Tempels, laBt es regnen, wenn ein Rabbi 
es fordert, unterwirft sich der rabbinischen Lehrmeinung, raft Wehe iiber sich selbst, hat die 
Siinde geschaffen, sogar selber gesiindigt, weshalb er ein Sundopfer notig hat, muB einen 
voreiligen Schwur zuriicknehmen, hat sich beim Begraben des Moses veranreinigt, dem 
Assyrerkonig Sanherib Kopfhaar und Bart geschoren, der Eva das Haar geflochten, betet fiir 
sich selber, wobei er die judischen Gebetsriemen und den judischen Gebetsmantel anlegt, hat 
dem Abraham, als dieser sich beschnitt, die Vorhaut gehalten usw. usw. - Dieser Talmudgott 
hat sein Gesetz so vieldeutig gegeben, daB ein Ding auf vierzig Arten rabbinisch fiir rein und 
zugleich auf vierzig Arten fiir unrein erklart werden kann. Ebenso hat er alles, was er auf der 
einen Seite verboten hat, auf der anderen erlaubt. ("Das Blut", S. 55; "Mein Streit", S. 83, wo 
selbst die einzelnen Talmudstellen angegeben sind) - Welch ein Unterschied zwischen diesem 
talmudischen Gott und dem, was der arische Kulturmensch als gottlich empfindet. 

Mit dieser Gegensatzlichkeit hangt eng zusammen der fanatische Christushafi des 
talmudischen Judentums, der noch heute nicht erloschen ist. Der Talmud gibt Christus die 
argsten Schmahnamen und liigt schamloseste Sachen iiber ihn zusammen. Der protestantische 
Professor D. theol. Heinrich Laible, einer der sachkundigsten Talmudkenner^, warmster 
Freund des Judentums und der Judenmission, hat die Beweise dafur in seinem Buche "Jesus 
Christus im Talmud", Berlin 1888, zusammengestellt. 

Auf sein Grab legte die jiidische Gemeinde von Rothenburg o. d. T. einen Kranz mit der 
hebrdischen Schleifen-inschrift "Le-chacham gadol" (dem grofien Gelehrten). Sein 
obengenanntes Buck ist langst vergriffen und bezeichnenderweise nie wieder aufgelegt 
worden! 

Der Ndchste (bei den Ariern: jeder Mitmensch, zumal der Hilfsbedurftige) ist im Talmud 
einzig und ausschlieBlich der Jude! Ausdriicklich wird jeder Nichtjude von diesem Begriffe 
ausgeschlossen. (Vgl. unten S. 135, "Die Nichtjuden".) 

Die Juden sind nach dem Talmud vor Gott angenehmer als die Engel (Chullin 9!b). Gott 
laBt seine Majestat nur unter den ihm zugehorenden Juden wohnen (Berachoth 7a). Alle 
Menschen werden nur der Juden wegen gesegnet (Jebamoth 63a). Alle Juden sind geborene 
Konigskinder (Schabbath 67 a, dgl. 12Sa). Wer einen Juden schlagt, ist des Todes schuldig; 
denn das ist so, als hatte er Gott eine Ohrfeige gegeben (Sanhedrin 558b). Auf die Juden ist 
Gott uberhaupt nie zornig, sondern nur auf die Nichtjuden (Abodah sarah 4a). 

Die judischen Gelehrten (Rabbiner) stehen noch hoher: Wer seinem Rabbi widerspricht, mit 
ihm streitet oder wider ihn murrt, ist so, als ob er dies Gott gegeniiber tate (Sanhedrin 110a). 
Die Ehre deines Rabbi sei dir wie die Ehre Gottes (Pirke aboth II, 129). Wer vor seinem 
Rabbi ehrfurchtig aufsteht und ihm dient, dem wird es so angerechnet, als ob er Gott diente 
(Kidduschin 36b). Wer die Vorschriften der Schriftgelehrten ubertritt, ist des Todes schuldig 
(Erubin21 a). 

Die Nichtjuden sind im Vergleich zu den Juden nur Vieh und nach judischen Begriffen 
rechtlos: "Die Juden (allein) werden Menschen genannt, die Nichtjuden aber werden nicht 
Menschen, sondern Vieh genannt" (Baba bathra 114b, vgl. Jebamoth 61a, Kerithoth 6 b, 7a). 
Auf sie ist der Vers Hesekiel 23, 20 anwendbar: "Wie Fleisch von Eseln ist ihr Fleisch" 
(Niddah 45a). Vom Berge Sinai ist (durch die jiidische Gesetzgebung auf diesem) der HaB 

-78- 



wider die Nichtjuden (mit) herabgekommen (Schabbath 89a). Was ein Nichtjude verliert, darf 
der judische Finder behalten, da er den Fund nur seinem "Bruder" dem Juden erlaubt, beim 
Verkauf einer Sache den Irrtum eines Nichtjuden auszubeuten (daselbst), einen Nichtjuden 
vor Gericht mit Rechtskniffen zu verwirren, so daB er verliert (Baba kamma 113a), verboten 
aber, vor einem nichtjudischen Gericht als Zeuge fur einen Nichtjuden gegen einen Juden 
aufzutreten (daselbst 113b). Beschadigt das Rind eines Juden dasjenige eines Nichtjuden, so 
braucht der Jude keinen Schadenersatz zu leisten; beschadigt aber das Rind eines Nichtjuden 
das eines Juden, so muB der Nichtjude Schadenersatz leisten (Baba kamma 37b). Unrecht und 
Bedriickung gegen den "Nachsten" oder "Bruder", d.h. Juden, ist unerlaubt, dem Nichtjuden 
gegeniiber jedoch erlaubt (Sanhedrin 57 a, Baba mezia 1 lb). Von dem Nichtjuden darf man 
Wucher nehmen (Baba mezia 70b). Ehebruch ist nur gegeben, wenn ein groBjahriger Jude das 
Eheweib eines anderen groBjahrigen Juden verfuhrt; seiner eigenen Frau oder einem 
Nichtjuden gegeniiber begeht der (nach unseren Begriffen ehebrechende) Jude keinen 
Ehebruch (Sanhedrin 52b). Ein nichtjudisches Madchen, das 3 Jahre und 1 Tag alt ist, darf ein 
Jude (zwar) schdnden (aber nicht heiraten): Abodah sara 37a. - Seine eigene Frau darf der 
Jude auf jede ihm belebende Weise geschlechtlich miBbrauchen (Nedarim 20b). 

Keine andere Religionsurkunde enthalt so viele (und noch dazu ganz uberflussige) 
Obszonitaten wie der Talmud. Auf A. 117-127 des Buches "Das Blut" usw. (s. o. S. 132) ist 
eine - vorsichtigerweise lateinisch wiedergegebene - grauenerregende kleine "Blutenlese" 
talmudischer Stellen von abscheulichster Unsittlichkeit zusammengestellt, die wir nicht 
einmal anzudeuten wagen. - Den vermeintlichen Vertretern des "echten" Judentums, namlich 
den rabbinischen Ostjuden (die 90 % aller heutigen Juden ausmachen), gelten auch diese 
Stellen, wie jedes Wort des Talmuds, als "heilige" Gottesoffenbarung, und ihre 
funfzehnjahrigen (!) Knaben (Pirke aboth V, 4) bekommen mit dem ganzen Talmud sowohl 
die oben erwahnten ublen Stellen wie auch diese schamlosen Unsittlichkeiten zu ubersetzen, 
zu verstehen und - auswendig zu lernen! 



Der Schulchan aruch^ 

Vgl. "Das Buch vom Schulchan aruch" (s. o. S. 133), S. 16 ff. 

Der Talmud kam um das Jahr 1000 aus Babylonien zuerst nach Sudspanien, worauf sich 
sein Studium in den nachsten Jahrhunderten immer weiter im Abendlande verbreitete. Bis 
dahin hatten sich die judischen Gelehrten des Abendlands iiber religionsrechtliche Fragen um 
Auskunft an die Leiter der babylonischen Hochschulen in Babylonien (die Gaonen [Geonim, 
d.h. Magnifizenzen] 600-1038) oder Dezisoren wenden mussen. Nunmehr entstanden in 
Nordspanien, Frankreich und Westdeutschland Talmudauszuge oder Kompendien, die im 
Anschlusse an den Gang der talmudischen Erorterung die fur die religionsrechtliche Praxis 
ihrer Zeit maBgebliche 'Halachah' Lehrnorm, s. o. S. 132) festzustellen suchten. Aus ihnen 
erwuchsen dann die sogenannten "Codices", die den talmudischen religionsgesetzlichen Stoff 
nach einer selbstandigen Disposition zu gruppieren unternahmen: 1. Mischneh-Thora oder Jad 
chasakah des groBen judischen Talmudisten und Aristotelikers Maimonides (um 1169), 2. die 
Turim des Jakob ben Ascher (1280-1340), 3. der Beth Joseph des Joseph Karo (1488-1575). - 
Aus dem letztgenannten Riesenwerke schuf sein Verfasser Karo einen fur die rabbinische 
Praxis bestimmten Auszug: den Schulchan aruch, der zuerst 1564-65 in Venedig gedruckt 
wurde und bald uberall verbreitet wurde, zumal noch 1578 die Zusatze und Berichtigungen 
(Hagahoth) des Krakauer Rabbiners Mose Isserles eingefugt waren, die seitdem, mit Karos 
Urtext untrennbar verbunden, den Gesamt- Schulchan aruch ausmachen. Von diesem Werk 
sagt der beriihmte judische Geschichtsschreiber Hirsch Graetz: "Der Schulchan aruch bildet 
bis auf den heutigen Tag fur das deutsche und polnische Judentum und was dazu gehort, die 

-79- 



religiose Norm, das offizielle Judentum 1 ^' - David Hoffmann vom Berliner Rabbine rseminar: 
"Das gesetzestreue Judentum sieht im Schulchan aruch ... sein Religionsgesetz." - Jiidische 
Presse (1931, Nr. 5) endlich erklart: Talmud und Schulchan aruch sind noch heute das Panier, 
der Lebensnerv des Judentums." 

' /. Kastein (Jude), Eine Geschichte der Juden, 1933, S. 429: "Hier (im Schulchan Aruch) 
wird nicht mehr philosophiert, hier kommt es nicht mehr auf die Ideen und die Grundlehren 
des Judentums an, sondern nur auf die eine einzige Feststellung": was ist noch giiltiges 
Gesetz und was mufi demgemafi befolgt werden; in Stein gehauener Judaismus. " 

Das Reformjudentum (liberale Judentum) ist seit dem vorigen Jahrhundert mehr oder 
weniger von Talmud und Schulchan aruch abgeriickt und behauptet, beide nur noch als 
"geschichtliche Grundlagen der judischen Religion" zu bewerten. Doch weist Bischoff (Das 
Buch vom Schulchan aruch, S. 55 ff., besonders S. 62) nach, daB auch im modernsten 
Judentum und seiner buntscheckigen Reformliteratur "der Talmud- und Schulchan-aruch- 
Geist in Denken, Fuhlen und Handeln noch bewuBt oder unbewuBt fortlebt" und "sich 
ebensowenig binnen ein paar Jahren oder Jahrzehnten fortbeschlieBen laBt wie der EinfluB des 
Neuen Testaments oder Luthers auf das evangelise he Christentum". - Die auch bei den 
Reformjuden vom Brautigam (nicht vom Rabbiner) gesagte Jiidische Trauformel ("Du sollst 
mir angetraut sein nach dem Gesetze des Moses und Israels") stammt weder aus dem Alten 
Testament noch aus dem Talmud usw., sondern einzig und allein aus dem Schulchan aruch, 
namlich aus dessen Teile Eben haeser 27, 1 Hagah! 

Der Schulchan aruch des Karo und Isserles ist im Gegensatz zu dem angeordneten und oft 
orientalisch-phantastischen und von Nebenwerk uberwucherten Talmud im allgemeinen ein 
nach judischer Logik disponiertes nuchternes Gesetzbuch mit religionsrechtlichem Einschlag. 
Was seine Stellung zu den Nichtjuden betrifft, unter denen der Talmud meist noch Heiden 
versteht, so meint der Schulchan aruch (dessen Mitverfasser Mose Isserels ja zur 
Reformationszeit im christlichen Krakau Rabbiner war) damit hauptsachlich die Christen \ 
(Vgl. Das Buch vom Schulchan aruch S. 47 ff., 49, 74, 83 ff.) - Der Greifswalder Theologie- 
Professor D. Gustav Dalmann sagt (vgl. a. a. O., S. 5), obwohl er ein groBer Judenfreund und 
Judenmissionsgonner ist, iiber die unheilvolle Wirkung des Schulchan aruch mit Recht: "Es 
war ein Ungluck fur das jiidische Volk, daB der Schulchan aruch, ein Buch, das den 
Rabbinisinus in seiner schroffsten Form vertritt, zu so weitreichender Geltung gelangt ist. Die 
von ihm durchgefuhrte strenge Scheidung der sittlichen Pflichten gegen Volksgenossen und 
Fremde (Nichtjuden) konnte auf die sittlichen Begriffe der Juden, die ihn befolgen, nur 
verwirrend wirken." - 90 % des Gesamtjudentums, namlich die streng orthodoxen Juden des 
Erdballs, unterliegen demnach noch heute dieser "sittlichen Verwirrung"! 

Dafi im Schulchan aruch unter "Gotzendienern" und "Gotzendienst" die Christen und der 
christliche Gottesdienst verstanden werden, gibt selbst Dr. David Hoffmann vom Berliner 
Rabbiner seminar zu! (Vgl. Das Buch vom Schulchan aruch, S. 84 Anm.) 

Die vier Teil-, des Schulchan aruch heiBen Orach chajjim, Joreh deah, Choschen ha- 
mischpat, Eben haeser (Gottesdienstliches, religionsrechtliche Satzungen und Brauche, Zivil- 
und Kriminalrecht, Eherecht). Aus ihnen sind die folgenden Stellen entnommen. 

Orach chajjim 605 Hagah l) : "Was den Brauch anbelangt, am Vorabende des 
Versohnungstages einen Hahn fur jede mannliche Person zu schlachten und iiber ihn gewisse 
Formeln zu sprechen ... so pflegt man ihn in alien heutigen Landern, und man soil ihn nicht 
andern, da er sich fest eingeburgert hat. Man pflegt einen Hahn fur jede mannliche und eine 

-80- 



Henne fur jede weibliche Person zu nehmen ... Man pflegt vor dem Schlachten (Schachten) 
seine Hand auf den Kopf des Tieres (Huhns) zu legen nach der Art des ehemaligen 
Opferbrauchs (3. Mose 1,4)." 

Zusatz des Isserles (S. 137), gleich verbindlich wie der Urtext des Karo. 

Orach chajjim 113, 8: "Betet ein Jude, und es kommt ihm ein Nichtjude mit einem Kreuze 
in der Hand entgegen, und der Jude kommt (beim Beten) an eine Stelle, wo man sich zu 
verneigen pflegt, so soil er sich nicht verneigen." (Vgl. dazu Joreh dean 141, 1 Hagah: "Die 
Form eines Kreuzes, vor dem sie sich verneigen, gilt einem Gotzenbilde gleich.") 

Orach chajjim 330, 1 f.: "Einer Jiidin leistet man am Sabbat Geburtshilfe, auch wenn 
dadurch der Sabbat entweiht wird ... Einer Nichtjudin leistet man am Sabbat keine 
Geburtshilfe, auch nicht mit einer Handlung, worin keine Entweihung des Sabbats liegt." 

Joreh deah 139. 15: "Manche sagen, daB es dem Juden erlaubt sei, nichtjudische Bucher zu 
verkaufen." (Hagah hierzu:) "Manche aber sagen, es sei verboten, wenn es Gesangbucher fur 
den Gotzendienst (christlichen Gottesdienst) sind ... Auch sagen manche, es sei verboten, 
Geld darzuleihen fur Bau, Ausschmuckung oder Kultus der Gotzenhauser (christlicher 
Kirchen)." 

Joreh deah 151, 1: "Es ist verboten, an einen Nichtjuden (Christen) Wasser zu verkaufen, 
wenn man weiB, daB er daraus Taufwasser machen (es als T. benutzen) will." 

Joreh deah 150, 3: "Vor Fursten oder Priestern, die ein Kreuz auf ihren Gewandern haben 
oder ein (heiliges) Bild auf ihrer Brust tragen, darf man sich nicht verbeugen oder die 
Kopfbedeckung abnehmen, hochstens scheinbar, indem man bei ihrem Vorbeikommen Geld 
fallen laBt (und sich nach diesem buckt), oder indem man schon vor ihrem Herankommen sich 
erhebt, die Kopfbedeckung abnimmt oder gebeugt dasteht." 

Joreh deah 159, 1: "Dem Alten Testament zufolge ist es (dem Juden) erlaubt, einem 
Nichtjuden gegen Zinsen zu leihen (5. Mose 23, 19. 20). Die (spateren) Gelehrten 
untersagten, mehr Zinsen zu nehmen, als der Darleher zu seinem Lebensunterhalte notig habe. 
Heute aber ist das Zinsennehmen zu jedem ZinsfuBe erlaubt." 

(Ein Meineidsparagraph) 

Joreh deah 232, 14 Hagah: "Wenn man sich durch einen Meineid 1) von Todesstrafe 
losschwort, nennt man das (auf Judisch) einen Notschwur und zieht die Meineidssunde nicht 
in Betracht. Bei Geldprozessen ist ein Meineid nur dann erlaubt, wenn er als solcher von 
niemand nachgewiesen werden kann." 

Den friiher kriminalrechtlich zuldssigen, hier aber falschen "Reinigungseid" des 
Angeklagten. 

Joreh deah 239, 1: "Hat ein Jude einen Nichtjuden bestohlen, und das Gericht legt jenem 
Juden einen (dies bestrei-tenden) Eid auf in Gegenwart anderer Juden, diese aber wissen, daB 
er falsch schworen wird, so sollen sie ihn zu einem Vergleiche mit dem bestohlenen 
Nichtjuden notigen und (auf ihn einwirken,) nicht falsch zu schworen, auch wenn er doch 
noch zum Eide genotigt werden sollte, weil durch seinen (offensichtlich falschen) Eid der 
Name (des judischen Gottes und Volkes) entheiligt wiirde. Wird er aber (doch noch) zum 



81 



Eide genotigt, ohne daB sein Meineid nachweisbar ist, so soil er (falsch schworen, 
gleichzeitig) den Schwur aber in seinem Herzen vernichten, weil er zu ihm gezwungen sei." 

Choschen ha-mischpat 26, 1: "Es ist (dem Juden) verboten, vor den Richtern und in den 
Gerichtshausern der Nichtjuden zu prozessieren." 

Choschen ha-mischpat 28, 3: "Hat ein Nichtjude (Christ) eine Geldforderung an einen Juden 
und ein anderer Jude kann - als einziger Zeuge - fur den Nichtjuden gegen jenen Juden 
aussagen, so ist es da, wo das nichtjudische Recht (im Gegensatz zum judischen) schon auf 
Aussage eines Zeugen zur Zahlung verurteilt, dem anderen Juden verboten, fur den 
Nichtjuden Zeugnis abzulegen, widrigenfalls er in den (judischen) Bann getan wird." 

(Nichtjudisches Hab und Gut) 

Choschen ha-mischpat 156, 5 Hagah: "Hat ein Jude einen Nichtjuden als standigen Kunden, 
so ist es an manchen Orten einem anderen Juden verboten, Jenem (ersten Juden) Konkurrenz 
zu machen; an anderen Orten erlaubt man es sogar jedem anderen Juden, den Nichtjuden auf 
zusuchen, ihm zu leihen, mit ihm (sonstige) Geschafte zu machen, ihn (durch Gefalligkeiten) 
sich gunstig zu stimmen und ihn von jenem (ersten Juden) wegzulocken. Denn (dieser hat auf 
"seinen" Nichtjuden kein Privileg, sondern "Hab und Gut der Nichtjuden ist wie herrenloses 
Gut, und wer zuerst kommt, ist berechtigt" (sich daran zu bereichern). 

Choschen ha-mischpat 176, 12: "Hat von zwei Geschaftsteilhabern (Kompagnons) der eine 
etwas gestohlen oder geraubt, soil er den daraus erzielten Gewinn mit seinem Sozius teilen. 
Ist ihm aber (bei der Weiterverwertung des unrechten Guts) Schaden entstanden, so muB er 
den Schaden allein tragen." 

Choschen ha-mischpat 183, 7 Hagah: "Macht ein Jude mit einem Nichtjuden ein Geschaft, 
und ein anderer Jude hilft ihm, den Nichtjuden (zu dessen Schaden) irrezufuhren in bezug auf 
MaB, Gewicht oder Zahl (der Ware), so teilen sich beide Juden in den (erzielten unredlichen) 
Gewinn, gleichviel, ob der zweite dem ersten gegen Bezahlung oder umsonst geholfen hat." 

(Judisches Fundrecht) 

Choschen ha-mischpat 259, 1: "Der (Jude), der eine Sache findet, die ein Jude verloren hat, 
ist verpflichtet, sich Miihe zu geben, um sie ihm wieder zuzustellen: denn es heiBt (5. Mose 
22, 1): Du sollst es deinem B r u d e r (also dem Juden) zuriickbringen!" 

Choschen ha-mischpat 266, 1: "Den verlorenen Gegenstand eines Nichtjuden zu behalten, 
ist dem judischen Finder erlaubt; denn es heiBt (5. Mose 22, 1): 'Das Verlorene deines 
Bruders' (also des Juden). Bringt aber der judische Finder dem nichtjudischen Verlierer den 
Fund dennoch zuriick, so begeht er eine Gesetzesubertretung, weil er (durch diese Verhutung 
endgultigen Verlustes) die wirtschaftliche Macht der (nichtjudischen) Gesetzesubertreter 
starkt. Bringt er jedoch den Fund in der Absicht zuriick, den Namen zu heiligen, d.h. damit 
man die Juden lobe und fur ehrliche Leute erachte, dann ist sein Tun loblich." 

Choschen ha-mischpat 267, 1: "Wer einen anderen beraubt, ist nicht verpflichtet, den 
(urspriinglichen) Eigentumer aufzusuchen, um ihm das Geraubte zuriickzuerstatten, sondern 
der (judische) Rauber kann das Geraubte bei sich behalten, bis der Eigentumer kommt und es 
abholt." 



82 



Choschen ha-mischpat 283 Hagah: "1st ein Jude einem Nichtjuden etwas schuldig, der 
Nichtjude aber gestorben, und kein anderer Nichtjude weiB etwas von der Schuld, so ist der 
Jude nicht verpflichtet, die Schuld an die Erben (des verstorbenen Nichtjuden) zu bezahlen!" 

Choschen ha-mischpat 348, 2 Hagah: "Irrtum eines Nichtjuden (auszunutzen) erlaubt, z.B. 
ihn beim Rechnen irren zu lassen oder ein (von ihm vergessenes) Darlehen nicht 
zuriickzuzahlen, sofern er es nicht merkt und so keine Entweihung des Namens geschieht." 

Choschen ha-mischpat 369 nebst Hagah (kurzer Inhalt nach "Buch vom Schulchan aruch", 
S. 117): "Der Jude darf keinen judischen, wohl aber einen nichtjudischen Zollpachter und 
sogar einen nichtjudischen Herrscher (fur den ein Jude den Zoll direkt eintreibt) um den Zoll 
betriigen, auch wenn das nichtjudische Landesgesetz es verbietet! Ein (mitschuldiger) 
judischer Zollbeamter und ein judischer Zolldefraudant durfen auf das nichtjudische 
Landesgesetz pfeifen, falls nicht zu befurchten ist, daB ihre Schadigung der nichtjudischen 
Staatsfinanzen herauskommt." 

(Denunzianten im eigenen Lager) 

Choschen ha-mischpat 388, 2: "Hat ein nichtjudischer Konig befohlen, ihm M' ein oder 
Stroh o. dgl. zu liefern, und es ist ein judischer Angeber gekommen und hat 1} gesagt: Siehe, 
der und der Jude hat einen Vorrat von Wein, Stroh o. dgl. an dem und dem Orte (liegen und 
nicht abgeliefert)', und des Konigs Beamte konfiszieren den Vorrat, so ist der Angeber 
verpflichtet, dem ertappten Hinterzieher dessen durch die Konfiskation erlittenen 
Geldschaden zu ersetzen." 

Diese Vorschrift bezieht sich auf schon geschehene, die folgende auf erst angedrohte 
Denunziation. 

Choschen ha-mischpat 388, 10 nebst Hagah: "Es ist auch heutzutage und an jedem Orte 
erlaubt, einen (judischen) Denunzianten zu toten, aber nur, bevor er die Denunziation 
ausgefuhrt, vielmehr nur gesagt (gedroht) hat: Ich werde den X. denunzieren zum Schaden 
seines Leibes (durch Priigelstrafe usw.) oder Geldes (durch Konfiskation usw.), sei es auch 
nur wenig Geld. Damit hat er sich selbst dem Tode preisgegeben. Man warne ihn aber: 
Denunziere nicht!' Sagt er aber trotzig: 'Ich werde doch denunzieren' - so ist es ein Gebot 
(religiossittliche Pflicht), ihn zu toten, und jeder, der ihn zuerst totschlagt, ist im Rechte." 

(Hagah): "Ist jedoch zu sole her Warnung nicht mehr Zeit, so ist sie nicht no tig (sondern die 
Totung auch ohne sie erlaubt). Manche sagen, man solle den Angeber nur dann toten, wenn 
man sich vor ihm nicht durch Beschadigung eines seiner Glieder retten kann; ist dies aber z.B. 
durch Ausschneiden seiner Zunge oder Blendung seiner Augen moglich, so ist es verboten, 
ihn zu toten, da er seine Absicht nicht wie andere Verfolger hat ausfuhren konnen." 

Choschen ha-mischpat 388, 15: "Wenn ein Jude schon dreimal Juden denunziert (und ihnen 
Bestrafung zugezogen) oder (mittels seiner Denunziation) ihr Geld (durch folgende 
Konfiskation) in die Hand der Nichtjuden gebracht hat, so sucht man Mittel und Wege, ihn 
aus Welt zu schaffen." (!) 

Choschen ha-mischpat 388, 16: "Zu den Ausgaben, die man (judischerseits) gemacht hat, 
um den (judischen) Denunzianten aus der Welt zu schaffen, sind alle (judischen) Bewohner 
(des Tatortes) beizutragen verpflichtet, auch die, welche an einem anderen Orte 
steuerpflichtig sind." 



83 



Um den tieferen Sinn der hier des Raumes wegen nur in Kiirze angefuhrten iiblen Lehren 
des Schulchan aruch (und zum Teil auch des Talmud und der Schriften des Maimonides usw. 
- so o. S. 130) zu verstehen und zugleich gegen judische Verdunkelungen, Anklagen usw. 
geriistet zu sein, ist genaues Studium der Schrift "Das Buch von Schulchan aruch" (Leipzig 
1929, Hammer- Verlag) unerlaBlich, zumal da dieses die erste wissenschaftliche und vollig 
zuverlassige Schrift iiber den Gegenstand ist. 

Soweit der Schulchan aruch! 

Man muB auf Grand dieser Gesetze zu der Einsicht kommen, daB Judentum keine harmlose 
Religionsgemeinde darstellt, sondern den Charakter einer Verschworung besitzt. Damit fallt 
aber eine Voraussetzung, die man bei Erteilung der Staatsburgerrechte an die Juden hegte^. 
Man hat den Juden in den arischen Staaten die Gleichberechtigung gewahrt, ohne ihre 
Geheimgesetze zu kennen. Man ist von der Voraussetzung ausgegangen, daB die "Religion" 
der Juden auf ahnlich sittlicher Grundlage beruhe wie die christliche. Soweit sich dies als ein 
Irrtum erweist, bleibt nichts iibrig, als die unter falschen Voraussetzungen eingeraumten 
Rechte ihnen wieder zu entziehen. 

' Hierzu J. Kreppel, a. a. 0., S. 23: "Etwas anderes war es mit der politischen Assimilation, 
mit der Verbiirgerlichung der jiidischen Massen, mit der Erweckung ihres Inter esses fur die 
Geschichte der Staaten und der Gesellschaften, unter denen sie lebten ... Diese Assimilation 
mufite aber ebenfalls mifilingen, da sie mit geistiger Assimilation, mit dem Aufgeben der 
jiidischen Eigenart, der jiidischen Tradition, dem spezifischen innerjiidischen Leben, das 
stark mit der verknupft, und das ohne diese Basis direkt zum Hangen in der Luft verurteilt 
war, allzusehr verknupft worden ist. " 

Die Juden des Schulchan aruch stellen sich vermoge ihrer Gesetzgebung selbst auBerhalb 
des Staatsverbandes, und so muB notwendigerweise auch von arischer Seite ihnen diese 
AusschlieBung zuteil werden. Dies Judentum hat den mit ihm geschlossenen Vertrag vom 
ersten Augenblick an gebrochen, indem es nicht, wie vorausgesetzt war, die Gesetze der 
arischen Staaten anerkannte, vielmehr mit dem heimlichen Vorbehalt in den Vertrag eintrat, 
ihn durch seine Sondergesetze zu umgehen 1 '. 

' G. Kittel, Die Behandlung des Nichtjuden nach dem Talmud, (in: Archiv fur Judenfragen, 
Heft 1, 1943, S. 7jf.); K. G. Kuhn, Die Judenfrage als weltgeschichtliches Problem, 1939. 

Der Vorwurf, daB ein Kampf gegen die Juden verfassungswidrig sei, ist deshalb hinfallig. 
Es ist widersinnig, von einem VertragschlieBenden die Einhaltung des Vertrages zu fordern, 
wahrend der andere Teil die sen Vertrag nach Belieben und vorsatzlich bricht. Der 
Staatsvertrag mit den Juden ist sonach ungultig geworden durch die Vertrag sbriichigkeit jenes 
Judentums selbst. AuBerdem besagt die Verfassung, daB das Deutsche Reich "zur Pflege der 
Wohlfahrt des deutschen Volkes" gegriindet worden sei, also nicht zur Pflege des jiidischen 
oder eines anderen eingewanderten Volkselementes. 

Sind die Regierangen Behorden und gesetzgebenden Korperschaften mit den 
Geheimgesetzen des Judentums vertraut, so ist es muBig, noch Worte iiber diese Dinge zu 
verlieren. Jene Juden sind eine Sekte, die sich vermoge ihrer Sondergesetze auBerhalb aller 
Rechte, Sitten und Ordnungen der arischen Menschheit stellt und deshalb als 
vertragsfeindlich, unverschmelzbar und kulturfeindlich nicht unter uns geduldet werden kann. 



84 



Es ist friiher mehrfach versucht worden, die staatlichen Behorden zu erneuter Priifung dieser 
Angelegenheit zu veranlassen; jedoch vergeblich. Im Jahre 1890 richtete der Verfasser im 
Verein mit einigen Gleichdenkenden eine Eingabe an die Staatsbehorden, worin die 
vorstehend geschilderte Sachlage maBvoll gekennzeichnet und die Bitte ausgesprochen 
wurde, durch eine unabhangige unparteiische Sachverstandigenkommission die jiidischen 
Gesetzbiicher priifen zu lassen. Der Bescheid des preuBischen Kultusministeriums lautete 
ablehnend, - es sei "untunlich", dem Antrage Folge zu geben. 

Warum untunlich? - in einer Sache, bei der die sittliche und materielle Wohlfahrt unseres 
Volkes in Frage steht und der Staat von innen heraus in seiner Existenz bedroht ist! 

Der Kampf der nationalsozialistischen Regierung Adolf Hitlers gegen das Judentum griindet 
sich auf diese Kenntnis der jiidischen Gesetze. Dadurch wird zum ersten Male in der neuen 
Zeit ein AusschluB der Juden aus der deutschen Volksgemeinschaft angestrebt und 
durchgefuhrt. Damit wird auch dem Kampf der alten Volkischen aus den letzten Jahren des 
vorigen Jahrhunderts nachtraglich die bisher immer bestrittene staatsnotwendige 
Berechtigung zuerkannt !) . 

' Zur Judengesetzgebung in Deutschland: Feldscher, Der Jude als Fremder im Reich (in: 
Archiv fur Judenfragen, Heft 1, 1943, S. 18 Jf). 



Die Formel "Kol nidre" 

Bei der jiidischen Abendfeier, die den Versohnungstag einleitet, wird in den 
strengglaubigen Synagogen nach einigen Eingangsworten eine Formel (kein "Gebet") 
hergesagt, die seit dem 12. Jahrhundert liturgisch fast uberall eingefuhrt wurde, vom 
deutschen Reformjudentum (das heute die Mehrheit bildet) und auch von orthodoxen 
Gemeinden aber teils durch andere Formeln ersetzt wird, teils nur noch seiner Melodie wegen 
beibehalten ist - ohne Zustimmung zu seinem Inhalte -, so daB Kol nidre nicht den Schutz des 
bisherigen § 166 des StGB genieBen konnte. 

Die Eingangsworte, vom jiidischen Vorbeter gesprochen, lauten: "Mit Erlaubnis der 
gottlichen Allgegenwart und mit Erlaubnis der Gemeinde, der himmlischen und irdischen 
Lehrversammlung gestatten wir, daB feierlich gesprochen werde mit den Abarjanim 
(Ubertretern). 

Der Text der Formel aber besagt: "Alle Gelubde, Entsagungen, Bannungen, Koname, 
Kinnuje, Kinnuse (gelubdeahnliche Ausdriicke) und Schwure, die wir angeloben, schworen, 
bannartig sprechen und auf unsere Seelen binden werden von diesem bis zum nachsten, uns 
zum Heile kommenden Versohnung stage: sie alle bereuen wir (im voraus), sie alle sollen 
(schon jetzt) aufgelost, erlassen, aufgehoben, nichtig und vernichtet, ohne Kraft und ohne 
Geltung sein. Unsere Gelubde sollen keine Gelubde und unsere Schwure keine Schwure sein." 

Nach Ansicht des "Centralvereins Deutscher Staatsbiirger jiidischen Glaubens" in Berlin 
und des jiidischen Schriftstellers Dr. Joseph Bloch in Wien ist "Kol nidre" urspriinglich dazu 
gebraucht worden, um (schein)getaufte Juden oder im kommenden Jahre sich zum Scheine 
taufen lassende Juden von ihren Treueschwuren gegenuber der christlichen Kirchenbehorde 
zu entbinden! (Vgl. "Rabbinische Fabeln", Leipzig, Hammer- Verlag 1922, S. 47 ff.) 

Professor D. Hermann Strack in Berlin, einer der groBten Judenfreunde, sagt (vgl. a. a. 0., S. 
56) in bezug auf heutige Juden: "Es ist unleugbar, daB schlechte sowie schwache Menschen 

-85- 



(Juden), die der genauen Bestimmungen urkundlich sind, diese Formel (Kol nidre) als eine 
Handhabe betrachten konnen, mittels welcher es moglich sei, sich von ubernommenen 
Verpflichtungen zu befreien." 

Auch von jiidischer Seite wird die Bedenklichkeit von "Kol nidre" bestatigt. Die 
"Israelitische Wochenschrift" (1885, Nr.20) schreibt: "Kol nidre" fordert Andersglaubige zu 
MiBverstandnissen fast heraus", und Dr. J. Hamburger, Rabbiner zu Lissa, sagt 1866 in der 
"Allgemeinen Zeitung des Judentums" (die damals noch kein Centralvereins-Blatt war): Kol 
nidre "wurzelt in krassem Aberglauben, und wer es spricht, muB vor seinem sittlichen Gefuhl 
erroten". 



Ritualmorde 

Aus der Feder eines hohen katholischen Geistlichen in Mailand erschien, deutsch ubersetzt, 
1893 (zuerst in den Deutsch- Sozialen Blattern, dann als Buch bei der Deutschnationalen 
Buch- und Verlagsanstalt, Berlin) die Schrift "Judische Moral und Blutmysterium" von 
Athanasius Fern. Nachdem die 6. Auflage 1927 im "Hammer- Verlag" zu Leipzig 
herausgekommen war, wurde 1929 (also 36 Jahre nach dem ersten Erscheinen!) der Verleger 
auf Grand einer judischen Anzeige in Leipzig zu einer Geldstrafe verurteilt, aber 
(wohlgemerkt!) nicht wegen des seit 36 Jahren nicht beanstandeten Inhalts des Buches, 
sondern wegen je eines scharfen Satzes im Vor- und Nachwort des Verlags! Auf S. 22-29 der 
Schrift ist eine lange Liste mysterioser jiidischer Bluttaten gegen Christen gegeben. 
Interessant ist, daB besonders wichtige Bluttaten dieser Art noch ganz neuerdings (sogar 
illustriert) in Werten katholischer Verleger unter oberhirtlicher Druckerlaubnis erschienen 
sind. Jeder Staatsanwalt und Richter darf wohl zu den Bischofen usw., die diese Erlaubnis 
gegeben haben, das Vertrauen haben, daB diese keine Unwahrheiten verbreiten lassen, 
sondern die geschilderten Tatsachen sorgfaltig gepriift haben! 

In vorliegendem Handbuch haben wir (bis zur 29. Auflage) uns in erster Linie mit der 
Talmudstelle Kethuboth 62a beschaftigt, welche in den Ritualmord-Erorterungen eine so 
wichtige Rolle gespielt hat, daB judische Talmuddrucker und Rabbiner sich veranlaBt fuhlten, 
den bedenklichen Text zu andern! 

Die unverfalschte Stelle spricht allerdings vom "Schachten" (schachat) eines Knableins am 
Passah Vorabend, dem Wortlaute nach aber eines judischen Knaben, so daB noch die 
SchluBfolgerung notig ware: Wenn die Juden das an einem Judenknaben tun, um wieviel 
mehr dann an einem Christen-Knaben! - Wir sind nicht so arm an Stoff, daB wir nicht mit 
einer anderen judischen Stelle dienen konnten, die bedeutend deutlicher spricht. 

In seiner Schrift "Das Blut in judischem Schriftrum und Brauch" (Leipzig 1929) ubersetzt S. 
39, Anm. 2, Dr. Bischoff eine Stelle aus dem kabbalistischen Werte: "Thikkune Sohar" 
(Ausg. Berditschew 88 b): "Ferner gibt es ein Gebot des Schachtens, das in rituell gultiger 
Weise geschieht an Fremden (d.h. Nichtjuden), die keine Menschen sind, sondern dem Vieh 
gleichen. (Vgl. oben S. 128.) Denn diejenigen, die sich nicht mit dem judischen 
Religionsgesetz beschaftigen, muB man zu Opfern des Gebets machen, so daB sie dem 
gebenedeiten Gott als Opfer dargebracht werden. (!) Und wenn sie ihm so dargebracht (!) 
werden, so gilt von ihnen (Psalm 44, 23): ,Denn deinetwegen werden wir den ganzen Tag 
gemordet, geschachtet (!) wie Schafe auf der Schlachtbank.' Hierauf bezieht sich (2. Mose 20, 
24): 'Und du (Israel) sollst opfern (!) deine Ganzopfer und Dankopfer.' Dies (dieses 
Schachten) hat ihnen (den Nichtjuden) vom (Krankheits-)Tode durch den Todesengel 
geholfen. - Diejenigen (Juden) aber, deren Tun gleich dem des Viehs des Feldes ist, die 

-86- 



(entgegen den judischen Vorschriften) ohne Gebet essen, ihr Tod wird sein wie der des Viehs 
des Feldes, und der (judische) Todesengel schachtet sie (durch Krankheit usw.) entsprechend 
ihrer Schuld, und nicht nur das, sondern mit einem schartigen Messer" (d.h. nicht rituell rein). 

Bischoff zweifelt hier zwar trotz des klaren Wortlauts, daB hier eine Ritualmord-Anweisung 
gegeben sei, gibt aber selber zu, daB unter den "Fremden" diesem Wortlaute nach wirklich 
Nichtjuden gemeint seien, und der Wortlaut redet ja auch ganz deutlich von "morden, rituell 
schachten (!), Schlachtbank, als Opfer (!) darbringen", so daB wir dem Leser selbst das Urteil 
uberlassen. 

Der Sohar ("Glanz"; Verfasser ist Mose de Leon um 1300 in Spanien) ist zwar kein von den 
modernen Juden als verbindlich anerkanntes Religionsbuch, wohl aber gilt er den 
strengorthodoxen "Ostjuden" und vor allem der weitverbreiteten judischen Sekte der 
"Chassiden" (also 90 % aller Juden der Welt) als "heiliges Buck", das sie weit iiber den 
Talmud usw. stellen^. - Wir uberlassen hier ebenfalls dem Leser das Urteil, wie diese "sohar- 
Juden", die auBerhalb der offiziellen judischen Religionsgemeinschaft" in London, Algier, 
Kapstadt, Bombay, New York usw., vor allem aber in Osteuropa hausen, die angefuhrte Stelle 
auffassen mogen! 

Heute wird jiidischerseits der Chassidismus gerne als eine religiose 
Erneuerungsbewegung hingestellt, die neben die strenge Gesetzesfrommigkeit die 
Herzensfrommigkeit und religiose Begeisterung stellte; tatsdchlich wurde aber vor allem im 
18. Jahrhundert der Chassidismus mit diesem Bestreben von manchen orthodoxen Rabbinern 
als abtrunnige Sekte behandelt und mit dem Bonn belegt. Auch fur den heutigen Chassidismus 
ist Talmud, Schulchan aruch usw. ebenso verbindlich wie fur jeden anderen Juden. 

Ein sehr niedliches Beispiel fur die ganz besondere Denkart judischer Verbrecher bietet die 
mehrfache Anwendung des hebraischen Wortes "Mesusa", das eigentlich "Turpfosten" 
bedeutet, im judisch-glaubigen Sinne aber fur die holzerne zylindrische Kapsel gebraucht 
wird, die jeder strengglaubige Jude an der Turleibung seiner Behausung anbringen muB. 
Diese Kapsel enthalt in hebraischer Schrift bestimmte Teile der mosaischen Gebote. Das nur 
einseitig beschriebene Papier oder Pergament wird zusammengerollt in die Kapsel gesteckt. 
An einer bestimmten Stelle des Textes erscheint das Wort "Jehova". Dieses wird auf der 
Riickseite des Blattes bezeichnet und muB an einer durchlochten Stelle der Kapsel sichtbar 
sein. Beim Durchschreiten der Tur muB jeder strengglaubige Jude mit der Fingerspitze diese 
Schriftstelle beriihren und am Finger die Beriihrungsstelle kiissen. 

In der Gaunersprache bezeichnet nun dasselbe Wort "Mesuse" ein liederliches Weibsstuck, 
das mit einer Verbrecherbande lebt und sich jedem hingibt. Naturlich ist das Wort "Mesuse" 
gewahlt worden, weil sowohl die Kapsel wie die Hure von jedem gekuBt wird. 



Das Schachten 



1. Was ist Schachten? 

Das Schachten ist eine bei den Juden und sonst im Orient ubliche, besondere Art des 
Blutentzuges, und zwar am unbetaubten Tiere 

In der groBten Mehrzahl der Falle geht das Schachten wie folgt vor sich: Dem Schlachttiere 
wird ein Seil um die FiiBe gelegt, dieses Seil wird iiber eine Winde gefuhrt, durch Andrehen 

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der Winde werden die FiiBe zusammengezogen, und das Tier wird so zum Umstiirzen 
gebracht. Natiirlich geht das nicht ohne heftigen Widerstand, besonders bei jungen Tieren. 
Sobald sie die Fesselung merken, springen sie hin und her stoBen ein angstliches Briillen aus, 
sturzen bald vorn in die Knie, bald hinten auf die Hacken, urn sich jedesmal wieder zu 
erheben, und kommen endlich mit mehr oder minder drohnendem Aufschlagen des Korpers, 
des Kopfes und besonders der Horner auf die Seite zu liegen. In dieser Lage wird der Kopf 
nach hinten auf die Horner gesetzt, so daB die unteren Halspartien nach oben zu liegen 
kommen. Durch Druck auf den Unterkiefer werden die Halsmuskeln gespannt, und nun 
durchschneidet der Schachter mit einem langen, scharfen Messer in drei Zugen die 
Halsmuskeln mit den darunter liegenden Organen bis auf die Halswirbel. Weit spritzt das Blut 
aus den HalsblutgefaBen, und das Tier riittelt mit Gewalt an seinen Fesseln. Ebenso versucht 
es, den Kopf frei zu bekommen, was auch vielfach gelingt. Gelingt den Tieren die Befreiung 
des Kopfes, so heben sie ihn vom Boden auf und bewegen ihn heftig hin und her. Die 
zerrenden Bewegungen der Beine gegen die Fesseln, denen man zielbewuBte Arbeit deutlich 
anmerkt, kehren dabei wahrend der Ausblutung immer wieder. 

Das Herausspritzen des Blutes aus den durchschnittenen groBen BlutgefaBen laBt meistens 
nach einiger Zeit nach. In diesen Fallen faBt der Metzger in die klaffende Wunde, sucht den 
durchschnittenen GefaBstumpf der dem Herzen zugekehrten Seite auf, zieht ihn vor und 
schneidet ihn nochmals durch, worauf dann das Blut wieder starker flieBt. Dieser Eingriff 
muB in vielen Fallen noch ein- oder zweimal wiederholt werden. Fast immer sieht man dabei 
die Abwehrbewegungen von neuem einsetzen, wohl ein Zeichen dafur, daB das Tier es als 
Schmerz empfindet. Die Zeit von Beginn des Schnittes bis zur Ausblutung wird auf 4-10 
Minuten geschatzt. 

Das Schachten entspricht den rituellen Speisevorschriften und nicht, wie die Juden den 
Anschein zu erwecken suchen, Vorschriften fur eine gottesdienstliche Handlung. Die 
Vorschriften iiber das Schlachtverfahren stehen im Talmud. Dort ist der Halsschnitt 
vorgeschrieben, und es wird gelehrt, daB diese Vorschrift des Talmud durch mundliche 
Uberlieferung auf Moses zuriickgehe, der den Halsschnitt meine, wenn er im 5. Buche 12, 21 
befiehlt: "Schlachte von deinen Rindern und Schafen, die Jehova dir gab, wie ich dir gebot." 
Die Weigerung, die Schlachttiere vor dem Blutentzug zu betauben, beruht auf folgendem: 
Schon in der Bibel steht das Verbot, "Gefallenes und was von einem wilden Tier zerrissen 
(therepha) ist", zu essen (z.B. 3. Mos. 22, 8). Dazu gibt der Talmud eine lange Aufzahlung, in 
welchen Fallen das Fleisch eines Tieres dem Fleisch solcher Tiere gleichzuachten sei, die von 
wilden Tieren zerrissen (therepher) sind. Als einen dieser Falle bezeichnet er den, wenn die 
Hirnhaut durchlochert ist. Diese Durchlocherung der Hirnhaut war bei alien bisherigen 
Betaubungsmethoden ublich. 

Das Hindernis, das Tier durch Verletzung der Hirnhaut zu betauben, beruht also 
ausschlieBlich in einer erst durch den Talmud gegebenen Vorschrift. 

Ein Verbot, die Tiere uberhaupt zu betauben, enthalt auch der Talmud nicht. 

2. Das Urteil der Sachverstandigen 

Ehe wir das Schachten vom arischen Standpunkt aus betrachten, wollen wir uns kurz mit 
dem Urteil der Sachverstandigen beschaftigen. Als Sachverstandige sind lediglich die zu 
betrachten, die bei wissenschaftlicher Vorbildung das Schachten aus eigener hinreichender 
Erfahrung kennen. Sachverstandige sind somit vor allem die Tierarzte. Aus diesen Kreisen, 
und zwar von 41 tierarztlichen Vereinen und 612 deutschen Schlachthoftierarzten wurde 
bereits im Jahre 1910 dem Reichstage eine Erklarung folgenden Inhalts abgegeben: 

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"Fast alle deutschen Tierarzte halten heute das rituelle Schachten der Juden fur eine 
tierqualerische, den Forderungen der Humanitat nicht entsprechende Schlachtmethode, die im 
Vergleich mit der modernen Anwendung der SchuBbetaubung vor der Blutentziehung, durch 
welche sich die Schlachtviehtotung blitzschnell und schmerzlos ohne Fesselung und 
Niederwerfung und ohne hygienische oder gewerbliche Nachteile bewerkstelligen laBt, als 
verwerflich angesehen werben muB. 

Bei der Schachtmethode sind schon die unumganglichen Vorbereitungen, das Fesseln und 
Niederwerfen, sowie das gewaltsame Verbiegen des Halses in die Strecklage qualerisch und 
in hohem Grade angstigend fur die Tiere, zumal sich in der taglichen Praxis erfahrungsgemaB 
diese Handlungen kaum so schonend ausfuhren lassen; qualerisch ist zweifellos der bei 
groBen Tieren bis zu 75 cm lange Schachtschnitt selbst, der die Tiere bei vollem BewuBtsein 
und Empfindungsvermogen trifft, die meist auch nicht, wie in der Theorie irrtumlich 
angenommen wird, schon nach wenigen Sekunden dauernd schwinden, sondern haufig erst 
nach Verlauf von fur die Tiere qualerischen Minuten. 

Der ganze Schachtakt wirkt auf den unbeteiligten Zuschauer grauenerregend und ist danach 
angetan, bei der heranwachsenden Metzgerjugend Verrohung hervorzurufen." 

Diese Erklarung ist bis in die neueste Zeit durch zahlreiche EntschlieBungen tierarztlicher 
Vereine und Zuschriften zahlreicher einzelner Tierarzte wiederholt bzw. bekraftigt worden. 

3. Der Arier - der Jude 

Gerade die Beurteilung des Schachtens durch die Arier einerseits und durch die Juden 
andererseits zeigt deutlich, wie verschieden die inneren Empfindungen bei diesen beiden 
Rassen sind. 

Der Arier, soweit er nicht sittlich verroht ist, kann in dem Schachten nur einen Akt hochster 
Grausamkeit erblicken. Soweit er seine naturlichen Empfindungen bewahrt hat, kann er nicht 
anders, als sich mit Ekel und Abscheu von einer solchen Prozedur abwenden. Deshalb sind 
diejenigen Deutschen, die Gelegenheit hatten, einer Schachtung beizuwohnen, gleichviel, ob 
sie mit den Juden sympathisieren oder sie bekampfen, einig in dem Urteil, daB das Schachten 
eine himmelschreiende, unverantwortliche Grausamkeit und eine Kulturschande fur ein 
zivilisiertes Volk ist. 

Demgegenuber bestreitet der Jude das Vorliegen der Grausamkeit beim Schachtakt. Von 
seinem Standpunkt aus mit Recht, weil seine inneren Empfindungen als diejenigen einer 
anderen, einer minderwertigen Rasse andere sind und sein mussen wie die unsrigen. Wenn 
schon der Jude kein Mitleid mit dem Menschen empfindet (welche groBe Grausamkeit liegt 
z.B. in dem den Juden in erster Linie vorbehaltenden Madchenhandel), wie sollte er ein 
solches Gefuhl fur Tiere besitzen? Nur aus diesen Rassegegensatzen lassen sich die 
entgegengesetzten Ansichten iiber das Schachten bei uns Deutschen und bei den Juden 
erklaren. 

4. Der wahre Sinn des Schachtens 

Eine Frage, die nur von dem Kenner des Judentums beantwortet werden kann, ist die nach 
dem wahren Sinne des Schachtens. 



89 



Schon eingangs ist darauf hingewiesen worden, daB das judische Schachten lediglich eine 
im Talmud festgelegte Speisevorschrift ist. Es ist beachtenswert, daB an dieser Stelle nicht nur 
die Vorschrift steht, die eine Betaubung aus dem oben angegebenen Grande unmoglich 
macht, sondern auch andere Vorschriften, die beim Schachten zu beachten sind. Wahrend 
aber die Juden an der ersten Vorschrift festhalten, sind Abweichungen von der letzteren die 
Regel. 

Ferner wird bei der judischen Fleischbeschau vielfach gefunden Fleisch wegen harmloser 
Merkmale fiir "trepher" erklart und ebenso wie die Hinterkeulen der geschachteten Tiere an 
die nichts judische Bevolkerang abgestoBen. Auf diese Weise fallt taglich bei den 
Schachtungen eine groBe Menge gefundenen Fleisches an, das von den Juden nicht genossen 
wird. Daher ist die Durchfuhrung der Ritualgesetze in einem rein judischen Staate, in dem 
also Abnehmer des rituell nicht geeigneten Fleisches fehlen wiirden, uberhaupt nicht denkbar, 
da die wirtschaftlichen Verhaltnisse eines Staatswesens die durch die rituelle Beschau 
erfolgten Verluste auf die Dauer nicht zulassen konnen. 

Auch konnen wir die Feststellung machen, daB ein sehr groBer Teil der Juden nicht mehr die 
Speisegesetze innehalt. Es gibt heute schon ganze Stadte, deren judische Bevolkerang keinen 
Wert mehr auf "koscheres", das ist von geschachteten Tieren stammendes Fleisch legt. 

Neuerdings kommt noch etwas hinzu, das selbst den unbefangensten Menschen stutzig 
machen muBte. Wie oben angegeben, darf deshalb eine Betaubung vor dem Schachten nicht 
stattfinden, weil mit den bisher uns bekannten und bisher angewandten Betaubung sarten stets 
eine Verletzung der Hirnhaut verbunden war, wodurch das Fleisch "trepher" wurde. Nun ist 
aber vor kurzem eine brauchbare neue Methode erfunden worden, die elektrische Betaubung, 
die ohne jede Verletzung, insbesondere also auch ohne Verletzung des Gehirns, vor sich geht. 
Man muBte daher annehmen, daB die Juden sich nun mit dieser Art der Betaubung vor dem 
Schachten einverstanden erklaren wiirden. Aber weit gefehlt. Die Rabbiner haben die 
elektrische Betaubung abgelehnt, hauptsachlich unter Berufung auf ein Gutachten des Wiener 
Elektropathologen Prof. Jellnick (Jude), der bei Personen, die durch elektrische Unfalle 
getotet worden sind, mikroskopisch nachweisbare Zellockerangen im Gehirn festgestellt 
haben will(H). 

Nach dem im letzten Abschnitt Ausgefuhrten kann kein Zweifel dariiber bestehen, daB es 
keine Grande religioser Art sein konnen, die den Juden am betaubung slo sen Schachten 
festhalten lassen. Was kann also der wahre Grand sein? Der Jude weiB genau, daB das 
Schachten dem arischen Empfinden ganz entschieden widerspricht, er weiB auch, daB es ein 
Unding ist, daB 99 % eines Wirtsvolkes ihre naturlichen und religios-sittlichen Empfindungen 
und ihr Gewissen von 1% Gasten vergewaltigen lassen sollen^. Und doch beharrt er auf 
seiner Forderung. Denn der Jude bildet einen eigenen Staat im Staate, er hat seine eigenen 
Gesetze und denkt nicht daran, diese den Gesetzen seines Wirtsvolkes unterzuordnen. Fiir den 
Juden ist also das Festhalten an dem betaubungslosen Schachten nichts anderes wie eine 
Machtprobe. 

' Vgl. hierzu K. G. Kuhn, Ursprung und Wesen der talmudischen Einstellung zum 
Nichtjuden (Forschungen zur Judenfrage, Bd. 3, 1938), S. 215: "Das ist, wenn man einmal so 
sagen darf, das Groteske an der talmudischen Einstellung zum Nichtjuden, dafi hier Hafi und 
Mifitrauen und Feindschaft es vermochten, dafi die religiose Bindung an die Tora sich 
auswirkte als ein Sichfestlegen auf eine langst uberholte primitive Rechtsordnung fiir die 
Einstellung zum Fremden. Das einstige nomadische Wiistengesetz, fiir das der Fremde 



90 



rechtlos und vogelfrei ist, wurde das Gesetz einer iiber die ganze Welt verstreuen volkischen 
Minderheit, einer kleinen Bevolkerungsgruppe fur ihr Verhalten zu der ubrigen Bevolkerung. " 

Dementsprechend hat unsere Stellungnahme zum Schachten und seine Bekampfung ganz 
eindeutig zu erfolgen. Mit der Machtubernahme durch den Nationalsozialismus wurde das 
Schachten unter Strafe gestellt, also verboten. 



91 



Jiidische Kampforganisationen 

Das Judentum ist eine einzige Kampforganisation, je nach Bedarf politisch, religios, 
wirtschaftlich oder humanitar aufgemacht. Sein Ziel heiBt: Zion, d. h. die Herrschaft des 
judischen Menschen. 

Wir als Menschen der Gegenwart erleben den dramatischen Endkampf um die Herrschaft 
der Erde: ob der lichtgeborene Arier oder der unterweltliche Jude die Welt nach seinem 
Gesicht formen wird. Seit 2500 Jahren fiihrt das Judentum diesen Kampf, fuhrt ihn seinem 
Wesen gemaB unterirdisch. Die von den Juden bewuBt und freiwillig, gewahlte Daseinsform 
der Diaspora und ihrer Gettos bedeutete Kampfansage an alle nichtjudischen Volker. Die 
segensreiche Einrichtung der Diaspora ermoglichte es der netzartig verteilten judischen 
Unterwelt, unsichtbar und nie greifbar die vielgestaltige Oberwelt der nichtjudischen Volker 
zu unterminieren. Schon wahrend ihres Aufenthaltes in Assyrien und Babylonien waren die 
Juden eine Verschworergesellschaft, die, von Jerusalem geleitet, an der Zerstorung der 
damaligen Kulturwelt arbeitete, getrieben von der wahnwitzigen Idee eines durch 
Weltrevolution zu erreichenden Weltmosaismus. 

In Europa standen jiidische Krafte als Treiber und Lenker hinter alien Bewegungen, die eine 
Reinigung und Spaltung der romischen Kirche erstrebten. Albigenser, Hussifen und 
Wiedertaufer, durchtrankt von judisch-alttestamentlichem Geist, waren Sturmbocke des 
Judentums. Von den Orden jener Zeit erlagen besonders die nichtdeutschen Tempelritter 
judischer Zersetzungskunst. Als sie vernichtet wurden, retteten sich seine judischen Reste in 
die Freimaurerei, vor allem in die schottischen Maurergilden. Auch das Erwachen der 
germanischen Seele und die Auslosung tiefster, schopferischer Krafte im Geschehen der 
Reformation wurde sehr bald zu judischem Nutzen umgebogen. 

Auch die Geistesstromungen der Neuzeit, Humanismus und Aufklarung, waren zum Teil 
Auswirkungen judischer prodomo-Arbeit. Ihr Ergebnis war die Emanzipation; es war der Sieg 
talmudischen Denkens iiber arische Vertrauensseligkeit. Durch die "groBe" franzosische 
Revolution von 1789 errang das Judentum eine Machtstellung, die es in den nachsten 
Jahrzehnten brutal ausbaute. Das loste bei den Nichtjuden erste antisemitische Regungen und 
Bewegungen aus. Gegen diesen neuen Feind gait es Abwehrarbeit zu leisten. So wurden im 
Verlauf des 19. Jahrhunderts von den Juden viele neue Kampforganisationen geschaffen, die 
einerseits den Antijudaismus zu bekampfen hatten, andererseits das Aufsteigen Judas zur 
Weltherrschaft beschleunigen sollten. Im Gefuhl seines sicheren Endsieges trat das Judentum 
etwas aus seiner Anonymitat hervor, luftete unklug hie und da den Schleier seines 
Geheimnisses und seiner Ziele; damit wurde auch die Kampfweise mancher judischer 
Organisationen fur uns erkennbar. 



Der Kahal 

Den tiefsten, unverfalschtesten, von den Juden selbst gelieferten Einblick in jiidische 
Kampfesweise gewahren uns die 1072 sogenannten Kahalakten der judischen Gemeinde zu 
Minsk, die in russischer Spezifizierung das ganze Judentum als eine gegen das Nichtjudentum 
raffiniert durchorganisierte Verschworung kennzeichnen. Diese Kahal-akten zeigen uns die 
mit unheimlicher Zahigkeit verfolgten Wege, auf denen die Juden zur Macht gelangen, klaren 
uns auf iiber die durch den Zweck geheiligten Mittel, mit denen die Juden ihre Wirtsvolker 
mit einem feinmaschigen Netz orientalischer Schlauheit, Gerissenheit und Skrupellosigkeit 
umgarnen. Die Kahalakten leuchten in die Abgriinde der judischen Seele hinein und enthullen 

-92- 



die ganze Brutalitat des judischen Januskopfes. Sie zeigen die Wurzeln judischer 
Zers toning skraft, die durch Diaspora und Getto festgekittete Auserwahltheit und die 
lacherliche judaozentrische Geschichtsauffassung, daB die Welt wegen Israels geschaffen sei 
und ohne es nicht bestehen konne. Die Kahalakten beweisen endgultig und schlagend, daB die 
judische Religion, dieses Minimum an Religion, nichts anderes ist als die Verfassung des 
judischen Weltstaates, daB das sogenannte judische Gesetz den Kern des Judenstaates bildet. 
Am lehrreichsten fur die Wirtsvolker und zumal fur die Judenfreunde sind die Kahalakten, in 
denen der vielgepriesene soziale Geist des Judentums sichtbar wird; sie beweisen das falsche 
Pathos der judischen Schlagworte von Freiheit, Gleichheit, Briiderlichkeit, von 
Menschenrechten und Nachstenliebe, von Toleranz und Gleichberechtigung, von Sozialismus 
und Demokratie. Die Kahalakten erharten, daB das Judentum selbst von diesen reklamemaBig 
verkundeten angeblichen Bedingungen fur den Fortschritt der Menschheit nicht den 
geringsten Gebrauch macht! Was den nichtjudischen Staaten als hochste Staatsweisheit 
gepredigt wird, hat im judischen Weltstaat keinen Platz. In ihm gibt es weder Freiheit noch 
Gleichheit, weder Briiderlichkeit noch Toleranz, weder Achtung der Menschenwurde noch 
echten Sozialismus. Orientalischer Despotismus ist die Regierungsform des Kahal. 

Diese Entlarvung des Judentums verdanken wir dem russischen Juden Brafmann, der, 
angewidert von seinen tiefen Einblicken in die schmutzige judische Gettoseele, sich taufen 
lieB und den Mut hatte, die ihm erreichbaren Kahalprotokolle zu sammeln und 
zusammenzustellen als "Buch vom Kahal", das 1869 in russischer und franzosischer Sprache 
geschrieben erst durch die Verdeutschung und den eingebenden Kommentar von Prof. 
Passarge in Hamburg weitesten Volkskreisen bekannt und als zweibandiges Werk 1928 durch 
den Hammer- Verlag herausgebracht wurde. Um dieses fur die Erkenntnis des Judentums 
ungemein wichtige Werk alien Nichtjuden zuganglich zu machen, scheute der Hammer- 
Verlag nicht eine gekiirzte Ausgabe, trefflich bearbeitet von Arno Franke unter dem Titel. 
"Staat im Staate". Wie nicht anders zu erwarten war, erhob das Judentum von einem bis zum 
anderen Ende der Welt ein lautes Geschrei, schimpfte den Brafmann einen verfluchten 
Renegaten, einen Lugner und Falscher. Als gegen die Echtheit der Protokolle nicht 
aufzukommen war, hieB es, sie seien falsch oder tendenzios ubersetzt oder wie auch der 
Talmud nicht richtig ausgewertet. Aber alle Proteste halfen den Juden nichts, und einer ihrer 
bedeutendsten Geschichtsforscher, Dubnow, besaB die kluge Einsicht, die Echtheit der 
Protokolle des Kahal zuzugeben. 

Der Kahal ist die Form, in der das durch Diaspora und Getto zerstreut lebende 
Weltjudentum mit beispielloser Disziplin zusammengehalten wird. Jede judische Gemeinde 
bildet einen Kahal, der in immer groBeren Verbanden sich zusammenschlieBend in seiner 
letzten und umfassendsten Form Zum Weltkahal wird, zur obersten Zentrale des 
Weltjudentums der zur Zeit seinen Sitz in New York hat. 

Fur den AuBenstehenden scheint, der Kahal lediglich eine harmlose judische 
Gemeinde verfassung zu sein, die das Leben im Getto regelt. Aber das Wie dieser 
Lebensregelung ist entscheidend fur die Beurteilung. Die Kahalakten erweisen jede judische 
Gemeinde als eine Eiterbeule, die am und im Leibe der Wirtsvolker schwart und dessen beste 
Safte und Krafte absorbiert, erweisen sie als eine Mine, als einen Sprengkorper, der jederzeit 
zerstoren kann der in den Staat des Wirtsvolkes eingebaut ist und durch unzahlige kleine 
Explosionen Verwirrung und Unsicherheit stiftet. 

Die in RuBland angeblich ewig verfolgten Juden hatten das immerhin nicht kleine und 
unwichtige Vorrecht weitestgehender Selbstverwaltung, d.h. die judischen Gettos waren 
Selbstverwaltungskorper. Die Verwaltung des Gettos nannte sich Kahal. Ihm war der Bet-Din 

-93- 



als talmudischer Gerichtshof eng angegliedert. Jede Kahalgemeinde ist eine Art von 
"talmudischer Munizipal-Republik", die aber ganz und gar undemokratisch regiert wird: Der 
judische Staat ist in jeder seiner Miniaturausgaben, d.h. in jeder Kahalgemeinde, eine 
herrschsuchtige Oligarchic, die, nur aus reichen Juden bestehend, die anderen Rassegenossen 
politisch, wirtschaftlich, sozial und geistig vergewaltigt. Es gibt in ihr weder eine personliche 
Freiheit noch soziale Gleichberechtigung, weder ein allgemeines noch ein gleiches Wahlrecht. 
Die sogenannten Kahalfamilien richten es immer so ein, daB sie an der Spitze bleiben und mit 
drakonischen Mitteln ihre Machtstellung behaupten. Wer sich den Anordnungen der 
Kahalbehorde nicht fiigt, verfallt dem kleinen oder dem groBen Bann; letzterer kommt einer 
Vernichtung der Lebensexistenz des Bebannten gleich. Gegen alle Arten von Widerspenstigen 
steht dem Kahal der Bet-Din treu zur Seite. Es kommt beiden nicht darauf an, mit emporender 
Willkur Recht in Unrecht zu verwandeln und umgekehrt. Das "humane" Judentum kannte 
noch 1803 in seinen Gettos - Schandpfahle! 

Die tyrannische Gewalt des Kahal erstreckt sich auf die geringfugigsten Kleinigkeiten des 
Lebens. Er schreibt zum Beispiel vor, welches Geschaft jemand betreiben darf oder soil. Er 
mischt sich in intime, hausliche Verhaltnisse, beschnuffelt jeden und jedes, loscht alle 
seelischen Funktionen aus, maschinisiert, mechanisiert das Eigenleben seiner Untertanen. 

Sein Hauptaugenmerk richtet der Kahal unter Schonung seines eigenen Geldbeutels auf 
Herbeischaffung von Geldern, mit denen russische Beamte bestochen werden sollen. Die 
Sammlung solcher "Geschenkgelder" kehrt in den Protokollen immer wieder. Gilt es, eine 
Aktion politischer oder wirtschaftlicher Art gegen das Judentum zu verhindern, steht es im 
Kahal wie ein Mann zusammen, sammelt ungeheure Summen und - hat meist Erfolg. Ein 
Beispiel geniige fur viele: Die russische Regierung hatte sich das Branntweinmonopol von 
den Juden aus der Hand nehmen lassen. Die Juden nutzten es dazu aus, das russische Volk 
durch Erziehung zum Schnapstrinken zu verderben, und hatten zugleich den Vorteil riesiger 
Einnahmen. Einsichtigen Regierung sstellen blieb die systematisch betriebene Verluderung 
des russischen Volkes nicht verborgen. Sie versuchten den Juden das Monopol zu nehmen. 
Da nun zeigte sich die furchtbare Macht der Kahal-Organisation. Hunderttausende Rubel 
wurden zu Bestechungszwecken unbarmherzig von alien Kahaluntertanen eingetrieben, und 
diese waren klug und diszipliniert genug den heilsamen Zweck dieser Geldeintreibung 
einzusehen. Nach zweijahrigem Kampf hatte das Geld, die judische Munition, den Gegner 
erschossen. Das Branntweinmonopol blieb in judischer Hand, und die Verschnapsung des 
russischen Volkes konnte noch iiber 100 Jahre weiter fortbetrieben werden, bis das Volk fur 
die Schlachtmesser der Bolschewiken reif geworden war. 

In Befolgung talmudischer Vorschriften entwickelt der Kahal Besitz- und 
Ausbeutungsrechte, die an Gemeingefahrlichkeit nicht uberboten werden konnen. Da fur den 
Juden das Eigentum der Nichtjuden herrenloses Gut ist, vergibt der Kahal die Chasaka, d.h. 
das Besitzrecht auf das Eigentum eines Nichtjuden. Dieses Besitzrecht kann auf alles 
ausgedehnt werden: auf Hauser und Grundstucke, auf Guter und Kloster der Unbeschnittenen. 
Ja der Kahal verkauft an diesen oder jenen Juden sogar das Recht, sich unter den Nichtjuden 
ein Opfer, ein Ausbeutungsobjekt auszusuchen. Dieses Monopol der Vermogensschachtung 
eines Fremden darf dann kein anderer Jude storen. Der Sinn dieses Monopols ist die 
planmaBige Enteignung der Wirtsvolker. Uber diese Verkaufe stellt der Kahal Dokumente aus 
und quittiert sogar iiber das fur diese Gaunerei empfangene Geld! 

Eine Aufhebung des Staates des Wirtsvolkes bedeutet auch der vom Kahal oft angewandte 
Grundsatz, daB alle den Wirtsvolkern geschworenen Eide nur Scheineide sind, daB alle 



94 



nichtjudischen Anordnungen und Gesetze gegeniiber denen des Kahal fur die Juden keine 
Gultigkeit haben. 

Als die russische Regierung hinter diese staatsnegierende Tatigkeit des Kahal kam, wurde er 
1814 verboten; aber als moralisch das Judentum enganeinanderbindende Verschworergilde 
blieb dieser Kahal bestehen. Das beweisen das Zusammenhalten und Zusammenwirken der 
russischen Juden wahrend der Revolutionen von 1905 und 1917. Der Kahal feierte in den 
Sowjets seine den besonderen Bedurfnissen angepaBte Weiterbildung. 

Ohne den Kahal hatten die Wanderungen der Ostjuden nicht ihren logischen und 
systematischen Charakter haben konnen. Ohne den Kahal ware die durch ein feingesponnenes 
Nachrichtennetz geleitete judische Weltwirtschaftsweise nicht erklarbar. Ohne den Kahal 
hatte die judische Diaspora langst mit dem Untergang des Judentums geendet. Ohne den 
Kahal, als dem Mittelpunkt einheitlicher nationaler, staatlicher Organisation, ware die 
Weltmachtstellung des Judentums nie errungen worden. 

Den jeweiligen Bedurfnissen und der jeweiligen Mentalitat des Wirtsvolkes angepaBt ist der 
Kahal in alien Landern wirksam. Das Resultat ist uberall das gleiche: Unsichtbar, unfaBbar 
beeinfluBt er Politik und Wirtschaft der Wirtsvolker. 

Die im Kahal erzogenen russisch-polnischen Juden leben auch in ihrer neuen Heimat, z. B. 
in Nordamerika, unter dem Kahal, der auch Cheder Hakahel oder Kahal oder Kehilla heiBt. 
Im Staate New York, dem Dorado oder amerikanischen Juden, ist der Kahal neben dem 
Charleston-Ritus der starkste politische und offentliche Machtfaktor. In mehr als 1000 
Gruppen umspannt er netzartig das Gebiet, zahlt iiber 2 Millionen Mitglieder, ist ungeheuer 
reich und damit wirkungsfahig. Angegliedert sind diesem Kahal besonders in Amerika und 
England eine Unmenge kleinerer und kleinster Geheimbunde. Da sind der Independent Order 
B'rith Abraham, der Independent Order Free Sons of Israel, Grand Order of Israel, Order 
Achei Ameth, Order Achei Berith, der Kesher Shel Barzel, der Ahawath Israel, der Loyal 
Order of Moose, Order of Ancient Maccabaeans, Order B'nai Mosche, B'rith Scholom u. a. In 
engster Verbindung arbeiten mit dem Kahal der Independent Order of B'nai B'rith, die 
Alliance Israffite Universelle - und die Freimaurerei und deren Oberleitung, der Grand Orient 
de France. 

Den obersten Kahal des Judentums stellen die Weisen von Zion dar, deren Protokolle 
zusammen mit den veroffentlichten Kahalakten das geistige Werkzeug bilden, das mit 
teuflischen Mitteln die Judaisierung der Welt betreibt. 



Alliance Israelite Universelle (AIU) 

Wie schon der Name sagt, ein judischer Weltbund, der 1860 in Paris gegriindet wurde. 
Geistiges Haupt und langjahriger Vorsitzender der AIU war Cremieux, ein ehrgeiziger 
Advokat, der unter Louis Philipp und Napoleon III. seine republikanische Rolle spielte, nach 
dem Sturz des zweiten Kaiserreichs Justizminister wurde und als Mitglied "der Regierung der 
nationalen Verteidigung" in Gemeinschaft mit dem Judenstammling Gambetta durch 
Weiterhetzen zum Kriege und durch den Pariser Kommuneauf stand die Franzosen weiBbluten 
lieB. Als GroBmeister des Grand Orient de France der verjudeten franzosischen Logen setzte 
er auf die deutschen Logenbriider Konig Wilhelm I. und auf den Kronprinzen Friedrich einen 
Kopfpreis von je 1 Million Frank. 



95 



Die von Cremieux entworfenen 15 Punkte des Griindungsaufrufes verkiinden mit judischer 
Phraseologie als Zweck dieser Alliance - wie immer - Wohltatigkeitsbestrebungen, lassen 
aber hinter dieser Maskierung sehr deutlich den jiidischen HaB gegen alles Nationale 
durchschimmern und die Hoffnung auf eine Revolution a la 1789! Den Geist dieses Cremieux 
und seiner Alliance mogen einige seiner Ausspriiche illustrieren: "Unsere Nationalitat ist die 
Religion unserer Vater. Wir anerkennen keine andere, wir wohnen in fremden Landern, wir 
kummern uns um die verschiedenen Belange der Volker nicht, die fur uns vollig unerheblich 
sind." "Das Netz, das Israel iiber die Volker geworfen hat, nimmt an Reichweite und Kraft zu. 
Die wichtigsten Prophezeiungen unserer heiligen Bucher sind im Beginn ihrer 
Verwirklichungen", "Ein neues messianisches Reich, ein neues Jerusalem muB erstehen an 
der Stelle der Kaiser und Papste." 

Der Wahlspruch der AIU lautet: 'Alle Juden biirgen fiireinander." Das Wappen der AIU 
stellt in symbolischer Verhullung, den Sieg der Mosestafeln iiber das Kreuz und den 
Halbmond dar. 

Die AIU ist eine hochpolitische Korperschaft, eine judische Kampforganisation, eine 
Verschworung mit dem Ziel der Weltherrschaft. Die AIU wurde der Mittelpunkt, wurde das 
Organ, um das sich die Juden scharen sollten. Sie unterhalt in alien Landern ein ausgezeichnet 
arbeitendes Spionagenetz, um groBe, weltumspannende internationale judische Politik treiben 
zu konnen. Zu alien Regierungen hatte und hat sie noch einfluBreichste Beziehungen und 
beeinfluBt "gerauschlos und ohne die Offentlichkeit damit zu befassen" die Politik der Staaten 
im jiidischen Sinn. Ihr besonderer HaB gait von je Deutschland, als dem Geburtsland des 
Antijudaismus, und vor allem dem zaristischen RuBland. Mit gewaltigen Geldmitteln, die ihr 
bis zur Hohe von einer Milliarde der Turkenhirsch zur Verfugung stellte, fuhrte sie in 
jahrzehntelanger Arbeit die Revolutionierung RuBlands durch. Besonders verhangnisvoll war 
der EinfluB der AIU auf dem Berliner KongreB, auf dem sogar ein Bismarck durch die Juden 
Bamberger und Lasker im Sinne der AIU Richtlinien ausgab, als man die rumanische 
Judenfrage anschnitt und in Auswirkung des Kongresses spater die Emanzipation der 
rumanischen Juden gegen das Volkswohl Rumaniens erzwang. Ein friiherer Versuch 
Cremieux', die Emanzipation mit 25 Millionen Frank zu erkaufen, schlug fehl. Mehr als 
einmal durchkreuzte die AIU aus DeutschenhaB die deutsche Politik und fugte ihr, zumal in 
RuBland und Marokko, groBen Schaden zu. Wahrend des Weltkrieges wagte es die AIU, die 
Juden der Welt aufzufordern (also auch die Deutschlands), die Sache der Alliierten zu 
untersttitzen, da "nur ein Sieg des Vierverbandes das Judentum im ubrigen Europa erlosen 
konne". AlU-Politik trieb in Deutschland vor allem das im Sinne der AIU gegriindete 
"Berliner Tageblatt", ferner die Zeitschrift "Ost und West", nachdem zuerst 1869, besonders 
aber 1812 ein fester ZusammenschluB der deutschen Mitglieder der AIU in der "Israelitischen 
Alliance in Deutschland" stattgefunden hatte. GroBte Triumphe feierte die AIU in Frankreich, 
als sie im DreyfusprozeB den franzosischen Antijudaismus zerschlug und damit Frankreich 
unter judische Kontrolle stellte. Auf alle Prozesse der Welt, die einem Juden gemacht wurden 
(z. B. Ferrer, Sacco und Yanzettl), suchte sie bestimmenden EinfluB zu gewinnen. Wie eine 
unsichtbare Kraft war sie uberall spurbar, wo irgendwie Judeninteressen beriihrt wurden. 

Als Vorlauferin des deutschen Hilfsvereins schuf sie im Orient hunderte Schulen, um die 
Judennot dort zu beheben, d.h. um die politische Zusammenfassung aller Juden geistig und 
wirtschaftlich vorzubereiten. 

In der Anwendung ihrer Mittel zur Erreichung politischer Ziele zeigte sich die AIU als 
wurdige Vorgangerin eines Lord Northcliffe. Sie fabrizierte Falschmeldungen iiber Pogrome, 
trieb Greuelagitation und goB durch ihre Agenten ein Meer von Liigen, Verleumdungen und 

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Intrigen in alle Lander aus, hetzte Volk gegen Volk, Staat gegen Staat, urn nach dem 
Weltkrieg die reife Saat dieser Arbeit einzuheimsen und des nahegeriickten messianischen 
Reiches zu warten. 

Die bedeutendste Zweigstelle der AIU wurde die Anglo Jewish Association, die 1870 zu 
London entstand, um die Alliance wahrend des Deutsch-Franzosischen Krieges geldlich 
sicherzustellen. In Wien entstand "Die Israelitische Alliance", in Holland die "Nederlandsche 
Afdeeling" der AIU. In der ganzen Welt leben Mitglieder der Alliance und genieBen unter 
dem Schutz der machtigen Organisation politische und wirtschaftliche Vorteile. Die groBe 
Zeit der AIU ist allerdings vorbei. An ihre Stelle ist ein jiidischer Orden getreten, der ihre 
Erfahrungen, Verbindungen, ihre erprobten Kampfweisen und ihre Ziele ubernahm und heute 
neben dem Zionismus die gefahrlichste judische Kampforganisation darstellt. 



Independent Order of B'nai B'rith (UOBB) 

Dieser Orden wurde bereits 1843 von nach Nordamerika eingewanderten Ostjuden 
gegriindet. Indirekten AnlaB zur Entstehung gab wohl die ungeheure Erregung der Welt iiber 
den Ritualmord von Damaskus im Jahre 1840, aus dem das Judentum allerdings durch 
ungeheure Geldaufwendungen unbeschadigt hervorging; doch hinterlieB er starke 
Judenfeindschaft im Orient und machte Abwehrarbeit dringend no tig. Diese ubernahm der 
Orden. In Nordamerika verfugte er in kurzer Zeit iiber 7 GroBlogen und 300 Tochterlogen, 
darunter auch Frauen- und Jugendlogen. Die zu befriedende und zu erobernde Welt teilte der 
Orden in 1 1 Distrikte ein. Als Zweck seiner Griindung gab er naturlich rein humanitare Ziele 
an: "Menschheitsgedanken der Wohltatigkeit, Bruderliebe und Eintracht unter edeldenkenden 
Juden zu pflegen, unter strengster Wahrung treuester, vaterlandischer Gesinnung" Als rein 
jiidischer Orden widmete er sich auch der Starkung des judischen Solidaritatsgefuhles und 
schuf neben der AIU ein groBartiges Hilfswerk fur den Osten. 

Ganz uberragend ist die politische Tatigkeit und Bedeutung des Ordens. Er treibt judische 
Weltpolitik groBten Stils, auch darin der wiirdige Nachfolger und gar noch Ubertrumpfer der 
AIU, nachdem diese ihre Schuldigkeit getan hatte. Bei alien politischen Aktionen hatte der 
Orden seine Hande im Spiel. 1905 schurte er mit Hilfe ostjudischer Organisationen die 
Revolution in RuBland; wahrend des Weltkrieges verschaffte er sich durch hochgestellte 
Spione militarische Geheimnisse Deutschland-Osterreichs und lieferte sie an die Alliierten. 
Von England aus arbeitete er durch Propaganda und Geld an der Revolutionierung des 
kaiserlichen Deutschlands. 1917 sandte der B'nai B'rith-Orden seinen Logenbruder Trotzki 
mit ungeheuren Geldmitteln nach RuBland, dort terra deserta (Wuste) zu schaffen. GroBte 
politische Erfolge errang der Orden durch seine Briider Baruch und Brandeis, rechte und linke 
Hande Wilsons; durch sie wurde der Eintritt Nordamerikas in den Weltkrieg, planmaBig 
vorbereitet und die Richtlinien fur den Versailler Schandvertrag ausgearbeitet. B'nai B'rith- 
Bruder war auch der beriichtigte Parvus Helphand, auf dessen Veranlassung hin Lenin seine 
bekannte Reise durch Deutschland antrat. B'nai B'rith-Bruder war auch der Privatsekretar des 
Prinzen Max von Baden. Die Zusammenarbeit aller dieser B'nai B'rith-Bruder schuf die fur 
Deutschland so entsetzlichen Jahre 1918 bis 1933, zertrummerte die nationalen Wirtschaften, 
schuf das Chaos der Weltwirtschaftskrise. 

In Deutschland begann der Orden seine verheerende Tatigkeit 1883 durch Griindung einer 
GroBloge, der in Berlin 4 und im Reich bald 80 Logen zur Seite traten. Nach judischem 
Gestandnis war die Griindung der deutschen Filiale des B'nai B'rith-Ordens notwendig, weil 
der Freimaurerbund bei der antijudischen Bewegung der 80er Jahre versagte! Der Griindung 
folgte auf dem FuBe die Aufforderung an die Juden Deutschlands: "Werdet steifnackig." Der 

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Orden halt Sitzungen ab, "deren Gedanken und Beschliisse naturgemaB der Offentlichkeit 
nicht zuganglich gemacht werden konnen" (sagt ein Jude). 1905 lieB er in seinen Satzungen 
die Ausdriicke: "jiidische Rasse", "jiidischer Stamm" streichen und durch "jiidischen 
Glauben" ersetzen! 

Neben der politischen Tatigkeit vergiBt der Orden auch die Kleinarbeit nicht. Er kontrolliert 
Zeitungen und Schulbiicher, Romane und Filme, kurzum alles Gedruckte und Dargestellte 
und veranlaBt Ausmerzung von Stellen, die irgendwie die jiidische Ehre kranken konnten. Er 
versucht auch judenfeindliche AuBerungen in Klassikern durch deren "gereinigte" 
Neuherausgabe in Vergessenheit zu bringen. Judenfeindliche Biicher sucht er durch 
Beschlagnahme-verfugungen unwirksam zu machen. Gegen deutsche Manner wie Ludendorff 
und Graf Reventlow hat er Kleinkrieg gefuhrt. Er veranstaltet eine Sammlung von Sagen und 
Marchen, in der er dem deutschen Michel die jiidische Ethik schmackhaft zu machen 
versucht. Fur kulturelle Zwecke, d.h. fur jiidische Weltziele, stehen ihm ungezahlte Gelder zur 
Verfugung. Er finanzierte u. a. das Monstrum der Encyclopaedia Judaica. 

Als Kuriosum des Ordens sei seine goldene Medaille erwahnt, die alljahrlich einmal an 
Manner oder Frauen verliehen wird, die wahrend des Jahres die wichtigste Tat im Interesse 
des Judentums vollbrachten. 1912 war der amerikanische President Taft der gluckliche 
Erringer dieser Auszeichnung; kein Wunder, denn er betitelte die Juden als alteste Rasse der 
Welt, als die Aristokratie des Menschengeschlechtes, als ausgezeichnete Staatsburger und 
beste Republikaner! Nach Taft haben F. D. Roosevelt, Cordell Hull, H. A. Wallace u. a. diese 
Medaille verliehen bekommen. 

An der Spitze des Ordens steht die KonstitutionsgroBloge in New York mit dem hochsten 
Ordensgericht, dem auch die deutschen Logen unterstanden! Mit den deutschen Freimaurern 
bestand seit 1906 ein Freundschaftsverhaltnis! Mit dem Zionismus ist er ein Herz und eine 
Seele, obwohl nach der Ordensverfassung der Zionismus den Grundsatzen der Logen und 
ihrer nationalen Gesinnung widerspricht; da aber sonst zahlreiche Beriihrungspunkte 
vorhanden sind, ist das Verhaltnis ein inniges und herzliches ! 

Der Orden zeigt so recht die immer wieder abgestrittene ungeheure Verfilzung des 
Weltjudentums, und er ist mehr als andere Kampforganisationen zu beachten, wird doch in 
ihm auch die Oberleitung der gesamten Freimaurerei vermutet, der er ja auch in seiner 
Organisation gleicht. 



Agudas Jisrael 

Einer der vielen Weltbunde des gesetzestreuen Judentums, der den Geist der Thora rein und 
groB im Judentum erhalten will. Er arbeitet an einer Basis, auf der die jiidische Gesamtheit 
ihrer historischen Aufgabe (!) gerecht werden kann, d.h. der Weltbund arbeitet am 
zionistischen Endziel mit. Ein Gruppenverband des Bundes wurde 1913 in Halberstadt mit 
bereits 36 Ortsgruppen und 60 Delegierten gegriindet. 



Jewish Agency 

Auf dem 16. ZionistenkongreB 1929 wurde die Jewish Agency gegriindet als eine 
Weltorganisation des orthodoxen und des liberalen Judentums. Das bedeutet die jiidische 
Einheitsfront bezuglich der Durchfuhrung der Balfour-Deklaration. Sie ist das groBe 
Instrument fur den Aufbau Palastinas und bedeutet "die Geburt der jiidischen Nation". Ihr Ziel 

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ist, in Palastina keinen nationalistischen Staat, sondern einen Nationalstaat zu griinden, der 
eine klare jiidische Mehrheit haben muB. Sie glaubt an das Erstehen eines judischen 
Heimatgefuhles in Palastina, zumal wenn erst Jerusalem und der Tempel wieder aufgebaut 
seien. Sie verfolgt das Ziel, das Judentum von einem "Objekt der Politik zu einem Subjekt der 
Weltpolitik" zu machen. (Siehe "Hammer" 1934, S. 121.) 



Zentralverein deutscher Staatsburger judischen Glaubens 

Er wurde 1893 gegriindet zwecks "Sammlung der judischen Deutschen zur Bekampfung 
und Uberwindung der Gegnerschaft gegen die Juden und zur Herbeifuhrung des inneren 
Friedens im deutschen Volk". Seit seinem Bestehen fuhrt er einen durchorganisierten 
erbitterten Kampf gegen alles, was deutsch ist. Nationalismus ist fur ihn "ein haBliches Wort, 
ein undeutscher, ein unjudischer Begriff. Fort mit ihm aus der Menschenseele!" Er arbeitet 
mit talmudischer Begriffszertriimmerung mit Seelenverwirrung und Irrefiihrung. So nennt er 
den Antijudaismus eine Vorfrucht des Anarchismus, der nicht nur das Judentum, sondern 
auch Deutschland bedrohe. Sein Biiro ist eine riesige Sammlung antisemitischen Materials. Er 
kommandiert Redner und Storungstrupps in antijudische Versammlungen. Im Judensold und 
Judengold stehende Zeitungen und Parlamentarier miissen in seinem Sinne arbeiten gemaB 
dem Vereinsmotto: "Sich wehren bringt Ehren." Hervorragend ist er an der politischen 
Kulissenarbeit der letzten Jahrzehnte beteiligt. Er bekampfte den Bismarckbund und empfahl 
Eindringen von Juden in politische Verbande, um die verschiedenen Parteien zu zersetzen. 
Spaltung gegnerischer Parteien ist seine Spezialitat. Er hetzt gegen GroBindustrie und 
GroBgrundbesitz. Alles Agrarische ist fur ihn ein rotes Tuch, und er leistet sich den 
Ausspruch: "Juden sind keine Landwirte, weil sie auf dem Lande ihre religiosen Vorschriften 
nicht ausiiben konnen!" Der Verein kennt den Wert des Schreiens und Larmmachens als eines 
politischen Kampfmittels. Im Oktober 1930 kann er schmunzelnd feststellen, daB fiinf 
sogenannte deutsche Parteien in seiner Vereinszeitung demutig um die Stimmen der Juden 
betteln! Er empfiehlt seinen Rassegenossen, sich auf alien Gebieten deutsch zu stellen, um 
besser judisch arbeiten zu konnen. Mit besonderer Vorliebe laBt er in seinem Blatt andere 
Konfessionen zu Wort kommen und laBt sich von dieser "objektiven" Seite bescheinigen, daB 
der Antijudaismus eine Kulturschande ist, daB Rassenforschung etwas Absurdes ist, kurzum, 
er laBt Christen Propaganda furs Judentum treiben. Immer wieder empfiehlt er seinen Lesern 
die altbewahrte Mundpropaganda. Wutend bekampft er judengegnerische Schriften, z. B. "Die 
groBe Tauschung" von Delitzsch, und sucht durch ihm gefugige Staatsanwalte schnellste 
Beschlagnahme zu erwirken oder Streichung und Anderung von Stellen zu erzwingen, die den 
Juden als Juden kennzeichnen; insbesondere frisiert er Lehr- und Schulbucher auf 
judenfreundlich. Er bekampft die Meinung, daB die Juden Revolutionare, Bolschewiken und 
Anarchisten seien. Er verspricht eine Ehrenrettung, des Talmud, streitet die Tatsache des 
Ritualmordes ab, beweist die Harmlosigkeit des Judentums und hebt seine Leistungen fur die 
deutsche Kultur hervor. 

Vor allem ist er das Sprachrohr aller judischen Sonderwunsche, als da sind: Vollige 
Gleichberechtigung Heranziehung von Rabbinern zu Schuldeputationen und Schulvorstanden, 
Staatszuschusse fur den Mosaismus, Einburgerung der vielen auslandischen Kultusbeamten, 
bessere Behandlung der Ostjuden, Eintritt von Juden ins Offizierskorps usw. 

Im Verlauf seines Bestehens holte der Verein viele Vorteile und Vorrechte fur das Judentum 
heraus und bewahrte sich bei vielen Gelegenheiten als bewuBter Zerstorer deutschen Denkens 
und deutschen Volkstums. 



99 



Bezuglich des Zionismus bekennt er: "Wenn wir Deutschland durchgearbeitet haben, dann 
erst sollen unsere Mittel der zionistischen Bewegung zuflieBen, denn noch ist es nicht Zeit, 
die blauweiBen Fahnen Zions zu hissen." 

Dieser Ausspruch kennzeichnet die letzten Ziele des Zentralvereins der Juden, die einst die 
deutsche Staatsburgerschaft besaBen. 



Hilfsverein der deutschen Juden 

Er entstand 1901, um die deutschfeindliche Arbeit der Alliance Israelite Universelle in 
Deutschland zu verdecken. Der Verein wurde bald Mittelpunkt aller judischen, 
internationalen Hilfsaktionen fur die Juden des Ostens und des Orients und fuhrte als solcher 
"planvolle Aktionen aus, die darauf abzielten, die geistige und materielle Tieflage der Juden 
zu bekampfen". 1904 Eroffnung des Buros fur jiidische Auswanderer-Angelegenheiten, in 
Zusammenarbeit mit der GroBloge des B'nai B'rith-Ordens und der Jewish Colonisation 
Association (JCA), einer Griindung des beriichtigten Turkenhirsch. Jahrlich wurden etwa 40- 
50.000 Ostjuden durch die netzartig verbreiteten Buros und Zweigstellen auf die einzelnen 
Lander verteilt; auch betreute der Verein die Wanderarmen, die, oft 20.000 Mann betragend, 
zu einer deutschen Reichsplage wurden. 1905 Griindung eines Zentralberichtsburos, um 
Material iiber judenfeindliche Geschehnisse zu sammeln. Hauptaufgabe des Hilfsvereins war 
die Anbahnung der Renaissance des orientalischen Judentums, vor allem des 
palastinensischen. Hier schuf er ein groBes Schul- und Erziehungswerk fur groB und klein, 
betrieb die Wiedererweckung der hebraischen Sprache, leistete also "wahrhaft nationale 
zionistische Arbeit". Besonders bildete er in seinen Auslandsschulen Dolmetscher aus, deren 
Tatigkeit zusammen mit der der zahllosen judischen Generalkonsuln und Konsuln in alien 
Landern ein vorzuglich informiertes Nachrichtennetz schuf, das sich in Zusammenarbeit mit 
den judisch geleiteten Telegraphenburos zu einem unheilvollen Instrument judischer 
Weltpolitik auswuchs. Zusammen mit der deutschen GroBloge des B'nai B'rith-Ordens und 
dem Judischen Frauenbund trat der Hilfsverein auch in das internationale Komitee zur 
Bekampfung des Madchenhandels ein, so daB die Rassegenossen fast unter sich allein waren! 
Wahrend des Weltkrieges vermittelte der Verein Nachrichten (!) und Gelder zwischen den 
Juden der kriegfuhrenden Staaten und den Juden neutraler Lander! Das wahre Gesicht des 
Hilfsvereins enthuilt ein judisches Gestandnis: "In der Voraussicht (!), daB nach dem Kriege 
die Auswanderung fur die gesamte Entwicklung der Judenheit eine noch bedeutendere Rolle 
spiele als bisher, sind vom Hilfsverein samtliche Einrichtungen und Buros auch wahrend des 
Krieges (!) aufrechterhalten worden" (die Ausrufungszeichen sind vom Verfasser). Wahrend 
des Krieges und besonders nachher forderte und massierte er die Einwanderung der Ostjuden 
in deutsche Lander. Nach 1933 widmete er sich notgedrungen der Auswandererfursorge der 
Juden Deutschlands. 



Verein zur Abwehr des Antisemitismus 

Er wurde bereits 1890 in Berlin gegriindet. Der Verein wurde als eine nichtjudische 
Griindung hingestellt. Die Juden griffen zu dem geschickten Schachzug, ahnungslose, von 
Humanitatsduselei befallene, deutsche "Geistesfuhrer", z. B. Erich Schmidt, W. Foerster, 
Walter de Gruyter, Wickert, von Gneist u. a. angebliche Leuchten die Griindungsliste zieren 
zu lassen. Diese Herren sprachen iiber den rohen, ungebildeten Antijudaismus das Todesurteil 
aus; vor allem bekampfte der Verein den Rassestandpunkt, gab auch einen Antisemitenspiegel 
heraus, in dem er Stande und Konfessionen gegeneinander hetzte und den RassenhaB als 
niedrigsten Instinkt brandmarkte. Die Ironie wollte es, daB ein Jude dem Verein den Rat gab, 

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den realen Griinden des Antijudaismus nachzuspiiren ! Nichtjiidische Mitglieder des Vereins 
muBten iiberall und unbedingt fur die Juden eintreten; fiir besondere Leistungen auf diesem 
Gebiet wurde schnellste politische Karriere versprochen (z. B. Herrn Payer). 1907 schrieb der 
Verein: "Vor der ganzen Kulturwelt tragen die deutschen Antisemitenfuhrer bereits das 
Brandmal der Gemeinheit auf Riicken und Stirn." Naturlich durften die Mitglieder weder 
antijudische noch schwankende Zeitungen lesen oder gar halten. Das Recht hatte nur der 
Vorstand, um wichtige Vorgange registrieren zu konnen. Gegen nicht judenfreundliche 
Zeitungen wurde vom Verein schon damals Sperrung der Inserate empfohlen! Den Franzosen, 
d.h. den Juden Frankreichs, gefiel der Verein so sehr, daB sie 1902 eine Parallelgriindung 
schufen. Zum Dank dafur forderte der riihrige Vorsitzende des Vereins, Gothein, beim 
Ausbruch des Weltkrieges, daB bei einem siegreichen Feldzug keine Handbreit Boden den 
Franzosen genommen werden durfe! 1919 erlieB der Verein einen Aufruf, daB sich die 
deutsche Arbeiterschaft nicht zum JudenhaB aufreizen lassen solle. Nach der 
nationalsozialistischen Machtergreifung ist auch diesem Verein die Zersetzungsarbeit 
unmoglich gemacht worden. 



Verein der deutschen Juden 

Die Anfange seiner Entstehung liegen noch vor 1900. Die offizielle Griindung erfolgte 1904 
in Berlin "als geschichtlich notwendige Antwort auf die antisemitische Bewegung der letzten 
Jahrzehnte". Alle zwei Jahre hielt er zur Hebung des judischen Prestiges sogenannte 
Judentage ab. Er vertrat die weltlichen und religiosen Interessen der Juden Deutschlands, d.h. 
er registrierte alle angeblichen Zuriicksetzungen und Krankungen, die die Juden um ihres 
"Glaubens" willen erleiden mussen. Er betatigte eine fast krankhafte Sammelwut, alle 
derartigen "Falle" in seinem Biiro als Anklagematerial zu einer Klagemauer aufzustapeln, um 
es bei Gelegenheit der horigen Presse und ehrgeizigen Parlamentariern zuganglich zu machen 
und das Geschrei zu erheben: "Juden in Not". Da Juden immer in Not sind, hat der Verein 
seine Existenzberechtigung erwiesen. Eine Spezialitat des Vereins waren jahrliche Umfragen 
bei seinen Rassegenossen, wann, wo, wie, wodurch, durch wen den besten Untertanen des 
Deutschen Reiches Unrecht geschehen sei. 



Verband nationaldeutscher Juden 

Eine neuere Spielart des Gesamtjudentums, im Januar 1921 gegriindet. Seine Mitglieder, die 
Juden bleiben wollten, hatten "stets im Kriege und Frieden das Wohl des deutschen 
Vaterlandes und Volkes, dem sie sich unlosbar verbunden fuhlen, iiber das eigene Wohl 
gestellt". Nebenbei erklarte der Verband die deutschen Rasseforscher fiir Dummkopfe: es 
komme nicht auf das Blut, sondern auf die Kulturgemeinschaft an. Seine besondere Aufgabe 
erblickte der Verein darin, "Adolf Hitlers allergetreueste Opposition" zu sein. Der Verband 
kann als der Typus des judischen Januskopfes gelten, der holzernes Eisen glaubhaft machen 
will. 

Der "Verband nationaldeutscher Juden" ist inzwischen aufgelost worden. 



Die Protokolle Zions 

Die Protokolle enthalten das Programm der internationalen judischen Geheimregierung, der 
Weisen von Zion. Nach judischer Auffassung sind die Protokolle geeignet, "zur Begehung 
von Verbrechen anzureizen, die Sittlichkeit zu gefahrden, das Schamgefuhl groblich zu 

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verletzen, eine verheerende Wirkung auszuiiben oder sonstwie groben AnstoB zu erregen". In 
der Tat eine vortreffliche jiidische Selbstkritik. 

Die erste Veroffentlichung der Protokolle Zions geschah 1901 durch den Russen Butmi 
unter dem Titel "Die Feinde des Menschengeschlechtes". 1905 erfolgte eine zweite 
Veroffentlichung seitens des Russen Nilus; beide Schriften wurden mehrfach aufgelegt; aber 
erst 1917 erfolgte eine erste Beschlagnahme der Nilusschen Ausgabe durch den Juden 
Kerenski. Die Nilus-Ausgabe des Jahres 1911 wurde 1919 unter dem Titel "Die Geheimnisse 
der Weisen von Zion" von Gottfried zur Beek deutsch herausgegeben. Diese Veroffentlichung 
rief das Weltjudentum auf den Plan. Es erklarte die Protokolle fur Falschungen, fur das 
Machwerk eines Wahnsinnigen; dennoch wartete es bis zum Jahre 1933, ehe es gerichtlich 
gegen die Protokolle vorging; es kam zu einem ProzeB in Bern, der einer klaren Entscheidung 
aus dem Wege ging und die Unechtheit der Protokolle nicht nachweisen konnte. Die Frage 
echt oder unecht ist in Wirklichkeit gar nicht das Entscheidende; maBgebend ist nur "der 
intelligible Inhalt" der Protokolle; der aber ist Judisch und tragt "in alien Teilen das Geprage 
talmudischer Welt- und Lebensauffassung und den Stempel echt judischer Denkungsart" und 
stimmt mit dem sonstigen judischen Schrifttum uberein. 

Das von deutscher Seite fur den Berner ProzeB ausgearbeitete Gutachten Fleischhauers 
vermochte iiber die Entstehungsgeschichte der Protokolle AbschlieBendes zu sagen: Die 
Protokolle sind nicht auf dem 1. zionistischen KongreB zu Basel 1897 entstanden, sondern 
enthalten ein von B'nai B'rith-Orden auf einem gleichzeitigen KongreB zu Basel 1897 
beschlossenes Weltherrschaftsprogramm, das unter Benutzung des 1864 erschienenen Buches 
dies judischen Freimaurers Joly: "Dialogues aux enfers entre Machiavel et Montesquieu d.h. 
Gesprache in der Unterwelt zwischen Machiavel und Montesquieu, entstand. Der von den 
Juden behauptete Zusammenhang der Protokolle mit der Judenkirchhofsszene in Goedsches 
Roman "Biarritz" besteht nicht. Joly wie Goedsche benutzten vielmehr unabhangig 
voneinander ein alteres bei den Rabbinern RuBlands umlaufendes judisches 
Geheimdokument: "Rede eines Rabbiners iiber die Gojim", das 1900 von dem osterreichisch- 
tschechischen Abgeordneten Breznowskv in seiner Schrift "Die judischen Krallen" 
bekanntgemacht und auf Judas Betreiben 1901 in Prag beschlagnahmt wurde. 

Der Urtext der vorliegenden Protokolle wurde unter Benutzung der Dialoge Jolys in den 
1890er Jahren in dem von dem fanatischen Vorkampfer des Symbolzionismus Achad Haam 
gegriindeten Odessaer Geheimbund B'ne Mosche (Sonne Moses) fertiggestellt und erhielt 
dabei die Form der Sitzungsberichte und der wiederholt vorkommenden personlichen Anrede. 

Dem Leiter der russischen Ochrana, Ratschkowski, gelang es, Einsicht in die dem B'nai 
B'rith-KongreB vorgelegten Protokolle zu nehmen und sie in fliegender Eile schriftlich zu 
fixieren: doch fanden sie erst einige Jahre spater die notwendige Wurdigung durch die 
Veroffentlichung Butmis, der in ihr zu der charakteristischen Unterschriftsklausel 
"unterzeichnet von den Reprasentanten Zions des 33. Grades" bemerkte: "nicht zu 
verwechseln mit den Vertretern des Zionismus" ! 

Das jiidische Geschrei iiber die Unechtheit der Protokolle hat inzwischen zu einem 
talmudisch-spitzfindig verkleideten halben Gestandnis der Echtheit der Protokolle gefuhrt, 
wie eine amerikanische Stimme beweist: "Die Frage der Echtheit dieser Protokolle ist ganz 
unwichtig und kann hochstens Geschichtsforscher interessieren: denn was ware mit ihrer 
Echtheit schon bewiesen? Nichts anderes, als daB eine Gruppe von Menschen nach 
Weltherrschaft trachtet; aber welches Volk gab sich einem solchen Traum zu gewissen Zeiten 



102 



nicht hin? Zugegeben also, daB bestimmte Fiihrer Israels diesen Gedanken verfolgten, was 
wiirde das schon besagen?" 

Wie jiidisch der Geist der Protokolle ist, mogen einige Stichproben aus ihnen dartun: 

"Die politische Freiheit ist keine Tatsache, sondern nur eine Idee." - "Politik hat mit Moral 
nichts gemein. - "Wer herrschen will, muB zu List und Heuchelei greifen." - "Unser Recht 
liegt in der Gewalt." - "Ohne absoluten Despotismus gibt es keine Zivilisation." - "Die 
nichtjudischen Volker sind durch den Alkohol verdummt." - "Wir diirfen uns von Bestechung, 
Betrug und Verrat nicht abhalten lassen." - "Unsere Schlagworte Freiheit, Gleichheit, 
Briiderlichkeit brachten mit Hilfe unserer geheimen Agenten in unsere Reihen ganze 
Legionen, die unsere Fahnen mit Begeisterung tragen." "Auf den Trummern des Blut- und 
Geschlechtsadels haben wir den Adel der Intelligenz und des Geldes errichtet." (1. Protokoll.) 

"Dank der Presse haben wir in unseren Handen das Gold angehauft, obwohl uns dies Strome 
von Blut und Tranen in unseren Reihen kostete." (2. Protokoll.) 

"Nur noch ein kurzer Weg, und der Kreis der symbolischen Schlange, das Sinnbild unseres 
Volkes, wird geschlossen sein." - "Die republikanischen Rechte sind fur den Arbeiter ein 
bitterer Hohn." - "Unsere Macht beruht auf dem dauernden Hunger und der Schwache des 
Arbeiters." - "Mit Hilfe des Goldes, das ganz in unseren Handen ist, werden wir mit alien 
verborgenen Mitteln eine allgemeine Wirtschaftskrise erzeugen und ganze Massen von 
Arbeitern in alien Landern Europas gleichzeitig auf die StraBe werfen." (3. Protokoll.) 

"Die Kunst, sowohl die Massen als auch die einzelnen Menschen mittels geschickt 
angewandter Theorien und Plirasen zu regieren, bildet einen Teil unseres Verwaltungsgenies." 

"Per me reges regnant, durch mich herrschen die Konige." - "Das wesentlichste Problem 
unserer Regierung ist, den offentlichen Geist durch Kritik zu lahmen." "Um sich der 
offentlichen Meinung zu bemachtigen, muB man sie vor allem vollstandig verwirren." (5. 
Protokoll.) 

"Wir werden den Arbeitslohn steigern, ohne daB dies den Arbeitern irgendeinen Vorteil 
bringen konnte." - "Wir werden die Grundlagen der Produktion untergraben, indem wir die 
Arbeiter fur die Anarchie und fur den Alkohol geneigt machen." - "Wir werden unsere Plane 
mit dem angeblichen Wunsch verschleiern, der Arbeiterklasse zu helfen." (6. Protokoll.) 

"Die Vermehrung der Rustungen und der Polizei sind eine notwendige Erganzung unseres 
Planes." - "In ganz Europa, und ebenso auch in den anderen Erdteilen, mussen wir Garung, 
Zwietracht und HaB erregen." - "Dann mussen wir einen allgemeinen Krieg entfesseln." (7. 
Protokoll.) 

"Tatsachlich haben wir auBer unserer eigenen alle Regierungen bereits zerstort. - "Wir 
haben die Jugend der Nichtjuden verdammt und verdorben." (9. Protokoll.) 

"Wir werden die Bedeutung der christlichen Familie und ihren erzieherischen EinfluB 
vernichten." (10. Protokoll.) 

"Die Nichtjuden sind eine Schafherde, wir sind die Wolfe." (11. Protokoll.) 

"Die heutige Journalistik ist eine Art Freimaurerei." (12. Protokoll.) 

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"Die Rolle der liberalen Schwarmer wird endgultig ausgespielt sein, sobald unsere 
Herrschaft anerkannt ist, denn mit dem Schlagwort Fortschritt haben wir diesen Dummkopfen 
von Nichtjuden ihre Kopfe mit vollem Erfolg verdreht. (13. Protokoll.) 

"Sobald wir die Weltherrschaft erlangt haben, werden wir keinen anderen Glauben dulden, 
als den an unseren einen Gott." - "Aus diesem Grande miissen wir alle anderen Religionen 
vernichten." - "In den sogenannten fortgeschrittenen Landern haben wir ein geistloses, 
schmutziges, verabscheuungswiirdiges Schrifttum geschaffen." (14. Protokoll.) 

"Die nichtjudische Gesellschaft ... kann nur durch unbarmherzige MaBnahmen wieder in 
Ordnung gebracht werden." - "Wenn es zu Unruhen kommt, so bedeutet das, daB wir das 
Bediirfnis hatten, sie hervorzurufen." - "Die Nichtjuden lassen sich nur von einem tierischen 
Instinkt leiten." - "Wenn der Konig Israels sich auf sein geheiligtes Haupt die Krone setzt, die 
ihm ganz Europa anbieten wird, wird er der Patriarch der Welt sein." (15. Protokoll.) 

"Wir werden jede Art Lehrfreiheit beseitigen." - "Wir werden zu unserem Vorteil den 
letzten Schimmer selbstandigen Denkens ausloschen. - (16. Protokoll.) 

"Der Konig Israels wird der wahre Papst der Welt, der Patriarch der internationalen Kirche 
sein." (17. Protokoll.) 

"Unser Herrscher muB die heutige Gesellschaft, sei es auch durch Ertranken im eigenen 
Blut, beseitigen." (23. Protokoll.) 

Die Gedankengange dieser Protokolle, ein Gemisch ans Lebensklugheit und Hochmut, aus 
MenschenhaB und Verworfenheit, aus Raubgier und Herrschsucht, aus teuflischer Damonie 
und plattester Nuchternheit, haben das unverkennbare Kainsmal des judischen Parasiten - es 
sind echte Ausgeburten judisch-orientalischen Despotismus und krankhaften judischen 
Geltungsdranges. 

Wir schlieBen uns dem Urteil des Juden Benjamin Segel iiber die Protokolle Zions an, der 
da schreibt: "Wenn die Protokolle wahr sind, dann gibt es nur eine angemessene Strafe fur das 
Judentum: massenhafte Ausrottung! " 

VgL: E. Frhr. v. Engelhardt, Judische Weltmachtplane. Zur Entstehung der Protokolle 
Zions. Hammer- Verlag 1943. Die Protokolle Zions. Hammer- Verlag. 1943. 



Der Zionismus 

Der Zionismus als Erhaltung des besonderen Typus Mensch der Weltgeschichte - des Juden 
- ist so alt wie das Judentum. Zionismus lag der Ruckkehr der Juden aus Babylonien und dem 
Wiederaufbau des Tempels zugrunde, Zionistisches Gedankengut tatigte die Makkabaerzeit, 
zionistische Hoffnungen entfachten die blutigen Judenaufstande unter Trajan und Hadrian. 
Zionistisch war der Plan einiger mittelalterlicher Papste, die Juden wieder in Palastina 
anzusiedeln, weil das Kommen des lOOOjahrigen Reiches von der - Neuerrichtung Zions 
abhangig sei! 

Seit etwa einem Jahrhundert ist wieder eine starkere Betonung des Zionismus durch 
Montefiore, Moses HeB, Abraham Benisch (1841) und durch Cremieux spurbar. Auf 
russischem Boden verstarkte sich seit 1867 die zionistische Regung durch die Choveve Zion 

- 104- 



(Freunde Zions), die 1883 unter Pinsker fur die Autoemanzipation des Judentums eintrat und 
fordert, daB die Juden als Nation unter Nationen durch Erwerbung einer eigenen Heimat 
gleichgestellt wiirden. Ironie des Schicksals wollte es, daB bereits 1861 die deutsche religiose 
Gesellschaft "Deutscher Tempel" gegriindet wurde, mit dem Ziel: "ein Volk Gottes im 
heiligen Lande anzusiedeln", und daB diese in Palastina deutsche Mustersiedlungen schuf, die 
den nachfolgenden judischen Vorbild waren. 

Die Datierung des modernen Zionismus beginnt mit dem Jahre 1896, als Herzl, veranlaBt 
durch das Anwachsen des Antijudaismus namentlich in Frankreich, seinen "Judenstaat" 
schrieb und auf dem 1. zionistischen KongreB zu Basel 1897 im sogenannten Baseler 
Programm das historische Recht der Juden auf Palastina aussprach. Dieser Anspruch wurde 
1917 durch die unter dem Namen Balfour-Deklaration bekannte Verpflichtung der britischen 
Regierung sanktioniert, ein Entgegenkommen, das einer Aufforderung an das Weltjudentum, 
vor allem an die Juden Deutschlands und Osterreichs, gleichkam, alles zu tun, um den Sieg 
der Alliierten sicherzustellen. Nach judischer Auffassung war denn auch "das schonste 
Ergebnis des Weltkrieges die Schaffung der nationalen Heimstatte in Palastina". Damit war 
auch das Gebot des Talmud erfullt, der da forderte, Palastina wieder zu besiedeln. Es war 
auch Erfuilung freimaurerischer Wunsche, die da sagen: "Unser Vaterland ist Judaa." 

Herzls politischer Zionismus wurde heiB bekampft vom sogenannten "sittlichen" Zionismus 
eines Achad Haam und vom liberalen Weltjudentum. Gegner waren auch die deutschen 
Rabbiner, die pathetisch erklarten, daB der Zionismus den messianischen Hoffnungen 
widersprache und auch von der Erfuilung patriotischer und staatsburgerlicher Pflichten 
abbringe! Andere meinten, er widersprache den religiosen Zukunftshoffnungen der Juden, die 
iiber die Welt zerstreut seien, um den Sieg des Monotheismus herbeizufuhren! 

Tatsache ist, daB sich im Zionismus modernstes und konservativstes Judentum 
zusammenfindet, daB Orthodoxie und Liberalismus einen geschlossenen nationaljudischen 
Block bilden. Zwei so heterogene zionistische Gebilde wie der 1903 gegriindete Misrachi, fur 
den Thora, Zion und Israel eine nationale Einheit sind, und die internationale Poale-Zion- 
Organisation des judischen Proletariats - anerkannt von Moskau, weil klassenkampferisch 
eingestellt -, die am Gluck der Menschheit arbeitet, ein Ziel, das die Vernichtung alles 
Nationalen bedeutet, Ziehen innerhalb des Zionismus am gleichen Strang! 

Alle um den Zionismus demonstrierten Kampfe innerhalb des Weltjudentums sind nur 
Scheingefechte, um die Nichtjuden iiber die Einigkeit und die letzten Ziele des Zionismus 
hinwegzutauschen. 

Der Zionismus will angeblich eine Losung der Judenfrage sein (in judischem Sinne ist er es 
freilich). Tatsache ist, daB das Kernjudentum iiber 20 Millionen Menschen zahlt, daB aber 
Palastina fur hochstens 2 Millionen Ansiedler Raum hat. Selbst wenn Nebengebiete wie EI 
Arisch (Sinaigegend), Syrien, Libanon, Mesopotamien, Cypern und Rhodos als weitere 
Ansiedlungsgebiete in Betracht kamen, ware eine Losung der Judenfrage, die eine 
Ausscheidung aller Juden aus den Volkern bedingen wiirde, unmoglich. Sie scheiterte vor 
allem an der Unfahigkeit des Juden, Lander in aufbauender, schopferischer Arbeit zu 
besiedeln. Die Erziehung des Juden zum Bauern hat bis jetzt nur MiBerfolge gezeitigt. Die 
Chaluzim, die bauerlichen Ansiedler, auf deren Schultern der judische Agrarstaat ruhen soil, 
haben groBtenteils ihre Siedlungen verlassen und treiben sich als kommendes 
Lumpenproletariat in den Stadten umher (auch die in Argentinien vom Turkenhirsch 
angesiedelten Juden treiben sich langst als Handler und Schacherer umher). Auch die 
Rothschildschen Klein siedlungen beweisen die Unfahigkeit der Juden zum Bauerwerden; 

-105- 



denn diese Siedlungen werden von Arabern bearbeitet, die Ertragnisse aber von Juden 
verhandelt! Im kommenden Agrarstaat Palastina wohnen schon jetzt drei Funftel (!) der Juden 
in Stadten und nur zwei Funftel auf dem Lande, und schrankenloses wirtschaftliches 
Sichausleben treibt Bodenpreise und Mieten in phantastische Hohen. Spekulation und Handel 
dominieren also durchaus. 

Der Zionismus hat mit der Losung der Judenfrage in unserem Sinne nichts zu tun, und ein 
Jude gesteht: "Fur lange Zeit hinaus, ja vielleicht fur ewig wird die judische Diaspora neben 
dem judischen Palastina bestehen." In Wahrheit ist der Zionismus die umfassendste, 
modernste judische Kampforganisation und tritt als Internationale Zion neben die 
Internationale Moskau. Seine Plattform ist die wahrend des 19. Jahrhunderts errungene 
Weltmachtstellung des Judentums, und fuhrende Zionisten, diese "weitsichtige Ideologen", 
verraten uns hin und wieder ihre letzten Ziele. 

So traumt Achad Haam, der groBe Ahner judischer Zukunft, von einem Tempel auf dem 
Berge Zion, zu dem alle Nationen wallfahren. Der Zionismus will nach Herzls Auffassung 
Zion schaffen, d. i. der Gottesname fur die Stadt Gottes, die Kopf und Mittelpunkt der 
zerstreuten Juden werden soil. Ein junger Zionist spricht von einem interterritorialen 
Weltbund aller Juden. Die Juden sollen eine Nation unter Nationen bleiben, "ein neues 
Kanaan" soil die Erde "mit freudigem Giirtel" umspannen. Die Welt habe sich daran gewohnt 
(!), daB ein einziges Volk sein musse (!), das zwischen den Volkern lebt. Ein anderer Zionist 
sieht ein Reich, das vom Sinai bis zum Libanon reicht. Judas Weltmission ist fur ihn der 
ZusammenschluB der drei der Bibel entsprossenen Religionen; denn der einen internationalen 
weltlichen Religion des Mosaismus gehore die Zukunft. Nur der Jude als Morgenlander, 
Abendlander und Weltburger konne dadurch die weiBe Rasse retten und den Untergang des 
Abendlandes verhindern! Er traumt von einem ZusammenschluB der etwa 1000 Universitaten 
der Welt unter Fuhrung der hebraischen Weltuniversitat zu Jerusalem (siehe die Protokolle 
Zions). Schon Cremieux sagte: "Die Zeit ist nahe, wo Jerusalem das Bethaus fur alle Nationen 
der Welt werden soil, wo das Banner des einigen Gottes Israels an den fernsten Gestaden 
gehiBt und entfaltet werden soil, wo ein neues messianisches Reich, ein neues Jerusalem an 
die Stelle der Kaiser und Papste treten soil." 

Zionismus bedeutet den Judaismus, der auf Kapitalismus, Messianismus und 
Bolschewismus gesttitzt die Welt nach judischem Gesicht formen will, bedeutet die 
Herrschaft hebraischer Ideale. Niemand kennt besser als der Zionismus die Wahrheit der 
Worte Duhrings, daB ein internierter Judenstaat Ausrottung der Juden durch die Juden 
bedeutet! 

Der Zionismus verbirgt hinter dem Gefuhlsduselei auslosenden Losungswort: Ruckkehr der 
armen, verfolgten Juden in die alte Heimat, die letzten Vorbereitungen zur Vollendung der 
judischen Weltherrschaft! 



106 



Das Judentum in der deutschen Kulturgemeinschaft 



In der Politik 

Es ist das Ziel der Deutschen Revolution, ein deutsches Volk zu bilden, das dank seinem 
hochwertigen Menschentum und dank seiner neuen, staatlich-gesellschaftlichen 
Gemeinschaftsordnung aus seinem arteigenen Leben einen wiirdigen Beitrag zur 
weltgeschichtlichen Leistung der arischen Volker geben kann. Die erste Voraussetzung fur 
einen erfolgreichen Kampf um dieses Ziel ist eine negative Tat: die Reinigung des deutschen 
Volkskorpers vom EinfluB der rassefremden, auf ihre eigenen Ziele bedachten, als 
volksahnliche Sekte zusammenhangenden Judenschaft. 

Die Juden bestreiten nicht nur uberhaupt, daB sie als "Gegenrasse" selbstsuchtig und 
herrschsuchtig iiber alle Grenzen ihrer Wirtsvolker hinweg gemeinsam nur nach ihren eigenen 
Interessen handelten, sondern sie behaupten gegen jede besondere Reinigung smaBnahme der 
Wirtsvolker, sie sei unnotig gewesen und nur aus hysterischer Panik oder aus verblendetem 
HaBwahn geboren. Das Weltjudentum verbreitet heute in seiner Abwehr gegen den Schlag, 
den es 1933 getroffen hat, auBerhalb der deutschen Volksgrenzen, daB die Juden in 
Deutschland eine bescheiden und friedlich dahinlebende Gruppe von Staatsburgern gewesen 
seien, daB ihnen jeder Ehrgeiz zur Macht gefehlt habe. 

Gegeniiber dieser Behauptung wird hier eine Besinnung auf die Tatsachen versucht. Es wird 
gegen die These von der politischen Harmlosigkeit der Juden in Deutschland behauptet, daB 
sie unermudlich nach EinfluB in der deutschen Politik gestrebt und daB sie in der Zeit des 
Weimarer Zwischenreichs entscheidenden EinfluB erreicht haben, daB die 
Reinigung smaBnahmen der nationalsozialistischen Revolution eine unumgangliche 
Vorbedingung zur deutschen Wiedergeburt gewesen sind. 

Nur selten ist das politische Machtstreben der Juden in Deutschland unverhullt 
hervorgetreten. Der judische EinfluB war gerade deshalb so gefahrlich, weil er immer 
versuchte, anonym zu bleiben und sich zu tarnen. Nur in der Zeit der groBten judischen 
Machtentfaltung, in der Zeit nach 1918, haben sich die Juden stellenweise zur Aufgabe ihrer 
Tarnung verleiten lassen und damit zu ihrem heutigen Leidwesen den deutschen 
Abwehrkampf wesentlich erleichtert. 

Zweitens wird behauptet, daB die einzelnen Juden, die in alien moglichen deutschen 
Behorden, Parteien und Organisationen saBen, sich wohl in ihrer Stellungnahme zu vielen 
einzelnen politischen Fragen unterschieden, daB sie aber auf alien Seiten zusammenruckten, 
sobald ein judisches Interesse beriihrt war. Die Machtstellung in der deutschen Politik wurde 
fur judische Zwecke benutzt. 

Es lag im judischen Interesse, daB die politischen Ideen des 19. Jahrhunderts, die vor allem 
von den europaischen Westvolkern getragen werden, sich iiber die Welt ausbreiteten. Denn 
erst diese Ideen der burgerlichen Gleichheit und Freiheit ermoglichten den judischen Aufstieg 
der neuesten Geschichte. So ist das Judentum in der Politik naturnotwendig ein 
Bundesgenosse jener Machte, die das deutsche Volk als fur sich verderblich erkannt hat. Die 
innere Zerrissenheit der parteimaBig gegliederten Massendemokratie, der Rationalismus der 
westlichen Aufklarung, das unheroischburgerliche Erziehungsbild einer geschichtsmuden 
Erwerbsgesellschaft entsprechen ebenso dem judischen Interesse und auch der judischen Art, 

- 107- 



wie sie dem deutschen Volke wesensfremd und feindlich sind. Die Werte des 19. 
Jahrhunderts, die 1919 in Europa siegten, sind der Todfeind des deutschen Volkes. Das 
Judentum aber stand und steht notwendig auf ihrer Seite. Der politische EinfluB des 
Judentums wird also notwendig gegen die Interessen des deutschen Volkes eingesetzt. 

Drittens muB gesagt werden, daB, auch wenn dieser geschichtliche Interessengegensatz 
zwischen dem deutschen Volk und dem Judentum nicht bestunde, also auch wenn das 
Judentum nicht der naturliche Bundesgenosse des Liberalismus ware, daB dann doch immer 
noch die von der Rassenkunde gezeigten Eigenschaften des Judentums, seinen EinfluB in der 
deutschen Politik volksschadlich machen. Das deutsche Volk hat schon gerade mit seiner 
eigenen inneren Unausgeglichenheit genug zu tun und kann sich nicht mit Einflussen einer 
Menschengruppe noch mehr belasten, die durch rassische Anlage und geschichtliche Formung 
ein HochstmaB von Zwiespaltigkeit, Bereitschaft zur Selbstaufgabe, unvornehmer Launigkeit 
in sich tragt. So ist auch ein "nationaldeutsch" gesinnter Jude in der deutschen Politik 
unmoglich. 

Viertens ist stets in Erinnerung zu behalten, daB das Judentum in jeder Staats- und 
Gesellschaftsform nach politischem EinfluB strebt, daB seine Macht also mit ihrer Stellung in 
den friiheren Parteien noch keineswegs erschopfend dargestellt ist. Ein Wandel der staatlichen 
Ordnung beseitigt nur dann den judischen EinfluB, wenn er von einem inhaltlichen volkischen 
Glauben getragen wird. Vor dem Parteienstaat des 19. Jahrhunderts suchten die Juden als 
Diener der Fursten politischen EinfluB zu gewinnen. Die klugsten Juden suchen rechtzeitig 
vor dem vorausgesehenen Zusammenbruch des Parteienstaates AnschluB an autoritare 
Bewegungen. Sie setzten 1932 in Deutschland ihre Hoffnungen zuletzt auf "autoritare" 
Regierungen, wenn sie nur vor dem Nationalsozialismus verschont blieben. Sie sind im 
Notfall gern bereit, faschistisch zu werden, solange nur ihre Interessen nicht angetastet 
werden. Sie hoffen, sich in autoritaren Staaten in der Burokratie und in der staatstragenden 
Partei durchsetzen zu konnen oder von ihrer Stellung in der Wirtschaft aus wieder politischen 
EinfluB zu gewinnen. Ihre Solidaritat uberlebt jeden Regimewechsel und kann nur von einem 
wirklich wachen Volk aus dem Bereich der politischen Leitung endgultig hinausgeworfen 
werden. 

Trotz dieser Anpassungsfahigkeit an sich wandelnde staatliche Ordnungen waren die Juden 
in ihrem ersten groBen Anlauf zur Gewinnung politischen Einflusses in Deutschland unlosbar 
mit dem Aufstieg der burgerlichen Gesellschaft verbunden. Ihr politisches Wirken kann daher 
am besten zunachst innerhalb der "burgerlichen" und der marxistischen Parteien der 
burgerlichen Klassengesellschaft dargestellt werden, die 1933 als Macht des deutschen 
Lebens gesttirzt worden ist. 

Die burgerlichen Parteien 

Die Furstenhofe 

Zum ersten Male in der deutschen Geschichte erlangten die Juden politischen EinfluB in der 
Zeit, die den Weg zur burgerlichen Klassengesellschaft ebnete, indem sie endgultig die schon 
seit langem dahinsiechenden standischen Bindungen aufloste. Der furstliche Absolutismus 
zerstorte die vielen nahen Bindungen der Volksgenossen und richtete seine Hoheit auf iiber 
einer gleichmaBigen Zahl von "Untertanen", schuf damit die Vorlaufer der "Staatsburger" des 
19. Jahrhunderts. Sobald die raumliche Anwesenheit in einem Territorium einen einzelnen 
Menschen in den politischen Bereich hineinbezieht ohne nach seiner Herkunft zu fragen, ist 
der Weg frei zur politischen Emanzipation der Juden, die dann ja auch nur "Untertanen" sind 
wie alle anderen Burger des furstlichen Gebietsstaates. 



108 



Die deutschen Fursten lieBen sich von Juden in ihren Geldnoten helfen und gewahrten ihren 
"jiidischen Untertanen" politischen EinfluB. So wie die merkantilistische Furstenpolitik Wert 
darauf legte, ihr Land mit "Untertanen" zu fiillen und dabei wenig nach deren Herkunft fragte, 
also auch gern die andernorts vertriebene Juden bei sich aufnahm, so wenig kummerte sich 
der abstrakt aus dem Volksganzen geloste Staat um die Herkunft des benotigten Geldes. Die 
Fursten beschaftigten seit dem Ende des 17. Jahrhunderts ihre Hofjuden als Agenten fur 
Finanzgeschafte, als ihre Geldleiher und auch als ihre Berater in politischen Dingen, die 
naturlich mit Einnahmemoglichkeiten eng zusammenhingen. Die Hofjuden wurden eine Art 
halbamtlicher Minister bei Hofe der dynastischen Territorialstaaten. "Wir konnen uns den 
modernen Fursten nicht ohne den Juden denken" (Sombart: Die Juden und das 
Wirtschaftsleben. s. 50). 

Unter den "Faktoren", "Agenten", "Residenten" deutscher Fursten ragten hervor der Further 
Jude Elkan Frankel im Dienst des Ansbacher Markgrafen, Leffmann Behrens, der den 
Hannoveranern zur Kurwurde verhalf, Berend Lehinann, der sich um den dynastischen 
ZusammenschluB von Sachsen und Polen bemuht zeigte und vor allem der Mannheimer 
Geldleiher SuB Oppenheimer, der von 1732 bis 1737 dem Herzog Karl Alexander von diente 
und mit dem herzoglichen Absolutismus gegen das altstandische Land focht. Der 
Brandenburger GroBe Kurfurst bediente sich des Elia Gumpertz von Emmerich als Agenten. 
Die Habsburger seit Ferdinand II. arbeiteten immer wieder eng mit den Juden zusammen: 
Josel Pinkherle, Moses und Jakob Marburger, Ventura Parente und besonders der geadelte 
Bassewi von Treuenburg (1580-1634) gehorten zu ihren Hofjuden. Der aufgeklarte Kaiser 
Josef II. begann 1781 mit dem ersten Schritt zur Emanzipation. 

Auch in der Zeit der allmahlich siegreichen burgerlichen Gesellschaft behielt eine Gruppe 
von Juden als Hofjuden weiter einen Weg zum politischen EinfluB in der Hand. Die 
Geldjuden der Fursten benutzten die Politik in der Zeit des Deutschen Bundes zielbewuBt fur 
judische Zwecke. Der Berliner Bankier Itzig bearbeitete durch seine in Wien verheiratete 
Tochter Fanny von Arnstein Hardenberg und Humboldt, die preuBischen Vertreter beim 
Wiener KongreB. Nach langem Hin und Her erreichten die Juden schlieBlich, daB) der Artikel 
16 der Wiener Bundesakte dem Bundestag aufgab, iiber die Zukunft der Juden in Deutschland 
zu beraten. Auf dem Umweg iiber die Fursten kampften die Juden der freien Stadte um ihren 
politischen EinfluB (vgl. Hermann Hofmeister: "Vom Hansegeist zum Handlergeist", Leipzig 
1925). Der Bundestag sollte die Stadte zur Emanzipation ihrer Juden zwingen. So wurde um 
die Judenreinheit Lubecks in Frankfurt beim Bundestag gekampft. Rothschild, zuerst 
aufgestiegen durch seine Geschafte mit dem Landgrafen von Hessen, dann ein wichtiger 
Finanzfreund des Wiener Kaiserhauses, lieB bei seinen furstlichen Freunden im Interesse der 
Juden alle Minen springen, bemuhte sich immer wieder um die Wiederherstellung des 
jiidischen Einflusses in Frankfurt, wie er unter dem GroBherzog der Rheinbundzeit bestanden 
hatte. Die Frankfurter Burgerschaft offnete ihre Hauser notgedrungen erst dann den Juden, als 
1820 der allmachtige Metternich bei Amschel Meyer Rothschild in Frankfurt gespeist und den 
alten Juden damit als Freund des Kaisers ausdriicklich geehrt hatte und als im selben Jahr 
Frau Rothschild zum Ball beim preuBischen Gesandten eingeladen worden war. 

Im 19. Jahrhundert blieben die Juden Berater der deutschen Fursten und behielten auf diese 
Art eine wichtige politische EinfluBmoglichkeit. Die Monarchien gaben ihre Adelstitel nicht 
umsonst den neuen "Baronen" Simson, Weinberg, Friedlander-Fuld, Bleichroder, 
Goldschmidt-Rothschild, Mendelssohn, Oppenheim. Der Jude Moritz Ellstatter wurde 
Finanzminister des GroBherzogs Friedrich I. von Baden. Gerson Bleichroder, der groBe 
Finanzmann zur Zeit des Krieges von 1870, benutzte seinen EinfluB bei Kaiser und Kanzler 
zum Besten seiner Mitjuden. Schon 1868 hatte sich das Haus Habsburg auf Betreiben der 

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Bankiers Bleichroder und Rothschild fur die Gleichberechtigung der Juden in Rumanien 
eingesetzt. 1878 beim Berliner KongreB stellten die europaischen Machte den Rumanen als 
Bedingung fiir die Aufnahme in die Volkergemeinschaft die Emanzipation der rumanischen 
Juden. Die Anerkennung erfolgte erst am 20. Februar 1880. Sie war der Lohn fiir die 
verfassungsrechtlich zugestandene Gleichberechtigung der Juden Rumaniens. Die Stimmung 
der Volker zeigte Wilhelm I. in einem an den Furs ten Karl Anton von Rumanien gerichteten 
Brief vom 25. Juli 1879: "Was Rumanien betrifft, so habe ich, wie Du weiBt, von Haus aus 
den KongreBbeschluB in der Judenfrage aufs auBerste gemiBbilligt, allerdings nur apres coup, 
da ich die Geschafte nicht fuhrte. Seitdem habe ich mich naturlich nur fiir die strikte 
Ausfuhrung der KongreBbestimmungen aussprechen miissen, jedoch bei jeder Gelegenheit 
verlangt, daB man in der Judenfrage nicht drange, denn ich weiB aus Erfahrung, was die Juden 
in jenen Gegenden sind - angefangen mit Posen, Polen, Litauen und Wolhynien -, und die 
rumanischen Juden sollen noch schlimmer sein." Aber was half der Wille der Volker, wenn 
Bleichroder und der "preuBische Hofbankier" Rothschild die europaische Politik fiir judische 
Ziele einspannen wollten. Und was half der Wille der Fursten, wenn ihre Regierungen mit 
judischen Bankiers zusammen arbeiten muBten? "Wahrend des Berliner Kongresses benutzte 
Bleichroder seinen EinfluB zugunsten der verfolgten Balkanjuden" (Encyclopaedia Judaica)! 

Kaiser Wilhelm II. war mit seinen "judischen Untertanen" Emil und Walther Rathenau, 
James Simon, Isidor Lowe, Albert Ballin, Schwabach, Caro, Goldberger, Felix Simon, 
Gwinner, Koppel, Arnhold, Markus eng befreundet und horte auf ihren Rat. Stolz fragt Herr 
Steinthal 1913: "War's ein schlechter Instinkt, der den Kaiser vor ein paar Jahren trieb, Herrn 
Dernburg, Hirsch Dernburgs, des Talmudisten Enkel mit einem Portefeuille zu betrauen" 
(Meister: "Judas Schuldbuch", S. 70). 

Die Fursten mit ihrem Volksfremden, schematischen Untertanenbegriff ermoglichten den 
Juden zuerst ihren EinfluB auf das deutsche politische Leben. 

Aufklarung 

Zugleich mit dem Weg iiber den "politisch neutralen" Staat offneten sich die Juden den Weg 
iiber die Bildung zur Politik. Das aufgeklarte Jahrhundert gab alien Mannern von Geist 
gleiches Ansehen und fragte nicht nach ihrer Herkunft. 

Dem Glauben an die Bildung als dem allgemein-menschlichen Wert liegt eine bestimmte 
religiose Haltung zugrunde, die langst verwischt und vergessen, "sakularisiert" sein kann, 
deren Art zu denken sich aber erhalt. Diese religiose Haltung wurde unter den christlichen 
Kirchen vom Sektenkirchentum des evangelischen Radikalismus, vom englischen 
Puritanertum, getragen. Sie geht weit in die Geschichte des Christentums zuriick und findet 
ihren klarsten Ausdruck in der Forderung nach dem Allgemeinen Priestertum aller Glaubigen, 
in der Aussage von der gleichen Gotteskindschaft aller Menschen. Diese Haltung gebar den 
Gedanken der christlichen Toleranz, der in England von Milton und dann von Toland 
gepredigt wurde. Der Toleranzgedanke der Kalvinisten lahmte den altlutherischen 
Antijudaismus und fuhrt geradlinig zu der modernen Rede: "Die Juden sind doch auch 
Menschen." 

Sakularisiert, d.h. seines dogmatisch christlichen Charakters entkleidet, entwickelt sich dann 
der Toleranzgedanke zu der Anerkennung jedes "gebildeten Menschen" als eines 
gleichberechtigten Gliedes in der universalen Gemeinschaft der aufgeklarten Burger. Er offnet 
also dem Juden das Tor, indem er alle alten Werte mit seinem neuen farblosen, volklosen 
Wert, "Bildung" zu uberspringen versucht. 



110 



Zudem vererbt das Christentum der Aufklarung die bloBe Forderung nach organisatorischer, 
religioser Gleichartigkeit. Wenn ein Jude Christ wird, gilt er damit als voll ausgewiesen fur 
alle Rechte der politischen Gemeinschaft, denn er gehort ja zu dem Kreis der 
gleichberechtigten Gemeindeglieder. Der evangelische Radikalismus erkennt zwischen den 
"Briidern in Christo" keine Schranken an, sondern will die Welt vorbereiten fur ein Reich des 
Heils in allgemeiner Bruderschaft. Er offnet also dem Judenchristen seine Arme und iibersieht 
bewuBt die volkische Grenze. Seit dem 18. Jahrhundert drangen sich die Massen getaufter 
Juden in das deutsche Leben, sie werden wohl praktisch, nicht aber grundsatzlich als 
Fremdlinge empfunden. 

Die Juden haben sich nun in Deutschland nicht nur in der demokratischen Gemeinde der 
aufgeklarten "Bildung" als Gemeindeglieder eingefunden und in dieser neuen Gemeinschaft 
die Schranken ihrer Herkunft zu verstecken versucht, sie sind nicht nur als Judenchristen in 
die Kirchen eingegangen, sondern sie haben das Mittel der "Bildung" benutzt zu politischem 
EinfluB zu gelangen, so wie die burgerliche Gesellschaft insgesamt von Besitz und Bildung 
aus die alte Fuhrerschicht aus dem Sattel zu werfen strebte. 

Das Mittel dieser EinfluBnahme ist vom Ende des 18. bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts 
der "Salon", d.h. die schongeistige Geselligkeit in reichen judischen Hausern gewesen. Dort 
plaudert man dann nicht nur iiber Literatur, hort nicht nur Gedichte und Musik, erfrischt sich 
nicht nur mit Speise und Trank des Hausherren, sondern man trifft Politiker, erfahrt Dinge 
von ihnen, die morgen wichtig sein konnen, man kann ihnen in heiterem Gesprach Wunsche 
vortragen, man baut sich ein Netz von Beziehungen zwischen "gebildeten Menschen" auf. 

In dieser Art setzt lange vor der staatsrechtlichen Emanzipation der judische politische 
EinfluB ein. Die Salons von Mendelssohn, Veit, Mareus, Ephrami, Herz in Berlin, von 
Arnstein in Wien lieBen um 1800 die Politiker ein und aus gehen. "Die Juden in Berlin, die 
Frauen der Salons, die Mendelssohn und die Veit, die Marcus und die Ephraim - die Juden der 
burgerlichen Oberschicht ahnten schon den Hauch der beginnenden neuen Epoche", so 
schreibt 1934 ein Rabbiner (Joachim Prinz: "Wir Juden". Berlin 1934, S. 21). Der Salon der 
judischen Frau von Lebbin ermoglichte in der Caprivizeit, der Salon der Grafin Fischler- 
Treuberg aus dem Stamm Asser ermoglichte vor dem Kriege, die Abendgesellschaften der 
Parvus und Barmat ermoglichten in der Weimarer Republik den Ausbau eines judischen 
Beziehungsnetzes. 

Der Wert "Bildung" setzte sich bei den herrschenden Machten der burgerlichen Gesellschaft 
in Deutschland durch und warb fur die "gebildeten" Juden. In der Uberschatzung der 
Bildungswerte fanden sich beide, Juden und Volker, zusammen" (Prinz, S. 147). Die 
Gleichheit der Bildung fuhrte zur Forderung politischer Gleichberechtigung. Aus der Welt der 
Aufklarung stammt die Schrift des preuBischen Kriegsrats Dohm von 1781: "liber die 
burgerliche Verbesserung der Juden", die von der "naturlichen Gleichheit" aller Menschen 
ausgeht. Die Aufforderung des Emanzipationsedikts Josefs II. in Osterreich 1781, die Juden 
"als Nebenmenschen zu achten", ist dem Geist der evangelischen Aufklarung verwandt. Der 
Weg zur "Oberschicht" steht den Juden sofort offen, wenn Bildung ihn offnet und nicht ein 
Ausleseprinzip des blutmaBigen Wertes, der Leistung und der Gesinnung. Durch den Kultus 
der "Bildung" hat sich die deutsche burgerliche Gesellschaft den Juden ausgeliefert. Die durch 
die Disziplin des Talmudstudiums erworbene scharfe Geistigkeit, die franzosischem Wesen 
oft ahnliche geistvolle Leichtigkeit der Rasse hat nicht nur Moses Mendelssohn, sondern 
Abertausenden seiner Rassegenossen den Weg in die deutsche "Oberschicht" der burgerlichen 
Gesellschaft geoffnet. 



Ill 



Kapitalismus 

Der zweite oberste Auswahlweg der biirgerlichen Gesellschaft: Besitz, kam dem politischen 
Aufstieg des Judentums ebenso zustatten wie der Gedanke der Bildungsgemeinschaft und der 
Gedanke der Untertanengleichheit im absoluten Staat. Der GeldmaBstab des Kapitalismus 
loschte ebenso wie der BildungsmaBstab der Aufklarung die alten Werte der Volksordnung 
aus und nahm jeden willig in das Zusammenleben der "Volkswirtschaften" auf, der sich durch 
seinen Besitz ausweisen konnte. Diese neue Wertung wurde dem alten deutschen 
Handelspatriziat wider seinen eigenen Willen aufgezwungen, sie blieb aber bei der 
Ausbildung des Hochkapitalismus unvermeidlich. 

So wie die Juden besondere Anlagen mitbrachten, die sie bei einer Wertung nach 
intellektueller "Bildung" bevorzugten, ebenso waren sie auch dem vom Kapitalismus 
geforderten MaBstab durch ihre Eigenart besonders gewachsen. Das Judentum hat gemeinsam 
mit anderen geschichtlichen Machten wesentlich zur Ausbildung des Kapitalismus als 
historischer Wirklichkeit beigetragen (vgl. Werner Sombart: "Die Juden und das 
Wirtschaftsleben", Leipzig 1911). "Der Jude vertritt im Gegensatz zum alten Burgertum die 
grundsatzlich individualistische Auffassung von der Wirtschaft" (Sombart). Seine raumliche 
Verbreitung, seine Fremdheit, sein Halbburgertum unter den Wirtsvolkern, sein Reichtum, 
seine rationalistische Religion, seine intellektualistische Rassenanlage machten ihn geeigneter 
als Menschen aus anderen Volkern fur die kapitalistischen Aufgaben. 

Wo die furstliche Gunst und die Bildung allein die Tore nicht offnete, da tat es dann das 
Geld des 19. Jahrhunderts. Der wackere Bremer Smidt schreibt am 20. August 1820 aus 
Frankfurt: "Bis zum Ende des vorigen Jahres war es hier noch gegen alle Sitte und Lebensart, 
einen Juden zu der sogenannten guten Gesellschaft zuzulassen. Kein Frankfurter Bankier oder 
Kaufmann lud einen Juden zum Essen, selbst keinen der Rothschilds, und die 
Bundestagsgesandten nahmen auf diese Sitte so viel Rucksieht, daB sie es gleichfalls nicht 
taten. Seitdem ich wieder hier bin, finde ich zu meinem groBen Erstaunen, daB Leute wie die 
Bethmann, Gontard, Brentano usw. mit den ersten Juden essen und trinken, sie zu Gaste bitten 
und von ihnen zu Gaste gebeten werden, und man hat mir auf mein Verwundern dariiber zur 
Antwort gegeben: man konne einmal kein Geldgeschaft von Bedeutung mehr ohne Zuziehung 
dieser Leute machen, man musse sie zu Freunden halten, man durfe es nicht mit ihnen 
verderben." Erst in der kapitalistischen Gesellschaft wird das Geldverleihen salonfahig, erst in 
der Zeit des Kapitalismus riickt die Wirtschaft Juden und Nichtjuden zusammen, zerbricht sie 
das Getto von innen, bevor sich die Rechtslage verandert hat. "Das Geld bot ihnen das einzige 
Mittel, die Tore des Ghettos zu sprengen" (Encyclopaedia Judaica, Bd. V, S. 1056). Die 
Berliner Salons wuchsen aus dem in Banken und Fabriken in Heereslieferungen an die Armee 
Friedrichs erworbenen Reichtum eines Daniel Itzig und seinesgleichen. Es gab judische 
Millionare schon vor der "Emanzipation" (Graetz: "Geschichte der Juden"). Schon vor dem 
Hardenbergschen Befreiungsedikt von 1812 waren 2 von den 4 Berliner Borsenvorstehern 
Juden (Richard Mun: "Die Juden in Berlin", Leipzig 1924). Der furstliche und patrizische 
Merkantilismus der deutschen Territorien verfiel den Juden wegen ihres in der 
friihkapitalistischen Arbeit erworbenen Geldes. 

Von der Wirtschaft fiihrte der Weg nicht nur in die Gesellschaft, sondern in die Politik. 
Itzig, Rothschild, Bleichroder, Friedlander, Rathenau trieben als Wirtschaftsfuhrer Politik. 
Der Hamburger judische Bankier Karl Melchior saB in der deutschen Abordnung, die den 
Schandvertrag von Versailles annahm. In der biirgerlichen Gesellschaft bedeutet die Stellung 
in der Wirtschaft zugleich politischen EinfluB. 



112 



Im Laufe des 19. Jahrhunderts verschmolzen dann die Ergebenheit gegen einen neutralen, 
befehlenden Staat, die Bildung und der Besitz zu einer festen Skala gesellschaftlicher Werte, 
mit denen man den "Staatsburger" maB. Je mehr sich diese Skala durchsetzte, desto glatter 
ging die Einschmelzung der Juden in die atomisierte Erwerbsgesellschaft vonstatten. Die 
Revolution der biirgerlichen Gesellschaft, die "GroBe" Revolution von 1789, brachte den 
Juden die Moglichkeit zu politischer Herrschaft. Die Juden aus dem Quartier des Carmelites 
in Paris erschienen als Helden der Barrikaden in der Nationalversammlung, die ihnen den 
Weg zur Macht ebnen sollte. Clermont- Tonnerre sagte 1791 in der Nationalversammlung, daB 
ihnen das freie Frankreich "als Menschen alles", doch "den Juden als Nation nichts" gewahren 
wolle. Die Juden haben seitdem stets ihren Emanzipationsanspruch "als Menschen", d.h. als 
die theoretisch konstruierten "Menschen an sich" der biirgerlichen Gedanken gefordert, haben 
dann aber ihre Freiheit eben "als Nation" benutzt. Jene Worte Clermont- Tonnerres zeigen den 
Grundirrtum der biirgerlichen Gesellschaft, den die Juden in den 150 Jahren seit der 
Revolution griindlich ausgenutzt haben, daB irgendein Mensch "als Mensch" existiere und 
losgelost von seiner lebendigen Nachstengruppe ein wirkliches Dasein fuhre. Nicht ohne 
Grand jubelte die judische Jugend des Rheinlands dem "Gettosturmer" Napoleon zu, der dem 
besetzten Deutschland die Segnungen der Judenemanzipation als Fortsetzer der biirgerlichen 
Revolution aufzwang (Prinz, S. 24). 

Die einzelnen deutschen Staaten folgten langsam dem Beispiel des biirgerlichen Frankreich. 
Zu Anfang des Jahrhunderts hoben sie zwar die besonderen Einschrankungen fur die Juden 
auf, gewahrten auch ein gewisses MaB formaler Gleichberechtigung, scheuten aber vor der 
Zuerkennung des Vollburgertums immer wieder zuriick. Auf dieser Stufe blieb das preuBische 
Edikt von 1812, das bayerische von 1813, das badische von 1807 usw. Auch gegen diese 
Zugestandnisse wehrte sich das deutsche Volk. Nach verschiedenen Zwischenstufen erklarten 
die Grundrechte von 1848 die vollige Gleichheit aller Staatsburger, sie versanken aber wieder 
mit der gesamten Revolutionszeit. Am 3. Juli 1869 schlieBlich erlieB der Norddeutsche Bund 
ein Gesetz, nach dem "alle noch bestehenden, aus den Verschiedenheiten des religiosen 
Bekenntnisses hergeleiteten Beschrankungen der biirgerlichen und staatsburgerlichen Rechte" 
aufgehoben wurden, d.h. daB dem Judentum, das sich ja als "Religionsgemeinschaft" gab, der 
Weg in den Staat geoffnet wurde. Die suddeutschen Staaten waren mit ahnlichen MaBregeln 
vorangegangen oder ubernahmen die reichsgesetzliche Regelung nach 1871. Nur das 
ungeschriebene Gesetz des volkischen Instinktes wehrte sich weiter auch in der Zeit des 
Zweiten Reiches. 1918 brachte dann die Auslieferung aller politischen Moglichkeiten an die 
Masse der "Staatsburger" ohne Rucksicht auf ihre Art, wenn sie sich nur durch Besitz oder 
Bildung vor Wahlern, Behorden und Bonzen ausweisen konnten. Der Weg, den das 18. 
Jahrhundert mit seinem "modernen" Staatsgedanken, seiner Aufklarung und seinem 
Friihkapitalismus eingeschlagen hatte, fiihrte jetzt zum Ziel. Der Staat der biirgerlichen 
Gesellschaft stand den Juden offen. 

Liberalismus 

Es nimmt also nicht wunder, daB die Juden fur diesen Staat der biirgerlichen Gesellschaft 
und seine politische Gesinnung, den Liberalismus, gekampft haben. Der Rabbiner Prinz klagt 
1934 mit Recht: "Die Chance des Liberalismus ist verspielt. Die einzige politische 
Lebensform, die die Assimilation des Judentums zu fordern gewillt war, ist untergegangen" 
(S. 150). Die Juden Ernst Feder und Elbogen stellen in der Encyclopaedia Judaica iiber ihre 
politisch aktiven Volksgenossen fest: "Im ganzen uberwiegt der Liberalismus." "Juden 
standen bei der biirgerlichen 'Revolution' in vorderster Kampflinie" (Rudolf Schay: "Die 
Juden in der deutschen Politik", Berlin 1929, S. 307). Der Liberalismus mit seiner Lehre von 
der menschlichen Gleichheit und von der "Freiheit" der einzelnen ermoglichte ihnen ihr 
solidarisches Zusammenarbeiten in der Maske der neutralen einzelnen. Er niitzte ihnen. Seine 

-113- 



rationale Weltlehre entsprach ihrem Glauben, ohne daB in diesem Punkt sich die 
verschiedenen theologischen Richtungen des Judentums und auch die religios gleichgiiltigen 
Juden voneinander unterschieden. Die zivile, unheroische, handlerische, "private", 
eigensuchtige Haltung des Liberalismus entsprach der judischen Rassenart. Wer den 
Liberalismus trifft, trifft die Juden. Wer die Juden trifft, trifft den Liberalismus. Nicht zufallig 
bemuht sich die liberale Welt um die deutschen Juden nach 1933! Die Juden waren der 
Vortrupp des Liberalismus in Deutschland. 

Der Liberalismus als Haltung und Gesinnung erwuchs in den "geistreichen" Salons und in 
den gut verdienenden Bankhausern und Fabriken des 18. Jahrhunderts, also in der Welt von 
Mendelssohn, Itzig und Rothschild. Er stromte ungeformt als breite "fortschrittlich" 
empfindende Masse in das 19. Jahrhundert hinein, ohne zunachst eine feste organisatorische 
Parteibindung zu haben. Denn noch widerstanden ja die deutschen Staaten der Reaktionszeit 
dem Parteiensystem der burgerlichen Gesellschaft. 1848 in der Paulskirche wurde der 
Liberalismus zum ersten Male als eigentlich politische Bewegung aktiv. "Die Liberalen, mit 
den Juden durch wirtschaftliche Interessen und vor allem durch das gemeinsame Prinzip der 
Befreiung des Burgers verbunden" (Schay), arbeiteten schon vor der Paulskirche fur das 
Judentum. Der von ihnen beeinfluBte Rheinische Provinziallandtag hat 1843 den preuBischen 
Konig um die Judenemanzipation geoffnet. In der Frankfurter Nationalversammlung saBen 
vier Juden: der President Martin Eduard Simson, der Vizeprasident Gabriel Riesser auf der 
liberalen Rechten, Ludwig Simon aus Trier und Moritz Hartmann aus Bohmen auf der 
radikalen Linken. Eduard Simson fuhrte 1849 die Abordnung der Nationalversammlung, die 
im Namen des deutschen Burgertums dem PreuBenkonig Friedrich Wilhelm IV. die deutsche 
Kaiserkrone antrug. Einer von den drei Juden der PreuBischen Nationalversammlung von 
1848 war Johann Jacoby, der Sohn eines judischen Kaufmanns aus Konigsberg, der 
schlieBlich in Wien bei Robert Blum mitkampfte. Unter den Aufstandischen von 1848 fanden 
sich Juden ebenso wie unter den Barrikadenhelden der Franzosischen Revolution. In den 
Kampfen um die einzelnen deutschen Stadte standen die Juden ebenso auf der burgerlich- 
liberalen Seite an fuhrender Stelle wie in der Nationalversammlung. In die Lubecker 
Burgerschaft zog 1851 als erster Jude der "Demokrat" Samuel Marcus ein, nachdem das 
Revolutionsjahr 1849 die Emanzipation gegen die Burger durchgesetzt hatte. In der 
Frankfurter Konstituante saBen 1848 8 Juden. Ein wesentlicher Teil der revolutionaren 
Garung in Frankfurt drehte sich uberhaupt nur um die Judenfrage. Abgesehen von den 
Mandaten selbst saBen die Juden in den Wahlkomitees der liberalen Kandidaten, in Frankfurt 
untersttitzten sie bei der Wahl zur Paulskirche den Liberalen Jucho. Sie lieBen sich wahlen 
oder sie sorgten fur die Wahl ihnen genehmer Liberaler, denn "der heutige Jude ist ohne den 
liberalen Staat nicht denkbar" (Prinz, S. 35). Wahrend der neuen Reaktionszeit blieben sie bei 
den verschiedenen Richtungen der Liberalen. Ludwig Walesrode, der Sohn des J. E. Colien 
aus Walesrode gab 1860 "Demokratische Studien" heraus, die Arbeiten von Lassalle, 
Bamberger, Hartmann. H. B. Oppenheim, Ludwig Simon brachten. Der Jude stand bei den 
Parteien der burgerlichen Gesellschaft. 

Als sich dann nach 1860 der deutsche Liberalismus trotz seiner nie aufgegebenen 
weltanschaulichen Einheit iiber taktische Fragen spaltete und zu festen Parteien organisierte, 
blieben die Juden bei beiden Hauptrichtungen fuhrend. Fortschritt und Nationalliberalismus 
hatten sich nichts vorzuwerfen. Stolz berichtet die Encyclopaedia Judaica: "In beiden Lagern 
standen Juden an fuhrender Stelle" (Bd. N, S. 1051). Und so ist es bis zur Auflosung der 
liberalen Parteien im Jahre 1933 geblieben. Dabei ist selbstverstandlich zu bedenken, daB die 
Juden nicht immer offen als Abgeordnete der liberalen Gruppen auftraten, sondern sich oft 
mit der weniger offentlichen, aber mindestens ebenso einfluBreichen Rolle als Geldgeber, als 
AusschuBmitglied usw. begniigten, daB aber jedenfalls die judischen Wahler ihre Stimmen 

- 114- 



nicht umsonst dem Freisinn, den Nationalliberalen, den Demokraten, der Staatspartei, der 
deutschen Volkspartei gaben. 

Die Nationalliberalen standen schon zu Anfang unter judischer Fiihrang. Ihre ersten Manner 
um 1870 waren der ehemalige President der Frankfurter Nationalversammlung, Simson, der 
auch 1871 die Kaiserdeputation des Norddeutschen Reichstages fiihrte und dann geadelt 
wurde, und waren besonders Bamberger und Lasker. Ludwig Bamberger aus Mainz diente 
wahrend des Krieges 1870 Bismarck als Verbindungsmann zur liberalen Presse, nachdem er 
1848 auf dem linken Flugel der Liberalen gestanden und sich am pfalzischen Aufstand 
beteiligt, eine Zeitlang im Ausland gelebt hatte. Er konnte die nationalliberale Unterstutzung 
Bismarcks schlieBlich nicht mehr mitmachen und verlieB 1880 die Partei, um sich 1884 dem 
Freisinn anzuschlieBen. Er arbeitete besonders an der Finanzgesetzgebung des Zweiten 
Reiches mit, vergaB aber nie, daB er Jude war, wie sich aus seinem wiitenden Kampf gegen 
den Antijudaismus Heinrich v. Treitschkes zeigte. Gegen seinen parlamentarischen EinfluB 
kampften auch die "Aera-Artikel" Perrots 1875. Eduard Lasker aus Jarotschin in Posen 
kampfte im Wiener Aufstand unter Robert Blum. 1865 wurde er preuBischer Abgeordneter in 
der Fortschrittspartei, um sich 1866 den Nationalliberalen anzuschlieBen. Er wirkte bei dem 
Emanzipationsgesetz von 1869 zielbewuBt fur die judischen Belange. Obwohl die 
Nationalliberalen im parlamentarischen Spiel zum Kanzler standen, setzte er gegen den 
Willen Bismarcks entscheidende Erweichungen der staatlichen Hoheit im Reichstag durch: Er 
setzte sich fur eine Milderung der Strafjustiz ein, er stimmte 1874 auch gegen die eigene 
Partei mit dem Fortschritt gegen die Militarvorlage. Er erzwang gegen Bismarck die 
weitgehende Immunitat der Abgeordneten. Auch er trennte sich 1879 von den 
Nationalliberalen. Selbst diese groBburgerliche Partei war ihm noch zu "national" und zu 
wenig "liberal". Auch H. B. Oppenheim fand Unterschlupf bei den Nationalliberalen. Der 
groBe Fuhrer der Vorkriegszeit, Bassermann, war judisch versippt. Das nationalliberale 
Handbuch erklarte sich immer wieder grundsatzlich gegen den Antijudaismus. 

Die "Deutsche Volkspartei" der Nachkriegszeit ubernahm das judenfreundliche Erbe von 
den Nationalliberalen. Ihr Fraktionsvorsitzender Heinze antwortete 1919 dem Central- Verein 
auf seine Anfrage iiber die Haltung der Partei in der Judenfrage, "daB die Deutsche 
Volkspartei den Antisemitismus in jeder Form ablehnt und bekampft und jede 
Verallgemeinerung etwa in Einzelfallen berechtigter Vorwurfe gegen deutsche Staatsburger 
judischen Glaubens als unsachlich und ungerecht verwirft". So konnten sich die 
groBburgerlichen Juden bei dieser Partei wohlfuhlen (Ludwig Hollander: "Der 
Antisemitismus der Gegenwart", Berlin 1919, S. 8). Paul von Schwabach von der 
Bleichroderbank und Max Warburg wirkten bei ihrer Griindung mit. Der Fuhrer der 
"nationaldeutschen Juden", Max Naumann, gehorte zur Deutschen Volkspartei. Jakob Riesser, 
ein gekaufter Neffe des Gabriel Riesser der Paulskirche, President des Hansabundes, war 
1919 ihr groBer Mann. Er wurde wie vordem sein Onkel Vizeprasident des deutschen 
Parlaments, obwohl er aus einem Bankskandal keineswegs mit einwandfrei weiBer Weste 
hervorgegangen war. Aber die groBburgerliche Partei unterstellte sich willig judischer 
Fuhrung im Kampf fur das Geschaft gegen die "bodenstandigen und riickstandigen Elemente" 
des deutschen Bauerntums und des Mittelstandes. Hier sollten wirklich Besitz und Bildung 
gelten! Stresemann war durch seine Frau, eine geborene Kleefeld, dem Judentum versippt. 
Sein Schwager Kleefeld spielte in den deutsch-polnischen Beziehungen eine keineswegs 
einwandfreie Rolle. Dabei ist einem groBen "Wirtschaftsfuhrer" der Landesverrat naturlich 
viel schwerer nachzuweisen als einem kleinen Agenten. Die Juden wuBten sich in der 
deutschen Volkspartei sic her und fluchteten noch zuletzt in sie als "Rechtspartei", nachdem 
sie den Zusammenbruch der Demokraten erkannt hatten. 



115 



Ebenso unbedingt, zudem nur noch offener, verschrieben sich die Linksliberalen, die in der 
Parlamentsgeschichte, mehrfach ihren Namen wechselten, dem Judentum. Die von den 
Nationalliberalen abgesplitterten Juden Bamberger, Lasker und ihre Freunde landeten beim 
Freisinn. Die nichtjudischen Fiihrer des Fortschritts setzten sich mit Begeisterung fur die 
judische Sache ein, sie handelten in der Uberlieferung der biirgerlichen Revolution und ihrem 
Glauben an den "Menschen an sich". Eugen Richter und Virchow sahen den Kampf gegen 
den Antijudaismus als eine ihrer wichtigsten politischen Aufgaben an. Die nichtjudischen 
Mitglieder der Demokratischen Partei sind dieser Uberlieferung treu geblieben, denn der 
"demokratische" Linksliberalismus war der getreueste Huter des Erbes von Aufklarung und 
Kapitalismus, des Erbes der biirgerlichen Gesellschaft. Die radikalen Juden von 1848 standen 
spater beim Fortschritt, der so fanatisch gegen Bismarck und das preuBische Heer kampfte. 
Der Fiihrer des bayerischen Freisinns war Wolf Frankenburger aus Nurnberg. Die Deutsche 
Fortschritts-Partei des alten Osterreich zahlte zu ihren Reichstagsabgeordneten den Juden 
Licht; Ofner, Hock, Kuranda waren freisinnig. Die linksliberalen "Gewerkvereine" wurden 
von dem Juden Max Hirsch mit begriindet. Die linksliberale Zeitschrift "Nation" wurde von 
Ludwig Bamberger und Paul Nathan herausgegeben. Der Uberpatriotismus des Juden 
Maximilian Harden und seiner "Zukunft" entlarvte sich im Krieg selbst als unecht und schlug 
um in den typischen linksliberalen Defaitismus. Artur Levysohn, der Chefredakteur des 
"Berliner Tageblattes", und sein Schutzling und Nachfolger Theodor Wolff verkorperten stets 
die volksfeindliche, wehrfeindliche Politik des verjudeten "radikalen" Burgertums. 

Die Griindungsversammlung der Demokratischen Partei fand 1918 im "Berliner Tageblatt" 
auf Einladung dieses selben Theodor Wolff statt. Wolff selbst schied dann spater wieder 
formal aus der Partei aus, weil sie ihm nicht "radikal" genug war. Was er unter Radikalismus 
verstand, zeigte er zur Genuge nach seiner Emigration. Der groBe Mann der Demokraten war 
1919 der Schopfer der Reichsverfassung, der judische Staatsrechtslehrer Hugo PreuB, seit der 
Novemberrevolution Innenminister, dann preuBischer Landtag sabgeordneter und 
Reichskommissar. Der demokratische Fraktionsfuhrer war der judische Staatsrat Ludwig 
Haas aus Baden. Der friihere kaiserliche Minister Dernburg, der "formlose Schaumschlager" 
(Tirpitz), spielte bei den Demokraten eine groBe Rolle. Als es der demokratischen Partei 
schon recht schlecht ging, holte sie sich als letzte Reserve Herrn Georg Bernhard in ihre 
Fraktion, der friiher zugleich organisierter Sozialdemokrat und Redaktionsmitglied einer 
Zeitung des GroBkapitalisten Ullstein gewesen war, sich dann von Ullstein, 1908 aber 
umgekehrt von der Sozialdemokratie getrennt hatte und seit 1913 die "Vossische Zeitung" 
leitete, sich auBerdem fuhrend im Central- Verein der deutschen Staatsburger judischen 
Glaubens beteiligte. Bernhard ist stets scharf fur eine unbedingte Verstandigung mit 
Frankreich eingetreten, so daB seine Zeitung vom Volksmund den wohlverdienten Namen 
"Gazette de Foch" erhielt. Er hat seine Liebe zu Frankreich schlieBlich mit seiner 
Auswanderung nach Paris und der Herausgabe einer der ubelsten Emigrantenzeitungen, des 
"Pariser Tageblattes", gekront. Walther Rathenau, Sohn des Hofjuden und GroBindustriellen 
Emil Rathenau, wurde von den Demokraten als ihre bedeutendste Personlichkeit betrachtet. 
Er trug in sich alle innere Zerrissenheit des Assimilationsjuden und sagte von sich selbst: 
"Nachts bin ich Boise he wist." Die Unsicherheit seines Wesens, die sich in dem Ausspruch 
zeigt: "Mit mir hat der Herrgott ein Experiment angestellt, das, selbst wenn es miBlingt 
interessant war", machte ihn wahrlich nicht geeignet zur Fuhrung Deutschlands in schwerster 
-Not. Er wollte, daB die Juden ein "Furchtvolk" sind und sah ihre weltgeschichtliche Aufgabe 
in der Ausbildung hochster "Geistigkeit". So wird es verstandlich, wenn er im Herbst 1914 
fragt: "Wissen Sie, weshalb wir Krieg fuhren? - Ich weiB es nicht" (Schay, S. 287). Diese 
burgerliche, unheroische, unvolkische Haltung hinderte ihn aber umgekehrt nicht, die 
bewuBte Anartung der Juden an das deutsche Volk zu erstreben. Er ubernahm die oberste 
Organisation der Kriegsgesellschaften, die den Juden eine ungeheure Bereicherung brachten. 

-116- 



Er erstrebte einen Neuaufbau Europas von der Wirtschaft aus im Bunde mit Frankreich und 
traf sich mit Loucheur zu den ersten Abreden iiber die "Erfiillungspolitik". Anartung bedeutet 
dann eben doch Angleichung des "Mutvolkes" an das "Furchtvolk" und seine Art, durch 
Beugung unter politischen Zwang die Wirtschaft und die Seele zu retten. Rathenau glaubte, 
durch Versittlichung und Organisation von der Wirtschaft her das "Reich der Seele" aufbauen 
zu konnen. Dieses unpolitische Ziel eines messianischen Reiches ist ein typischer Ausdruck 
des verweltlichten, "Sakularisierten" Judentums, das seine stets gegenwartigen religiosen 
Gehalte nunmehr auf Kosten der Wirtsvolker in intellektualistischen Konstruktionen zu 
verwirklichen strebt. Von Walther Rathenau bis zu den kleinen Viehjuden der westdeutschen 
Dorfer, die zuverlassig die einzigen Stimmen fur die Demokraten in den Landgemeinden 
abgaben, gehorte das Judentum eindeutig zur geistigen Welt des Linksliberalismus. Es fuhrte 
und pragte die Partei, die im Konflikt mit Bismarck, in der beriichtigten "Friedensresolution" 
von 1917, in der Weimarer Verfassung, in der Erfiillungspolitik sich Denkmale ihrer 
volksfeindlichen Tatigkeit gesetzt hat. 1919 erschienen Aufrufe in demokratischen Zeitungen: 
"Die Partei des deutschen Judentums ist die Demokratische Partei." 

Die uberparteilich "liberale" Presse diente von der Zeit Sonnemanns und seiner "Frankfurter 
Zeitung", des Bismarck-"Freundes" Gumbinner und seiner "Kolnischen Zeitung" bis zur Zeit 
Georg Bernhards, Theodor Wolffs und Heinrich Simons der "Sache des Fortschritts". "Die 
nationalliberale Bewegung wurde geistig und organisatorisch von Juden stark beeinfluBt, und 
ebenso die linksliberale Bewegung des freisinnigen Burgertums" (Schay, S. 307). 

Reaktion 

Obwohl also die Hauptmasse des Judentums bei den verschiedenen Spielarten des 
Liberalismus stand, blieb eine judische Gruppe stets im Lager der Reaktion, die ja dem 
Parteiensystem des 19. Jahrhunderts keinen grundsatzlichen Widerstand entgegensetzte, 
sondern in ihm fur bestimmte Interessen spielte. Diese judische Gruppe war verhaltnismaBig 
weniger zahlreich, sie war vor allem ungreifbarer als die sich offen zum Liberalismus 
bekennenden judischen Scharen. Sie war desto gefahrlicher, weil sie vereint mit den Hofjuden 
den antiliberalen Staat von innen her schwachte. 

Interessant und nicht ungefahrlich war eine kleine Zahl von theoretischen Systematikern in 
den reaktionaren Parteien, die das konservative Gedankengut in eine feste Doktrin zu fassen 
suchten. Der getaufte Jude Friedrich Julius Stahl, vordem Schlesinger, war der Fuhrer der 
konservativen Fraktion in der preuBischen Ersten Kammer und schuf die konservative 
Ideologic Er trat 1819, in einem Jahr, in dem die Abwehr der Judenemanzipation ihren 
Hohepunkt erreichte, zum Luthertum iiber und betatigte sich dann als allerchristlichster 
Denker im Kreise der politischen Romantik mit jener merkwurdigen Unausgeglichenheit, die 
den Juden zum Umschlagen in Extreme fuhrt und ihn auch ein scheinbar gegenjudisches 
Programm in judischer Weise mit rabbinischem Scharfsinn zu intellektuellen Dogmen 
festlegen laBt. In Ortsgruppen der Deutschnationalen Volkspartei sind gelegentlich gerade 
getaufte Juden die radikalsten Verfechter einer festen Doktrin gewesen, ohne mit ihrem 
intellektuellen Konservativismus ihre Herkunft abschutteln zu konnen. 

Die reaktionaren Parteien selbst waren nicht abgeneigt, sich den Geist und auch das Geld 
der Juden zur Starkung ihrer Stellung einzuverleiben. Die Schrift des deutschnationalen 
Monarchisten Friedrich von Oppeln-Bronikowski aus dem Jahre 1920: "Unparteiische 
Priifung des Problems: Antisemitismus" mit ihrem Aufruf zur Judenduldung war typisch fur 
weite Kreise der Reaktion. Bekannt ist der Brief des Parteifuhrers Hergt an den Konsul 
Salomon Marx aus dem Jahre 1919, als dieser Jude sich von der Partei zuriickzog weil sie den 
Antijudaismus nicht klar genug ablehne: "Sie wissen iiber die Schwierigkeiten, zu einer 

- 117- 



praziseren Fassung zu kommen, genau Bescheid ... Viel richtiger wiirde es mir erscheinen, 
wenn die Herren judischer Abstammung, die auf unserem Boden stehen und sich der Partei 
auch nach auBen zurechnen, durch ihr Verhalten, durch ihre Propaganda und durch Opfer, die 
sie der Partei bringen, die von ihnen erstrebte Stellung in der Partei und die Sicherung ihrer 
Interessen bei derselben erkampften!" (Hollander: "Antisemitismus der Gegenwart", S. 9.) 
Immer wieder versuchten Juden, sich in diesem Sinne eine Stellung in der Partei zu 
"erkampfen". Die Partei nahm Halbjuden auf, gab schon 1919 der Halbjudin Anna von Gierke 
ein Mandat. 

Entsprechend den konservativen Juden gab es immer Zentrumsjuden, die nach Moglichkeit 
vorher katholisch geworden waren. Am beriichtigtsten darunter war der Kolner Bankier Louis 
Hagen (friiher Levy). Die Rabulistik der Rabbiner verstand sich mit der der Jesuiten, und 
auBerdem sah man den gemeinsamen Feind in einem volksbewuBten Deutschland. So war es 
nicht zu verwundern, "daB es den Juden viel leichter fallt, mit katholischen Kreisen als mit 
Protestanten auszukommen." Im deutschen Osterreich hielten christlich-soziale Kreise trotz 
gelegentlicher antijudischer AuBerungen einzelner Fuhrer treu ihre Hand iiber die Juden, im 
Nachkriegsdeutschland bekampfte das Zentrum fanatisch den Antijudaismus (J. Kreppel: 
"Juden und Judentum von heute", Zurich 192,5, S. 507). 

Als das Judentum sah, wie der Liberalismus vor dem Angriff der volkischen Bewegung aus 
innerer Schwache haltlos zusammensturzte, gab es als letzte Fluchtparole den Ruf zur Rettung 
in die Reaktion aus. 1932 wahlten viele Juden deutschnational. In Osterreich fanden die Juden 
Schutz vor der nationalsozialistischen Volksbewegung nur bei der verbundeten Reaktion von 
politischem Katholizismus, Monarchismus und Bandenfuhrertum. Der Wiener Oberrabbiner 
wirkte bei den amtlichen Anlassen des christlich-deutschen Standestaates ,Neu-Osterreich' 
feierlich mit. 

Der linke Flugel der reaktionaren Parteien ist judischem EinfluB stets besonders ausgesetzt 
gewesen und hat sich oft in Zwischenformen dem Nationalliberalismus angeglichen. So 
bestand im Zweiten Reich das Zwittergebilde der "Freikonservativen". Zu ihm gehorte der 
getaufte konservative Ideologe und Nationalokonom Otto Arendt, gehorten vor allem die 
beiden judischen, getauften Minister der Bismarckzeit, Friedberg und Friedenthal. Heinrich 
von Friedberg, Erzieher des Kronprinzen Friedrich, war dreizehn Jahre lang preuBischer 
Justizminister. Die Judengegner erhoben schwere Vorwurfe gegen ihn in einer um 
Bleichroder spielenden Meineidssache. Karl Rudolf Friedenthal, ehemaliger "evangelischer" 
Zentrumsabgeordneter (!), war 1874-1879 preuBischer Landwirtschaftsminister. Er war der 
Grander der Freikonservativen Reichspartei. Das freikonservative Organ, "Die Post", gehorte 
dem Juden Strousberg. In der Weimarer Republik schieden spater wieder die offenen 
Judenfreunde unter Fuhrung gerade der Manner wie Lindeiner und Hergt, die auf dem ersten 
Parteitag gegen den volkischen v. Graefe gekampft hatten, aus und versuchten, als 
"Volkskonservative" ein ahnliches Zwischengebilde wie die friiheren Freikonservativen zu 
schaffen. 

Die marxistischen Parteien 

Die Juden in Deutschland waren nicht nur die entschiedensten und klarsten Trager der 
Parteien der burgerlichen Gesellschaft, sondern sie waren ebenso einfluBreich in der 
marxistischen Bewegung, die vorgab, die burgerliche Gesellschaft uberwinden zu wollen. Es 
konnte scheinen, als bestehe eben doch Todfeindschaft zwischen Juden und Juden, als sei der 
Gegensatz zwischen "Bourgeois" und marxistischem "Proletariat" scharfer gewesen als die 
Einheit im Judentum. 



118 



Dieser Gegensatz ist aber nur ein Scheingegensatz. Der Marxismus gehort seinem Gehalt 
nach mit dem Liberalismus unloslich zusammen und ist aus ihm geboren. Sombart, Sorel und 
viele andere haben nachgewiesen, daB "der proletarische Sozialismus ein echtes Kind der 
biirgerlichen Aufklarung" ist. So wie die Aufklarung selbst steht er im Schatten des 
Judentums. Was in der liberalistischen Aufklarung an judischem EinfluB vorhanden war, 
sprach auch vom Marxismus aus die Juden an. Auch im Marxismus gait als letzter und 
hochster Wert "der Mensch" im bindungslosen Sinne des Liberalismus. Auch im Marxismus 
kann sich das Judentum unter der Deckung der Lehre von der allgemeinen 
Menschengesellschaft glanzvoll behaupten. Liberale und marxistische Juden stritten zwar 
(wie die Schriftgelehrten der judischen Religion) iiber Geschichtsauslegungen, aber sie 
verstanden sich doch. Georg Bernhard konnte mit Siegfried Aufhauser etwas anfangen. Der 
Ansatz im Denken Walther Rathenaus gleicht der Denkweise von Karl Marx. So wie man 
nicht nur im Liberalismus, sondern auch in der Reaktion saB, so riickversicherte man sich auf 
der anderen Seite beim Marxismus. Bei jeder Losung, die eine politische Partei des 19. 
Jahrhunderts fur Deutschland versucht hatte, waren die Juden gesichert und entscheidend 
beteiligt gewesen. 

AuBer dieser inneren Gleichheit von Marxismus und Liberalismus finden aber die Juden 
besondere Moglichkeiten im Marxismus, die sie naturnotwendig in seine Reihen Ziehen. Der 
Marxismus hat eine klare, dogmatise he Sy sterna tik, die nicht nur von judischen 
Intellektuellen geschaffen, sondern auch von anderen Juden begriffen wird, so wie auf der 
anderen Seite der Jude Stahl das systematische Gedankengebaude fur die Reaktion schuf. Die 
marxistische Lehre mit ihrer scharfen gedanklichen Logik spricht ein vom Talmud erzogenes 
Volk unmittelbar an, wahrend der Liberalismus sich doch noch haufig um dogmatische 
Formulierungen zu driicken versuchte. 

Dazu war der Marxismus frei von den burgerlich-nationalen Bindungen, die den 
heimatlosen Juden schon bei den Demokraten, noch viel mehr bei den Nationalliberalen eben 
doch immer wieder storten. Er war reine Heimatlosigkeit, reine Gesellschaftslehre ohne 
volkische Bindung, reine Lehre vom Besten des "natiirlichen Menschen", in dem es dem 
Juden darin kraft seines verschwiegenen Zusammenhalts besonders gut gehen sollte. Der 
Marxismus ubernahm den HaB eines Heine gegen Deutschland und verschrieb sich der 
Heimat der "Menschenrechte", die er bald in Frankreich, spater in RuBland sah. Er legte die 
storenden nationalen Vorurteile ab. 

Im Marxismus konnte sich das lange aufgesammelte Ressentiment der Juden gegen ihr 
deutsches Wirtsvolk mit dem HaB des Klassenkampfes entladen. Der HaB gegen die Fremden 
und ihre Werte, der HaB gegen all das, was man selbst nicht sein konnte und auch nicht sein 
wollte, konnte sich hier loslassen. Welche Genugtuung, wenn man sogar deutsche Menschen 
dazu brachte, die Uniformen zu hassen und zu beschimpfen, die dem Judentum den Inbegriff 
des feindlichen, heldischen "preuBischen" Wesens darstellten. Hier im Marxismus brauchte 
man auf keinerlei burgerliche Sentimentalitat Rucksicht zu nehmen, sondern konnte 
gerechtfertigt von der dogmatischen Lehre iiber die Dinge herfallen, die Deutschland heilig 
und Juda verhaBt oder lacherlich waren. 

SchlieBlich war der Marxismus noch mehr eine judische Ersatzreligion, als es der 
Liberalismus sein konnte. Die Denkweise der judischen Lehre, der Glaube an das 
messianische Reich, an das Heil auf Erden, spiegelt sich in den phantastischen 
Zukunftshoffnungen des Marxismus, die ein Paradies auf dieser Welt schaffen, das Leid 
verbannen, den Kampf alles Lebendigen als oberstes Gesetz ausschalten wollen. Zwar glaubte 
auch der Liberalismus, mit seinem Reich der Freiheit und Gleichheit ein Ende der Geschichte 

-119- 



erreicht zu haben, aber er wankte immer wieder in seiner messianischen Uberzeugung und 
hatte auBerdem bei den fuhrenden Mannern der kapitalistischen Wirtschaft keine Zeit, sich 
den Gang zum Paradies griindlich zu iiberlegen. Der Marxismus dagegen lieferte eine 
ausgebildete Theologie der Weltalter die bald in das Paradies ausmunden und damit die alte 
Hoffnung des judischen Volkes erfullen sollten. Was fiir die Rabbiner das messianische Reich 
war, das wurde den Marxisten die klassenlose Gesellschaft. Die Juden waren gewohnt, in 
diesen Gedanken zu leben und von einem Ende der Geschichte in der Herrschaft des 
auserwahlten Volkes zu traumen. Der Marxismus verhieB ihnen ein Reich des Heils. 

So widerspricht der starke judische Anteil am Marxismus keineswegs dem EinfluB auf die 
burgerlichen Parteien, sondern er folgt selbstverstandlich aus den Griinden fiir diesen EinfluB. 
Die Juden sind nicht, wie sie gelegentlich behaupten, durch den Druck ihres Wirtsvolkes nach 
"links" getrieben worden. Die judischen Marxisten haben sich nicht erst unter dem Eindruck 
eines deutschen Antijudaismus dem Marxismus in die Arme geworfen. Sondern der 
Marxismus entsprach von Anbeginn an ihrem Wesen und ihrer Art. Sie folgten ihrer Natur, 
wo sie ihm folgten. Die Juden wurden aus Notwendigkeit "rot". "Nur Kenner wissen, wie weit 
die rote Assimilation in der judischen Jugend fortgeschritten war" (H. J. Schoeps: "Wir 
deutschen Juden", Berlin 1927, S. 31). Seit vierzig Jahren stehen die Juden "uberwiegend in 
den Linksparteien" (A. Peyser: "Nationaldeutsche Juden und ihre Lasterer", Berlin o. J., S. 6). 

Die Erzvater 

"Fraglos ist die Rolle der Juden, die die theoretische Fundierung des Sozialismus schufen, 
bedeutend" (Prinz, S. 44). Die Erzvater der marxistischen Lehren, die Begriinder der Theorie 
waren Juden. 

Karl Marx selbst ist einmal "der groBte Jude seines Jahrhunderts" genannt worden, seine 
"geistige Gestalt war die der alten Propheten" (Schay, S. 18/19). Sombart hat ausfiihrlich das 
Judentum dieses Stifters der modernen Gegenreligion dargestellt ("Der proletarische 
Sozialismus", Jena 1924, S. 59 bis 73). Beide Eltern stammten aus Rabbinerfamilien, der 
Vater, friiher Mardochai, lieB sich als Rechtsanwalt in Trier taufen. Die Familie war "krank an 
Leib und Seele", "wurzellos", "Ohne sicheren Standpunkt im Leben". Friihreif wird Karl 
Marx mit schwer verdaulichem Lesestoff uberfuttert. Er bleibt in seinem ganzen Leben ein 
nur intellektuell lebender Mensch und schreibt sich in einem Emigrantendasein den HaB aus 
der Seele. Er war ein "disaquilibrierter Assoziationsjude" (Sombart). Herrschsucht, 
Ressentiment, Intellektualismus und innere Zerrissenheit sind ihm von seiner Rasse als Erbe 
hinterlassen worden. 

Seine Lehre entspricht seiner Herkunft. Sie will die geschichtliche Wirklichkeit aus ihr 
selbst deuten, um sie umgestalten zu konnen. In Wahrheit aber faBt sie nicht die Wirklichkeit, 
sondern eine von Marx in die Wirklichkeit hin-eingesehene Theorie, die den Notwendigkeiten 
seiner eigenen Art entspricht. Sie ist in ihrem Wesen judisch. Ihr Sieg niitzt dem Judentum. 
Sie findet sich in vielen Schriften, die eine "Kritik" von irgend etwas sind, im 
"Kommunistischen Manifest" von 1848 und im "Kapital", dessen erster Band 1867 erschien. 

Sombart hat richtig als den Kern des Marxismus eine materialistische Lebensauffassung 
dargestellt, und zwar nicht nur den beriihmten "historischen Materialismus" als eine Abart der 
dialektischen Geschichtsphilosophie, sondern den wirklichen, grob-sinnlichen Materialismus 
eines Handlervolkes, dem das Leben des privaten Einzelnen das hochste Lebensgut ist. Die 
Aufgabe der Weltgeschichte ist die Forderung eines im sinnlichen Sinne moglichst reichen 
Lebens fiir moglichst viele Menschen. Den burgerlichen Wunsch nach dem moglichst 
ungehemmten Sichausleben der Einzelnen hegt auch der Marxismus. Sein Wunschbild der 

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Weltgeschichte entspricht den groben Traumen der judischen Lehre. Die klassenlose 
Gesellschaft soil als Reich Gottes in diesem judischen Sinne errichtet werden, das ist der 
"sittliche" Auftrag der Weltgeschichte. Die politische Geschichte der Erde folgt nicht ihrem 
eigenen gottgegebenen Gesetz, sondern sie ist der moralischen Wertung unterworfen, ob sie 
dem Kommen des Zukunftsreiches, des Reichs des Gliicks der Masse dient oder nicht. Alles 
geschichtliche Geschehen wird mit dem MaBstab des privaten Glucksstrebens gemessen, 
dieses selbst zur sittlichen Aufgabe erklart. Der "wissenschaftliche" Marxismus enthalt als 
Kern diesen prophetischen Glauben und Wunsch. 

Aus diesem materialistischen Willen ergibt sich dann die "wissenschaftliche" Behauptung, 
daB die Geschichte von den Interessenkampfen der Menschengruppen getragen werde, die um 
ihr "Gliick", d.h. um ihr Wohlergehen stritten. Marx faBt in der "Kritik der politischen 
Okonomie" seine "materialistische Geschichtsauffassung folgendermaBen zusammen: "Die 
Gesamtheit der Produktionsverhaltnisse bildet die okonomische Struktur der Gesellschaft, die 
reale Basis, worauf sich ein juristischer und politischer Uberbau erhebt, und welcher 
bestimmte gesellschaftliche BewuBtseinsformen entsprechen. Die Produktionsweise des 
materiellen Lebens bedingt den sozialen, politischen und geistigen LebensprozeB uberhaupt. 
Es ist nicht das BewuBtsein der Menschen, das ihr Sein, sondern umgelehrt, ihr 
gesellschaftliches Sein, das ihr BewuBtsein bestimmt. Auf einer gewissen Stufe ihrer 
Entwicklung geraten die materiellen Produktivkrafte in Widerspruch mit den vorhandenen 
Produktionsverhaltnissen oder, was nur ein juristischer Ausdruck dafur ist, mit den 
Eigentumsverhaltnissen, innerhalb deren sie sich bisher bewegt haben. Aus 
Entwicklung sformen der Produktivkrafte schlagen diese Verhaltnisse in Fesseln derselben 
um. Es tritt dann eine Epoche sozialer Revolution ein ... Eine Gesellschaftsform geht nie 
unter, bevor alle Produktivkrafte entwickelt sind, fur die sie weit genug ist, und neue, hohere 
Produktionsverhaltnisse treten nie an die Stelle, bevor die materiellen Existenzbedingungen 
derselben im SchoB der alten Gesellschaft selbst ausgebriitet worden sind." Also die 
Geschichte wird von den wirtschaftlichen "Produktionsverhaltnissen" bestimmt, nicht vom 
Menschen (S. 11 f.). Die gesamte Geschichte ist eine Geschichte von wirtschaftlich bedingten 
Klassenkampfen. Geschichtliche Leistungen werden vom "Interesse" der Einzelnen diktiert. 

Alle nichtokonomischen Verhaltnisse der Menschen sind also bloBer "Uberbau" iiber der 
wirtschaftlichen Wirklichkeit. Religion, Staat, Familie, Kultur werden nur von der 
herrschenden Gesellschaftsklasse benutzt. Sie sind also in der Geschichte unwichtig vor der 
uberragenden Bedeutung der Wirtschaft und des materiellen Glucksstrebens. Sie sollen im 
Zukunftsreich nur so weit bleiben, als sie den Interessen des Einzelnen dienen. Der Staat soil 
erniedrigt werden zu einem Ordnungssystem zwischen anarchistisch freien Einzelnen, wenn 
er einmal als Waffe in der Hand des Proletariats seinen Dienst fur den Umsturz der 
Gesellschaft getan haben wird. Der gegenwartige Staat hat keine Wurde, so wenig wie die 
gegenwartige Familie oder Kultur, sondern er ist nur ein Instrument der herrschenden Klasse, 
die mit seiner Hilfe die Arbeiterschaft niederhalt. 

Wahrend also die Scheidungen von Staat und Familie bekampft werden, richtet sich der Ruf 
des Marxismus an die Klassen, an die "Proletarier aller Lander". Nicht das Volk, sondern die 
Klasse ist der echte Trager der Geschichte. Wenn die Klasse nur durch die marxistischen 
Apostel einmal von der Verdummung ihrer Fuhrer befreit worden ist, wenn sie die 
"Ideologien" von Vaterland, Familie, Bindung sich abgewohnt hat, wenn sie durch eine 
einsichtige Minderheit aus ihren Fesseln der Unwissenheit gerettet worden ist, dann wird sie 
zur Revolution antreten und das Erbe der Welt ubernehmen. Marx sieht richtig die schamlose 
Ausbeutung der Arbeiterschaft durch den Kapitalismus, und niemand darf diese Tatsache der 
Ausbeutung bestreiten. Dann aber findet er den Grand zu dieser Ausbeutung in einer 

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nationalokonomischen Theorie, der Lehre vom "Mehrwert", nach der die Arbeitskraft des 
Arbeiters iiber das zu seinem sinngemaBen Unterhalt notige MaB vom Kapitalisten in seine 
eigene Tasche gesteckt wird. Der Lohn betragt also gerade nur so viel, daB der Arbeiter leben 
und seine Arbeitskraft erhalten kann. Der weitere Lohnanteil wird rauberisch einbehalten und 
zur Bereicherung der kapitalistischen Minderheit benutzt. Die Mehrwertstheorie ist von der 
Nationalokonomie selbst scharf kritisiert worden, man hat vor allem auf den von Marx nicht 
beachteten Unterschied von Produktionskapital und arbeitslosem Kapital hingewiesen. 
Bestritten werden muB aber vor alien Dingen, daB der Lohnraub das "Gesetz" einer 
Wirtschaftsordnung und nicht vielmehr der Fehler der sie fuhrenden Menschen ist. Der 
Lohnraub traf als Tatsache weithin zu, er war aber ein Vergehen und nicht ein naturlich ans 
den Produktionsverhaltnissen folgendes Gesetz. Die von ihm Betroffenen werden durch die 
Tatsache ihres Leidens und durch die Aufklarung iiber die Grande ihrer Not noch lange nicht 
zu einem Trager der Geschichte formiert, sie werden hochstens zu einer ungeschichtlichen 
Revolte angestachelt oder aber, und das ist der eigentliche Sinn des Marxismus, sie erheben 
sich gegen den vermeintlichen Grand ihres Elends im Dienst, zu Nutzen und unter Leitung 
von einer kleinen Gruppe "einsichtiger" Fuhrer, von einer Diktatur der Intellektuellen, die 
dann den Juden zufallt. 

In dem nationalokonomischen und soziologischen System des Marxismus wird stets mit der 
Abstraktion des von wirtschaftlichen Interessen bestimmten Menschen gearbeitet, den es in 
Wirklichkeit gar nicht gibt. Auch die Industriearbeiter der Volker wurden nie von ihren 
"wirtschaftlichen Interessen", gerade trotz ihrer wirtschaftlichen Macht, bestimmt, sondern sie 
widerstrebten dem AusgestoBensein aus der volkischen Gemeinschaft durch die Gliederung 
nach den Werten der burgerlichen Gesellschaft mit aller Verzweiflung, sie wollten gerade 
Volksgenossen bleiben. Mit Volksgruppen, die noch viel dichter in der Uberlieferung der 
volkischen Sitte leben als die stadtischen Industriearbeiter, z. B. mit den Bauern, kann die 
marxistische Theorie nichts anfangen. Sie kann nur auf ihre Ausrottung hoffen. Der 
Neuaufbau der Gesellschaft aus den untereinander gleichen Wirtschafts- und 
GenuBmenschen, das ist das Ziel des Marxismus; nur durch eine Verwirklichung dieses Zieles 
behauptet der Marxismus, die in jeder anderen Ordnung fortdauernde Ausbeutung endlich 
heilen zu konnen. Der Marxismus ubernimmt also die liberale Lehre vom "Menschen an sich" 
und verflacht sie noch weiter. Er ist noch abstrakter, noch materieller, - noch judischer als der 
Liberalismus. 

Die schlieBliche Verwischung aller volkischen Unterschiede, die Absetzung der staatlichen 
Hoheit, das zivile, unheldische Lebensideal im Endziel des Marxismus dienen den judischen 
Interessen. Der von diesem Endziel aus geforderte Klassenkampf mit seiner Zersetzung der 
volkischen Schlagkraft, mit seiner Hochstbewertung der wirtschaftlichen Verhaltnisse als 
Zwischenstadium auf dem Weg zum Paradies dient auch judischen Interessen. Wo der 
Mensch mit marxistischem MaBstab gemessen wird, da kann der Jude allemal einer guten 
Note sicher sein. Vor allem bringt er ja das helle Gehirn fur die Einsicht "von kommenden 
Dingen" mit, empfiehlt sich also als Fuhrer. 

Marx hat sich selbst zur Judenfrage geauBert. Er stimmt Bauer, gegen den er seine Schrift 
geschrieben hat, zu, daB man einen "religiosen Gegensatz" nur unmoglich machen konne, 
indem man "die Religion aufhebt" ("Zur Judenfrage", bei Rowohlt 1919, S. 9). Er will aber 
diesen Gegensatz nicht nur im staatlichen Recht, sondern auch in der gesellschaftlichen 
Wirklichkeit aufheben, denn die Religion ist nicht die Ursache, "sondern nur noch ein 
Phanomen der menschlichen Beschranktheit". Die "religiose Befangenheit", wie er die 
Sonderstellung der Juden zu nennen beliebt, folgt aus der gesellschaftlichen Gliederung, in 
der dem Juden die Rolle des wichtigsten Kapitalisten zugeteilt ist. Er tragt diese Rolle nicht 

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kraft seiner volkischen Eignung, sondern - so muB es nach der materialistischen 
Geschichtsauffassung sein - seine volkische Eignung und seine Glaubenslehre ist erst die 
Folge seiner gesellschaftlichen Lage. Marx iibernimmt also hier die Behauptung des gesamten 
Judentums, daB es erst durch Druck von auBen in seine Rolle der Ausbeuter hineingedrangt 
worden sei. Wohl sieht er den Juden seiner Zeit als den Trager des Geistes von Geld und 
Schacher und benennt die Juden mit unzweideutigen Ausdriicken, aber er will die als Juden j a 
unschuldigen Juden nicht deshalb ausschalten, sondern emanzipieren, allerdings emanzipieren 
von ihren eigenen "judischen", d.h. fur ihn nur kapitalistischen Eigenschaften. In der 
klassenlosen Gesellschaft soil es keine Juden mehr geben und vor allem auch keine 
Judengegner, sondern nur noch vorurteilsfreie "Menschen". Hier liegt wieder die Behauptung 
des Liberalismus vor, daB man die Juden "als Menschen", aber nicht "als Nation" 
emanzipieren wolle. Gerade "als Mensch" behauptet sich der Jude eben doch "als Nation". 

Was nicht "Mensch" werden, sondern Deutscher bleiben wollte, verfolgte Marx mit 
ingrimmigem HaB. Er kannte keine Werte jenseits des Intellektuellen und des Okonomischen. 
PreuBen, das noch am ehesten dem 19. Jahrhundert und seiner burgerlichen Gesellschaft 
widerstand, damit der notwendigen Vorstufe zur klassenlosen Gesellschaft, dem 
Kapitalismus, sich nicht ganz auslieferte und so das Marxsche System von "Gesetzen" durch 
seine soldatische Staatsidee Lugen strafte, erhalt von Marx die Note: "Etwas Lausigeres hat 
die Weltgeschichte nie produziert." Fur Marx ist Junker Bismarck "eine mittelmaBige 
Kanaille"! (Sombart, S. 69.) 

Dieses Geschimpfe gegen PreuBen zeigt bis in die Sprache hinein das echte Judentum bei 
Marx. Sein Schimpfstil gleicht dem Gekeife der Rabbiner. Er ist "echt judische Chutzpe". "Es 
ist wahrhaft grauenhaft, welche durch und durch zerfressene Seele in Marx gehaust hat." Und 
dieser Mann schuf die Lehre, fur die eine verfuhrte deutsche Arbeiterschaft marschierte! 

Als Gesamterscheinung ist Marx Rathenau nicht unahnlich, und Schay gibt nicht zufallig 
seine Reihe politischer Judenbiographien den Namen "von Marx bis Rathenau". Bei beiden 
besteht der vollkommene innere Zerfall. Beide leben vom Intellekt her. Beide wollen die Welt 
von einer wirtschaftlichen Abstraktion her gestalten, Rathenau vom "internationalen 
Privatsyndikat", Marx von der "klassenlosen Gesellschaft". Beide leugnen die Wirklichkeit 
volkisch-politischen Lebens. Beide erstreben ein messianisches Reich des "Menschen", ein 
"Reich der Seele". Beide behaupten, keine Juden sein zu wollen, und dienen judischen 
Interessen und verkorpern judisches Wesen. Beide greifen deutsche Werte an. Demokrat und 
Sozialist, Kapitalist und Proletarierfuhrer gleichen sich in ihrem Judentum, in ihrem 
fremdlandischen Angriff auf Deutschland. 

Neben Marx sind andere Erzvater des Marxismus weniger wichtig. Die meisten von ihnen 
haben dann schon praktisch in marxistischen Parteien gewirkt und ihr Gewicht nicht vor allem 
auf die Ausbildung der Lehre geworfen. Aber jedenfalls sind die weiteren entscheidenden 
Beitrage zur Lehre stets wieder von Juden geleistet worden. 

Der Begriinder der deutschen sozialdemokratischen Organisation war Ferdinand Lassalle, 
geboren in Breslau als Sohn des judischen Kaufmanns Heimann Lassal. Seine Uberspanntheit 
zeigte sich schon in der Jugend, wo er von der Schule gewiesen wurde, weil er die 
Unterschrift seines Vaters auf einem Schulzeugnis falschte. Als 15jahriger traumte er davon, 
"an der Spitze der Juden, mit den Waffen in der Hand, sie selbstandig zu machen". Das 
BewuBtsein, einem Knechtsvolk anzugehoren, war fur ihn die wesentliche Triebkraft der 
revolutionaren Aktivitat. Er trieb sich zwischen Agitation und Liebesabenteuern durch die 
Welt und fiel im Duell um eine Frau. Er sah scharfer als Marx die deutsche Wirklichkeit und 

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hatte ein besseres organisatorisches Talent. Sein "Allgemeiner deutscher Arbeiterverein" von 
1863 vereinigte sich 1875 in Gotha mit der von Bebel und Liebknecht gegriindeten 
"Sozialdemokratischen Arbeiterpartei". 

Moses HeB aus Bonn, der "Kommunistenrabbi" (Ruge), gehort zu den friihen Theoretikern, 
deren EinfluB spater von Marx selbst ganz uberschattet wurde. Er war noch abstrakter und 
noch judisch-theologischer als Marx in seinen Lehren. Er glaubte, daB sich die Geschichte auf 
einen "Geschichtssabbath" hin entwickle und daB die Juden als Ferment der Geschichte die 
weltgeschichtliche Aufgabe hatten, die Messiaszeit des "Sozialismus" vorzubereiten. Er haBte 
mit der ganzen Wucht des Intellektuellen jede naturgebundene Glaubigkeit, jede 
naturgebunden, artechte Welt und predigte scholastisch und prophetisch das Reich des Geistes 
und der Moral. 

Die Sozialdemokratie 

Der Marxismus schuf sich in Deutschland die politische Organisation der Sozialdemokratie. 
Die alten judischen Staatsfeinde wie Marx selbst und wie der Linksliberale von 1848, Jacoby, 
gehorten ihr in der Friihzeit an. Es gelang der Sozialdemokratischen Partei, die deutsche 
Arbeiterbewegung, die Tragerin des gesunden Lebenswillens der in die junge Industrie 
abgedrangten deutschen Volkskraft war, mit den Lehren der judischen Denker zu durchsetzen 
und die Gewerkschaften deutscher Menschen in der Partei den judischen Intellektuellen zu 
unterstellen. Die deutsche Masse folgte gehorsam, denn ihre eigenen Volksgenossen zeigten 
ihr keinen Ausweg aus der Verelendung, sondern fanden sich im Liberalismus von Besitz und 
Bildung oder in reaktionarer Sturheit ja auch mit judischen "Wirtschaftsfuhrern" liberaler 
Gesinnung, mit Hofjuden und Halbjuden zusammen. Die Fuhrung iiber die verlassene 
deutsche Masse ubernahmen die Juden. "Ideologic und Organisation der Sozialdemokratie 
sind ohne die Mitwirkung judischer Schopferkrafte nicht denkbar" (Schay, S. 307). Die 
judische Fuhrung verstand es, der deutschen Arbeiterschaft einzureden, daB ein Angriff auf 
das Judentum ein Angriff auf sie selbst sei. Die Juden freuten sich iiber die 
"sozialdemokratische Abwehr gegen die Hakenkreuzler, die indirekt auch den Juden zugute 
kommt" (Kreppel: "Juden und Judentum von heute", S. 523). Als 1922 der judische 
GroBkapitalist Rathenau von deutschen Patrioten erschossen wurde, sahen sich die 
sozialdemokratischen Arbeiter selbst angegriffen, und sinnlos floB deutsches Blut in den 
StraBen. 

Innerhalb der Sozialdemokratie standen die Juden meist auf dem "linken" Flugel. Sie waren 
die eigentlichen Drahtzieher bei der Abspaltung der Unabhangigen Sozialdemokraten im 
Jahre 1917, die ihre marxistische Doktrin noch viel hoher iiber das Lebensinteresse des 
kampfenden deutschen Volkes stellten, als es die Sozialdemokraten ohnedies schon taten. Seit 
der Wiedervereinigung der feindlichen Briider im Jahre 1922 haben gerade die ehemaligen 
"unabhangigen" Juden die Gesamtpartei in alien entscheidenden Dingen gefuhrt. 

Eduard Bernstein aus Berlin trat zwar 1877 aus dem Judentum aus, hat sich aber "stets ein 
starkes judisches ArtbewuBtsein bewahrt" (Schay, S. 202). Er trat 1870 nach dem Sturz 
Napoleons fur einen sofortigen Verstandigungsfrieden" mit der franzosischen Republik ein. 
Er wurde 1872 Parteimitglied, war Bankbeamter bei Rothschild und ubernahm wahrend der 
Zeit des Sozialistengesetzes zuerst in Zurich, dann in London die Redaktion des 
Emigrantenblattes "Sozialdemokrat", dessen illegale Einschmuggelung nach Deutschland der 
Jude S. Motteler besorgte. Seit 1896 arbeitete er theoretisch am Ausbau der marxistischen 
Lehre und erf and den sogenannten "Revisionismus", der die inzwischen nicht eingetroffenen 
Prophezeiungen des Stifters aus dem Marxismus ausschaltete und die Sozialdemokratie einen 
opportunistischen Zwischenweg fuhren wollte. 1902 wurde Bernstein Reichstagsabgeordneter 

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und blieb es bis in die Zeit der Weimarer Republik. 1915 erlieB er mit den Juden Haase und 
Kautsky den wehrfeindlichen Aufruf: "Das Gebot der Stunde" und half dann bei der 
Griindung der Unabhangigen. 1918 wurde er Abgeordneter im Reichsschatzamt. 

Sein theoretischer Widersacher bei dem Rabbinergezank urn den "Revisionismus" war der 
Jude Karl Kautsky aus der Tschecho-Slowakei, der die eigentlich marxistische Linie 
fortzusetzen behauptete und auch den NachlaB von Marx herausgab. Auch er wurde ein 
Fuhrer der Unabhangigen und beteiligte sich in Untersuchungsausschussen und 
Veroffentlichungen an der Kritik der deutschen Vorkriegs- und Kriegspolitik, goB Wasser auf 
die Muhlen der Feinde. Er ubernahm die Veroffentlichung deutscher diplomatischer Akten. 

Hugo Haase, judischer Rechtsanwalt aus Konigsberg, seit 1897 im deutschen Reichstag, 
muBte am 4. August 1914 widerwillig als Fraktionsfuhrer die Erklarung der Sozialdemokratie 
fur die Kriegskredite verlesen, obwohl er in der Fraktion diesem BeschluB heftig 
widersprochen hatte. Er bildete aber schon 1916 eine "pazifistische Fraktionsgruppe" in der 
Partei und wurde 1917 der Fuhrer der landesverraterischen Unabhangigen. In der 
Novemberrevolution erschien er als einer der "Volksbeauftragten", er wurde 1919 erschossen. 

Ein zweiter judischer "Volksbeauftragter" war der Mehrheitssozialist Otto Landsberg, der in 
Versailles fur Deutschland sprach. Innenpolitisch war er Etatsachverstandiger der 
Sozialdemokratie wie nach ihm der Jude Hertz. 

Juden und Marxisten wiesen oft auf den Mannheimer judischen Abgeordneten Ludwig 
Frank hin der im Felde fiel. Er war opportunistisch in der Innenpolitik und verabredete 1905 
im badischen Landtag ein Zusammengehen mit den Liberalen gegen das Zentrum. Obwohl er 
1914 als Kriegsfreiwilliger fiel, war er uberzeugter Pazifist, was er noch 1913 auf einem 
Treffen mit franzosischen Genossen in Basel bekundete. Der Judenfreund Schay stellt fest, 
daB er den Tod vor dem Feinde "aus Enttauschung" gesucht habe (S. 228). 

Die Novemberrevolution machte den Juden Paul Hirsch zum preuBischen, den Juden 
Gradnauer zum sachsischen Ministerprasidenten. Im Berliner Revolutionaren Vollzugsrat 
saBen 1919 83 % Juden. Als ein deutschblutiger Vertreter namens Strobel gegen diese 
Tatsache protestierte, flog er hinaus (Bernhard Funck: "Der judische EinfluB in Deutschland", 
Munchen 1920, S.24). Wahrend der Revolutionszeit waren die fuhrenden Posten der 
Mehrheitssozialisten zu 18, die der Unabhangigen zu 65 % mit Juden besetzt. Als die 
Revolutionsregierung am 27. Juli 1919 den militarischen Abteilungschefs im 
Kriegsministerium Bevollmachtigte des Unterstaatssekretars zur Uberwachung beigesellte, da 
waren unter den 8 Beauftragten 7 Juden: Goldschmidt, Rieswandt, Lowy, Schlesinger, 
Watschipky, Zucker, Brunn, Riepenhausen, Der Jude Paul Levi betatigte sich im 
Ausschnuffeln der Geheimnisse der deutschen Kriegfuhrung. Der Jude Kurt Rosenfeld wurde 
als Sozialdemokrat preuBischer Justizminister. Der Wiener judische Frauenarzt Rudolf 
Hilferding wurde Reichsfinanzminister und versagte klaglich im Kabinett Hermann Muller. 

Besonders beriichtigt fur seine zersetzende Tatigkeit war der judische Abgeordnete Oskar 
Colin, der im UntersuchungsausschuB gegen Hindenburg und Ludendorff saB und der sich im 
preuBischen Landtag eifrig fur die Ostjuden einsetzte. 

Ein typischer "Arbeitsfuhrer" war der judische Literat Kurt Eisner. Er arbeitete fur die 
"Frankfurter Zeitung", studierte in Marburg bei dem judischen Philosophen Cohen. Aus 
Wehrfeindlichkeit trat er den Unabhangigen bei und bildete in Munchen das Zentrum der 
Kriegsgegnerschaft. Im Januar 1918 hetzte er zum Munitionsarbeiterstreik. Er verfaBte noch 

-125- 



im Kriege eine Resolution: "Wir werden unsere Herrschenden, die Verantwortlichen des 
Weltkrieges, zur Rechenschaft Ziehen." Am 7. November 1918 war der Literat Eisner 
Vorsitzender des Munchener Arbeiter- und Soldatenrates, am 9. November bayerischer 
Ministerprasident. Weil ihm die Berliner rote AuBenpolitik noch immer zu "national" war, 
bekannte er sich als Foderalist und trat von Bayern aus fur ein "freies Schuldbekenntnis" 
Deutschlands am Weltkriege ein. Auf der Berner Sozialistenkonferenz sprach er iiber die 
deutsche Pflicht zur Reparationsleistung. 

Der Herd der marxistischen Korruption in der spateren Zeit der Weimarer Republik lag 
besonders bei dem Juden Heilmann, der das sozialdemokratische Nachrichtenburo und damit 
zu einem wesentlichen Grade die Parteipresse beherrschte. Er war der Freund und Schutzer 
der Barmats und iibte eine riicksichtslose Protektionswirtschaft in der Verwaltung aus. 
Innerhalb der Partei begann eine Cliquenwirtschaft wie in einem Kahal! 

Die Sozialdemokratie durchsetzte die Verwaltung mit judischen Beamten. In der 
Pressestelle der preuBischen Staatsregierung traten die Juden GoBlar, Scherek und Peiser auf. 
In Frankfurt wurde in der Revolution der Jude Sinzheimer Polizeiprasident, in Essen Levy, in 
Berlin spater der Jude WeiB Vizepolizeiprasident. Das Berliner Schulwesen wurde dem Juden 
Lowenstein uberantwortet. In der Provinz teilten sich sozialdemokratische und demokratische 
Juden die Amter der Stadtverwaltungen mit dem Zentrum. 

Bei dem sozialdemokratischen Verlag Dietz war 1927 die Halfte aller Autoren: 48 von 96, 
judisch. Die Juden Kautsky, Goldenbach-Rjasanow, Bernstein, Zlocisti, Mayer, Adler, Paul 
Levi, Hurviez, Moses Beer, Prager verwalteten das geistige Erbe der marxistischen Erzvater 
und schrieben die Geschichte der marxistischen Bewegung. Im "Vorwarts" besaBen die Juden 
maBgebenden EinfluB. Der Hauptschriftleiter des Zentralorgans der Sozialdemokratischen 
Partei war der Jude Stampfer. Neben ihm arbeiteten an dem Blatt die Juden Kutiner, Schiff, 
Stein, Steiner, Karstadt, Bernstein, Hochdorf, Lepere, Lessen, Rosenthal, Thalhirsch, in 
London der Korrespondent Wertheimer. Bei Kursen der sozialdemokratischen 
"Arbeiterbildung" trugen die Juden den Hauptanteil. An einem Kurs wirkten laut "Vorwarts" 
vom 5. Januar 1930 13 Juden und 3 Deutsche (Handbuch, 37. Aufl.). An der zentralen 
Arbeiterbildungsschule lehrten die Juden Abraham, Frankel, Bernfeld, Stein. Kautsky gab die 
"Neue Zeit", Hilferding die "Gesellschaft" heraus. 

Reihenweise traten die Juden unter den sozialdemokratischen Abgeordneten und 
Funktionaren auf: Aufhauser, Heimann, Moses, Wurm, Schreiber, Seuffgens, Arzt, Marum, 
Chajes, die rabiate Toni Sender, Stadthagen, Hoch, Davidsohn, Simon, Herzfeld, Thalheimer, 
Duncker, Borchard, Vogtherr, Eckstein, Wolfheim, Wolfstein, Gottschalk, Lipinski spielten 
neben den ausfuhrlicher Geschilderten eine Rolle. 

In Deutsch-Osterreich war der Marxismus vollkommen verjudet. Im Jahre 1905 zahlt das 
Handbuch "Sigilla Veri" (Bd. IV, S. 1039) 53 fuhrende osterreichische Sozialdemokraten 
judischer Herkunft: Adler, Ellenbogen, Ingwer, B. Kohn, Schacherl, Austerlitz, Ansovsky, 
Morgenstern, Kohn, Verkauf, Berstel, Grimm, Herrsch, Beer, Bord, Diamant, Berrier, 
Seligmann, Baron, Pick, Taub, BaB, Mendelssohn.. Rappaport, Ornstein, Pollatschek, 
Reichenfeld, Rosenstock, Wollner, Jakobi, Heiteles, Wolfner, Waringer, GroB, Fried, Hirsch, 
Arbeitel, Donnerkeil, Spielmann, Friedlander. Khaczer, Haechler, Kleinberger, Sisuche, 
Frieling, Kanner, Ilerstal, Probstein, Rubinstein, Laib, Freundlich, Eisler, Stark. Die judischen 
Fuhrer des Austromarxismus haben in den Wiener Aufstanden von 1927 und dem Februar 
1934 schweres Ungluck iiber die deutsche Arbeiterschaft Wiens gebracht und damit die 
Bluttradition fortgesetzt, die sie mit der Ermordung des Ministerprasidenten Sturgkh durch 

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den Juden Adler im Krieg begonnen haben. Unter den judischen Fuhrern der osterreichischen 
Sozialdemokratie in der Nachkriegszeit ragten hervor Otto Bauer, Danneberg, der 
Schutzbundfiihrer Julius Deutsch. 

In Sudetendeutschland wurde die "deutsche" Sozialdemokratie von dem Juden Czech 
gefuhrt. 

Die deutsche Sozialdemokratie war eine Schutztruppe des Judentums, schwor auf eine 
judische Lehre, war bereit, die Belange dieser Lehre und ihrer Vertreter vor die Belange 
Deutschlands zu stellen. DaB Millionen braver deutscher Manner ihr folgten, erhohte nur ihre 
Gefahrlichkeit. Sie war neben dem Liberalismus der gefahrlichste Einbruchspunkt des 
Judentums in die deutsche Politik. 

Der Bolschewismus 

Der Bolschewismus beruft sich mit demselben Recht wie die Sozialdemokratie auf den 
Erzvater Karl Marx. Er hat theoretisch einen bestimmten Ansatzpunkt der marxistischen 
Lehre scharfer ausgebildet als die Sozialdemokratie und andere vorhandene Ansatze 
zuriicktreten lassen. Nach Lenin ist die Gewalt als "Geburtshelferin" des proletarischen 
Zukunftsreiches nicht zu vermeiden, der demokratische Weg fuhrt nicht zum Ziel. Das Ziel ist 
das gleiche wie im urspriinglichen Marxismus: die klassenlose Gesellschaft. Der Weg zum 
Ziel fuhrt notwendig nur iiber die in einer Krisenzeit errichtete "Diktatur des Proletariats", 
d.h. der Minderheit, die von der marxistischen Lehre durchdrungen ist. Der judische 
Marxismus ist also das Evangelium der bolschewistischen Gruppen. 

Die marxistische Sekte, die in RuBland die "Diktatur des Proletariats" ausiibt, die russische 
Kommunistische Partei, "ist weder eine Arbeiter- noch uberhaupt eine politische Partei, 
sondern sie ist eine geschlossene, privilegierte, das Volk durch militarische Gewalt 
beherrschende und auf seine Kosten lebende Herrenkaste" (Kulischer: "Das Wesen des 
Sowjetstaates", Berlin 1921, S. 73). Diese Kaste, die in sich die revolutionare Lehre 
weiterbildete, bestand von Anfang an in entscheidendem MaBe aus Juden. 1901 bis 1903 
waren 29,1 %, 1905 34 % der verhalf Leten Fuhrer der russischen Revolutionare Juden. Unter 
den GroBen der Revolution von 1917 waren die Juden die wichtigsten Manner: Trotzki- 
Briinstein war friiher Mitarbeiter an deutschen sozialdemokratischen Zeitungen. Radek- 
Sobelsohn hat von RuBland aus mit besonderer Energie die Revolutionierung Deutschlands 
betrieben. Sinowjew-Apfelbaum, Kamenew-Rosenfeld, der erste Berliner Botschafter Joffe, 
Lagesky-Krachmann, Bogdanoff-Silberstein, Woladarsky-Cohen, Piatnitsky-Lewin, 
Zweditsch-Fonstein, Maclakowsky-Rosenbaum, Lopinsky-Lowenstein, Wobrov-Nathanson, 
der AuBenminister Litwinow-Finkelstein fuhrten oder fuhren die UdSSR. Weiter: Martow- 
Zederbaum, Tschernow-Liebermann, Steklow-Nechamkes, Gorew-Goldmann, Suchanwow- 
Gimmer, Kamkow-Katz. Wo der Jude nicht offen an der Spitze stand, da spielte er den 
"Privatsekretar" der bolschewistischen Machthaber, wie Rosenberg bei Tschitscherin. Als im 
Januar 1919 das bolschewistische RuBland einen Trupp roter Agenten nach Wien schickte, da 
waren unter den 22 Abgeordneten 21 Juden. Nach der 31. Auflage des "Handbuches" saBen 
im Rat der Volkskommissare vor der Sauberung durch Stalin, in der Zeit der schlimmsten 
Terrorakte unter den 22 Mitgliedern 17 Juden, im Kriegskommissariat waren es 33 unter 43, 
im AuBenkommissariat 13 unter 16, im Finanzamt 30 unter 34, im Justizamt 20 unter 21, im 
Kultusamt 41 unter 52, im Versorgungsamt 6 unter 6, im Arbeitsministerium 7 unter 8, bei 
der amtlichen Presse 41 unter 41. Gegen die judischen Versuche, den judischen Anteil am 
Bolschewismus abzustreiten, sagt die auBerordentlich judenfreundliche Schrift von J. F. 
Boditschew und Alfred Nossig: "Bolschewismus und Judentum", Berlin 1921, S. 21: Jeder, 
der zur Zeit der Vollentwicklung des bolschewistischen Regimes in RuBland war, wird es 

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bestatigen, daB Personen jiidischer Abstammung nicht nur in leitenden Komitees der 
Bolschewiki, sondern auch in alien Amtern und sogar in der Tscheka, der staatlichen 
Henkerorganisation, in auffallend groBer Zahl zu finden sind." Die von Henry Ford berichtete 
Freude des Neu- Yorker Judentums beim Sturz des Zaren ist also nicht verwunderlich. Der 
polnische Episkopat wuBte schon, was er tat, als er 1920 beim Herannahen der 
bolschewistischen Heere die Bischofe der ganzen Welt urn Hilfe anrief gegen "den 
Welteroberungsfeldzug der judischen Rasse" (Roditschew, S. 31). 

Das zweite blutriinstige Beispiel bolschewistischer Judenherrschaft gab das rote Ungarn im 
Sommer 1919. Von seinen 26 Volkskommissaren waren 18 Juden, bei einem Anteil der Juden 
von 7 % an der Bevolkerung war die Regierung zu 70 % judisch. In Budapest wurde damals 
der blutige Witz erzahlt, daB die Kommune die christlichen Minister nur brauche, um am 
Samstag die Regierung sverordnungen ausfertigen zu konnen. Der Drahtzieher der Revolution 
war Bela Kun, ein "kleiner jiidischer Kommis", der in der russischen Kriegsgefangenschaft 
schon zusammen mit Perlstein seine ungarischen Kameraden fur den Kommunismus 
bearbeitet hatte. Neben ihm spielte die wichtigste Rolle Pogany, der Sohn eines 
Leichenwaschers der Pester Synagoge. Der Kultusminister Kunfi-Kunstadter, der Werber der 
Terrorgruppen Boris Griinblatt, der bucklige und skrofulose Corvin-Klein, Laszlo, 
Rabinowitz, der Terroristenfuhrer Tibor Szamuelly mit seinen Henkern Kohn-Kevekes, 
Ludwig Kovacs, Karl Strub, Isidor Bergfeld, Alexander Vigh, Degso Reinheimer errichteten 
ein Schreckensregiment, das die Franzosen Jerome und Jean Tharaud mit Recht: "Die 
Herrschaft Israels nennen (in deutscher Ubersetzung Zurich und Wien 1927). 

Der deutsche Kommunismus hatte seinen ersten Herd in der von Juden gefuhrten und 
beherrschten Unabhangigen Sozialdemokratie, die vom Sowjetbotschafter Joffe off en mit 
Geld untersttitzt wurde. Ihr Reichstagsabgeordneter Oskar Cohn, der "Millionensohn", in der 
Novemberzeit Unterstaatssekretar im Justizministerium, empfing von Joffe 10 Millionen 
Rubel. 

Den uberzeugten Kommunisten waren aber auch die Unabhangigen lange nicht radikal 
genug. Sie hingen wahrend der Kriegszeit und in den Revolutionstagen von 1918/19 als 
"Spartakusbund" zusammen. Der judisch versippte Karl Liebknecht organisierte die 
Bewegung und trieb die Berliner Arbeiterschaft in das Blutbad sinnloser Aufstande. Die 
scharfste Fuhrerpersonlichkeit der Spartakisten war die Judin Rosa Luxemburg aus Zamosc 
im Gouvernement Lublin, die sich auf dem Internationalen SozialistenkongreB in Zurich 
betatigte und dann durch eine Scheinehe mit einem Deutschen deutsche Staatsburgerin wurde. 
1907 wurde sie Dozentin an der Parteischule der Sozialdemokratie. Im Krieg schied sie aus 
der "militaristischen" Sozialdemokratischen Partei aus und gab mit Karl Liebknecht die 
"Spartakusbriefe" heraus. Am 1. Mai 1917 stand sie mit Liebknecht auf dem Potsdamer Platz 
in Berlin und rief: "Nieder mit dem Krieg". 1919 leitete sie die "Rote Fahne". Sie war 
uberzeugte Kommunistin, allerdings noch nicht vollstandig auf die russisch-bolschewistische 
Rechtglaubigkeit eingeschwenkt, die sich damals auch selbst erst allmahlich aus der 
Revolution ausbildete. Spater, als die Sowjet-Lehre voll ausgebildet war, schlossen sich viele 
friihere Unabhangige der neu aufgebauten Kommunistischen Partei Deutschlands an. Auch 
Eisner ware diesen Weg wohl gegangen. Die Kommunistische Partei unterstand in ihrem Ziel, 
in ihrer Personalpolitik, in ihrer Taktik ganz der Moskauer Kommunistischen Internationale, 
d.h. den bolschewistischen Juden. 

In der Munchener Rateherrschaft tobte sich der Wahnwitz jiidischer Bolschewisten aus, 
auch wenn sie mit theoretischer Spitzfindigkeit behaupteten, nicht einer einzigen Lehre zu 
folgen, sondern teils Anarchisten, teils Kommunisten zu sein. Die Schreckensherrschaft 

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wurde von keinem schopferischen, revolutionaren Staatswillen getragen, sondern blieb das 
Gestumper jiidischer Literaten, die sich am bolschewistischen Chaos berauschten. Der 
"bewuBt jiidische" Fiihrer einer "anarchistischen Gemeinde", Gustav Landauer, der russische 
Jude Levine-Lassen, die Literaten Erich Miihsam und Ernst Toller, roter General von Dachau, 
lib ten die Herrschaft iiber Munchen aus. Der Ruhrauf stand 1920 wurde von den Juden Levine, 
Eppstein, Ruhen, Hammer, Ochel, Rosi Wolfstein angezettelt. 

In der Friihzeit waren 87 % der Fuhrerposten in der Kommunistischen Partei mit Juden 
besetzt (Funck, S. 24). Spater bildeten die Juden einen Kern der geistigen und 
organisatorischen Leitung. Der wichtigste Jude der Kommunisten war der rote Zeitungskonig 
Willi Munzenberg, der mit der "Welt am Abend" und der "Illustrierten Arbeiterzeitung" 
wichtige Agitationsdienste leistete. Die kommunistische Presse war mit Juden durchsetzt. 
Wenn 1920 am "Galgen" in Mitteldeutschland die Juden PleBner, Marcus, und Salinger als 
Leiter wirkten, war das keine Ausnahme. 

Die Terrororganisation der Kommunisten wurde von dem Juden Heinz Neumann geleitet, 
der fur den Mord an den Polizeioffizieren Anlauf und Lenk verantwortlich ist. Die Rolle der 
Judin Else Cohn beim Mord an Horst Wessel ist bekannt. Der Jude Calm ermordete den SA.- 
Mann Gatschke in der RontgenstraBe in Berlin. Jiidische Rechtsanwalte verteidigten die 
angeklagten Kommunisten. 

In der kommunistischen Hilfsorganisation "Rote Hilfe" arbeiteten Albert Einstein, Arthur 
Holitscher, Maximilian Harden, Professor Eltzbacher, Dr. Alfons Goldschmidt, Paul Ostreich, 
Leonhard Frank. Die "Salonkommunisten", die jeder bolschewistischen Sache ihre Sympathie 
schenkten, ohne sich aber selbst der Muhsal eines Kampfes um die proletarische Revolution 
auszusetzen, saBen nicht nur in der Kommunistischen, sondern ebenso in der 
Sozialdemokratischen und auch in der Demokratischen Partei. Die judischen Literaten 
bildeten ein gemeinsames Besitztum der drei Parteien, der jiidische Kurfurstendamm 
begeisterte sich fur Piscator, Krakauer mit seiner Neukollner Karl-Marx-Schule, Lowenstein 
mit seinen Kinderrepubliken trugen die bolschewistische Zersetzung in die jungste 
Arbeiterjugend. 

Die Juden beherzigten die Mahnung Bernsteins ("Die Aufgaben der Juden im Weltkrieg", 
Berlin 1917, S. 51) und erinnerten sich des biblischen Gebots: "Gedenke, daB Du ein Knecht 
warst in Agypten." Ihr Knechtssinn trieb sie in die von anderen Juden erdachte 
kommunistische Lehre und Organisation und lieB sie zu den aktivsten Kampfern im 
Volksverrat werden. 

Abwehr 

An einer anderen Stelle berichtet das Handbuch iiber die organisierte Abwehrbewegung des 
deutschen Volkes gegen das Judentum, die zunachst "Antisemitismus" genannt wurde. Ganz 
abgesehen von dieser klar bewuBten Bewegung, regte sich aber uberall im deutschen Volk der 
unorganisierte instinktive Wille zur Abwehr der judischen politischen Macht. In der 
Deutschnationalen Volkspartei blieb auch nach dem Ausscheiden des volkischen Flugels eine 
Gruppe uberzeugter Judengegner zuriick, die jedoch die Verbindungen der fuhrenden Manner 
ihrer eigenen Fraktion (Hugenberg) zu judischen und judisch beeinfluBten Machten 
keineswegs durchschaute. In der Sozialdemokratie fiihlte sich der Fliigel der 
Gewerkschaftsfuhrer nie sehr wohl unter der Fuhrung der judischen Intellektuellen aus der 
Partei. Der Fall Strobel, also der offene Protest deutscher Arbeiter gegen die marxistische 
Verjudung innerhalb des Marxismus selbst, wirbelte 1919 viel Staub auf und blieb typisch fiir 
viele, spater allerdings geschickter verschleierte Vorgange in den Parteien. Kluge Juden 

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hatten eingesehen, daB ein offenes Hervortreten des judischen Ubergewichts das deutsche 
Volk schlieBlich doch reizen und seine Abwehrbewegung entziinden muBte und warnten 
schon im November 1918: "Es sind zuviel Juden in der Regierung, sowohl im Reiche wie in 
Bayern" ("Jiidisches Echo", zitiert bei Wilhelm Meister: "Judas Schuldbuch", Miinchen 1921, 
S. 14). Die Warnungen erstrebten natiirlich nicht eine Aufgabe der politischen Macht, sondern 
nur eine diskretere Taktik. Sie zeigen jedenfalls ebenso wie die hysterische Angstlichkeit des 
Centralvereins der deutschen Staatsbiirger judischen Glaubens, daB die Juden auch auf der 
Hohe ihrer Macht ihrer Sache nicht ganz sicher waren, sondern aus schlechtem Gewissen und 
aus Erfahrung schon mit einer Gegenbewegung des Volkes rechneten. 

Aber auch in den unentwegt judenfreundlichen Parteien und Gruppen gab es Spannungen 
zwischen Juden und Deutschen, die sich aus der Artverschiedenheit selbst erklarten. Schay 
sieht die Ursache fur diese Schwierigkeiten im messianischen Denken der Juden, die, 
besessen von ihrer Idee einer theologischen Weltherrschaft, sich in ihrem intellektuellen 
Wahn schlieBlich blind machen fur die Krafte des lebendigen Lebens. Sie wollen die 
naturliche Wirklichkeit in intellektueller oder materialistischer Uberheblichkeit ihres Wertes 
entkleiden und sehen sie dann schlieBlich uberhaupt nicht mehr. Die Juden beklagen heute 
schwer, daB sie aus intellektuellem Hochmut den deutschen Antijudaismus zu leicht 
genommen haben. Das ist ein jungstes Beispiel fur die Verbindung von unersattlichem 
Machtstreben mit einer intellektuellen Verkennung der wahren politischen Krafte. "Zwischen 
der Geistigkeit judischer Fuhrer groBen Formats und der Wirklichkeit klafft ein groBer Spalt" 
(Schay, S. 310). Marx, Lasker, Haase, Bernstein, Eisner, Rosa Luxemburg. Theodor Wolff, 
Hugo PreuB und viele andere standen trotz aller gefahrlichen politischen Macht in ihren 
Parteikreisen doch einsam da und waren immer wieder dem verbitterten "Spinnen" nahe. 
Solange es uberhaupt ein deutsches Volk gibt, werden die Juden bei ihren Versuchen zur 
EinfluBnahme immer wieder an den Punkt stoBen, wo sie sich "unver standen" mit ihrer 
"Geistigkeit" auch bei den sonst von ihnen beherrschten Deutschen fuhlen. Dieser Punkt 
erscheint nicht nur in der Schwierigkeit des messianischen Denkens, sondern er wird immer 
wieder erscheinen, wo ein Jude nach dem Gesetz seiner Art deutsche Dinge zu gestalten 
versucht, wo er seine MaBlosigkeit und Zerrissenheit auslaBt an den ihm verfallenen 
deutschen Parteien, ob er nun Stahl, Bernhard, Rathenau oder Marx heiBe. Die Rasse wehrt 
sich immer gegen den fremden Angriff. 

Die Ausschaltung der Juden aus der deutschen Politik im Jahre 1933 konnte nur gelingen, 
weil diese naturliche Abwehrbewegung der Rasse bei alien deutschen Menschen 
schlummernd vorhanden war, weil das deutsche Volk auch in seinen verfuhrten Schichten 
immer noch ein Organ besaB, das den Ruf: "Deutschland erwache!" horen konnte. Allerdings 
muBte die rassische Instinktsicherheit des Volkes von einer Bewegung erweckt werden. Jene 
allein hatte zur Befreiung nicht ausgereicht, aber sie gab eine Ansatzmoglichkeit des 
befreienden Werkes. 

Die uberparteilichen Mittelpunkte judischen Einflusses 

Neben der Arbeit in der aktiven deutschen Parlamentspolitik auf dem Weg iiber die Parteien 
benutzten die Juden zugleich alle anderen ihnen offenstehenden Wege zur EinfluBnahme auf 
das deutsche politische Leben. In vieler Hinsicht befolgten sie den warnenden Rat ihrer 
Artgenossen und hielten sich aus dem Rampenlicht zuriick, um hinter den Kulissen desto 
intensiver arbeiten zu konnen. 

Diese zweite, verstarkte Frontstellung des judischen Einflusses, auf die ein Ruckzug aus den 
politischen Parteien jederzeit moglich war, kampfte offener und eindeutiger als die erste Linie 
der am Hof und im Parlament aktiven Politiker fur die stets klare Linie der judischen Politik. 



130 



Das Interesse der judischen Politik geht seit dem 18. Jahrhundert darauf aus, den Zustand 
der biirgerlichen Gesellschaft zu befordern oder zu erhalten, denn die Juden haben gelernt, 
daB sie in ihm am besten auf ihre Kosten kommen. Sie lieBen wohl noch eine kleine 
Restgruppe auf der Seite der Hofe zuriick, versuchten fiir alle Falle, es nicht ganz mit den 
Fuhrern des alten Staates zu verderben, aber sie warfen ihr wesentliches Gewicht auf die Seite 
des 19. Jahrhunderts und seiner biirgerlichen Auflosung. 

Das heiBt: Sie traten fiir die "Menschenrechte" ein. Sie kampften fiir einen Zustand der 
Gesellschaft, in dem Mensch gleichberechtigt neben Mensch stand, in dem die Unterschiede 
entweder ausgeloscht oder in ihrer Wirkung nicht beachtet werden sollten. Im menschlichen 
Zusammenleben sollte die letzte, entscheidende Einheit immer "der Mensch", losgelost von 
alien Bindungen an menschliche Teilgruppen, sein. "Der Mensch" sollte dann gemeinsam mit 
den anderen "Menschen" aus der gleichen Freiheit sich eine notwendige Ordnung, einen 
demokratischen "Staat" errichten, den er jederzeit selbst in der Hand behielt und nur auf die 
notigsten Aufgaben der Verkehrsregelung zu beschranken versuchte. Man bemuhte sich um 
die vernunftigste und glatteste Art, diese Ordnung in Gang zu halten, und entwickelte 
schlieBlich den parlamentarischen Staat, in dem die nach Meinungen und Interessen sich frei 
zu Parteien zusammenschlieBenden "Menschen" einen Apparat neutraler Burokratie fiir ihre 
notwendigen Ordnungsbedurfnisse einsetzten. Andere "Menschenrechtler" sahen rechtzeitig, 
daB in dieser Ordnung die Parteien zu leicht nicht "den Menschen", sondern nur den wenigen 
Inhabern des "Kapitals" dienten. Sie sahen, daB bei dieser Ordnung im wirtschaftlichen Leben 
die Gleichheit von Mensch zu Mensch noch lange nicht durchgefuhrt war, wenn auch die 
politische "Demokratie" bestand. Sie wollten also die Grundsatze der Menschenrechte auch 
auf die Wirtschaft ausdehnen, wenn notig wahrend einer Ubergangszeit mit blutiger Gewalt, 
um dann nachher erst die echte und nun wirklich gleiche und freie Demokratie errichten zu 
konnen, die dann wahrscheinlich nicht mit dem Parlamentarismus alter Art, sondern mit 
einem Ratesystem dem Einzelnen EinfluB auf den Ordnungsapparat sichern sollte. Diese 
verschiedenen Ordnungsplane bezeichnen nur Unterschiede der Einsicht in die wirkliche 
Lage, Unterschiede der taktischen Methode, Unterschiede des Mutes zum Radikalismus, 
Unterschiede der logischen Kraft des politisch planenden Denkens. Aber sie stellen nicht 
Unterschiede des Ziels und der grundlegenden Weltsicht dar. Sie kampfen bei aller 
Verschiedenheit der Schattierung stets fiir das eine letzte Endziel: Die Verwirklichung der 
Ideen von 1789, den Aufbau der menschlichen Gesellschaft auf den Grundsatzen Freiheit, 
Gleichheit, Briiderlichkeit. Bei alien Flugeln der "Menschenrechtler", bei den verschiedensten 
Gruppen von Liberalen und Marxisten, sind Juden zu finden. Sie stehen ein fiir das Ideal des 
Lebens, das hinter all den taktischen Unterschieden gemeinsam ist. 

Das Ideal der Menschenrechte bedingt zunachst die Aufhebung oder Vermischung der 
nationalen und volkischen Unterschiede, die ein entscheidender Grand fiir die Ungleichheit 
zwischen den Menschen sind. Auch hier wieder gibt es Unterschiede der Taktik: einige 
erstreben "Assimilation" an eine herrschende Volksgrappe, damit endlich der innere Streit 
aufhore. So denkt Frankreich seit 1789 und seit Napoleon. So denken die europaischen 
Nachkriegsstaaten, die sich ihr politisches Denken von Frankreich ausgeliehen haben. Andere 
wollen durch die Taktik des "Minderheitenschutzes" die volkischen Unterschiede allmahlich 
verwischen. So denkt SowjetruBland, dessen vielgeriihmte Nationalitatenpolitik keineswegs 
aus einer Achtung vor volkischer Eigenart entspringt. Es will durch seine Duldung der 
verschiedenen Sprachen gerade dem Nationalitatengegensatz seine Scharfe nehmen, die 
Volker allmahlich einschlafen lassen und sie inzwischen in ihrer eigenen Sprache an die 
ubervolkische und gegenvolkische Idee des allgemein-menschlichen Kommunismus 
gewohnen, bis sie dann schlieBlich selbst die praktische Bedeutungslosigkeit und die 
geschichtliche Sinnlosigkeit ihres volkischen Eigenlebens einsehen und in die "allgemeine" 
Sprache der kommunistischen Lehre eingehen, ob diese nun Russisch oder Esperanto ist. 

-131- 



Assimilation und Minderheitenschutz erstreben mit verschiedener Taktik dasselbe Endziel: 
die Vernichtung der eigenvolkischen Grappen innerhalb ausgeglichener Gesellschaften von 
"Menschen". Der Jude Salomon Grumbach, der fur ElsaB-Lothringen Aufgabe seiner Eigenart 
und Assimilation an Frankreich verlangt, unterscheidet sich in seiner Gesinnung nicht von 
den judischen Bolschewisten, die der "deutschen" Sowjetrepublik an der Wolga erlauben, den 
Kommunismus auf deutsch zu lehren. Die Juden betrachten es im Sinne der Menschenrechte 
als ihre Aufgabe, "den Auswuchsen des Nationalismus entgegenzuwirken", Mittler zu sein 
jenseits des nationalistischen Denkens (Eduard Bernstein: "Die Aufgaben der Juden im 
Weltkrieg, Berlin 1917, S. 33). "Zum weltbiirgerlichen Ideal ist der Jude besonders befahigt, 
weil er sich nicht als Baustein einer staatlichen Gemeinschaft empfindet", er tritt seinem 
Wesen nach ein fur das "bei weitem hohere Ideal ubernationalen Empfindens" (Moritz 
Rappaport: "Sozialismus, Revolution und Judenfrage", Leipzig und Wien 1919, S. 19). 

Wie zwischen den Volkern, so erstreben die Menschenrechtler auch innerhalb der Volker 
die Verwischung der Unterschiede, die sie nicht als naturlich anerkennen und deren 
geschichtliche Wurde sie nicht achten. Sie kampfen also gegen alle gestufte Gliederung des 
gesellschaftlichen Zusammenlebens und erstreben eine gleichmaBig nebeneinanderstehende 
Masse von Menschen. Jegliche Fuhrung durch eine menschliche Elite gilt ihnen als "Privileg" 
und damit schon als verwerflich. Sie sind sich nicht einig, ob die "politische Emanzipation" 
des allgemeinen Wahlrechts geniigt und ob nicht die Befreiung, von der "Herrschaft des 
Kapitals" dazu kommen miisse. Sie sind sich aber wohl dariiber einig, daB Fuhrung aus dem 
Recht des Blutes, der geschichtlichen Uberlieferung der begnadeten Berufung, daB 
Gliederung in echte "Stande" als Lebenskreise mit einer eigenen Welt, daB also Konigtum, 
Fuhrertum, Bauerntum, Adel, Familienstolz, AhnenbewuBtsein, Standesehre lacherliche oder 
verbrecherische Begriffe sind. Sie sind zu ersetzen durch den Begriff der "Menschen wurde". 
Ihre Wirklichkeit ist zu vernichten oder zu verfalschen, zu "reformieren". Sie sind nicht 
"vernunftig" und sind nicht "menschlich". 

Da aber nun keine Gesellschaft bestehen kann, wenn sie nicht ein MindestmaB von 
Gliederung und Fuhrung aufweist, da auch die Mehrzahl der Menschenrechtler die 
Unmoglichkeit einer Anarchie einsieht, so bemuht man sich um oder "Vorurteilen", sondern 
mit "allgemein-menschlichen" Ausleseprinzipien, die nicht auf Grand von "Privilegien"- 
MaBstaben messen. Sowohl der gesamte Volkerbrei wie seine ortlichen Unterabteilungen 
mussen von irgend jemand verwaltet werden. Hier kommen nun die Auslesegrundsatze: 
"Besitz und Bildung" zu ihrem Recht. Sie sollen in der burgerlichen Gesellschaft als der 
wirklich "menschliche" MaBstab gelten. Die radikalere Gruppe der Menschenrechtler erkennt 
dann auch den "Besitz" nicht mehr an, sondern will die Fuhrung der Menschheit nur an die 
reine "Intelligenz" aller Schichten vergeben. Sie behauptet, daB der "Tuchtige" alles werden 
solle und behalt sich selbst dann vor, zu bestimmen, was die Tuchtigkeit ausmacht. In beiden 
Fallen, sowohl in der burgerlichen wie in der proletarischen menschenrechtlichen Gesellschaft 
soil am Ende ein kleiner, auserlesener Orden die von ihren volkischen Bindungen befreite 
Menschheit beherrschen. 

Und fur den Eintritt in diesen Orden bringen nun die Juden die beste Befahigung mit. Sie 
haben keine Bindung an eines der vielen Volker der Erde, sondern sie leben in alien. Sie sind 
kaum an eine "privilegierte" Schicht gebunden. Sie zeichnen sich aus durch Besitz und 
Bildung. Auch wenn der Besitz nicht gelten sollte, besitzen sie jene "menschlichen" 
Eigenschaften in hervorragendem MaBe, die von den radikalen Aposteln der Menschenrechte 
gefordert werden: Intelligenz, Geschick, Wendigkeit, "Humanitat". Und im 19. Jahrhundert 
wie heute, wie immer wollen die Juden die Herrschaft auch ubernehmen, denn sie alle 
glauben an die Berufung des "auserwahlten Volkes". Die Juden in der Politik streben immer 

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nach der Macht. Seit dem 18. Jahrhundert wissen die meisten von ihnen, daB ihnen in der 
biirgerlichen oder der "proletarischen" Gesellschaft die Macht am leichtesten zuganglich ist. 
Also kampfen die Juden seitdem fiir die Wirklichkeit und das Ideal der biirgerlichen oder 
proletarischen Revolution und damit wie vordem fiir ihr eigenes Interesse als kampfendes 
Volk unter Volkern, als Volk, das, anders als die anderen Volker, das "Gegenvolk" ist und 
sich deshalb auserwahlt glaubt. 

So kampfen die Juden in vorderster Linie gegen alle Machte, die der biirgerlichen 
Gesellschaft entgegenstehen. Der Jude Cremieux zeichnet sich 1848 in der Pariser 
Februarrevolution aus. Der Jude Gambetta sttirzt 1870 das napoleonische Kaiserreich. 
Gipfelnd in dem "Fall" des judischen Hauptmanns Dreyfus treiben die Juden in Frankreich 
eine zielbewuBte Zersetzungsarbeit gegen den altfranzosischen Generalstab und das 
Offizierkorps. (Uber den EinfluB der Juden in Frankreich vgl. Walther Frank: "Nationalismus 
und Demokratie im Frankreich der dritten Republik", Hamburg 1933.) 

Der Held der spanischen Revolutionen im 19. Jahrhundert war der von den Juden 
verherrlichte Freimaurer Ferrer. Die spanische Revolution von 1931, die versuchte, Kirche 
und Adel zu treffen, und der es gelang die Monarchic zu vernichten, wurde von der 
Judenschaft der Welt als weiterer "Fortschritt" gepriesen und wurde in Spanien von den Juden 
unterstutzt. 

Der Fuhrer der biirgerlichen Revolution in Griechenland, der bis 1935 immer neue 
Versuche machte, seine Traume von der Errichtung einer burgerlich-radikalen Herrschaft 
wahr zu machen, der die Monarchic sttirzte und das Land in eine Kette von sinnlosen 
Revolutionen trieb, war der mischblutige Kreter Venizelos. 

Die "Jungturken", die 1907 das alte Sultanat in seinem Wesen angriffen und den Sultan 
Abdul Hamid sttirzten, wurden gefuhrt von Freimaurercliquen aus der verjudeten Stadt 
Saloniki. 

Die Rolle der Juden in den russischen Revolutionen ist bekannt. 

In England findet der Kommunismus und findet die burgerliche Zersetzung ererbter Werte 
ihre zahlreichsten Anhanger und Prediger unter den Ostjuden Londons. Der englische Jude 
Moses Montefiore untersttitzte die biirgerlichen Revolutionen in Osteuropa mit seinem 
moralischen EinfluB, um Vorteile fiir die Juden von den Regierungen zu erpressen. Er drang 
1867 auf die Emanzipation der ungarischen Juden. 

Der Jude Burzel aus Triest, spater italianisiert zu Barzelai, trieb zielbewuBt Hochverrat 
gegen die osterreichische Monarchic Der Jude Friedrich Adler erschoB 1916 den 
osterreichischen Ministerprasidenten Sturgkh. Juden organisierten den Mord des ungarischen 
Ministerprasidenten Tisza. 

Wo immer eine Macht gegen die burgerliche Gesellschaft ein anderes Prinzip des 
menschlichen Gemeinlebens vertrat oder zu vertreten schien, da waren Juden die Fuhrer ihrer 
Todfeinde. 

So war es naturlich, daB die Juden das kaiserliche Deutschland in tiefster Seele haBten, weil 
sie in ihm einen Widerstand witterten gegen die Welt, die die Welt ihres Sieges war. Zwar 
hatten sie bei Hof, in den Parlamenten, in der Wirtschaft, in der "Gesellschaft", in der Presse 
entscheidende Machtposten, zwar waren sie emanzipiert, zwar verschrieb sich ein immer 

-133- 



groBerer Teil des deutschen Volkes den Machten des 19. Jahrhunderts, aber im Kern des 
biirgerlichen Deutschlands Wilhelms II. saB eine Kraft, die starker war als alle Machte der 
Auflosung: das echte PreuBentum, das langst die besten aus alien deutschen Stammen "in 
Form" gebracht hatte, und ein immer wiederholtes Aufbegehren deutsch-volkischen 
Empfindens. Das Erwachen des deutschen Volksgedankens, der von einer wachsenden Reihe 
groBer Manner gepredigt wurde und sich in der Jugend spontane Gemeinden schuf, konnte 
man noch durch die Waffe der Lacherlichkeit zu to ten versuchen. Oder aber, man setzte sich 
in seine Bewegung mit hinein und sorgte dafur, daB er romantisch blieb und nicht politisch 
wurde. Mit der Jugendbewegung und anderen volksbewuBten Gruppen hofften die Juden auf 
diese Art fertig zu werden. Aber PreuBen, das war eine Macht, die sowohl eine unzerstorbare 
menschliche Pragekraft, eine breite Wirkung in die Massen des Volkes wie auch die 
wirklichen Machtmittel der Kanonen und Bajonette in der Hand hatte. Es gait, PreuBen und 
den preuBischen Geist, die sich mitten durch das 19. Jahrhundert behauptet hatten, aus 
Deutschland hinauszuwerfen. Dann war der Weg zur Macht frei, so wie in Frankreich erst der 
Generalangriff auf die Armee im Falle Dreyfus endgultig das Tor zur Macht geoffnet hatte. 

Man setzte gegen diesen Kern einer anderen Welt zunachst von innen her ein. Man 
versuchte, ihn vor den biirgerlichen Massen durch Karikaturen und handfeste Angriffe 
unmoglich zu machen. Man versuchte, die Monarchen ganz aus seinem Kreis zu Ziehen und 
mit "modernen" Mannern zu umgeben. Man kampfte in Deutschland um eine 
Verfassungsreform, die dem "Parlament", und die im Parlament dem "Volk", d.h. der von der 
Presse und den Parteien gefuhrten Masse, starkeren EinfluB auf die Gestaltung der Dinge 
gewahren sollte. Man kampfte um eine "Demokratisierung" des Heeres. Bei diesem Angriff 
von innen her bediente man sich des berechtigten Zornes deutscher Menschen gegen 
reaktionare Cliquenwirtschaft und verkoppelte so sinnreich eine richtige mit einer bo sen 
Sache. 

Zugleich aber bereitete das Judentum den Angriff auf "PreuBen" von auBen her vor. Durch 
geistige Vereinsamung und dauernde Mahnpredigten, durch wirtschaftlichen und 
gesellschaftlichen Druck versuchte man vom biirgerlichen Ausland her, Deutschland zur 
Aufgabe seines PreuBenseins bereitzumachen. 

Als dann die Weltkatastrophe ausbrach, an deren Vorbereitung man geistig und materiell 
durch Hetze und durch wirtschaftliche MaBlosigkeit und Herrschsucht mit verantwortlich war, 
da entschied sich das Judentum fur eine Politik nach den judischen Interessen, d.h. fur eine 
Unterstutzung der biirgerlichen Gesellschaft gegen "PreuBen". Auch im Kriege setzte diese 
Politik zunachst innerhalb Deutschlands an. Sie bohrte an der Stellung der Machte, die auBer 
den Kraften der biirgerlichen Gesellschaft Deutschland trugen. Sie warf den Wahlrechtskampf 
in das um sein Leben ringende Volk, sie fiihrte zur "Friedensresolution" von 1917. Sie dachte 
sich fur jeden Fall als Kriegsgewinn das "demokratische" Deutschland. 

Das Weltjudentum auBerhalb Deutschlands aber setzte sich offener und unbedingter gegen 
die verhaBte Heimat des "PreuBentums" ein. Zunachst war man noch mit der Verteilung 
seiner Sympathien vorsichtig, da man das zaristische RuBland fast noch mehr haBte und 
furchtete als das "verpreuBte" Deutschland. So gab das Judentum seine "Sympathien fur die 
demokratisch-liberalen Lander des Westens gegenuber dem militaristisch-burokratischen 
Deutschland", nahm zugleich Partei "fur dieses und Osterreich gegenuber dem Judenpogrome 
zuchtenden zaristischen RuBland" (Bernstein, S. 27). Als aber 1917 der Zar gesturzt war, als 
im selben Jahre die Balfour-Deklaration Palastina den Juden versprach, da entschied sich das 
in sich solidarische Judentum eindeutig fur die Sache der Feinde Deutschlands (J. Kreppel: 
"Juden und Judentum von heute", S. 63). Der amerikanische Jude O. H. Kahn sagte einem 

- 134- 



Vertreter des "Journal", er hoffe auf die Niederlage des "neuen Deutschland des Blutes und 
der Luge" (Alfred Rosenberg: "Die Protokolle der Weisen von Zion und die judische 
Weltpolitik", Miinchen 1933, S. 15). Das judische GroBkapital der USA.: die Baruch, 
Schwab, Schiff, Guggenheim, verdienten riesige Summen am Krieg, der zugleich den 
verhaBten Feind schlug. Der Bund der "zivilisierten" Machte kampfte "fur die hebraischen 
Ideale des Rechts und der Gerechtigkeit" (Rosenberg, S. 11). Walther Rathenaus beriichtigter 
Satz, daB "die Weltgeschichte ihren Sinn verloren" hatte, wenn der Kaiser als Sieger durch 
das Brandenburger Tor gezogen ware (Walther Rathenau: "Der Kaiser", Berlin 1919. S. 28) 
ist ein Zeugnis fur die geistige Haltung des Judentums, besonders, da es von einem friiheren 
Freund des Kaisers selbst stammt. Das Judentum hatte ein aktives Interesse am Krieg gegen 
Deutschland und an der Niederlage Deutschlands. Der Jude A. H. Fried, Trager des 
Friedensnobelpreises 1911, schrieb im Dezember 1918 in der "Friedenswarte": "Freudigen 
Herzens mussen wir den Demokraten des Westens dafur danken, daB sie gesiegt haben. Sie 
haben auch uns (d.h. die Juden) befreit." 

Nach diesem Erfolge hatte das Judentum alles Interesse daran, den Status quo zu erhalten. 
Als Gewinner des Weltkrieges traf es sich in diesem Wunsch mit dem anderen Gewinner: 
Frankreich. Es wurde also naturlich der Todfeind einer Wiedererhebung des deutschen 
Volkes. Von hier aus wird die politische Linie der judisch beherrschten Presse und der 
"Erfullungs"parteien einleuchtend klar. Nachdem das feindliche PreuBen niedergerungen war 
muBte man mit alien Mitteln versuchen, die Wiedererstehung seines Geistes zu verhindern. 
Wie stets setzte man dazu wieder das innere und das auBere Mittel zugleich an. 
Grundsatzliche Erfullungspolitik, Abbau und Verfolgung des Wehrwillens, Versuche, bald 
von der Wirtschaft, bald vom "Geist" her die Gegensatze zu verwischen, bildeten die 
Methoden des Versuches, das deutsche Volk von der Angemessenheit seines Platzes im 
Europa der Nachkriegszeit zu uberzeugen. Solange der Westen Deutschland militarisch, 
wirtschaftlich und politisch beherrschte, gab er auch den Ton fiir die Mode politischer 
Meinungen an, d.h. sah sich Deutschland von ihm die Gesinnung und die Einrichtungen eben 
jener burgerlichen Gesellschaft ab, in der es dem Judentum so gut ging. 

Zugleich wurde im Inneren die Auflosung, der geschichtlichen Staats- und Volkssubstanz in 
die Gesellschaft aus gleichen Menschen zielbewuBt weiter vorwartsgetrieben. Die staatliche 
Hoheit wurde entweder bekampft oder man nahm sie selbst in die Hand und vermanschte 
ihren Wert von innen her. Die anderthalb Jahrzehnte des fortschreitenden deutschen Verfalls 
bereiteten den Weg fiir die vollkommenere Erscheinung der burgerlichen Gesellschaft, fiir das 
Ende des preuBischen Geistes, seiner Beamtenehre, seines Hoheits- und Machtbegriffes, 
seines inhaltlich erfuilten Staatsgedankens. Deutschland wurde "liberal", d.h. es wurde ein 
angenehmerer Aufenthalt fiir die Juden. 

Das Judentum ware ein Todfeind des Nationalsozialismus gewesen, auch wenn er nicht 
grundsatzlich antijudisch begonnen hatte. Denn er tritt fiir die Werte ein, die der burgerlichen 
Gesellschaft genau entgegengesetzt sind, die das eigene Gesicht Deutschlands in der Vielheit 
der europaischen Volker herausmeiBeln und es nicht in einem Brei "zivilisierter" Nationen 
versinken lassen. Das Judentum ist ein naturlicher Feind jeder deutschen Bewegung, die mit 
den eigendeutschen Werten frei vom westlichen EinfluB aufzubauen strebt. 

Die Juden kampfen also diesen Weltkampf neben dem Einsatz in der offenen Politik der 
Volker von jener zweiten Linie uberparteilicher Mittelpunkte aus. 

Die Freimaurerei 



135 



Der festeste und darum gefahrlichste Kern der zweiten Linie wird gebildet von der 
Freimaurerei. Die Freimaurerei ware auch gefahrlich, wenn sie nicht von Juden beherrscht 
wiirde, weil sie auf die Ideale des 18. Jahrhunderts eingeschworen ist. Sie ist dazu aber ein 
Teil der judischen Front. 

Die Umbildung der alten wandernden Werkmaurerei zur "Geistmaurerei", die 
"Vergeistigung" der Ziele eines iiber Europa zusammenhangenden Mannerbundes (Wichtl) 
verschrieb die Freimaurer von Anbeginn an dem "Geist" ihrer Zeit, der Aufklarung. Die 
Griindung der Londoner GroBloge 1717, von der die moderne Entwicklung der Freimaurerei 
ihren Ausgang genommen hat, fallt in das Jahrhundert der Menschenrechte. Die Logen 
gehoren seitdem in die menschenrechtliche Bewegung als ein wichtiges Glied hinein. Sie 
kampfen den Kampf der burgerlichen Gesellschaft. In ihnen losen sich alle Bindungen, und 
nur der "Bruder Mensch" steht neben dem Bruder in einem aufgeklarten Glauben an eine 
allgemein-menschliche Religion des Geistes und der Moral. Dabei werden bei der Aufnahme 
durchaus die echt burgerlichen MaBstabe von Besitz und Bildung angelegt. Man kommt ohne 
ihren Ausweis nicht hinein, oder doch nicht in jede Loge, bestimmt nicht in jeden Grad. Ihr 
eigenes sittliches Ziel ist die Forderung der "Menschlichkeit", dieses sehr dehnbaren Wertes, 
der nur zu leicht die allzumenschlichen Interessen verbirgt. "Der Meister hat uns gelehrt, alle 
Menschen als unsere Bruder zu lieben, und der Jude ist nicht weniger als wir alle und alle 
Menschen ein Kind des ewigen Vaters", diese Stelle aus dem Katechismus einer 
"christlichen", "altpreuBischen" Loge ("Leitfaden durch die Ordenslehre der GroBen 
Landesloge der Freimaurer von Deutschland" von Br. Otto Hieber I: "Was dem fremden 
Suchenden vor seiner Aufnahme in den Freimaurerorden zu wissen notig ist") zeigt die 
grundsatzliche Einstellung "vergeistigter" Menschlichkeit, die Mensch gleich Mensch setzt 
und sich dem Weltkampf fur die Menschlichkeitslehre von 1789 einordnet. Die Freimaurerei 
will die Menschen in dem Punkte zusammenfassen, in dem sie nur "Mensch" sind, d.h. wenn 
sie nur den Eintritt in die Loge bezahlen konnen und wenn sie soviel "Bildung" mitbringen, 
daB sie angenehme Gesellschafter zu werden versprechen. 

Neben dem der Freimaurerei als Geburtsfehler anhangenden grundsatzlichen Kampf fur die 
Menschenrechte und ihre Welt wird sie zweitens so gefahrlich, weil sie eine bewuBt 
arbeitende Patronageclique bildet. Ein Bruder darf den anderen nie im Stich lassen. Alle 
anderen Bindungen gelten als unwesentlich, wenn ein Bruder den anderen Bruder mit dem 
"Notzeichen" zu Hilfe raft. Unter den gewohnlichen Mitgliedern fuhrt die Hilfsverpflichtung 
nur insoweit zu einer politischen Gefahr, als sich uberall ehrgeizige Cliquen als Logenbriider 
zusammenfinden und zielbewuBt ihre Leute schieben. Durch die Loge wird man etwas. Sie 
vermittelt "Beziehungen", denn in ihr trifft man sonst feme und fremde Menschen als 
"Briider", die einen dann nicht im Stich lassen. MittelmaBige Begabungen haben als 
Logenbriider immer noch Aussichten. Neben dem Grundsatz des Eintretens fur die allgemein- 
menschlichen Ideale sind die Logen zweitens Vereine zum gegenseitigen Hochschieben. 

Drittens bieten die Logen einer nuchtern gewordenen burgerlichen Welt eine billige 
Ersatzreligion. Derselbe aufgeklarte Burger, der den Glauben seiner Vater als 
Kleinkinderglauben von sich weist, deckt seinen Bedarf an Gemutsversorgung aus den 
Feierstunden der Logen. Ahnlich werden in uberzeugten Republiken die Filmstars zu 
Koniginnen. "Der Mensch kann eben ohne so etwas nicht leben!" 

Die Logen waren noch verhaltnismaBig harmlos, wenn sie nur in der Uberlieferang ihrer 
Griindungszeit auf den aufgeklarten Glauben an den "Menschen" eingeschworen waren und 
sich im ubrigen mit der Versorgung besserer und mittlerer Burger mit Religionsersatz und mit 
etwas peinlicher Amterversorgung beschaftigten. Sie gehoren aber auBerdem unmittelbar in 

-136- 



die Front des Judentums hinein. Die Tatsache, daB harmlose deutsche SpieBbiirger teilweise 
sehr angesehener und vornehmer Familien bei ihnen mitgelaufen sind, ohne die 
Zusammenhange zu durchschauen, andert an dem Sachverhalt nichts. 

Die Verbindung zum Judentum wird zunachst an der geistigen Uberlieferung der 
Freimaurer selbst, an ihrem Ritual, klar. Die christlichen Grander in England haben 
alttestamentliches und spatjudisches Brauchtum in ihren Orden von Anfang an ubernommen, 
das ihnen aus der intensiven Beschaftigung englischer Protestanten mit der Bibel und aus 
Bekanntschaften mit Juden vertraut geworden war. Die freimaurerische Symbolik ist im 
wesentlichen judischer Herkunft. Der Tempel Salomons in Jerusalem gilt als das Urbild aller 
Freimaurerlogen. 1730 wurde Konig Salomo selbst zum GroBmeister gemacht. Der "Tempel", 
der Altar, die Saulen, die siebenarmigen Leuchter, der Teppich, die Jakobsleiter, der 
Davidsstern sind als Symbole aus dem salomonischen Jerusalem entlehnt worden. Die 
PaBworte der Briider sind meist hebraischen Ursprungs. "Die Freimaurerei ist auf dem 
Judentum gegriindet, und wenn man vom Freimaurer-Ritual die Lehre des Judentums abzieht, 
bleibt nichts ubrig. (Jewish Tribune, Neu-York, 28. Oktober 1927). Die judische Kabbala ist 
eine unerschopfliche Quelle fur die freimaurerische Symbolik. "Die samtlichen Sinnbilder der 
Freimaurerei und ihre Zahlensymbole: 3, 5, 7 und 3x3 sind nur kabbalistisch zu verstehen" 
(Maiheft 1928 der Zirkelkorrespondenz der GroBen Landesloge der Freimaurer von 
Deutschland). 1869 erschien in Berlin eine dem sein Freimaurerjubilaum feiernden Konig 
gewidmete Schrift des Kreis-Oberrabbiners Isaak Salomon Borchardt iiber "die urspriingliche 
Freimaurerei, welche sich bis an das tausendjahrige Reich erhalten wird", unter dem Titel: 
"Das Studium der Freimaurerei", deren historische Behauptungen teilweise hochst sonderbar 
sind, die aber doch den Kerngehalt des judischen Zusammenhangs mit der Freimaurerei trotz 
allem Wust richtig herausstellt. Sie behauptet, der Patriarch Abraham habe mittels des neuen 
Meisterwortes "Adonai" (hebraische Anrede an Gott als Herrn) die "urspriingliche 
Freimaurerei der alten Hebraer" gegriindet, Konig Salomo habe dann diesen Orden erweitert. 
Die Freimaurerei sei also "das Priestertum der alten Hebraer". Das Wort "Loge" stammt aus 
dem hebraischen Wort Lischohe her und bedeutet Nebenzimmer. Das Gotteshaus oder der 
Tempel Salomons hatten auBer den drei wesentlichen Teilen oder Raumen insbesondere viele 
Nebenzimmer (Logen) zu bestimmten Zwecken. Warum der Freimaurerorden den Namen 
Loge und nicht vielmehr den Namen Tempel oder Gotteshaus gewahlt hat, rechtfertigt sich 
dadurch: der wahre Tempel oder das Gotteshaus kann nur eine Statte haben auf dem Berge 
Morija, wo die senkrechte Linie zu dem himmlischen Jerusalem oder geistigen Zion, also zu 
dem Palast des a. B. a. W. (des allerweisesten Baumeisters aller Welten) denkbar ist. 
"Deshalb mussen oder konnen nicht anders als alle entfernten Lokalitaten von Morija nur den 
Namen Nebenzimmer, Logen erlangen." Nach dieser seltsamen Geschichtsphilosophie haben 
dann die Christen im 4. Jahrhundert n. Chr. die Freimaurerei in den Staaten ubernommen, wo 
der Hauptsitz der judischen Gelehrten war, "von denen man das Priestertum der alten 
Hebraer, das urspriingliche Freimaurertum, erlernen konnte". Diesem Rabbiner und 
"altpreuBischen" Freimaurer erscheint die Freimaurerei als Vollenderin und Vollstreckerin des 
judischen Gesetzes. Als 1922 eine Loge in Montreal in Kanada einen Freimaurergottesdienst 
fur Christen und Juden in der Synagoge abhielt, sagte der Redner: "Es gibt keinen 
zustandigeren Ort, der mehr fur einen freimaurerischen Gottesdienst paBt als dieser: denn das 
Freimaurertum ist unzertrennlich mit der Geschichte des Volkes verbunden, dem dieser 
Tempel gehort. Das Freimaurertum ist von Israel geboren" (Jewish Guardian, 12. April 1922). 
Rudolf Klien aus der Leipziger Loge "Apollo" beklagt in den "Mitteilungen der GroBen 
Landesloge von Sachsen", Handschrift fur Brr. Freimaurer, Jg. 1927/28, Nr. 279, November, 
Ludendorffs Angriffe: "DaB das Publikum, dem unser von Anfang bis zu Ende altjudisch 
durchsetztes Ritual vorgefuhrt wird, daraus den SchluB zieht und ziehen muB, daB wir dann 



137 



auch innige Beziehungen zum jetzigen Judentum haben miissen, sei nebenbei bemerkt ... 
Denn dieses judische Ritual ist iiblich und giiltig in alien Freimaurerlogen der Erde." 

Das Ritual selbst mag weitgehend "fauler Zauber", Ersatzreligion und billige 
Geheimnistuerei sein. Jedenfalls aber lassen die Lebensformen eines Ritus die Menschen in 
den Geist seiner Herkunft hineinwachsen: "Wer sich mit der Seelenforschung beschaftigt hat, 
weiB, daB viel Wahres in der Behauptung liegt, daB sich mit den hebraischen Worten auch der 
Geist dieses Volkes, den wir als scharfsten Widerspruch zu unserem besseren Selbst erkannt 
haben, leise und unbemerkt mit einzuschleichen pflegt. Worte sind eben nicht bloB tote 
Buchstaben, sondern Trager seelischer Werte" ("Die Freimaurerei in Spiegel deutschen 
Lebens", Leipzig 1927, S. 48, geschrieben von einem Mitglied der GroBen Landesloge der 
Freimaurer von Deutschland). Die Gefahr des judischen Rituals besteht zweitens darin, daB 
sie eine gunstige Stimmung fur das Volk erzeugt, das den Ritus geboren hat, also notwendig 
die Geschlossenheit des deutschen Volkes gegenuber dem judischen EinfluB auflost. Drittens 
dient gerade "fauler Zauber" zur Verschleierung einer gefahrlichen Interessenpolitik. Denn 
nicht das noch so judische Ritual ist das Gefahrliche an der Freimaurerei, sondern die 
politische Aktion dieses rituell gebundenen Ordens. 

Die einzelnen deutschen GroBlogen waren zu einem GroBlogenbund zusammengeschlossen, 
in dem wie im Volkerbund jede GroBloge ganz unabhangig von ihrer Mitgliederzahl und 
inneren Kraft eine Stimme hatte. Dieser GroBlogenbund vertrat die deutsche Freimaurerei 
nach auBen. In ihm saBen zunachst die drei "altpreuBischen", "nationalen", "Christlichen" 
Logen: GroBe National-Mutterloge zu den drei Weltkugeln in Berlin, GroBe Loge von 
PreuBen, genannt "zur Freundschaft" in Berlin, GroBe Landesloge der Freimaurer von 
Deutschland in Berlin. Daneben saBen im GroBlogenbund die "humanitaren" Logen, die 
jederzeit die drei "nationalen" uberstimmen konnten: die GroBe Mutterloge des Eklektischen 
Freimaurerbundes in Frankfurt am Main, die GroBe Loge von Hamburg, die GroBe 
Landesloge von Sachsen in Dresden, die GroBloge "Zur Sonne" in Bayreuth, die GroBe 
Freimaurerloge "zur Eintracht" in Darmstadt, die GroBloge Deutsche Bruderkette in Leipzig. 
Im deutschen Osterreich gab es nur humanitare Logen. Die deutsche Freimaurerei hielt 
urspriinglich Verbindung zur Freimaurerei der Welt. Die oberen Grade der Meister hangen 
international zusammen, die Briider verkehren in den auslandischen Logen. Als sich 1870 die 
franzosischen Freimaurer herausnahmen, die deutschen Logenbriider Konig Wilhelm und 
Kronprinz Friedrich von einem Logengericht in effigie verurteilen zu lassen und einen 
Kopfpreis auf sie auszusetzen, brachen die deutschen Logen die Beziehungen zum Grand 
Orient de France ab. 1877 spaltete sich die Weltfreimaurerei, weil die franzosischen Logen 
den Namen Gottes aus ihrem Ritual auszulassen beschlossen. Die diskreteren Lander trennten 
sich vom Frankreich des atheistischen Kulturkampfes. 1909 nahm der Deutsche 
GroBlogenbund gegen die Stimmen der altpreuBischen Logen die Freundschaft mit dem 
Grand Orient wieder auf. Im Kriege wurde die Verbindung zu Frankreich und Italien 
abgebrochen, sie "ruhte" nur zu den anderen feindlichen Landern. 1907 griindete der Grand 
Orient in Deutschland eine unabhangige eigene Filiale: "Zur aufgehenden Sonne" unter den 
Herren Bloch und Goldscheid, die sich im Ruhrkampf durch besonders wurdelose 
Anbiederung an die Franzosen hervortat. Trotz der formalen Trennung zwischen 
altpreuBischen und humanitaren Logen gehorten im Grande alle Freimaurer zusammen. Die 
GroBe Landesloge von PreuBen erlieB 1929 eine Johannisbotschaft: "Wir strecken alien 
deutschen Briidern die Hande entgegen, von denen wir uberzeugt sind, daB sie, wenn auch die 
Ansichten iiber Wege und Mittel auseinandergehen, doch ebenso wie wir bereit sind, unserem 
Vaterlande und der K. K. (Koniglichen Kunst) Gut und Blut zu weihen" ("Am rauhen Stein", 
Heft 7, Juni 1929). Umgekehrt sagte der GroBmeister der humanitaren GroBloge von 
Hamburg (Hamburger Logenblatt, Marz 1927), "daB die (altpreuBische) GroBe Landesloge 

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(der Freimaurer von Deutschland) je langer desto mehr sich davon iiberzeugen wird, ihr 
krampfhaftes Bemiihen, sich die Gunst der deutschvolkischen Kreise zu gewinnen, sei 
vergeblich, und daB sie im Zusammenhang damit zu der Erkenntnis gelangt, es sei ratsamer 
und wiirdiger, torichten Angriffen gegeniiber, die auf Unwilligkeit oder Boswilligkeit 
beruhen, vornehme und stolze Zuriickhaltung zu bewahren. Uberdies wird es trotz aller ihrer 
Betonung, daB sie in der Freimaurerei eine Sonderstellung einnehme, kaum gelingen, die 
Gegner dahin zu bringen, zwischen ihr und den humanitaren GroBlogen einen Unterschied zu 
machen, denn sie werden sich mit Recht sagen, wie es nur ein Christentum gebe, so gebe es 
auch nur eine Freimaurerei; lediglich die Formen, sich zu dem einen oder anderen zu 
bekennen, seien verse hieden." 

Auf die Gesamtfreimaurerei haben die Juden entscheidenden EinfluB nicht nur auf dem 
Weg iiber den Geist des Rituals, sondern auch als wirkliche, machtige Briider. Sie sind in den 
Logen ungemein zahlreich, sie beteiligen sich an der 'Arbeit" mit ungewohnlichem Eifer, sie 
stehen in wichtigen Fuhrerposten, sie spannen die Masse der nichtjudischen Briider fur ihre 
Ziele ein. Das Freimaurertum des friihen 18. Jahrhunderts war judenfrei. Erst im Laufe des 
18. Jahrhunderts, als die gesellschaftlichen Auslesewerte Besitz und Bildung sich mehr und 
mehr durchsetzten, pochte das Judentum an die Turen der Logen. Um 1780 entstanden in 
Frankfurt am Main zwei judische Logen. Seit 1820 uberlegten sich nach einer kurzen Zeit der 
Gegenbewegung die deutschen GroBlogen eine grundsatzliche Offnung fur Juden. Seit 1844 
tauchen die Namen Hertz, Lowenhaar, Levin, Levy, Horkheimer, Rosenberg, Kohn, 
Wertheimer, Seeligmann, Auerbach, Oppenheimer usw. in den Logen des Frankfurter 
"Eklektischen Bundes" auf. Die Hamburger GroBloge und die anderen humanitaren 
GroBlogen gehen den gleichen Weg. Die altpreuBischen Logen halten an ihrem "christlichen" 
Prinzip bei der Aufnahme fest, sie nehmen also getaufte Juden auf. Im ubrigen verteidigen sie 
sich scharf gegen den Vorwurf des Antijudaismus. "Wenn wir Juden ebenso wie die 
Mitglieder anderer nichtchristlicher Religionsgesellschaften nicht in unsere engere 
Gemeinschaft treten lassen, so folgt doch daraus nicht, daB wir sie hassen! Mit demselben 
Rechte konnte man uns nachsagen, daB wir Frauen und Kinder sowie Leute von geringerer 
Bildung hassen, weil wir sie nicht aufnehmen. - Wenn aber ein Judischer Bruder bei uns als 
Gast zu unseren Arbeiten zugelassen zu werden wunscht, so lassen wir ihn, wenn er einer 
anerkannten Loge angehort, gern bei uns ein, heiBen ihn herzlich willkommen und freuen uns, 
daB er nicht in dem Vorurteil befangen ist, als stande eine Scheidewand zwischen ihm und 
uns. Wir wissen, was wir ihm als Bruder schuldig sind, und werden stets danach handeln." 
Der Vorwurf des Antijudaismus "ist wohl die argste Schmach, die uns jemals angetan ist" 
(Hieber: "Leitfaden" usw.). Die "altpreuBischen" Logen gehoren also durch ihren Geist und 
durch ihre Verbindung, mit der Weltfreimaurerei mit den verjudeten "humanitaren" Logen 
trotz alien nachrevolutionaren Mauserungsversuchen zusammen. Sie hielten zwar stets die 
Juden "tunlichst fern". (Wichtl: "Weltfreimaurerei, Weltrevolution, Weltrepublik", Munchen 
1928, 11. Auflage, S. 55), sie lieBen sie allenfalls in ihre niedersten Grade, aber diese halbe 
MaBnahme aus halbem Geist half nichts. Die nach dem Kriege offen neugegriindete Wiener 
GroBloge hatte in ihren wichtigsten Amtern die Herren Schlesinger, Ornstein, Kapralik, 
Frankl, Spieler, Zinner, Glucksmann sitzen. Ihre fuhrenden Bruder gehoren zugleich dem 
judischen Orden B'nai B'rith an, der 1906 vom GroBlogenbund als echte Loge anerkannt 
wurde. Die auslandischen Logen sind vollkommen verjudet, das gilt fur Frankreich, Italien, 
Nordamerika, ebenso fur Ungarn, fur England und die britischen Dominien. Die franzosische 
Maurerzeitschrift "Acacia" gibt das Stichwort: "Keine Loge ohne Juden" (Wichtl, S. 54). 

Von dieser Stellung aus setzen nun die Juden das Freimaurertum der Welt fiir sich ein. 
Zunachst drehen sie die von der Ethik der Freimaurer geforderte Humanitat zu ihren Gunsten. 
Der deutsche GroBlogenbund halt es schon 1881 fiir "seine Pflicht, alien antisemitischen 

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Ausschreitungen geschlossen und energisch entgegenzutreten" (Wichtl, S. 198). 1901 schrieb 
der Freimaurer Findel ("Die Juden als Freimaurer"): "Es handelt sich weniger um einen 
Kampf fur das Humanitatsprinzip als vielmehr um einen Kampf fur die Interessen und fur die 
Machtstellung des Judentums. Und bei diesem Kampf gebardet sich das Judentum mitunter 
geradezu als die beherrschende Macht, der sich das deutsche Maurertum unterzuordnen habe. 
Wundern darf man sich freilich nicht; denn tatsachlich ist das Judentum, wenn auch versteckt 
und schlau verdeckt, bereits die herrschende Macht in manchen GroBlogen Europas, und was 
Deutschland angeht, so darf man nicht auBer acht lassen, daB es den Geldmarkt und den 
Handel beherrscht, daB es nahezu die Presse, die politische wie die freimaurerische, 
beherrscht, daB es sich Millionen Deutscher zinspflichtig also untertanig macht, und daB es 
auch die Rechtspflege in seine Gewalt zu bringen versucht." 

Sowohl im letzten geistigen Ziel wie im tagespolitischen Nahziel stimmt die Freimaurerei 
mit den judischen Belangen uberein. Sie kampft fur eine Auflosung der alten Ordnungen und 
die Griindung einer neuen "menschlichen" Gemeinde. Sie stellt die fuhrenden Manner der 
wehrfeindlichen pazifistischen Bewegung. Der Erzpriester des modernen Pazifismus, A. H. 
Fried, war Jude und Freimaurer. Der groBe FreimaurerkongreB 1913 fiel nicht zufallig mit der 
Tagung der Haager Friedenskonferenz fast zusammen. Der Weltbund der Freimaurer wurde 
1913 in Bern auf einem EsperantokongreB gegriindet. Die vom deutschen GroBlogenbund 
allerdings nicht anerkannte GroBloge "Zur aufgehenden Sonne" in Nurnberg arbeitete seit 
1907 im Geiste ihres Logenbruders Hello von Gerlach. Schon im Dezember 1919 forderte ein 
Aufruf im Bundesblatt der GroBen Nationalen Mutterloge zu den drei Weltkugeln dazu auf, 
den mit der Freimaurerei so nahe verwandten Volkerbundsgedanken im Bruderkreise zu 
vertreten und zu verbreiten. Stresemann wurde Ehrenmitglied dieser "altpreuBischen" Loge. 
Ernst P. Kretschmer schreibt in einer Jubilaumsschrift fur eine "altpreuBische" Loge ("125 
Jahre Freimaurerloge Archimedes zum ewigen Bunde in Gera"): "Der ubernationale, 
welterobernde Brudergedanke darf auch in einer Zeit des Hasses nicht untergehen, und er 
marschiert bereits im Volkerbunde und wird sich, alien Unkenrufen zum Trotz, zum Wohl der 
Volker hier durchzusetzen wissen, und wenn dem Kriege hier von Anfang an der Krieg erklart 
ist, dann wird man dermaleinst diesen Pazifismus gutheiBen mussen." Die GroBloge von Wien 
trat 1919 in die "Osterreichische Friedensgesellschaft" ein (Friedrich Hergeth: "Aus der 
Werkstatt der Freimaurer und Juden im Osterreich der Nachkriegszeit" Graz 1927). Wie die 
Freimaurerei im Weltkrieg gestanden hat, schildert ausfuhrlich Karl Heise: "Die Entente- 
Freimaurerei und der Weltkrieg", Basel 1919. Die grundsatzliche Stellung gegen Deutschland 
ergibt sich aus der Uberlieferung der Freimaurerei mit Notwendigkeit, sie war der Art, die 
sich als "PreuBentum" durch das 19. Jahrhundert zu erhalten versuchte, todfeind. Sie besann 
sich immer wieder auf ihre Uberlieferung. Auf einem internationalen FreimaurerkongreB im 
Jubilaumsjahr der Franzosischen Revolution fielen 1889 die Worte: "Der Tag wird kommen, 
an dem bei den Volkern, die weder ein 18. Jahrhundert noch ein 1789 hatten, die Monarchien 
und die Religionen zusammensturzen. Dieser Tag ist nicht mehr feme. Das ist der Tag, den 
wir erwarten" (Wichtl, S. 7). Die internationalen Freimaurerkongresse betonten stets als das 
Endziel des Freimaurertums "die Errichtung einer Weltrepublik". Ihr Sinn ist der , 
"Briickenschlag zwischen Volkern und Rassen" (Hergeth, S. 236). In der Auflosung der 
Volker laBt sich dann die Herrschaft Israels durchfuhren. Die Freimaurerei ist durchaus auf 
der Generallinie der judischen Politik, die am offensten beim Namen genannt wurde, als der 
Jude und Revolutionar Cremieux, GroBmeister des Grand Orient de France, in der Alliance 
Israelite Universelle 1861 erklarte: "Die Nationen sollen verschwinden! Die Religionen sollen 
vergehen! Israel aber wird nicht aufhoren, denn dieses kleine Volkchen ist das auserwahlte 
Gottes" (Rosenberg: Protokolle, S. 55). 



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Auch im Inneren der Staaten steht die Freimaurerei in der Front des Judentums und seiner 
Auflosungsarbeit. Kaum je erklart sich eine GroBloge so mit einer innerstaatlichen Aktion 
solidarisch, wie es das Freimaurertum mit dem Volkerbund getan hat. Aber die Personen der 
fuhrenden Freimaurer und inneren Zersetzer sind zu oft identisch. Die Fiihrer der 
osterreichischen Sozialdemokratie, Ellenbogen, Viktor Adler, Seitz, waren Freimaurer. Die 
fuhrende Mitarbeit von Freimaurern am osterreichischen "Bund gegen Mutterschaftszwang", 
dem spateren "Bund fur Geburtenregelung", ist ein Beispiel von vielen fur das Einschwenken 
auf die kulturbolschewistische Linie. 

Auch die Freimaurerei von Christen steht in der judischen Front fur die Errichtung einer die 
Welt uberspannenden Gesellschaftsordnung aus "freien" und "gleichen" Einzelnen, in der 
dann das Judentum als geschlossene Gruppe herrschen kann. Ihre Vernichtung gehorte zum 
Befreiungskampf vom politischen EinfluB des Judentums notwendig mit dazu. Ihr 
allmahlicher Tod in alien verschiedenen Gruppen und Stufen befreit das deutsche Volk von 
der Mitherrschaft einer verjudeten, eigensuchtigen, sich in Hokuspokus gefallenden Clique 
mit undurchsichtigen internationalen Zusammenhangen. 

Wehrfeindlichkeit und Volkszersetzung 

Weniger schlagkraftig und zuverlassig als das Freimaurertum in seinen verschiedenen 
Abarten war eine zweite Gruppe von uberparteilichen Organisationen, die der judischen 
Weltpolitik dienen. Sie nannten sich falschlich "Pazifisten" oder "Friedensfreunde". Sie waren 
dabei so wenig friedensfreundlich gegen die Feinde Israels wie das Judentum in seinen 
eigenen Organisationen. Sie halfen im Weltkrieg den Machten der burgerlichen Gesellschaft, 
sie standen ebenso "unparteiisch" wie der Friedensfreund Wilson. Sie setzten in der 
Nachkriegszeit alles daran, den Status quo zu erhalten, in dem der Geist des PreuBentums 
ausgerottet war, in dem Deutschland politisch und geistig dem Westen, der geistigen Heimat 
der "Pazifisten" ausgeliefert war. Sie emigrierten nach der nationalen Revolution und bildeten 
die Kerne fur die Hetze zu Boykott und Interventionskrieg, eine wahrlich "pazifistische 
Aufgabe. Die Pazifisten bemuhen sich, die Friedenspolitik Adolf Hitlers zu sabotieren. Sie 
haben den Namen "Pazifismus" in Deutschland zu einem Schimpfwort gemacht. Denn sie 
verstehen unter "Frieden" die Herrschaft ihrer Welt, des Westens und der Juden, iiber ein 
willig gehorsames Deutschland. Sie sind nicht wegen ihrer Friedensliebe aus dem neuen 
Deutschland gejagt worden, sondern wegen ihrer Volksfeindlichkeit. Ihre Volksfeindlichkeit 
setzte im Sinne des judischen Weltkampfes zugleich an der auBeren und an der inneren Front 
des deutschen Volkes an. 

Eine Gruppe dieser Organisationen der zweiten Linie faBte das "Deutsche Friedenskartell" 
zusammen: die 1892 von Alfred Fried gegriindete "Deutsche Friedensgesellschaft", die "Liga 
fur Menschenrechte", die "Frauenliga fur Frieden und Freiheit", die "Revolutionaren 
Pazifisten", den "Bund der Kriegsdienstverweigerer". Das "Reichsbanner Schwarzrotgold" 
schwenkte immer mehr auf die Linie des Friedenskartells ein und wunderte sich dann, daB 
junge Manner seinen Staat, den Unstaat, nicht achteten. Eine Zeitlang spielte auBerdem die 
"Paneuropaische Union" eine Rolle. 

Die "Liga fur Menschenrechte" wurde urspriinglich in Frankreich als "Ligue des Droits de 
l'Homme et du Citoyen" gegriindet, um das geistige Erbe der Franzosischen Revolution zu 
verwalten und fur die franzosischen Linksparteien, die im Parlament breit zersplittert saBen, 
eine zentrale Organisation fur den gemeinsamen Kampf und fur die Patronage zu schaffen. 
Sie war grundsatzlich antiklerikal, wurde von Freimaurern getragen und war die groBe 
republikanische Organisation Frankreichs. In ihrem AusschuB saBen zahlreiche 
freimaurerische Juden, z. B. Prof. Leon Brunschvig, Salomon Grumbach, Nictor Basch. Der 

- 141- 



Konventsbericht des Grand Orient de France 1923 zeigt den Geist der Liga (S. 303). "In den 
Gruppen, denen die Freimaurer auBerhalb der Loge angehoren, spielen sie in gewissem Sinne 
die Rolle eines Verbindungsgliedes und erreichen nach und nach im Hinblick auf eine 
gemeinsame politische Aktion die Herstellung von bisher ungehofften Annaherungen. Unter 
ihrer Agide hat sich eine Arbeitsgemeinschaft gebildet, die sich vorgenommen hat, die 
Erziehung der Burger durch volkstumliche Vortrage zu vervollstandigen, die gemeinsam von 
der Loge, der Liga fur Menschenrechte und dem Freidenkerbunde veranstaltet werden." Die 
Grande Loge de France schreibt in ihrem Bulletin, Marz 1923: "Das Werk der Liga ist die 
Verwirklichung der Grundsatze, die in den Logen aufgestellt werden" (S. 60). Die Liga ftir 
Menschenrechte ist also auch in ihren Niederlassungen in anderen Landern von franzosischen, 
judischen Freimaurern abhangig. In Deutschland lieB die Liga eine Zeitschrift: "Warte ftir 
Menschenrecht" erscheinen. 

Die "Deutsche Friedensgesellschaft" war eine breitere Organisation. Sie vertrat ihren 
Standpunkt in der "Deutschen Friedenswarte" und im "Anderen Deutschland". Sie arbeitete, 
wie die parallele osterreichische Organisation, eng mit der Sozialdemokratie zusammen und 
beeinfluBte besonders das Reichsbanner. Die Internationale Frauenliga ftir Frieden und 
Freiheit leistete ihr Hilfsstellung. 

Die wichtigste Zeitschrift ftir den ganzen Kreis pazifistischer Organisationen war Friedrich 
Wilhelm Forsters, "Menschheit". Er gab dazu in Berlin "Die Zeit" heraus. Die groBe 
demokratische und sozialdemokratische Presse stand den pazifistischen Organisationen zur 
Verfugung. 

Die "Paneuropaische Union" war die personliche Griindung des Wiener Grafen 
Coudenhove-Kalergie, dessen Mutter Japanerin, dessen Frau Jiidin war. Er ist Freimaurer und 
beniitzte die Wiener Logen zur Propagierung seiner Idee, die er 1923 in dem Buch 
"Paneuropa" zum ersten Male verkundete. 

Die "Deutsche Liga ftir den Volkerbund" gehorte weniger eng zu diesen ausgesprochen 
pazifistischen Kreisen. Sie war mehr eine amtliche Organisation. Aber auch in ihr machten 
sich die gleichen Pazifisten gerne breit. 

Die pazifistischen Organisationen waren in ihrer Betatigung und in ihrer Gesinnung 
volksfeindlich, auch wo sie nichtjudisch waren, wo doktrinare, weltfremde deutsche 
"Idealisten", wo Klerikale, wo verbohrte Marxisten an der Zersetzung der deutschen 
Volksfront arbeiteten. Die Masse der verfuhrten deutschen Pazifisten erhielt aber einen Stab 
judischer Intelligenz in diesen Organisationen, der ihnen erst die eigentliche Scharfe und 
Schlagkraft gab. Ihr pazifistischer Wille wurde benutzt und eingesetzt vom Judentum. 

Im Vorstand der "Liga ftir Menschenrechte" saBen die Juden Prof. Gumbel, Oskar Cohn, 
Dr. Walther Lewinthal, Lehmann-RuBbuldt, Leopold Schwarzschild, Anna Siemsen, Dr. A. 
Kuczynski, im politischen Beirat die Juden Holltscher, Finkelnburg, Karsen, Zimt, 
Lowenthal, Georg Bernhard, Tucholski, namhafte Mitglieder waren die Juden Alfons 
Goldschmidt, Magnus Hirschfeld, Paul Levi, Erich Muhsam, Justizrat Werthauer. In der 
"Menschheit" schrieben die Juden Freymuth, Gumbel, Redlich, Wehberg. Die judische 
"Weltbuhne" Jacobsohns und Tucholskis nahm sich der Sache der pazifistischen 
Organisationen an. Einen PaneuropakongreB schildert ein Auslandsdeutscher ("Deutsche 
Zeitung", 19. Oktober 1927): "Ein blauer Vorhang mit der goldenen Erdkugel und dem roten 
Kreuzband dariiber fiel iiber eine Szenerie, auf der sich Deutsche und Franzosen umarmten, es 
gab Tranen, Kusse; das groBe Versohnungsfest, das einige Tage vorher gefeiert worden war, 

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konnte in dieser Aufmachung wiederholt werden, denn die Juden waren in der Tat bis auf 
wenige Renommierarier fast unter sich." Nach dem "Israelitischen Familienblatt" (14. 
Oktober 1926) brachten mehrere judische Personlichkeiten ansehnliche finanzielle Opfer, urn 
den KongreB zu ermoglichen. 

Neben den Juden war vor allem das feindliche Ausland an den pazifistischen 
Organisationen interessiert. Nach einer Erklarung von Friedrich Wilhelm Forster 
("Bayerischer Kurier", 4. Februar 1930) hat er selbst "50.000 Franken von einem 
franzosischen Publizisten an ein Vorstandsmitglied der Deutschen Liga fur Menschenrechte 
gegeben fur eine ganz bestimmte Aktion, die im Interesse der deutsch-franzosischen 
Verstandigung lag". AuBerdem haben fortwahrend internationale pazifistische Kreise vom 
Ausland her die Liga geldlich untersttitzt. Fiir die "Friedenspropaganda" dieser sogenannten 
Pazifisten gaben auch solche auslandischen Kreise ihr Geld, denen eine wirkliche 
Friedenspolitik am Herzen liegt. Gerade auch dieses gutglaubig gegebene Geld wurde 
eingespannt nicht fiir den Frieden, sondern fiir die Zersetzung des deutschen Lebenswillens. 
Die Pazifisten Rottcher und Hiller haben behauptet, daB auslandisches Geld auch in 
erheblichem MaBe in die "Deutsche Friedensgesellschaft" geflossen ist, daB besonders ihre 
Zeitschrift "Das andere Deutschland" vom Ausland finanziert werde. 

Die Sache, fiir die all diese Organisationen eintreten, ist die ungeschminkte judische Sache. 
Sie alle rufen zum Sturm gegen den Antijudaismus. Sie alle betrachteten den Schutz der 
Judenheit als eine ihrer ersten Menschenpflichten. Der Paneuropaplan entwirft offen den 
Traum judischer Weltherrschaft: "Der Mensch der fernen Zukunft wird Mischling sein." 
Paneuropa soil bewohnt werden von einer "eurasisch-negroiden Zukunftsrasse, auBerlich der 
altagyptischen vielleicht ahnlich", uber deren "Vielfalt der Personlichkeiten" dann als "neue 
Adelsrasse von Geistes Gnaden" die Juden die "Fuhrernation der Zukunft bilden sollen". 
Coudenhove erwartete besondere Unterstutzung von den Juden aller Lander, denn sein Plan 
bringe einen Abbau des Volkerhasses, also auch eine moralische und materielle Besserung der 
Lage der Juden. Die anderen Organisationen haben ahnliche Plane nie so plump vertreten, 
aber sie marschieren in ahnlicher Richtung. 

Das Endziel, das alien sogenannten Pazifisten vorschwebte, und die Gesinnung, in der sie 
fiir es arbeiteten, waren judisch, auch wenn die "Friedensfreunde" selbst Nichtjuden waren. 
Sie vertraten ihre Sache mit einem wechselnden Grad von Radikalismus, es blieb aber immer 
dieselbe Sache, ob es ein Reichsbannergeneral, die "Frankfurter Zeitung" oder die 
"Weltbiihne" war. Ein Jude sagte 1931: "Die Juden sind absolute Pazifisten, diese Gesinnung 
ist der judischen Ideenwelt ureigen" (Sigilla Veri, IV, S. 1120). Der Satz stimmt, wenn 
Pazifismus im richtigen Sinne aufgefaBt wird. 

Die pazifistische "Arbeit" setzte genau an der Stelle ein, wo die burgerliche Gesellschaft 
und ihr Judentum stets den Angriff gegen Deutschland fuhrten: Es wurde eine Scheidung 
konstruiert zwischen dem bosen, militaristischen, preuBischen Deutschland und einem 
"anderen Deutschland", dessen Vertreter die Juden selbst waren. Das "andere Deutschland" 
wollte mit dem Deutschland PreuBens und der Armee nichts zu tun haben. Es tat, so viel es 
konnte, um den Westmachten gegen das bose Deutschland zu helfen und auch in Deutschland 
die Ideen von 1789 in die Wirklichkeit zu uberfuhren. Die These vom "anderen Deutschland" 
war schon selbst Hochverrat, denn sie nahm das gefahrlichste Argument der Landesfeinde auf 
und schmahte die eigengewachsene Art mit dem MaBstab eines fremden Vorbildes. Den Sieg 
des "bosen" Deutschland konnte ein auf diese Lehre eingeschworener Pazifist gar nicht 
wollen. Die "Vorkonferenz fiir einen dauerhaften Frieden" im Jahre 1918 in der Schweiz gab 



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die Parole aus: "Das Verhangnisvollste, was Deutschland widerfahren konnte, ware ein 
uberwaltigender, endgiiltiger Sieg, der im Inneren die Alldeutschen starkte." 

Die Behauptung von dem "anderen Deutschland" fiihrt dann weiter dazu, daB man wie die 
Feinde das "bose" Deutschland mit alien Verbrechen belasten kann, ohne sich selbst zu 
treffen. Der "deutsche" Pazifismus hat die Behauptung von der deutschen Schuld am Kriege 
sich zu eigen gemacht: Der 8. deutsche PazifistenkongreB beschloB am 15. Juni 1919: "Die 
Versammlung erkennt prinzipiell die Schuld Deutschlands am Weltkrieg an und bedauert aufs 
tiefste alle iiber die Kriegsnotwendigkeiten hinausgehenden grausamen und der Wurde des 
Menschen hohnsprechenden MaBnahmen der deutschen Heeresleitung." Der 
Menschenrechtler R. Kuczinski sagte 1927 in sechs Versammlungen in Frankreich (laut 
"Deutschem Tageblatt" vom 11. Juli 1927) "Wir deutschen Demokraten und Pazifisten 
verlangen nicht die Revision von Versailles, wenn wir auch diesen Vertrag miBbilligen. Ich 
habe Ihnen gesagt, daB ich die Zerstorung Ihrer schonen Provinzen fur eines der furchtbarsten 
Verbrechen der Weltgeschichte halte. Dieser Frevel muB gesuhnt werden, und die einzig 
mogliche Suhne ist, auf Kosten Deutschlands die Wunde zu heilen, an der die verwusteten 
Provinzen sehr gelitten haben. Ware Deutschland siegreich gewesen, so wurde dieses 
furchtbare Unrecht wahrscheinlich niemals wieder gutgemacht; denn in der heutigen Zeit wie 
im Altertum bleibt der Starke, der den Schwachen vergewaltigt, im allgemeinen ungestraft. 
Da Deutschland ohnmachtig war, siegte die Gerechtigkeit. Ich werde niemals behaupten, daB 
die deutsche Regierung alle Anstrengungen gemacht habe, um die der Entente geschuldeten 
Reparationen zu leisten." 1929 schrieb das von dem Reichsbannermann Kraschutzki geleitete 
"Andere Deutschland": "Es ist zweifellos, daB Deutschland nicht entfernt all den Schaden zu 
ersetzen vermag, den seine Kriegfuhrung den anderen Volkern zugefugt hat, ganz abgesehen 
davon, daB all das ungeheure Leid, das ein solcher Krieg verursacht hat, in keiner Weise 
wieder gutgemacht werden kann. Um so notwendiger ware es gewesen, daB im deutschen 
Volke die Empfindung dafur rechtzeitig zum Durchbruch gekommen ware, daB es alles tun 
musse, um die Unzulanglichkeit seiner materiellen Reparation durch eine moralische 
Wiedergutmachung auszugleichen. Es war und es ist unsere unabweisbare Ehrenpflicht, doch 
allermindestens die eigene Aufbauarbeit der geschadigten Nachbarn dadurch zu fordern, daB 
wir nicht durch Rachedrohung und durch jede Art von Vorbereitung gewaltsamer 
Wiederherstellung der ehemaligen Grenzen Europas dieses in neue Unsicherheit werfen, alien 
Unternehmungsgeist lahmen und denen, die kaum ihre Ruinen aufgebaut haben, neue riesige 
Aufgaben zur Sicherstellung gegen eine neue deutsche Invasion aufzwingen. Wer hatte nach 
dem FriedensschluB geahnt, daB Frankreich den groBten Teil der zerstorten Gebiete durch 
eigene innere Anleihen wurde wiederherstellen mussen, dadurch an den Rand des finanziellen 
Zusammenbruchs gebracht werden und schlieBlich genotigt sein wurde, zum Schutze gegen 
einen kunftigen neuen deutschen Einbruch Millionen fur Grenzbefestigungen auszugeben." 
Der englische Friedensfreund Morel beklagte sich nicht umsonst, daB ihm der Kampf gegen 
die Schuldluge und das Versailler Diktat durch die Tatigkeit der pazifistischen Kreise in 
Deutschland unmoglich gemacht werde, da diese immer wieder offene Schuldbekenntnisse 
ablegten. 

Ebenso wie die Pazifisten das alte Deutschland bekampften, so standen sie umgekehrt im 
Sinne der judischen Politik fur die Fortdauer des Nachkriegszustandes ein, dessen Kern der 
Volkerbund war. Der Volkerbund war der wirkliche Ansatz zu einem Reiche der "Menschen", 
das Volker und Nationen auflosen sollte. Das Judentum begriff seinen Wert. "Das judische 
Volk sieht in den Prinzipien des Volkerbundes die Verwirklichung der Briiderlichkeit der 
Volker, die der judische Prophetismus verkundet hat" ("Judisches Echo" 1920, nach 
Rosenberg: Protokolle, S. 25). Am 19. Januar 1926 sagte der judische Rechtsanwalt Dr. Klee 
in Breslau ("Schlesische Volksstimme", 30. Januar 1926): "Der Volkerbund ist nicht etwa von 

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Wilson gemacht, sondern ein groBes judisches Werk, auf das wir stolz sein konnen. Die Idee 
des Volkerbundes geht auf die groBen Propheten Israels zuriick. Jesaja hat das Wort 
ausgesprochen, daB die Schwerter zu Pflugscharen umgeschmiedet werden und ein Volk dem 
anderen nicht mehr den Krieg kiinden werde. Auf diese urjudischen Gedankengange fiihrt der 
Volkerbund zuriick. Sein Ursprung liegt in der die Gesamtwelt mit Liebe umfassenden 
Weltanschauung der Propheten. So ist die Idee der Volkerverbriiderung echt judisches 
Kulturgut." Die "C.-V.-Zeitung" bringt am 21. Januar 1927 auf S. 30 die Rede eines judischen 
Predigers: "Gottesfurcht ist es, welche die Arbeit jener Manner beseelte, durch deren Weisheit 
heute der Eintritt Deutschlands in den Volkerbund zur Tatsache wird. Was Israels Propheten 
in der Vorzeit Tagen verheiBen, was wir mit heiBem Herzen in unserem altehrwurdigen 
Neujahrsgebet erflehen: alle Gottesgeschopfe werden einen Bund bilden! Heute sehen wir es 
Wirklichkeit werden. Und wenn auch nicht alle Menschheitshoffnungen mit einem Male sich 
erfullen, wenn die Paradiesesfrucht des Menschenfriedens auch nur langsam und allmahlich 
wird reifen, hoffnungsfreudig lasset uns das neue Jahr beginnen, strebend nach Gottesfurcht, 
arbeitend am Frieden unter den Menschen. Dann wird alien seinen Feinden zum Trotz auch 
Israel Ruhe finden und vernehmen das Trosteswort, das der Herr verkiindet durch des 
Propheten Mund: Feiere, Juda, deine Feste, erfulle deine Gelubde, denn nicht wird der 
Ruchlose dich noch einmal uberziehen, verschwunden ist er." Die Hoffnung Israels wurde 
vom Volkerbund selbst sicher nicht enttauscht. Als Sir Eric Drummond sein Amt als 
Generalsekretar des Volkerbundes in Genf antrat, machte er bei dem Genfer Rabbi 
Ginsburger einen Antrittsbesuch und sagte, "er hege die feste Zuversicht, daB der Volkerbund 
seine Pflichten gegen die Juden erfullen werde. Er hoffe, daB die gesamte Judenheit bald 
uberall sich aller Menschen- und Burgerrechte erfreuen werde". Die Juden handeln 
vollkommen richtig fur ihr politisches Ziel, wenn sie ihren Pazifismus auf die Verbreitung des 
Volkerbundgedankens ansetzen. 

Mit alien Mitteln sollte ein Zusammenbruch der Versailler "Ordnung" dieses ersten 
Versuchs, eine Gesellschaft der Menschenrechte fur die ganze Welt zu verwirklichen, 
verhindert werden. So wie die Franzosen fur ihre "Sicherheit" von einem selbstbewuBt 
gewordenen Deutschland furchteten, ebenso bangte die kriegsgewinnlerische Judenschaft vor 
einer Wiedererhebung der "Bestien". Der Pazifismus muBte also jeden wirklichen oder 
vermeintlichen Versuch einer deutschen Neuaufrichtung zu verhindern versuchen, d.h. der 
franzosischen Militarmacht anzeigen. Die Interalliierte Militarkommission beschwerte sich 
am 15. Februar 1926 bei der deutschen Regierung in ihrem SchluBbericht, daB Anzeigen 
wegen VerstoBen gegen den Vertrag von Versailles als Hochverrat verfolgt wurden. Sie 
wuBte die Mitarbeit des deutschen Pazifismus zu schatzen. Der Generalsekretar der 
Deutschen Friedensgesellschaft Gerhard Seger denunzierte 1926 in einer Schrift: "Wahrhafte 
Republik?" die Reichswehr an das Ausland: "Der Versailler Vertrag ist am 16. Juli 1919 als 
deutsches Reichsgesetz verkiindet worden ... in Deutschland haben wir zunachst einmal dafur 
zu sorgen, daB die deutschen Reichsgesetze auch vom Militar respektiert werden. Davon ist 
aber die Reichswehr weit entfernt. Es sei hier gezeigt, wie die Reichswehr versucht hat und 
noch versucht, durch standige Erhohung des Etats iiber ihre aufgezwungene minimale 
Bedeutung hinauszuwachsen." - "So ubertrieben es klingen mag, von einer solchen zu reden, 
so muB trotzdem von einer deutschen Kriegsgefahr gesprochen werden. Es muB immer 
wiederholt werden: In Deutschland haben wir das Land der unbegrenzten militarischen 
Moglichkeiten. Das Reichsheer der Republik wird fur einen neuen Krieg nach auBen 
geschult." - "DaB die 'privaten' Sportflieger der Reichswehr in Wirklichkeit verkappte 
Flugzeugfuhrer fur den kommenden Krieg sind, wird niemand bezweifeln." Die "illegalen 
Bestrebungen der Reichswehr gehoren zu dem groBen Gebiet des illegalen Militarismus, der 
durch die Vereinigten Vaterlandischen Verbande reprasentiert wird". Der "Wehrverband" 
Reichsbanner schlug in die gleiche Kerbe. Das "Reichsbanner" vom 26. August 1926 halt der 

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Regierung, die eine Verbindung von Sport und Armee der Entente gegeniiber bestritten hatte, 
vor: "Die Rechts verbande haben sich an die bestehenden Vorschriften keineswegs streng 
gehalten. Sie betreiben fast uberall den Kleinkalibersport nur als Vorwand zur rein 
militarischen Ausbildung ihrer Mitglieder. Wo der positive Beweis hierfur erbracht ist, 
miissen diese Verbande ohne weiteres aufgelost werden, und ein Minister, der trotz Kenntnis 
der Sachlage einen derartigen Schritt nicht tut, verstoBt gegen die klaren Bestimmungen des 
Reichsgesetzes vom Marz 1921." General v. Schonaich erklarte dem Vertreter des "Matin": 
"Der Zweck des Reichsbanners Schwarzrotgold ist, mitzuhelfen, die den Unwillen der 
Entente erregenden vaterlandischen Verbande niederzuhalten." 1925, als die Veroffentlichung 
des Berichtes der Interalliierten Kontrollkommission sich verzogerte, gab die Deutsche Liga 
fur Menschenrechte auf eigene Faust eine Untersuchung iiber Deutschlands Rustungen 
heraus, die von Gumbel, Schonaich, Lange und Jakob unterzeichnet war. 

Der Landesverrat wurde nicht nur praktisch betrieben, sondern zu einem Grundsatz 
erhoben. Tucholski gibt den Grundsatz am klarsten ("Weltbuhne" Nr. 13, 27.Marz 1928): "Ich 
spreche hier mit dem vollen BewuBtsein dessen, was ich sage, aus, daB es kein Geheimnis der 
deutschen Wehrmacht gibt, das ich nicht, wenn es zur Erhaltung des Friedens notwendig 
erscheint, einer fremden Macht auslieferte ... Wir sind Landesverrater. Aber wir verraten 
einen Staat, den wir verneinen, zugunsten eines Landes, das wir lieben, fur den Frieden und 
fur unser wirkliches Vaterland: Europa." Der Pazifist Kuster sagte in Leipzig in einer 
Versammlung: "Landesverrater zu sein ist heute keine Schande mehr! Ich habe die Ehre, mich 
Ihnen als Schwerverbrecher vorzustellen, namlich als Hochverrater und dreifacher 
Landesverrater. Obwohl gegen mich drei Landesverratsverfahren angestrengt worden sind, 
wird es fur mich und meine Gesinnungsgenossen keine andere Parole geben als: 
Weitermachen!" In dieser Versammlung "Gegen die Hochflut der Landesverratsprozesse" 
sprach auch Paul Levi ("Schwabische Tagwacht" 7. Dezember 1927). Die Liga fiir 
Menschenrechte setzte all ihren EinfluB zugunsten inhaftierter Landesverrater und Deserteure 
ein. Sie riihmt sich 1928, den Landesverrater Felix Fechenbach und Heinrich Wandt, der die 
deutsche Armee geschmaht hatte, durch Eingaben an den preuBischen Justizminister wieder in 
Freiheit gesetzt zu haben. Sie verhinderte, daB der fahnenfluchtige Landesverrater Schmettau 
seine 12 Jahre Zuchthaus abbuBte. Sie befreite Curt Capellen, sie erwirkte dem englischen 
Handelsspion Paul Morks eine Begnadigung fiir seine 5 Jahre Zuchthaus. 

An der inneren Front zersetzte der judisch gefuhrte und beeinfluBte Pazifismus ebenso 
folgerichtig wie im Kampf nach auBen. Die Hoheit des deutschen Staates war ihm ein Dorn 
im Auge. Die Liga fiir Menschenrechte nahm sich eingehend des deutschen Strafrechts an und 
versuchte, ihre "menschlichen" Gesichtspunkte an die Stelle der richtenden Machtausubung 
eines hoheitlichen Staates zu setzen. Sie hatte in der Praxis damit bei ihren 
gesinnungsverwandten Freunden in Parteien und Ministerien noch mehr Erfolg als im 
geschriebenen Gesetz. Sie bekampfte die Todesstrafe, das Arbeitshaus, die Verfolgung des 
Landesverrats und der Verfugung iiber den eigenen Korper ohne Schadigung Dritter oder iiber 
den Korper anderer einsichts- und willensfahiger Menschen mit deren freier Zustimmung. Ihr 
Gegenentwurf verlangte Milderung oder Streichung der Strafbestimmungen gegen die 
Abtreibung, Ankiindigung von Abtreibungsmitteln, Notigung zur Unzucht, Notzucht, 
Schandung, Unzucht mit Kindern, Verfuhrung oder Notigung Abhangiger zum 
Geschlechtsverkehr, Blutschande, Unzucht mit Minderjahrigen, Pflegebefohlenen, Unzucht 
unter MiBbrauch der Amtsstellung, Unzucht zwischen Mannern, offentliche Vornahme 
unzuchtiger Handlungen, unzuchtige Schriften und Abbildungen, Sachen zu unzuchtigem 
Gebrauch, Aufforderung zur Unzucht, Kuppelei, Frauenhandel, Kinderhandel, Zuhalterei, 
Doppelehe, Ehebetrug, Ehebruch, gemeinschadliches Handeln bei Ausiibung der Unzucht. 
Magnus Hirschfeld, Felix Halbe, Helene Stocker, Siegfried Weinberg, Johannes Werthauer 

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haben diesen Entwurf verfaBt, der in jedem Punkt die sogenannten "Menschenrechte" vor die 
selbstverstandlichen Notwendigkeiten von Staat und Rasse stellt, der wirklich auf den 
abstrakten, nur in der Intelligenz und im GenuB lebenden Menschen der btirgerlichen 
Gesellschaft zielt. 

Die wichtigste Aufgabe der inneren Zersetzung war fur die Pazifisten die Lahmung des 
Wehrwillens als Erganzung zu ihrem Landesverrat nach auBen. Sie riefen immer wieder zur 
Verweigerung des Wehrdienstes auf und schmahten das Soldatentum, wo immer sie konnten. 
Wieder war der Tucholski am eindeutigsten: "Ich habe mich dreieinhalb Jahre im Kriege 
gedriickt, wo ich nur konnte, und ich bedaure, daB ich nicht, wie der groBe Karl Liebknecht, 
den Mut aufgebracht habe, nein zu sagen und den Heeresdienst zu verweigern. Ich wandte 
viele Mittel an, um nicht erschossen zu werden und um nicht zu schieBen" ("Schlesische 
Volksstimme", 10. April 1926). "DaB niemand gezwungen werden kann, einer 
Einberufungsorder zu folgen, daB also zunachst einmal die selige Zwangsvorstellung 
auszurotten ist, die den Menschen glauben macht, er musse, musse, musse traben, wenn es 
blast. Man muB gar nicht. Denn dies ist eine simple, eine primitive, eine einfache Wahrheit: 
Man kann namlich auch zu Hause bleiben ... Und man kann nicht nur zu Hause bleiben. Wie 
weit zu sabotieren ist, steht in der Entscheidung der Gruppe, des Augenblicks, der 
Konstellation, das erortert man nicht theoretisch. Aber das Recht zum Kampf, das Recht auf 
Sabotage gegen den infamsten Mord: den erzwungenen, das steht auBer Zweifel. Und leider 
auBerhalb der so notwendigen pazifistischen Propaganda. Mit Lammsgeduld und Bloken 
kommt man gegen den Wolf nicht an ... Ihr werdet eingeredet bekommen, daB driiben der 
Feind steht - er steht hiiben. Man wird euch erzahlen, daB alle Letten, Schweden, Tschechen 
oder Franzosen Lumpen seien - die Erzahler sind es. Ihr seid dem Staat nicht euer Leben 
schuldig; ihr seid dem Staat nicht euer Leben schuldig." Diese Ansichten waren aber nun 
nicht die Privatmeinung des Herrn Tucholski, sondern sie wurden von den groBen 
Organisationen zielbewuBt in die Massen getragen. Die "Deutsche Friedensgesellschaft" 
veranstaltete 1927 eine "Aktion gegen den Krieg", wo sich die Unterschreibenden 
verpflichteten, "jeder Regierung Kriegsdienst und Arbeit zu verweigern, die zum Kriege 
greifen sollte, und dariiber hinaus den Krieg mit alien Mitteln zu bekampfen". Der 
"Wehrverband" Reichsbanner nahm ausdriicklich die Losung Tucholskis an. Der Vorsitzende 
des Braunschweiger Reichsbanners, Dr. Lube, schrieb am 9. November 1926 im "Anderen 
Deutschland": "Fur unsere Jugend gibt es kein besseres Erziehungsprogramm als den 
Mahnruf unseres Ignaz Wrobel (Tucholski): Und wenn sie euch kommen und drohen mit 
Pistolen: Geht nicht! Sie sollen euch erst mal holen! Keine Wehrpflicht! Keine Soldaten!" 
Das "Andere Deutschland" schrieb 1929 (laut "Reichsbote", 13. Marz 1929): "Wir pfeifen auf 
diese Sorte Vaterland und wir verpfeifen alle 'Heldentaten' fur dieses Vaterland. Wir sagen 
unseren Gegnern ins Gesicht: Jawohl, wenn das Stahlhelm-Jungdo- Vaterland, also die 
Krieg sverbrecher von gestern und ubermorgen, illegale Rustungen vorbereitet und jede 
Aufklarung dariiber als Verrat ansieht, dann werden wir diesen Verrat als unser gutes Recht 
betrachten und entsprechend kraftig handhaben." 

Den gleichen Geist pflegte die judische Pazifistenclique schon vor dem Kriege, wie Walter 
Steinthal 1912 schrieb: "Nationale Ehre - ein wunderschones Wort, nur daB es keinen 
mundigen Deutschen mehr zum Schwerte lockt" (Meister, S. 32). 

Die hier gepredigte Kriegsdienstverweigerung wurde keineswegs aus religioser oder 
sittlicher Gewissensnot geboren, sondern sie entstand aus der schabigen Zersetzung eines 
Richtbildes fur das Leben der Menschen, sie kam ganz aus dem "Privaten", aus dem Willen, 
als einzelner "Mensch" ohne Verantwortung zu leben. Man bemuhte sich iiber die 
Kriegsdienstverweigerung hinaus, das menschliche Richtbild des Helden uberhaupt lacherlich 

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zu machen, nicht nur das Bild des Soldaten. In der Welt der Menschenrechte sollte nur der 
"Geistige" und der Geldverdiener gelten. Die "Weltbuhne" 1928, Heft 27, faBte diese 
allgemeine Gesinnung zusammen (zitiert nach "Sigilla Veri", Bd. Ill, S. 772): "Wir brauchen 
Aberkennung des Mutes und Anerkennung der Feigheit. Es hilft nur eins: eine unbedingte, 
lebensbejahende Feigheit. Wo Lebensgefahr ist - keine Freiwilligen vor." Die Mutter, die ihre 
Sonne Soldaten werden lassen, gelten als Kindsmorderinnen. Ein Telegramm des Kreuzers 
"Emden" an die Stadt Breslau, er habe einen Kranz an der Todesstelle, der "Breslau" ins Meer 
geworfen, wird von der sozialdemokratischen "Volkswacht" mit der Uberschrift versehen: 
"Bum, Bum". Das "Berliner Tageblatt" bezeichnete die Versenkung der Flotte bei Scapa Flow 
als einen "Luxus der Heldenpose". Der Tod des Kapitans Dreyer, der im Sudatlantik auf der 
Briicke seines verungluckten Dampfers mit in die Tiefe ging, gilt als "Verirrung", als 
"Romantik", der spatere Zeiten verstandnislos gegenuberstehen wiirden. Ernst Tollers Wort: 
"Das Ideal des Helden ist das dummste aller Ideale", gait fur die gesamte pazifistische 
"Front". 

In dieser Auflosung aller Werte blieb dann schlieBlich als Gemeinsames nur noch die 
Wirtschaft". Die von den Paneuropaern gewunschten Vereinigten Staaten von Europa sollten 
vor allem der wirtschaftlichen Zusammenarbeit, d.h. der Ausbeutung der europaischen Volker 
durch den amerikanischen oder europaischen judischen Hochkapitalismus dienen. Das groBe 
Wirtschaftsgebiet hatte zwar die Kraft der Volker geschlagen, aber sein weiter Markt ware 
"rationeller" gewesen. Die Plane der Liberalen (und der Marxisten, die Sehnsucht von 
Rathenau und von Marx, Europa durch einen Trick der wirtschaftlichen Organisation zu 
heilen, der Wahn der "Erfullungspolitiker", Versailles durch die "wirtschaftliche Vernunft" 
uberwinden zu konnen, entsprang in dieser judischen Welt der unbedingten 
Wehrfeindlichkeit, in der Welt der "Menschenrechte". 

Die Gegenwart. 

Neben dem Freimaurertum und den wehrfeindlichen Organisationen besaBen die Juden 
noch viele andere Moglichkeiten, von uberparteilichen Mittelpunkten aus zu arbeiten. Sie 
drangten sich und ihre Freunde in die vornehmen Klubs der Stadte ein und bearbeiteten jeden 
ihrer "geistigen" Bekannten und ihrer "wirtschaftlichen" Kollegen fur ihre Belange. Der 
Central- Verein bemuhte sich vor jeder Wahl, die Parteien auf eine bestimmte Linie in der 
Judenpolitik festzulegen. Die Fulle der Moglichkeiten judischen Einflusses kann auch heute 
noch gar nicht ubersehen werden. 

Nachdem 1933 die wichtigsten Ansatzpunkte der judischen Macht zerschlagen und die 
Juden aus der ersten Linie ganz und aus der zweiten und dritten Linie ihrer Front fast ganz 
verdrangt wurden, stehen ihnen anderwarts doch immer noch Machtpositionen zur 
Verfugung, von denen aus sie ihren Gegenangriff gegen das Deutsche Reich vorzutragen 
suchen. 

Sie arbeiten als Emigranten vom Ausland her mit alien Mitteln am Kampf gegen das neue 
Deutschland. Sie hetzen zum Krieg, sie boykottieren, sabotieren, verraten, versuchen eine 
Fortsetzung ihrer Zersetzungsarbeit. 

Sie kampfen ferner als auslandische Staatsburger, also wirklich als Weltjudentum, gegen 
Deutschland. Die Juden der Welt, noch fest im Sattel durch Parteien, Logen, Klubs, bemuhen 
sich, durch Einspannung der Nichtjuden ihrer Lander fur judische Zwecke dem neuen 
Deutschland so viel Schwierigkeiten zu machen wie nur moglich. 



148 



Sie setzen schlieBlich bei den deutschen Volksgruppen an, die auBerhalb der politischen 
Grenzen des Dritten Reiches leben, und versuchen wie friiher, Deutsche gegen Deutsche zu 
hetzen. Sie sitzen in vielen "auslandsdeutschen" Organisationen, sie beherrschen noch immer 
einen groBen Teil des Deutschamerikanertums. 

Das deutsche Gesamtvolk muB also weiter auf der Wacht sein und darf nicht denken, daB es 
mit dem Siege von 1933 schon den Endsieg iiber Judentum und Judaismus errungen habe. 

Es ist somit bewiesen worden, daB das Judentum nach politischer Macht in Deutschland 
gestrebt hat und daB ihm die Eroberung wichtigster Machtstellung in der Zeit der Weimarer 
Republik gelungen war. 

Zweitens ist bewiesen worden, daB die Juden diese Macht fur ihre eigenen Interessen 
einsetzten. 

Drittens ist gezeigt worden, daB diese judischen Interessen am besten durch Forderung der 
volksfeindlichen Bewegung der "Menschenrechte", durch ein Weitertreiben der burgerlichen 
Gesellschaft durchzusetzen waren, also der Machte, die der Todfeind einer eigendeutschen 
Art sind. 

Viertens ist nie darauf ausdriicklich hingewiesen worden, leuchtet es aber aus jedem 
Zeugnis der judischen Betatigung von selbst hervor, daB der judische EinfluB nicht nur in 
seinen Zielen volksfeindlich, sondern auch in seiner Art geschmacklos war, daB er ein 
Element der MaBlosigkeit, der Hysterie, des mangelnden Gleichgewichts, der Krankheit im 
deutschen Volke auch dann gebildet hatte, wenn sich die Rassejuden nicht so fur 
volksfeindliche Belange eingesetzt hatten. Sie haben das deutsche politische Leben 
entwurdigt. Der Rabbiner Prinz schreibt: "Die Geschichte der Juden der letzten anderthalb 
Jahrhunderte ist zu einem guten Teil Krankengeschichte. Was sich hier in diesen Menschen 
an Verschrobenheit, Kauzerei, Geltungstrieb, Minderwertigkeiten, Hochmut, Selbstbetrug, 
uberspitzter Wahrheitsliebe, HaB, krankhaftem Patriotismus und wurzellosem 
Kosmopolitentum zusammendrangt, stellt ein psychopathologisches Arsenal von seltener 
Reichhaltigkeit dar" (S. 26). 

Es ist ein Gebot der deutschen Selbsterhaltung und des deutschen Willens zu menschlichem 
Anstand, daB die Zeit der Judenherrschaft, wie sie am reinsten 1918 bis 1933 bestand, nie 
wiederkehre. 



Die christlichen Kirchen und das Judentum 

Die Wegbereiter der judischen Weltherrschaft 

Wenn man heute die Stellung der Kirche, des Christentums zum Judentum, zur Judenfrage 
einer eingehenden Priifung unterziehen will, so erscheint es kaum mehr angebracht, eine 
Unterscheidung zwischen der romisch-katholischen und der evangelischen Kirche und deren 
verschiedenen Gruppierungen zu machen. Denn wenn auch in der dogmatischen Stellung 
einige Abweichungen vorhanden sein mogen, so ist doch die grundsatzliche und praktische 
Einstellung zum Judentum und zur Judenfrage bei den orthodoxen Richtungen der beiden 
groBen Bekenntnisse die gleiche. Und gleich ist sie und muB sie sein, weil die Wurzel die 
gleiche, weil der judische Ursprung als der Kern und die Substanz der Kirchen bei beiden der 
gleiche ist. 



149 



Die nationale Revolution des Jahres 1933 hat kein Gebiet des offentlichen Lebens unberiihrt 
gelassen, auch nicht das religiose. Die Jahre seit dieser Revolution standen im Zeichen der 
Volkswerdung, und diese Volkswerdung sollte und konnte sich nur vollziehen durch 
Ausscheidung alles Fremdwesens, das sich seit 1000 Jahren in unser Volksleben eingenistet 
hat. Da konnte die revolutionare Welle selbstverstandlich nicht vor den Kirchen haltmachen, 
die ja am tiefsten und engsten mit Fremdwesen verbunden waren und sind und die die 
bedeutendste Geistesmacht sind, die immer wieder und unablassig an unser Volk den als 
Heiligtum gehuteten Fremdgeist als seelisches Heilmittel heranzubringen bestrebt waren und 
sein werden. Und wenn auch die religiose Revolution noch tief in den Anfangen steckt und 
allerlei Unreifes und Halbes mit sich schleppt, also durchaus noch der Klarung und Reife 
bedarf, so war doch so gewissermaBen iiber Nacht die ganze uberkommene Substanz des 
Kirchenwesens in Frage gestellt. Und diese Substanz war die judische Wurzel und der 
Judische Gehalt der Lehre wie des Kultus. 

In der Verteidigung dieser Substanz stehen die verschiedenen Kirchen, einschlieBlich der 
Reichsbischofskirche, in einer Front. Und wenn wir gar naher zusehen, dann finden wir, daB 
diese Substanz judischen Ursprungs das vor allem ist, was so unzahlige Beamte und Pfarrer 
der Kirchen zu einer feindseligen Haltung gegen den nationalsozialistischen Staat veranlaBt 
hat und weiterhin veranlaBt. Haben wir nicht erlebt, daB alle Widerstande gegen den neuen 
Staat fast nur noch von der Seite der Kirchen kamen, daB sie allein durch eine mehr oder 
weniger deutliche, wenn auch nur religios verbramte Gegnerschaft unangenehm auffielen. 
Diese Tatsache gibt zu denken. In Wirklichkeit liegen die Dinge so, daB die bei alien Kirchen 
gleiche Substanz aus dem Judentum diese Staatsfeindschaft geradezu bedingt. Immer und 
uberall, wo gegnerische Stimmen aus den Reihen der Kirche laut werden, wo man ein 
"Zeugen fur die lautere Wahrheit" gegen die Forderungen der Zeit und des 
nationalsozialistischen Staates findet, ist es ein Bekenntnis zu jener judischen Substanz des 
Kirchentums. Diese Substanz wird heute zum Gegenpol des volkischen Gedankens! 

Aus all dem ersieht man das ungeheure Verhangnis des "religiosen Fremdwesens" dem 
unser Volk verfallen war und zum Teil noch ist. Dieses religiose Fremdgut fuhrt zu 
Gehorsamsverweigerungen gegeniiber dem Staat, ja zu hochverraterischen Anwandlungen, 
denn man muB "Gott", eben dem judisch-christlichen "Gott" Jahwe, mehr gehorchen als den 
Menschen. Die politisch-nationale Revolution muBte aber nur ein Stuckwerk bleiben, wenn 
sie nicht noch vollendet und erganzt wiirde durch die religiose Revolution. Diese kann und 
wird sich nicht vollziehen diirfen durch Gewissensvergewaltigung, sondern nur durch lange 
unablassige Aufklarung und Erziehung der deutschen Menschen und vor allem der Jugend. 

Wenn es also auch verschiedene Abweichungen einzelner von der allgemeinen kirchlichen 
Haltung zum Judentum geben mag, so ist doch die Einstellung der Kirchen zur Judenfrage im 
wesentlichen eine einheitliche und sie laBt sich mit den Worten einer EntschlieBung der 
Generalversammlung der Katholiken Schottlands auf den folgenden Hauptnenner bringen: 

"Die Generalversammlung mochte zum SchluB noch einmal auf die tiefe Bedeutung der 
Tatsache hinweisen, daB der gottliche Erretter, an den sie in Freude glaubt, dem Fleische nach 
der judischen Rasse entstammt. Sie findet, daB dieser Gedanke der hebraischen Nation eine 
besondere Stellung in der Weltgeschichte einraumt, indem alle, die den Herrn Jesus Christus 
lieben, auch die Rasse lieben mussen, der er entsprungen ist. (S. 43 der 1935 in Luzern 
erschienenen Kampfschrift: "Die Gefahrdung des Christentums durch Rassenwahn und 
Judenverfolgung" .) 



150 



Diese Worte, die die judische Substanz des Kirchenglaubens schon andeuten, sind 
"klassisch-christlich", sie konnen von alien Christentiimern der Welt anerkannt werden und 
werden sic her auch anerkannt (von einzelnen schwachen deutschen Richtungen abgesehen). 
Die Worte jener General versammlung sind zudem gegen das neue Deutschland gerichtet, 
woraus zu ersehen ist, daB die Wirksamkeit des Judentums als Judentum gegen das 
Deutschtum nicht die einzige Gegnerschaft ist, die das Judentum hervorgebracht hat, groBer 
und machtiger ist die judische Front im Kirchentum, und sie ist gefahrlicher, weil sie sich an 
die Seele des Menschen wendet. 

Die Kirchen wollen heute ihre Substanz retten, aber wir mussen uns vor dieser Substanz 
retten! Das ist die Lage. 

Wahr ist nun, daB sich die Kirchen als die Fortsetzung des Judentums ansehen. Ist das 
Judentum der Samen, so ist das Christentum die Frucht, die aus diesem Samen sich 
entwickelte. So deutet auch der sogenannte heilige Augustinus in seinem Psalmenkommentar 
zum Psalm 75 ("Bekannt ist Gott in Judaa, groB ist sein Name in Israel") das Christentum. Er 
sagt: 

"Die Feinde unseres Herrn Jesu Christi, 'die allbekannten Juden namlich', pflegen sich auf 
Grund dieses Psalms zu riihmen und die Christenvolker zu schmdhen, als ob diesen Gott nicht 
bekannt sei: ihnen allein, sagen sie, sei Gott bekannt, was der Prophet selber bestdtige mit 
den Worten: 'Bekannt ist Gott in Judaa', anderswo sei er unbekannt. In Wahrheit: Gott ist 
bekannt in Judaa, nur mufi man wissen, was unter Judaa zu verstehen ist. Gott ist wirklich 
nur in Judaa bekannt, auch wir sagen dies, und wenn sich jemand nicht in Judaa befindet, 
dann kann ihm Gott nicht bekannt sein. Aber was sagt der Apostel? 'Ein Jude', schreibt er, 'ist 
der, der es im Innern ist, und Beschneidung ist Beschneidung des Herzens, dem Geiste, nicht 
dem Buchstaben nach' (Rom. 2, 29). Es gibt also Juden, die das Fleisch, und es gibt Juden, 
die den Geist beschneiden. Viele unserer heiligen Vater hatten sowohl die Beschneidung des 
Fleisches, die ihnen als Abzeichen des Glaubens gait, als auch die Beschneidung des Herzens 
wegen ihres Glaubens selber. Diejenigen aber, die sich jetzt des Namens riihmen und die 
Toten verloren haben, schlugen aus der Art ihrer Vater und blieben zwar Juden im Fleische, 
sind aber Heiden im Geiste. Juden sind namlich die, welche von Abraham abstammen, dessen 
Sohn Isaak den Jakob zeugte, von dem die zwolf Propheten abstammen, auf die das ganze 
Volk der Juden zuriickgeht. Aber Juden wurden sie zumeist deshalb genannt, weil Juda einer 
von den zwolf Sohnen Jakobs war, er war gleichsam der Patriarch unter den Zwolf en und aus 
seinem Stamme sollte den Juden das Konigtum kommen ... 

Zuerst freilich wurde dem Volke aus einem anderen Stamme Saul als Konig gegeben (Saul 
war aus dem Stamme Benjamin), aber er wurde als schlechter Konig verworfen. Nachher 
erhielt es aus dem Stamme Juda David zum Konig, und aus ihm, also aus dem Stamme Juda, 
kamen die Konige. Das hatte schon der Prophet Jakob geweissagt, als er seine Sohne 
segnete: 'Nicht wird das Szepter von Juda weichen noch der Heerfuhrer von seinen Lenden, 
bis der kommt, der gesandt werden soil' (Gen. 49, 10). Aus dem Stamm - nie Juda aber kam 
unser Herr Jesus Christus, denn er ist, wie die Schrift zeugt, aus dem Geschlechte Davids, 
geboren aus Maria. Was allerdings die Gottheit unseres Herrn Jesu Christi angeht, in der er 
dem Vater gleich ist, so ist er nicht nur vor den Juden, sondern selbst vor Abraham (J oh. 8, 5) 
und nicht nur vor Abraham, sondern auch vor Adam, und nicht nur vor Adam, sondern auch 
vor Himmel und Erde und vor aller Zeit, denn: Alles ist durch ihn geworden und ohne ihn ist 
nichts geworden' (J oh. 1, 3). Doch weil in der Prophetie gesagt ist: 'Nicht wird das Szepter 
von Juda weichen noch der Heerfuhrer von seinen Lenden, bis der kommt, der gesandt 
werden soil', so lafit uns die friiheren Zeiten durchgehen. Da finden wir nun, dafi die Juden 

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immer aus dem Stamme Juda Konige hatten, weshalb sie ouch Juden genannt wurden. Sie 
hatten keinen fremdldndischen Konig vor der Zeit des Herodes, der regierte, als Christus 
geboren wurde (Lukas 3, 1). Mit Herodes begannen die fremdldndischen Konige. Vor 
Herodes waren alle aus dem Stamme Juda, solange eben bis der kam, der gesandt werden 
sollte. Als aber der Herr Jesus Christus kam, da wurde das Reich der Juden zerstort und von 
den Juden weggenommen. Jetzt haben sie keinen Konig mehr, well sie den wahren Konig 
nicht anerkennen wollten. 

So seht denn, ob sie Juden zu nennen sind. Ihr seht schon, dafi dies nicht der Fall ist. Sie 
selber haben schon mit lauter Stimme auf diesen Namen verzichtet und sich als unwiirdig 
erklart, Juden zu heifien, es sei denn dem Fleische nach. Wann haben sie sich denn von 
diesem Namen losgesagt? Damals, als sie gegen Christus redeten und gegen ihn, das ist 
gegen den Sprossen Judas, gegen den Abkommling Davids wiiteten. Pilatus sprach zu ihnen: 
'Eur en Konig soil ich kreuzigen?' Und sie: 'Wir haben keinen Konig aufier dem Kaiser' (Job. 
19, 15). 

Oh ihr, die ihr euch Juden nennt, es aber nicht seid: wenn ihr keinen Konig habt aufier dem 
Kaiser, dann ist ja das Szepter schon von Juda gewichen, und es ist der gekommen, der 
gesandt werden soil. Viel wahrer kann man also sagen dafi die Juden sind, die vom Judentum 
zum Christentum iibergetreten sind: die iibrigen Juden, die nicht an Christus glauben, haben 
selbst den Namen zu verlieren verdient. Das wahre Judentum ist demnach die Kirche Christi, 
die an jenen Konig glaubt, der aus dem Stamme Juda durch die Jungfrau Maria gekommen 
ist, die glaubt an den, von dem der Apostel in seinem Schreiben an Timotheus sagt: 'Denke 
daran, dafi der Herr Jesus Christus, der Sprofi Davids, von den Toten auferstanden ist. ' , Von 
Juda stammt namlich David, und von David der Herr Jesus Christus. Wir, die wir an Jesus 
Christus glauben, gehoren Judaa an, und wir haben Christus erkannt, die wir ihn mit den 
Augen nicht gesehen haben, aber im Glauben an ihn festhalten. 

So mogen denn die Juden, die ja keine Juden mehr sind, aufhoren, uns zu schmahen, sind 
sie es doch, die erklart haben: 'Wir haben keinen Konig mehr aufier dem Kaiser. ' Wenn also 
Gott, der in Christus die 'Welt mit sich versohnt, sich ihnen (den Juden) geoffenbart hat und 
diese ihn deshalb gekreuzigt haben, well sie den im Fleisch verborgenen Gott nicht 
erkannten, dann hat jenes Judaa, das so heifit, es aber nicht ist, zuriickzutreten. Das wahre 
Judaa trete herzu, zu dem gesagt wird: 'Tretet hin zu ihm und ihr werdet erleuchtet und euer 
Antlitz wird nicht zuschanden werden ', denn dieses horte und glaubte, und die Kirche wurde 
das wahre Judaa, wo Christus bekannt ist, der als Mensch aus dem Geschlechte Davids 
stammt, als Gott aber iiber David steht. " 

(Ubersetzung nach dem von den Jesuiten herausgegebenen "Eucharistischen Volkerbund", 
8. Jahrgang, Nr. 6.) 

Diese Auffassung ist also die der romischen Kirche ebenso wie die des orthodoxen 
Protestantismus. Wenn daher der Reichsbischof Miiller einem Pressevertreter erklarte 
("Suddeutsche Zeitung" Nr. 282, 1933): "Das Christentum 

ist nicht aus dem Judentum heraus geboren, sondern im Kampf gegen das Judentum 
entstanden", so konnte demgegenuber der Pfarrer von Lowenich (Bekenntnisfront) in der 
"Frankischen Wacht" (1. Dez. 1933) als allgemeine Meinung seiner Richtung zutreffend zum 
Ausdruck bringen: 

"Luther hat mit heifiem Bemuhen das Alte Testament iibersetzt. Er hat das Trutzbild von der 
festen Burg nach einem alttestamentlichen Psalm (46) gedichtet. Er hat die Psalmen 

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uberhaupt gerne gebetet und dabei 'alien Heiligen ins Herz gesehen'. Unser Herr Jesus 
Christus hat aber von dem Gesetz Moses gesagt, er sei gekommen, nicht es aufzulosen, 
sondern es zu erfullen, und es solle kein Jota vom Gesetz verlorengehen, bis dafi es altes 
erfullet werde. Unter seinen letzten Worten am Kreuze sind zwei Psalmworte, und er selbst 
hat seinen Jungern sein Kreuzesopfer im Lichte der alttestamentlichen Weissagung gedeutet. " 

Daraus ergibt sich wohl mit aller Klarheit, was hier unter dem Begriff der Substanz 
verstanden sein will. Das Christentum ist die logische Erfullung des Judentums. 

Das laBt sich auch eindeutig aus der romischen Liturgie ablesen. Im Missale Romanum, 
dem zum Lesen der romischen Messe benutzten MeBbuch, das die vorgeschriebenen Gebete 
enthalt, ist auch eines enthalten, das eine Bitte an Gott (namlich den Judengott Jehova) 
enthalt, alle Volker und Menschen zu Juden werden zu lassen: 

"Gott, Deine alten Wundertaten sehen wir auch in unserer Zeit noch erstrahlen; denn was 
Du mit machtiger Hand dem einen Volke latest, als Du es vor den verfolgenden Agyptern 
rettetest, das wirkst Du zum Heile aller Heidenvolker heute noch durch das Wasser der 
Wiedergeburt: Gewahre nun, dafi zur Kindschaft Abrahams und zur Wtirde des Volkes Israel 
die ganze Welt und Menschheit eingehen moge. " 

Dieses Gebet ist am Karsamstag vorgeschrieben. Am Karfreitag betet die romische Kirche 
aber fur die treulosen Juden, daB sie sich wieder zum Heil bekehren sollen. 

Wenn ein romischer Bischof seine Weihe empfangt und ihm zum Zeichen seiner Wtirde die 
Mitra (der Bischofshut) aufs Haupt gesetzt wird, spricht der weihende Erzbischof folgendes 
Gebet. 

"Wir setzen, o Herr, auf das Haupt dieses Kirchenvorstehers und Deines Vorkampfers den 
Helm der Festigkeit und des Heiles, auf dafi er schon durch sein damit geschmucktes 
Angesicht und durch sein mit den Hornern der beiden Testamente bewaffnetes Haupt 
furchtbar erscheine den Gegnern der Wahrheit, und unter Beleihung Deiner Gnade er ein 
tatkraftiger Bekampfer der Gegner sei. Du hast durch eine Unterredung mit Dir das Antlitz 
Deines Dieners Moses geschmuckt und es dann durch seine stark leuchtenden Horner Deiner 
Klarheit und Wahrheit ausgezeichnet. Du hast befohlen, Aron, Deinem hohen Priester, den 
hohen priesterlichen Hut aufzusetzen, durch Christus unseren Herrn. " 

Bei der EheschlieBung betet der romische Priester in der Brautmesse: 

"Befestige, o Gott, was Du in uns gewirkt hast, von Deinem heiligen Tempel, der da ist in 
Jerusalem. Sende den Brautleuten Hilfe vom Heiligtum und von Zion aus beschiitze sie. " 

Diese Beispiele lieBen sich beliebig vermehren. Ohne diese Substanz kann keine christliche 
Kirche bestehen, diese Substanz ist aber, wie schon gesagt, das, was die Kirchen zur geistigen 
Gegenmacht im heutigen Staate und fur die Volkserziehung so gefahrlich macht. AuBerdem 
mussen die Kirchen, mit diesem Geist, von dem sie sich nicht losen konnen, ausgestattet, zu 
Horten der politischen Reaktion werden. 

Das Urteil der alten Kirche iiber die Juden, das Harnack ("Mission und Ausbreitung des 
Christentums", 1. Bd.) in den nachstehenden Worten wiedergibt, ist heute wohl vollig 
uberwunden: "Die Juden sind das schlimmste, gottloseste und gottverlassenste Volk unter 
alien Volkern, das eigentliche Teufelsvolk, die Synagoge des Satans, die Genossenschaft der 

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Heuchler." Dieses Urteil zeigt, daB lange Jahrhunderte trotz der Substanz der Gegensatz zum 
Judentum sehr schroff war, d.h. die kirchliche Haltung war stetem Wechsel unterworfen. Aber 
bis 1918 waren im romischen Kirchenrecht die Ausnahmegesetze gegen die Juden fiir 
Christen doch noch formell verbindlich, auch wenn auf ihre Beachtung kein Wert mehr gelegt 
wurde. 

In dem bis 1918 giiltigen kirchlichen Gesetzbuch (Codex juris canonici) wurden folgende 
Grundsatze hinsichtlich der Behandlung der Juden aufgestellt: 

1. Die Juden diirfen im SchoBe der christlichen Volker bei freier Religionsubung leben. Die 
Freiheit ihrer Religionsubung ist zu schutzen, dafur aber haben sie sich alles dessen zu 
enthalten, was die Christenheit in ihren religiosen Gefiihlen verletzen konnte. 

2. Die Ansassigmachung der Juden ist zu beschranken und dahin zu wirken, daB sie 
womoglich zusammen wohnen. Denn im Volke zerstreut ist ihnen mehr Gelegenheit zu 
unerlaubtem Erwerb und Wucher gegeben. Das begriindete das Kirchenrecht damit: "Die 
argsten Agitatoren fiir die Freizugigkeit waren die Juden. In alle wohlhabenden Stadte haben 
sie sich eingenistet, um die Wohlhabenden auszusaugen." 

3. Christen sollen weder als Arzte noch als Krankenpfleger Juden gebrauchen, auBer im 
Falle der Not. Denn: "Die Kirche halt den durch den Empfang der Sakramente geheiligten 
Leib der Christen in Ehren, den sie nicht in Behandlung der Judenarzte geben will." Mit 
anderen Worten Behandlung durch judische Arzte ist eine Entweihung! 

4. Der Jude darf kein offentliches Amt bekleiden, insbesondere kein Richter-, Regierungs- 
oder Lehramt, auBer an judischen Schulen. Denn: "Es ist gegen die Wurde der Christen, zu 
FuBen eines judischen Lehrers zu sitzen, sich von einem judischen Richter richten zu lassen. 
Es ist gegen die Grundsatze der Kirche, gegen das Wohl der Volker, daB Juden mit den 
Christen burgerlich gleichberechtigt seien, darum darf man sie nicht emporkommen lassen. 
Innozenz III. nennt es einen absurden Gedanken, daB ein Lasterer Christi gegen einen 
Christen eine Machtbefugnis ausiiben solle." 

5. Der Christ darf nicht dem Juden als Hausdienstbote dienen. Zuwiderhandlungen werden 
unter Umstanden mit Exkommunikation belegt. Zur Begriindung erwahnte das kanonische 
Recht voller Abscheu, daB bei den Juden der Brauch herrsche, die Milch der Ammen, wenn 
diese an Ostern zum Tische des Herrn gingen, drei Tage lang "in latrinam" zu gieBen. Da 
derartige Abscheulichkeiten noch mancherlei bei ihnen vorkamen, so musse ein christlicher 
Dienstbote sich vor dem gottlichen Zorne furchten, wenn er in solchem Haus sein Brot 
verdiene. Wenn aber die Juden sich weigerten, ihre christlichen Dienstboten und Ammen zu 
entlassen, so sei ihnen durch das kirchliche Recht jeder Verkehr mit Christen verboten. 

6. Das judische Erwerbs- und Handelsleben soil der strengen Kontrolle unterworfen sein, 
um die christlichen Volker vor Auswucherung zu schutzen. 

7. Ehen zwischen Christen und Juden sind, weil "disparias cultus" vorliegt, streng verboten. 
Also wegen Verschiedenheit der Religion (nicht wegen der Verschiedenheit des 
Bekenntnisses innerhalb der Gemeinschaft der Getauften) sind diese Ehen verboten. Darum 
wurde selbst Protestanten durch das kirchliche Gesetz verboten, Ehen mit Juden einzugehen. 
Von diesem trennenden Ehehindernisse sei durch die Kirche niemals eine Dispens zur 
Eingebung einer judischchristlichen Mischehe zu erlangen. 



154 



Niemand wird in Abrede stellen konnen, daB diese kirchlichen Bestimmungen zum Schutze 
des Volkes sehr klug und weise waren. Und sie hatten (wenigstens formell noch) bis zum 
Jahre 1918 Gultigkeit. Am 19. Mai 1918 trat das neue Kirchenrecht in Kraft. Und was enthielt 
es von alien diesen wohldurchdachten, durch Jahrhunderte erprobten Bestimmungen? Nichts! 
Rein gar nichts! Nicht einmal das Wort "Jude" kommt in dem neuen Codex juris canonici 
mehr vor. Hatte das friihere Kirchenrecht noch einen besonderen Abschnitt "de judaeis", so 
fehlt dergleichen im neuen Kirchenrecht vollig. Freilich, man hat damit nur reinen Tisch 
gemacht, denn praktisch wurden ja diese kirchlichen Schutzbestimmungen schon Jahrzehnte 
vorher nicht mehr angewandt. Nicht nur, daB Ehen zwischen Juden und Christen, wenn eine 
entsprechende Dispenstaxe nach Rom gezahlt wurde, ohne weiteres gestattet wurden, auch 
auf alien anderen Gebieten nahm man nicht mehr AnstoB daran, wenn christliche Dienstboten 
bei Juden dienten, oder wenn sich jemand durch judische Arzte heilen lieB, und schon 
vollends nahm man keinen AnstoB mehr daran, wenn Juden offentliche Amter bekleideten, 
was sie im Laufe des vergangenen Jahrhunderts in alien Landern Europas mehr und mehr tun 
konnten. Aus dieser Sachlage hat man 1918 die Folgerung gezogen und die betreffenden 
Judenbestimmungen im Kirchenrecht gestrichen. Auch die judisch-katholische Mischehe wird 
nun gern unter bestimmten Bedingungen zugelassen. 

Das Verschwinden der Judenfrage aus dem Kirchenrecht ist ohne Zweifel von symbolischer 
Bedeutung und kennzeichnet das immer deutlicher werdende Aneinanderriicken von 
Judentum und katholischer Kirche. Dieses Aneinanderriicken vollzieht sich bei gegenuber 
fruher veranderten auBeren und politischen Verhaltnissen ganz logisch auf Grand der 
judischen Substanz. Man muB auch die Rasse lieben, aus der Jesus Christus hervorgegangen 
ist! 

Auf diesen Ton abgestimmt war die besonders bezeichnende, 1926 in Rom erfolgte 
Griindung der "Gesellschaft der Freunde Israels" (Amici d'Israele), deren vom Papst erwahlter 
Generalsekretar, Monsignore van Asseldonk, sich wie folgt iiber die Gesellschaft auBerte: 

"Es handelt sich um eine rein religiose Bewegung der Liebe zu Gottes Volk Israel, 
keineswegs um eine kirchliche Missionsgesellschaft. Durch Predigten, Vortrdge, 
Zeitungsartikel und Konferenzen soil die katholische Welt daran erinnert werden, dafi unser 
gemeinsamer Gott-Vater das Volk Israel unwiderruflich auserwahlt hat, was auch durch 
Christus und seine Jiinger bestdtigt worden ist. Daraus folgt, dafi der Antisemitismus der 
Gotteslehre direkt Widerspricht. Ein Appell an die katholische Geistlichkeit der ganzen Welt 
wird schon in den nachsten Tagen ergehen. Die Juden werden gut tun, uns nicht zu 
mifitrauen, sondern uns Wohlwollen entgegenzubringen. " 

Diese AuBerungen fielen einem Vertreter der judischen Telegraphen-Agentur in Zurich 
gegenuber (vgl. u. a. die Zeitschrift des "Reichsbundes judischer Frontsoldaten", "Schild", Nr. 
17, 1926). Einige Zeit spater wurde der Pralat van Asseldonk auch vom Papst in Audienz 
empfangen, wobei letzterer u. a. erklarte, es sei gegen das katholische Prinzip, die Juden zu 
verfolgen, die Juden seien nun einmal das auserwahlte Volk Gottes. Weiter sagte der Papst: 
"Ich und einige Kardinale sind Judenfreunde, und wir untersttitzen die 'Gesellschaft der 
Freunde Israels' und den Kampf gegen den Antisemitismus." ("Reichswart", 7. August 1926.) 

Die Griindung und Entwicklung der "Gesellschaft der Freunde Israels" ist zur Beleuchtung 
der Frage Rom und Judentum ganz besonders lehr- und aufschluBreich. 

Die Griindung sversammlung fand unter dem Vorsitz des verstorbenen Kardinals van 
Rossum statt. "Welche Wonne fur den Heiland", rief der Kardinal in seiner Ansprache aus, 

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"wenn sein Herz dieses Volk gewinnen konnte. Deshalb begriiBen, lieben und segnen wir mit 
Freuden dieses vorzugliche apostolische Missionswerk." (So berichtet der romische 
Berichterstatter des katholischen "Deutschen Volksblattes" Nr. 178, 1926.) 

Aber noch nicht genug! Der Kardinal van Rossum hatte noch mehr das Bedurfnis, die 
Stellung der katholischen Kirche dem Judentum gegeniiber deutlich darzulegen. Der 
"Judischen Telegraphen-Agentur" in Zurich gegeniiber erklarte er: "Die katholische Kirche 
strebt Volkerversohnung und Briiderlichkeit der Volker an und verurteilt aufs strengste und 
mit der ganzen Kraft ihrer Autoritat den Antisemitismus. Jeder Versuch, eine wiirdige und 
ruhige Existenz des judischen Volkes zu storen, wird von der katholischen Kirche als gegen 
den Geist ihrer Lehre scharf miBbilligt. Zwischen der katholischen und judischen Religion 
bestehen drei gemeinsame Hauptgrundsatze: der Glaube an einen einzigen Gott, an die 
Unsterblichkeit der Seele und an die Reinwaschung von begangenen Sunden durch Suhne." 
("Volkischer Beobachter", 27. Juli 1926.) 

Mit Dekret vom 25. Marz 1928 wurde jedoch trotzdem die Gesellschaft aufgelost. Es ist 
nicht uninteressant, Teile dieses Dekrets, das die bisherige Stellung der Kirche zum Judentum 
ausdrucklich anerkennt, wiederzugeben ('Acta Apostolicae Sedis" Nr. 4, 1928): 

"Die katholische Kirche hat niemals aufgehort, fur das Judenvolk zu beten, welches bis zur 
Ankunft Jesu der Bewahrer der gottlichen Verheifiungen war, ungeachtet der Verblendung, in 
welche es nachher verfiel, gerade darum, damit die Gnade Gottes tiber seine Harte 
triumphiere und es erleuchte und zum wahren Glauben zuriickrufe. Der Heilige Stuhl, von 
dieser gleichen Liebe getrieben, schiitzte dieses Volk gegen ungerechte Bedriickungen und 
verurteilte den systematischen Hafi gegen das Volk, welches einst von Gott auserwahlt war, 
ein Hafi, der mit dem Namen Antisemitismus bezeichnet wird." - "Aber", so fahrt das Dekret 
fort, "innerhalb des Verbandes der Freunde Israels hat sich eine Art und Weise des Handelns 
und des Sprechens einzufiihren begonnen, welche von der Auffassung der Kirche und von dem 
Geiste der heiligen Voter und auch von der heiligen Liturgie abweicht. Infolgedessen haben 
die dem Heiligen Offizium angehorenden Kardinale, nachdem sie vorher das Votum der 
Konsultoren eingeholt haben, in einer Plenarsitzung der Kongregation am 21. Marz den 
Verband "Amici d'Israele" fur aufgelost erklart und angeordnet, dafi niemand in Zukunft 
Biicher oder Schriftwerke schreiben oder herausgeben diirfe, welche in irgendeiner Weise 
solch irrige Stromungen begiinstigen. " 

Das also war das Ende einer Aktion, die von Liebe fur das Judentum geradezu uberfloB. 
Diese Aktion hat dem Judentum gegeniiber Einraumungen gemacht und ihm Freiheiten 
gestattet, so daB nicht nur der Zweck der Gesellschaft, sondern sogar die kirchliche Tradition 
gefahrdet erschien. Nach dem "Deutschen Volksblatt" (13. April 1928) nahm die Gesellschaft 
Gebrauche und Formeln liturgischer Art auf, durch die die Gesellschaft Logencharakter 
annahm!! Der romische Pharisaismus konnte also den judischen nicht dulden, darum griff 
Rom zu: ein Beweis, wie eifersuchtig Rom iiber seinen Traditionen wacht und auch bei aller 
heiBen Liebe zum Judentum, die anderweitig hundertfach zum Ausdruck kommt, sich nicht 
davon abbringen lieB. 

Wenige Wochen spater, am 19. Mai 1928, erschien ein Artikel der Jesuitenzeitschrift 
"Civilta cattolica", deren Artikel der personlichen Genehmigung des Papstes selbst 
unterliegen: "Die judische Gefahr und die Amici d'Israele', in dem es u. a. hieB: 

"Die judische Gefahr bedroht die ganze Welt durch verderbliche judische Einfliisse oder 
verabscheuungswerte Einmischungen, besonders bei den christlichen Volkern und noch mehr 

-156- 



bei den katholischen und lateinischen, wo die Blindheit des alten Liberalismus die Juden 
besonders stark begunstigt hat, wahrend sie die Katholiken und vor allem die, Orden 
verfolgten. Die Gefahr wird von Tag zu Tag grofier ... Wenn wir auch nicht wie einige allzu 
leicht geneigt sind, den Juden jede Schuld fiir die Ubel, die die moderne Gesellschaft, 
besonders Europa, betroffen haben, aufbiirden, so haben wir dock, z. B, in der Frage des 
Bolschewismus, versucht, klarzustellen, welche Schuld und welch iiberwiegender Einflufi das 
irregeleitete Volk der Juden bei der russischen Revolution trifft, wie ja auch schon in der 
franzosischen und neuerdings in der ungarischen Revolution mit all ihren Ubeln, 
Grausamkeiten und wilden Schrecken ... Die judische Propaganda steht zum Teil in engster 
Verbindung mit der freimaurerischen und bolschewistischen. Man ver steht nicht, wie sie von 
Regierungen, die doch zeigen, dafi sie die Freimaurerei und jede andere liberale, 
sozialistische oder kommunistische Propaganda entschlossen bekampfen, noch geschiitzt 
werden kann. Sie hat bereits in weniger als einem Jahrhundert vom Zustand voller Duldung 
oder sogar Begiinstigung, also mehr als einfacher Freiheit oder Gleichheit, die den Juden 
zugebilligt wurde, zu ihrer Hegemonie in vielen Teilen des offentlichen Lebens, besonders in 
der Wirtschaft und Industrie gefiihrt, ganz zu schweigen von der Hochfinanz, wo ihnen 
geradezu eine diktatoriale Ubermacht eingeraumt wurde, welche Staaten und Regierungen 
Gesetze geben kann, auch in Dingen, die die Politik angehen, natiirlich erst recht in 
finanziellen Dingen, ohne Sorge vor Rivalitat, wie es wahrend des Krieges vorkam. Diese 
Tatsache, wahrlich eine befremdliche Erscheinung, kann nicht erklart, geschweige denn 
gerechtfertigt werden durch die Zahl der Juden, die in den betreffenden Landern wohnen. Sie 
hat vielmehr ihren Grund in der geheimen jiidischen Einmischung, welche solchermafien zu 
einer ihnen nicht zukommenden Macht gefiihrt hat, die in gar keinem Verhaltnis mehr steht zu 
ihrer Zahl, und iiberdies der Vernunft und dem allgemeinen Wohl widerspricht. " Nachdem die 
Zeitschrift an einigen Zahlen die Minoritatsverhaltnisse der Juden in den einzelnen Landern 
dargelegt hat, bemerkt sie noch: "Und bei all dem haben sie die fiihrenden Posten in der 
Grofiindustrie, in der Hochfinanz, in der Diplomatie und mehr noch bei den 
Geheimgesellschaften inne, so dafi sie auf ihre Welthegemonie hinarbeiten konnen ... Was 
aber am betriiblichsten ist, das ist nicht nur, dafi die Volker sich in diesen Zustand finden, 
sondern dafi sie ihn noch wohlgefallig aufnehmen und ihn begiinstigen, wie iibrigens auch der 
sogenannte Volkerbund die geheime judische Einmischung begunstigt. " 

Mehr Einsicht konnte man in diesen Kreisen kaum erwarten. Ist das nicht eine glanzende 
Rechtfertigung der Haltung des nationalsozialistischen Deutschland? Aber man wird die 
Bedeutung dieses Artikels nicht uberschatzen diirfen. Mit ihm zog Rom nur den SchluBstrich 
unter den Hereinfall mit der "Gesellschaft der Freunde Israels". Mehr nicht. Niemals wird 
man daraus folgern diirfen, nun werde Rom gegen die beklagten jiidischen Erscheinungen den 
Kampf eroffnen. Rom wird sich hiiten, denn trotz dieses damaligen Angriffs braucht Rom das 
Judentum. 

Immerhin haben solche Auslassungen in Hinblick auf den heftigen Kampf Roms gegen 
Deutschland nicht geringe Bedeutung, denn wenn Antijudaismus "unchristlich" ist, dann ist es 
selbstverstandlich auch der gelegentliche "Antijudaismus" des Vatikans oder der Jesuiten! 

In dieser Beziehung wiegt eine romische Urkunde besonders schwer, die sich mit der Frage 
des jiidischen Ritualmordes befaBt. Im Jahre 1930 erschienen die Dokumente aus der 
diplomatischen Korrespondenz der zaristischen Minister in einem besonderen Band. Hier 
finden sich auch Briefe, die zwischen dem russischen AuBenminister Sassonow und D. 
Gelildow, dem russischen Bevollmachtigten beim Vatikan, im Jahre 1913 gewechselt worden 
sind. Sie kniipfen an ein von Lord Rothschild (London) an den Papst gerichtetes Schreiben an. 
Dieses wies auf den damals in RuBland spielenden Beihs RitualmordprozeB hin und brachte 

-157- 



dem Vatikan in Erinnerung, daB in zwei alten papstlichen Bullen sich eindeutig die Erklarung 
finde, der Papst glaube an das Bestehen des Ritualmordbrauches bei den Juden. Diese beiden 
Urkunden so schrieb Rothschild, wiirden jetzt von dem russischen Geistlichen Pranaitis gegen 
die Juden ausgespielt, und der Vatikan wird sogar daram ersucht, solche Methoden mit alien 
geeigneten Mitteln zu verhindern. Auf dieses Schreiben hat der damalige papstliche 
Generalsekretar, Kardinal Merry del Val dem Lord Rothschild geantwortet, daB er hierzu 
nicht mehr sagen konne, als daB die Dokumente, die von einem Glauben an den judischen 
Ritualmord sprechen, wirklich von Papsten verfaBt worden sind und sich urschriftlich in der 
vatikanischen Bibliothek befinden. 

Daraufhin hat der russische AuBenminister durch seinen Botschafter beim Vatikan anfragen 
lassen, ob die Rothschild abgegebene Erklarung so zu verstehen sei, daB der Papst nicht mehr 
zu den alten Bullen stehe, ihr Vorhandensein aber nicht bestreite, oder aber dahingehend, daB 
nach der Ansicht des Vatikans in dieser Frage bereits ein unfehlbarer Spruch ergangen sei, 
und zwar in dem Sinne, daB Ritualmorde zu den judischen Brauchen gehoren, und daB 
demnach diesen Verlautbarungen nichts mehr hinzuzufugen sei. 

Die Antwort des Vatikans nach dem Bericht des russischen Botschafters lautete: 

"Die Bestdtigung der Echtheit einer Kopie heifit alles eher als die Bestreitung ihres Inhalts. 
Im Gegenteil ist als erwiesen zu betrachten, dafi es alter jiidischer Branch ist, Christenkinder 
zu Ostern zu ermorden." Diese Urkunde tragt das Datum des 18. November 1913. (Vgl. 
"Volkischer Beobachter", 29. Mi 1930.) 

Als jedoch ein katholischer Judengegner 1934/35 in Osterreich die Tatsache der 
Ritualmordsitte in einer besonderen Schrift behauptete und verbreitete, riickten die 
katholischen Blatter entriistet von ihm ab, und die Schrift wurde sogar allgemein in Verruf 
erklart, weil die darin zum Ausdruck gekommene Auffassung unchristlich sei! 

Man wird die Bedeutung des obigen vatikanischen Dokuments jedoch nicht uberschatzen 
durfen. Ihm steht eine so erdriickende Fulle von judenfreundlichen "religios-katholischen" 
Kundgebungen gegeniiber, daB es ein Wahn ware, zu glauben, Rom wiirde aus der 
gelegentlich zugegebenen Gefahrlichkeit des Judentums fur alle Volker fur seinen Bereich die 
notwendigen Folgerungen Ziehen. Wir geben nachstehend einige Beispiele, wie sich die 
judisch-romische Geistesverwandtschaft praktisch auswirkt: Der katholische Professor Dr. 
Englert schrieb im "Beobachter am Main" im Jahre 1924 Aufsatze "Vom katholischen 
Fruhling in Neudeutschland". Da hieB es u. a. (laut "Reichswart", 8. November 1929): 

"Keine Religion steht dem Judentum so wurzelhaft und durchgefiihrt nahe wie die 
katholische, und keine andere hat fur die Kirche einen so fundamentalen Wert wie die 
Synagoge und der en heilige Schriften ... Genau das ist heute der Kampf der (katholischen) 
Kirche: ihre Feinde sehen im katholischen Christentum nichts anderes als vollendetes 
Judentum. Die Sache der Kirche und die Sache des Judentums sind in eins zusammengefallen. 
Die Kirche steht fur die Gottlichkeit des Alten Testaments ebenso absolut ein wie fur die des 
Neuen. Die Kirche ist das Judentum nicht irgendeiner beliebigen Rasse ... , sondern das Volk 
des Messias der Prophet der geoffenbarten Wahrheit und der Apostel der messianischen 
Gnade an alle Nationen ... Auf dieser urgeschichtlich verankerten Streit- und 
Leidgemeinschaft, die heute aktueller als je geworden, beruht es, dafi Kirche und Synagoge 
einander naher riicken. Man irrt nicht mit der Annahme, dafi das intellektuelle Judentum sich 
dieser Zusammenhange wohl bewufit wird und sich danach einrichtet, indem es intimere 
geistige Fiihlungnahme sucht. In der heutigen Zeit der ausartendsten Nationalismen in 

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Europa gibt es fur das Judentum keine bessere Ruckversicherung als bei der Kirche, die es 
nie dem materialistischen Rassensumpf einer aberwitzigen Modetheorie preisgeben kann; bei 
der Kirche, die es vielmehr dem Ideal seiner heilsgeschichtlichen Weihe und Wiirde 
zuriickgibt und in die lichte Hohe der Offenbarungsreligion hebt; bei der Kirche, deren 
Kinder in jedem frommen Juden einen Verehrer des wahren Gottes und Zeugen der 
Messiashoffnung sehen und ihm deshalb nicht nur Toleranz, sondern ouch eine Art religioser 
Scheu entgegenzubringen geneigt sind. " 

In der "Schoneren Zukunft" vom 3. Marz 1933 war folgendes zu lesen: 

"Im Jahre 1912 trat in Washington Frl. Rosalie Maria Levy zum Katholizismus iiber. Die 
Konvertitin ist eine bekannte Schriftstellerin und ein sehr tatiges Mitglied der 
'Gebetsbruderschaft fur die Bekehrung Israels'. Aus ihrer Feder stammen neben vielen 
anderen Schriften die Werke: 'Das Leben im Himmel', 'Warum die Juden Katholiken werden' 
und 'Judaismus und Katholizismus'. Nach einer Meldung des 'Osservatore Romano' vom 3. 
Februar 1933 hat Frl. Levy die Ankundigung des Heiligen Jahres zum AnlaB genommen, um 
an die Juden der ganzen Welt einen eindringlichen Aufruf zu richten. Es heiBt darin u. a.: 

"Wie giinstig ist doch der Augenblick fur die Juden der ganzen Welt, einmal aufmerksam 
das Leben und die Lehren Jesu Christi zu studieren! Wir miissen auf Jesus Christus stolz sein, 
well er einer unserer Rasse ist. Niemals noch hat ein Sterblicher gelebt, der ein so heiliges 
Leben filhrte und so heilige Gebote lehrte, wie Jesus von Nazareth es tat. Wir milfiten 
eigentlich die ersten sein, die seine Lehren annehmen und ihm folgen. Indessen weigern sich 
sonderbarerweise gerade die Menschen seines Fleisches und Blutes, ihn als den von den 
Propheten des Alten Bundes versprochenen Erloser anzuerkennen, trotzdem er doch wahrend 
seines Lebens und in seinem Tode alle ihre Prophezeiungen erfiillt hat ... Die Werke Christi 
bezeugen, dafi er nicht nur Mensch, sondern ouch Gott war, wie er selbst erklart hat. Nach 
seinem Tode und seiner Auferstehung predigten die Apostel Jesus den Gekreuzigten: sie 
waren alle Juden. Hatten sie dies getan, wenn sie nicht von seiner Gottlichkeit iiberzeugt 
gewesen waren ? Sie hatten, menschlich gesprochen, nichts zu gewinnen. Sie erlitten fur den 
von ihnen bekannten Glauben das Martyrium. In den folgenden Jahrhunderten mufiten 
zahlreiche Juden, die sich die Miihe gaben, das Leben und die Lehren Christi, wie sie sich im 
Neuen Testament niedergelegt finden, eingehend und gewissenhaft zu studieren, zur 
Anerkennung seiner Gottheit gelangen und in der von ihm gegrundeten Kirche, der 
katholischen Kirche, die Taufe begehren. Christus ist nicht gekommen, das Gesetz des Alten 
Bundes aufzuheben, sondern es zu erfiillen. Ebenso wie die Juden, die auf den Propheten 
Jesaias horten, nichts von dem verwerfen mufiten, was sie von Moses gelernt hatten, so 
miissen ouch die Konvertiten aus dem Judentum, wenn sie den Offenbarungen Christi Gehor 
schenken, nichts von dem preisgeben, was im Alten Testament niedergelegt ist. Ganz im 
Gegenteil, sie finden im Neuen Testament die voile Erfiillung der Prophezeiungen des Alten 
Testamentes. " 

Bischof Heylen von Namur hat nach der "Schoneren Zukunft" (Nr. 22, 1933) angeordnet, 
daB der 19. Februar 1933 als Bittsonntag fur die Bekehrung der Juden zu begehen sei. In 
einem Hirtenschreiben fuhrt der Bischof aus, es ware verkehrt, zu meinen, daB fur die 
Bekehrung der Juden zu arbeiten und zu beten vergebens und sinnlos sei, wobei er darauf 
hinweist, daB dem regierenden Papst die Bekehrung der Juden besonders am Herzen liege, 
wie aus Stellen des papstlichen Schreibens zur Einfuhrung des Christkonigsfestes hervorgeht. 
Des weiteren erklart der Bischof, jene Auslegung einschlagiger Stellen der Heiligen Schrift 
sei vollstandig falsch, wonach der Bekehrung der Juden das Ende der Welt unmittelbar folgen 
werde; nach der Auslegung des Heiligen Vaters und der theologischen Fachmanner werde 

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sich gemaB der Voraussage der Bibel an die Bekehrung der Juden eine Zeit des Friedens und 
der Wohlfahrt anschlieBen. 

"Der christliche Pilger", das katholische Bistumsblatt von Speyer, brachte (am 17. Februar 
1935) einen Artikel "Synagoge und Urkirche", der mit den Worten schlieBt: 

"Wir aber wissen, dafi das Schicksal der Juden auch in der politischen Welt nicht aus der 
politischen Sphdre, sondern nur aus der Offenbarung in der Schrift zu begreifen ist. Als 
Christen erkennen wir die Torheit des modernen Denkens, sich vorzustellen, dafi eine 
Entscheidung Gottes, wie es die Erwdhlung Israels ist, durch die sogenannte Geschichte 
korrigiert werden konnte. Israel ist unser Stachel im Fleische, gegen den wir nicht 
ausschlagen konnen, wir, die wir um die paulinische Sprache des Romerbriefes zu reden, die 
Angenommenen (adoptivi) sind gegeniiber ihnen, den Rechtmdfiigen (legitimi). Wir wissen 
nicht, wann dieses sein wird, dafi der verlorene Sohn ins Vaterhaus zuriickfindet, wir wissen 
aber um die Freude des Voters, des standig aufdiese Heimkehr Wartenden, und dafi wir, wie 
dann, so auch jetzt nur das Eine tun konnen, anzuerkennen das Geheimnis der Kirche aus 
Juden und Heiden als das eine Geheimnis der einen gottlichen Erbarmung. " 

Diese Auffassung zeigt, wie hoffnungslos es ist, sich mit gewissen Christen iiber die 
Judenfrage auseinanderzusetzen. 

"Ein hervorragender katholischer Gelehrter", Dr. theol. C. M. Kaufmann in Frankfurt a. M., 
beschaftigte sich mit der Stellung der romischen Katholiken zu den Juden in der "C.V.- 
Zeitung" (Monatsausgabe Februar 1927): 

"Bemerkenswert ist, dafi die Katholiken und die Kirche selbst im grofien und ganzen mit den 
Juden besser auskamen als mit den vom Katholizismus abgefallenen Christen ... Bekannt ist 
das angenehme Verhaltnis, welches vielerorts zwischen den bischoflichen Stellen und den 
Oberrabbinat besteht. Diese Erscheinung hat ihre tieferen Grtinde wohl in dem Gefiihl 
gemeinsamer religioser Traditionen und anderseits in einer mir zu naheliegenden Aversion 
(Abneigung) gegen abtriinnige Bruder. " 

In Wahrheit kommt das angenehme Verhaltnis vom gemeinsamen Wesensgrund. Das 
beweist auch noch folgendes: 

Der Prager KatholikenkongreB im Juli 1934 hat zum AbschluB eine Danksagung an die 
Prager Judenschaft beschlossen. Das an das Prager Oberrabbinat gerichtete Schreiben hat 
folgenden Wortlaut: 

'An das Ehrwiirdige Oberrabbinat der Israelitischen Kultusgemeinde in Prag. Geehrte 
Herren, Sie waren so liebenswiirdig, den ganzstaatlichen Katholikenkongrefi mit dem 
biblischen Friedensgrufi zu bewillkommnen, der in zahlreichen Formen in den Biichern des 
Alten und Neuen Testamentes wiederkehrt. Aus der Tiefe unserer Seele danken wir Ihnen fur 
diese Botschaft und erwidern Ihren Grufi aufdas herzlichste. 

Fiat pax in virtute tua. Die Worte des Psalms, den Sie zitieren, bilden einen Teil der 
taglichen Gebete der katholischen Kirche. Wir sind gewifi der gleichen Ansicht wie Sie, werte 
Herren, dafi die Menschheit sich heute nur in zwei Lager gruppiert, in das Lager jener, die 
den Glauben an (den Juden-) Gott verkiinden, und in das Lager der Gottesgegner, und dafi 
der gemeinsame Wert der Glaubensbekenntnisse und Sitten alle ohne Unterschied schiitzen 
soil, die aufdie geheiligte Wahrheit der Offenbarung Gottes bauen. 

-160- 



Das hohe Gebot der Liebe zu Gott und zum Ndchsten, das schon im Alten Testament 
enthalten ist, bildet die gemeinsame Grundlage dessen, was den Juden und den Katholiken 
heilig ist. 

Die Friedensbotschaft, die der ganzstaatliche Katholikenkongrefi verkiindet, gilt fur alle 
Menschen ohne Unterschied, denn jede einzelne menschliche Seele hat vor Gott unendlichen 
Wert. Sie haben den Kongrefi mit den Worten des Psalmisten des Herrn begriifit. Gestatten 
Sie uns, Ihnen mit den Worten des Hohenpriesterlichen Segens zu antworten, mit den 
erhabenen Worten Jeverecho Adonaj verjischinerecho, die wir auf die gesamte Menschheit 
der ganzen Welt ohne Unterschied beziehen: Moge Euch Gott segnen und beschiitzen, moge 
Euch der Herr sein Angesicht leuchten lassen und Euch gnddig sein. Indem der Herr Euch 
sein Angesicht zuwendet und Euch den Frieden verleiht: 'Vojosem lecho schalom '. 

Msgr. Dr. Leopold Precan, Erzbischof von Ohnutz, Metropolit von Mahren, Vorsitzender 
des Kongresses; Msgr. Dr. Karel Kaspar, Erzbischof von Prag, Primas von Bohmen, 
ordinarius loci des Kongresses; Dr. Johann Georg Riickl, wirklicher papstlicher Kammerer, 
Exekutivvorsitzender des Kongresses. " ("Prager Tagblatt", 2. Juli 1935.) 

Schon auf dem osterreichischen Katholikentag 1923 sprach ja der Kapuzinerpater Kropfl 
(laut "Deutsch-oster-reichische Abendzeitung" vom 4. Juli 1923, Nr. 181) u. a. aus: 

"Die Juden sind ausersehen, innerhalb der katholischen Kirche noch grofiere Dinge zu 
vollbringen als David und Salomon. Es ware daher ein Zusammenwirken der Katholiken mit 
dem Judentum nicht nur ein Vorteil fur die katholische Kirche, sondern ouch berechtigt 
wegen der fleischlichen Verwandtschaft mit Christus. " 

Vorsichtiger driickt sich F. Murawski ("Katholische Kirche und Judentum", Berlin 1924, S. 
25) aus: 

"Die Kirche erkennt das Judentum als ihre Wurzel an und betrachtet es als eine gottliche 
Institution, die den Heiland in die Welt einfiihren sollte. Sie lehnt es aber jetzt als 
selbstandige Erscheinung ab, well es von ihr uberholt, in sie aufgegangen ist; sie betrachtet 
es als unvollkommen. Das Judentum hat einen Teil der Wahrheit, die Kirche die ganze 
Wahrheit; das Judentum hat das Gesetz, die Kirche die Gnade als Krone des Gesetzes; das 
Judentum fiihrt zu Christus, die Kirche ist Christus. " 

Am bezeichnendsten und auffallendsten in neuester Zeit war die Verteidigung des 
Judentums (wenn auch zunachst nur des alttestamentlichen) durch den Kardinal Faulhaber 
von Munchen in seinen bekannten Adventspredigten im Dezember 1933. Die erste Predigt 
hatte den Titel "Das Alte Testament und seine Erfullung im Christentum" (3. Dezember 1933) 
und eine spatere: "Die sittlichen Werte des Alten Testaments und ihre Aufwertung im 
Evangelium" (10. Dezember 1933). 

Es wiirde zu weit fiihren, auf den Inhalt dieser "religiosen" Vortrage naher einzugehen, es 
geniigt, das Echo auf der judischen Seite zu verzeichnen, um die Art, den Sinn und die 
Wirkung dieser Predigten zu verstehen. Abgesehen davon, daB diese Predigten den starksten 
und begeistertsten Widerhall im deutschfeindlichen Ausland fanden (es erschienen 
italienische und franzosische Ubersetzungen, die letztere mit klarer deutschfeindlicher 
Absicht!), abgesehen davon, daB sie dem Kardinal sogar eine besondere Ehrung der 
nordamerikanischen Judenschaft einbrachten, indem er unter die 10 christlichen Freunde des 

-161- 



judischen Volkes der Gegenwart als zweiter nach der Gattin des Prasidenten Roosevelt 
eingereiht wurde ("Westdeutscher Beobachter", 24. November 1934), griff die sattsam 
bekannte "C.V.-Zeitung" der deutschen Staatsbiirger judischen Glaubens auch noch die 
Predigten mit Begeisterung auf und erteilte dem Kardinal die beste Note, die ein Christ von 
seiten des Judentums uberhaupt erhalten konnte. Rabbiner Dr. Barwald (Munchen) schrieb da 
in der "C.V.-Zeitung" (4. Januar 1934) unter der Uberschrift: "Neue Begeisterung fur unsere 
Heilige Schrift": 

"Auch am Schlufi der letzten Predigt kehrt die Mahnung zu eingehender Lektiire der Bibel 
wieder: 'Der Vorrang vor alien Biichern aber bleibt dem Buch der Biicher ... Es braust ein 
Sturm durch unser Land, der die heiligen Schriften, well sie Judenbiicher seien, vom 
deutschen Boden wegfegen soil. Ich habe die Uberzeugung, dieser Sturm wird eher bei alien 
Bekenntnissen ein heiliges Feuer neuer Begeisterung fur die heiligen Biicher entziinden. ' 

Wir konnen diese Worte (Faulhabers) nur mit Dankbarkeit und Befriedigung erwahnen, vor 
allem aber als Mahnung, die, wie schon einmal an dieser Stelle gesagt wurde, auch und 
gerade in unserer Mitte beherzigt zu werden verdient. Lesen wir die Bibel und lassen wir uns 
darin von niemandem ubertrejfen! Allein das Studium der in den Faulhaberschen Predigten 
zitierten Stellen wurde unermefilichen Gewinn bieten und - wir sind dessen sicher - zu 
weiterem Forschen in der Bibel anregen. Wirken dann die in ihr enthaltenen Gedanken in 
uns, dann wird sie uns, um in ihrer eigenen Sprache zu sprechen, zu einem 'Baum des 
Lebens '. Wir werden in dem Bewufitsein bestarkt, auch in unserer Religion eine Religion des 
Lebens zu haben. Es istja die stete Auf gab e, Religion und Leben in Einklang oder wenigstens 
in Verbindung zu bringen. Wie das an anderer Stelle geschieht, zeigen in vorbildlicher Weise 
die besprochenen Predigten. 

Suchen wir das Judentum, so werden wir es nicht finden in Doktrinen, Philosophemen, 
theoretischen Erorterungen und programmatischen Erklarungen. In der lebendigen Stimme 
der Bibel, in ihrer wunderbaren Wirklichkeit klingt es am lautesten und reinsten. 

Hier wird es auch praktisch wirksam, hier wird aus Religion Leben, wenn es zu einer 
Heiligung unseres Lebens fiihrt. Das mag uns heute geniigen, wo uns und unserer Religion 
das Wirken in der Ojfentlichkeit fast unmoglich gemacht ist. Um so nachhaltiger konnen wir 
uns mit uns selbst befassen. Nur so, in der lebendigen Erfassung der religiosen Werte, kann 
eine religiose, eine jiidische Renaissance einsetzen, die not tut. Hier treffen wir in Wahrheit 
auf unsere jiidische Erbmasse, die, verstandnisvoll gepflegt, sie fortentwickeln kann, deren 
Vernachlassigung zu Verfallserscheinungen fiihren mufi. Das religiose Bewufitsein wird 
immer der Wertmesser des judischen Bewufitseins bleiben. 

Noch einmal sei Kardinal Faulhaber zitiert: 'Volk Israel, das ist nicht als deine Pflanzung 
in deinem Garten erwachsen. ' Nein, wahrlich, 'es ist Gottes Pflanzung '. Aber Er hat es in 
unserem Garten gepflanzt und uns zu Gartnern berufen, die seine Friichte warten und sie der 
Welt mitteilen sollen. Wir haben den demiitigen Stolz, dafi der Welt durch uns die 
Offenbarung geschenkt ward. Tragen wir sie in uns und vor uns mit dem Gefiihl des 
Erhobenseins, des Verpflichtetseins, des Auserwahltseins, aber auch - und das ist nichts 
anderes - mit dem Gefiihl der Verantwortung, die man jeder schweren Aufgabe gegeniiber 
hat. " 

Die Adventspredigten Faulhabers haben also bewirkt, daB auch das Judentum in seinem 
BewuBtsein des Auserwahltseins bestarkt wurde, es fuhlt sich mehr denn je als "Gottes 
Pflanzung". Indirekterweise hat also auch Faulhaber die "jiidische Renaissance" gefordert. 

- 162- 



Wenn man aber heute den Kardinal hort, so bezog sich alles nur auf das alttestamentliche 
Judentum, und in alien seinen Predigten findet sich angeblich keine Verherrlichung des 
Judentums der Gegenwart! Immerhin, das Ausland hat diese Predigten begeistert 
aufgegriffen. Wie der Privatsekretar des Kardinals an den Verfasser schrieb, geschah auch die 
franzosische Ubersetzung der Predigten mit Wissen und Willen des Kardinals; sie erschien 
unter dem gehassigen Titel: "Juifs et Chretiens devant le racisme" (Edition du Monde 
Catholique) mit dem Imprimatur des Erzbischofs von Versailles!! Wenn auch der Kardinal 
eine Verantwortung fur den Titel ablehnt, so ist er doch in vollem MaBe fur die gehassige 
Ausbeutung seiner Predigten gegen den nationalsozialistischen Staat verantwortlich. Ist das, 
was Kardinal Faulhaber zugunsten des Judentums schrieb, etwas anderes, als was oben als 
BeschluB der Generalversammlung der schottischen Kirche mitgeteilt wurde, namlich daB 
alle, "die den Herrn Jesus Christus lieben, auch die Rasse lieben miissen, der er entsprungen 
ist"? 

Kein Zweifel, die romischen Katholiken lieben diese Rasse, gerade heute im volkischen 
Staat, wo beide - Juden und Katholiken - die beiderseitige Geistesverwandtschaft in der 
Gegnerschaft zu diesem Staat mehr denn je entdeckt und bekraftigt haben. Man lasse alle 
Hoffnung fahren: Der Christ, vom romischen Katholiken zu schweigen, wird aus 
konfessionellen Griinden nie in ernsten Gegensatz zum Judentum zu bringen sein oder 
geraten. Friedrich Nietzsche hat dazu in seinem "Antichrist" das treffendste Wort 
geschrieben: 

"Die Juden sind, eben damit, das verhangnisvollste Volk der Weltgeschichte: in ihrer 
Nachwirkung haben sie die Menschheit dermafien falsch gemacht, dafi heute noch der Christ 
antijiidisch empfinden kann, ohne sich als die letzte jiidische Konsequenz zu verstehen. " 

Christliche Judengegner sind wie jene Eingeborenen, die sich als WeiBe vorkommen, wenn 
sie sich mit europaischen Kleiderlumpen behangen, sie bleiben trotzdem Farbige, nur daB sie 
ihre eigene Art preisgeben. 

Ist es etwa nicht "letzte jiidische Konsequenz wenn der Jesuit Bangha in der "Schoneren 
Zukunft" (28. Mai 1933) iiber Judentum und Katholizismus folgendes schrieb: 

"Denn so grofi und wesentlich die Gegensatze zwischen beiden Religionen sind, so darfman 
doch nicht ubersehen, dafi sie immerhin durch wichtige Verwandtschaftsmomente verknupft 
werden, namentlich wenn wir unter jiidischer Religion nicht die seichte Aufklarung vieler 
moderner Juden, auch nicht die Theologie des Talmud, sondern einfach das Festhalten am 
Alten Testament verstehen und ebenso Christentum mit Katholizismus gleichsetzen. Letzteres 
ist nicht nur berechtigt, well der Katholizismus die geschichtlich einzig legitime Fortsetzung 
der Urkirche ist, sondern auch, well er als das einzige feste, klar umrissene, bestimmte und 
leicht bestimmbare Lehrgefuge des christlichen Glaubens dasteht. 

Katholizismus und alttestamentliches Judentum - das ist der Kern der Sache - sind nicht 
einander ausschliefiende, sondern sich gegenseitig erganzende Momente. Das ist der erste 
Gedanke, der einen glaubigen Juden dem Katholizismus naherbringen dtirfte. 
Alttestamentliches Judentum und Katholizismus verhalten sich wie die Wurzel zum Stamm, 
wie die Knospe zur Bliite, wie das Kindesalter zur Reife, wie Verheifiung zur Erfiillung. Der 
Katholizismus halt sich fur den gesetzesmafiigen Erben, fur die legitime Fortfuhrung der alten 
jiidischen Religion, fur die Vollendung des Alten Testaments, fur die Kronung und 
Verwirklichung der zunachst den Juden gewordenen OJfenbarung. Judentum ist Glaube an 
den kommenden, Christentum ist Glaube an den gekommenen Messias. Nach uns bedeutet das 

-163- 



Christentum keinen Bruch mit dem Alten Testament, keine Abkehr von der vorchristlichen 
Offenbarung, sondern die Bejahung der erfolgten Verwirklichung, wahrend das Judentum bei 
den Verheifiungsformeln stehen blieb, selbst als die Verheifiungen zur Realitat wurden, die 
Zukunftshoffhungen zur seligen Gegenwart und Wirklichkeit ... Es ist unrecht, zu sagen, das 
Judentum habe als Gauzes Jesus den Riicken gekehrt; nein, das Judentum spaltete sich, und 
nur ein Teil, allerdings der grofiere, wandte sie von Jesus ab, wahrend der andere, ebenfalls 
betrachtliche Teil die erste christliche Gemeinde bildete. Freilich nennen wir heute nur mehr 
die erste der beiden Gruppe und deren Nachkommen 'Juden ', jenen Bruchteil des Judentums, 
der in die Gefolgschaft der Pharisaer geraten war und unter deren Leitung Christus ablehnte. 
Manch einen Juden miifite es uberraschen wenn er erfuhre, dafi der katholische Theologe sich 
weit eingehender mit dem Alten Testament befafit als der Durchschnittsjude, und dafi zum 
Beispiel die katholischen Priester im Brevier wochentlich den ganzen jiidischen Psalter beten, 
was doch sicher die wenigsten Juden tun. 

Aus dem eben geschilderten Verhaltnis zwischen Judentum und Katholizismus ergeben sich 
zunachst die Ahnlichkeiten und Verwandtschaften zwischen beiden Geistesrichtungen und 
Religionen. Da ist zunachst neben der Grundthese vom absoluten Monotheismus die 
gemeinsame Wurzel beider Religionen: die alttestamentliche Offenbarung und ihr 
Aufbewahrungsbecken: die alttestamentliche Heilige Schrift. Die Biicher der jiidischen 
Heiligen Schrift sind auch fur uns Katholiken heilige Schriften, und niemand hat im Laufe der 
letzten 50 Jahre so heifi und treu, mit dem Aufwand von so vieler Wissenschaft und Energie 
fur die Echtheit und den geschichtlichen Charakter der alttestamentlichen Biicher gegen die 
zersetzende Kritik gefochten wie die katholische Theologie. Wenn die Ehre der alten Heiligen 
Schrift heute, fur Juden und Christen wieder hergestellt ist, so haben das auch die glaubigen 
Juden zu meist den katholischen Gelehrten zu verdanken. Diese Heilige Schrift der Juden 
findet heute noch im katholischen Kultleben eine unausgesetzte, andachtige Verwendung. Die 
Mefiliturgie ist voll der Ausfiihrungen aus dem Alten Testament; selbst jiidische Worte finden 
sich in unserer Liturgie: Sabaoth, Alleluja, Hosanna usw., so wie die Wendung Reich des 
Himmels statt Gottesreich oder Kirche ein Hebraismus ist. Die katholische Kirche betet, ob 
Weihnachten oder Ostern, ob Karfreitag oder Pfingsten, mit den Worten der jiidischen 
Patriarchen und Propheten, die sie ebenfalls fur Heilige und Helden halt. Der Stifter des 
Christentums selbst berief sich immer wieder auf Moses und auf die Propheten und 
rechtfertigte seine Messiassendung aus ihren Ausspruchen. Das Neue Testament fufit also 
ganz auf dem Alten, Christentum und Judentum entspringen derselben Wurzel! Der Jude 
miifite konsequent das Alte Testament weiterdenken und er ware schon ein Christ; nichts 
bereitet auf Christus mehr vor als die Durchdringung des Geistes mit den Lehren des Alten 
Testaments! " 

Dann kommt der Jesuit auf die gemeinsame ethische Grundeinstellung von Judentum und 
Christentum zu sprechen. Die Ethik des Alten Testaments stehe an Klarheit und Erhabenheit 
der des Neuen nach, aber die jiidische Religion sei eine durchaus ethisch gefarbte Religion. 
Der theokratische Gedanke (Gottesherrschaftsgedanke) selbst sei in hohem MaBe ethisch: 

"Diesen Gedanken brauchte das Christentum nur aufzugreifen und namentlich in der 
Bergpredigt zur geistigen Theokratie des unsichtbaren und sichtbaren Gottesreiches 
umzugestalten. Wie in vielen anderen Punkten, so hat auch hier das Judentum dem 
Christentum den Boden bereitet. Es ware undankbar und toricht, das zu verkennen und die 
Judenschaft des Altertums als den Fluch und das Verderbnis der Menschheit hinzustellen. " 

Der hochste und edelste Beriihrungspunkt aber zwischen Judentum und Christentum sei der 
messianische Gedanke! 

- 164- 



Das alles wird freilich manchen klarsehenden Katholiken nicht hindern, die Judenfrage auch 
mal gelegentlich so zu sehen, wie sie das "Staatslexikon" der katholischen Gorresgesellschaft 
in seiner neuesten Ausgabe sieht ("Schonere Zukunft", 29. November 1931): 

'Auf dem ganzen Gebiet der deutschen Literatur sind die Juden eine Grofimacht, auf 
einigen Punkten sogar die Ubermacht. In der Literaturkritik nehmen die Juden eine geradezu 
beherrschende Stellung ein ... Es liegt in dem unruhigen, aufwiihlenden, revolutiondren, 
anpassungsstarken Sinn des Judentums, dafi die jiidischen Literaten jeder neuen 
Literaturmode eifrig dienen, ohne sich durch asthetlsch-kiinstlerlsche oder gar ethische 
Ruckslchten besonders gehemmt zu fiihlen ... Judische Literatur erzeugnisse leisten einer 
pessimistischen und christentumsfeindlichen Lebensanschauung Vorschub ... Wohl noch mehr 
als die Literatur beherrscht das Judentum die Presse. In der vom jiidischen Geist 
durchtrdnkten Journalistik liegt ein Hohepunkt der jiidischen Macht ... Die Presse dient den 
Juden nicht allein zur Stiitze bzw. Durchsetzung ihrer wirtschaftlichen und politischen 
Bestrebungen, die grofite kulturelle Gefahr liegt vielmehr darin, dafi sie von der Presse aus 
den Volkscharakter beeinflussen und an der Entwurzelung der Volksideale arbeiten ... Beim 
Theater haben die Juden vielfach die leitenden Stellen inne, sie wirken welter als Autoren 
meist leichter, den Sinnen schmeichelnder, der Tagesmode dienender Theaterware. Vielfach 
iiben die Juden ihre Macht aus durch Vertrustung und Industrialisierung des Theaters ... Der 
Charakter der meisten von Sinnlichkeit und Verbrechensdarstellung erfiillten Filmstiicke 1st 
auf dem europaischen Kontinent vielfach auf die judische Ubermacht im Filmwesen zu setzen 
... Der judische Musikgeist wirkt sich heute im wesentlichen in der Fabrikation leichter und 
meist seichter Operettenmusik aus, wobei sich Geschdftsgeist, Sucht nach Schlagerneuheiten, 
Popularisierung 'neuer Musik' die Hand reichen. Entsprechend ihrer Herrschaft im ganzen 
Reiche der Mode sind die Juden auch tonangebend im modernen grofistadtischen 
Vergnugungsbetrieb. Die liberalen Juden dienen mit ihrer Betatigung auf kulturellem Gebiet 
in weitem Mafi neben dem Geschaft ledlgllch der Unterhaltung; so schaffen und verbreiten 
sie vielfach eine Grofistadtkultur und eine Geschaftsmoral, die vom chrlstllchen Standpunkt 
abzulehnen 1st. " 

Die logischen Folgerungen, die sich aus diesen Feststellungen ergaben, konnen freilich von 
der romischen Kirche wegen der bekannten Geistesverwandtschaft mit dem Judentum gar nie 
gezogen werden. Und so ist es nicht zu verwundern, daB das bekannte romische 
Konversationslexikon von Herder in seinem neuesten 1. Band unter "Antisemitismus" 
folgendes zu sagen weiB, was klar und eindeutig die kirchliche Stellung wiedergibt: 

"Der Antisemitismus 1st vom chrlstllchen Standpunkt aus abzulehnen, wenn er die Juden um 
ihrer Blutfremdheit willen bekampft, oder sich im Kampfe gegen sie unchristlicher Mittel 
bedient. Die katholische Kirche hat darum von jeher den Antisemitismus als solchen 
verworfen ... Erlaubt 1st die Abwehr des tatsachlich schadlichen Einflusses liberal-jiidischer 
Kreise auf gewissen Gebieten mit rechtlichen und sittlichen Mitteln, am besten durch 
iiberlegene, positive Leistungen ... " 

Rassenantijudaismus ist also unter alien Umstanden kirchlich verboten, und doch ist die 
Judenfrage nie zu verstehen und nie zu losen, wenn man sie nur als religiose Frage betrachtet 
und nicht sieht, daB die besondere, alien anderen Volkern feindliche Religion der Juden aus 
dem Blut erwachst. 

Aber Menschen, die sogar den Rassenbegriff verchristlichen wollen, um ihn fur Kirche und 
Konfession ungefahrlich zu machen, werden immer, ob sie wollen oder nicht, die 

-165- 



Steigbugelhalter des Judentums sein. Der "deutschen Rasse" kommt ja nach der Meinung 
gewisser romischer Kreise allein die Aufgabe zu, "Kulturdiinger der ubrigen Menschheit zu 
sein, wie der Professor Dr. Erhard Schlund, O.F.M. auf dem 6. Verbandstag der 
Akademischen Bonifatius-Einigung ausfiihrte (vgl. "Augsburger Postzeitung", 23. September 
1932). 

Damit sind die wahren romischen Ziele enthullt. Dazu aber ist das Deutsche Volk nicht zu 
seinem RassenbewuBtsein erwacht, daB es erneut wie in den letzten 1000 Jahren der 
Landsknecht Europas und der Kulturdiinger der ubrigen Volker werde. Hier scheiden sich 
uberstaatliches romisches Denken und deutsches, nationalsozialistisches. Das uberstaatliche, 
romische Denken kann dem deutschen Wesen und der deutschen Art bei deren geschichtlich 
leider nur zu oft beobachteten Fremdlanderei selbstverstandlich nur eine uberstaatliche 
Aufgabe, eine ubervolkische zuweisen, wie dies auch der romische Theologieprofessor Dr. E. 
Krebs in den jesuitischen "Stimmen der Zeit" (129. Bd., 8. Heft) tat, indem er nicht nur 
selbstverstandlich arteigene Religion ablehnte, sondern auch arteigenes Christentum: 

"Wenn die Rassen und Volker im Geiste der Liebe dem Gesamtleben dienen, haben sie alle, 
ihren arteigenen Zustrom in den grofien Lebensstrom der Kirche zu entsenden. Nur der 
hochmutige Anspruch auf Umgestaltung des ubernatiirlichen Wesens des Christentums nach 
der natiirlichen Eigenart eines Volkes wirkt zerstorend, zerstorend fur dieses sich 
uberhebende Volk. Die liebende Gliedschaftsleistung aber wirkt bereichernd, aufbauend, 
verbindend. 

Arteigenes Christentum in dem Sinn, dafi jedes Volk die Lehre, die Sitte, den Gottesdienst, 
die Verfassung der christlichen Religion nach seiner Eigenart umgestalte, das ist der grofite 
und scharfste Gegensatz zum ubernatiirlichen, darum ubervolkischen, iiberkulturellen, 
iiberzeitlichen, von Gott begrundeten Wesen der christlichen Religion. " 

Wir aber glauben im schroffsten Gegensatz dazu an unsere volkische Aufgabe, die wir nur 
erfullen konnen, wenn wir ganz "wir selbst" werden. Daran aber hindern uns Rom und alle 
Kirchen mehr denn je. Der Kampf, den sie gegen das Zuendedenken des volkischen Wollens 
fuhren, beweist, daB sie alle, ob sie es bekennen oder nicht, im Deutschen Volk kaum mehr 
als einen "Kulturdiinger" sehen und schon aus diesem Grande die Erhaltung des ganzen 
Jahwe-Christentums erstreben miissen, das die beste Gewahr dafur bietet, daB alles volkische 
Wollen ins uberstaatliche abgebogen wird! 

DaB jedes Christentum dem volkischen Gedanken ein Todfeind ist, das beweisen zahlreiche 
Stimmen aus dem judischen Lager selbst, wo man das Christentum nur als etwas durchaus 
Wesenseigenes betrachtet. 

Heinrich Lhotzky, der besinnliche und beliebte Schriftsteller und echt deutsche 
Kulturphilosoph, berichtet einmal in seinem Buch "Der Planet und ich" (Hans Lhotzky Verlag 
Ludwigshafen am Bodensee), in dem er sein eigenes Leben beschreibt, von jener 
merkwurdigen Begegnung mit dem russischen Juden Rabinowitsch, einem echten 
Talmudisten. An diesem Juden, mit dem er in langjahriger und engster Fuhlung stand, 
studierte Lhotzky die Judenfrage; durch diesen Juden scharfte sich sein Blick fur diese. Und 
so berichtet Lhotzky auf S. 107 f. u. a. von diesem Rabinowitsch: 

"So stand er und iiberlegte und rechnete und fand schliefilich, dafi die Christen alles den 
Juden geraubt hatten, und enthielten ihnen ihr rechtmafiiges Erbe vor. , Denn woher hatten 's 
die Christen ' Von einem Juden. Seit die Volker den Juden Jesus hatten, seitdem war mit ihnen 

-166- 



ein Umschwung eingetreten, und seit die Juden Jesus sich hatten nehmen lassen, seitdem 
waren sie so gequdlt und verarmt. Gebt also den Juden Jesus, dann gebt ihr ihnen Reichtum, 
Bildung, Ehre, Macht, Freiheit, dann ist die Judenfrage gelost. Umgekehrt: Der politische 
Besitzfolgt Jesus nach. " 

Jesus war also nur das Mittel zum Zweck. Und Rabinowitsch griindete sogar auf Grand 
dieser Gedanken eine eigene "Kirche". Horen wir, was Lhotzky weiter berichtet: 

"Wer war nun Jesus, den sein Volk so verabscheute? Am Ende hatte er gerade das Beste 
seines Volkes gewollt und gesucht, und sie hatten ihn nur mifiverstanden! Auch die zwolf 
Jiinger haben nach dem Bericht der Evangelien nichts anderes gedacht als jiidische 
Weltherrschaft unter der Fiihrung Jesu ... Jiidische Weltherrschaft ist heute noch der Traum 
alter Juden ... Nur wollen sie ihr Judenreich ohne Jesus; Rabinowitsch wollte dasselbe mit 
Jesus, well er's fur aussichtsreicher hielt. Irgendwoher verschaffte er sich die 
Lebensgeschichte Jesu, und aus dieser horte er den Volksgenossen heraus. 

Wenn ein Jude die Bibel des Alten oder auch des Neuen Testamentes liest, so studiert er 
zunachst keine Religion, sondern das Volksbewufitsein erfafit ihn. Der Jude hort den Juden 
und fiihlt die Blutsverwandtschaft. Da fesselte ihn besonders Paulus. Paulus hat ja auch den 
rabbinischen Zug nie verleugnen konnen. Das ziindete geradezu in Rabinowitsch. Dieses uns 
schwer verstdndliche Umspringen mit dem Alten Testament, was der grofie Apostel 
gelegentlich iibt, war gerade das, was den alten Talmudisten begeisterte. Wer so die Bibel 
lesen kann, der halt den Schliissel zum Fortschritt des Volkes in der Hand. Paulus und Jesus 
sind die grofien Volksbefreier, und diese haben die Juden verloren. Daher das nationale 
Ungluck! Wir miissen sie fur die Juden wiedergewinnen. Nur so gewinnen wir die 
"Weltherrschaft. " 

Und so griindete also Rabinowitsch seine "Synagoge des neuen Bundes", um seinem Volke 
Jesus und Paulus wiederzugeben und auf diesem Wege leichter die Weltherrschaft zu 
erringen. 

Mit Recht sagt daher der bekannte jiidische Mystiker Dr. Martin Buber: 

'Es ist eine eigentiimliche Erscheinung der Galutpsychologie, dafi wir geduldet, ja selbst 
dazu beigetragen haben, dafi dieser bedeutende Abschnitt unserer Geistesgeschichte (namlich 
das Christentum) aus ihr heraus gerissen wurde. Es war jiidisches Land, in dem diese 
Geistesr evolution entbrannte; es waren jiidische Manner, die sie ins Land trugen. Wir miissen 
den aberglaubischen Schrecken, den wir vor der nazarenischen Bewegung hegen, 
iiberwinden, und sie dahin einstellen, wohin sie gehort: in die Geistesgeschichte des 
Judentums " ( "Drei Reden tiber das Judentum "). 

Einer der Wortfuhrer des Weltjudentums, der amerikanische Rabbiner Stephen Wise, der 
auf jenem JudenkongreB in Basel 1934 auch seine Drohungen gegen Deutschland schleuderte, 
auf dem Kardinal Faulhaber besonderer Ehrung gewurdigt wurde (er hat sie spater 
abgelehnt!), ist auch einer der Wortfuhrer jener Bestrebungen, die Jesus wieder dem judischen 
Geisteswesen eingliedern wollen und dies als selbstverstandliche nationale Aufgabe 
betrachten. Nach Wise ist die von Jesus gelehrte Ethik (auch Faulhaber behauptete das!) aus 
den judischen Anschauungen heraus gewachsen. Wegen dieser Meinung wurde Wise aus den 
eigenen Reihen heftig angegriffen. Darauf antwortete Wise ("Deutsche Zeitung", 21. Januar 
1926): 



167 



"Ich verstehe diese Erregung nicht. Keiner, der mir zugehort hat, kann es wagen, zu 
behaupten, ich hdtte die Juden aufgefordert, ihren Glauben zu verlassen und Jesu Lehre 
anzunehmen. Es bleibt aber die Frage, weshalb es einem Juden nicht gestattet sein soil, 
objektiv iiber die Lehre eines galildischen Juden zu sprechen, wo es doch gilt, jene Volker, die 
sein Dogma angenommen haben, daran zu mahnen, dafi sie gegeniiber den Juden ein 
unchristliches Benehmen an den Tag legen. Es ist traurig, dafi es einem Juden nicht gestattet 
sei, iiber Jesus, der in vollkommen jiidischer Umgebung gelebt hat und aus der jiidischen 
Lehre her aus seine Ethikfur seine Zeit und fur alle Zeiten geschaffen hat, zu sprechen, Diese 
Ethik Christi ist ja unsere Waffe gegen alle Anfeindungen und Verfolgungen, die wir durch 
die christlichen Volker zu erleiden haben. " 

Das Christentum als Waffe! In der Tat, so ist es. Der Jude hat ein voiles Recht darauf, von 
den Christen, die im Dienste Jahwes, auch ihres Gottes, stehen, geachtet und geschiitzt zu 
werden! Oskar Levy bekennt in der Vorrede zu seinem 1920 erschienenen Buche "The World 
Significance of the Russian Revolution" vollig richtig: 

"Das Judentum hat das Universum erobert durch das Christentum, welches, wie Disraeli vor 
langer Zeit zeigte, nichts ist als Judentum furs Volk" ("Judaism for the people"). 

H. J. Schoeps, Schriftleiter von "Der Deutsche Vortrupp, Blatter einer Gefolgschaft 
deutscher Juden", schreibt in Heft 5 vom August 1934: 

"Hang zum Chaotischen und Wille zur Ordnung sind zwei Urpositionen des Menschen, die 
sich als Heidentum und Judentum immer wieder - auch heute noch - gegeniibertreten. Und 
das Christentum, das hier ein heidnisch-jiidisches Amalgam herausgebildet hat, steht immer 
dann, wenn es institutionell zu werden strebt, ganz auf der jiidischen Linie. Denn ob die 
mittelalterliche Sakralkirche den deutschen Kaiser mit dem Schwertdienst fur das Reich 
beauftragt, ob Luther im Hinblick auf die Landesfursten seiner Zeit da tertio usu legis handelt 
oder ob Calvins Institatio Vitae ehristionae ' fur die Verfassung der Genfer Stadtrepublik 
herhalten mufi, noch immer hat es sich in der christlichabendlandischen Geschichte um die 
Ubernahme und Verwirklichung der alttestamentlichen Staatsverfassung und jiidischen 
Sozialgesetzgebung gehandelt. " 

Von christlicher Seite wird das, soweit es sich um Gotterkenntnis handelt, noch stark 
unterstrichen. In den "Blattern fur Deutsches Christentum - Auf der Wacht", die von Schulern 
Professor Bornhausens, Breslau, herausgegeben werden, heiBt es in einem Aufsatz "SchluB 
mit der Semitologie!": "Und Brunner (gemeint ist der Schweizer Theologie-Professor) besitzt 
gar den Mut, nachdem er die griechische Sprache fur viel hinderlicher zum Verstandnis des 
Heilandtums erklart hat als die hebraische, in der ruhmlichst bekannten, nunmehr 
eingegangenen Zeitschrift 'Zwischen den Zeiten' zu behaupten-. Man muB Israelit sein, um 
Gott zu kennen. - ("Mitteilungen der Deutschen Glaubensbegegung" Nr. 11, 1934.) 

Christlicher Antijudaismus in dieser oder jener Form kann deswegen nur als Lacherlichkeit 
angesehen werden. Vielmehr ist es doch nur als eine logische Folgerung des im 
Vorausgegangenen Dargestellten anzusehen, wenn die Londoner judische Zeitung "The 
Jewish Chronicle" vom 26. April 1935 schreibt: 

"Das Christentum und das Judentum mtissen, da sie so in ihren Grundlagen angegriffen 
werden, zusammen stehen oder fallen. Wenn das Judentum zerstort werden sollte, wiirde das 
Christentum sehr geschwacht. Es besteht in der Tat keine Gefahr fur solche vollstandige 
Katastrophe. Die Juden haben die Zusicherung ihrer Unverganglichkeit, wenn sie sich selbst 

-168- 



treu bleiben. Die Christen wissen, dafi ihre Wahrheiten die Folterkammer uberlebt haben, die 
Arena und den Scheiterhaufen. Aber weder vom Christentum noch vom Judentum wird es 
verlangt, dafi sie passiv warten sollen, bis Ungliick iiber sie und die Welt hereinbricht. Sie 
haben beide die Waffe des Wortes. Sie miissen sie gemeinsam in ihrer gemeinsamen Sache 
gebrauchen, getrennt fur ihre eigenen unterschiedlichen Wahrheiten, wenn diese fur 
grundlegend gehalten werden." (Der "Sturmer" Nr. 28, 1935.) 

Werfen wir nochmals kurz einen Blick auf den Protestantismus der Gegenwart in 
Deutschland. Er, der noch vor Jahrzehnten mehr oder weniger als Nationalreligion der 
Deutsehen angesehen werden wollte, ist von dem politischen Umbruch zutiefst erschuttert 
worden. Noch ist das Ringen um die angeblich "neue Form" nicht abgeschlossen, aber das 
eine laBt sich schon jetzt sagen: Auch der Protestantismus wird von Jahwe und dem Judentum 
nicht loskommen. Es ist ein jammervolles Bild der Zwiespaltigkeit, das der Protestantismus 
darbietet. Es gibt Krankheiten, die man mit alien Mitteln bekampfen mag, man wird sie nicht 
los, bevor nicht das erkrankte Glied beseitigt ist, oder aber sie gehen unter mit dem Korper, 
den sie befallen und dann zugrunde gerichtet haben. Klaglich die unzahligen Versuche, das 
Judentum aus dem Christentum ausscheiden zu wollen. Die Jahre 1933 bis 1935 haben in 
Deutschland wohl hinreichend bewiesen, daB dies ein vergebliches Unterfangen ist, so sehr 
ehrlich und gut es auch die einzelnen Verfechter solcher Anschauungen (wie die 
"Deutschkirche") gewiB meinen mogen. Man darf nur auf eines hinweisen: Das Christentum 
lebt von der Sunde, von Sundigmachung der Welt, der Menschen. Und das trifft mehr noch 
als auf das romische auf das evangelische Christentum zu! Das Erbe des Augustinus hat sich 
durch den Wittenberger Augustinermonch getreu weitergepflanzt. Darum beginnt auch das 
Christentum in seiner Lehre mit der von Augustinus und Paulus ausgestalteten 
Erbsundentheologie. Die Erbsundenfolgen und -strafen werden mittels der Taufe behoben! 
Was aber, wenn man das Christentum von allem Judentum befreit? Logischerweise muBte 
dann auch die Taufe als sinnlos fallen, denn der Mensch hat nur eine Erbsiinde, das ist die, die 
in seinem etwa verdorbenen Blute und in seiner Entartung liegen kann. Keiner der Reiniger 
des Christentums wird aber jemals auch nur leise bereit sein, Erbsundenlehre und Taufe fallen 
zu lassen, damit ist aber die judische Grundlage bereits gegeben. Auf der Erbsiinde baut aber 
die ganze Erlosungslehre auf, was niitzt da die unbestreitbare Erkenntnis, daB Jesus von einer 
Erbsiinde und also auch von einer Kindertaufe nichts wuBte, daB ihm vielmehr die Kinder 
durchaus rein und nicht einer neuen rituellen ReinigungsmaBnahme bedurftig erschienen. Nie 
und nirgends hat er, nicht einmal nach den gewiB sehr zweifelhaften Bibelberichten, die 
Kindertaufe angeordnet, um junge Menschen einer seelischen Vollkommenheit zuzufuhren, 
deren sie bisher entbehrt hatten. Aus dieser einen Tatsache ergibt sich schon das Unmogliche 
aller Verdeutschungs- und EntjudungsmaBnahmen gegeniiber dem Christentum. 

Doch viele der Verdeutscher des Christentums dachten und denken auch gar nicht daran. In 
den "Richtlinien der Glaubensbewegung Deutsche Christen", wie sie zuerst von Dr. Wieneke 
aufgestellt wurden, wird ja ausdriicklich betont, daB man gar nicht daran denkt, an den 
Bekenntnisgrundlagen der evangelischen Kirche zu riitteln. Diese Bekenntnisgrundlagen 
sollen vielmehr in ihrem ganzen Umfang fur immer erhalten bleiben. Auf der ersten 
Reichstagung der "Deutsehen Christen" hat der damalige Kirchenminister Dr. Werner freilich 
auch Reinigung verlangt: 

"Die kommende Reichskirche wird daher ein klares Bekenntnis zum Evangelium ablegen 
miissen, eine eindeutige Haltung zum Alten Testament und alien denjenigen Stellen der Bibel 
einzunehmen haben, die sich nicht als Offenbarung unseres Heilandes darstellen" (Der 
"Reichsbote", 5. April 1933). 



169 



Aber hier handelte es sich nur um die Meinung eines einzelnen; daruber hat die folgende 
Zeit vollig Klarheit geschaffen, daB eine Trennung des Christentums vom Judentum einfach 
praktisch unmoglich ist. Der Kampf der protestantischen Richtungen untereinander und 
gegeneinander hat mehr oder weniger doch mit einem Sieg des Judentums im Christentum 
des Protestantismus geendet, daruber kann nicht der leiseste Zweifel mehr bestehen, auch 
wenn der Reichsbischof Miiller (siehe oben) das Christentum nicht aus dem Judentum 
herausgeboren wissen wollte, sondern als "im Kampf gegen das Judentum entstanden". 
Konnte man sich eindeutiger fur das Judentum und seine uns durch das Alte Testament 
uberlieferten "Werte" einsetzen, als dies der deutschchristliche Landesbischof von Hessen, 
Dr. Dietrich, im Oktober 1934 getan hat? Bei der Herbstversammlung des hessischen 
Landesverbandes der Evangelischen Reichsfrauenhilfe rechtfertigte er das Alte Testament 
folgendermaBen: 

"Entgegen den auch bei den Deutschen Christen vielfach ubernommenen Vorwiirfen gegen 
das Alte Testament, das aus judischem Geist geboren fur das germanische Volksempfinden 
untragbar sei, weil es eine 'minderwertige Ethik' predige und nur den unertraglichen 
Anspruch der Juden aufrechterhalte, 'auserwahltes Volk' zu sein, halt er an der Bedeutung 
und Unentbehrlichkeit des Alten Testaments fur das Christentum und insbesondere auch fur 
das deutsche Christentum fest. Die Kritik am Alten Testament sei ja nichts Neues. Das 
Bewufitsein der Auserwahlung sei im Judenvolk 'eine gesunde Erscheinung ' gewesen, zumal 
die Propheten immer auf die mit dieser Erwahlung verbundene Verantwortung hingewiesen 
hatten. Zum Schlusse betonte Dr. Dietrich die weitreichende Wirkung und grofie Bedeutung 
des Alten Testaments auch fur unsere deutsche Kultur, aus der es nicht wegzudenken sei, 
ebensowenig wie aus Schule und Kirche. " ("Deutsches Volksblatt", 25. Oktober.) 

Man fragt sich aber: Welcher Unterschied wohl zwischen dem deutsch-christlichen 
Landesbischof und dem Kardinal Faulhaber bestehen mag. Gar keiner! 

Jedenfalls kennzeichnen die Satze, die Friedrich Karl Feigel in der "Christlichen Welt" (Nr. 
13, 1935, Sp. 600) schreibt, nicht nur die kirchliche Lage des Protestantismus, sondern auch 
jede der einzelnen sich bekampfenden kirchenpolitischen Gruppen, die Orthodoxen ebenso 
wie die Liberalen und Deutschen Christen: 

'Es bleibt dabei: das Alte Testament' - und ich rechne zu ihm grundsatzlich, wie oben 
gesagt, auch den geschichtlichen Jesus und seine Verkiindigung ist die klassische Urkunde 
der hochsten Gottesojfenbarungen, die bis jetzt der Menschheit zuteil geworden sind. Hier ist 
die feste Burg unseres Glaubens, von der aus wir unseren deutschen Kampf getrost wagen 
diirfen! Wenn dem Deutschen, dessen religiose Vorgeschichte von den Schlagschatten des 
Schicksals glaubens verdiistert wurde, etwas artgemafi ist, dann ist es der mannlich-tapfere 
Gottesglaube des Alten Testaments und Jesu. " 

Richtensich Menschen, die so etwas schreiben, nicht selber? 

Im "Evangelischen Gemeindeblatt fur Munchen" (31. Marz 1935) aber wird gegen alle 
Gegner des Alten Testaments angegangen, die es aus berechtigtem Reinlichkeitsgefuhl 
ablehnten, und dieses Buch sogar in die Reihe der groBten Dichtungen der 
Menschheitsgeschichte eingereiht: 

"Merkwiirdig! Feinde und 'Kritiker' des Alten Testaments kennen sich meist in den 
'anstofiigen Geschichten ' dieses Buches am besten aus. Die kennen sie, von denen wissen sie 
genau, wo sie zu finden sind. Ob sie die guten Sachen im Alten Testament auch so flink 

- 170- 



finden ? Dieses 'Kennen ' hat ja freilich mit wirklicher Bibelkenntnis verzweifelt wenig zu tun. 
Soviet aber sollte auch ein oberflachlicher Kenner des Alten Testaments wissen, dafi da 
niemals und nirgends die Siinde verherrlicht oder gar als verlockend hingestellt wird. Im 
Gegenteil: die Siinde wird riicksichtslos verurteilt, dem bufifertigen Sunder aber der Weg zum 
Erbarmen Gottes gezeigt. Was Goethe einmal von den Werken des grofien englischen 
Dichters Shakespeare sagt, gilt auch vom Alten Testament: Es wird uns todliches Gift in einer 
verschlossenen, klar geschliffenen Flasche gezeigt, dafi wir es gefahrlos kennenlernen und 
uns vor ihm hiiten konnen. Die anstofiigen Geschichten tragen alle iiber sich die Inschrift: 
'Die Siinde ist der Leute Verderben. ' In dieser Beziehung steht das Alte Testament neben den 
grofiten Dichtungen des Griechen Sophokles, der auch gelegentlich 'anstofiige Geschichten' 
zeigt, aber alsbald auch die furchtbar vernichtende Wirkung des Unrechts, um, wie ein 
anderer grofier Grieche (Aristoteles) sagt, 'durch Furcht und Mitleid den Beschauer von 
diesen Leidenschaften zu reinigen '. " 

Uber den Geschmack laBt sich j a bekanntlich nicht streiten. 

Ein anderes orthodoxes Blatt, "Unsere Kirche", Evangelise hes Gemeindeblatt in Breslau (2. 
Juni 1935), macht das Alte Testament gar zum Forderer des nordischen Geisteslebens! Es 
schreibt: 

"Die Geschichte des deutschen Geisteslebens ist ein ungeahnt vielstimmiges Zeugnis fur die 
einzigartige Bedeutung des Alten Testaments. Die gemeinsame Basis, auf die wir beide 
stellen, ist das deutsche Geistesleben. 

So konnte ich seitenlang fortfahren, um darzutun: Die Evangelische Kirche, die das Alte 
Testament nicht preisgibt, erweist sich vor dem Richterstuhl des nordischen Geisteslebens 
nicht als ein bornierter, verjudeter Attentater auf unsere eingeborene Art, sondern sie 
befindet sich in der besten Gesellschaft. Miifiten nicht alle Angreifer des Alten Testaments erst 
einmal sich griindlich mit dieser Tatsache auseinandersetzen ? " 

Man konnte die Reihe solcher Zeugnis se der Widernaturlichkeit und der Entartung beliebig 
fortsetzen. In der Tat, die Substanz bleibt judisch, und wo sie preisgegeben wird, fallt alles, 
das ist ganz klar. 

Worum geht und ging der ganze Kampf in der Evangelischen Kirche, wie er durch die 
Wende der nationalen Revolution anhub? Einzig und allein um die Vollgultigkeit der 
judischen Urkunden! Um gar nichts anderes. Der volkische Gedanke hat sich in die Kirche 
eingefressen, er muB ausgeschaltet werden durch die Betonung der Aufrechterhaltung der 
Totalitat des judischen Ursprungs und der judischen Verwurzelung. In all dem offenbart sich 
die furchtbare Tragik der deutschen Geschichte. Deutsche Menschen marschieren in bester 
Absicht, ohne es zu wissen und zu wollen, in fremdem Sold, marschieren gegen ihr eigenes 
Volk und lehnen sich gegen die vollige Neugestaltung des deutschen Volkstums auf. Und ihr 
Tun ist Dienst an der hochsten Religion! Kann die Verwirrung noch hoher gehen? 



Die Beeinflussung der offentlichen Meinung 

Presse in Deutschland 
/. Die Lage vor 1933 



171 



Das Gebiet, auf dem bis zur nationalsozialistischen Revolution in Deutschland die Juden 
eine nahezu uneingeschrankte Herrschaft ausgeiibt haben, ist die Presse. Sie war das Mittel, 
mit dem seit der Reichsgriindung die Bestrebungen zur Machterringung Alljudas - 
gleichlaufend mit dem jiidischen Vordringen in Politik und Wirtschaft - die Denkart des 
deutschen Volkes vergiftet, sein volkisches Gewissen vernichtet und eine widervolkisch- 
pazifistische "Geistigkeit" herangezuchtet haben. Nach der Erreichung dieses Zieles hat ein 
fuhrender Jude, Chaim Weizmann, in der "Jiidischen Zeitung" 1928 zugegeben: 

"Unsere literarischen Bemuhungen sind in manchen Fallen eine Antwort auf unsere 
wirtschaftlichen Anstrengungen. Sie sind die Bemuhungen von Zwischenhandlern, von 
Leuten, die sich als Clearing House (Austauschstelle) fur Ideen etablieren. Aus diesem 
Grunde ist der Jude in der Presse so hervorragend. Er hat eine aufierordentliche 
Geschmeidigkeit. Er besitzt die Fahigkeit, einen Gedanken von einem Ende der Welt bis zum 
anderen zu vermitteln, ohne notwendigerweise eine tiefe innere Relation zu diesem Gedanken 
zu haben. Wir klammern uns an jene intellektuellen Berufe, die fur Leute charakteristisch 
sind, die keinen festen Boden unter den Fiifien fiihlen. Darum sind wir so aufiergewohnlich 
klug, so aufiergewohnlich flink und manchmal so aufiergewohnlich interessant, und darum 
verrichten wir oft eine sehr niitzliche Sachefiir irgend jemand anders. " 

Dieses offene Gestandnis des prominenten Zionisten iiber die judische Einstellung zur 
Pressefrage hat der Rabbiner Fischl im "Leipziger Israelitischen Familienblatt" Nr. 3, 1926, 
mit anderen, ebenfalls ungewollt zutreffenden AuBerungen bestatigt: 

".. dafi die Presse der einzige Weg ist, den erhabenen jiidischen Gedanken und das uns stets 
und immer widerfahrene Unrecht zu verkiinden. Unser Kampf geht nicht nur um unsere 
Existenz, sondern ouch um die Erhaltung unseres ganzen jiidischen Seins, um unsere 
Allmacht, die uns vor zweitausend Jahren genommen worden ist ... Doch das wollen wir 
nicht, solange in uns noch Seele und Atemziige wohnen, solange in uns jiidisches Blut 
zirkuliert, wollen wir weder uns noch unsere Juden verleugnen. Wir wollen jiidisch denken 
und judische Gedanken in aller Welt verkiinden ... " 

Falsch und von der Wirklichkeit langst widerlegt ist die Auffassung, daB sich solche 
jiidischen Plane lediglich auf die paar "jiidisch -religiosen" Zeitungen und Zeitschriften 
bezogen hatten! Denn die Absicht, "aller Welt" die jiidischen Ideen zu verkiinden, fiihrte diese 
Presse keinesfalls durch. Die nichtjudische Offentlichkeit lernte kaum die meist nur von 
Orthodoxen Juden gelesenen insgesamt etwa 50 jiidischen Zeitschriften kennen, die zudem 
nur in geringer Auflagenhohe erschienen. Genannt seien davon das "Israelitische 
Familienblatt" in Hamburg, das "Leipziger Judische Familienblatt", die "Judische Rundschau" 
in Berlin, das "Judische Echo" in Munchen, "Blau-weiB" in Berlin, "Der Jude" in Berlin, "Der 
Israelit" und das Familienblatt in Frankfurt a. M. Zahlreicher wurden unter Nichtjuden zu 
Propagandazwecken verbreitet: die "Centralvereins-Zeitung" und das Mitteilungsblatt des 
Verbandes nationaldeutscher Juden. Der letzte Vorsitzende dieses Verbandes, Dr. Max 
Naumann, hat ubrigens in Nr. 1/2 der Zeitschrift "Der nationaldeutsche Jude" 1926 folgendes 
bezeichnende Werturteil iiber die genannte Judenblatter gefallt. 

"Wer verurteilt ist, taglich eine Reihe jiidischer, von Juden fur Juden geschriebener 
Zeitungen und Zeitschriften zu lesen, gleichviel ob sie religios-orthodoxer oder liberaler 
Richtung, ob sie zionistisch oder zwischenschichtlich geleitet sind, mufi einen gelegentlich bis 
zur korperlichen Ubelkeit gesteigerten Widerwillen empfinden gegeniiber diesem 
unglaublichen Mafi von Selbstgefalligkeit, von schleimigem 'Wurde'-Geschwatz, von 
Uberspannung der Pflicht zur Abwehr des Antisemitismus', die in diesen Kreisen dahin 

- Ill- 



verstanden wird, dafi gegen jede leiseste Andeutung vom Leder gezogen werden mufi, wenn 
nur irgend ein Jude betroffen wird. Es besteht kein Zweifel dariiber, dafi wir heute innerhalb 
des Judentums mitten in einer ausgesprochenen Anti-Assimilationsbewegung stehen, die, 
wenn man ihr nicht einen Riegel vorschiebt, schliefilich ins selbst gewahlte Ghetto fiihren 
mufi. " 

RiesengroB im Verhaltnis zur intern-judischen Presse, die nicht zuletzt, weil von Juden fur 
Juden verfaBt, haufig in offener Andeutung der Machtziele des Weltjudentums dem 
judengegnerischen Kampf wertvolle Unterlagen gab, steht die politische, wirtschaftliche und 
kulturelle Presse, auf die der Jude nach und nach EinfluB gewann. 

Adolf Hitler hat in seinem Buche "Mein Kampf" die Verjudung der deutschen Presse als 
eine der groBten Gefahren fur Deutschland bezeichnet. Es stellt dabei fest: daB "der Jude viel 
zu klug war, als daB er die gesamte Presse gleichmaBig hatte (gegen die deutsche Volkskultur) 
angreifen lassen. Nein, ein Teil derselben war da, um gegen den anderen zu decken". Damit 
ist klar die Taktik gekennzeichnet, die der Jude bei der Inbesitznahme der Presse angewandt 
hat: Teile und herrsche! Das gait - wie bei den politischen Parteien und Wirtschaftsverbanden 
- als der Leitsatz Alljudas, als es nach der Begriindung des Bismarckreiches im Zeichen des 
Liberalismus in der Presse tonangebend wurde und "Frankfurter Zeitung" und "Berliner 
Tageblatt" zu sogenannten Weltblattern emporstiegen. Zunachst wurde der Weg der 
Finanzierung von Zeitung sunternehmungen gewahlt, um den EinfluB auf die Gestaltung des 
Blattes zu gewinnen. Dazu kam das massenhafte Auftreten judischer und judisch versippter 
Schriftleiter und Mitarbeiter. In Zeitungen, die von Juden oder Judenfreunden finanziert 
wurden, durfte nie etwas iiber oder gegen die Juden und deren Belange geschrieben werden. 
So entstand schon vor dem Weltkrieg und in der Folgezeit - nach dem Ausspruch des 
katholischen Pfarrers Wilhelm Senn in der "Schoneren Zukunft" 1928 - in den meisten 
deutschen Zeitungen "ein Komplott des Schweigens in der Judenfrage". 

Die alteste und bedeutendste Judenzeitung Deutschlands entstand in der Hochburg des 
Handelsjudentums, in Frankfurt am Main. Seit den Unglucksjahren 1848/49 ging aus dieser 
Judenmetropole unter der Maske einer "sachlichen" Wirtschafts- und Borsenzeitung die 
"Frankfurter Zeitung" des Bankjuden Lob Sonnemann hervor. Dieser ubernahm 1856 unter 
der Parole: "Durch den materiellen zum geistigen Fortschritt!" das Blatt, floh dann im Jahre 
1866 damit vor den PreuBen fur einige Zeit nach dem demokratischen Stuttgart, kehrte aber 
dank Bismarcks unverdienter Nachsicht bald nach Frankfurt zuriick, um in den Spalten der 
"F. Z." einen unterirdischen, aber wirksamen Kampf gegen das Deutsche Reich zu fiihren. 
Das Blatt vertrat ohne die geringste Scham die Interessen des Landesfeindes, so daB sein 
Herausgeber schlieBlich mit Recht von Bismarck (nach C. H. Brockhaus, Stunden mit 
Bismarck 1871/1878, Leipzig 1929, S. 84) "geradezu ein bezahlter franzosischer Agent" 
genannt wurde. Judische Rache bejubelte denn auch des Altreichskanzlers unselige 
Entlassung in der "Frankfurter Zeitung" vom 21. Marz 1890 mit den schnoden Worten: 

"Moge auch von ihm (dem mit Bismarck gegangenen System) gelten, dafi nicht wiederkehrt, 
was einmal gegangen ist; die Nation wird dann den 18. Marz 1890 bald zu den Tagen zahlen, 
deren man mit Freude gedenkt. " 

Wenngleich in erster Linie hier die judische Nation gemeint war und nicht die deutsche, so 
konnte doch dieser und ahnliche Ausbriiche echt judischen Deutschenhasses Bismarck zu 
folgender AuBerung veranlassen, die er im Jahre 1892 in Friedrichsruh gegenuber Hermann 
Hofmann machte: 



173 



"Eigentlich habe ich Undank von ihnen (d.h. den Juden) geerntet. Kein Staatsmann hat 
mehr fur ihre Emanzipation getan als ich. Trotzdem haben mich die demokratischen und 
radikalen Blatter, die vorwiegend in jiidischen Handen sind, am heftigsten angegrijfen. " 

Das fur die deutsche Vergangenheit so ungemein tragische Wort "Zu spat!" steht iiber dieser 
Einsicht unseres Altreichskanzlers, der 1878 ubrigens mit deutlichem Hinweis auf die 
jiidischen Zeitungsschreiber im Reichstag erklart hatte: 

"Solche Leute wiirden dort (in England und Frankreich) iiberall ersticken unter der 
zermalmenden Verachtung ihrer Landsleute! Bei uns allein ist das nicht so, bei uns erliegen 
sie nicht der Verachtung, sie tragen die Stirne hoch, sie finden ojfentliche Verteidiger bis in 
diese Raume hinein. " 

Diese von Bismarck treffend geschilderte Geistesverfassung seiner Zeitgenossen, die unter 
dem Bann liberalistischmarxistischen Verbriiderungswahnes keine Judenfrage kannte, niitzten 
gerade die Pressejuden weidlich aus, um ihre Stellung immer beherrschender zu gestalten und 
nach kurzem tonangebend zu werden. So begann bald nach dem Deutsch-Franzosischen Krieg 
von 1870/71 der Jude Rudolf Mosse mit dem "Berliner Tageblatt" einen rasch anwachsenden 
Zeitungskonzern zu griinden. Echt judisch war der Aufstieg dieses "Prominenten": aus Graetz 
in Posen war dieser Ostjude Ruben Moses nach PreuBen eingewandert und verdeutschte 
sogleich seinen Namen in Rudolf Mosse. Im Jahre 1867 errichtete er eine Reihe 
Anzeigensammelstellen und gab dann bald ganze Anzeigenbeilagen fur burgerliche 
Zeitschriften wie "Kladderadatsch", "Gartenlaube", "Fliegende Blatter" heraus. Ende 1871 
begriindete er das "Berliner Tageblatt", und zwar - wie es in der Stiftungsurkunde und den an 
Juden verschickten Werberundschreiben hieB - "zur Forderung der Interessen des Judentums". 
Bis 1933 blieb die Familie Lachmann-Mosse Inhaber des Verlags. Im Verlag Mosse 
erschienen bis 1933 (Angaben und Namen nach dem Stand im Jahre 1932!): 

Das "Berliner Tageblatt", dessen Schriftleitung folgende Juden und Halbjuden innehatten: 
Th. Wolff, E. Feder, G. Stein, F. Pinner, Priester, Goldstein, E. Hamburger, A. Kerr (= 
Kempner), Einstein, Sinsheimer, Jonas, Mamlock. Auslandsvertreter waren u. a. in Budapest 
A. Singer, in Bukarest J. Schmerz, in Paris P. Block, in Tokio Th. Sternberg. Die Auflage 
betrug in den Glanzzeiten 310.000 und mehr. 

Die "Berliner Morgenzeitung", ein echtes, geschickt getarntes Judenblatt fur die burgerliche 
Masse, in einer Auflage von etwa 78 000. 

Die "Berliner Volkszeitung", die mehr auf die Instinkte der marxistischen Arbeitermassen 
eingestellt war und eine Rekordauflage von 420.000 erreichte. 

Das "8-Uhr-Abendblatt", als dessen Herausgeber Victor Hahn zeichnete. Zum Hohn 
geradezu trug es den Untertitel "Nationalzeitung", der nur dann Berechtigung gehabt hatte, 
wenn ihm das Wort "Judisch" vorgesetzt worden ware. In der Schriftleitung saBen: H. Zucker, 
F. Hirsch, Dr. Frankfurter, E. Leimdorfer, F. Hollaender, P. Pinthus und E. Neckarsuhmer. 
Die Auflage betrug iiber 170.000. 

AuBerdem erschienen bei Mosse folgende Zeitschriften: "Bader-Almanach", "Illustrierte 
Familienzeitung", "Gartenflora", "GieBerei-Zeitung", "Deutsche Kolonial-Zeitung (!!), 
"Rudolf-Mosse-Almanach", "De Post van Holland", "Deutsches Reichs-AdreBbuch", 
"Gewerbe und Handel", "Technische Rundschau". Mosse hatte zudem Alleinvertrieb und 
alleinige Anzeigenaufnahrne von 1 1 auslandischen AdreBbuchern. 

- 174- 



Es ist bezeichnend, daB iiber die "Arbeit" des "Berliner Tageblatts" selbst der Jude George 
Bernhard im Mai 1919 in der "Vossischen Zeitung" schrieb: 

"Die publizistische Tdtigkeit des "Berliner Tageblatts", die schon vor dem Krieg dazu 
beigetragen hat, jene vergiftenden Waffen der Verleumdung zu Schmieden, mit denen 
wahrend des Krieges Lord Northeliffe unserem(?) Vaterlande todliche Wunden schlug, hat 
auch innerhalb Deutschlands die politische Atmosphare vergiftet ... Nur in einem ist es sich 
stets treu geblieben: Es hat sich dauernd bemiiht, dem deutschen Volke sein Vaterland und 
den Glauben an die deutsche Kraft und deutsche Ehrlichkeit zu verekeln. " 

Trotz dieser heftigen, freilich nur vom reinen Geschaftsstandpunkt aus erklarlichen Fehden 
ist es nie zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung gekommen. SchlieBlich "burgt immer 
ganz Juda fureinander" und man einigte sich bald wieder. Dann schrieb der gleiche G. 
Bernhard in der "V. Z." vom 23. Mai 1924 seinem vordem angegriffenen Bruderblatt ins 
Stammbuch: 

"Man mufi es aufrichtig bedauern, dafi ein so ernst und so sorgfaltig geleitetes Blatt 
anscheinend einem der zahlreichen Falscher aufgesessen ist. Es ist ausgeschlossen, dafi eine 
Redaktion vom Range der Schriftleitung des ,B. T.' aus Sensationsgriinden ungepruft 
derartige weittragende Dokumenteveroffentlichungen vornimmt. " 

Fur die hochverraterische Tatigkeit des "B. T." im Weltkrieg ist folgendes festzuhalten: Im 
Jahre 1915 gab der friihere Berliner Vertreter der "Daily Mail", F. W. Wile, ein 
deutschfeindliches Hetzbuch heraus mit dem bezeichnenden Titel "Who's Who in Hunland" 
(Wer ist's im Hunnenland?). In diesem Pamphlet lobt der Deutschenhasser das "B. T." 
folgendermaBen: 

"Seine Tendenz ist gegen die Regierung, gegen das Preufientum, gegen das Militar 
gerichtet, und halb sozialistisch. Offiziell vertritt es die radikale Demokratie. Da es Juden 
gehort und von Juden herausgegeben wird, ist es auch mafigebend fur die Meinungen des 
einflufireichen Berliner Judentums. Keine andere Zeitung ist so bekannt im Ausland, und 
seine Artikel werden viel von auslandischen Zeitungen, besonders von den englischen, 
zitiert. " 

Nach jahrzehntelangem, die deutschen Belange vor aller Welt ungemein schadigendem 
Kampfen den deutschen Wehrgedanken, das deutsche Volk und das Kaisertum offenbarte sich 
der Landesverratsgeist des "B. T." mitten im Weltkrieg, als es am 13. Dezember 1916 voller 
Hohn - von der Zensur ungeahndet - schrieb: 

"Dieser Krieg wird also welter gehen, diese 'grofie Zeit' wird uns erhalten bleiben, bis 
irgendwo irgendein Unerwartetes zwischen die Kampfreihen treten wird. " 

In dieser niedertrachtigen Gesinnung fand sich von Anfang an, wenn auch ab und zu etwas 
durch Geschaftsneid gestort, ein Bundesgenosse der judischen Zersetzungsarbeit ein in den 
vielfaltigen Presseerzeugnissen des groBen Berliner Verlags Ullstein. 

Die Ullsteinpresse, die an Auflage und Umfang vor 1933 den denkbar hochsten Stand in 
Deutschland erreicht hatte, wurde begriindet von dem judischen Papierhandler Leopold 
Ullstein, der 1877 die "Berliner Zeitung" schuf. Das Blatt hetzte fortgesetzt gegen Bismarck 
und machte fur die aufkommende Sozialdemokratische Partei der Juden Marx und Lassalle 

-175- 



Stimmung. Mit typischen Warenhausmethoden und einer skrupellosen, unmoralischen 
Sensationsberichterstattung wurden die Zeitungen dieses Verlags bald in eine bisher 
unerreichte Hohe (zahlenmaBig!) getrieben. Im Jahre 1887 kaufte Ullstein die seit 1704 in 
deutschem Familienbesitz gewesene angesehene "Vossische Zeitung", die lange Jahre der 
preuBischen Staatsregierang nahegestanden war, auf und gestaltete sie binnen kurzem zum 
Sprachrohr einer ausgesprochen reichsfeindlichen, franzosenfreundlichen Politik aus, das sie 
bis zu ihrem Ende im Jahre 1934 blieb. Das Mammutgebilde des Ullstein verlags gab noch 
1932 folgende Zeitungen und Zeitschriften mit beistehenden Auflagenziffern heraus: 

1. "Berliner Morgenpost" (vom deutschen Volkswitz "Mottenpost" genannt). In der 
Schriftleitung saBen: Robolsky Bernstein, Breisacher, Deutsch, Falk, Gliick, Loeb, Mendel, 
Munzer, Strindberg, Weckwarth. Die Normalauflage betrug: 572.770, an Sonntagen 658.330, 
und war die hochste Auflage aller im Weimarer Zwischenreich erschienenen Zeitungen! 

2. "Vossische Zeitung", deren Schriftleitung die Namen "zierten": Elbau (aus 
Mandelbaum!), Misch, Guttmann, Bernauer, Caspary, Goldstein, Salomon, Wallenberg, 
Dusterwald, Wiesenthal, Elsesser. Auflage: wochentags 73.970, an Sonntagen 87.260. 

3. "Berliner Allgemeine Zeitung". Auflage iiber 50.000. 

4. "B. Z. am Mittag" In der Schriftleitung die Juden und Halbjuden: Falk, Jacobsohn, 
Muhsam, Rehling Auflage: iiber 160.000. 

5. "Tempo" (vom Volkswitz schon 1928 als "Judische Hast" verdeutscht!). Schriftleitung: 
Gutmann, Jacobi, Lachmann, Lustig, Zuckerkandl. Auflage: 125.000. 

6. "Berliner Montagspost". Auflage: 171.380. 

7. "Die Griine Post". Auflage: etwa 920.000. 

8. "Wohnungstauschanzeiger". Auflage: 7.240. 

9. "Berliner Illustrierte Zeitung", einst die groBte Bilderzeitung in einer Monatsauflage von 
1,75 Mill. 

10. "Die Dame". Auflage: 48.890. 

11. "Das BlattderHausfrau". Auflage: 36.740. 

12. "Zeitbilder". Auflage: iiber 80.000. 

13. "Uhu" (Magazin). Auflage: 145.000. 

14. "Die Koralle" (Magazin). Auflage: 37.800. 

15. "Der Querschnitt" (Magazin). Auflage: 13.250. 

16. "Die Bauwelt". Auflage: 12.300. 

17. "Deutsches Bauwesen". Auflage: 9.200. 

18. "Bauwelt-Katalog". Auflage: 6.000. 

19. "Verkehrstechnik". Auflage: 3.000. 

20. "Berliner Handels-Register". 

21. "ABC-Fahrplan". 

Die in diesen zahlreichen Presseerzeugnissen bei Ullstein wie bei Hosse, Sonnemann und 
den verjudeten Provinzblattern "fabrizierte" offentliche Meinung entstand nach dem Rezept, 
das in einem seltenen Anfall von Wahrhaftigkeit der Jude G. Bernhard in der "Vossischen 
Zeitung" Nr. 244 (1925) verraten hat: 

"Aber wer fragt denn uberhaupt noch danach, ob die offentliche Meinung recht hat oder 
nicht? Sie ist da, sie setzt sich durch, und das Urteil dieser offentlichen Meinung wird 
beeinflufit durch ein paar Drahtzieher, die sich mit vielen Geldern in den verschiedenen 
Landern einen umfangreichen Presseapparat verschafft haben, durch dessen Schalltrichter 
sie lout horbar, was ouch immer sie haben wollen, verkunden lassen. " 



176 



Wenn man hinzunimmt, daB im Parteien-Staat die, vielerlei Parteiblatter in offener oder 
haufig verheimlichter Abhangigkeit von einem der groBen judenhorigen Parteigebilde, im 
Sinne der von Alljuda erstrebten Verunreinigung des deutschen Volkes wirkten, so muB man 
jenem aufrichtigen schwedischen Blatte zustimmen, das schon im Marz 1923 Deutschland ein 
"Volk mit zerschnittenen Stimmbandern" genannt hat. Es eriibrigt sich hinzuzufiigen, daB die 
Parteipresse der Kommunistischen, Sozialdemokratischen und Demokratischen Partei, an der 
Spitze "Die Rote Fahne" und der "Vorwarts" ausgesprochene Judenblatter mit jiidischer 
Finanzkontrolle und judischem Schriftleiterstab waren. Auch die burgerliche Presse aller 
Schattierungen, namentlich die "katholischen" Blatter allerwarts, haben bis 1933 laut oder 
leise, je nach dem Geschmack ihrer Leserschaft in der Tonart verschieden, die Juden 
geschutzt und einen gehassigen und verlogenen Kampf gegen die nationalsozialistische 
Bewegung und deren Rassenpolitik gefuhrt. Im Jahre 1932 gab es nach der Statistik der 
Zeitschrift "Der Zeitspiegel" Nr. 14, 1932, in Deutschland insgesamt 4.647 Zeitungen. Davon 
bekannten sich zur NSDAP. 121, zur DNVP. 81, zur SPD. 197, zum Zentrum und BVP. 596 
(!!), zur DVP. 14, zur KPD. 50, zur DStP. (Demokr.) 8, zur Wirtschaftspartei 11; ferner gaben 
als ihre Richtung an: national 562, burgerlich 363, liberal u. ahnl. 64, republikanisch 19, 
demokratisch 58, sozialistisch u. ahnl. 9, amtlich 221, "parteilos" 1814 (!!), keine Angaben 
bei 337! 

So hatte der Jude im Novemberdeutschland sein Ziel der Machtsicherung durch die Presse 
so gut wie vollkommen erreicht. 

2. Die Entjudung der deutschen Presse 

In der Zeit schwerster seelischer und auBerer Bedriickung des Deutschtums durch die 
judische Macht gab es nur wenige deutschgesinnte Manner, die in ihren Zeitungen und 
Zeitschriften den fast aussichtslos scheinenden Kampf fur das Erwachen des deutschen 
Volkes und die Beseitigung der Fremdherrschaft im Vaterlande aufnahmen. Sie hielten zum 
Hakenkreuzbanner, mochten die schwersten Verfolgungen auch sie bedrangen, mochte 
Gefangnis und wirtschaftliche Schadigung sowie schnoder Undank der meisten 
Volksgenossen ihnen jahrelang zuteil werden! Es lebte in ihnen der unzerstorbare Glaube an 
die Einheit von Volk und Rasse, der Glaube an das ewige Deutschland. Diese heilige 
Uberzeugung allein gab den mutigen Bekennern und Judengegnern, gegen die eine Welt 
stand, die Kraft zum siegreichen Durchhalten. Wenn Namen von Personlichkeiten, die gerade 
im Kampf gegen die judische Pressemacht bahnbrechend gewesen sind, genannt werden, so 
sind es neben dem Fuhrer Adolf Hitler, der vom ersten Tag seiner politischen Wirksamkeit an 
gegen die judischen Pressepolypen aufgetreten ist, zwei Manner deren Namen als erfolgreiche 
Bekampfer des Juden und als deutsche Volksaufklarer heute schon in die Geschichte 
eingegangen sind: Theodor Fritsch und Julius Streicher. 

Der Altmeister der judengegnerischen Bewegung hat durch seinen entbehrungs- und 
opferreichen Aufklarungskampf den geistigen Boden mit seiner vorzuglichen Zeitschrift "Der 
Hammer" bereitet, und zwar schon von der Jahrhundertwende an bis in die Jahre des 
Nachkriegs. Der Fuhrer der frankischen Nationalsozialisten hat seit 1919 unter schwerstem 
personlichen Einsatz (er verbuBte wie Theodor Fritsch in der Judenrepublik mehrere 
vielmonatige Gefangnisstrafen!) durch Griindung eines eigenen Blattes, das seit 1923 als "Der 
Sturmer" erschien, und durch die Aufdeckung unzahliger jiidischer Schandtaten die 
Volksaufklarung iiber die Judenfrage auBerordentlich vorwartsgetrieben. Julius Streicher 
verstand es, durch eine iiber ganz Deutschland ausgedehnte Vortragstatigkeit die Behandlung 
der Judenfrage volkstumlich wie kein zweiter zu gestalten. Heute gehen wochentlich weit 
iiber 450.000 "Sturmer" in alle Welt hinaus und fordern neben der weiteren Belehrung aller 
Deutschen die bei anderen Volkern erstehenden judengegnerischen Bewegungen. 

- 177- 



Eine Reihe mutiger Blatter hat von 1919 bis 1933 den Rassekampf unterstutzt und nach 
Kraften mitgefuhrt: es sind da an der Spitze zu nennen der "Volkische Beobachter" 
(Miinchen) und die "Deutsche Zeitung" (Berlin), die verschiedenen, rasch aus 
wirtschaftlichen Schwierigkeiten wieder eingegangenen Griindungen der ersten volkischen 
Aufstiegszeit von 1923/24 wie "Deutsches Tageblatt" (Berlin), "GroBdeutsche Zeitung" 
(Miinchen), "Elbwacht" Magdeburg), "Freiheitskampf" (Bernburg), "Frankischer Beobachter" 
(Erlangen) usw., dann die Wochen- und Monatsschriften "Fridericus" (Berlin), "Der 
Weltkampf ', "Deutschlands Erneuerung", "Heimdall", "Die Sonne", "NS-Monatshefte" usw. 

Die Aufklarung des Volkes durch die Presse und ihre Leiter hat es ermoglicht, daB nach der 
nationalsozialistischen Erhebung des Jahres 1933 planmaBig an die Ausmerzung der Juden 
aus der Presse geschritten und die organische Durchfuhrung des Punktes 23 im Programm der 
NSDAP vom 24. Februar 1920 herangegangen werden konnte, der lautet: 

"Wir fordern den gesetzlichen Kampf gegen die bewufite politische Luge und ihre 
Verbreitung durch die Presse. Um die Schaffung einer deutschen Presse zu ermoglichen, 
fordern wird, dafi: 

a) sdmtliche Schriftleiter und Mitarbeiter von Zeitungen, die in deutscher Sprache 
erscheinen, Volksgenossen sein mtissen (Volksgenosse ist nach Punkt 4 des Progr. ,wer 
deutschen Blutes ist, ohne Rucksicht auf Konfession. Kein Jude kann daher Volksgenosse 
sein. '); 

b) nichtdeutsche Zeitungen zu ihrem Erscheinen der ausdrucklichen Genehmigung des 
Staates bediirfen. Sie diirfen nicht in deutscher Sprache erscheinen; 

c) jede finanzielle Beteiligung an deutschen Zeitungen oder deren Beeinflussung durch 
Nichtdeutsche gesetzlich verboten wird, und fordern als Strafe fur Ubertretungen die 
Schliefiung eines solchen Zeitungsbetriebes sowie die sofortige Ausweisung der daran 
beteiligten Nichtdeutschen aus dem Reich. 

Zeitungen, die gegen das Gemeinwohl verstofien, sind zu verbieten. " 

Die Nationalsozialisten begannen sofort nach dem Regierungsantritt Adolf Hitlers mit der 
Durchfuhrung des Programmpunktes, und in verhaltnismaBig kurzer Zeit wurde das 
gigantische Werk der Entjudung der gesamten deutschen Presse auf gesetzlichem Wege 
durchgefuhrt. Nach dem Reichstagsbrand vom 27. Februar 1933 kam es zum Verbot der 
kommunistischen Presse und Wahlpropaganda fur 4 Wochen und der sozialdemokratischen 
furl4 Tage. Nachdem die nationalsozialistische Revolution im Marz 1933 vollends gezeigt 
hatte, daB das deutsche Volk von der marxistischen Presse nichts mehr wissen wollte, war es 
nur noch ein formaler Akt, daB das Verbot der gesamten marxistischen Presse verlangert 
wurde und sie schlieBlich ihr Erscheinen einstellen muBte. Die weitere Folge der Deutschen 
Erhebung von 1933 war das Verschwinden der Juden und Judenblutigen aus den 
Schriftleitungen der burgerlichen Zeitungen. Das setzte zunachst mit Beschleunigung bei den 
"nationalen" Blattern des Hugenberg-Konzerns ein, die schon 1930 von der volkischen 
Zeitschrift "Heirlichall" dahin charakterisiert worden waren (Nr. 5/6, Jg. 1930): 

"Die Scherlbldtter wollen deutschnationalen Zielen dienen, unterscheiden sich aber in ihrer 
ganzen Aufgezogenheit und in ihren Gepflogenheiten in nichts von der jiidischen 
Asphaltpresse. Der sie beherrschende Grundsatz ist, es auf keinen Fall mit Juda und Rom zu 

- 178- 



verderben. Das Wort Jude darf in irgendwie abfalligem Sinne nie erwahnt werden und die 
Ruhmlinge werden geradezu umschmeichelt. " 

Auch judische Verleger und Zeitungsbesitzer verschwanden; so wurde das "Berliner 
Tageblatt" und der Verlag Ullstein den judischen Besitzern auf legalem Wege abgenommen 
und zugunsten der nichtjudischen Betriebsangestellten in gemeinwirtschaftliche Verwaltung 
ubernommen, wahrend die "Vossische Zeitung" von 1934 ab uberhaupt verschwand und auch 
die "Frankfurter Zeitung" unter nichtjudischen Schriftleitern sich umzuschalten versuchte. Im 
Zuge der weiteren Entwicklung verschwand - eine ungeheure Leistung des 
Nationalsozialismus! - die gesamte Parteienpresse, so daB der Weg freistand, den 
ubriggebliebenen Teil der deutschen Presse nach dem Vorbild der nationalsozialistischen 
Zeitungen angesichts der Einheit von Partei und Staat zum brauchbaren Mittel der 
Staatsfuhrung umzugestalten. Es geschah in den drei monumentalen Gesetzgebungswerken, 
die alle die Schaffung einer rein deutschen Presse unter Ausschaltung des judischen und 
Fremdvolkischen bezweckte: 

1. Das Schriftleitergesetz vom 4. Oktober 1933 mit Durchfuhrungsbestimmungen vom 19. 
Dezember 1933 verlangt u. a., daB jeder Schriftleiter arischer Abstammung ist und mit einer 
Person nichtarischer Abstammung nicht verheiratet sein darf. 

2. Die Bestimmungen iiber die Reichspressekammer im Reichskulturkammergesetz vom 22. 
September 1933 mit Durchfuhrungsbestimmungen vom 1. und 29. November 1933 
unterstreichen diese Forderung, so daB jeder Jude und Mischblutige von vornherein genau so 
wie der judischversippte ausgeschlossen wird. 

3. Das Gesetz iiber die Wirtschaftswerbung vom 12. November 1933 und die folgenden 
Verordnungen des Werberats der deutschen Wirtschaft merzen fur immer die Methoden und 
Praktiken judischer Pressearbeit und Anzeigenpolitik aus. Sie entsprechen nach der 
wirtschaftlichen Seite der Zeitungen dem, was das Schriftleitergesetz in § 13 als 
Hauptaufgaben eines deutschen Schriftleiters bezeichnet: 

"Schriftleiter sind in Sonderheit verpflichtet, aus den Zeitungen alles fernzuhalten: 

1. was eigenniitzige Zwecke mit gemeinniitzigen in einer die Offentlichkeit irrefuhrenden 
Weise verengt; 

2. was geeignet ist, die Kraft des Deutschen Reiches nach aufien oder im Innern, den 
Gemeinschaftswillen des deutschen Volkes, die deutsche Wehrhaftigkeit, Kultur oder 
Wirtschaft zu schwachen oder die religiosen Empfindungen anderer zu verletzen, 

3. was gegen die Ehre und Wurde eines Deutschen verstofit, usw. " 

So ist das erreicht, was den Kampfern gegen das Undeutsche, den Judengegnern auf dem 
Gebiete der Presse immer als Hochziel vorschwebte: Eine vom einheitlichen, wenn auch 
durch mannigfache AuBerungen vielgestaltigen Geiste des Volkstums und der Rasse geleitete 
Presse als Sprachrohr des Volkes und geistiger Treuhander der Ehre und Sicherheit der 
Nation. 

Ein Blick auf die gegenwartige Verbreitung der entjudeten Presse zeigt den Erfolg auch 
hinsichtlich der Zunahme der Bezieher: Wir nennen beliebig einige der neuesten 
Auflageziffern vom Mai 1935: Volkischer Beobachter 370.000, Berliner Lokalanzeiger 

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192.000, Westdeutscher Beobachter, Koln 185.000, Rote Erde - Westfal. Landesztg. 174 000, 
Rheinisch-Westfalische Ztg. 174 000, Leipziger Neueste Nachrichten 150.000, 
Nationalzeitung Essen 135.000, NSZ.-Rheinfront 120.000, Bayerische Ostmark 110.000, 
Munchener Neueste Nachrichten 105.000, Angriff (DAF.) 97.000, Niedersachsische 
Tageszeitung 83.000, NS.-Presse, Stuttgart 73.000, Berliner Tageblatt 62.000, Schlesische 
NS.-Tageszeitung 61.000, PreuBische Zeitung, Konigsberg 59.000 usw. 

Dem Nationalsozialismus und seinem Fuhrer verdankt das deutsche Volk das Geschenk 
einer Presse, von der Max Amann, der President der Reichspressekammer, in seinem Vorwort 
zum "Handbuch der Deutschen Tagespresse", 5. Aufl. 1934, feststellt: 

"Kein Angehoriger der Presse im neuen Deutschland kann Aufgaben verfolgen, die dem 
nationalsozialistischen Gedankengut zuwiderlaufen, und die Presse darf beispielsweise nicht 
ein Mittel konfessionellen Kampfes oder der Trdger wirtschaftlichen Profitstrebens werden. " 

Auf dem Gebiet der Nachrichtenubermittlung beherrschten von 1918-1933 das stark judisch 
durchsetzte W.T.B. (Wolff sches Telegraphenburo) und die im Besitz des Hugenberg- 
Konzerns stehende T.U. (Telegraphen-Union) die gesamte Presse, wenn auch spater die NSK. 
(Nationalsozialistische Korrespondenz) immer mehr vordrang. Nach Ausscheidung aller 
Nichtarier wurde Ende 1933 aus den beiden groBen Nachrichtenburos das unter EinfluB des 
Reichspropagandaministeriums stehende "Deutsche Nachrichtenburo" (DNB.) gebildet. 

Auch in der noch 1932/33 stark judisch ubersetzten Presse-Bildberichterstattung wurde der 
deutsche Standpunkt zur Geltung gebracht und durch die Bestimmung der Herkunftsangabe 
der einzelnen Bildwiedergaben den Zeitungen und Zeitschriften die Belieferung mit 
Erzeugnissen judischer Pressebildfirmen unmoglich gemacht. 

Der Jude in der Auslandspresse 

Die auslandische Presse, wenigstens die Frankreichs, Englands, RuBlands und Italiens, muB 
deswegen in einer Darstellung des judischen Einflusses auf die Pressemacht erwahnt werden, 
weil sie als williges und brauchbares Werkzeug Alljudas im Weltkrieg zum "Sieg" der Feinde 
Deutschlands erheblich beigetragen und nachher standig die restlose Niederhaltung und 
Versklavung Deutschlands gefordert hat. Mag sich seit 1933 und unter dem EinfluB der 
wachsenden eigenvolkischen und daher zumeist judengegnerischen Bewegungen in den 
einzelnen Landern eine erhebliche Anderung dieser Haltung angebahnt haben - dort, wo der 
Jude den Ton angibt, kennt man nur HaB und Hetze gegen das Neue Deutschland. 

Das veranschaulicht am deutlichsten die Emigrantenpresse, die seit 1934 ihrem verdienten 
Ende unweigerlich entgegengeht. In ihr fristet die vormals in Deutschland herrschende Juden- 
und Marxistenclique ein kummerliches Dasein, unter ihr die gefluchteten RepublikgroBen 
vom Schlage eines George Bernhard, eines Kerr, Kuttner und GroBmann. Judische und 
deutschfeindliche Geldquellen, die immer sparlicher - besonders nach dem MiBerfolg der 
Separatistenhetze an der Saar - flieBen, halten diese Presse und ihre Macher aus. In Paris gab 
der Jude Bernhard ein "Pariser Tagblatt" heraus, in der Tschecho-Slowakei erschien unter 
Kuttners, dann unter Wels' Leitung der "Neue Vorwarts", in dem auch der nun nach Amerika 
gefluchtete Landesverrater und GroBschieber Philipp Scheidemann seine Deutschenhetze 
betrieb. Auch die "Rote Fahne" wurde da und dort von auslandischen Kommunisten gedruckt. 
Eine nennenswerte Verbreitung haben alle diese Schmahschriften und Verleumdungen zum 
Jammer ihrer ublen Verfasser und deren Geldgeber nie erlangt und gehoren heute wie ihre 
politischen Parteien der Vergangenheit an. 



180 



Am starksten in Westeuropa war der judische EinfluB auf die Presse Frankreichs, wo sich 
auch in den letzten Jahren eine starke judengegnerische Bewegung der sogenannten 
"Francisten" und der Manner um die "Action francaise" geltend macht. Aber zu lange 
diktierten dort Juden und Freimaurer von den GroBbanken aus die Presse. Das korrupte 
Sensationsblatt "Le Matin" wurde 1887 von dem Juden Bunau-Varilla ubernommen und hatte 
bis 1940 eine Tagesauflage von 750.000. Eine Tagesauflage von 90.000 hatte - nach dem 
"Handbuch der Weltpresse", 2. Aufl. 1934 - auch das Blatt Tardieus "Le Temps", unter dessen 
GroBaktionaren der Bankjude de Wendel und das Pariser Bankhaus Rothschild an der Spitze 
standen. Die AuBenpolitik dieses Blattes, die eine einzige Linie unversohnlichen 
Deutschenhasses war, bestimmte lange Zeit der hollandische Jude Roels. Das Pariser 
Abendblatt "L'Intransigeant" befand sich in den Handen des Bankjuden Louis Dreyfus, wie 
denn uberhaupt der GroBteil der etwa 3.000 Zeitungen Frankreichs der Pariser Hochfinanz 
(Rothschild, Cremieux, Dreyfus, Ephrussi, Germain usw., lauter Juden!) horig war. 

Als das fuhrende nationaljudische Organ Frankreichs ist die Wochenzeitung "LUnivers 
israelite" anzusehen, das - neben zahlreichen judischen Provinzblattern - in betont serioser 
Weise seine deutschfeindliche Einstellung bekundete. Die bekannteste und in ihrer 
demagogisch-aggressiven Haltung kaum zu uberbietende judische Zeitschrift war die von der 
Ligue contre lAntisemitisme et le Racisme (L.I.C.A.) herausgegebene, von dem beriichtigten 
Volljuden Bernard Lecache redigierte und auch von namhaften nichtjudischen, aber unter 
dem EinfluB der Loge und der Liga fur Menschenrechte stehenden Politikern untersttitzt 
Pariser Wochenschrift "Le Droit de vivre", in der unablassig und unverblumt der "judische 
Krieg" gegen das neue Deutschland, den "Weltfeind Nr. 1", gefordert wurde. 

Die Vertrustung und damit die Verjudung der englischen Presse hat - trotz gelegentlich 
auftretenden antijudischen AuBerungen - in den letzten Jahren. weitere Fortschritte gemacht. 
Als die machtigste Gruppe im englischen Pressewesen bezeichnet man (ob mit Recht oder 
Unrecht, mag dahingestellt bleiben) den Konzern des unlangst verstorbenen Lord Rothermere, 
eines Bruders des oft falschlich judischer Herkunft bezichtigten Lord Northcliffe, der 
wahrend des Krieges von 1914-1918 die gesamte Presse der britischen und 
nordamerikanischen Welt zum HaB gegen das deutsche Volk aufrief und dessen 
verbrecherische Agitation auch in unseren Tagen noch wirksam ist. Zu diesem Konzern sind 
die in Millionenauflage er scheinenden Londoner Tageszeitungen "The Daily Express" und 
"The Daily Mail" sowie die in hochstem Ansehen stehende Zeitung Englands "The Times" 
und sehr viele bedeutende Provinzblatter zu rechnen. 

Der in den Jahren 1934 und 1935 unternommene Versuch Lord Rothermeres, eine 
sachlichere Beurteilung des neuen Deutschen Reiches in diesen Blattern durchzusetzen und 
auf diese Weise die von Adolf Hitler geplante deutsch-englische Verstandigung zu 
verwirklichen, so beachtenswert er angesichts der in England allgemein vorherrschenden 
Sympathien fur judische Art und Geistigkeit gewesen sein mag, ist klaglich gescheitert. 
Macht und EinfluB des Judentums auf die englische Presse haben sich als so stark erwiesen, 
daB die von ihm ausgehende Greuelhetze iiberall warmste Unterstutzung fand und schlieBlich 
auch zum Ausbruch des gegenwartigen Krieges gefuhrt hat. Nicht nur die Organe der Juden 
Lawson-Levi, Lord South wood, Ellerman, Blumenfeld, Poljakoff (Augur), sondern auch die 
Konzerne der nichtjudischen "Presselords" Kemsley, Camrose, Beaverbrook, die liberalen 
Gruppen Starmer und Harrison sowie die Blatter der Arbeiterpartei haben sich - teils in 
gewollter, teils in unbewuBter Abhangigkeit vom judischen Geist und Geld - dieser Hetze 
schuldig gemacht. Das Judentum herrscht in England so unumschrankt, daB hinsichtlich der 
Judenfrage uberhaupt kein Unterschied besteht zwischen der Einstellung etwa der 
aristokratischen "Times", des plutokratischen "Daily Telegraph", des liberalen "Daily Herald" 

-181- 



oder des bolschewistischen "Daily Worker". Gleich der bis zum Jahre 1940 von den judischen 
Bankiers Hirsch und Erlanger kontrollierten Pariser "Agence Havas" ist auch das 
weltbekannte und weltumspannende Londoner "Reuter-Biiro" der Borse, d.h. dem 
Weltjudentum, materiell und ideell verpflichtet. 

Das alteste und angesehenste nationaljiidische Organ Englands ist die seit mehr als 100 
Jahren in London erscheinende, englischsprachige Wochenzeitung "The Jewish Chronicle", 
die, gleich ihren jungeren und weniger prominenten Alliierten, nicht so sehr englische und 
britische, als vielmehr judische Nationalpolitik treibt, nicht fur England, sondern fur Palastina 
kampft und sogar die bolschewistischen "Ideale" als eigene, judische Ideale begriiBt. 

In der verjudeten Sowjet-Union wirken naturgemaB auch heute sehr viele Juden im 
Zeitungswesen an fuhrender Stelle mit. Der auBenpolitische Leiter der in 1,5-Millionen- 
Auflage erscheinenden "Iswestija" (Nachrichten) in Moskau war der aus den deutschen 
Revolutionskampfen bekannte Jude Radek-Sobelsohn, Wirtschaftsschriftleiter der Jude 
WeiBberg, Berliner Vertreterin die Sowjetjudin Lilli Keith. Der seiner Verurteilung wegen des 
Miinchener Geiselmords entgangene Jude Axelrod war lange Zeit Schriftleiter der auf 
Auslanderbeeinflussung berechneten "Moscow Daily News" (Moskauer Tagliche 
Nachrichten). Das in 2-Millionen-Auflage erscheinende offizielle Organ der 
Kommunistischen Partei, die "Prawda" (Wahrheit), vertrat in Berlin der Jude Georg 
GroBmann. Sogar in der Provinz leiten Juden, wie L. Wulfson in Kasan die "Krassnaja 
Tatarija" (Rotes Tatarlen), die fuhrenden Blatter. Auch das "Judische Lexikon" (Berlin 1930) 
laBt in seinem Artikel "Presse" den uberaus starken judischen Anteil am Zeitungswesen der 
Sowjet-Union erkennen; dasselbe ist fur die U.S.A. festzustellen. 

Weitere, bis zum Jahr 1942 registrierte Angaben iiber das Wirken der Juden in der Presse 
des Aus lands sind in dem "Handbuch der Zeitungswissenschaft", Abschnitt "Die judische 
Presse" (Leipzig 1942), enthalten. 



Im Wirtschaftsleben 



Juden in Bank und Borse 

Im Alten Testament, das nicht nur wichtige Elemente judischer Geschichte, sondern auch 
Offenbarungen judischen Wesens und Strebens enthalt, heiBt es (5. Mose 15, 6): "Denn der 
Herr, dein Gott wird dich segnen, wie er dir geredet hat. So wirst du vielen Volkern leihen, 
und du wirst von niemand borgen. Du wirst iiber viele Volker herrschen, und iiber dich wird 
niemand herrschen." Diese VerheiBung hat eine fur die Wirtsvolker des Judentums furchtbare 
Erfullung gefunden. Geldleihe zu Wucherzinsen, Beherrschung anderer Menschen durch die 
Kapitalsmacht kennzeichnet den Zug des Judentums von dem Augenblicke an, wo wir auf 
seine Spuren in der Geschichte stoBen. Schon vor der eigentlichen Zerstreuung in alle Welt 
beutet der Jude den Nichtjuden aus. Die in der Bibel erzahlte Produktenspekulation in 
Agypten, die wirtschaftliche Rolle, die das Judentum in Babylonien spielte, lassen bereits den 
parasitaren Charakter des Judenvolkes in seines Wesens Grundzugen deutlich erkennen. 

Das "Bauern- und Arbeitervolk" der Juden in Kanaan ist durch die moderne Forschung in 
das Reich der Fabel verwiesen. Es waren andere Volker, die daselbst der Landwirtschaft, dem 
Ackerbau und der Viehzucht obgelegen haben. Die Juden sind auch hier nur Handler, 
Wucherer und Ausbeuter gewesen, getreu ihrem Wesen und ihrer Auffassung, die sie Arbeit 
"im SchweiB ihres Angesichts" als Fluch empfinden lieB. 

- 182- 



Das von ununterrichteten Leuten beklagte Leben der Juden in der Zerstreuung hangt eng mit 
diesem ihrem Wesenszug zusammen. Wie die groBen Rauber in der Tierwelt nicht in 
erheblicher Zahl zusammenleben konnen, weil sonst die Objekte ihrer Raublust zu schnell aus 
dem engen Lebensraum verschwinden wiirden, so ist die Zerstreuung der ausbeutenden Juden 
unter die werteschaffende Menschheit der Erde eine Vorbedingung ihres rein parasitaren 
Lebens. Aus diesem Grande werden im Judentum auch die Auffassungen, die sich gegen die 
Heimfuhrung des Judentums in die "Urheimat" wenden und fur die unentwegte Anwendung 
des Assimilationstricks gegenuber den Wirtsvolkern eintreten (in Deutschland am eifrigsten 
von dem "Centralverein deutscher Staatsburger judischen Glaubens" vertreten), stets die 
meisten Anhanger finden. 

Um so erstaunlicher ist die Tatsache, daB es dem Judentum bis auf den heutigen Tag 
gelungen ist, die groBe Masse der Durchschnittsmenschen der Wirtsvolker mit diesem 
Assimilationstrick zu tauschen! 

Dabei ist der Weg dieser Ausbeuter unter den Wirtsvolkern vom ersten Augenblicke ihres 
Auftretens an von den Verwunschungen und Fluchen der Ausgebeuteten begleitet. An 
anderen Stellen dieses Buches wird der Leser dariiber alles Erforderliche mit gehoriger 
Quellenangabe finden. 

Wo wir in der Weltgeschichte auf Judenverfolgungen und -austreibungen stoBen, sehen wir, 
wenn wir den Ursachen auf den Grand gehen, daB dort die Ausbeutung durch die Juden einen 
unertraglichen Grad erreicht hatte, so daB der Jude und die Wirkungen seiner "Wirtschaft" 
allzu sichtbar geworden waren. Wir bemerken aber auch regelmaBig, daB der judische Raffer 
die erwucherten Reichtumer mit sich nimmt. Genugend bekannt ist die bezeichnende 
Tatsache, daB die Juden bei den Austreibungen aus den verschiedenen Landern Reichtumer 
von unschatzbarem Werte mitgehen lieBen. Dies ist in der Bibel bestatigt von der Austreibung 
aus Agypten, und es ist von den einzelnen Historikern nachgewiesen von der 
Judenausweisung aus Spanien. Diese Tatsachen sind von judenfreundlichen Schriftstellern 
stets falsch dargestellt worden. Man hat den Anschein zu erwecken verstanden, als ob das 
Verschwinden der Juden an sich die folgenden Wirtschaftskrisen herbeigefuhrt habe. Das 
Gegenteil ist richtig: Die judische Plusmacherei und der der Austreibung vorhergegangene 
judische Diebstahl an volkischem Eigentum hat die Krisen herbeigefuhrt. Es ist in solchen 
Fallen immer das Ungluck der Wirtsvolker gewesen, daB sie den Juden und sein 
wirtschaftliches Unwesen erst erkannt hatten, nachdem sie von den Juden bereits ruiniert 
waren. 

Geld, Kapital, Besitzform, Zirkulationsweise und alles Dazugehorige haben ihre heutige 
Pragung vom Judentum erhalten. Der Jude hat zum Gelde ein ganz anderes Verhaltnis als der 
Nichtjude. Wahrend es fur diesen gewiB etwas Erstrebenswertes, vielleicht eine 
schatzenswerte Begleitung auf dem Wege durch das irdische Jammertal und ein Mittel zu 
Macht und Ansehen bildet, ist es fur den Juden die Basis seiner volkischen Existenz unter den 
Wirtsvolkern, ein Mittel zur politischen Zusammenfassung und Zusammenhaltung seiner iiber 
die ganze Welt verstreuten Art und ein Instrument zur Beherrschung aller anderen Menschen. 
Das Geld und die vom Juden geschaffene Art der Geldwirtschaft sowie die wirtschaftliche 
Rolle, die er dem Gelde verschafft hat, ist fur den Juden die Voraussetzung, die VerheiBungen 
seiner Religion sich erfullen zu lassen. "Kapitalismus ist praktischer Mosaismus", sagt der 
durchaus nicht antisemitische Sombart. Und wenn Karl Marx zu dem Schlusse kommt, daB 
der Gott des Juden das Geld sei, so trifft dies in noch tieferem Sinne zu, als es selbst dieser 
Rabbiner-Enkel gemeint hat! 

-183- 



Uberall, wo der Jude unter einem Volke auftaucht, sucht er Eingang in die Geldwirtschaft. 
Fast in alien Landern hat er das Geld- und Kreditwesen in die Hande bekommen, entscheidet 
er heute iiber Kreditgewahrung und -verweigerung, iibt er den entscheidenden EinfluB auf die 
Hohe des ZinsfuBes aus. Bereits seit Beginn dieses Treibens hat er ein iiber die ganze Welt 
gespanntes Netz wirtschaftlichen Nachrichtenwesens unterhalten. Zentrale und 
Ausgabestellen dieses Dienstes waren vielfach die Synagogen, in denen man also 
gewissermaBen die Vorlaufer der heutigen Borsen zu sehen hat. Der Jude schied aus dem 
Wirtschaftsgetriebe alle ethischen Momente aus, er entfachte den wilden Erwerbswahn, 
erzeugte Unstetigkeit, machte die Jagd nach dem Mammon zum beherrschenden Element der 
Wirtschaft. Die bodenstandige Kultur schwand dahin, es kam die Flut verandernder, 
verfalschender, alles Echte und Gesunde verschuttender Zivilisation, dieses Kennzeichen, daB 
die Errungenschaften der Bodenstandigkeit vom Ungeist weltbeherrschenden Nomadentums 
uberwuchert waren. 

Friih bemachtigten sich die Juden der Presse der Wirtsvolker. Hier erfuhr die Sache immer 
die Beleuchtung, die den Zwecken der Juden entsprach. Im Bilde dieser Presse hatte alles 
seine Richtigkeit. Die "Entwicklung" wollte es so. Wenn scharfer sehende Gojim schuchterne 
Kritik wagten, so wurden sie belehrt, daB es einen Don Quichotte-Kampf gegen Windmuhlen 
bedeute, gegen diese "Entwicklung" ankampfen zu wollen. Entwicklung - Verwicklung - 
Einwicklung! AuBerdem war alles, was dem kapitalistischen Geiste diente, "Fortschritt". Und 
wer wollte um Gotteswillen in den Geruch kommen, ein Feind des Fortschrittes zu sein? 
SchlieBlich: wer war wohl berufen, in den Dingen der Geldwirtschaft mitzureden? Es war 
eine Wissenschaft fur sich geworden, ein besonderes "Fach" in dem sich nur "Fachleute" 
auskannten, und unter diesen auch nur die erleuchtetsten Geister mit den alttestamentarischen 
Namen. 

Bank und Borse werden die ausschlaggebenden Instrumente dieses Betriebes. Ihre 
Organisation, ihre Lebensbedingungen sind fur die breite Masse des Volkes ein Buch mit 
sieben Siegeln. Ihre Abschlusse sind fur den Mann der Arbeit Zahlen-Mysterien, ihre Berichte 
sind in einer Geheimsprache geschrieben, der Bank- und Borsenteil der Zeitungen birgt fur 
den geraden Verstand eine Unzahl kabbalistischer Ratsel. Geld, glaubt ihr, sei Geld. Ach 
Gott, hier seht ihr, daB das Geld hundert Namen hat! Wie? Eine Schuldverschreibung sei eben 
eine Schuldverschreibung? O, was ahnt ihr, wie viele "Sorten" es gibt! ... 

Und doch ist des Ratsels Losung einfach. Banken und Borsen haben ein Pseudo-Geld 
geschaffen: papierene "Werte", Wert-Reprasentanten, die es ermoglichen, die Werte ganzer 
groBer Fabriken, Bergwerke, Hauserblocks in einem Bundel Papier fortzuschleppen, durch 
einen Handgriff den Besitzer zu wechseln, gewaltige Objekte im Handumdrehen zu 
verhandeln. Ja, die Internationalitat der Banken und Borsen ermoglicht jederzeit die 
Verschleppung volkischen Besitzes iiber die Landesgrenzen. Dem Besitzwechsel, der 
Besitzerwerbung sind keine Schranken gesetzt. Dieser Zustand, den die dienstbare 
Borsenpresse "internationale Verflechtung und Verbundenheit der Wirtschaft" nennt, erstreckt 
sich heute schon auf die meisten "Objekte" der Volkswirtschaft. 

Unter der judischen Wirtschaftsbetatigung wird das mobile Kapital aus einem Diener des 
Arbeitsprozesses zu dessen Beherrscher. Die Ausgestaltung der Schuldverschreibung 
(Obligation) zum Inhaber-Papier, d.h. die Schaffung der Moglichkeit, mit einer solchen 
Schuldverschreibung Handel zu treiben wie mit jeder anderen Ware, entspricht durchaus den 
Absichten der judischen Wirtschaftsbetatigung. Nach romischem und nach germanischem 
Recht war eine solche Rolle des Schuldtitels ausgeschlossen. Selbst der judenfreundliche oder 

- 184- 



wenigstens nicht antisemitische Sombart bezeichnet das unpersonliche Schuldverhaltnis als 
dem judischen Bediirfnis entsprechend: "Die Urheberpapiere gewahren die Moglichkeit, 
Vermogen verse hwinden zu lassen ... " Der Jude Medina machte der Spekulation mit 
Staatspapieren den Weg frei, durch die, wie Schlosser in seiner Weltgeschichte sagt, "jetzt 
taglich in alien groBen Stadten das Schicksal Europas verschachert wird". Es ist bezeichnend, 
daB diese Feststellung, wie auch andere fur die Juden nachteilige, in den spateren von dem 
Juden Creizenach bearbeiteten Ausgaben von Schlossers Weltgeschichte fehlt. 

Eine besondere Form des Inhaber-Papieres ist die moderne Aktie. Sie ist wesentlich zum 
Spekulationspapier geworden. Sie dient unter der judischen Bank- und Borsenpraxis weniger 
zur Anlage von Ersparnissen oder als Mittel zur aktiven Beteiligung an Unternehmungen, 
sondern zum Erwerb auf Zeit zur Ergatterung von Zwischengewinnen aus den Anderungen 
und Schwankungen der Kurse. 

Die Aktie ist eins der bequemsten Mittel zur Schaffung muhelosen Gewinnes fur die 
Eingeweihten - und dies sind fast ausschlieBlich Juden - gibt es viele Moglichkeiten, die 
Kurse zu beeinflussen (falsche Nachrichten, gefarbte Situationsberichte, ausgestreute 
Geriichte und vieles andere). Vollig klar sieht man hier, wenn man bedenkt, daB das Judentum 
auch heute noch das wirtschaftliche Nachrichtenwesen beherrscht. Was an den sogenannten 
"schwarzen Borsentagen" gerupft wird, sind ausnahmslos "AuBenseiter" in der Spekulation. 
Die Verluste, die Deutsche an den ihnen von Judenbanken aufgeschwatzten faulen 
"Auslandern" (auslandischen Papieren) gehabt haben, sind ungeheuer. Professor Ruhland 
schatzt die EinbuBe der europaischen Sparer allein an amerikanischen Eisenbahn-'Werten" 
auf 21 Milliarden! Die Unterbringer solcher Schwindelpapiere sind immer Juden. Die 
Geschichte des "Hauses Rothschild" liest sich wie ein grandioser Diebesroman! 

Der schon genannte Prof. Ruhland schatzte 1906 den jahrlichen Gesamttribut des deutschen 
Volkes an Zins- Agio-, Griindungs- und Spekulationsgewinn der Banken und Borsen auf 9 
Milliarden Mark. Sombart berechnet den "Verdienst" der deutschen Banken im letzten 
Jahrzehnt des vorigen Jahrhunderts allein aus dem Griindergewinn an deutschen 
Industrieaktien auf iiber eine Milliarde! Er sagt: "Je mehr durch die Loslosung des Kapitals 
von der Person eines individuellen Unternehmens die Kapitalbeschaffung durch Vermittlung 
der Banken und Borsen erfolgt, desto mehr konzentriert sich der Bezug des Mehrwertes in 
wenigen Handen, desto leichter schopfen kapitalkraftige Personen (und Institute) die Sahne 
von den Ertragnissen der nationalen Produktion ab." Der alte Standpunkt aller Judengegner! 
Es ist nicht recht verstandlich, wie sich Sombart bei dieser Ubereinstimmung des 
Standpunktes oft so miBfallig iiber die Antisemiten auBert! 

Ein Umstand ist besonders bezeichnend fur die Banken- und Borsensphare: Ein kleiner 
Kreis von Eingeweihten steht dem groBeren Kreise derer gegenuber, die sich unwiderstehlich 
von dem Getriebe angezogen fuhlen, die die Dinge zu kennen glauben und - immer wieder 
geleimt werden. Es ware fur die Wirtschaftsforscher eine dankbare Aufgabe, einmal eine 
moglichst luckenlose Erhebung iiber die Opfer von Bank und Borse anzustellen. Doch dies 
hat seine Schwierigkeiten: Die Gerupften furchten zum Schaden den Spott und pflegen fein 
den Mund zu halten. (Allein die Erfassung der Todesopfer ware vielleicht moglich.) Die 
Eingeweihten dagegen bleiben immer "oben". 

Ob die Papiere fallen oder ob sie steigen, welche wirtschaftliche oder politische Situationen 
immer bestehen - sie sind stets richtig orientiert, sie "liegen immer vorne", wie es im 
Borsenj argon heiBt. 



185 



Dementsprechend hat auch weder Krieg noch Inflation den Bank- und Borsenhaien etwas 
anhaben konnen. Im Gegenteil. Der Lowenanteil der Kriegsgewinne ist in ihre Taschen 
geflossen, und wahrend die deutschen Sparer in der Inflation ihre letzten Groschen verloren, 
fuhrten die Banken die kostspieligsten Erweiterungsbauten aus. Sie "stockten" auf, wahrend 
diejenigen, die ihnen ihr Vermogen anvertraut hatten, auf der sozialen Stufenleiter immer 
tiefer rutschten. Selbst der judische Finanzschriftsteller Neckarsulmer hat zugegeben, daB die 
Inflation fur die Judenbanken ein gutes Geschaft gewesen ist ("Der alte und der neue 
Reichtum"). Neckarsulmer nennt eine ganze Reihe judischer Bankhauser, die durch die 
Inflation aus mittleren Bankhausern zu GroBbanken geworden sind, darunter das Bankhaus 
Warburg in Hamburg, von dem es heiBt: "Der Bruder Max Warburgs, Paul M. Warburg, hatte 
in New York eine eigene Bankfirma errichtet, und auf diese Weise gewann auch das Haus 
Warburg sogleich seine alte internationale Stellung wieder. Das Warburgsche Vermogen 
gehort heute jedenfalls zu den groBten Hamburgs und zu den groBten Bankiervermogen in 
ganz Deutschland." 

Die Dinge liegen heute nicht mehr so, daB man namentlich und ziffernmaBig nachweisen 
muBte, wie weit die Banken im Besitze des Judentums sind. Es kann als allgemein bekannt 
vorausgesetzt werden, daB das gesamte Bankvermogen von Juden beherrscht wird, und daB 
die Methoden, mit denen neuerdings die Banken die ausschlaggebende Macht auf politisch- 
wirtschaftlichem Gebiete erlangt haben, judische Methoden sind. Den besten 
Anschauungsunterricht iiber diesen Punkt haben wir wahrend des Krieges und der Inflation 
erhalten. Die wichtigsten Tatsachen, knapp zusammengefaBt und allgemeinverstandlich 
dargestellt, finden wir bei Dr. A. Dallmayr, "Der groBe Raubzug" (5 Hefte zusammen RM. 2,- 
im Hammer- Verlag, Leipzig), wo der Leser auf weitere Literaturnachweise, besonders iiber 
die hier unentbehrlichen Veroffentlichungen von Theodor Fritsch sowie die Eingaben der 
Hammer-Gemeinde in der Zeit in der diese wirtschaftlichen Verbrechen (es gibt kein anderes 
zutreffendes Wort!) geschahen, finden wird. Eine sachgemaBe Unterrichtung iiber diese 
Vorgange ist fur jeden Deutschen um so notwendiger, als die Frage in den kommenden Zeiten 
erst richtige Gegenwartsbedeutung gewinnen wird, weil wir nach alien Anzeichen doch einer 
Neuordnung unserer offentlichen politisch-wirtschaftlichen Verhaltnisse entgegengehen. 

Was von der Beteiligung des Judentums an dem Bankwesen gesagt ist, gilt in gleichem 
MaBe von der Borse. DaB die Borse heute in eingeweihten Kreisen als judische Angelegenheit 
angesehen wird, ergibt sich schon aus einer Bestimmung der "Bedingungen" fur die Geschafte 
an der Berliner Fondsborse, die also lautet: "Bei alien Zeitgeschaften werden die beiden Tage 
des judischen Neujahrsfestes und das judische Versohnungsfest den Tagen, an denen keine 
Borsenversammlung stattfindet, gleichgeachtet." 

Der Vorstand der Berliner Borse - und bei anderen Borsen wird es nur geringe 
Abweichungen von dieser rassischen "Homogenitat" geben - setzt sich fast ausschlieBlich aus 
Juden zusammen, und die Inhaber dieser Vorstandsamter sitzen so fest, daB sich fast nie 
Veranderungen ergeben. Im Vorstand der Wertpapierborse in Berlin sind von rund 36 
Mitgliedern 25 Juden: Fichtenhain, Schwarz, Bergmann, Berliner, David, Eskeles, Fehr, 
Selmar Fehr, Frankel, Herzfeld, Hirschfeld, Lichtenstein, Mendelssohn-Bartholdy, G. Mosler, 
Schiff, Schlesinger, von Schwabach, Seckelsohn, Sundheimer, Treitel, Wassermann (Einige 
hier nicht aufgefuhrte sind judischer Abstammung mindestens verdachtig!) 

Von den 16 Vorstandsmitgliedern der Produktenborse sind 11 Juden: Zielenziger, 
Wreschner, Wiesenthal, Buggisch, Eckstein, Freudenheim, Heymann, Manasse, Mannheim, 
Rawock, Selbiger. Mit Ausnahme der Herren Berg und Eick, bei denen es umstritten ist, sind 
alle Mitglieder des Vorstandes der Metallborse Juden. Im "AusschuB zur Priifung der Antrage 

-186- 



um Aufnahme in die Handlerborse" sind mit Ausnahme zweier (umstrittener) alle Mitglieder 
Juden. Im "AusschuB fur Hausangelegenheiten" 10 Mitglieder, 8 Juden. Die Uberwachung 
des Amtlichen Kursblattes versehen 16 Borsianer, darunter 14 Juden; genau so ist das 
Verhaltnis beim 'AusschuB zur Priifung der Aufgabefahigkeit". Im AusschuB fur den 
Terminhandel sind von 18 Mitgliedern 15 Juden. Der 'AusschuB zur Priifung der Zulassung" 
ist beinahe vollig von Juden besetzt Den Juden Schlesinger, Manasse, Bergmann, David, 
Herzberg, Lichtenstern, Lichtenhein, G. Mosler, Perl, Schiff, Schoger, Schwarz, Seckelsohn, 
Treitel, Wreschner stehen fiinf gegenuber, von denen aber nur bei einigen das Deutschtum 
unzweifelhaft ist. 

Aus der reichen Literatur sei vor alien Dingen noch empfohlen: 

Theodor Fritsch: "Das Ratsel des judischen Erfolges" sowie Theodor Fritsch: "Sunden der 
GroBfinanz"; beide im Hammer- Verlag. 

Die Warenhauser 

Es ist bekannt, daB die Warenhauser sich so gut wie ausschlieBlich in Judenhanden 
befanden. DemgemaB zeigen auch die Geschaftsmethoden, deren sich die Warenhauser 
bedienten, den unuberbriickbaren Gegensatz zwischen deutschen und judischen 
Geschaftsgepflogenheiten. Der Handel im Warenhause stellte das Gegenteil des peinlich 
rechtlichen Betriebes des deutschen Kaufmannes dar, dessen Ehrgeiz es ist, seinen Kunden 
Qualitatswaren zu soliden Preisen zu liefern, und der die Zukunft seines Hauses aufbaut auf 
den Empfehlungen seiner Kundschaft. Der deutsche Kaufmann fuhlt sich als Vertrauensmann 
seiner Kunden, und er betrachtet demgemaB das Vertrauen der Kaufer als seine wichtigste 
Stutze, als Grundlage seines Unternehmens. Die alten deutschen Geschaftshauser erfreuten 
sich der Anhanglichkeit ganzer Generationen der gleichen Familien. Der Deutsche als 
Handler sieht seinen Vorteil am besten gewahrt, indem er zugleich das Interesse des Kaufers 
wahrnimmt, - der Warenhausjude sucht durch tausend Schliche und Kniffe den Kaufer zu 
tauschen, er spiegelt ihm etwas vor, das nicht zutrifft. Deshalb kommt der Deutsche mit einer 
bescheidenen Werbung aus, wahrend bei dem Juden die Reklame die Hauptsache ist, fur die 
er Unsummen ausgibt, ohne daB sich der von dem bunten Warenhausgetriebe Geblendete 
dariiber Gedanken machte, daB diese kostspielige Reklame kein anderer bezahlt als er selbst. 
Diese Unsoliditat der Kaufhauser hat schon vor langer Zeit ein Jude gekennzeichnet, namlich 
Harry Heine, der in der Einleitung zu seinem "Ludwig Borne" von einem Besuche der Stadt 
Frankfurt am Main sagt, sein Vater habe ihm die Magazine gezeigt, "worin man die Waren 10 
% unter Fabrikpreis einkauft und dann doch immer betrogen wird". Dieses Zeugnis schoner 
Offenheit gilt in viel hoherem MaBe als zu Heines Zeit vom Warenhausbetriebe. 

Die Frage des Bestandes und der Fortentwicklung der Warenhauser ist einfach die Frage 
nach Aufrechterhaltung oder Vernichtung unserer deutschen Geschaftsmoral. Die 
Warenhausfrage schlieBt volkspolitische volkswirtschaftliche, soziale und moralische 
Bedeutung in sich. 

Bei der Verbreitung und bei dem schier unbegrenzten Kapitalkredit, den die 
Warenhausjuden bei den Judenbanken genossen, waren sie eine ungeheure Gefahr fur den 
deutschen Mittelstand geworden, fur jene wertvolle Schicht des deutschen Volkes, die in den 
sozialen Kampfen der Gegenwart eine ausgleichende Rolle spielt und die noch jenes gesunde 
Wirtschaftsgebiet darstellt, auf dem es auch der intelligente und strebsame Mensch mit 
bescheidenem Vermogen, ja sogar der Mittellose noch zu wirtschaftlicher Selbstandigkeit 
bringen kann. Die Ausdehnung dieses Wirtschaftsgebietes entscheidet iiber die Gesundheit 
und Stabilitat eines Volkskorpers, ist also bevolkerungspolitisch auBerordentlich wichtig. Die 

- 187- 



Bekampfung des Warenhausbetriebes ist ein Kernstuck wirklicher und wirksamer 
Mittelstandpolitik. Es kann keinem Beobachter entgehen, wie sich von einem neuerrichteten 
Warenhause strahlenformig die Vernichtung selbstandiger Geschaftsexistenzen ausbreitet. 

Auch die volkswirtschaftlichen Schaden, die vom Warenhause ausgehen, sind unermeBlich. 
Sie sind es besonders an dem Punkte, wo die Warenhauser mit ihren groBen Einsatzen die 
Produktionsmethoden der Industrie unheilvoll beeinflussen. Dariiber sind sich 
volkswirtschaftlich Urteilsfahige aller Lager einig, und wir wahlen mit Vorbedacht ein 
Zeugnis aus sozialdemokratischem Munde, das beweist wie die Warenhauser ihre billigen 
Einkaufe auf Kosten der Arbeiter machen. In dem "Handbuch" fur sozialdemokratische 
preuBische Landtag swahler von 1908, das aus der Feder des sozialdemokratischen Juden Paul 
Hirsch (spater Burgermeister in Dortmund) stammt, heiBt es in dem Kapitel 
'Warenhaussteuer": "Den Schaden der Warenhaussteuer (das ist judisches Deutsch, Herr 
Hirsch will sagen. von der Warenhaussteuer!) haben in letzter Instanz die Arbeiter. Sobald die 
Steuer eingefuhrt wurde, zwangen die Warenhausinhaber ihre Lieferanten, ihnen die Waren 
entsprechend billiger zu liefern. Und da die Profitrate der Unternehmer bei diesen 
GroBlieferungen schon aufs auBerste beschnitten ist, halten sich diese wieder an ihren 
Arbeitern schadlos, deren Lohne sie driicken." 

Das Warenhaus als Lohndriicker! Ware er ein Mann gewesen, der sich aus seiner 
Zugehorigkeit zur Sozialdemokratie auch zu sozialer Stellungnahme veranlaBt gefuhlt hatte, 
so ware er aus seiner Wahrnehmung zu der einzig richtigen Konsequenz gekommen: Kampf 
gegen die unsozialen, arbeiterschadigenden, lohndriickenden Warenhauser! Doch Hirsch ist 
Jude, und er spielte in der Sozialdemokratie die Rolle, die alle Juden in ihr spielten: in der 
Sozialdemokratie und durch sie die Interessen des Judentums zu vertreten. Er kam gar nicht 
auf den Gedanken, sich gegen die Warenhauser zu wenden, er wendete sich gegen eine 
scharfere Besteuerung, also gegen das Mittel, das die Ausbreitung der unsozialen 
Warenhauser einschranken wurde! 

Da die judischen Warenhauser auch das Kunststuck nicht fertig brachten, bei ihren 
ungenierten Spesen (sie arbeiten von alien Geschaften mit dem verhaltnismaBig zahlreichsten 
Personal) billig zu verkaufen, so muBten sie zur Tauschung ihre Zuflucht nehmen. Da an den 
Spesen nicht gespart werden konnte, da die Zeitungs- und Anschlagreklame sowie die 
Aufmachung der Auslagen und die Ausstattung des Hauses mit schreienden Malereien und 
Lichtreklamen ungeheure Kosten verursacht, so war "Ersparnis" nur moglich an der Qualitat 
der angebotenen Waren. Bekannt ist, daB die Warenhauser minderwertige Ramschwaren auf 
Bestellung anfertigen lieBen. Dies konnte man besonders bei den Textilien beobachten. Es 
bedarf gar keines fachmannischen Blickes, um aus einer Gruppe von Frauen und Madchen 
sofort diejenigen herauszufinden, die Warenhauskleider tragen. Solange diese Flitter 
wohlgebugelt im Schaufenster hangen, mag es angehen, sobald aber eine Frau sie sich auf den 
Leib gezwangt hat, ist die Tragodie oder Tragikomodie da. Besonders wenn so bekleidete 
Damen nach einem warmen Sommerregen von einem Ausflug zuriickkehren und sich 
krampfhaft bemuhen, das an sich schon kurze, nun aber "eingegangene" Kleid iiber die Knie 
zu Ziehen, ist es schwer, sich der Anwandlungen der Schadenfreude zu entziehen. Doch die 
der Warenhaushypnose unterlegenen Frauen liefen immer wieder hin. Sie lieBen sich von 
Lockartikeln und "Ausnahmetagen", von "Ausverkaufen" und schreiender 
Schaufensterreklame erneut in die groBen Judenladen Ziehen, in denen sie sich zudem noch 
verfuhren lieBen, manches Wertlose und Uberflussige zu kaufen. 

Ein anderes Mittel der Juden, auf ihre Kosten und zu ihrem Profit zu kommen, war die 
Methode der Waren vermengung. Obenauf liegen einwandfreie Dinge. Sie wurden dem 

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Verkaufer zur Priifung in die Hand gegeben und hielten natiirlich der Priifung stand. Beim 
Verkauf aber wurde dem weniger aufmerksamen Kaufer oder noch haufiger der Kauferin 
"Pofel" untergeschoben. Ein Warenhaus hatte eine Rolle gutgewebter Spitzen gekauft, von 
denen das Meter einen Fabrikpreis von 10 Pfennig hatte. Nach dem gleichen Muster lieB man 
nun Spitzen weben zu einem Fabrikpreis von 6 und 3 Pfennig. Die drei Rollen befanden sich 
nebeneinander und wurden zu einem "Einheitspreis" von 9 Pfennig verkauft, also die guten 
unter Fabrikpreis, die einen mit einem Aufschlag von 50 %, die anderen sogar zu dem 
dreifachen Fabrikpreis. Man begreift an diesem Beispiel die oben zitierte AuBerung Heines. 
Kommen Leute, die nach Warenkenntnis aussehen, so bekommen sie die Spitzen zu 10 
Pfennig, ist man seiner Sache unsicher, gibt man ihnen die zu 6 Pfennig; sehen sie harmlos 
aus, "bedient" man sie mit der Ware zu 3 Pfennig! Der Gewinn ist bei diesem "Verkauf unter 
Fabrikpreis" gesichert. "Der Konfektionar" gab in seiner Warenhausbeilage den Rat, "die 
kleineren Artikel, zum Selbstkostenpreis und darunter zu verkaufen, um an den groBeren 
desto mehr zu verdienen". Ein Fachmann der Porzellanbranche sagte: Die Warenhauser 
kaufen nur "vierte Wahl", also "Bruch" und AusschuB. Sie mengen einige gute Stucke 
dazwischen, sie legen solche z. B. bei Tellern obenauf und das Publikum kauft wahllos diesen 
Ramsch. Er klagte, daB diese Methode die Branche ruiniere. Was bei diesen Verhaltnissen fur 
die Arbeiter herausschauen kann, wie sie auf die Lohne wirken, kann man sich leicht 
vorstellen! Ein Wurstfabrikant wurde gefragt, wie er es anfange, daB die von ihm gelieferten 
Wurstchen, die in anderen Geschaften 15 Pfennig kosteten, im Warenhaus fur 12 Pfennig 
verkauft werden konnten. Er lachte und sagte: ja messen Sie die Dinger nur einmal! Sie sind 
gerade um ein Funftel billiger, aber um ein Viertel kurzer!" 

Diese judischen Methoden, fur die man Beispiele in beliebiger Zahl anfuhren konnte, sind 
gerichtsnotorisch. In einer Klagesache des Warenhauses Stein in Berlin gegen den "Bund der 
Handel- und Gewerbetreibenden" erklarte das PreuBische Kammergericht unter Abanderung 
des Urteils der Vorinstanz vom 14. November 1907: "Es ist gerichtsbekannt, daB die 
Warenhauser durch den Verkauf geringwertiger Artikel zu auffallig billigen Preisen die groBe 
Menge der Kaufer anzuziehen versuchen. Beim Verkauf anderer Gegenstande aber viel 
hohere Preise als die kleinen und mittleren Geschafte fordern." (Vergleiche: F. Roderich- 
Stoltheim, "Das Ratsel des judischen Erfolges". Leipzig 1928, Hammer- Verlag. Dieses Buch 
faBt in einzigartiger Vollstandigkeit die judischen Geschaftsmethoden zusammen. Es trifft in 
einzelnen Teilen geradezu erschutternde Feststellungen.) 

In Geschaftsbetrieben solcher Art konnte natiirlich von sozialen Bestrebungen nicht die 
Rede sein. Die judischen Warenhauser waren das unsozialste Element in unserer gesamten 
Volkswirtschaft, und zwar in doppelter Richtung: als Arbeitgeber und als 
Geschaftsunternehmungen. Als Arbeitgeber: sie zahlten auBerordentlich geringe Gehalter und 
trieben eine geradezu ungeheuerliche Ausbeutung jugendlicher Arbeitskrafte. Obwohl die 
Tatigkeit der Verkauf erinnen eine rein schematische ist, gait eine dreijahrige Lehrzeit. Da nur 
intelligente Lehrlinge angenommen wurden, konnte ein solcher Lehrling sehr bald die Stelle 
einer Verkauferin ausfullen. Nachdem die jungen Leute drei Jahre als Lehrlinge fur ein ganz 
geringfugiges Kostgeld gearbeitet hatten, erhielten die Neuausgelernten ein "Gehalt" von 75 
RM., im zweiten Jahre nach der Lehre 87 RM. und im dritten Jahre 107 RM. - Das sind 
Gehalter, die in fast alien Warenhausern das Ubliche darstellen. Wenn man bedenkt, daB diese 
Angestellten immer gut gekleidet sein muBten, daB von den genannten Betragen ein 
erheblicher Bruchteil fur Fahrgeld usw. abging, so weiB man, daB die Angestellten von diesen 
Gehaltern ihren Lebensunterhalt nicht bestreiten konnten. Wer nicht bei seinen Eltern wohnen 
konnte, hatte bei dieser Arbeit gerade das nackte Leben. Jedenfalls sind die Versuchungen, 
sich Nebeneinnahmen irgendwelcher Art zu schaffen, bei solchen Gehaltssatzen sehr groB. 
Man denkt dabei unwillkurlich an die Mantelfirma Singer & Rosenthal, deren Mitinhaber der 

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"groBe" sozialdemokratische Fiihrer Paul Singer war und die den Naherinnen, die mit ihren 
Lohnen nicht auskommen konnten, den Rat gab, auf die FriedrichstraBe zu gehen und sich das 
Fehlende hinzuzuverdienen. So ist es kein Zweifel, daB Warenhaus und Konfektion gewaltige 
Rekrutierungsgebiete fur die Prostitution wurden. Auffallend ist ferner, daB die Warenhauser 
groBtenteils junge Verkauferinnen beschaftigten. Meist wurden sie entlassen, wenn sie ein 
gewisses Lebensalter erreicht hatten. Als die Organisation der Berliner Handelshilfsarbeiter 
1926 in eine Lohnbewegung beigetreten und ein unparteiischer Schiedsspruch ergangen war, 
der die Lohne festsetzte, fugten sich diesem Schiedsspruch alle Berliner Geschafte, mit 
Ausnahme der Warenhauser A. Wertheim, Tietz, Jandorf und das Kaufhaus des Westens, d.h. 
alle Berliner Warenhauser groBen MaBstabes. In der Funktionarversammlung der genannten 
Organisation berichtete der Gewerkschaftssekretar Pollmerer daB diese Firmen die Satze des 
Schiedsspruches aus eigener Machtvollkommenheit ganz bedeutend herabgesetzt und ihre 
Tarife "einfach diktiert" hatten. Aber die Warenhauser wirkten nicht nur auf dem Lohngebiete 
unsozial. Dadurch, daB sie besonders die Frauen zu unnotigen Einkaufen verleiteten, daB sie 
den Kaufern "Pofel" andrehten, driickten sie die Lebenshaltung der weniger bemittelten 
Menschen und ihren Kulturstand herunter. Wenn sich jemand in seiner Wohnung mit den 
billigen ScheuBlichkeiten umgibt, die das Warenhaus verkauft, so leidet darunter sein 
Kulturniveau. 

Es ist ein Unterschied, ob man Groschen auf Groschen beiseite legt, um sich schlieBlich, 
nach Jahren vielleicht, eine gute Bronze auf den Sims zu stellen oder ein wertvolles Bild an 
die Wand zu hangen, oder ob jemand diese Groschen einzeln ins Warenhaus schleppt, um mit 
den dafur eingetauschten Herrlichkeiten "sein Heim zu schmucken" und es in eine 
"Hausgreuel"-Ausstellung im kleinen zu verwandeln. 

Der Instinktlosigkeit der groBstadtischen Kaufer entsprach die Ausdehnung des 
Warenhausbetriebes. In Berlin betrieb 1933 die Firma Tietz allein zehn riesenhafte 
Warenhauser. Dazu kamen noch die Mammut-Unternehmungen des Karstadt-Konzernes. 
Karstadt hatte in dem Arbeiterbezirk Neukolln ein Haus auf einem Grundstuck von 16.000 
Quadratmetern errichtet, das weit iiber 15 Millionen Mark Kosten erfordert hat. 
Niederlassungen ahnlichen AusmaBes wurden in Schoneberg und in Moabit errichtet. Auch 
Karstadt arbeitete mit Hunderten von Millionen allein in Berlin. Da die Zustande in den 
meisten deutschen GroBstadten ungefahr die gleichen waren (entsprechend dem 
wechselseitigen Verhaltnis von Einwohnerzahl und investiertem Kapital), so kann man sich 
einen Begriff machen, wie vernichtend die Warenhausbesuche der Deutschen, besonders der 
deutschen Frauen, unter dem deutschen Mittelstande gewirkt hat. Es ist nun durchaus judisch, 
daB diese Vernichtung des deutschen Mittelstandes mit auslandischem Kapital vorgenommen 
wurde. AnlaBlich des Zusammenschlusses des Tietz-Konzerns schrieb das fuhrende Blatt der 
kommunistischen Partei, die "Rote Fahne" (3. Dezember 1928): "Das Warenhauskapital in 
Deutschland wird mittels der Konzentration genau so zum Anlagekapital des internationalen 
Finanzkapitals wie das Kapital der Schwer- und der Chemieindustrie." An einer anderen 
Steile heiBt es: "Als Kaufpreis fur die Jandorf-Unternehmungen wird eine Stimme bis zu 60 
Millionen Mark genannt. DaB dieser Riesenbetrag mit amerikanischern Gelde bezahlt sei, 
bestreitet Tietz. Man muB aber zwischen den Zeilen zu lesen verstehen. Denn die GroBbank, 
die die finanzielle Seite dieser Konzentration vermittelt, ist die Diskontogesellschaft, die an 
englisches und amerikanisches Bankkapital gebunden ist. Weiter wird zugegeben, daB die in- 
und auslandischen Freunde von Tietz ihm einen Teil der Mittel zur Verfugung stellen. 
SchlieBlich stammt ein groBer Teil der in Deutschland flussigen Gelder, die es der 
Diskontogesellschaft uberhaupt moglich machen, solche Riesenfinanzierung vorzunehmen, 
aus den amerikanischen Krediten. Sicher ist jedenfalls, daB, genau so wie Karstadt mit 



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amerikanischem Geld arbeitet, auch Tietz das tut, auch wenn er nicht, wie Karstadt, nach 
vollendetem ZusammenschluB zu einer Dollaranleihe seine Zuflucht nimmt." 

Nach allgemeinem Urteil stimmen diese Angaben. Bezeichnend ist nun aber, daB das 
gleiche Blatt seinen Lesern das Warenhaus als eine Art Sparinstitut vorstellte. Es schrieb 
weiter: "Die Verringerung des Marktes erzwingt Ausschaltung dieser Konkurrenz und 
zugleich Verringerung der Selbstkosten durch sogenannte Rationalisierung mittels der 
Vertrustung. Die gesammelte Kraft der neuen Warenhaustrusts richtet sich dann in um so 
scharferem Konkurrenzkampf gegen die kleinen und mittleren Geschafte. Die 
Warenhausvertrustung hat genau so wie die Vertrustung in der GroBindustrie die Vernichtung 
und Verelendung der Mittelschichten zur Folge." 

Die kommunistische Partei oder vielmehr ihre federfuhrenden Juden taten so, als ob die 
Warenhauser billiger arbeiteten (und bessere Waren lieferten) als die Spezialgeschafte! Wir 
haben oben bewiesen, daB das Gegenteil der Fall war! DaB die vollig verjudete 
Sozialdemokratie in das gleiche Horn blies, versteht sich von selbst. So schrieb das 
Zentralorgan der Sozialdemokratie, der "Vorwarts", zu dem gleichen Thema ebenfalls, daB 
der Warenhausbetrieb "die Spesen verringere". Dann hieB es weiter: "Aber den richtigen Weg 
weist erst der Blick auf die Tatsache, daB die Warenhauser immer mehr den Nachdruck auf 
konzentriertesten Masseneinkauf legen. Das ist auch fur die Firma Tietz charakteristisch, die 
erst kurzlich den ZusammenschluB mit fast zwei Dutzend Einkaufshausern des M. Konitzer- 
Konzerns vollzog. Es handelt sich heute nicht mehr darum, am Verkauf, sondern am Einkauf 
moglichst viel zu verdienen. Fur den Verkauf sind die Preise durch die heftige Konkurrenz 
um den Kunden bestimmt. Im Einkauf aber haben die groBen Warenhauser, besonders wenn 
sie sich noch zum Einkauf vereinigen gegenuber den Fabrikanten fast ein Monopol, bei dem 
kein Einzelhandler mehr mitkommt. Die Fabriken, die in der Regel mittelgroBe Betriebe sind, 
werden unter Druck gesetzt durch den Vorteil langfristiger Vertrage, und deshalb dulden sie 
auch selbstandige Eingriffe der Warenhauser selbst in die Kalkulation der Fabrikanten. Der 
dem Fabrikanten entzogene Zwischengewinn (die Fabrikanten ersparen allerdings 
Werbungskosten) flieBt den Warenhausern zu." 

Mit einem Wort: Der Jude sollte alles schlucken! Das fand der "Vorwarts", in dessen 
Schriftleitung ja allein zehn Juden saBen, von den judischen Machthabern abgesehen, ganz in 
der Ordnung. Wenn nun aber die Sozialdemokratie, wie wir aus ihrem "Handbuch" gesehen 
haben, die Warenhauser berechtigterweise als Lohndriicker ansah, so sollte man annehmen, 
daB sie sich gegen die Ausdehnung des Warenhausbetriebes wehren wiirde. Aber man 
beobachtete hier wieder, was man immer sah: Wo judische Interessen mit Arbeiterinteressen 
kollidierten, stellte sich die Sozialdemokratie auf die judische Seite. Sie konnte mit ihren 
Organisationen und bei dem Einflusse, den sie auf die Arbeiterschaft hatte, den 
Expansionsbestrebungen der arbeiterschadigenden Warenhauser Schranken entgegensetzen. 
Sie tat es aber nicht oder vielmehr: Ihre judische Fuhrerschaft tat es nicht. Das harmlose 
Gemut des deutschen Arbeiters, der sich von Juden fuhren lieB, ahnte nicht, wie er miBbraucht 
und welches Spiel mit ihm getrieben wurde! Auch die staatlichen Gewalten zeigten sich dem 
Warenhauskapital auBerordentlich willfahrig. Als Karstadt eine sogenannte 
"Kaufersparkasse" einrichten wollte.. eine Kasse, in die die Kaufer ihr Geld einzahlten, das 
sie aber nur in Form von Waren wieder sollten abheben konnen, und die Banken und 
Sparkassen wegen VerstoBes gegen das Depositengesetz dagegen Einspruch erhoben, wurden 
die einzelnen Landerregierungen um Gutachten angegangen, statt diesen groBen Unfug, der 
tatsachlich gegen das Depositengesetz verstieB, einfach zu verbieten! Nachdem das 
Mammutwarenhaus Karstadt eroffnet war, konnte der "Vorwarts" vom 8. November 1929 
freudestrahlend mitteilen, daB "Ministerprasident Braun und Minister Grczesinski das 

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Warenhaus Karstadt besucht" hatten. Braun sowohl wie Grczesinski sind Sozialdemokraten! 
Merkwiirdig mutet es auch an, daB das Leipziger Rundfunk-Programm fiir Freitag, den 20. 
Juni 1930, ankiindigte: "Neues von Hermann Tietz, Dresden." 

Schier unerschopflich ist das Thema Warenhaus und Presse. Hier kann nur so viel gesagt 
werden, daB die deutsche Presse im Kampfe gegen das judische Warenhaus und fiir den 
Volksgenossen vom Mittelstand versagte. Die groBen Volksinteressen, die fiir den 
Stammesbruder und gegen den Warenhausjuden entscheiden, fanden bei dem groBten Teil der 
deutschen Presse keinen Schutz. Mit Ausnahme der volkischen und nationalsozialistischen 
Presse kiimmerte sich kein deutsches Blatt um die Tatsache, daB das Warenhauskapital einen 
der wertvollsten deutschen Erwerbsstande, den anstandigen, soliden Handel, mit Vernichtung 
bedrohte. Beschamender als die Tatsache an sich sind die Motive, die ihr zugrunde lagen: um 
sich die Warenhausinserate zu erhalten, scheuten die Blatter vor der Kritik der offentlichen 
Unzutraglichkeiten des Warenhauswesens zuriick. Die schwersten Versaumnisse fielen in der 
Berichterstattung vor. Was gegen die Warenhauser zeugte, wurde unterdriickt, dagegen 
stieBen wir immer wieder auf empfehlende Notizen im redaktionellen Teil, trotzdem die 
organisierte Verlegerschaft dies entschieden verworfen hatte. Wie es gemacht wurde, dafiir 
nur ein Beispiel: Durch eine falsch und mangelhaft konstruierte sogenannte Heizsonne kam in 
Berlin ein junges Madchen urns Leben. Bei der Untersuchung ergab sich, daB es sich bei 
diesen Heizsonnen um eine, wie sich der Sachverstandige ausdriickte, "unerhorte 
Pfuscharbeit" handelte. Der Gegenstand stammte aus einem Warenhaus, in dem der ganze 
Vorrat von Heizsonnen die gleichen Fehler aufwies. Der Fabrikant kam unter Anklage, und er 
entschuldigte sich damit, daB er bestrebt gewesen sei, moglichst billig zu liefern. Er wurde zu 
sechs Monaten Gefangnis mit Bewahrungsfrist verurteilt. Das Bezeichnende ist nun, daB der 
"Vorwarts" den Namen des Warenhauses verschweigt, das diese lebensgefahrlichen 
Heizsonnen vertrieben hat und dem das ganze Lager an diesen Gegenstanden beschlagnahmt 
wurde. Wer die Verhaltnisse kennt, weiB, daB der betreffende Fabrikant bei der Herstellung, 
der "unerhorten Pfuscharbeit" im Auftrage des schuldigen Warenhauses gehandelt hat, das 
also die moralische Verantwortung tragt. Aber einem starken Bruchteil der Presse gait eben 
die Riicksicht auf die GroBinserenten mehr als der Dienst am Volke und der Kampf gegen 
seine Schadlinge. 

Judische Korruption 

Die Wirtschaftsgeschichte der Volker ist reich an groBen jiidischen Raubziigen, aber was 
Deutschland seit der Revolution von 1918 an Judenskandalen erlebt hat, iiberraschte selbst die 
Kenner jiidischer Aneignungsmethoden! Es fing unmittelbar nach der Revolution mit Sklarz 
an. Dieser Jude wurde sofort Lieferant der Ordnungstruppen und stand mit den Machthabern 
in vertraulicher Verbindung. Er hat in kurzer Zeit Unsummen "verdient". Alle Bemiihungen, 
das Revolutionskapitel Sklarz im Lichte des Gerichtssaales zu erforschen, sind 
fehlgeschlagen. Dann stiirzten sich auf das "befreite" Deutschland die Briider Julius, Henry 
und David Barmat. Sie sind, wie die meisten der nachnovemberlichen Schieber in 
Deutschland, Ostjuden. Sie lebten in Holland, und der zur Umgebung des Reichsprasidenten 
Ebert gehorige Ministerialrat Franz Kriiger in Verbindung mit dem Juden Heilmann und 
anderen ebenfalls sozialdemokratischen Wiirdentragern, besonders mit dem ehemaligen 
Reichskanzler Gustav Bauer, ebneten ihnen den Weg nach Deutschland. Bald waren die 
Briider Barmat Besitzer von zehn Banken und einer groBen Anzahl indu-strieller 
Unternehmungen. Durch die Vermittlung der Vorgenannten standen ihnen schier 
ungemessene Kredite der PreuBischen Staatsbank zur Verfiigen. Der schlieBliche 
Zusammenbruch ihrer Unternehmungen brachte Verluste von 60 bis 70 Millionen 
Reichsmark, an denen nicht etwa der Halfte die genannte Bank beteiligt war. Diese Rauber 
hatten ein Leben auf groBtem FuBe gefiihrt. In ihren schloBahnlichen Villen auf 

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Schwanenwerder jagten sich die furstlichen Gastereien, an denen regelmaBig die 
sozialdemokratischen Protektoren teilnahmen. Vor Gericht gestellt, kamen diese GroBgauner 
mit kaum nennenswerten Freiheitsstrafen davon, die sie nicht einmal abgebuBt haben. Den 
Antrag der Staatsanwaltschaft, die Verurteilten in Haft zu halten, hatte das Gericht abgelehnt 
und die Verurteilten in Freiheit gesetzt. Diese benutzten sie zur Fluent ins Ausland. Eine 
besondere Schonheit dieses Prozesses war es, daB von den sozialdemokratischen Begunstigen 
keiner in die Anklage einbezogen worden war! 

Ahnlich, wenn auch nicht mit ganz so groBem Erfolg, operierten die Ostjuden Iwan und 
Alexander Kutisker und Michel Holzmann. Die Briider Kutisker kosteten der PreuBischen 
Staatsbank ungefahr 14 Millionen Goldmark. 

Uneingeschrankte Unterstiitzung durch Sozialdemokraten und Kommunisten genossen auch 
die drei Briider Leo, Max und Willi Sklarek bei ihrem Raubzuge auf die Berliner Stadtbank. 
Der Vorgang mit den Sklareks bietet Stoff fur einen hochst farbigen und figurenreichen 
Gaunerroman. Diese Briider hatten durch den Beistand hauptsachlich sozialdemokratischer 
und kommunistischer Stadtrate im Handumdrehen die gesamten Kleiderlieferungen der Stadt 
Berlin, die Ausstattung der Unterstiitzung sempf anger, der Polizei, der StraBenbahn- und 
Untergrundbahn-Beamten erhalten. Einmal "ins Geschaft gekommen", etablierten sie auf dem 
Berliner Pflaster einen Korruptionsherd, der zum Himmel stank. Die meisten der Beamten, 
die mit ihnen zu tun hatten, fielen ihren Bestechungskunsten zum Opfer. Selbst der damalige 
Berliner Oberburgermeister BoeB ist nicht vollig sauber aus der Schmutzaffare 
hervorgegangen. Durch die Unterstiitzung der bestochenen Beamten konnten sie bei der 
Stadtbank fingierte Rechnungen nach belieben bekommen, so daB schlieBlich im "Besitz" der 
Stadtbank sich sole he Rechnungen befanden, die einen Betrag von 19 Millionen Reichsmark 
darstellten! Der Schaden der Stadtbank belauft sich auf 12,5 Millionen Reichsmark; der 
Verbleib anderer groBer Werte konnte nicht ermittelt werden (6-10 Millionen Reichsmark). 

Die Briider Sklarek sind vom Berliner Gericht nach monatelanger Verhandlung weniger 
sanft behandelt worden als die Barmats. Das offentliche Gewissen war inzwischen 
aufgeriittelt worden. Sie erhielten langjahrige Zuchthausstrafen. Auch die Beamten und die 
bezeichneten Stadtrate bekamen Gefangnisstrafen, die allerdings verhaltnismaBig milde 
ausgefallen sind. 



Das Judentum in der Musik 

Wenn es noch eines Beweises bedurfte fur die Moglichkeit unerbittlich sachlicher und 
gerechter Scheidung zwischen dem Geiste, der griindet, gestaltet, und dem, der auflost und 
zersetzt, zwischen Kultur- Schopfer, -Begriinder, -Ausstreuer, und Kultur-Schmarotzer, - 
Zerstorer - so liefert ihnen das Kapitel "Judentum in der Musik". 

In Abwandlung einer zusammenfassenden Aussage Julius Guttmanns iiber die judische 
Philosophic diirfen wir sagen: Judentum in der Musik, das ist eine kurze, erschreckende und 
sehr vielfaltige Geschichte von Aufnahme fremden Gedankengutes, bar jeder urtumlichen 
Schopferkraft; von groBeren judischen Geistern (Mendelssohn, Mahler) in schmerzlicher 
Tragik empfunden, gegen die anzukampfen vergeblich blieb, und in den seltsamsten 
Abstufungen und Geschaftszweigen erscheinend bis hinunter zu einer Haltung ohne 
Selbstverantwortlichkeit, ohne Kultur-, Ehr- und Schamgefuhl ihrer Trager (moderne 
Operettenkomponisten und Musikschriftsteller, Abraham, Hollander; Bie, WeiBmann). Selbst 
ein Apostel der "helfenden, beschwingenden Lebensmacht judischer Kultur im Abendland", 
Friedrich Muckle, muB zugeben, daB es Lebensgebiete gibt, die judischem Geist verschlossen 

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blieben und bleiben: Musik, Malerei, Architektur, Plastik. Wobei er freilich, und angesichts 
der Entwicklung bis zum Jahre 1933 hin leider nicht mit Unrecht, feststellt, daB "auch in 
diesen Offenbarungen der Strom der judischen Seele rauscht". Allerdings ist wahrend der 
letzten 150 Jahre das schmale Wasserchen Judischer Lebens- und Kunstgesinnung zum 
breiten Strom nordisch-arischer Kultur getreten, aber es hat diesen Strom getriibt und mehr 
und mehr verseucht. 

Als um die Mitte des 18. Jahrhunderts die Aufklarung ihre weltburgerlichen 
Menschheitsideen aufstellte und eine Gemeinschaft Aller, unbeschadet Konfession und Rasse, 
erklarte, wurde damit auch die Scheidewand zwischen den Juden und den europaischen 
Volkern niedergerissen. Der Naturlichkeits-, Freiheits- und Gleichheitswahn des 
Rationalismus und der Revolutionen von 1789 und 1848, spater das verderbliche deutsche 
Gesetz iiber die Gleichstellung der religiosen Bekenntnisse (1869) und die bis zur 
Wurdelosigkeit duldsame Haltung Wilhelms II., all das schuf erst das Tor, durch das die 
judische Rasse, immer weniger behindert und immer starker bewuBt der angeblich 
universalen, messianischen Sendung des Judentums, in den Bereich der modernen Kultur 
eintreten konnte. Der Anteil des Judentums am mitteleuropaischen, besonders dem deutschen 
Musikleben kann auf Grand der soziologischen Gegebenheiten bis gegen 1800 nur 
unwesentlich, ja bedeutungslos gewesen sein; immerhin sei ein bescheidener Minnesanger, 
der Satiriker SuBkind von Trimberg und ein italienischer Komponist Salomo Rossi (Ebreo), 
um 1600 in Mantua wirkend, erwahnt. Geht man weiter zuriick, bis zu den Anfangen der 
abendlandischen Musik, so bestatigt schon fur diese Zeit die moderne Forschung (Eichenauer, 
ferner Besseler in seiner "Musik des Mittelalters", Potsdam 1935) eine Feststellung, die zu 
Beginn und am Ende unserer Arbeit zu machen ist: europaische Tonkunst ist nordischen 
Geistes; die Entwicklung von den Anfangen bis zum Ende des 18. Jahrhunderts hat als 
unerschutterliche Grundlage die nordisch-germanische Rasse-Einheitlichkeit der 
gesinnungschaffenden Schichten" (Eichenauer). Zu den Wurzeln der abendlandischen 
Tonkunst gehort der judisch-orientalische Tempelgesang; wahrend dessen Gestaltungskraft 
aber auf immer verstaubte. Noch heute singt der judische Chasan in der Synagoge dieselben 
Phrasen wie vor 2000 Jahren -, formte ein neuer, nordisch-germanischer Ausdrucks- und 
Gestaltungswille die uberlieferten Gesange um (pneumatischen Ausdruck nennt die 
Wissenschaft dieses Neue) und entwickelte mit einem rasseeigenen neuen Ton-, Klang- und 
RaumbewuBtsein eine neue, die Geschichte der abendlandischen Musik. Die gotische 
Polyphonie, die Fuge Bachs, die Oper Glucks sind in ihr die ragenden Denkmaler der 
unerschopflichen Gestaltungskraft nordischen Musikgeistes. Schon vor iiber 1500 Jahren war 
dagegen das musikalische Ausdrucksvermogen der judischen Rasse hilflos erstarrt in der alten 
Uberlieferung und unfahig zu lebendigem Weiterbestehen. Nie wieder sprang der Quell 
seither auf; alles NiederreiBen geistiger und gesellschaftlicher Schranken, alle Wegbahnung 
zu den anderen Rassen hin, alle geschickte Anpassung und oft raffinierte Aneignung 
fremdrassigen Geistes-, Kultur-, Musikgutes konnte dem Juden nicht einen Augenblick die 
Gnade des arteigenen Schopfertums geben. Tragik die wir anderen nicht mit 
Humanitatsduselei bedauern diirfen, sondern aus der wir gleichgeartete Folgerungen Ziehen 
mussen, wie sie der Jude fur sich zog, indem er, mangels jeden schopferischen Vermogens, 
andere, ihm rassisch zugeeignete und ihm Uberlegenheit verleihende Fahigkeiten im Gebiet 
auch der Musik hochzuchtete, schnelles Aufnehmen Einfuhlungs- und Auslegungsfahigkeit - 
Handelsgeist! An den groBeren judischen Gestalten der deutschen Musikgeschichte sehen wir 
diese Tragik uberall durchleuchten und spuren, wie das mehr oder minder klare BewuBtsein 
des Gnaden-Mangels, des Nicht- schaffen-Konnens zu Ableitung und zum Ersatz greifen laBt: 
Mendelssohn zur Glatte der Form und zu Stil-Mustern, Meyerbeer zum Schein und Flitter des 
Theaters, Offenbach zu Frivolitat, Zynismus und Erotik, Mahler zur Ekstase, Schonberg zu 
ubersteigertem Intellekt und Konstruktion. In diesen Gestalten pragen sich zudem, bei 

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Grundlage eines uberall vorhandenen, groBen "artistischen" Konnens, die hauptsachlichen 
zwei Spaltungen und Richtungen jiidischer Kunst- wie Lebenshaltung aus: die eine der Seele 
zugewandt, zur Askese neigend, die andere dem Leib untertan, Sinnenhaftigkeit und 
Sinnlichkeit auf den Schild hebend. Zur ersten Richtung gehoren nur wenige Juden: Mahler, 
der in tragischer Verstrickung "die Verbundenheit mit dem deutschen Musikgeiste erzwingen 
wollte, die ihm nun einmal blutlich versagt war" (Eichenauer), ferner Schonberg und dieser 
und jener kleinere, heute vergessene Neutoner; zur anderen aber von Mendelssohn (dessen 
unbestreitbarer Schaffenszwiespalt unter der glattenden Hulle von Intellekt und Bildung 
wenig sichtbar wird), Meyerbeer und Offenbach, dem echten judischen Spotter, Lezzanin, an 
und abwarts die vielen Hunderte von Kitsch- und Schundkomponisten des 19. Jahrhunderts, 
die Operettenschmierer des 20. und ihre bereitwilligen Heifer, die Tagesschriftsteller und 
Kritiker. Was bei den dabei gebannten GroBeren dann gerade noch an Eigenwerten 
herauskommt, enthullt sich bei den Kleineren und Kleinen erbarmungslos entweder als 
technisch gekonntes Nachaffen und geschickt ubertunchtes Epigonentum (E. W. Korngold, 
Kletzki, Raphael, Wellesz, Gal) oder als aufgeplusterter Kitsch (Lassen, Gumhert, Goldmark, 
Brull) oder als zeitgebundenes oberflac Miches Mitmachen jeder Stilsensation (Toch und, in 
groBerem Formate, Weill). Wobei immer noch sympathischer beriihrt wenn dieser oder jener 
Jude sich einmal, selten genug zu seiner Rasse bekennt und aus Ihrem Volkstum heraus 
Musik zu schreiben versucht: Ernest Bloch, Wilhelm Grosz, ferner stilistisch auch Schonberg 
(der synagogal verwurzelte Sprechgesang des "Pierrot lunaire") und Mahler (vgl. Mosers und 
Eichenauers interessante Nachweise), und friiher Offenbach und Goldmark. 

Wie gesagt, die Tore zur europaischen Kulturwelt wurden geoffnet, Moses Mendelssohn, 
der GroBvater des Komponisten, erkampfte in unermudlichem Streben den gesellschaftlichen 
AnschluB, - der deutsche Jude (und bald auch Staatsburger) war geboren. Von nun an beginnt, 
er das "wirksame Ferment der nationalen Dekomposition" (Mommsen) zu werden. Die 
Rassenvermischung und damit "Entnordung" des deutschen Geistes setzte ein; die seelische 
Richtungslosigkeit beispielsweise der deutschen Romantik entsprang, wie Eichenauer 
beweist, nicht nordischer Neulandsuche, sondern einem aus rassischer Vermischtheit 
entstehenden halt- und wurzellosen Herumtasten. Wie die Pilze nach dem Regen schieBen nun 
ganze Generationen jiidischer Musiker aller Schattierungen um die Wende des 18. 
Jahrhunderts zum 19. hervor: Meyerbeer und Herold 1791, Moscheles 1794, der 
Musikschriftsteller A. B. Marx 1795, Halevy 1799; der Modepianist Herz 1803, die Pianisten 
Benedict und Fischhof 1804, die Sangerinnen Grisi 1805 und 1811; Mendelssohn 1809, der 
Geiger Ferd. David 1810, Ferd. Hiller 1811, Sig. Thalberg 1812, der Geiger Ernst 1814; nur 
wenig spater dann der Fabrikant von Kitsch-Liedern Ferd. Gumbert 1818 und Offenbach 
1819. 

Dies war aber nur der Anfang! Der gesellschaftlichen Durchsetzung der deutschen 
burgerlich-geistigen Salons mit judischen Teilnehmern besonders in den Tagen der in dieser 
Hinsicht instinktlosen literarischen Romantiker (die Briider Schlegel, ferner auch der Kreis 
um Zelter und spater der liberal- schongeistige um Liszt) folgte allmahlich eine gleiche 
Durchsetzung des gesamten offentlichen Musiklebens, wobei den Juden ihr zaher 
Lebenswille, ihre bedenkenlose Hartnackigkeit und ihre erstaunliche Stammesanhanglichkeit 
(Protektionstrieb) zustatten kam. In alien Gebieten der Musikpflege setzten sich Vertreter der 
judischen Rasse fest, protegierten sich gegenseitig und erleichterten sich so mehr und mehr 
das Fortkommen. Es wurde in der Tat so, wie es Friedrich Wilhelm IV. einmal aussprach: 
"Die freche Rotte legt taglich durch Wort, Schrift und Bild die Axt an die Wurzel des 
deutschen Wesens." Die ersten Padagogen: neben Mendelssohn der schon erwahnte, recht 
verdienstvolle Marx, dann der Theoretiker Jadassohn, die Geiger Joachim und David; die 
ersten Komponisten: wiederum neben und nach Mendelssohn Ignaz Brull, Goldmark, die 

-195- 



auch schon angefuhrten Gumbert, Ferdinand Hiller, dann Lassen, Meyerbeer, Moszkowski; 
die ersten Musikschriftsteller: neben dem angefuhrten Marx, dem Begriinder der 
"Allgemeinen musikalischen Zeitung" (1824), Hermann Mendel (Begriinder auch einer 
Musikzeitung und eines musikalischen Konversationslexikons), und vor allem der Wagner- 
Feind Eduard Hanslick. Bald tauchen auch im Kreis der Sanger Juden oder vielmehr Judinnen 
auf: die Patti, die Schwestern Grisi, die Csillag, die Pasta , bald in dem der Dirigenten: Levi, 
Dessoff, Bial. Die Musikwissenschaft stellt von den 70er Jahren an mehr judische Vertreter: 
Hanslick, Jacobsthal, Max Friedlander, den Mischling Philipp Spitta, wenig spater Guido 
Adler, der an der Wiener Universitat eine ganze Judenschule groBzog (Gal, Geiringer, 
Wellesz, letzterer zugleich atoner Komponist!) Nettl, Leichtentritt, und in die Gegenwart 
hinein endlich Curt Sachs, Ernst Kurth, Wilibald Gurlitt und Alfred Einstein. - Nicht genug 
damit: die Gebiete des Musikhandels im weiten Sinne, mit Noten sowohl wie mit 
Menschenware, Verlag und Agentur, wurden von Juden mit besonderer Zahigkeit mit 
Beschlag belegt; die Mehrzahl groBer Musik-Verlage befanden sich in judischen Handen: 
Eulenburg (Tatsachenpartituren), Peters (Klavier- und Gesangswerke), Simrock und die 
Universal-Edition (alle Musik, besonders moderne judische), dazu Leo Liepmannssohn 
(Handel mit antiquarischen Musikbuchern und Noten). Hinzu kamen heute restlos vom 
Erdboden verschwunden, die judischen Agenturen (Wolff & Sachs, Gutmann, Bernstein u. v. 
a.), die Hunderten von Rassegenossen mit oft recht wenig Konnen und Berechtigung die Tore 
zur Offentlichkeit erschlossen - und sie vielen gleichwertigen arischen Kunstlern versperrten! 
-, untersttitzt darin von einer mehr und mehr verjudenden Musikkritik. Die deutsche 
Offentlichkeit wurde mit einer derartigen Fulle besonders von judischen reproduzierenden 
Kunstlern, Dirigenten, Sangern, Geigern, Pianisten uberschuttet, daB sie, zumal einige dieser 
Vertreter, echtes und groBes Konnen in ihrem Spezialgebiete aufwiesen glauben muBte, die 
Facher uberhaupt der ausiibenden Praxis waren ein Privileg des dafur begnadete judischen 
Volkes. Genannt seien unter Hinweis auf die ausfuhrlichen Listen die Sanger: Julia Culp, 
Jadlowker, Kipnis, Lieban, List und Richard Tauber; ferner die Pianisten: Friedmann, 
Godowsky, Kreutzer, Pachmann (iiber dessen Jiddisch-eitles Gestammel wahrend seiner 
Chopin-Darbietungen Entzuckensschreie vom Berliner Publikum ausgestoBen wurden), 
Schnabel, die Cellisten Feuermann und Griinfeld (der Geistreichelnde), die Cembalistin 
Landowska, die Geiger Elman, Frenkel (einer der fanatischsten und begabtesten Verfechter 
"modernster" Musik seiner Rassegenossen), Flesch, Huberman, Kreisler (dessen kitschige 
Salon-Bearbeitungen von "Melodien beriihmter Meister" sich im Friihjahr 1935 zum groBen 
Teil als Falschungen, namlich als eigene "Werke" herausstellten!), Jehuda Menuhin (das 
hochbegabte judische Wunderkind), Rose. Hingewiesen sei weiterhin aus der Unzahl von 
Namen auf die der Dirigenten Blech, Brecher, Fried, Klemperer, Meyrowitz, Ochs, Walter, 
Zweig, der Komponisten Bloch, Braunfels, Jemnitz, Korngold, Lendvai, Schonberg, 
Schreker, Sekles, Toch, Weill, Weinberger, dazu der auslandischen Castelnuovo-Tedesco, 
Dukas, Milhaud, Satie, dazu der Jazz-Apostel Gershwin, Grosz, Griinberg. - Georges Bizet 
gehort nach den Forschungen Gunthers und Eichenauers der westischen, nicht der judischen 
Rasse an! 

Ein Sonder-"Schaffens"- und Verdienens-Gebiet eroffnete sich den Juden im Bereich der 
Operette, welche Kunstgattung sie denn auch seit Beginn des 20. Jahrhunderts bis in die 30er 
Jahre in die Spharen niederster Publikums-Instinkte herunterbrachten. Es sind da, unter 
Verweis auf die spatere Liste, zu nennen: Abraham, Ascher, Berte (der Verfasser des 
Schubert-Ragouts "Dreimaderlhaus"!), Fall, Gilbert, Granichstadten, Hirsch, Hollander, 
Nelson, Rosen, Oscar Straus, Winterberg; ihre Textschreiber: Bibo, Haller, Oesterreicher, 
Schiffer, Welisch u. a. 1st diese systematische Ausbeutung, billigster Geschmacksregionen - 
die auf dem Gebiete der Tanz- und Unterhaltungsmusik die Kapellen der Dajos Bela, Efim 
Schachmeister und Weintraub Syncopators vollbrachten - im Wirkungsbereich noch 

-196- 



einigermaBen beschrankt, spater auch schnell zu beseitigen und sind die 
Verwesungssymptome zu vernichten, so war die Sachlage viel gefahrlicher, als die judische 
Rasse und Gesinnung auch in Dingen der allgemeinen Musik-Erziehung maBgebend wurde, 
maBgebend in der Person des Ostjuden und Marxisten Leo Kestenber, (und seines Protektors 
Seelig), der, 1918 als Referent beim preuBischen Kultusministerium an die Spitze des 
Musikerziehungswesens gestellt, eine Reihe zweifellos guter Reformen durchfuhrte, aber die 
Verjudung dieses fur die zukunftigen Generationen unendlich wichtigen Gebietes, in der 
Auswahl der Leiter und Lehrer an den Hochschulen und Konservatorien (Schonberg, 
Schreker, Sekles, Braunfels, Gal, Hernried), systematisch betrieb. 

Alle diese Vorgange, dazu die Stellenbesetzungen am Theater und Rundfunk, deren 
Musterung anderen Kapiteln des Handbuches vorbehalten bleibt, konnten nur reibungslos 
vonstatten gehen, wenn sie von einer Presse untersttitzt und als einzig richtig erklart wurden, 
deren Rasse und Gesinnung gleichgeartet war. So ist es denn nicht verwunderlich, wenn etwa 
von der Jahrhundertwende an, und am starksten in den 20er Jahren, die offentliche Antlitz in 
Musikangelegenheiten (wie in denen anderer Kunste) fast restlos von judischen Hirnen 
fabriziert wurde. Die beiden Zentren waren Wien und Berlin, wobei Berlin Wien noch den 
Rang ablief an Schnelligkeit, Oberflachlichkeit und Frivolitat der "kiinstlerischen" 
"Uberzeugungen". In Wien schrieben hauptsachlich Decsey, Julius Korngold (der Vater und 
Behuter des Wundersohnes Erich Wolfgang), Paul Stefan, in Berlin Oscar Bie, Adolf 
WeiBmann, der beriichtigte Arier und judisch versippte H. 11. Stuckenschmidt, Pringsheim, 
Friedland, Kastner, Misch, Singer u. v. a., dazu die Titelschreiber Richard Specht, Paul 
Bekker (durch die unzweifelhaften. einseitig angewandten Fahigkeiten eines zersetzend 
kritischen Verstandes eine besondere Gefahr darstellend) - und Alfred Einstein, dem eine 
Sonderzeile gebuhrt. Gait er doch als einer der vielseitigsten und uberlegensten judischen 
Geistesvertreter in musikalischen Belangen, der aber doch die "Einburgerung" zahlreicher 
herzlich unbedeutender Rassegenossen in die von ihm geleitete Neuauflage des Riemann- 
Musiklexikons betrieb und in ihm wohl gerechte Urteile iiber Mendelssohn, Meyerbeer und 
den Judisch versippten Krenek fallt, daneben aber Lobhudeleien abfaBt iiber Schreker, 
Korngold Sekles, Gal, Briill, Gumprecht, Moscheles, Leo Fall; der dem 
musikschriftstellernden Nichts Kathi Meyer einen besonderen Ehrenplatz einraumt, dafur aber 
iiber Kurt Weill oder Heinrich Berte kein noch so sanftes Wort der Kritik findet. 

Schon vor Ausbruch des ersten Weltkrieges stellte der Jude Moritz Goldstein, sowohl in 
Sorge um das Anwachsen des Antijudaismus als auch auf den liberalen Geist der Zeit 
vertrauend, die ungeheuerliche Tatsache fest, daB das deutsche Kulturleben im wesentlichen 
in judischen Handen lage: "Wir Juden verwalten den geistigen Besitz eines Volkes, das uns 
die Berechtigung und die Fahigkeit dazu abspricht" ("Kunstwart", Heft 11, 1. Marz 1912). 
Dies war der Endzustand einer Entwicklung, die um die Mitte des 18. Jahrhunderts einsetzte, 
durch Zahigkeit und kluge Taktik auf der einen Seite, Liberalismus, Duldung und einem 
immer groBeren Mangel an Volks- und RassebewuBtsein auf der anderen mit Macht 
vorangetrieben wurde, ihren letzten groBen Antrieb durch die Revolte von 1918 und die 
judisch-marxistische Regierung der folgenden 15 Jahre erhielt - und die von der 
nationalsozialistischen Bewegung noch zu rechter Zeit vor dem Verderb uberhaupt der 
deutschen Musikkultur angehalten und zuriick in naturliche volklich-rassische Bahnen geleitet 
wurde. 

Bei den folgenden Listen ist der Wert auf die Sicherheit der Namensnennung gelegt, nicht 
auf Vollstandigkeit der Anzahl. Eine Reihe alterer, heute vergessener Namen vor allem 
ausiibender Kunstler wurde weggelassen; waren die Namen der Mischlinge und der meist 
evangelisch Getauften zu erfassen, wollten wir ferner die Namen derer mit nennen, die in der 

- 197- 



jungsten Vergangenheit bei arischer Abstammung judisch dachten und handelten, 
mitschwammen im Strom von Faule und Zersetzung - wahrhaftig, man konnte ein Buch damit 
fiillen! 

Komponisten 

Jul. Benediet (1804-1865, auch Pianist), Ernest Bloch, Walter Braunfels (Mischling), Ignaz 
Briill, Mario Castelnuovo-Tedesco, Paul Dukas, Max Ettinger, Hans Gal, Karl Goldmark, 
Wilhelm Grosz, Louis Griinberg, Ferdinand Gumbert (1818-1896), Jacques Fromental, Elie 
Halevy (= Hermann Levy), Louis Herold, Ferd. Hiller, Alexander Jemnitz, Paul Kletzki, Erich 
Wolfgang Korngold (das Wunderkind, das, nachdem seine Begabung nicht ausreichte, seine 
Geschafte mit der Bearbeitung und Verfalschung Johann StrauBscher Operetten machte!), 
Ernst Krenek (judisch versippt; iiber ihn siehe im SchluBabschnitt), Eduard Lassen (1830- 
1904, Fabrikant von Lieder-Schmarren), Erwin Lendvai, Gustav Mahler, Felix Mendelssohn- 
Bartholdy, Giacomo Meyerbeer (= Jacob Liebmann Beer), Darius Milhaud, Ignaz Moscheles, 
Moritz Moszkowski, Gunther Raphael, Karol Rathalls, Wilhelm Rettich, Eric Satie, Arnold 
Schonberg, Franz Schreker, Bernhard Sekles, Ernst Toch, Siegfried Translateur, Kurt Weill, 
Jaromir Weinberger, Egon Wellesz, Alexander von Zemlinsky (judisch versippt). 

Operetten-Kompon isten 

Paul Abraham, Leo Ascher, Heinrich Berte, Edmund S. Eysler, Leo Fall, Jean Gilbert (= 
Max Winterfeld), Bruno Granichstadten, Haus Heymann (auch Pseudonym Hans Heyrinck), 
Hugo Hirsch, Viktor und Friedrich Hollander (Vater und Sohn), Georg Jarno, Leon Jessel, 
Emerich Kalman, Carl Mieses (schrieb unter den Namen Richard Bird, George Elbon, B. 
Mattoni, Camillo Morena, Ernest Tompa!), Rudolf Nelson, Jacques Offenbach (= Jacob 
Eherst), Willy Rosen (= Wilhelm Baum), Mischa Spoliansky, Oscar Straus, Sir Arthur 
Sullivan (1842-1900, der Komponist des "Mikado"), Robert Winterberg. - Andere Operetten- 
Komponisten, wie W. W. Gotze und Walter Bromme, auch Rob. Stolz mit manchem Werk, 
sowie ganz besonders Ralph Benatsky, sind wohl Arier, unterscheiden sich aber recht wenig, 
was die "Qualitat" ihrer Produkte anbelangt, von den genannten Juden. Und die besten 
uberhaupt, die Arier Franz Lehar und der judisch versippte Eduard Kunnecke, bezogen ihre 
Texte fast ganz ausschlieBlich aus judischen Handen! 

Textschreiber der Operetten: Dr. Hans Adler, Gunther Bibo, Alfred Griinwald, Herinann 
Haller, Ludwig Herzer, Bela Jenbach, Paul Knepler, Viktor Leon, Lohner-Beda, Rudolf 
Oesterreicher, Rideamus (= Dr. Oliven), Rudolf Schanzer, Marcellus Schiffer, Leo Walter 
Stein, Ernst Welisch, F. Zell (= Kamillo Walzel). 

Dirigenten 

Rudolf Bial (1834-1881), Leo Blech (auch Komponist), Artur Bodanzky, Gustav Brecher, 
Max Breisach, Otto Dessoff (= Dessauer, mit Tochter, der Chorleiterin Margarete Dessoff), 
Issaye Dobrowen (= Gutwein), Jose Eibenschutz, Oskar Fried, Felix Maria Gatz (= Goldner), 
Jascha Horenstein, Otto Klemperer, Felix Lederer, Richard Lert, Hermann Levi (1839-1900, 
der erste Parsifal-Dirigent in Bayreuth, gab seine Bearbeitungen von Grandaurs Mozart- 
Ubersetzungen als eigene aus), Gustav Mahler, Wolfgang Martin (Mischling), Selmar 
Meyrowitz, Siegfried Ochs, Egon Pollak, Julius Priiwer, Josef Rosenstock, Georg Sebastian, 
Fritz Stiedry, Georg Szell, Eugen Szenkar, Ignaz Waghalter, Bruno Walter (= Schlesinger), 
Frieder WeiBmann, Felix Wolfes, Viktor Zuckerkandl, Fritz Zweig. 

Sanger 

Rosette Anday, Rosa Csillag geb. Goldstein (1832-1892), Julia Culp, Riza Eibenschutz, 
Gluditia und Giulia Grisi (im 19. Jahrhundert), Sabine, Maria und Kathinka Heinefetter (19. 

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Jahrhundert), Erna v. HoBlin-Liebenthal (die Frau des arischen Dirigenten Franz v. HoBlin), 
Hermann Jadlowker, Paul Kalisch, Sabine Kalter, Alexander Kipnis, Selma Kurz-Halban, 
Frida Leider (arisch, doch verheiratet mit dem Juden Demant), Lotte Leonard, Julius Lieban, 
Emanuel List, Giusetta Pasta, Adelina Patti und ihre Schwester Carlotta Patti (1843-1919, 
1840-1889), Hermann Schey, Vera Schwarz, Richard Tauber, Rose Walter. - Aus der Fulle 
judischer Operettenstars seien genannt Gitta Alpar, Rita Georg, Fritzi Massary. 

Geiger und andere Instrumentalisten 

Licco Amar, Leopold von Auer, Judith Bokor (Cellistin), das Budapester Streichquartett, 
Ferdinand David (1810 bis 1873), Julius David, Mischa Elman, Heinrich Wilhelm Ernst 
(1814 bis 1865), Emanuel Feuermann (Cellist), Carl Flesch, Stefan Frenkel, Heinrich 
Griinfeld (Cellist), Sascha Heifetz (Cheifetz), Eva Heinitz (Cellistin), Bronislaw Huberman, 
Joseph Joachim (1831-1907, iiber ihn siehe SchluBabschnitt), das ganze Kolisch-Quartett, 
Fritz Kreisler, Wanda Landowska (= Landauer; Cembalo), Ferdinand Laub (1832 bis 1875), 
Edith Lorand, Jehuda Menuhin, J. Milstein, Gregor Piatigorsky (Cellist), David Popper 
(Cellist), Arnold Rose (= Rosenbaum). 

Pianist en 

Paul Aron, Georg Bertram, Alice Ehlers (Cembalistin), Ilona Eibenschutz, Josef Fischhof 
(1804-1857), Karl Friedberg, Albert Friedenthal, Arthur Friedheim, Ignaz Friedmann (= 
Freudmann), Leopold Godowsky, Alfred Griinfeld, Horowitz, Leonid Kreutzer, Moritz 
Mayer-Mahr, Ignaz Moscheles, Moritz Moszkowski, Wladimir de Pachmann, Moritz 
Rosenthal, Arthur Schnabel, Rudolf Serkin, Sigismund Thalberg (1812-1871). 

Musikwissenschaftler, Pddagogen und Bibliophile 

Guido Adler, Rudolf Cahn-Speyer (auch organisatorisch tatig, O. E. Deutsch, Alfred 
Einstein, Max Friedlander, Karl Geiringer, Eduard Hanslick (siehe auch Musikschriftstelller), 
Robert Hernried, Paul Hirsch, Leopold Hirschberg, E. v. Hornbostel, Gustav Jacobsthal 
(1845-1912) Salomon Jadassohn (1831-1902), Leo Kestenberg, Ernst Kurth (Mischling), 
Robert Lachmann, Ludwig Landshoff, Hugo Leichtentritt, Maria Leo, Adolf Bernhard Marx 
(1795-1866), Albert Mayer-Reinach, Paul Nettl, Curt Sachs, Philipp Spitta (Mischling), Egon 
Wellesz, Werner Wolffheim. Hierher gehoren auch die S. 319 genannten Padagogen- 
Komponisten. 

Musikschriftsteller und Kritiker 

Adolf Aber (Leipziger Neueste Nachrichten), Moritz Bauer, Paul Bekker (Frankfurter 
Zeitung, spater Intendant in Kassel und Wiesbaden), Oskar Bie (Berliner Borsencourier), 
Hanns David, Ernst Decsey (= Deutsch, Neues Wiener Tagblatt), Friedrich Deutsch (Berliner 
Morgenpost), Alfred Einstein (Berliner Tageblatt), Martin Friedland, Otto Gumprecht (1823- 
1900, der Wagner-Feind, Berliner National-Zeitung), Eduard Hanslick (1825-1904, Wiener 
Neue Freie Presse; seine Judische Abstammung ist sehr wahrscheinlich, wenn auch noch 
nicht einwandfrei nachzuweisen), Edgar Istel, Alfred Christlieb Salomo Ludwig Kalischer 
(1842-1909), Rudolf Kastner (Berliner Morgenpost), Julius Korngold (der Nachfolger 
Hanslicks an der Neuen Freien Presse), Hans Kuznitzky, Alexander Laszlo (der verrannte 
Apostel der Farblichtmusik), Ernst Lert (= Levi), Ludwig Misch, Neruda (= Rosenberg, 
Mischling, Vossische Zeitung), Nora Pisling-Boas (8-Uhr-Abendblatt, Berlin), Willi Reich, 
Dr. med. Kurt Singer ("Vorwarts"), Richard Specht, Paul Stefan (= Griinfeldt), H. H. 
Stuckenschmidt (judisch versippt), Adolf WeiBmann. 

Musik-Agenturen 



199 



(nach E. H. Miiller; heute besteht keine judische Musik-Agentur mehr in Deutschland): Otto 
Barnofske, Arthur Bernstein, Cotta & Redlich, Saul Ehrbar, Eugen und William Frankfurter, 
Albert und Emil Gutmann, Julius Hainauer, Ernst Heinemann, Gebriider Hirsch, Klaw & 
Erlanger, Arthur Laser, Gustav Levy, L. Loewensohn, Jacques Mahler, Wolf Mandel, Max 
Maretzek, L. Taube, Wolff & Sachs. 

Musik- Verlage 

Allergo-Theaterverlag, Berlin; Anton J. Benjamin AG., Leipzig (ein Verleger-Konzern, dem 
die weiter unten angefuhrten judischen Verlage D. Rahter und Simrock, ferner der City- 
Verlag und der Lyra-Verlag angehoren); Eduard Bloch, Berlin; Felix Bloch Erben, Berlin, 
Drei Masken-Verlag, Berlin (ein arischer Verlag, der die hauptsachlichen judischen Operetten 
vertrieb); Ernst Eulenburg Leipzig, Musikantiquariat Leo Liepmannssohn, Berlin; C. F. 
Peters, Leipzig; Philharmonia- Verlag, Wien; D. Rahter, Leipzig; J. Rieter-Biedermann, 
Leipzig; Rondo- Verlag, Berlin; N. Simrock, Leipzig; Tonika-Do- Verlag, Berlin (jetzt in 
arischem Besitz, gleichgeschaltet seit 1. 11. 1935); Universal-Edition, Wien; Josef 
Weinberger, Wien. 

Dies sind nuchterne Listen, macht man sich aus ihnen noch einmal das Bild vor allem der 
20er Jahre lebendig, so faBt einen das Grauen, wie so etwas uberhaupt moglich war. Man 
erinnere sich der Judensschulen Schrekers und Schonbergs (am Staatlichen Institut in 
Berlin!), Klemperers (an der Kroll-Oper) - ganz zu schweigen von Reinhardt und JeBner -, 
der widerlichen Experimentier- und Protektionswirtschaft Bekkers-Kreneks an den 
Staatstheatern von Kassel und Wiesbaden, der TonkunstlerVersammlungen und Musikfeste 
mit ihren jahrlich wechselnden Stilparolen; man erinnere sich, wie auch schopferisch 
wertvolle Musiker (Hindemith!) von diesem Geist der Zersetzung, der Flucht in Sensation 
und oberflachliches Experiment ergriffen wurden; man erinnere sich, daB der groBte Vertreter 
der Vorkriegsmusik, Richard StrauB, "an den Geist der Zersetzung verlorengegangen ist" 
(Eichenauer), daB er nicht nur von der judischen Presse gelobhudelt wurde, sondern daB seine 
Textdichter (Hofmannsthal, Stefan Zweig), sein Verleger (Furstner) und sein Biograph 
(Specht) samtlich Juden waren, und daB die deutsche Offentlichkeit fast noch bis in unsere 
Tage hinein seinen Antipoden und unermudlichen Vorkampfer fur Wahrheit, Lauterkeit des 
Schaffens und fur das Deutschtum, Hans Pfitzner, als eine Art 'AuBenseiter" ansieht!! - Man 
erinnere sich einiger kennzeichnender Einzelfalle: wie die Zeitschrift "Melos" fur alles 
Judisch- "Moderne" eintrat, - wie der arise he, judisch versippte Kritiker H. H. Stuckenschmidt 
seine Schmutzkubel in deutsch-judischen Tageszeitungen ungestraft ausleeren durfte, - 
welchen Erfolg die rasseschanderische Oper "Jonny spielt auf" des Ariers, doch judisch 
verheirateten Ernst Krenek im Jahre 1928 hatte (sie wurde 421 mal aufgefuhrt!), wie der 
arische Geiger Adolf Busch sich nach dem Umschwung lieber zu den Emigranten als zum 
Dritten Reich bekannte und den Deutschen GruB als beleidigend zuriickwies, usw. usw. Wie 
viele Falle judischer Infektion von sauberen, arischen Musikern waren zu beobachten - und 
wurden vergessen, blieben spater unentdeckt und unbestraft ... 

Fassen wir zusammen: auch in der Musik hat der Jude nie Kulturwerte geschaffen. Wohl hat 
er sie vielfach erhalten und vertreten: Adolf Bernhard Marx' Eintreten fur die groBen 
deutschen Meister, Felix Mendelssohn-Bartholdys und Philipp Spittas Verdienste um 
Kenntnis und Pflege Bachs, Joachims Einsatz fur Brahms und fur Beethovens letzte Quartette, 
Bruno Walters Arbeit, soweit sie Mozart, Gustav Mahlers Wirken, soweit es vielen groBen 
deutschen Werken gait - diese Verdienste seien nicht geschmalert. Es sind Verdienste 
samtlich auf dem Gebiete aufnehmender und wiedergebender Kunstubung, nie 
eigenschopferischer, begnadet gestaltender. Es sind zum Teil geschichtliche Verdienste, und 
eben darum, entgegen den Argumenten judischer Dialektik, in keiner Weise verpflichtend fur 

-200- 



die Gegenwart und den neuen Kulturwillen. Die naive Frage: verliert das deutsche 
Musikleben etwas, wenn keine Juden mehr mitarbeiten? ist auch vom argsten Skeptiker 
freudig zu verneinen. AuBerdem: Wagt man die genannten positiven Werte ab mit den 
negativen "Verdiensten", mit den tausendfaltigen verderblichen, zersetzenden Auswirkungen 
judischer Kunstpolitik, so bleibt wohl kein Zweifel, wohin die Waage sinkt. Darum kann es 
im weiten Felde des neuen deutschen Musiklebens keine "Politik der mittleren Linie" mehr 
geben, keine Duldung, Verstandigung, keine Humanitat; wir alle haben vielmehr, in der 
klaren Erkenntnis, daB nur das hochsten Wert hat, was lebenssteigernd fiir unsere Rasse wirkt, 
das Recht, das Judentum in der Musik restlos auszuschalten. 

Literatur 

Richard Wagner eroffnete in seiner Schrift von 1850 "Das Judentum in der Musik", den 
Kampf gegen das Judentum; die arischen Wagner- Feinde seiner Zeit wuBten nicht, wie sie mit 
ihrer Kampfstellung gegen Wagner die judische Front starkten. Man muB Wagners groBartige, 
in der Kennzeichnung des deutschen Liberalismus, deutscher Mentalitat und des gefahrlichen 
"gelassenen Selbstvertrauens", dann der Kritik an Mendelssohn, Meyerbeer, am spaten 
Schumann heute noch begeisternde Schrift lesen mit dem pro domo-Nachtrag von 1869, dazu 
seinen Aufsatz "Deutsehe Kunst und deutsche Politik", und spaBenshalber die geifernden 
judischen Gegenschriften eines anonymen Dr. B., R. Wagner und seine neueste Schrift "Das 
Judentum in der Musik" (Breslau 1869) und S. Levys (1930). - Nach Wagner ist es still; keine 
Stimme von Bedeutung und Nachhall erhebt sich gegen die wachsende Vormachtstellung der 
Juden im deutschen Musikleben. Erst des Komponisten Hans Pfitzner Wirken fiir die Reinheit 
der Kunstubung richtete sich, obwohl nicht ausgesprochen antijudisch, auch gegen die durch 
Juden eingeburgerten Laster und Schaden. Hans F. K. Gunthers umfassende Arbeiten zur 
Rassenkunde, insbesondere die "Rassenkunde des deutschen Volkes", die "Rassenkunde des 
judischen Volkes" und "Rasse und Stil" (samtlich im Verlag J. F. Lehmann, Munchen) gaben 
eine der Grundlagen fiir das Buch von Richard Eichenauer, "Musik und Rasse" (Lehmann, 
Munchen 1932), augenblicklich das leider viel zu wenig bekannte maBgebliche Werk iiber 
dieses Thema, geistesgeschichtlich umfassend, kunstlerisch blutvoll lebendig und von einer 
vorbildlichen Vornehmheit, dabei aber eindeutigen Bestimmtheit der Haltung gerade in der 
Judenfrage. - Einen umfassenden Uberblick iiber die gesamte kulturpolitische Lage, die durch 
das Dach alien Seiten hin verderbliche Wirken der Juden in Deutschland entstand, verschafft 
in der unmittelbaren Gegenwart das vom ehemaligen "Institut zum Studium der Judenfrage" 
(jetzt Antijudische Aktion) herausgegebene Buch "Die Juden in Deutschland" (Zentralverlag 
der NSDAP., Franz Eher Nachf. GmbH., Munchen 1935). Hans Bruckner endlich, der 
unermudliche Vorkampfer fiir die Reinhaltung des Musiklebens von den judischen 
Zersetzungserscheinungen, hat unlangst die neue, 2. Auflage seines "Musikalischen Juden- 
ABC (Hans Bruckner Verlag, Munchen 1936) fertiggestellt, die, nach der ubereilten und 
leider fehlerdurchsetzten 1. Auflage, nunmehr zum einzigen und hochst dankenswerten 
Nachschlagewerke in der Judenfrage zu werden verspricht, eine Arbeit, deren 
Schwierigkeiten nur der zu ermessen vermag, der einmal selbst an der Sicherstellung 
judischer Namen und Daten bemiiht gewesen ist. 



Das Judentum im Theater 

Als der Nationalsozialismus nach seinem politischen Sieg seine Kulturarbeit begann, fand er 
das Theater in einem wirtschaftlich vollig zerriitteten und geistig vollig judisch verseuchten 
Zustande. Theaterleiter, Regisseure, Schauspieler, Dramatiker und Kritiker waren zu einem 
erschreckend hohen Prozentsatz Juden. Von einer ehemaligen deutschen Theaterkultur, von 
einem deutschen Schauspielertum konnte nicht mehr die Rede sein. An Stelle handwerklichen 
Theaterkonnens war spekulatives Experimentieren nicht um des Theaters, sondern um des 

-201- 



eigenen Namens, um der eigenen Reklame willen getreten. Sprechkunst oder sogar 
Verse sprechen-konnen war verpont und an deren Stelle war ein allgemeines Gematischel und 
Genuschel getreten. An Stelle des Ensembles triumphierte der gemachte, durch Protektion, 
jiidische Rassenzugehorigkeit oder Schamlosigkeit hochgeziichtete und ehrgeizige, 
egoistische Star. Wesentlich bedingt aber wurde diese jiidische Theaterlotterwirtschaft durch 
die geistige Haltung vom Spielplan her. 

Es bedurfte fur den jiidischen Intellekt keiner allzu groBen Anstrengung, um nicht zu 
erkennen daB in und mit dem Theater seinen Machthabern ein agitatorisches Machtmittel von 
ungeheurer Bedeutung und Wirkung in die Hand gegeben war. Um es nun nach judischem 
Sinn zu gebrauchen, war nichts einfacher, als die bereits von Schiller in ihrer Totalilat als 
moralische Anstalt aufgefaBte Theaterpolitik in das Gegenteil zu verkehren: also aus einer 
moralischen Anstalt ein Dreigroschen-Vergnugungs-Etablissement zu machen. Die nach dem 
Kriege grassierende Stumpfheit gegeniiber volkischen und nationalen und damit auch 
moralischen Belangen, die immerwahrende jiidische Infektion durch die Presse, die 
ungeheuer ansteigende Arbeitslosenziffer und die damit auftretende Not und der Irrwahn des 
Kommunismus mit seinem Aberglauben an eine Besserung der Lage durch Pazifismus 
einerseits und Terror anderseits - beides aber von jiidischen Drahtziehern ausgehend, gab dem 
jiidischen EinfluB und Machtstreben auf der Buhne fast unumschrankt freie Hand. 

Folgerichtig muBte sich das Theater unter dieser Herrschaft in zwei Kateorien teilen: in das 
Unterhaltungstheater und in das literarische Theater. Von beiden Arten gab man an, daB es 
zeitgenossisches, lebendiges Theater sei. In Wahrheit aber war es in beiden Fallen nur eine 
raffiniert konstruierte Angelegenheit, die sich selbst trotz der grenzenlosen Verblendung und 
Borniertheit der Zuschauer nicht halten konnte. Leere Hauser, leere Kassen, Theaterpleiten 
iiber Theaterpleiten (siehe Rotter-Buhnen und Reinhardt-Theater) mit mehr oder minder 
offensichtlichen Betriigereien war das Ende. 

Was gab man nun auf den Buhnen? Im sogenannten Unterhaltungstheater gab man "dem 
Volk Entspannung, Freude und Unterhaltung". Und wie sah dieser "Kaviar fur's Volk" aus? 
Die judisch-pathologischen Sexual verdrangungen beherrschten diese Art von Theatern, 
angefangen vom Schwank iiber das Lustspiel und die sogenannte Komodie bis zur Revue als 
Gipfelpunkt hemmungsloser Sinnlichkeit. Tausend schone Beine, aufreizende 
Tanzpantomimen, dementsprechend laszive Gesangstexte mit mehr oder minder versteckten 
Aufforderungen hatten die Aufgabe und den Zweck, das Volk von seiner Not und vor allem 
von deren Machern abzulenken, es gewissermaBen auf die niedrigsten Instinkte, auf das 
primitive Triebleben abzureagieren. Wer die meisten Intimitaten brachte, war der groBte 
Kulturtrager. Judisch gesehen, allerdings von fanatischer Wahrheitsliebe! 

Und nicht wesentlich anders sah das sogenannte literarische Theater aus, zu deren 
vornehmlichsten Kulturtragern sich Max Reinhardt (Goldmann) und Leopold JeBner zahlten. 
Auch hier dominierte die jiidische Perversitat, allerdings nicht in der plumpen Form wie in 
der Revue und Operette, vielmehr hatte hier der jiidische Scherz und die jiidische Satire fur 
eine ebenfalls tiefere jiidische Bedeutung zu stehen. Ja noch wirksamer als Scherz und Satire 
war hier fur das mitfuhlende jiidische Herz die tragische Gestaltung der sozialen Not. Und 
somit konnte man gleich zwei Fliegen auf einmal schlagen: die Moral unterhohlen und den 
Klassenkampf, den Bolschewismus, das jiidische Heil aus dem Osten "wahrheitsgetreu und 
aktuell" propagieren. Es war doch bestimmt briiderlich und mitfuhlend, wenn man die 
"Befreiung" der groBen Volksmassen mehr oder minder doktrinar, mehr oder minder 
aggressiv verkiindete, um sich selbst ein reiches Tantiemeneinkommen zu sichern. DaB die 
Briider dieser seltsamen Briiderlichkeit in der Hauptsache und Mehrzahl Juden waren, braucht 

-202- 



man wohl nicht eigens zu betonen. Und griff man in der Spielplanmache vielleicht gar auf 
einen Klassiker zuriick, weil Herr Ferdinand Bruckner (Theodor Tagger) oder Herr Hans Jose 
Rehfisch mit ihren neuen Pamphleten nicht rechtzeitig fertig geworden waren, so haben sich 
diese armen, tantiemefreien Opfer alle nur mogliche Vergewaltigung gefallen lassen miissen, 
wovon Modernisierungsmethoden noch die harmlosesten waren. Reinhardt, JeBner und 
Piscator waren ja so einfallsreich, daB sich eigentlich die armen To ten fur ihre 
Popularisierung noch hatten bedanken miissen. 

Es wiirde hier zu weit fiihren, Titel dieser judischen Dramenpestilenz aufzufiihren. 
Nachfolgende Aufstellung der wesentlichsten judischen Stiickeschreiber, die keinen Anspruch 
auf Vollzahligkeit erheben will, denn sie konnte bestimmt das Doppelte, wenn nicht das 
Dreifache der hier Genannten ergeben, mag als Beispiel der Verjudung innerhalb der 
deutschen Nachkriegsdramatik bis 1933 gelten. 

Max Alsberg ( zusammen mit Otto Ernst Hesse, einst Theaterkritiker an der "B. Z. am 
Mittag") Paul Altenberg, Franz Arnold (zusammen mit Ernst Bach), Raoul Auernheimer, 
Vicki Baum, Rudolf Bernauer (auch zusammen mit Rudolf Oesterreicher), Emil Bernhard 
(Emil Cohn), Henry Bernstein, Curt Bois (zusammen mit Max Hansen), Felix Braun, Max 
Brod, Ferdinand Bruckner (Thedor Tagger), Otto Bruder (Salomon) Alfred Doblin, Hermann 
Essig, Lion Feuchtwanger, Bruno Frank, Hans Frank (zusammen auch mit Hans. Adler), Fritz 
Friedemann-Federich, Paul Frischauer, Ludwig Fulda, Siegfried Geyer (Geyerhahn), Wenzel 
Goldbaum, Stefan GroBmann, Fritz Griinbaum, W. J. Guggenheim, Bruno Hardt-Verden, 
Walter Hasenclever, Leo Heller, Wilhelm Herzog Ludwig Hirschfeld, Magnus Hirschfeld, 
Martha Hirschfeld, Max Hochdorf, Hugo von Hofmannsthal, Felix Hollaender, Klaus-Gustav 
Hollaender, Else Jerusalem (verm. Widakowich) Felix Joachimson, Alfred Kallir (Ernst 
Lach), Nathan Katz, Egon Erwin Kisch, Paul Kornfeld, Karl Kraus, Arthur Landsberger, 
Ferdinand Lion, Ernst Lissauer, Rudolf Lothar (Spitzer), Emil Ludwig (Cohn), Erika Mann 
(Halbjudin), Klaus Mann (Halbjude), Georg Mannheimer, Erich Muhsam, Hans Natonek, 
Alfred Neumann, Robert Neumann, Siegfried Neumann, Leo Perutz, Robert Prechtl 
(Friedlander), Alfred Polgar, Hans Jose Rehfisch, Kurt Robischek, Roda Roda (Sandow 
Friedrich Rosenfeld), Karl Rosner, Felix Salten (Salzmann), G. Sil-Vara (Silberer), Wilhelm 
Speyer, Bert Schiff, Marcel Schiffer, Alfred Schirokauer, Lothar Schmidt (Goldschmidt), 
Arthur Schnitzler, Leo Walter Stein, Alice Stein-Landesmann, Leo Sternberg, Carl Sternheim, 
Felix Sternheim, Julius Sternheim, Ernst Toller, Kurt Tucholski, Hermann Unger, Franz 
Werfel, Paul Wertheimer, Friedrich Wolf, Max Joseph Wolf, Alfred Wolfenstein, Max Wolff, 
Karl Zuckmayer (Halbjude), Arnold Zweig, Stefan Zweig. 

Heute befinden sich diese Leute fast durchweg im Ausland und schreiben ihre Hetzstucke 
gegen das nationalsozialistische Deutschland. So vor allem Ferdinand Bruckner, dessen 
"Rassen" selbst dem Ausland zu viel war und das heftigst gegen diese Sudelschmiererei (u. a. 
auch in Buenos Aires) protestierte. Auch Friedrich Wolfs "Professor Mannheim" gab in 
Zurich AnlaB zu einem Theaterskandal. Ebenso machte Erika Manns politisches Kabarett 
"Die Pfeffermuhle" schon verschiedentlich Bekanntschaften mit der auslandischen Polizei. 
Trotzdem reiste es noch jahrelang unentwegt in der Schweiz, in Holland, Frankreich 
Osterreich und der Tschechei umher. 

DaB diese judische Invasion an Stuckeschreibern aber uberhaupt so erfolgreich sein konnte, 
lag an der allgemeinen Theaterverjudung vor 1933. Um nur die markantesten herauszugreifen, 
sei ein kleiner Streifzug durch die Berliner Theater von 1933 unternommen. Wir finden dabei 
im 



203 



Staatstheater: Leopold JeBner Alexande Granach, Lucie Mannheim; 

Berliner Theater: Alexander Moissi, Otto Waldis; 

Deutschen Theater und in den Kammerspielen: Max Reinhardt, Rudolf Beer, Sigmund 
Nunberg, Max Pallenberg, Hermann Vallentin, Otto Wallburg, Lilli Eisenlohr, Lore-Anne 
Mosheim, Lisl Valetti; 

GroBen Schauspielhaus: Paul Graetz; 

Kabarett der Komiker (und gleichzeitig als Gaste an fast alien Buhnen Berlins): Siegfried 
Arno, Curt Bois, Felix Bressart, Fritz Griinbaum, Peter Lorre, Paul Morgan, Use Bois, Irene 
Eisinger, Wanda Rotter; 

Komodienhaus. Victor Barnowsky, Karl Ettlinger, Fritz Kortner (Kohn); 

Rotterbuhnen: Alfres und Fritz Rotter, Robert Klein, Herbert Friedlander, Max Hansen, 
Fritzi Massary, Grete Mosheim; 

Rose-Theater. Norbert Schiller (Veilchenblut); 

Schiller- Theater: Fritz Hirsch, Richard pearlberg, Ben Spanier; 

Theater am Schiffbauerdamm: Egon Sala; 

Theater in der BehrenstraBe: Eugen Burg (Hirschberg; auch heute noch!) Hans Otto Stern, 
Rudolf Weinmann, Liselotte Rosen; 

Theater in der StresemannstraBe: Victor Horwitz; 

Voksbuhne: Willy Trenk-Trebitsch, Maria Fein, Rosa Valetti. 

In der GroBstadten des Reichs konnte man ferner als Direktoren, Indentanten, Regisseure 
oder Schauspieler folgende finden: 

Paul Barnay, Else Bassermann, Elisabeth Bergner, Trade Berliner, Erik Charell, Ernst 
Deutsch, Julius Falkstein, Kurt Gerronb, Rudolf Nelson, Max Ehrlich, Valeska Gert, Gustav 
Hartung (May), Atrhur Hellmer, Kurt Hirschfeld, Leopold Lindtberg, Fritz JeBner, Marga 
Legal, Alwin Kronachter, Adolf Kaufmann, Walter Robitschek, Josef Plaut, Arno 
Schirokauer, Joseph jarno (Kohner) u. v. a. 

DaB zwischen diesem judischen Theater und der damaligen Presse eine enggeknufte 
Cliquenwirtschaft und Zusammenarbeit herrschte, kann man sich wohl denken. 

So schrieben Arthur Elsesser, Monty Jacobs in der "Vossischen Zeitung", Alfred Kerr 
(Kempner), Fritz Engel, H. E. Jacob im "Berliner Tageblatt", Max Hochdorf im "Vorwarts", 
Ernst Heilbronn (fur die "Frankfurter Zeitung"); R. F. Arnold (Levison) in "Die Literatur", 
Norbert Falk in der "B. Z. am Mittag", Bernhard Diebold in der "Frankfurter Zeitung", Max 
Osborn in der "Berliner Allgemeinen Zeitung", Willy Haas im "Montag-Morgen", Berlin, 
Hans Natonel, in der "Neuen Leipziger Zeitung"; ferner Arthur Kahane, Otto StoeBl, Alfred 
Polgar, Hermann Sinzheimer u. a. m. 

Neben ihren Kritiken haben sie sich naturlich auch problematisch zum Theater geauBert. 
Hier mussen zur Erganzung genannt werden: Julius Bab, Friedrich Gundolf (Gundelfinger; 
hat auch Shakespeare-Ubersetzungen gemacht), Oskar Walzel, Richard E. Meyer, Heinrich 
Spiero. Ihnen zugesellt sei auch Siegfried Trebitsch, dem wir die nahere Bekanntschaft mit 
Bernard Shaw zu verdanken haben. 

Mitbestimmend an dieser judischen Theatersituation des Nachkriegsdeutschlands waren zu 
einem nicht unwesentlichen Teil die Buhnenverlage, die groBtenteils ebenfalls in judischen 
Handen waren oder zumeist von Juden geleitet wurden. Im Ullsteinschen Theaterverlag 
Arcadia war Herr Sulzbach, bei Felix Bloch Erben, dessen judische Rassenzugehorigkeit nicht 
nachgewiesen werden kann, leiteten Fritz Wrede und Dr. Goldberg den Theatervertrieb und 

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waren wohl am meisten an dieser judischen Hochkonjunktur beteiligt, bei S. Fischer war der 
Jude Gottfried Bermann-Fischer Vertriebsleiter, dem linksorientierten Kiepenheuer- 
Biihnenvertrieb stand Julius Berstl vor, den Adolf Bartels als Juden bezeichnet, der 
Oesterheld & Co.-Verlag war in Handen des Juden Siegfried Cohn, und auch die 
Betriebsstelle und der Verlag Deutscher Buhnenschriftsteller und Buhnenkomponisten wurde 
von dem Juden Oskar Neruda geleitet. 

Leider war noch lange nach 1933 am Theater eine zum Teil sehr unerfreuliche 
Instinktlosigkeit zu vermerken. So sah man im Winter 1934/1935 "Das Extemporale" 
(judischer Mitautor Sturm), "KomteB Gucker" (judischer Mitautor Alex Kempner-Hochstadt), 
"Kyritz-Pyritz" (judischer Mitautor Osear Justinus, eigentlich Cohn), "Kater Lampe" des 
verstorbenen judisch verheirateten Emil Rosenow, "Weh dem, der liebt" des verstorbenen 
judisch verheirateten Feodor von Zobeltitz , "Spanische Fliege" der Juden Franz Arnold und 
Ernst Bach, sowie "Hurra, ein Junge!", "Im weiBen R6B1" und "Da stimmt was nicht" der 
Juden Blumenthal und Kadelburg, sowie "Zwei Wappen" und "Als ich wiederkam", "Herr 
Senator" (judischer Mitautor Kadelburg) und "Husarenfieber" des Juden Kadelburg. In der 
Spielzeit 1934/1935 erlebten acht Stucke der Autorenfamilie Blumenthal, Kadelburg, 
Schonthan, Schlicht, G. von Moser und Trotha nahezu 100 Auffuhrungen. 

Bernard Shaw in der Ubersetzung des Juden Siegfried Trebitsch brachte es mit acht Stucken 
zu 138, Carlo Nicodemi in der Ubersetzung des Juden Kahn mit zwei Stucken auf 113 
Auffuhrungen. 

Der Kampf um das deutsche Theater ist so auch heute noch nicht beendet. Der Kampf gegen 
Judentum und judischen Geist auf den Buhnen erfordert nach wie vor groBte Bereitschaft. Es 
ist Aufgabe und Pflicht im Kulturstreben des Nationalsozialismus, alle diese schadlichen 
Einflusse auszuschalten, damit aus dem deutschen Theater wirklich ein Theater des deutschen 
Volkes wird. 



Das Judentum im Film 

Die Uberflutung des gesamten offentlichen Lebens durch das Judentum, sei es im 
wirtschaftlichen und politischen Leben, sei es in der Kunst und Wissenschaft, wird ganz 
besonders merkbar und zahlbar beim Film, dessen Entwicklung in die letzten zwanzig Jahre 
1915-1935 fallt. Im Film und besonders im Spielfilm, der gerade durch seine Zwecke eine 
unerhorte Entwicklung nahm, und durch welchen geradezu offentliche Meinung gemacht 
wurde, hat der Jude selbst offen und frei eine lebendige Schilderung seiner immer wieder 
aufquellenden Zielsetzung und der Wege dazu zur Darstellung gebracht und dadurch der Welt 
ein fur allemal ein eindeutiges Zeugnis iiber die Beschaffenheit judischen Geistes und ein 
Menetekel hinterlassen. Hier hat judischer Geist selbst ein Bekenntnis abgelegt, ob er zu den 
Kulturschopfern, Kulturschmarotzern oder Kulturzerstorern gehort. In der 
"Kulturschreckenskammer" des Reichsfilmarchivs in Berlin-Dahlem, dem der Bildstock des 
Polizeiprasidiums uberwiesen ist, werden Ausschnitte aus verbotenen Filmen aufbewahrt aus 
der Zeit vor dem Lichtspielgesetz sowie die friiher ganzlich verbotenen Filme. Als das 
Lichtspielgesetz 1920 in Kraft trat und die Polizei als Filmzensurstelle auBer Kraft gesetzt 
wurde, war ein Teil der Firmen erloschen, deren Filme beschlagnahmt worden sind, so 
konnten die Filme aufbewahrt werden. Diese Erzeugnisse aber werden in alle Zukunft 
bekunden, wie die Gesinnung und was das Vorhaben der ver-antwortlichen Trager war. 

Die erste Entwicklung des Spielfilms fallt in die Jahre 1913/1914, in die Jahre also, 
wahrend welcher die besten Krafte der Volker an den Grenzen in der Landesverteidigung 

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standen. Wahrend dieser Zeit und als nach KriegsschluB im November 1918 die Grenzen sich 
offneten, hatten sich durch Partei- und Parlamentsherrschaft und vor allem durch ihr Geld 
eine dem deutschen Voke artfremde Rasse, deren Angehorige zum Teil erst ganz kurze Zeit 
das Gastrecht des deutschen Volkes genossen, dieses Kulturtragers bemachtigt. Bis zu 81 v. 
H. war das Filmschaffen - Autoren, Musikautoren, Regisseure und Darsteller -, bis zu 87 v. H. 
die Filmherstellung und bis zu 91 v. H. der Filmverleih bis zum Jahre 1933 in den Handen der 
Juden. 

Dieses Verhaltnis der Anteilnahme der Juden in der Filmherstellung und dem Filmverleih in 
Verbindung mit demjenigen beim Filmschaffen fuhrte zu dem Ergebnis, daB kaum ein Film 
auf die Leinwand kam, der nicht in irgendeiner Form die judische Kontrolle, sei es seitens des 
Geldgebers oder der geistigen Beeinflussung oder in beider Beziehung passiert haltte. Die 
Filmhersteller, Filmverleiher und auch die Filmschaffenden sind in namentlichen 
Verzeichnissen und statistisch erfaBt, in den "Handbuchern des Films", Band I-IV, vom 
Verfasser. Die Filmpresse befand sich ausschlieBlich in den Handen der Juden. Die 
maBgebenden Blatter waren die "Lichtbildbuhne" des Juden Wolffsohn, der "Film-Kurier" 
des tschechischen Juden Weinert, "Der Film" des Juden Max Matthisson und der 
"Kinemafotograph" im Verlag Scherl mit seinem Schriftleiter, dem fruheren Synagogenkantor 
Alfred Rosenthal, der sich "Filmreferent fur alle im Verlag Scherl erscheinenden Fach- und 
Tageszeitungen" nannte. 

Ganz ahnlich verlief die Entwicklung in Film-Amerika. Die Schopfer der Filme in Amerika 
entstammten durchweg den jungsten Schichten der nordamerikanischen Gesellschaft jener 
groBen Einwanderungswelle, die seit den achtziger Jahren ungezahlte Juden aus dem Osten 
Europas iiber den Ozean getragen hatte. Und hier bemachtigten sich Carl Laemmle = Julius 
Baruch in Oskosh, Wisconsin, eingewandert aus Schnaben, Pelzhandler, Adolph Zuckor aus 
Ungarn nach Chikago eingewandert, Handschuhreisender; Samuel Goldfish aus Russisch- 
Polen, der sich Goldwyn nannte, Schaubudenbesitzer und Zauberkunstler; Jesse Lasky und 
die Briider Schenck aus Russisch-Polen; der ungarische Einwanderer William Fox = Fuchs, 
und die Loews, Vater und Sohn, aus dem Kleiderreinigungs- und Kleiderbetrieb und die vier 
Warners aus ihren Schuhreparaturwerkstatten und ihrer Fahrradleihanstalt, usw. des Films, 
dieses ungeheuren Kulturtragers, der Kunst des 20. Jahrhunderts. Fillip-Miller, der kein 
Gegner des Judentums ist, gibt eine Schilderung hieriiber in seiner "Phantasie-Maschine". 

Es begann buchstablich ein Wettkampf der volksfremden Filmindustrie um die Vernichtung 
der deutschen Seele. "Gleich einer Horde wilder Tiere, denen man die Kafige plotzlich 
geoffnet hat, und die sich nun blutgierig auf die nichtsahnende Menge sttirzen, so sttirzte sich 
das freigewordene Kinokapital auf diejenigen Elemente des deutschen Volkes, die sich an das 
Kino gewohnt hatten und seinen ublen Einflussen infolge ihrer Jugend und mangelhaften 
Bildung keinen Widerstand entgegensetzen konnten. Die schamloseste Gewinnsucht verband 
sich mit den niedrigsten Instinkten der Massen, der Sinnenlust und dem Sensationsbedurfnis 
der ungebildelen Jugend, um eine Kinodramatik zu schaffen, die jeder Beschreibung spottet", 
schreibt der verstorbene ordentliche Professor der Kunstgeschichte und Kunstlehre an der 
Universitat Tubingen, Dr. Konrad Lange in seinem Werk "Das Kino in Gegenwart und 
Zukunft", 1920. Ein Blick in die vorgenannten Filmzeitschriften jener Zeit vermittelt ein 
Urteil iiber die sittliche Hohe dieser Filme. 

So hat beispielweise ein gewisser Albert di Cassanova einen Film "Fieber" angekiindigt, 
dessen Personenverzeichnis folgende Berufe auweist: "Sitterdirne, noch eine Sitterdirne, 
Hypnotiseur und Kuppler, Kuppelmutter, Dime, Zuhalter, Spieler" ("B. Z." vom 10. Juli 
1919). Nach seiner Inhaltsangabe enthalt der Film "Der gelbe Tod" u. a, drei 

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Vergewaltigungen, mehrere Verfiihrungen, ein Pogrom, mehre Morde und Selbstmorde. Es 
sind die Verbrecherviertel und Zuhalterkneipen, die Opiumhandler, Spielhollen, die 
Nachtasyle und Gefangnisse, in denen diese Handlungen spielen! Die ganze Tragik des 
Schicksals des deutschen Volkes spricht aus den Dokumenten jener Zeit. Auf ein Volk, das 
jahrelang gegen eine ganze Welt von Feinden gestanden, gehungert und geblutet hat, auf 
diesen geschwachten Volkskorper sttirzten sich diese Spekulanten mit geistigem 
Menschengut. 

Als die Entriistung des deutschen Volkes iiber den unanstandigen Inhalt der Bildstreifen 
ihren Hohepunkt erreicht hatte, verfielen die Filmfabrikanten auf den Trick, die Wissenschaft 
als Deckmantel fur sogenannte "Aufklarungsfilme" heranzuziehen. Die "Dichter" dieser 
Aufklarungsfilme verfolgten angeblich den Zweck, Jugendliche vor den Gefahren zu warnen, 
die ihnen beim Eintritt ins Leben drohen. Der erste Film wurde unter dem Schutze des 
Komitees zur Bekampfung des internationalen Madchenhandels hergestellt und lief unter den 
Titeln: "Die weiBe Sklavin", "Hyanen der Lust" usw. in zahlreichen kleinen Provinzstadten. 
Viele junge Madchen werden durch diese Filme wohl zum ersten Male erfahren haben, was es 
fur Sunden in der Welt gibt, und mancher Jungling hat erst durch ihn Kenntnis von den 
Statten der Sunderlust bekommen. Unter Mitwirkung der deutschen Gesellschaft zur 
Bekampfung der Geschlechtskrankheiten ist ein anderer "Aufklarungsfilm" erschienen: "Es 
werde Licht." Nach einem Bericht von Dr. Schweisheimer in der Deutschen medizinischen 
Zeitschrift 1919 sollen sich zur Zeit der Vorfuhrung dieses Films die Behandlungsstatten fur 
Geschlechtskrankheiten mit "Gewarnten" und "Aufgeklarten" gefiillt haben ("Die Bedeutung 
des Films fur soziale Hygiene und Medizin", 1920). Prof. Lange schreibt dazu: "Er hat fur die 
Syphilis- Spezialisten, als einzige Retter in der Not, Reklame gemacht, denn sie hatten ja 
nichts zu tun, wenn die Jugend nicht siindigte, und last not least - er hat einen gangbaren Film 
geschaffen, der viel Geld eingebracht hat, und das war die Hauptsache." 

Das Volk aber sammelte sich in "Vereinen zur Wahrung von Anstand und Sitte"! Besonders 
vernichtend fur die Filmherstellung ist ein Bericht, den 40 Manner und Frauen der 
"Volksgemeinschaft zur Wahrung von Anstand und Sitte" in Koln iiber ihren Besuch von 36 
Kinos erstattet haben, und der sich auf 200 Filme bezieht, die damals in den Filmtheatern 
verschiedensten Ranges liefen. Dieser Bericht wurde vom Reichsministerium des Innern dem 
AusschuB der Nationalversammlung zur Priifung des neuen Lichtspielgesetzes vorgelegt 
(Drucksachen der Nationalversammlung, Nr. 2317, 1920, S. 51-54). Im Zusammenhang mit 
diesem Bericht ist eine Feststellung aus gerichtlichen Erfahrungen des Oberlandesgerichts 
Hamm aufschluBreich. Hiernach ist die Zahl der jugendlichen Verbrecher von 4.200 im Jahre 
1914 auf 34.600 im Jahre 1919 gestiegen! 

Und wie wurden diese Leistungen "deutscher" Filmschopfer von den Berliner Vertretern 
nach dem Ausland berichtet? Der Berichterstatter des "Petit Parisien" schrieb: 

"Der Deutsche, einerlei ob er die Revolution gemacht hat, oder oh er sie nur iiber sich hat 
ergehen lassen, weifi nicht, was Freiheit ist. Wo, wann und wie sollte er es ouch gelernt 
haben? Was er will, ist Veranderung. Und diese bedeutet fur ihn Unordnung, Zuchtlosigkeit, 
Mufiiggang. Das bisher disziplinierteste und fleifiigste Volk Europas findet an Arbeit und 
Ordnung keinen Geschmack mehr. Daher die sinnlosen Streiks, die Unanstandigkeiten in der 
Kleidung und die beleidigende Sittenlosigkeit. Dafiir ein Beispiel: Letzten Sonntag 
beobachtete ich die Menge, die sich am Eingang eines Kinos drangte, Frauen, junge 
Madchen und Kinder. Auf den Plakaten des Theaters las ich: 'Paragraph 175'. 
Aufklarungsfilm iiber die Homosexualitat. Drei Schritte welter wurde eine kleine 
Wochenschrift verkauft. Darin emporte sich der Herausgeber im Namen der medizinischen 

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Wissenschaft iiber das traurige Los dieser abnorm veranlagten Liebhaber. In liberaler Weise 
bot er diesen Unglucklichen die Spalten seines Blattes fur Inserate an. Eine solche 
Unsittlichkeit richtet sich selbst. Es fallt schwer, sie in ihrer Tollheit ernst zu nehmen. Aber 
sie ist da und vollendet mit steigender Geschwindigkeit das Werk der Zerstorung. " 

Das ist das Urteil eines Auslanders iiber einen angeblich "deutschen" Film und seinen 
Regisseur! Derart wurde der Ruf des deutschen Volkes untergraben! 

Zur gleichen Zeit aber, wahrend welcher die Volker durch die ubelsten Hetzfilme 
aufeinandergehetzt wurden, wie beispielsweise "Die Bestie von Berlin" oder "Im Westen 
nichts Neues" von dem Juden Carl Laemmle = Julius Baruch, haben die judischen 
Filmdirektoren in den Vereinigten Staaten dem B'nai B'rith "vorgeschlagen" daB in Amerika 
kein Film laufen soil, von dem angenommen werden muB, daB er die Juden verletzt oder 
gegen sie bestehende Vorurteile belebt ... Der B'nai B'rith hat diesen Vorschlag 
"angenommen". So muBten beispielsweise bei dem Christusfilm "Konig der Konige", der 
unter der Regie von Cecil de Mille hergestellt wurde und der eine Reihe von Szenen aus dem 
Leben Christi der Uberlieferung gemaB zur Darstellung brachte, auf judischen EinfluB hin 
diese Szenen zum Teil entfernt, zum Teil im Text und in der Darstellung so verandert werden, 
daB sich ein anderer Sinn ergab. Die Anderungen und Streichungen bezogen sich auf Szenen 
aus der Passion, Szenen vor dem Hohen Rat, von welchem die Verantwortung fur Christi Tod 
abgeschoben werden sollte und eine Reihe andere judischer Szenen. 

Wie diese internationale judische Zensur wirkte, zeigt unter anderem auch das Vorgehen 
gegen den Film "Unsere Emden", der die Erinnerung an eine nationale Tat der deutschen 
Marine wachhalten sollte. Er wurde schon von der Reichsregierung beanstandet, weil zu 
furchten sei, "daB die Tendenz und die zahlreichen Kriegsszenen des Films zu 
auBenpolitischen Schwierigkeiten fuhren konnten". Der hervorragende Kriegsfilm "Verdun" 
wurde in Berlin gegenuber der Pariser Fassung erheblich gekiirzt! Dagegen wurde fur Filme, 
welche fur die Freiheit der Abtreibung im "Kreuzzug des Weibes" von Ziehm warben, in dem 
unter anderem durch Vergleich der Totung des keimenden Lebens mit dem Tod auf dem 
Schlachtfelde das Frontsoldatentum schwer beschimpft wurde, Propaganda gemacht. Das 
gleiche geschah mit einem Film "Fruchtbarkeit", der ebenfalls fur die Geburteneinschrankung 
und fur die Anwendung empfangnisverhutender Mittel Propaganda machte. 

Die Proteste des Volkes aber blieben ungehort, die sich teils in Eingaben von Verbanden, 
Vereinen, der Geistlichkeit u. a. m. auBerten, sei es in dem Ruf nach einer Konzessionierung 
der Filmtheater, sei es nach einer Filmzensur. Nach langen Debatten wurde trotz besonderer 
Proteste der Mehrheitssozialisten und Demokraten endlich im Mai 1920 das 
Reichslichtspielgesetz angenommen. Mit Erscheinen des Lichtspielgesetzes aber setzte ein 
gewaltiger Sturm seitens der judischen Filmindustrie, gefuhrt von der Fach- und Tagespresse, 
ein, der bis in die jungste Zeit dauerte. Wie aber sah diese "strenge" Zensur in Wirklichkeit 
aus? Die Bestimmung, daB ein Film wegen seiner "politischen, religiosen und ethischen oder 
Weltanschauungstendenz als solcher" nicht verboten werden darf, halt Prof. Lange (a. a. O.) 
fur so verfehlt, daB diese Einschrankung geeignet ist, "unter Umstanden die ganze Zensur 
unwirksam zu machen", wie es dann auch tatsachlich war. Einen EinfluB auf die Qualitat der 
Filme zu gewinnen, war der gesetzlichen Zensur schon aus dem Grande nicht moglich, weil 
sie erst einsetzte, wenn der Film fertiggestellt, also an dem Geist des Film nichts mehr zu 
andern war. Und das deutsche Volk blieb weiterhin den Zersetzungsarbeiten der 
volksfremden Filmindustrie ausgesetzt, denn die Filmhersteller blieben die gleichen, ihre 
Absichten anderten sich nicht, nur ihre Methoden. Dieselben Manner, die so rasch erkannt 
hatten, wie vortrefflich sich auf erotische, soziale und infantile Anlagen der Massen 

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spekulieren laBt, bedienten sich ebenso raffiniert der Gemiitsbewegungen, wie sie von uralten, 
im Volke verwurzelten Mythen und Sagen und den nationalen Heldentaten ausgehen. Daher 
wurden nicht nur Romane, sondern auch die Heldengeschichten des Landes mit groBter 
Griindlichkeit nach geeigneten Stoffen durchsucht. Und so entstanden die Militarfilme, deren 
Hauptdarsteller, Regisseure und Autoren Juden waren, und die im deutschen Volke so viel 
Widerspruch auslosten. Militarfilm iiber Militarfilm lief iiber die Leinwand, deren 
Hauptdarsteller die Juden Siegfried Arno und Felix Bressart waren, wie beispielsweise in 
"Der Schrecken der Garnison" mit Bressart, "Der Zapfenstreich am Rhein" mit Arno, Regie 
Jaap Speyer (Jude), oder "Wenn die Soldaten durch die Stadt marschieren", Drehbuch von Ida 
Jenbach (Jiidin), Regie Jakob und Luise Fleck (Juden). Das Drehbuch zu dem Film 
"Flotenkonzert von Sanssouci" stammt von dem Juden Walter Reisch, und "Yorck", PreuBens 
Held, wurde von den Juden Liebmann und Muller "nacherzahlt". Der geschichtliche Film 
"Der KongreB tanzt" wurde geschrieben von Norbert Falk (Jude) und Robert Liebmann = 
Lippmann (Jude) und in Szene gesetzt von Charell-Lowenberg. Nach dem "Handbuch der 
Filmwirtschaft" vom Verfasser, Bd. I, S. 72 ff., haben u. a. in den Jahren 1926-1929 jahrlich 4 
bis 17 Manuskripte verfaBt: Robert Liebmann, Max GlaB, Walter Beisch, Dr. Alfred 
Schirokauer, Julius Urgis u. a. m. (alles Juden). Ahnlich liegt es bei den Regisseuren und ihrer 
Arbeit. J. und L. Fleck, Wolfgang Neff, Richard Oswald-Ornstein, Erich Schonfelder, Jaap 
Speyer, Rudolf Walter Fein, Friedrich Zelnik, Thiele-Isersohn, Adolf Trotz-Tichauer (alles 
Juden) u. a., waren die Schopfer der "deutschen" Filme und sind Namen, die unzertrennlich 
sind mit der "deutschen" Filmherstellung des vorletzten Jahrzehnts, und die es fertigbrachten, 
bis zu 10 Filme im Jahre zu drehen. Einige Beispiele 1932: "Die elf Schillschen Offiziere", 
Filmhersteller "Markische Film" (Inhaber der Jude Stern), Drehbuch und Regie: Rudolf 
Meinert (Jude), Musik Hans May (Jude), Hauptdarsteller Friedrich Kaysler. "Trenck", 
Filmhersteller "Phoebus-Film" (Inhaber Silberberg, Jude), Drehbuch und Regie Ernst 
Neubach (Jude), Musik Hans May (Jude), Darsteller Hans Sttiwe. 1933: "Ein Lied geht um 
die Welt", Filmhersteller "Rio-Film" (Inhaber Richard Oswald-Ornstein, Jude), Drehbuch 
Ernst Neubach (Jude) und Hans Goldberger (Jude), Regie Richard Oswald-Ornstein (Jude), 
Musik Ernst Neubach und Hans May (Juden), Hauptdarsteller Schmidt (Jude). "Die Blume 
von Hawai", Filmhersteller "Rio-Film" (Inhaber Richard Oswald-Ornstein, Jude), Drehbuch 
Heinz Goldberg (Jude), Regie Richard Oswald (Jude), Musik Abraham (Jude), 
Hauptdarsteller Martha Eggert. So verjudet war der Film, daB der erste Film, den der 
Evangelische Presseverband fur Deutschland im Jahre 1931 herausbrachte, "Der groBe Strom, 
ein Film von Mutter und Volk", von dem russischen Juden Blum gedreht wurde! 

In noch weit groBerem Umfang als die Filmkunst befand sich die Filmwirtschaft in den 
Handen der Juden; und zwar betatigte sich das Judentum ganz besonders beim Verleih der 
Filme, wo es am besten seine Interessen wahrnehmen und im Einvernehmen mit der Presse 
die Filme propagieren und das meiste Geld herausholen konnte, die ihm fur seine Zwecke 
geeignet erschienen. Der Jude hatte alle Schlusselpunkte sowohl in den Verbanden wie auch 
in der gesamten Filmindustrie besetzt: Bis zu 91 v. H. befand sich bis 1933 der Film verleih in 
den Handen der Juden. 

Und hier auf wirtschaftlichem Gebiet wurde geradezu Raubbau an deutschem Kulturgut 
betrieben. Hier zeigte sich eine Wirtschaftsgesinnung, wie sie bei einem bodenstandigen 
Volke undenkbar ist. Sowohl Verleih- wie auch Produktionsfirmen kamen und verschwanden 
wie in keiner anderen Industrie. Von einer Stabilitat, die gerade beim Film wegen des langen 
Kapitalumlaufs erstes Erfordernis ist, kann nur insoweit gesprochen werden, als gewisse 
"Fachleute" sich erhalten haben, die aus einer Firma nach deren Zusammenbruch ausschieden, 
um in einer anderen wieder aufzutauchen. Nacheinander gingen Firmen mit 
Millionenverlusten in Konkurs - die Direktoren wurden immer wieder als "hervorragende 

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Fachkenner" von der judischen Presse bezeichnet und in anderen Vertrauensposten 
untergebracht! Der jiidische Generaldirektor, friihere Pferdehandler, Hermann Rosenfeld, 
wurde von der ganzen judischen Fachpresse als "hervorragender Fachkenner" bezeichnet, 
nachdem er folgende Leistungen hinter sich hatte: Die Nationalfilm AG. geriet unter seiner 
Leitung in nordamerikanische Hande - Herr Generaldirektor unternimmt anschlieBend eine 
Studienreise nach den USA. Nach seiner Ruckkehr wird der Roxy-Palast in Berlin-Friedenau 
so heruntergewirtschaftet, daB die Angestellten kein Gehalt erhielten. Wie Liddy Hegewald, 
"Hegewald-Film G. m. b. H.", ruiniert wurde, schreibt der "Berliner Herold" am 30. 
September 1931: "Pferdehandler im Film." Nach dieser Laufbahn wurde er von dem 
Prasidenten des Reichsverbandes Deutscher Lichtspieltheater e. V. als Leiter der Verleih- 
Abteilung der "Reichsliga" zur Vertretung der Interessen der Theaterbesitzer berufen! Auch 
diese Firma wurde ruiniert; sie ging 1932 in Konkurs! 

Isidor Goldschmidt, Direktor der Sud-Film AG., ein Jude aus dem Orient iiber Wien nach 
Berlin eingewandert, gelang es nicht, die deutsche Staatsangehorigkeit zu bekommen - es war 
ihm aber ohne weiteres moglich, ein so wichtiges, das ganze Volk aufs starkste 
beeinflussendes Lebensgebiet, wie es der Film ist, maBgebend zu beeinflussen - und bei 
einem Kapital von 1 Million einen Verlust von 5 Millionen zu schaffen. "Isi" Goldschmidt hat 
zunachst die Apollo-Film AG. in Wien heruntergewirtschaftet, kam von dort nach London, 
wo er mit Maxwell, dem judischen Generaldirektor - die Juden waren immer nur 
Generaldirektoren -, der British International in Geschaftsverbindung trat. Maxwell ernannte 
ihn zum Generalreprasentanten der BJP. fur Zentraleuropa mit dem Sitz in Berlin. Die BJP. 
erwarb die Aktienmehrheit der Sud-Film AG., und so gelangte "Isi" in die Direktion der Sud- 
Film AG. Zu dem weiteren Vorstand gehorten J.Wertheim, Jacob Cahn, Sarrasch und 
Deutsch, alles Juden! Bei 1 Million Kapital 600.000 RM. Verluste; das Kapital wurde 
verdoppelt, der Generaldirektor fuhrte die Geschafie weiter - Mitte 1932 endgultig ruiniert: "5 
Millionen Verluste! (Kinematograph Nr. 117 vom 17. Juni 1932.) 

Der Generaldirektor des 1932 in Konkurs gegangenen "Deutschen Lichtspielsyndikats" 
(DLS.) war ein judischer Lampenhandler aus Nurnberg, August Weinschenk. Er wurde zum 
Prasidenten der Vereinigung der freien deutschen Lichtspieltheaterbesitzer mit einem 
monatlichen Gehalt von 10.000 RM. ernannt zu einer Zeit, als 5 Millionen Deutsche keine 
Arbeit und kein Brot fanden. Die Wahrnehmung der Interessen der deutschen Theaterbesitzer 
und deren Kapital von 1,5 Millionen RM. wurden ihm anvertraut, nachdem dank seiner 
Betatigung folgende Zusammenbruche zu verzeichnen waren: Parklichtspiele in Berlin- 
Steglitz, Delfi-Palast, Luitpold-Lichtspiele G. m. b. H. und Imperial-Lichtspiele in Munchen, 

und im November 1932 ist auch das von den deutschen Filmtheaterbesitzern garantierte 

Kapital von 1,5 Millionen vertan, das DLS. ging mit groBen Verlusten in Konkurs. 

Die Millionenverluste des Reiches als Aktionar der Emelka "Munchener Lichtspielkunst 
AG." sind aus der Tagespresse hinreichend bekannt. Trotzdem fanden ihre Direktoren, die 
Juden(?) Wilhelm KrauB und Justizrat Wilhelm Rosenthal andere fuhrende Posten. Das 
Unternehmen verzeichnete Millionenverluste, die Direktoren aber bezogen stets Gehalter wie 
GroBbankdirektoren. So wurde der Jude Dupont, als die Emelka nach ihrem ersten 
Zusammenbruch saniert werden sollte, mit einem solchen Gehalt berufen, dem dann der Jude 
Carl Grune folgte. Ergebnis: die Emelka ging wiederum in Konkurs. Sie ging nach 
langwierigen Verhandlungen eine "Geschaftsverbindung" mit der in der "deutschen" und 
"franzosischen" Fachpresse bejubelten "franzosischen" Firma Pathe-Nathan (Inhaber Nathan 
Tannenzapf, rumanischer Jude ein, um endgultig saniert zu werden, sie ging 1932 mit groBen 

Verlusten in Konkurs! Und im Mai 1935 berichtet die Filmpresse in Frankreich und in 

Deutschland: "Uberraschungen bei Pathe-Nathan", "Wo sind die Briider Nathan?" 

-210- 



Ganz anders verlief die Entwicklung des zweiten groBen Filmkonzerns, der Ufa. Die Ufa 
wurde im Jahre 1917 auf Veranlassung von General Ludendorff gegriindet mit der Aufgabe, 
als Instrument nationaler und wahrhaftiger Propaganda der auslandischen Greuelhetze 
wahrend des Krieges entgegenwirken zu konnen. Die Ufa fiel in die Hande der Juden 
Pommer, Jakob, Gordon und Schlesinger, unter deren Leitung das Unternehmen mit 
Millionenverlusten fur die Aktionare, das Deutsche Reich und die Deutsche Bank, endete. Die 
Direktoren erhielten andere leitende Posten in der Filmindustrie ihrer Rassegenossen, die Ufa 
aber wurde 1927 vom Hugenberg-Konzern ubernommen. Mit dem Ubengang der Ufa in die 
Hande deutscher Manner setzte sich hier deutsche Wirtschaftsgesinnung durch: die Ufa wurde 
wirtschaftlich ein gesundes Unternehmen, das selbst durch groBe Schwierigkeiten, wie die 
Umstellung auf den Tonfilm usw., ohne Erschutterungen hindurchging ! Die gegenwartige 
Entwicklung gibt der Ufa Gelegenheit, auch auf kulturellem Gebiet ein deutsches 
Unternehmen zu werden, deutschem Geist Raum zu geben und damit der Filmkonzern 
uberhaupt zu werden! 

Da kam der 30. Januar 1933 und mit ihm die nationale Regierung. Und wahrend in anderen 
Landern von den verschiedensten Seiten her versucht wird, der allgemeinen Kultur- und 
Wirtschaftskrise Herr zu werden - in USA. kam es im Jahre 1934 zu einem offenen Boykott 
der Filmtheater; 75 v. H. aller Filme sollten verboten werden; Frankreich stellte in "La 
Cinematographic francaise" vom 23. Marz 1935 die Forderung auf: "Le film francals doit etre 
fait par les Francais!" (Der franzosische Film muB von Franzosen hergestellt werden! - zog 
die nationalsozialistische Regierung die einzige Folgerung, die aus den gemachten 
Erfahrungen gezogen werden konnte, und stellte in seinem gesetzgeberischen Werk und in 
dem Standischen Aufbau das Volk und seine rassische Bedingtheit als hochsten und letzten 
Grundwert ebenso wie fur das politische und wirtschaftliche Leben auch fur das kulturelle 
Leben auf. Heimat, Rasse, Volk und Gott, das sind die Grundlagen deutscher Erziehung, sei 
es in den Schulen, sei es durch die Kulturstatten. Kultur aber ist fur den Nationalsozialismus 
ein Wesensbestandteil des Volkes. Durch die am 28. Juni 1933 erlassene "Vierte Verordnung 
iiber die Vorfuhrung auslandischer Bildstreifen" fuhrte die nationale Regierung die deutsche 
Filmherstellung in die Hande des eigenen Volkes zuriick. Deutsche Filme durfen danach nur 
von Deutschen hergestellt werden. Dazu stellte das Lichtspielgesetz vom 16. Februar 1934, 
das an die Stelle des Lichtspielgesetzes vom 12. Mai 1920 trat, das deutsche Filmwesen auf 
eine vollig neue Grundlage. Es stellt erstmalig den Grundsatz der Mitverantwortung des 
Staates an dem von ihm betreuten Filmwesen auf. Neben die bisherigen Verbotsgriinde der 
offentlichen Ordnung und Sicherheit trat nach dem neuen Lichtspielgesetz die Moglichkeit, 
einen Film auch dann zu verbieten, wenn er geeignet ist, nationalsozialistische, religiose, 
sittliche und kunstlerische Empfinden zu verletzen. 

Und nun setzten die Schachzuge des Judentums ein: im Auslande in einem Boykott 
deutscher Filme auf dem Weltmarkt, im Inlande aber vollzogen judische Unternehmer, um 
auBerlich den Stempel eines deutschen Geschaftes zu erlangen, eine Art Tarnung lieBen ihre 
judischen Vorstande und Aufsichtsratsrate verschwinden und an deren Stelle unbekannte 
Leute mit nichtjudischen Namen treten. 

Der Jude Walter Reisch versuchte als Autor und Regisseur getarnt seinen Film "Episode" 
durchzubringen; u. a. in insgesamt 8 deutschen Theaterkonzernen in Berlin befanden sich 
1933 6 in rein judischen oder getarnten Handen. 66 der bestgehenden Berliner Filmtheater, 
welche die Schlusselstellungen beherrschen, d.h. in denen die Erstauffuhrungen stattfinden 
und die infolge der Staff elung der Eintrittspreise nach der GroBe der Filmtheater auch die 
hochsten Einnahmen haben, versuchten infolge ihrer Vormachtstellung auf den Filmverleih 

-211- 



einen Druck auszuiiben, indem sie einen NachlaB der Leihmiete bis zu 5 v. H. erzwangen und 
dadurch die Lasten, die durch den Boykott deutscher Filme durch die Juden im Ausland, u. a. 
in einer erhohten Leihmiete, die bis zu 35 v. H. betragt, auf die kleinen Theaterbesitzer 
abwalzten! 

Die Wirtschaftsgeschichte der Volker ist reich an judischen Raubziigen, aber was 
Deutschland seit der Revolution allein bei der Filmindustrie an Judenskandalen erlebt hat, 
uberrascht selbst die Kenner judischer Aneignungsmethoden. Wo aber die Weltgeschichte 
Judenaustreibungen zu verzeichnen hat, stellt es sich, wenn den Ursachen nachgeforscht wird, 
stets heraus, daB dort die Ausbeutung durch die Juden und die Wirkungen seiner "Wirtschaft" 
allzu sichtbar geworden waren. 

Literatur: Prof. Dr. Konrad Lange, Das Kino in Gegenwart und Zukunft. Enke-Verlag, 
Stuttgart 1920. - A. Jason, Handbuch der Filmwirtschaft. Bd. I-III. Verlag f. Presse, 
Wirtschalt u. Politik, Berlin. - Derselbe, Handbuch des Films. Bd. IV. Verlag Hoppenstedt, 
Berlin. 



Das Judentum im Rundfunk 

Urspriinglich war der Funk eine rein technische Angelegenheit. Sein muhevoller Ausbau 
war im wesentlichen Pioniertat arischer Ingenieure und Funkamateure. Sobald aber das 
technische Instrument des drahtlosen Sendens und Empfangens soweit entwickelt war, daB 
"es sich lohnte", die groBe Offentlichkeit an den Segnungen dieser Erfindung teilnehmen zu 
lassen und sich durch Kapitalinvestierungen die am Funk interessierte Offenffichkeit 
tributpflichtig zu machen, wurden die um die Entwicklung des Funks verdienten Verbande 
von Ingenieuren und Funkamateuren riicksichtslos beiseite geschoben. Jetzt nahm sich das 
verjudete Kapital der Sache an, und es taten sich Unternehmer und Spekulanten zu 
Gesellschaften mit beschrankter Haftung zusammen, welche sich in das gemachte Bett setzten 
und daran gingen, die Dividendenkuh nach Herzenslust zu melken. Die demokratisch- 
liberalistisch verwaltete Reichspost jener Tage als Vergeberin der Sendelizenzen kannte nur 
das Prinzip des Meistbietenden, die Ingenieur- und Amateurverbande aber, welche die 
Errichtung offentlicher Sender mit viel Opfern angestrebt hatten, waren durch Krieg und 
Inflation arm und wenig konkurrenzfahig. 

So geschah es, daB der Funk, dieses wichtigste Volksbildungsmittel, dieses wirksamste 
Instrument kultureller, politischer und wirtschaftlicher Propaganda, von vornherein in 
Abhangigkeit geriet von j udischem Kapital. Man sehe sich die Listen der Aktionare und die 
Akten aus der Griinderzeit der deutschen Sendegesellschaften daraufhin einmal durch und 
erstaune iiber den geringen Aufwand von Mitteln und den groBen Aufwand von 
"schieberischer" Gesinnung, womit muhelos vielhundertprozentige Dividenden in einer Zeit 
erzielt wurden, als die Lawine der Konkurse iiber das ausgebeutete Deutschland ging und die 
Halfte aller zahlenden Horer erwerbslos wurde. Der groBe RundfunkprozeB hat leider nur 
einen kleinen Teil der Manover dieses "verjahrten" Volksbetruges ans Licht gezogen, aber der 
"Fall Leipzig", ein unternehmungslustiger Zahnarzt, der mit Hilfe eines Berliner Finanzjuden 
die Bemuhungen Dresdener Ingenieurverbande um Errichtung eines Senders spielend aus 
dem Felde schlug, und nun jahrelang als Sendeleiter das Programm des mitteldeutschen 
Sendebetriebes beherrschte, hat doch wohl manchem die Augen geoffnet. 

In den ersten Nachkriegsjahren gab es naturlich auch noch nicht das, was man als 
eigentliche "Funkkultur" bezeichnen konnte, d.h. man war in allem, was man sendete und in 
der Auswahl der Personen, durch welche man diese Sendungen vornehmen lieB, ganz und gar 

-212- 



angewiesen auf das, was es eben an sendefahigem Stoff und an sendebereiten und 
funkgeeigneten Personen in jenen Tagen gab, also auf die derzeitige Literatur, auf das 
derzeitige Theater und die derzeitige Musik. Uber den Grad der Verjudung und kulturellen 
wie politischen Zersetzung dieser Kulturgebiete in der Nachkriegszeit ist in den 
entsprechenden Darstellungen dieses Handbuches nachzulesen. DaB judisch infizierte 
kapitalistische Unternehmungen wie die der ersten deutschen Sendeaktiengesellschaften 
naturgemaB aus der Literatur, der Presse, der Wissenschaft, dem Theater, dem Musikleben 
mit Vorliebe das in sich zogen, was ihren Tendenzen entsprach, versteht sich am Rande, 
entwickelte sich doch der Funk sehr schnell nicht nur zu einer uberaus eintraglichen 
Einnahmequelle, sondern dariiber hinaus zu einem Instrument der Massenbeeinflussung ganz 
groBen Stiles. Die von der deutschen Horerschaft aufgebrachten Millionen wurden also 
keineswegs verwendet zum Aufbau einer deutschen Volksfunkkultur, sondern flossen in die 
Taschen der hochprozentig judischen Aktionare und Aufsichtsrate, der ihnen genehmen 
Intendanten, Ableilungsleiter, Lektoren, Regisseure, Kapellmeister und der diesen wiederum 
genehmen Literaten, Komponisten und Stars. 

Standen schon die Konzertsale jener Tage unter dem EinfuB der im wesentlichen von 
judischen Musikern gepflegten atonalen Entartung, so ward der Funk erst eigentlich das 
Instrument, welches diesen Zersetzungsvorgang der deutschen Musikalitat bis in die 
entlegensten Gebirgsdorfer trug und die deutschen Bauern dahin brachte, daB sie in ihrer 
Freizeit nach Negerrhythmen das Tanzbein schwangen. 

War schon das Feuilleton der burgerlichen Presse, das Theater und die Operette jener Tage 
ein Sudeltopf degenerierter KunstauBerungen und sensationell aufgemachter Unkultur, so 
wurde der Funk mit seinem ungeheuren Wirkungsradius erst recht der Verbreiter dieses 
Ungeschmackes. Man sprach von "Unterhaltung und Belehrung" meinte aber judische 
Sensationslust, und verwendete ungeheure Mittel auf die wirkungsvolle Darbietung entarter, 
unvolkstumlicher und kulturloser Expressionismen. 

GroB war vor allem die Abhangigkeit von der judisch zersetzten Presse, von den 
sogenannten Funkkritikern. Sie gaben den Ton an, drangten immer weiter in der 
eingeschlagenen "kunstlerischen" Richtung und brachten es sogar fertig (z. B. Fall 
"Schirokauer" in Leipzig), die Funkleitung so lange mit zynisch herabsetzenden 
Besprechungen miirbe zu machen, bis man sie durch hohe Honorare und Einraumung eines 
Einflusses auf die Programmgestaltung zum Schweigen brachte und sich im Hinblick, auf 
Inhalt und Form der Sendungen und Wahl der Autoren vollig ihrem intellektualistischen 
"Geschmack" unterwarf. 

So wurde der Funk und mit ihm das deutsche Volk geradezu der judischen Zersetzung in die 
Arme getrieben. NutznieBerin von diesem Treiben aber war die judisch-marxistische 
Internationale. Sie hatte die auBerordentliche Schlagkraft des Funks als politischen Werbe- 
und Propagandamittels sehr friihzeitig erkannt und bediente sich seiner fur ihre dunklen 
Zwecke liber die Kopfe der wohlgesinnten, aber liberalistisch geschwachten MaBgeblichen 
hinweg. 

So stand in der judischen "Weltbuhne" Nr. 1, 1929, liber eine Sendefolge des 
Rheinlandsenders Langenberg folgende uberaus kennzeichnende Besprechung: "Herrlich ist 
da die Rede des Kolner Rabbiners Dr. Rosenthal Aus der Ethik des Talmud'. Uberflussig zu 
sagen, daB kein kommunistischer Propagandasender eine ahnlich wirkunsvolle Rede fur den 
Sozialisnius halten wird." 



213 



Diese AuBerung ist mehr als ein Ausdruck der Zufriedenheit, sie ist ein Programm, das 
mehr und mehr verwirklicht wurde. Sie ist die trefflichste und umfassendste Kennzeichnung 
des damaligen Rundfunkbetriebes. Es handelte sich ja fast nur noch um "Betrieb", und der 
Jude Ernst Toller hatte von seinem Standpunkt aus ganz recht, wenn er im "Berliner 
Borsenkurier" (laut Deutschland-Korrespondenz Nr. 6, 1930) den Berliner Rundfunk lobte, 
weil man vor ihm sprechen konne, "auch wenn es Onkel Paul und Tante Minchen nicht 
gefallt". Das sei ein Verdienst des Intendanten ... Flesch (!), der wisse, daB "er sich nicht nur 
an den kleinburgerlichen Horer mit Pluschmobelgeschmack, mit Umbausofa-Behaglichkeit 
und Toteninsel-Wehmut zu wenden" habe. 

Der Rundfunk war eben das Machtinstrument der Herrschenden! Der Herrschenden in den 
jeweiligen Staaten wie auch der Herrschenden iiber Europa. Nur ein Beispiel! Ullsteins "B. Z. 
am Mittag" (18. Februar 1928) brachte eine Meldung, die zeigt, wer in Europa das 
Nachrichtenwesen diktatorisch beherrschte: 

"Bei der Radiokonferenz in Genf wurde Ungarn ausgeschlossen, weil es den Rundfunk 
benutzt hat, Propaganda fur die Revision der Friedensvertrage zu machen: der tschechische 
Delegierte erhob deswegen zuerst die Klage gegen Ungarn, und der ungarische Delegierte 
erwiderte daB Frankreich den Rundfunk fur politische Zwecke in ElsaB-Lothringen beniitze, 
trotz dieser AuBerung befand sich bei der Abstimmung allein England auf seiten Ungarns." 

Selbstverstandlich ist der Rundfunk ein staatspolitisches Werbe- und Propagandamittel. Als 
solches wurde er von Polen, Frankreich, Italien, der Sowjet-Union, kurz, von fast alien 
Machtstaaten gebraucht. Die "Sieger" von 1919 durften noch 1939 die unerhortesten Lugen 
verbreiten, wenn aber ein Staat der "Besiegten" fur sein Recht mit Hilfe des Rundfunks 
kampfte, dann wurde er aus der Gemeinschaft der Nationen ausgeschlossen. Man versteht nun 
auch, warum im Jahre 1930 dem friiheren osterreichischen Bundeskanzler Streeruwitz aus 
einem Vortrag vor den Sendern Danzig-Konigsberg die Stellen gestrichen wurden, die die 
Kriegsschuldfrage in deutschem Sinn behandelten! Reichsinnenminister Dr. Wirth hatte diese 
Streichung ausdriicklich gutgeheiBen. Der Rundfunk durfte eben nicht dazu dienen, die 
Volker zur Selbstbesinnung zu bringen. Sie sollten ihr Schicksal als unabanderlich ansehen 
und ertragen. 

Diesem Zweck dienten vor allem die bald eingerichteten sogennanten "politischen 
Uberwachungsausschusse", die jedem Sender beigegeben waren. Der UberwachungsausschuB 
(in Berlin seinerzeit bestehend aus dem Demokraten Riedel und dem judischen Marxisten 
Heilmann) hatte sich iiber die Darbietungen der Sendergesellschaft zu unterrichten. Er konnte 
zu diesem Zweck von dem Vorstand und Leiter jede ihm erforderlich erscheinende Auskunft 
verlangen und selbst oder durch einzelne seiner Mitglieder die Bucher und Schriften der 
Gesellschaft einsehen. Diese war verpflichtet, in alien politischen Fragen der 
Programmgestaltung sich mit dem UberwachungsausschuB in Verbindung zu setzen und seine 
Entscheidung abzuwarten. Die Sendegesellschaft hatte ferner das Programm der Darbietungen 
den Mitgliedern des Uberwachungsausschusses laufend einzureichen und auf Anfordern auch 
Inhaltsangabe und Wortlaut der Darbietungen mitzuteilen. 

Es liegt auf der Hand, daB, wenn diese Uberwachung von einseitigen Parteimannern oder 
gar Juden ausgeiibt wird, die Rundfunkdarbietungen eine einseitige Farbung bekommen 
muBten. Unter dem Deckmantel der Neutralitat wurde so geradezu einseitige Propaganda 
getrieben. Vor allem machte sich die marxistische Propaganda stark bemerkbar. So hat 
Crispien fur das "Arbeitskulturkartell" in GroB-Berlin im Jahre 1927 eine groBe 
Klassenkampfrede gehalten. So wurden immer und immer wieder sozialdemokratische 

-214- 



Jugendweihen mit Aufreizung zum KlassenhaB verbunden. So hielt der preuBische 
Ministerprasident Braun am 1. Mai 1928 eine sozialdemokratische Parteirede, desgleichen der 
Minister Severing zum 10. "Jubilaum" der Novemberrevolution am 9. November 1928 iiber 
revolutionare Geschichtsauffassung. So durfte am BuBtag in Berlin im Jahre 1928 der 
Sprechchor einer proletarischen Jugendgruppe einen antireligiosen Vortrag zu Gehor bringen: 
"Der Mann, der Gott schlug." Besonderen AnstoB erregt haben die Jugendweihen in GroB- 
Berlin im Sempember 1928, wo ein gewisser Westphal eine aufreizende Rede hielt, wie auch 
die Jugendweihe am 22. September 1929, wo der Neukollner Stadrat Schneider Atheismus 
predigte. Das alles lieBen die Uberwachungsausschusse durchgehen, wahrend auf der anderen 
Seite den Nationalsozialisten bis zum Jahre 1933 jede Beteiligung am Funk verboten war. 

Am 10. Februar 1927 hielt Prof. Dr. Adolf Marcuse eine groBe Propagandarede fur die 
Freimaurerei. Einem Gegner aber wurde vor dem Mikrophon zu sprechen versagt. 

Nur ein einziges Mai wagte es ein UberwachungsausschluB, das marxistische Treiben zu 
verhindern, als der sozialdemokratische Abg. Sollmann am 1. Mai 1929 iiber dieses 
"Glaubensfest der Sozialisten" reden sollte. Der UberwachungsausschuB lieB diesen Vortrag 
nicht zu. Darauf befahl Severing als Reichsinnenminister, daB dieser Vortrag zugelassen 
werden musse. Sollmann hielt naturlich eine ausgesprochene Klassenkampfrede. 

Man darf sich darum auch nicht dariiber wundern, daB, wie im November 1929 bekannt 
wurde, z. B. der Direktor der Berliner Funkstunde, Knopfke, und der kunstlerische Leiter der 
Sendespielabteilung, Alfred Braun, ihre parteipolitische "Neutralitat" dadurch zum Ausdruck 
brachten, daB sie offentlich zur Sozialdemokratischen Partei ubertraten. 

All dem entsprach selbstverstandlich die kulturelle Hohe des Rundfunks. Das Judentum war 
hier in jeder Hinsicht tonangebend. Denn sein "staatstreue" Gesinnung war ja besonders 
"bewahrt". Und dann verfugten die Juden eben iiber die notige Ruhrigkeit, um sich in den 
Vordergrund zu drangen, wahrend die deutschen Kunstler meist bescheiden darauf warteten, 
daB man sie rief (oder nicht rief). Wenn der Sender Hamburg im April 1929 einmal das 
Deutschlandlied seinen Horern als Foxtrott vorfuhrte, so weiB man, was hier beabsichtigt 
wurde. Nur zwei Tatsachen mogen hier weiter kurz aus der Fulle der vorliegenden ahnlichen 
Falle herausgerissen werden: Der Sudfunk, also einer der kleinsten Sender, der seinen Bereich 
weniger in groBen Stadten als auf dem flachen Lande (Baden und Wurttemberg) hatte, brachte 
am 3. Februar 1929 unter der Devise "Hochstapler" einige Meister dieser "Kunst" vor die 
Horer. Manolescu, "Furst der Diebe und Hochstapler", wurde ihnen vorgestellt, wie er als 
Spezialist fur Juwelendiebstahle einige besonders "geniale" und erfolgreiche Beutezuge 
ausfuhrte: StraBnoff kam zu Wort, wie er in der Rolle des osterreichischen 
Husarenrittmeisters die elegante Welt Merans betrog und bestahl usw. Und am 29. April 1929 
fand anlaBlich der Tagung der Vagabunden und Landstreicher in Stuttgart ein Vagabunden- 
und Landstreicher-Abend statt, bei dem der Herausgeber der Zeitschrift "Der Kunde" selbst 
das Wort ergreifen durfte! Daran hatte kein UberwachungsausschuB etwas auszusetzen! Und 
da wunderte man sich, wenn StraBenrauber und Wegelagerer bei uns zu Alltagserscheinungen 
wurden! 

Diesem widerwartigen Treiben hat die nationalsozialistische Erhebung ein jahes Ende 
bereitet. Es ist wohl auf keinem Gebiet derartig griindlich aufgeraumt worden wie auf dem 
des Funks. - Mogen die anderen Volker zusehen, wohin sie der judische EinfluB im Funk 
treiben wird, in Deutschland jedenfalls gehort von nun an der Funk dem deutschen Volke. Als 
solcher steht er im Dienste der Vereinheitlichung unseres politischen Lebens, der Ankniipfung 
an das gesunde Volkstum und an die arteigene kunstlerische Tradition. 

-215- 



Das Judentum in der Malerei 

Die bedeutsamen Erkenntnisse der Rasseforschung, besonders in ihrer Anwendung auf die 
allgemeinen Kunstleistungen der Kulturvolker, finden ihre Bestatigung nirgends so zahlreich 
wie in der Malkunst. Die hohe Bedeutung, die die Malerei neben der Architektur im Geistes- 
und Kulturleben der Volker des Abendlandes erlangte, ist hieraus ebenfalls leicht zu erklaren, 
denn die Darstellungsmoglichkeiten von Gedankenbildern sind ja gerade in der Malerei fast 
unbegrenzt. Dies trifft besonders auf Kunstwerke weltanschaulichen oder historischen 
Inhaltes zu. 

Diese Feststellungen sind notwendig, wenn wir das Judentum in Beziehung setzen wollen 
zu den Elementen der bildenden Kunst und besonders der Malerei. 

Mehr als ein Jahrtausend waren die Juden, ohne selbst schopferisch in der Kunst 
aufzutreten, durch die Darstellungen aus ihrer Geschichte, ihrer Konige und Propheten usw. 
gerade in der "christlichen Kunst" selbst Mittelpunkt der Bildinhalte. Es ist daher durchaus 
begreiflich, wenn die Juden, nachdem das 18. und 19. Jahrhundert ihnen den Eintritt in die 
Gesellschaftspolitik Europas sicherten, nunmehr daran gingen, auch in den bildenden Kunsten 
eine ihnen notwendig erscheinende Mitwirkung zu erlangen. 

Bis zum 19. Jahrhundert ist die judische Kunst im allgemeinen kunstgeschichtlichen Sinne 
bedeutungslos, es sind hier nur einige "Miniaturmaler" wie Abraham Alexander Cooper 
(1605-1660), Jos. Marquard Treu (1712-1796), dessen Sohn Joh. Nikolaus Treu in Bamberg, 
Juda Pinhas (1727-1793), Jeremias David Alexander Fiorino (1796-1847) und Lippmann 
Fraenckel (1772 geb.) zu verzeichnen. Erst mit Anton Rafael Mengs (1728-1779) tritt ein 
judischer Kunstler auf, der eine hohere Wertung zulaBt, ohne allerdings eine typisch judische 
Gesinnung im Bildaufbau oder Inhalt erkennen zu lassen. Alle sich der bildenden Kunst 
zuwendenden Juden, auch die hier nicht genannten, ubernahmen damals ohne weiteres die 
elementaren Mittel ihrer Zeitgenossen und "ordneten sich ein", verzichteten also auf alle 
ihnen eigenen intellektualen Methoden. Die Juden standen gesellschaftspolitisch noch nicht 
so sicher und suchten, jedenfalls auBerlich, noch eine Anlehnung. 

Sehr deutlich zeigen dies in der neuklassizistischen Epoche um 1800 Jacques Louis David 
und besonders die "Nazarener" Gebriider Veit (die Enkel Moses Mendelssohns) und die 
Gebriider Schadow (Sonne einer Judin). Mit Moritz Oppenheim trat dann zum ersten Male ein 
Jude in der Malerei auf, der seinen Bildern judische Inhalte gab. Er sowohl als auch Eduard 
Magnus sind dann auch die Portraitisten der inzwischen mehr in den Vordergrund getretenen 
politischen Juden (Borne, Heine, Rothschild u. a.). Eduard Bendemann (Sohn des Berliner 
Bankiers Bendix) erfullt dann als erster die Wunsche des Judentums und schafft den 
"Akademiejuden" mit alien gesellschaftlichen Protektionen. Bendemann trat 1835 zum 
Christentum iiber. Die zu dieser Zeit und spater auftretenden judischen Kunstler verzichten 
wieder mehr oder weniger auf besondere judische Bildinhalte, sind also fur unsere 
Feststellungen bedeutungslos. 

Erst mit Camille Pissaro, Frankreich, und Jozef Israels, Holland, traten Taktik und 
Kunstpolitik im judischen Sinne in Erscheinung. Der AnlaB hierzu war die "Geburt des 
Impressionismus " . 



216 



Es ist notwendig und fiir das weitere Verstandnis des Wirkens der Juden innerhalb der 
gesamten Kunst wichtig, den "Impressionismus" in seinem Begriff und seinem Ziele naher zu 
erklaren. 

In dem Begriff "Impressionismus" wurde als Programm alles zusammengefaBt, was man in 
dem Streben der damaligen Kunstlergeneration zu einer "Freilichtmalerei" in Erscheinung 
treten sah. "Heraus aus den Ateliers" oder, wie Emile Zola formulierte: "LaBt die Sonne 
herein und gebt die Gegenstande so wieder, wie sie sich in tagheller Beleuchtung zeigen", 
hieBen die Parolen. DaB mit dem Atelier zugleich auch das Handwerk aufgegeben wurde, 
erkannte wohl noch niemand, denn der "Sturm und Drang" der 48er Jugend war ja das 
Zeichen der Zeit, der Liberalismus marschierte bereits. 

Die Mitwirkung der Juden in der Kulturpolitik jener Zeit ist eine Tatsache und wird ja auch 
an anderen Stellen in diesem Buche deutlich gekennzeichnet. Es war also im Sinne der 
judischen Aktion durchaus folgerichtig, wenn diese neuen Erkenntnisse der 
Kunstanschauung, wie sie angeblich der Impressionismus vorzeigte, von den auf Fortschritt in 
ihrem Sinne drangenden Juden aufgegriffen wurden. Sie verstanden es sogar, im Laufe des 
Jahrhunderts den Begriff "Impressionismus" auf alle kunstlerischen Gebiete auszudehnen. 
Der tiefere Sinn ihres Strebens lag namlich in der geschickten Ausnutzung des neuen Stils 
zugunsten ihrer von Natur aus schwachen Begabung zum Handwerklichen hin, denn der 
Impressionismus muBte, schon durch sein Programm bestimmt und nur dem AuBerlichen, der 
Oberflache ergeben, im AuBerlichen und in Oberflachlichkeit enden. Die Entwicklung der 
Kunst bis in unsere Zeit hinein hat ja auch gezeigt, daB die Endphase des Impressionismus 
eine ode "Schnellmalerei" darstellt. Nur sehr wenige, wirklich deutsche Kunstler gaben ihrer 
Arbeit so viel handwerklichen Charakter, daB unter einer "interessanten Oberflache" noch 
Herz und Gemut zu erkennen waren. 

Wie wenig der Impressionismus mit dem Deutschen in der Kunst etwas zu tun hatte, zeigt 
allein schon die Tatsache, daB er im Laufe der Entwicklung immer mehr und mehr eine 
Angelegenheit der romanischen Rasseseele wurde, und zwar wiederum durch geschickte 
Machinationen der "judischen Propaganda", die das Schwergewicht eines "Vorbildes" im 
Sinne des Impressionismus nach Paris verlegte, um so eine Unsicherheit beim deutschen 
Kunstler iiber seine eigenen Krafte zu erregen. Paris wurde die "Hauptstadt der Kunst" und 
diktierte den Stil. 

Daneben entwickelte das Judentum eine groBangelegte Propaganda fiir alles Undeutsche, 
untersttitzt von der Mehrzahl der groBen burgerlichen Tageszeitungen, die im Laufe der Zeit 
dann offen oder vertarnt in die Hande der judischen Journalistik gerieten. AuBerdem spielten 
die groBen Kunstverlage in diesem AuflosungsprozeB eine bedeutende Rolle, besonders der 
judische Verlag Cassirer. Ebenso verhangnisvoll, mit ganz wenigen Ausnahmen, war die 
Rolle des deutschen Kunsthandels, wie uberhaupt beim Kunsthandel das Geschaftliche immer 
mehr gegenuber einer Kulturaufgabe hervortrat. Das Typisch- Judische im wirtschaftlichen 
Denken, das sich in dem Begriff des "arbeitslosen Erwerbes" widerspiegelt, bildete auch in 
der judischen und judisch beeinfluBten Kunst den Kern. Der zur Schnellmalerei verflachte 
Impressionismus wurde aus dieser Gesinnung heraus der Stil auch des 20. Jahrhunderts, in 
dem Max Liebermann, Lesser Ury, Eugen Spiro, Ernst Oppler, Max Oppenheimer, Emil Orlik 
und der Halbjude Marees die fuhrenden Kunstler wurden. Durch die bedeutungs voile 
Stellung, die Liebermann als President der PreuBischen Akademie der Kunste einnahm, 
erlebte das Judentum, und mit ihm die liberale Kunstwelt einen ungeheuren kunstpolitischen 
Aufschwung, der sich dann zu einem bestimmten, dem Juden eigentumlichen 
GroBenwahnsinn hin entwickelte. 

-217- 



Es ist daher auch durchaus nicht verwunderlich, wenn das Judentum in dem um 1905 
auftauchenden "Expressionismus" sofort die Fiihrung iibernahm. Hier allerdings wurde jede 
Bindung mit irgendeiner Kunsttradition radikal zerrissen, und in wenigen Jahren war dann 
jener Zustand erreicht, der durch die Bezeichnung "Kunstbolschewismus" seine richtige 
Wertung fand. 

DaB der Expressionismus mehr wollte als Kunstprobleme losen, zeigen seine 
verschiedenartigen Erscheinungsformen (Kubismus, Dadaismus, Konstruktivismus), die alle 
darauf hinauslaufen, das RassebewuBtsein, die Ethik und das volkische Streben im deutschen 
Menschen restlos zu vernichten. Die fuhrenden Kunstjuden sind hier besonders Arthur Segal, 
Lyonel Feininger, Ludwig Meidner, Mare Chagall, Jules Pascin, Jankel Adler, MoB Kisling 
und Rudolf Levy. Dazu kommen die "Kunstler" aus dem nichtjudischen Lager, die es aber 
verdienen, als Mittater an dieser Kulturschande mit den Juden zusammen genannt zu werden. 
Es sind dies vor allem Nolde, Hekkel, Tappert, Cesar Klein, Pechstein, Schmidt-Rottluff, 
Gerhard Marcks, Moritz Melzer, Kampmann, Rohlfs, Hofer, Werner Scholz, Unold, 
Beckmann, Otto Dix u. a., denn sie ubertrafen an Zugellosigkeit teilweise sogar noch die 
Juden. 

Zusammenfassend ist daher festzustellen: In der Malerei wie auf alien Gebieten treten die 
Juden auf irgendeine Art als zersetzendes Element auf, und niemals konnen ihre Werke als 
Vorbilder fur ein Kulturvolk mit eigener volkischer und nationaler Entwicklung herausgestellt 
werden. 



Das Judentum in Turnen und Sport 

Das Eindringen des Judentums in den Bereich der Leibesubungen ist verhaltnismaBig spat 
erfolgt, namlich erst dann, als die Zeit der "Aufklarung" dem Juden die staatsrechtliche 
Gleichstellung beschert hatte und die Leibesubungen begannen, aus ihrer einstigen 
Beschrankung auf bestimmte Volksteile (Ritterschaft, Burger, Erziehungsanstalten) zu einer 
Angelegenheit des ganzen Deutschtums zu werden. Also etwa um die Mitte des 19. 
Jahrhunderts. 

Der Begriinder der deutschen Turnkunst, Friedrich Ludwig Jahn, war durch scharfe 
Beobachtung und durch umfassende Geschichtskenntnis trotz mangelnder wissenschaftlicher 
Unterlagen zu einer klaren Anschauung iiber die Rassenfrage gelangt. Er warnte 
nachdriicklich vor jeder blutlichen Vermischung, die nur zum "verachtlichsten Auskehricht 
des Menschengeschlechtes" fuhren konne, und stellte fest: "Je reiner ein Volk, je besser - je 
vermischter, je bandenmaBiger. Allein bald nach der 1842 erfolgten Aufhebung des iiber zwei 
Jahrzehnte sich erstreckenden Turnverbotes in PreuBen und weiteren deutschen Staaten folgte 
das Jahr 1848 mit der Welle eines falsch verstandenen Freisinns, der auch die klare volkische 
Lehre des Altmeisters triibte und dem Judentum das Einnisten in den Turnvereinen 
erleichterte. Als 1860 in Koburg die Deutsche Turnerschaft als die damals einzige 
Vereinigung aller deutschen Turner erstand, waren Jahns Grundsatze von der Reinheit des 
Blutes bereits lange vom Zeitgeist uberwuchert. Schon in dem der Griindung folgenden Jahre 
hatte die Deutsche Turnerschaft ihre politische Neutralitat satzungsgemaB festgelegt, 
worunter in der Folgezeit auch neutrales Verhalten in religioser Hinsicht verstanden wurde. 
DaB die Judenfrage nicht glaubenstumrich, sondern rassisch zu werten sei, war ja zu jener Zeit 
noch nicht zur Allgemeinerkenntnis geworden. 'Weder das Religionsbekenntnis noch die 
politische Gesinnung sollten hier etwas zu sagen haben", schreibt der verstorbene 
Oberturnwart der Deutschen Turnerschaft, Max Schwarze. Durch diese Festlegung war dem 

-218- 



verstarkten Eindringen der Juden in die Turnbewegung Tiir und Tor geoffnet. Vor allem 
waren es groBstadtische Vereine, in welchen die Juden in immer steigendem MaBe Eingang 
fanden, aber auch die Vereinigungen in den Ortschaften des flachen Landes hielten sich nicht 
uberall von der Verjudung frei. Man ubersah in der Deutschen Turnerschaft diese die Reinheit 
des Jahnschen Vermachtnisses bedrohenden Erscheinungen vollstandig. 

Anders entwickelten sich die Dinge in der deutschen Turnbewegung der damaligen 
osterreichisch-ungarischen Monarchic In deren vielsprachigem Volkergemengsel war das 
Deutschtum zu einem unablassigen Abwehrkampfe gegen Tschechen, Polen, Magyaren, 
Sudslawen usw. gezwungen und hatte sich dadurch den Blick und das Empfinden fur 
rassische Eigenarten gescharft. Hinzu kam, daB der Zustrom des schon auBerlich fremd 
anmutenden Ostjudentums gerade nach Osterreich, vor allem nach den GroBstadten Wien, 
Prag, Briinn, Pilsen usw., immer mehr zunahm. Wie weit die judische Durchsetzung der 
Turnvereine bereits Fortschritte gemacht hatte, zeigt schlagartig der Umstand, daB in den 
achtziger Jahren von 1 100 Mitgliedern des Ersten Wiener Turnvereins 400 Juden waren! 

Dieser Verein war es dann auch, welcher als erster deutscher Verein 1887 die Juden 
ausschloB und den Arierparagraphen in die Satzungen aufnahm. Der Turnerfuhrer Franz 
Xaver KieBling in Wien war der Schopfer dieser bereits auf dem Rassengedanken beruhenden 
Satzungsbestimmung. Sie wurde bald danach vom ganzen Niederosterreichischen Turngau 
ubernommen. Die Deutsche Turnerschaft unter der geistigen Fuhrung von Dr. Ferdinand 
Gotz, einem warmen Freunde des Judentums, schloB daraufhin diesen Gau seiner Arisierung 
halber aus, vermochte aber den einmal ins Rollen gekommenen Stein nicht mehr aufzuhalten. 
1889 vereinigten sich die judenfreien Turnvereine Osterreichs zum Deutschen Turnerbunde, 
dem ersten volkischen Kampfbunde auf dem Gebiete der Leibesertuchtigung. Ihm schlossen 
sich sehr friih schon auch einige Vereine im Reiche an. 

Der Funke glomm weiter. Wohl setzte das Judentum die Presse, welche ihm in Osterreich 
fast vollig horig war, ebenso gegen die volkischen Turner ein wie die Macht des Geldes und 
die Mittel der liberalistischen Regierung. Der erbitterte Kampf hatte jedoch nur zur Folge, daB 
immer weitere Kreise die judische Gefahr erkannten. So beschloB 1901 der Turnkreis 15 der 
Deutschen Turnerschaft (Osterreich) auf seinem Wiener Turntage die Anderung seines 
Grundgesetzes in arischem Sinne. Damit war der EinfluB des Judentumes im Bereiche der 
deutschen Leibesubungen Osterreichs endgultig gebrochen, zahlte doch der Turnkreis 15 auf 
seinem von Nordbohmen bis an die Adria reichenden Arbeitsgebiete rand 500 Vereine mit 
53.000 Angehorigen, wozu noch die sich kraftig entwickelnden Vereine des Deutschen 
Turnerbundes kamen. 

43 judische oder verjudete Vereine muBten den Turnkreis verlassen. Sie genossen Schutz 
und Schirm der Deutschen Turnerschaft, welche ihnen gegen Gesetz und Abmachung die 
Rechte eines eigenen Turnkreises verlieh. Infolge dieser Tatsache trat der arische "Turnkreis 
Deutschosterreich" 1904 aus der Deutschen Turnerschaft aus. 

Nach dem Weltkriege schlossen sich der Turnkreis Deutschosterreich und der Deutsche 
Turnerbund zu einer starken Einheit unter dem Namen "Deutscher Turnerbund (1919)" 
zusammen. Die sudetendeutschen Turner, von der tschechischen Regierung hierzu 
gezwungen, vereinigten sich in einem selbstandigen Bunde, dem Deutschen Turnverband in 
der Tschecho-Slowakei. So umfaBte die volkische Turnbewegung im Jahre 1933 fast 2000 
Vereine mit 250.000 kampfesfreudigen, geschulten Angehorigen, ein zahlenmaBig kleiner 
Teil davon im Reichsgebiete. Jede Verbindung mit fremdvolkischen, insbesondere Juden, 



219 



lehnten sie scharfstens ab; ihr Zeichen waren die vier Turner-F in der Form des nordischen 
Sonnenrades, des Hakenkreuzes. 

Im Reiche hatte inzwischen die Verjudung der Deutschen Turnerschaft weitere Fortschritte 
gemacht. Besonders erheblich war sie in vielen GroBstadten, wie Frankfurt a. M., Berlin, 
Mainz, auch Munchen und Fiirth i. B. Wohl trat der Jude in der Fuhrung klugerweise kaum in 
Erscheinung, doch war sein EinfluB iiberall spurbar. Durch ihn wurde im wesentlichen die 
Haltung des Verbandes in liberaldemokratischer Richtung bestimmt. Judengegnerische 
Einstellung, die da oder dort Ausdruck fand, wurde unterdriickt, eine Verbindung mit der 
volkischen Bewegung nach Moglichkeit hintangehalten. Zu diesem sehr erheblichen EinfluB 
verhalf dem Juden nicht allein die bloBe Mitgliedschaft in den Vereinen, sondern auch der 
Umstand, daB er vielerorts als Darlehensgeber fiir die Errichtung von Turn- und Sportstatten 
auftrat. 

In den kirchlich gebundenen Vereinen fiir Leibesubungen spielte der Jude kaum eine Rolle; 
manche von ihnen vertraten sogar grundsatzlich den Arierstandpunkt. Dagegen bot der 
marxistische Arbeiter-Turn- und Sportbund dem Judentum ein besonders groBes 
Betatigungsfeld. Hieriiber braucht man sich nicht zu wundern, halt man sich vor Augen, daB 
dieser Verband in engster Wechselbeziehung zu den griindlich verjudeten marxistischen 
Parteien stand. Der Arbeiter-Turn- und Sportbund war nicht nur in der Fuhrung, besonders in 
Osterreich, mit Juden durchsetzt, sondern auch geistig stark von ihnen beeinfluBt. 

Der deutsche Sport, in den letzten Jahrzehnten des vergangenen Jahrhunderts in unser Volk 
von auBen her hineingetragen, wahlte sich einzelne Ubungszweige aus dem Gebiete der 
Leibesubungen zur Betatigung. Seine Einstellung war bis zur nationalsozialistischen 
Revolution im wesentlichen eine ausschlieBlich auf das Korperliche gerichtete. Politischen 
und Volkstumsfragen stand er nicht nur teilnahmslos, sondern geradezu ablehnend gegeniiber. 
Diese farblose Grundeinstellung ermoglichte den Juden, in groBer Zahl in die Sportvereine 
einzutreten, wo sie nicht nur als vollig Gleichberechtigte behandelt wurden, sondern leicht zu 
EinfluB und Fuhreramt gelangen konnten. Auch der Umstand, daB mancher Sportzweig 
(Boxen, Berufs-FuBball) gewisse geschaftliche Aussichten bot, lockte den Juden. Im 
allgemeinen kann vom sportlichen Leben vor der volkischen Erhebung gesagt werden, daB es 
der in den Protokollen Zions niedergelegten Weisung entsprach, die Aufmerksamkeit des 
Volkes durch Veranstaltung groBer "sensationeller" Sportereignisse von den lebenswichtigen 
politischen Fragen abzulenken. Hierzu trug nicht wenig die gleichfalls stark unter judischer 
Beeinflussung stehende Sportpresse bei. 

Da keine zahlenmaBigen Feststellungen iiber den Anteil der Juden an der Mitgliedschaft der 
Turn- und Sportvereine vorliegen, konnen solche nicht gegeben werden. Im groBen 
Durchschnitt durfte er etwas iiber dem Verhaltnis der Juden zur Gesamtbevolkerung liegen. 
Dabei darf aber die Zusammenballung in den GroBstadten nicht auBer acht gelassen werden, 
wo 10, 20 v. H. und mehr des Mitgliedsbestandes mancher Vereine judischer Abstammung 
waren. Die 1933 vorgenommene Sauberung offenbarte vielfach geradezu erschreckende 
Verhaltnisse. 

In bezug auf korperliche Leistungen sind die Juden im deutschen Turn- und Sportleben 
kaum hervorgetreten, obwohl es im deutschen Sprachraum auch eine Anzahl rein judischer, 
vielfach zionistisch eingestellter Sportvereinigungen gab. 

Zu erwahnen ist noch, daB es auch im Sport einzelne Gruppen gab, die sich fruhzeitig schon 
vom Juden befreiten. Dies trifft vor allem auf den osterreichischen Teil des Deutschen und 

-220- 



Osterreichischen Alpenvereins zu, ebenso auf den Osterreichischen Skiverband. Beide 
Verbande zogen sich durch ihre volkische Richtung die besondere Liebe des gesamten 
Weltjudentums zu, deren Folge dann harte Kampfe waren. 

Es ist nur natiirlich daB unter den geschilderten Umstanden auch zahlreiche Mitglieder der 
biirgerlichen Schutz- und Kampftruppe des Judentums, der Freimaurerei, in den Verbanden 
fiir Korpererziehung den geeigneten Boden erblickten, im Sinne der Forderung des 
volkstumsvernichtenden judischen Geistes tatig zu sein. 

Zusammenfassend ist zu sagen, daB es das Judentum - von den erwahnten Ausnahmen 
abgesehen - mit vollem Erfol-ge unternommen hatte, die deutsche Turn- und Sportbewegung 
von ihrer durch Jahn gegebenen, urspriinglich rein volkischen, auf dem Gedanken von Blut 
und Ehre gegriinden Aufgabenstellung zu entfernen und sie mehr oder weniger in den judisch- 
pazifistischen Ideenkreis des Liberalismus und der Internationalitat zu verflechten. 

Im Gebiete des Deutschen Reiches anderte sich die Sachlage von Grand auf mit der 
Machtubernahme durch den Nationalsozialismus. Die Verbande zur Pflege der 
Leibesubungen wurden einem Vertrauensmanne des Fuhrers, dem Reichssportkommissar und 
spateren Reichssportfiihrer von Tschammer und Osten unterstellt, der mit aller Tatkraft daran 
ging, die korperliche Ertiichtigung mit dem Gedankengute des neuen Reiches zu einer Einheit 
zu verschmelzen und damit Turnen und Sport zu einem volkischen Erziehungsmittel zu 
gestalten. Schon 1933 hatte die Deutsche Turnerschaft sich freiwillig entschlossen, die 
Arierbestimmung aufzunehmen und aus ihren Reihen Juden und Judenstammlinge zu 
entfernen. Die Sauberung ist bis zum Letzten durchgefuhrt und schlieBlich von alien 
Sportverbanden ubernommen worden. 

Den Juden ist es nicht verwehrt, in eigenen judischen Vereinigungen Leibesubungen zu 
betreiben. Die deutschen Verbande aber lehnen jede Gemeinschaft mit ihnen streng ab. 

1934 verkiindete der Reichssportfiihrer den ZusammenschluB aller deutschen Gliederungen 
des Turn- und Sportwesens zum Deutschen Reichsbunde fiir Leibesubungen. Dieser steht klar 
und eindeutig auf dem Boden der nationalsozialistischen Weltanschauung. Durch das in ihm 
eingefuhrte Dietwesen (volkspolitische Schulung) werden die Angehorigen des Bundes mit 
alien das volkische Leben beriihrenden Fragen, insbesondere auch mit der Rassenlehre, 
vertraut gemacht, wodurch die Leibesubungen nach einem Irrwege von mehr als einem halben 
Jahrhundert wieder zum Geiste ihres Begriinders, des Altmeisters Jahn, zuriickgefunden 
haben. 



Das Judentum im deutschen Schrifttum 

/. 

Ganz auBerordentlich schadlich hat das Judentum im deutschen Schrifttum gewirkt, das in 
neuerer Zeit periodenweise das verjudetste der Welt gewesen ist und die ganze judische 
Entsittlichung widergespiegelt und verbreitet hat. Schon unter den Minnesangern ist ein Jude, 
SuBkind von Trimberg, Anfang des dreizehnten Jahrhunderts - "mehr ein Betelied als ein 
Gedicht", sagt Goedecke von seiner Hauptdichtung. Hebraische Sprachkenntnis verbreitete in 
den Stadten Suddeutschlands Johann Boschenstein (aus EBlingen, 1427 bis nach 1536) - ob 
die mystischen Lieder, die unter seinem Namen gehen, von ihm stammen, sei dahingestellt. 
Als Feind der Humanisten blieb Johann Pfefferkorn (aus Mahren, 1476-?) durch die 
"Dunkelbriefe" bekannt. Einen jiddischen "Wigalois" gab am Ende des siebzehnten 

-221- 



Jahrhunderts der Geiger Josel von Witzenhausen, und Gliickel von Hameln schrieb zu Anfang 
des achtzehnten jiddsche Lebens-Erinnerungen. 

Mit Moses Mendelssohn (aus Dessau, 1729-1786), dem Freunde Lessings, beginnt dann das 
systematische Eindringen der Juden ins deutsche Schrifttum. Man muB es als unheilvoll 
bezeichnen, daB dieser jiidische "Weise" seine Volksgenossen aus ihrer abgeschlossenen 
Stellung heraus der deutschen Bildung zugefuhrt hat. Der edle Mann und der bedeutende 
Gelehrte, als den man ihn immer noch hinstellt, war Mendelssohn nicht, nur ein kluger Jude. 
Gotthold Ephraim Lessing (aus Kamenz, 1729-1781) mag, als er seinen "Nathan den Weisen" 
schuf, an ihn gedacht haben, aber sein Nathan ist eine ideale, zuletzt unmogliche Figur. Man 
muB die Wirkung des Lessingschen Duldungsdramas als unheilvoll bezeichnen, wie denn 
dieser deutsche Schriftsteller-Dichter uberhaupt uberschatzt worden ist, ob er auch manche 
Verdienste hat. Der osterreichische Lessing wollte Josef von Sonnenfels, eigentlich Wiener 
(aus Nikolsburg in Mahren, 1733-1817) sein, war aber nur ein judischer Geschaftsmann, der 
in Servilismus und nebenbei auch in 01 machte. - In unserer klassischen Zeit schreibt 
Wilhelm Adolf Lindau (aus Dusseldorf, 1774-1849), ein GroBoheim Paul Lindaus, den 
Roman "Heliodora oder die Lautenspielerin aus Griechenland" und wird spater Ubersetzer 
Walter Scotts - sie konnen ja immer alles. - Bei der Entwicklung der Romantik spielen 
Judinnen eine bestimmte Rolle: Dorothea Veit geb. Mendelssohn (Tochter von Moses, aus 
Berlin 1763-1829), die ihrem Manne, einem judischen Kaufmann, mit Friedrich Schlegel und 
fur diesen Faulpelz dann allerlei nutzliche Arbeit leistet, Henriette Herz geb. de Lemos (aus 
Berlin, 1764-1847), die einen beriihmten Salon in Berlin hat und u. a. von dem groBen 
evangelischen Theologen Schleiermacher verehrt wird, und Rahel Lewin (auch ans Berlin, 
1771-1833), die auch einen Salon auftut und dann den Schriftsteller Karl August Varnhagen 
von Ense (aus Dusseldorf, 1785-1858) heiratet, der, wie seine Tagebucher und sein 
Briefwechsel mit Alexander von Humboldt zeigen, stark klatschte. Seine Schwester Rosa 
Maria Varnhagen (aus Dusseldorf, 1783-1840) heiratete den judischen Arzt David Assur 
Assing in Hamburg (aus Konigsberg, 1787-1842), und beider Tochter Ludmilla Assing (aus 
Hamburg 1827-1880) hat den ganzen NachlaB ihres Oheims herausgebracht. Der 
Nordsternbund von 1803 hatte auBer Varnhagen noch vier Juden: Ludwig Robert, Bruder der 
Rahel, Eduard Hitzig (Itzig), Friedrich Wilhelm Neumann und Johann Friedrich Koreff. 

Gleich nach den Freiheitskriegen, die den Deutschen zum VollbewuBtsein ihres eigenen 
Wesens verhalfen, wagte der Jude Saul Ascher (aus Berlin, 1767-1822) die freche Schrift 
"Die Germanomanie" zu schreiben, und bald darauf tauchen dann die gefahrlichsten Vertreter 
des Judentums im deutschen Schrifttum auf, Ludwig Borne und Heinrich Heine. Ludwig 
Borne (eigentlich Lob Baruch, aus Frankfurt am Main, 1786-1837) Betatigte sich wesentlich 
durch politische Salbadereien und ist schon von Heinrich von Treilschke griindlich abgetan 
worden. Es ist ein Skandal, daB man ihn einst unter die deutschen Klassiker aufnahm. Mit ihm 
mogen kurz August Lewald (aus Konigsberg, 1792 bis 1871), der als Zeitschriften- 
Herausgeber ziemlich starken EinfluB hatte, und der echt jiidische Affe Moses Gottlieb Saphir 
(aus Lovas Bereny bei Pest, 1795-1858), der in schalen Witzen machte, genannt sein. 

Heinrich (eigentlich Harry) Heine (aus Dusseldorf 1797-1856) hat den torichten Deutschen 
einmal als der groBte deutsche Lyriker nach oder gar mit Goethe gegolten, ist nun aber als 
reines Aufmachungstalent erkannt, das alles nahm, was es gebrauchen konnte, aber das meiste 
durch seine Schnoddrigkeit auch wieder verdarb. Als politischer Schriftsteller von Frankreich 
bezahlt, wollte er sich auch Einnahmen von PreuBen verschaffen und sank zuletzt - die Falle 
Liszt, Meyerbeer, Rothschild sind einwandfrei belegt - zum reinen Revolver- Journalisten 
herab. - Eine ausgebreitete Tatigkeit hat Oskar Ludwig Bernhard Wolff (aus Altona, 1799 bis 
1851), der als Improvisator bekannt wurde, entfaltet, aber er ist heute vollstandig verschollen. 

-222- 



Zum Hannoverschen Gesandten am Frankfurter Bundestag brachte es der Satiriker Johann 
Heinrich Detmold (aus Hannover, 1807 bis 1856.), der mit Heine in Briefwechsel stand und 
in den "Thaten und Meinungen des Herrn Piepmeyer" und der "Anleitung zur 
Kunstkennerschaft" immerhin bemerkenswerte Schriften gab - die Satire liegt den Juden. Eine 
charakteristische Zeiterscheinung war Anton Wollheim da Fonseca (aus Hamburg, 1810-1884 
- das "da Fonseca" hatte er sich in Portugal erobert), der es sogar zum reichsdeutschen 
Diplomaten brachte und viel ubersetzte. GroBen Dichterruf errang dann Fanny Lewald (aus 
Konigsberg, 1811-1889) eine Kusine von dem erwahnten August, die den Literarhistoriker 
Adolf Stahr heiratete und viele Romane: "Clementine" (Frauenfrage), "Jenny", "Prinz Louis 
Ferdinand", "Wandlungen", "Von Geschlecht zu Geschlecht" usw., auch Autobiographisches 
schrieb. Heute liest sie kaum noch jemand. 

Selbstverstandlich war auch das osterreichische Schrifttum dieser Zeit nicht ohne Juden. 
Am bekanntesten war wohl Ludwig August Frankl (aus Chrast in Bohmen, 1810 bis 1894), 
der in Wien - er schrieb ein "Habsburglied" - zum k.k. Schulrat, Ritter von Hochwart, Prases 
der israelitischen Kultusgemeinde und "Nasi" des Heiligen Landes aufstieg. Als Dichter ist er 
nicht bedeutend. Ein lyrisches Talent war Elisabeth Gluck, ps. Betty Paoli (aus Wien, 1824 
bis 1894), und auch Karl Isidor Beck, (aus Baja, Ungarn, 1817-1879), der mit den politischen 
Gedichten "Gepanzerte Nachte" begann und spater "Janko, der ungarische RoBhirt" und 
"Lieder vom armen Mann" gab, ist nicht ohne Begabung. Der bekannteste politische Dichter 
dieser Zeit, Georg Herwegh (aus Stuttgart, 1817-1875), heiratete die judische Bankierstochter 
Emma Siegmund aus Berlin. Merkwurdigerweise haben auch die geistlichen christlichen 
Dichter dieser Zeit zum guten Teil Judenblut: Philipp Spitta (aus Hannover, 1801-1859), der 
Dichter von "Psalter und Harfe", dessen judische Mutter Rebekka Loesern hieB, aber in der 
Taufe den Namen Henriette Charlotte Frommen bekam, Ludwig Josephson (aus Unna in 
Mestfalen, 1809 bis 1877), der es zum Superintendenten von Pommern brachte, Friedrich 
Anton Lowe (aus Hamburg, 1812 bis 1876), der den ziemlich einfluBreichen "Nachbar" 
herausgab. Paulus (Selig) Cassel (aus GroBglogau, 1821 bis 1892), der nacheinander 
Rabbiner, Redakteur, Bibliothekar, Gymnasiallehrer, Pastor an der Berliner Christuskirche 
und preuBischer Landtagsabgeordneter war und vom Judentum nie loskam, obgleich er auch 
"Eddische Studien" gab. Die getauften Juden als evangelische Pfarrer und selbst katholische 
Bischofe Ziehen sich j a bis zur Gegenwart hin. 

Sehr drollig ist es, daB die Juden auch in deutscher Dorfgeschichte gemacht haben. Das 
groBe Licht ist hier Berthold (eigentlich Moyses Baruch) Auerbach (aus Nordstetten am 
Schwarzwald, 1812-1882), dem freilich der viel bedeutendere Schweizer Pfarrer Albert 
Bitzius (Jeremias Gotthelf) vorangegangen war. Auerbach begann mit den Judenromanen 
"Spinoza" und "Dichter und Kaufmann" und brachte seine "Schwarzwalder Dorfgeschichten" 
1843-1853, wahrend Gotthelfs erster Dorfroman schon 1836 erschien. Die Werke Auerbachs, 
wie z. B. das "BarfuBele", erscheinen uns heute geradezu unertraglich, nur etwa der "Diethelm 
von Buchenberg", die Geschichte eines Mordbrenners, ist als gelungen zu bezeichnen. 
Wertvollere Gettogeschichten schrieb Leopold Kompert (aus Munchenorratz in Bohmen, 
1822 bis 1886) - die deutsch-judische Gettoliteratur ist ziemlich umfangreich, man sollte sich 
einmal griindlicher mit ihr befassen. "Dorfschwalben aus Osterreich" gab August Silberstein 
(aus Altofen, 1827-1900) - er ist nun schon vollstandig vergessen. - Einen ziemlich groBen 
Ruf besaBen einmal auch Aaron Bernstein (ans Danzig, 1812 bis 1884), der Verfasser der 
"Naturwissenschaftlichen Volksbucher" und einiger Judengeschichten, Daniel Sanders (aus 
Alt-Strelitz, Mecklenburg, 1819-1897), der auBer Kindergedichten ein "Worterbuch der 
deutschen Sprache" und ein "Zitatenlexikon" herausbrachte, und Rudolf Lowenstein (aus 
Breslau, 1819-1891), der mit David Kalisch (aus Breslau, 1890-1872) den "Kladderadatsch" 
begriindete und auch Kindergedichte schrieb. Julius Leopold Klein (aus Miskolcz in Ungarn, 

-223- 



1810-1876) wurde als Dramatiker einmal neben unsern Hebbel gestellt, ist aber kaum auf die 
Biihne gelangt; um so mehr aber Salomon Hermnann (Ritter von) Mosenthal (aus Kassel, 
1821-1877), der Verfasser des Judendramas "Deborah", das dem heutigen Geschlecht freilich 
auch beinahe komisch erscheint. Der dritte jiidische Dramatiker dieses Geschlechts, Joseph 
(von) Weilen (eigentlich Weil, aus Tetin bei Prag 1828-1889), hatte Beziehungen zu dem 
Kronprinzen Rudolf von Osterreich. Heinrich Landesmann, ps. Hieronymus Lorm (aus 
Nikolsburg in Mahren, 1821-1902), Schwager Berthold Auerbachs, schrieb vor allem 
Romane, errang seinen Ruhm aber als Vertreter des Pessimismus in Gedichten - jetzt auch 
ganz verschollen! Der Begriinder der Sozialdemokratie Ferdinand Lassalle (eigentlich Feist 
Lasal, aus Breslau, 1825 bis 1864), einer der wenigen Juden, die doch einen bestimmten 
Respekt einfloBen, hat sich mit einem Drama "Franz von Sickingen" - versucht, das aber nicht 
gerade genial ist. Als Hebbel-Biograph verdient Emil Kuh (aus Wien, 1828 bis 1876), auch 
Dichter, immerhin warmere Anerkennung, wenn er den nordischen Menschen Hebbel auch 
nicht voll verstand. Mit diesen besseren Juden ware dann noch eine ganze Reihe kleinerer zu 
nennen, die in den funfziger und sechziger Jahren des vorigen Jahrhunderts eine ungeheure 
Schundroman-Literatur schufen. Wir wollen ihnen aber nicht die Ehre antun, ihre Namen 
anzufuhren. 

//. 

Die Begriindung des Deutschen Reichs im Jahre 1870/71 hatte unbedingt auch ein Erstarken 
des deutschen Volks-tums nach sich Ziehen mussen, aber dieses ist trotz Bismarck nicht 
eingetreten (der groBe Kanzler hatte zuviel mit der auBeren Politik zu tun) - es ist im 
Gegenteil, zumal auf dem Gebiete des deutschen Schrifttums, zu einer Art Herrschaft des 
Judentums gekommen. Die fuhrenden Dichter waren zwar in den siebziger und achtziger 
Jahren nicht gerade alle Juden, aber doch meist Mischlinge und die Tagesliteratur und Presse 
wurden ganz von judischen Feuilletonisten beherrscht. DaB die Lindaus, denen in dieser Zeit 
Rudolf Lindau (aus Gardelegen, Altmark, 1829-1910), Verfasser interessanter 
Auslandsromane und Paul Lindau (aus Magdeburg, 1839-1919), der typische Feuilletonist 
dieser Zeit, angehoren, eine alte jiidische Familie sind, wird heute allgemein zugegeben; die 
beiden Briider hatten von der Mutterseite her aber auch deutsches Blut. Eine jiidische Mutter 
(Julie Saaling) hatte Paul Heyse (aus Berlin, 1830-1914), der beriihmte Novellist. Julius 
Rodenberg (aus Rodenberg, Kurhessen, 1831-1914), der vierzig Jahre lang die "Deutsche 
Rundschau" leitete und in ihr immerhin Werke von Gottfried Keller, Konrad Ferdinand 
Meyer und Marie von Ebner-Eschenbach brachte, hieB eigentlich Levy. Die "Berliner 
Wespen" gab Julius Stettenheim (aus Hamburg, 1831-1916) heraus - typisch judisch! 
Friedrich Dernburg (aus Mainz, 1833 bis 1911), Vater des nun auch schon vergessenen 
"groBen" Bank- und Staatsmannes Heinrich, war Redakteur der "Nationalzeitung" und dann 
Feuilleton-Redakteur des "Berliner Tageblattes". Der Leipziger Professor der Agyptologie 
Georg Ebers (aus Berlin, 1837-1898), der der Familie des friderizianischen Munzjuden Veitel 
Heine Ephraim entstammt, ward durch seine agyptischen Romane fast so beriihmt wie Paul 
Heyse durch seine Novellen, aber gehalten hat sich von diesen doch nur ein einziger, "Homo 
sum", die Geschichte eines Einsiedlers in der Wuste Sinai. - Mit Adolf L Arrange (doch wohl 
Aronsohn, aus Hamburg 1838-1908) kommen wir dann zu den die Biihne des neuen Reiches 
beherrschenden Talenten: heute sind "Mein Leopold" und "Hasemanns Tochter", die einst das 
Philistertum ganz Deutschlands entziickten, auch so ziemlich verschollen. Paul Lindau sei 
noch einmal ffiichtig genannt: sein Erfolg war "Ein Erfolg", selbst im "klassischen" Weimar 
in zehn Jahren funfzehnmal gegeben, aber seit 1885 doch schon in der Versenkung. Die 
bekannten Mitlaufer und Nachfolger Oskar Justinus (eigentlich Cohn, aus Breslau, 1839- 
1893), Franz Bittong (aus Mainz, 1842-1904). Hugo Lubliner (ps. Burger, aus Breslau, 1846- 
1911), Felix Philippi (aus Berlin, 1851-1921), Gustav Kadelburg (aus Budapest, 1851-1925), 
Oskar Blumenthal (aus Berlin, 1852-1917), Leon Treptow (aus Konigsberg, 1853-1916), 

-224- 



Wilhelm Jacoby (aus Mainz, 1855-1923), Alfred Schonfeld (ans Breslau, 1859-1900), Benno 
Jacobson (aus Berlin, 1859-1912), Robert Misch (aus der Nahe von Bromberg, 1860-1929), 
Leo Walther Stein (aus Gleiwitz, 1860-1930), seien wenigstens aufgezahlt: es ware sehr 
erwunscht, wenn einmal ein fleiBiger Deutscher die Tatigkeit dieser judischen GroBen ganz 
genau darstellte. - Zu den Mischlingen gehort wieder Hans (von) Hopfen (aus Munchen, 
1835-1904), den man mit Recht immer gern gelesen hat, obgleich viele seiner friiheren 
Sachen auch bedenklich sind. Leopold von Sacher-Masoch (aus Lemberg, 1836-1895), der 
Mann der "galizischen" und "falschen Hermelingeschichten", hatte doch wohl Judenblut. Der 
ehemalige Schiffsarzt Hugo Rosenthal-Bonin (aus Palermo, 1840 bis 1897) gab lesenswerte 
exotische Erzahlungen. Galizische und ungarische Juden sind der Schauspieler Emil Claar 
(aus Lemberg, 1842-1930), der es zum Direktor des Frankfurter Stadttheaters brachte und 
allerlei Dramen, u. a. ein Lustspiel "Simson und Delila" schrieb, Ludwig Hevesi (eigentlich 
Hirsch, aus Heves in Ungarn. 1843-1910), der meist humoristische Sachen verfaBte und durch 
Selbstmord starb, und Ludwig (von) Doczi (eigentlich Dux, aus Odenburg, 1845-1919), der 
sein beriihmtes Lustspiel "Der KuB" deutsch und ungarisch gab. Franz Hirsch (aus Thorn, 
1844-1920) war Redakteur des "Neuen Blattes" in Leipzig und dann von "Schorers 
Familienblatt" in Berlin und veroffentlichte das brave epische Gedicht "Annchen von Tharau" 
und die Lieder aus deutscher Vorzeit "Vagantensang und Schwerterklang" - sie konnen halt 
alles. Von Theodor Hertzka (aus Budapest, 1845-1924) stammen die sozialpolitischen Werke 
"Freiland", "Reise nach Freiland" und "Entriickt in die Zukunft". Beinahe als literarische 
GroBe gait einmal in Deutschland Karl Emil Franzos (aus Podolien, 1848-1904), Herausgeber 
der Berliner Zeitschrift "Deutsche Dichtung", der mit den Kulturbildern "Aus Halbasien" 
begann und jedenfalls nicht wenig zur Erkenntnis der Ostjuden beigetragen hat. Seine 
Romane "Der Kampf urns Recht" und "Der Pojaz" haben in dieser Beziehung auch ihre 
Bedeutung. Kurd LaBwitz (aus Breslau, 1848-1910) war Gymnasiallehrer in Gotha und hat 
sich durch seine Marchen "Seifenblasen", den Roman "Auf zwei Planeten" und "Aspira, 
Roman einer Wolke" einen guten Ruf geschaffen. Professor Adolf Bartels behandelt ihn in 
alien seinen Werken und stellt ihn sogar iiber den Franzosen Jules Verne, wahrend ihn der 
Jude Eduard Engel bezeichnenderweise nicht einmal erwahnt. Der Literarhistoriker Alfred 
Klaar (aus Prag, 1848-1927) schrieb einige Lustspiele, "Das moderne Drama in seinen 
Richtungen und Hauptvertretern", "Wir und die Humanitat" und ein "Leben Uriel Acostas". 
So ziemlich vergessen ist nun der Vielschreiber Adolf Kohut (aus Mindszent, Ungarn, 1848- 
1911), der mehr als 100 Werke verfaBte, doch muB man seine "Beriihmten judischen Manner 
und Frauen in der Kulturgeschichte der Neuzeit", auch wenn man den "Semikurschner" 
besitzt, noch ofter benutzen. Max Simon Nordau (eigentlich Sudfeld, aus Budapest, 1849- 
1923) war, wie seine "Konventionellen Lugen der Kulturmenschheit" (1883) zeigen, ein 
groBes Licht. Er lebte dann in Paris und schrieb noch Romane, Novellen, Dramen, u. a. Der 
Roman "Die Krankheit des Jahrhunderts" und das burgerliche Trauerspiel aus der Gegenwart 
"Doktor Kohn". - Auch zwei judische Schriftstellerinnen seien hier genannt, Emma Vely, 
vermahlte Simon (eigentlich Couvely, aus Braunfels bei Wetzlar, 1848-1934), die an 60 
Werke veroffentlicht hat, unter ihnen die Romane "Herodias", "Sport", "Gelbstern", 
"Serenissima" und Hans Arnold, d. i. Babette von Billow, geb. Eberty (ans Warmbrunn in 
Schlesien, 1850-?), die namentlich Novellen und Humoresken, dann auch Erinnerungen "Aus 
der Kinderzeit" schrieb. - Fritz Hauthner (aus Horsitz bei Koniggratz, 1849-1923) ward durch 
die echtjudischen Parodien "Nach beriihmten Mustern" beriihmt, gab dann Romane, u. a. "Der 
neue Ahasver" und "Berlin W", und zuletzt "Beitrage zu einer Kritik der Sprache" und ein 
"Worterbuch der Philosophic". Vor allem Anthologist war Maximilian Bern (eigentlich 
Bernstein, aus Cherson in RuBland, 1849-1923): seine Sammlung "Deutsche Lyrik seit 
Goethes Tode" in Reclams Universalbibliothek war sehr verbreitet. Unter den 245 Dichtern, 
die sie bringt, sind doch nur 36 Juden und Mischlinge. - Als reiner Feuilletonist muB 
Ferdinand GroB (aus Wien, 1849-1930) gelten. Alfred von Berger (aus Wien, 1852 bis 1912) 

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war der Sohn des getauften judischen Hofadvokaten und spateren Ministers Johann Nepomuk 
Berger und brachte es zum Direktor des Hamburger Deutschen Schauspielhauses und dann 
des Wiener Hofburgtheaters. Sein Schaffen ist wenig bedeutend. Auch an den Dramen und 
Skizzen von Heinrich Teweles (aus Prag, 1856-1927) kann man ruhig voriibergehen. Etwas 
Aufsehen machte seine Schrift "Goethe und die Juden", die aber nicht zuverlassig ist. Als 
bedeutende Dichtung wird "Der entfesselte Prometheus" von Siegfried Lipiner (aus Jaroslau 
in Galizien, 1856-1913) hingestellt - Nietzsche nennt ihren Verfasser ein veritables Genie, 
aber die Literaturhistoriker Eduard Engel und Paul Wiegler wissen noch nichts von ihm. Der 
Begriinder des Zionismus Theodor Herzl (aus Budapest, 1860-1904) hat bezeichnenderweise 
auBer "Der Judenstaat" (1896) und "Altneuland" auch Feuilletons und leichte Lustspiele 
geschrieben. 

Wie man weiB, setzte Mitte der achtziger Jahre des vorigen Jahrhunderts ein Sturm und 
Drang des jungsten Deutschlands ein. An ihm sind, obgleich die Bewegung aus deutscher 
Seele erwuchs, die Juden verhaltnismaBig stark beteiligt. Ihre Macht wachst dann noch 
gewaltiger in der Regierungszeit Kaiser Wilhelms II. Das sogenannte fin de siecle ist 
ausgesprochen judisch, und unmittelbar vor dem Weltkrieg kann man, obgleich inzwischen 
die starke Gegenbewegung der Heimatkunst und auch eine entschieden nationalistische 
gekommen war, direkt von judischer Herrschaft reden. Die Presse, die Buhne und auch der 
Buchhandel waren nun geradezu in Judenhand, und was beispielsweise die Theaterleiter 
Oskar Blumenthal und Otto Bralim (aus Hamburg, 1856-1912) und Verleger wie Samuel 
Fischer (aus Lipto Szent Miklos, Ungarn, 1859 geb.) "geleistet" haben, braucht man den 
Unseren ja kaum auseinanderzusetzen. Auch der typisch judische Feuilletonpolitiker 
Maximilian Harden (eigentlich Witkowski, aus Berlin, 1861-1927) mag hier gleich genannt 
sein. Eine brave MittelmaBigkeit, die sich als "Dichter des Proletariats" aufspielte, war 
Leopold Jacoby (aus Lauenburg in Pommern, 1840-1895), und diese Bezeichnung paBt auch 
auf den Dichter und Literarhistoriker Eduard Engel (aus Stolp in Pommern, 1851 geb.), von 
dem Adolf Bartels behauptet, daB er seinen eigentlichen Beruf, den des Antiquars, verfehlt 
hatte. Eine sehr iible Stellung in der neuesten deutschen Geschichte hat sich der Berliner 
Rechtsanwalt und Dramatiker Richard Grelling (aus Berlin, 1853-1929) errungen, der 
wahrend des Weltkrieges die Schrift "J'accuse" veroffentlichte. Theodor Loewe (aus Wien, 
1855-1935), Verfasser der "Geschichte des wackeren Leonhard Labesam" und des Dramas 
"Ein Konigstreuer", brachte es zum Direktor der Vereinigten Theater in Breslau. Sehr 
vielseitig war die Tatigkeit Jakob Lowenbergs (aus Niederntudorf bei Paderborn, 1856-1929), 
der Direktor einer hoheren Tochterschule in Hamburg war: er gab lyrische Gedichte, u. a. 
"Lieder eines Semiten" und "Aus judischer Seele", verschiedene Anthologien, die Hamburger 
Ehrzahlungen "In Gangen und Hofen", Novellen, u. a. "Der gelbe Fleck", den Roman "Aus 
zwei Quellen" zwei Dramen, 1916 das "Kriegstagebuch einer Madchenschule", Arbeiten iiber 
Frenssen und Liliencron. Es ist ja immerhin anerkennenswert, wenn sich ein Jude als solcher 
bekennt und ehrlich arbeitet; viel geben kann er uns Deutschen freilich auch dann nicht. 
Friedrich Adler (aus Amschelberg in Bohmen, 1857 geb.), nicht mit dem 20 Jahre jungeren 
Sturgkh-Morder gleichen Namens zu verwechseln, hat sich Verdienste als Ubersetzer aus dem 
Spanischen und Tschechischen erworben. Als judische "Apologisten" etwa konnte man Albert 
Katz (aus Lodz, 1858 geb.), der Erzahlungen aus dem Leben der Juden in Polen und dann 
Werke wie "Die Seele des judischen Volkes", "Die Blutluge", "Der wahre Talmudjude" usw. 
schrieb, und Heinrich York-Steiner (aus Szenitz, Oberungarn, 1859 geb.), der die "Wiener 
Mode" herausgab und dann nach allerlei Erzahlendem das groBe Werk "Die Kunst, als Jude 
zu leben" (1928) verfaBte, bezeichnen. Es fehlt, nebenbei bemerkt, uns Deutschen noch ein 
Werk, das sich ganz griindlich mit den judischen Verteidigungsschriften befaBt. - Keiner von 
den bosen Juden ist auch Jakob Julius David (aus WeiBkirchen, Mahren, 1859-1906), dessen 

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"Gesammelte Werke" Erich Schmidt (!) und Ernst Heilborn herausgaben, doch ist auch ihm 
gegeniiber eine gewisse Vorsicht geboten. Als Naturgenie wurde Peter Altenberg (eigentlich 
Richard Englander aus Wien, 1859-1919) hingestellt, doch hat Bartels wohl recht, wenn er 
ihn einfach als Matzchenmacher bezeichnet. Viktor Leon (eigentlich Hirschfeld, aus Wien, 
1860 geb.) gab zahlreiche Opern- und Operettentexte, Lustspiele, Vollksstucke: Titel wie 
"Phryne", "O diese Gotter", "Der Bajazzo", "Modell", "Gebildete Menschen" sprechen ja 
deutlich genug. Ein ziemlich bekannter Erzahler wurde Hans Land (eigentlich Hugo 
Landsberger, aus Berlin, 1861 geb.), der mit "Stiefkinder der Gesellschaft" und "Die am 
Wege sterben" begann - oh, sie sind anfangs immer sehr "sozial", aber dann kommt's anders: 
"Amor Tyrannus", "Der neue Gott", "Bande!", humoristischer Roman, "Staatsanwalt Jordan", 
"Das Madchen aus dem goldenen Westen" usw. Leo Leipziger (aus Breslau, 1861-1922) 
leistete sich als Herausgeber einer Zeitschrift das Pseudonym "Der Roland von Berlin" und 
schrieb "Der wilde Meyer", "Die Ballhausanna", "Die neue Moral" usw. 

Zu einer wirklichen deutschen DichtergroBe hat man immer Ludwig Fulda (aus Frankfurt a. 
M., 1862 geh.) zu erheben versucht, aber es ist doch nicht so recht gelungen, obwohl der 
Dichter mit seinem "Talisman" auch fur den Schillerpreis vorgeschlagen und spater in die 
preuBische Dichterakademie aufgenommen wurde. Eine bestimmte "Kultur" hat er ja, aber es 
fehlt ihm an naturlicher Kraft, und ohne die geht es beim Dichter nicht. Begabter als Fulda ist 
Arthur Schnitzler (aus Wien, 1862-1931), von Beruf Arzt, aber es ist vom deutschen 
Standpunkt aus gegen sein Wiener Drama mit dem "suBen Madel" aus dem Volke immer viel 
eingewandt worden und nach seinen sehr bedenklichen Dialogen "Reigen" hat man sich 
ziemlich allgemein von ihm abgekehrt. In dem Roman "Der Weg ins Freie" ging er an die 
Judenfrage heran, aber nicht gerade mit dem Mut der Wahrheit. - Konrad Alberti (eigentlich 
Sittenfeld, aus Breslau, 1862-1918), der iiber Bettina von Arnim und Ludwig Borne schrieb 
und dann ein Thomas-Munzer-Drama und einen sozialen Roman versuchte, ist bereits ganz 
verschollen. Paul Block (aus Meinel, 1362 geb.), der zwei Romane und allerlei Dramatisches, 
u. a. ein Festspiel "Kaisertag" verfaBt hat, lebte lange Zeit als Korrespondent des "Berliner 
Tageblatts" in Paris, was ja die Hohe judischer Kultur bedeutet. Nur ganz fluchtig seien hier 
Lothar Schmidt (eigentlich Goldschmidt, aus Sorau, 1862-1931), Heinrich Lee (eigentlich 
Landsberger, aus Hirschberg, 1862-1919) und Max Kempner-Hochstadt (aus Breslau, 1863- 
1934) genannt, die es trotz "moderner" Bestrebungen doch nicht zu groBerem Rufe gebracht 
haben. Edmund Edel (aus Stolp, 1863 geb.) betatigte sich auch als Karikaturen- und 
Plakatzeichner und schrieb die charakteristischen Werke "Der Snob" (Roman, 1907), "Neu- 
Berlin", "Fritz, der Zeitgenosse, eine merkwurdige Geschichte", "Der gefahrliche Alte", 
"Glashaus", "Der Tanznarr", "Mammon" (1922). - Der aus Lemberg geburtige Alfred Nossig 
(geb. 1864) gab ein "Programm des Weltsozialismus" (1921) und eine ganze Reihe Dramen, 
darunter "Der Konig von Zion", "Die Hochstapler", "Abarbanell". Arthur Pfungst (aus 
Frankfurt a. M., 1864 bis 1913) war stark bei der Gesellschaft fur ethische Kultur beteiligt, 
schrieb ein langweiliges Epos "Laskaris" und ubersetzte des Englanders Edwin Arnold "Die 
Leuchte Asiens". Der Frankfurter Professor Franz Oppenheimer (aus Berlin, 1864 geh.) hat 
auBer einigen Dramen eine Schrift iiber Liliencron und ziemlich viel 
"Nationalokonomisches", "Freiland in Deutschland", "Der Staat", "Weltwirtschaft und 
Nationalwirtschaft" usw. verfaBt. - Karl RoBler (aus Wien, 1864 geb.) ward durch sein 
Lustspiel "Die fiinf Frankfurter" (die Rothschilds) allgemein bekannt - man wundert sich, daB 
sich das deutsche Volk den Kram gefallen lieB. Spater hat RoBler auch Romane geschrieben. 
Rudolf Lothar (eig. Spitzer, aus Budapest. 1865 geb.) hat Dramen, u. a. "Konig Harlekin", 
den Text zum "Tiefland" fur Eugen dAlbert und Werke iiber das Drama und das Theater, 
"Das Wiener Burgtheater", "Adolf Sonnenthal", gegeben. Auch einen Roman 
"Kurfurstendamm" und die Bucher "Erotische Komodien" und "Die Kunst des Verfuhrens" 
haben wir von ihm. Max Osterberg-Verakoff (aus Furth, 1865 geb.) schrieb den judischen 

-227- 



Zukunftsroman "Das Reich Judaa im Jahre 6000", Moritz Goldschmidt (aus Homburg, 1865 
geb.) das Geschichtenbuch "Chronique scandaleuse", Jon (Jonas) Lehmann (aus Mainz, 1865- 
1913), Sohn des Rabbiners Meir Markus L., die Lustspiele "Die Flucht vor der 
Schwiegermutter", "Meyerchen", "Augen rechts", Richard Wendriner, ps. Lorenz Vendramin 
(aus Breslau, 1865 geb.) die groteske Komodie "High Life". Osterreichische LiteraturgroBen 
sind oder waren Hugo Saltis (aus Bohmisch-Leipa, 1866-1929), der ziemlich viel Bande 
Gedichte und Novellen gab, und Richard Beer-Hofmann (aus Wien, 1866 geb.), der fur seinen 
"Grafen von Charolais", der die Nachdichtung eines englischen Stuckes ist - das Nachdichten 
verstehen die Juden -, den Volksschillerpreis bekam und dann die dramatische Dichtung 
"Jakobs Traum" (Preis Israels) schrieb, die es auf 24 Auflagen brachte. Echter Berliner Jude 
ist Georg Engel (aus Greifswald, 1866-1931), der auch einmal Kritiker des "Berliner 
Tageblatts" war und den sehr komischen Roman "Hann Kliith, der Philosoph", daneben das 
Schauspiel "Die keusche Susanne", das Lustspiel "Der Ausflug ins Sittliche", die Komodie 
"Der scharfe Junker" und spater noch die Romane "Claus Stortebecker" und "Eulenspiegel" 
verfaBte. Kurt Eisner (eigentlich Kosmanowsky, aus Berlin, 1867-1919), der Munchener 
Revolutionar, hat sich auch dichterisch betatigt, aber vor allem Sozialdemokratisches - er war 
einmal Redakteur Cles "Vorwarts" - und Kommunistisches geschrieben. Von Ernst Heilborn 
(aus Berlin, 1867 geh.), vor 1933 Herausgeber der "Literatur" (friiher "Literarisches Echo", 
stark judisch eingestellt), gibt es vier Romane, den kulturhistorischen Essay "Das Tier 
Jehovahs", die Legenden "Die kupferne Stadt", das Zeitbrevier "Vom Geist der Erde" u. a. in. 
- Felix Hollaender (aus Leobschutz, 1867-1931), einmal Direktor des Frankfurter 
Schauspielhauses, gab zahlreiche Romane, von denen wir nur den sehr gepriesenen "Weg des 
Thomas Truck" und - "Salomons Schwiegertochter" nennen. Alfred Kerr (eigentlich 
Kempiler, aus Breslau, 1867 geb.) erregt immer noch Heiterkeit und wird es ewig tun - es 
geniigt, ihn im Bilde zu sehen. DaB Fritz Engel (aus Breslau, 1867 geb.) vom "Berliner 
Tageblatt" Vorsitzender des Vereins "Kleist-Stiftung" war, sprach auch fur das gestrige 
Deutschland. Ludwig Jacobowski (aus Strelno, Posen, 1868-1900), Verfasser von "Werther, 
der Jude" und "Loki, Roman eines Gottes", der sich mit der "Unterjochung feiner Frauen 
blonder Edlinge" briistete, ist ganz vergessen. 

IV. 

Mehr Gelehrte als Dichter sind Max Joseph Wolff (aus Erfurt, 1868 geb.), der auBer 
Gedichten und Romanen die Biographien Shakespeares, Molieres, Goethes und (naturlich!) 
Heines verfaBte, Karl Federn (aus Wien, 1868 geb.), der gleichfalls Romane wie "Die 
Flamme des Lebens", ziemlich viel iiber Dante und auch Essays schrieb, dann viel ubersetzte, 
und Paul Bornstein (ans Berlin, 1868 geb.), der nach Gedichten und Essays eine Hebbel- 
Ausgabe und allerlei iiber Hebbel veroffentlichte. Sehr vornehm tat man mit Moritz Heimann 
(aus Werder a. d. Havel, 1868-1925), der Dramen wie die Junkerkomodie "Joachim von 
Brandt" und "Das Weib des Akiba", auch Novellen und drei Bande "Prosaische Schriften" 
herausbrachte, von denen ein neuester Literarhistoriker sagt, daB sie sein ins Metaphysische 
dringendes Vermachtnis seien. Theodor Wolff vom "Berliner Tageblatt" (aus Berlin, 1868 
geb.) schrieb ein Buch iiber den groBen Danen Jens Peder Jacobsen, den die Juden sehr lieben 
(weil er namlich Halbjude ist), mehrere Romane und Dramen, auch ein "Pariser Tagebuch". 
Von Hermann Reichenbach (aus Hamburg, 1869 geb.) kam 1913 ein Schauspiel von 1813 
"Unterm Schwert" heraus, dessen Held ein Levi ist, was naturlich den Judenkennern viel SpaB 
machte. "HaB" und "Zwischen zwei Rassen" sind weitere Werke von Reichenbach. - Eine 
Reihe ernster Dramen, "Luzifers Sendung", "Die Byzantiner", "Cesare Borgia", "Warbeck", 
hat Viktor Hahn (aus Wien, 1869 geb.) verfaBt, daneben auch die Festspiele "Ein Kaisertag zu 
Nurnberg" (1906) und "Felix Austria" (1908) - spater war er Herausgeber des "Acht-Uhr- 
Abendblattes" in Berlin. Arthur Holitscher (aus Budapest, 1869 geb.) ist vor allem 
Romanschreiber: "Leidende Menschen", "WeiBe Liebe", "Der vergiftete Brunnen", "Worauf 

-228- 



wartest du?", "Schlafwandler", "Adele Bourkes Begegnung", "Es geschah in Moskau", gab 
aber auch Dramen, u. a. einen "Golem" (1909), Reisebucher ("Drei Monate in 
SowjetruBland", 1921, "Reise durch das jiidische Palastina", 1922, "Amerika", eine Auswahl 
fiir die sozialistische Jugend, 1923) und Literarisches ("Charles Baudelaire"). Zu den 
leichteren Talenten gehort Felix Salten (eigentlich Salzmann, aus Budapest, 1869 geb., der 
Theaterreferent der Wiener "Neuen Freien Presse" war. Von seinen Werken seien die 
Novellen "Die Gedenktafel der Prinzessin Anna", "Der Schrei der Liebe", "Herr Wenzel auf 
Rehberg", "Die Geliebte Friedrich des Schonen", "Das Buch der Konige", Karikaturen, die 
Romane "Olga Frohgemuth", "Die klingende Schelle", "Der Hund von Florenz", "Simson", 
die Essays "Wiener Adel" und "Das osterreichische Antlitz" genannt. Siegfried Trebitsch (aus 
Wien, 1869 geb.) fuhrte Bernard Shaw durch Ubersetzungen in Deutschland ein und 
veroffentlichte ziemlich viel Romane und Novellen ("Genesung", "Weltuntergang", "Das 
Haus im Abhang", "Die Last des Blutes", "Renate Aldringen"), auch Dramatisches wie 
"Gefahrliche Jahre". - Mit dem Eisenbahndrama "Die Strecke" hatte der osterreichische 
Oberbahnrat Oskar Bendiener (aus Briinn, 1870 geb.) einen Erfolg und schrieb dann noch 
weitere Werke, von denen wir die Groteske "Der pressierte Herr" und das Drama "Dalilah" 
nennen. Ernst Decsey (aus Hamburg, 1870 geb.) erregte durch den Roman "Du liebes Wien" 
(1911) Aufmerksamkeit und war dann Redakteur am "Neuen Wiener Tagblatt". Er hat u. a. 
noch die Romane "Die Theaterfritzi", "Die Stadt im Strom", "Das Theater unsrer lieben Frau" 
und liber Hugo Wolf, Peter Rosegger, Anton Bruckner, Johann StrauB und Franz Lehar 
geschrieben. Schon eine verschollene GroBe ist heute Felix Dormann (eigentlich Felix 
Biedermann, aus Wien, 1870 bis 1928), dessen erste Gedichtsammlungen "Neurotica" und 
"Sensationen" hieBen, und der dann eine Reihe Komodien, "Ledige Leute", "Zimmerherrn", 
"Die Krannerbuben" usw. verfaBte. 

Jakob Scherek (aus Schrimm, Posen, 1870-1927) brachte es in der preuBischen Republik 
zum Oberregierungsrat und stellvertretenden Pressechef der preuBischen Staatsregierung. Er 
begann als Dichter mit dem Drama "Josef" und lieB diesem noch den Roman "Und ich suche 
die Schonheit" und die weiteren Dramen "Wahn", "Ein Leidensweg", "Reinheit" folgen. 
Salomo Friedlander (aus Gollantsch, Posen, 1871 geb.) gab Grotesken unter dem 
wundervollen Pseudonym Mynona (Umkehrung Von Anonym). Anno 1929 hat er sogar 
gegen Laemmle, den Verfasser von "Im Westen nichts Neues", geschrieben. Erwahnt werden 
mussen hier auch die Briider Heinrich und Thomas Mann (aus Lubeck, 1871 und 1875 geb.), 
die eine kreolische Mutter halten und judisch verheiratet sind, Heinrich mit Mimi Kahn aus 
Prag und Thomas mit Katja Pringsheim aus Munchen. Literarisch gesehen, gehoren sie auch 
zuletzt zum Judentum. Von Heinrich lese man die Romane "Die Arbeiter", ein auBerst 
aufreizendes Werk, und "Der Unterthan", der das Zeitalter Wilhelms II. karikiert, von Thomas 
auBer den beriihmten "Buddenbrocks", mit der Vorliebe fiir Halbjuden, vor allem "Konigliche 
Hoheit", welches Werk die Hofgesellschaft zugunsten der Geldleute lacherlich macht. Im 
judischen Leben wurzelt durchaus das Schaffen Georg Hermann Borchardts (aus Berlin, 1871 
geb.), der sich Georg Hermann nennt. "Jettchen Gebert", "Henriette Jacoby", "Kubinke", "Die 
Nacht des Doktors Herzfeld", "Heinrich Schon jun." sind richtige Judenromane mit sehr viel 
Bosem gegen uns Deutsche, was wir naturlich vorzuglich gebrauchen konnen. Im Kiirschner 
von 1934 steht bei G. Hermann: Adresse unbekannt. Selbstverstandlich! Halbjude war 
Hermann Popert (aus Hamburg, 1871-1932), fiir dessen Enthaltsamkeitsroman "Helmut 
Harringa" der "Kunstwart" einmal groBe Propaganda machte. Gegen Theodor Lessing (aus 
Hannover, 1872-1933), der an der Technischen Hochschule in Hannover angestellt war, ging 
die deutsche Jugend kraftig vor, als er sich ungehorig gegen Hindenburg zu schreiben erlaubte 
- er war einer der judischen Alleskonner, hat mehrere Bande Lyrik, Dramen, einen Roman 
"Komodie", "Schopenhauer, Wagner, Nietzsche", Einfuhrung in die moderne Philosophic, 
gegen Duhring und iiber Maria Baslot-Seif und Rudolf Bartsch geschrieben. Richard 

-229- 



Huldschiner (aus Gleiwitz, 1872-1931), Arzt und Korrespondent der "Vossischen Zeitung" in 
Innsbruck, gab eine Reihe von Romanen, "Arme Schlucker", "Das adelige Schutzenfest", 
"Der Tod der Gotter", die freilich nicht sehr bekannt sind. Arthur Kahane (aus Wien, 1872- 
1932), Dramaturg des Deutschen Theaters in Berlin, hat "Lieder", die Erzahlungen "Clemens 
und seine Madchen" und "Die Tarnkappe" und den Roman "Der Schauspieler" verfaBt. Eine 
Beriihmtheit ist wieder Roda Roda, eigentlich Sandor (oder Samuel) Friedrich Rosenfeld (aus 
PuBta Zdenci, 1872 geb.), den Adolf Bartels einen "verspateten Nachziigler des groBen Moses 
Gottlieb Saphir" nennt - "Der Schnaps, der Rauchtabak und die verfluchte Liebe", 
"Schummler, Bummler, Rossetummler", "Bienen, Drohnen und Baronen" sind die Titel 
einiger seiner Werke. Er war einmal osterreichisch-ungarischer Offizier. 

V. 

Die neueste Entwicklung sei mit Karl Rosner (aus Wien, 1813 geb.) begonnen, der wahrend 
des Weltkriegs ins kaiserliche Hauptquartier kam und dann im "Konig" eine "Rettung" Kaiser 
Wilhelms II. versuchte und die "Erinnerungen des Kronprinzen Friedrich Wilhelm" herausgab 
- das Lesen seiner Romane "Die silberne Glocke" und "Drei Fraulein von Wildenberg" hatte 
die hohen Herrschaften belehren konnen, wes Geistes Kind dieser Jude sei. Ein sehr fleiBiger 
judischer Erzahler ist Georg Hirschfeld (aus Berlin, 1873 geb.), der mit der Novelle "Damon 
Kleist" und dem Schauspiel "Die Mutter" begann: zwei Dutzend Romane mindestens, unter 
ihnen "Die Belowsche Ecke", "Pension Zweifel", "Die Hand der Thea Sigriiner", "Das Blut 
der Messalina", liegen von ihm vor, dazu auch noch zahlreiche Novellenbande und weitere 
Theater stucke. Der groBte judische Dichter seiner Zeit war unzweifelhaft Jakob Wassermann 
(aus Furth, 1873-1934), hat darauf freilich in Franz Werfel einen Konkurrenten bekommen. 
Wassermanns Romane "Die Juden von Zirndorf", "Die Geschichte der jungen Renate Fuchs", 
"Die Masken Erwin Reiners", "Das Gansemannchen", "Christian Wahnschaffe", "Laudin und 
die Seinen", "Der Fall Mauritius" muB der Deutsche lesen - um die Juden kennenzulernen. 
Mit unserer Kunst haben sie aber nichts zu tun. Der Nationalsozialismus ist ja dann gegen die 
bosen Literaturjuden vorgegangen, und die meisten haben Deutschland verlassen und leben 
als "Emigranten" - "semigranten" sagt der Volkswitz - im Auslande. - Redakteur der 
"Lustigen Blatter" wurde Gustav Hochstetter (aus Mannheim, 1873 geb.), der sich 
"Asphaltstudien", "Knigge im Rasiersalon", "Galante Studien", "Das FuBchen der gnadigen 
Frau" "Das Buch der Liebe", "Venus in Seide", 1915 auch die Kriegsgedichte "Eiserner 
Friihling" usw. leistete - iiber die judische Kriegslyrik ist auch ein eigenes Buchlein 
notwendig, ein humoristisches ja wohl. Zum Redakteur, sogar des "Berliner Tageblattes", der 
"Vossischen Zeitung", des "Lokalanzeigers", brachte es auch Oskar Schweriner (aus 
Czernikau, 1873 geb.), schrieb aber, wenigstens friiher, auch fleiBig Romane, "Die russische 
Spionin", "Police X 24", "In Berlin-Palermo-ExpreB", "Opium", "Kabine Nr. 11" usw. Friih 
gestorben sind Arthur Pserhofer (ans Wien, 1873-1907) und Walter Turszinsky (aus Danzig, 
1874-1915), die Buhnenarbeit leisteten. Auch Hugo von Hofmannsthal (aus Wien, 1874- 
1929) ist ja verhaltnismaBig friih verschieden. Er wurde, einer urspriinglich judischen Familie 
Low entsprungen, aber arisch nicht ohne deutsches Blut, vom Judentum als einer unserer ganz 
GroBen hingestellt, war aber wesentlich doch nur Bearbeiter, allerdings mit groBem 
Formtalent. Sophokles' "Elektra", Otways "Das gerettete Venedig", die mittelalterlichen 
Stucke "Jedermann" und "Das groBe Welttheater" brachten ihm seine Erfolge. - Ein judischer 
Dickkopf ist Karl Kraus (aus Gitschin, Bohmen, 1874 geb.), der Herausgeber der "Fackel", 
der auch seine Rassegenossen ofter herannahm, ein Modemann der Bankier Robert Prechtl 
(eigentlich Friedlander, aus Wien, 1874 geb.), der eine "Alkestis" und "Die Nacht der Jenny 
Lind" auf die Buhne brachte. Dem leichten Herrn Fritz Oliven, genannt Rideamus (ans 
Breslau, 1874 geb.), vergessen wir Deutschen die Travestie "Die lustigen Nibelungen" 
naturlich nicht. Neben Rideamus steht Pipifax, d. f. Leo Wulff (aus Stettin, 1874 geh.), der 
sich "Na also! sprach Zarathustra" leistete. Wesentlich Feuilletonist ist Stephan GroBmann 

-230- 



(aus Wien, 1875 geb.), friiher bei der "Vossischen Zeitung", dann Herausgeber des 
"Tagebuchs" - er gehort auch zu denen, denen wir allerlei heimzuzahlen haben. Max Messer 
(aus Wien, 1875 geb.), Hof- und Gerichtsadvokat in seiner Vaterstadt, schrieb "Die moderne 
Seele", "Der Traum vom Weibe" (Roman), "Variete des Geistes" - ja, das liebe Variete! 
Polnischer Jude ist J. E. Poritzky (aus Lomza in Polen, 1876 geb.), Verfasser von "Keinen 
Kadosch wird man sagen" und "Wie sollen wir Heinrich Heine verstehen?", und auch Pawel 
Barchan (geb. 1876), der "Petersburger Nachte" gab, stammt aus dem Osten. Heinrich Spiero 
(aus Konigsberg, 1876 geb.) hat sich durch seine Werke iiber W. Raabe, Liliencron und 
Gustav Falke Verdienste erworben, auch einiges Dichterische gegeben. Ludwig Wolff (aus 
Bielitz, 1876 geb.) hat groBe Erfolge mit seinen Ullsteinbuchern gehabt. Arthur Landsbergers 
(aus Berlin, 1876-1933) Romane "Wie Hilde Simon mit Gott und dem Teufel kampfte", "Lu, 
die Kokotte", "Lache, Bajazzo!", "Frau Dime", "Raffen", gehoren zur bedenklichen Literatur. 
Redakteur der Wiener "Neuen Freien Presse" war Raoul Auernheimer (aus Wien, 1876 geb.), 
der u. a. die Novellen "Die man nicht heiratet" und die Lustspiele "Der gute Konig" und 
"Casanova in Wien" herausbrachte. Adolf Goetz (aus Dobrzyza, Posen, 1876 geb.), schrieb 
1906 "Ballin, der konigliche Kaufmann" und auch sonst noch allerlei Hamburgisches, 
daneben aber auch "Hadassa", Legendenspiel, "Moses", Drama, darauf Sendespiele. 
Chefredakteur und Theaterkritiker des "Berliner Borsenkuriers" war Emil Faktor (aus Prag, 
1876 geb.), von Haus aus Lyriker. Er gab auch eine Monographic "Alexander Moissi". Der 
Dramatiker G. Sil-Vara (eigentlich Silberer, aus Werschetz, Sudungarn, 1876 geh.), der friiher 
in London lebte und dann Feuilletonist der "Neuen Freien Presse" war, gehort auch zum 
Volke Gottes. - Judische Mischlinge sind Paul Friedrich (aus Weimar, 1877 geb.), ein Sohn 
des Malers Woldemar Friedrich, der sich namentlich mit Grabbe befaBte und auch fiir 
deutschnationale Zeitungen schrieb, und Alfred Walter (von) Heymel (aus Dresden, 1878 bis 
1914), der Gedichte, Erzahlungen und ein Drama herausgab und von Otto Julius Bierbaum 
zum Helden des Romans "Prinz Kuckuck" gemacht wurde. Emil Lucka (aus Wien, 1877 geh.) 
hat die Romane "Tod und Leben", "Isolde WeiBhand", "Das Brausen der Berge", 
"Heiligenrast", "Am Sternbrunnen", "Tag der Demut", auch Dichtungen, Novellen und iiber 
Otto Weininger und Dostojewski geschrieben. Als ganz besondere GroBe gilt hie und da 
Rudolf Borchardt (aus Konigsberg, 1877 geb.), der Gedichte und Krippenspiele 
veroffentlichte und sich mit Plato, Dante, Walter Savage Landor und Hugo von Hofmannsthal 
befaBte. Hugo Bettauer (aus Wien, 1877-1925), Verfasser ziemlich ubler Romane (u. a. von 
"Die Stadt ohne Juden"), ward ermordet. - Expressionisten sind Ludwig Rubiner (aus 
Galizien?, 1882-1920), der stark alttestamentlich dichtete, und der Munchner Revolutionar 
Erich Muhsam (aus Berlin, 1878-1934), der seine gesammelten Gedichte 1914 "Wuste, 
Krater, Wolken" betitelte und sich dann noch ein Drama "Judas", "Revolution", Lieder, und 
die Schrift "Gerechtigkeit fiir Max Holz" leistete. Wie alle Juden, wurde er begnadigt, beging 
aber spater Selbstmord. - Fast Wassermannschen Ruf hat schon Alfred Doblin (aus Stettin, 

1878 geb.), Arzt in Berlin O, dessen Hauptwerke die Romane "Die drei Spriinge des Wang- 
lun", "Wadzeks Kampf mit der Dampfturbine", "Der schwarze Vorhang", "Wallenstein", 
"Berge, Meere und Giganten" und "Berlin Alexanderplatz" sind. Jiingst trat er mit einem 
Drama "Ehe" hervor, das viel Widerspruch erweckte. Herwarth Walden (aus Berlin, 1878 
geh.), der mit der Zeitschrift "Sturm" eine neue Bewegung brachte, heiBt eigentlich Georg 
Lewin und hat auBer Dramen auch die Romane "Das Buch der Menschenliebe" und "Die 
Harte der Weltenliebe" geschrieben. Ganz kurz nennen wir hier Paul Zifferer (aus Bistritz, 
Schlesien, 1879 geb.), Feuilletonredakteur der "Neuen Freien Presse" und Verfasser von 
"Pariser Cantilenen", W. A. Fred, d. i. Alfred Wechsler (aus Wien, 1879 geb.), der den 
"Roman eines Globetrotters" verfaBte, Robert Heymann (aus Munchen, 1879 geh.), der mit 
"Lais, die Hetare" begann und vom Dirnentum nicht loskam, Kurt Miinzer (aus Gleiwitz, 

1879 geh.), der 1907 den vielbemerkten "Weg nach Zion" und spater "Der Ladenprinz" gab, 
und Arno Nadel (aus Wilna, 1879 geh.), der einen "Cagliostro", biblische Stiicke, die 

-231- 



Gedichte "Das Jahr der Juden", "Rot und gluhend ist das Auge des Juden", "Heiliges 
Proletariat" veroffentlichte. Rudolf Bernauer (aus Wien, 1880 geh.) leitete einmal vier 
Berliner Theater, begann als Dichter mit einer "Nora"-Parodie und verlegte sich dann auf die 
Operette - "Die keusche Barbara", "Prinzessin Olala", "Die Geliebte seiner Hoheit", man 
kennt den Kram. Max Hockdorf (aus Stettin, 1880 geb.), Theaterkritiker des "Vorwarts", der 
sich auch ein "Leben der Rosa Luxemburg" leistete, Robert Sandek (aus Kolin, 1880 geb.), 
der den Roman "Damon Berlin" schrieb, Alfred Schirolkauer (aus Breslau, 1880 geb.), der 
Lassalle, Byron, August den Starken, Mirabeau fur Bong bearbeitete, Hermann Blumenthal 
(aus Bolechow, Galizien, 1888 Oreb.), der Romane aus seiner Heimat und dann mit A. 
Landsberger auch ein "Gettobuch" gab, seien gleichfalls nur fluchtig angefuhrt. Ein Gegner 
des Judentums war Arthur Trebitsch (aus Wien, 1880-1927), der auBer einigen dichterischen 
Werken das nutzliche Buch "Deutscher Geist - oder Judentum?" herausbrachte. Ein groBes 
judisches Licht ist wieder Julius Bab (aus Berlin, 1880 geb.), der iiber Dehmel, Anzengruber, 
Shaw, Goethe, Gustav Landauer, Hebbel, Albert Bassermann geschrieben hat. Sein 
bezeichnendstes Werk ist wohl "Fortinbras oder der Kampf des 19. Jahrhunderts mit dem 
Geiste der Romantik" (1913). 

VerhaltnismaBig groB ist auch die Zahl der Judinnen, die sich in neuerer Zeit im deutschen 
Schrifttum betatigt haben. Marie Hirsch, PS. Adalbert Meinhardt (aus Hamburg, 1848-1911), 
schrieb Romane aus dem Hamburger Leben, die aber nicht sehr echt sind. Auguste Hauschner 
(aus Prag, 1812-1924) hat die wichtigen Judenromane "Die Familie Lowowitz" mit der 
Fortsetztung "Rudolf und Kamilla" gegeben. Selma Heine (aus Bonn, 1855-1930), die 
Erzahlungen verfaBte, nannte sich mannlich Anselm Heine. Hugenott wollte Use Frapan, 
eigentlich Levien, vermahlte Akunian (aus Hamburg, 1855-1908), die Verfasserin des 
Romans "Wir Frauen haben kein Vaterland" und des Dramas "Retter der Moral", sein - sie 
beging mit ihrer Freundin Emma Mandelbaum Selbstmord. Leonie Meyerhof, ps. Leo 
Hildeck (aus Hildesheim, 1860-1933), hat Romane und "Penthesilea, Frauenbrevier fur 
mannerfeindliche Stunden" geschrieben. Von Herzog Ernst II. von Sachsen-Koburg-Gotha 
gefordert ward Juliane Dery, eigentlich Deutsch (aus Baja in Ungarn, 1864-1899), die in Paris 
lebte und, als sie als Spionin entlarvt wurde, in den Tod ging. Sie schrieb Novellen und 
Dramen. Carry Brachvogel, geb. Hellmann (aus Munchen, 1864, geb.), verfaBte auBer 
Romanen wie, "Der Kampf um den Mann" und "Die groBe Gauklerin", auch Monographien, 
die Pompadour, Katharina II. von RuBland, Maria Theresia, Robespierre. Elsa Bernstein, geb. 
Porges, ps. Ernst Rosmer, Gattin des Munchner Rechtsanwalts Max Bernstein (aus Wien, 
1866 geb.), wirkte vor allein durch Dramen, "Konigskinder", "Tedeum", "Mutter Maria", ist 
nun aber auch schon vergessen. Gertrud Wertheim, geb. Tietzer, ps. Truth (Wahrheit), Gattin 
des Warenhausbesitzers (aus Berlin, 1867 geb.), verfaBte den Berliner Roman "Hefe im 
Schaum", den Wiener "Prinzessin Fee", den Fin de siecle-Roman "Baron Max", den High 
Life-Roman "Baden-Baden", weiter "Der Apollo von Bellevue", "Majestat a. D.". Als 
Lyrikerin und Ubersetzerin betatigte sich Hedwig Lachmann (aus Stolp in Pommern, Tochter 
eines judischen Kantors, 1870-1918), die in ihrer Jugend Freundin Richard Dehmels und 
spater Gattin des Anarchisten Gustav Landauer war. Viel Hallo machte das zwolfbandige 
Werk "Die Berliner Range" von Ernst Georgy, eigentlich Margarete Michaelson (aus Berlin, 
1873-1924). Vor allem Reiseschriftstellerin ist Alice Schalek (aus Wien, 1874 geb.). Grete 
Litzmann, geh. Herzberg, die Gattin des Literaturprofessors Berthold Litzmann, gab Dramen 
und Novellen. Zu einer GroBe hat man Else Lasker-Schuler (aus Elberfeld, 1876 geb.), 
Verfasserin von "Hebraische Balladen" und der Novelle "Der Wunderrabiner von Barcelona", 
zu erheben versucht, aber es ist nicht so recht gelungen. Ella ThomaB (aus Erfurt, 1877 geb.) 
nennt sich El-Correi und schrieb u. a. den Roman "Das Haus Moletti-Haupt". Eine 
Humoristin mochte Alice Berend, verh. Hertz (aus Berlin, 1878 geb.) sein, man vergleiche 



232 



"Die Brautigame der Babette Bomberling". Doris Wittner (aus Berlin, 1880 geb.) gab einen 
Heine-Roman, "Die Geschichte der kleinen Fliege". 

VI. 

Von den jungsten Vertretern des Judentums in der deutsehen Literatur seien nur die 
allerwichtigsten genannt. Adolf Bartels stellt in dem letzten Kapitel seiner "Jungsten" fest, 
daB von den hier genannten 130 Dichtern etwa 50 Juden seien, also 38 %, obgleich der 
Prozentsatz der judischen zur deutsehen Bevolkerung des Reiches doch nur 1 % betrug. 
Lustspieldichter ist Carl Sternheim (aus Leipzig, 1881 geb.), Verfasser von "Die Hose", "Die 
Kassette", "Burger Schippel", "Snob" usw. - er wurde kaum mehr aufgefuhrt, da er dem 
Theaterpublikum zu "rational" war. Emil Ludwig, Sohn eines Cohn (aus Breslau, 1881 geb.), 
hat Dramen und Romane geschrieben, aber seinen Ruf durch seine Monographien Bismarck, 
Wagner, Goethe, Napoleon, denen er zuletzt noch einen "Menschensohn" folgen lieB, erlangt 
- ernste Deutsche nehmen ihn nicht ernst. Von Alexander Moritz Frey (aus Munchen, 1881 
geb.) geniigt es, die Werktitel "Solneman, der Unsichtbare", "Kastan und die Dirnen", 
"Phantastische Orgie", "Gelichter und Gelachter" zu nennen. Martin Beradt (aus Magdeburg, 

1881 geb.) schrieb Romane, u. a. "Go", der "Humorist" Robert Weill ps. Homunculus (aus 
Wien, 1881 geb.), hat u. a. einen Homosexuellen- Roman verfaBt, Awrum Halberthal, ps. A. 
Halbert (aus Botuschani, 1881 geb.) gab den Roman "Das Ratsel Juda" und Bucher iiber 
Kleist und Wagner, Viktor Klemperer (aus Landsberg a. d. Warthe, geh. 1881) ist Novellist 
und Literarhistoriker. Als groBer Lyriker wird Stephan Zweig (aus Wien, 1881 geb.) 
hingestellt; er hat auch ein Drama "Jeremias" geschrieben. Im Weltkrieg gefallen ist Hugo 
Zuckermann (aus Eger, 1881-1914), der das osterreichische Reiterlied "Driiben am 
Wiesenrand hocken zwei Dohlen" dichtete. Karl Ettlinger (aus Frankfurt a. M., 1882 geb.), ps. 
Karlchen, Helios, Der aide Frankfurter, Theophrastus Kinkerlitz, mochte Humorist sein. Seine 
letzten Werke heiBen "Freeh und vergnugt" und "Der ewige Lausbub", Redakteur der "Neuen 
Freien Presse" war Ludwig Hirschfeld (aus Wien, 1882 geb.), der mit "Der junge Fellner, ein 
junger Mensch aus gutem Hause" begann. Vor allem Kunsthistoriker ist Max GlaB (aus Wien, 

1882 geb.), hat aber auch den Roman "Giorgione" und noch weitere erzahlende Werke 
geschrieben; er war dann Direktor der Terra-Film-Aktiengesellschaft in Berlin. Viktor 
Fleischer (aus Komotau, Bohmen, 1882 geb.) gab u. a. Dorfgeschichten und hat es zum 
Direktor der Frankfurter Verlagsanstalt AG. gebracht. - Einen starken Erfolg hatte mit seinem 
Drama "Konige" Hans Muller-Briinn (aus Briinn, 1882 geb.) und schrieb dann noch weitere 
Dramen: "Der reizende Adrian", "Flamme", "Vampir" usw. Der Erzahler Ernst Lothar 
(Miiller, aus Briinn, 1890 geb.) ist ein Bruder von ihm. Wegen seines "HaBgesangs an 
England" wurde Ernst Lissauer (aus Berlin, 1882 geb.) zeitweilig ziemlich stark beachtet. Er 
hatte vorher schon die Gedichte "Der Acker", "Der Strom", "1813" gegeben und brachte dann 
u. a. noch "Bach, Idyllen und Mythen", "Gloria Anton Bruckners", die Dramen "Das Weib 
des Jephta" und "Lather und Thomas Munzer", hat sich aber doch nicht voll durchgesetzt, 
obschon er vielleicht der am ernstesten zu nehmende der modernen judischen Dichter ist. 
Fritz Friedmann-Frederich (aus Berlin, 1883-1934) und Julius Berstl (aus Bernburg: 1883 
geb.) sind moderne Buhnentalente. Schon gestorben ist Franz Kafka (aus Prag, 1883-1924), 
der u. a. die Verwandlung eines Handelsreisenden in einen Mistkafer behandelte. Richard 
Anton Bermann (aus Wien, 1883 geb.) schrieb Romane wie "Die Films der Prinzessin 
Fantoche" und "Bimini" und Reisebucher, u. a. "Palastina". Ernst WeiB (aus Briinn, 1884 
geb.) gab das sehr bose Buch "Tiere in Ketten". Moderne Expressionisten sind Jakob van 
Hoddis (aus Berlin, 1884 geb.) und der Maler Ludwig Meidner (aus Bernstadt in Schlesien, 
1884 geb.). Max Brod (aus Prag, 1884 geh.) wurde durch seinen Roman "Tycho Brahes Weg 
zu Gott" beriihmt - vorher hatte er schon "Die Erziehung zur Hetare", "Judinnen", "Arnold 
Beer" veroffentlicht und schrieb dann noch "Weiberwirtschaft", "Eine Konigin Esther", 
"Heidentum, Christentum, Judentum, ein Bekenntnisbuch". Den beriichtigten Jud SuB 

-233- 



behandelte Lion Feuchtwanger (aus Miinchcen, 1884 geb.) in einem Drama und einem 
Roman, Stefan Markus (aus Zurich, 1884 geb.) verfaBte "Biblische Komodien" und 
"Biblische Tragodien", dann noch Werke mit Kleist und - Casanova als Helden, Hermann 
Sinsheimer, Redakteur des Munchener "Simplicissimus" (aus Freinsheim, Rheinpfalz, 1884 
geb.) ein Buch iiber Heinrich Mann, Romane und mit andern "An den Wassern Babylons", 
Leo Perutz (aus Prag, 1884 geb.) u. a. den Roman "Die Geburt des Antichrist". Seine Heimat 
nennt nicht Carl Einstein (1885 geb.), vielleicht ein Verwandter des groBen Albert - er schrieb 
Novellen, iiber Negerplastik und afrikanische, Mythologie. Paul Frank (aus Wien, 1885 geb.) 
hat exotische Romane wie "Das Mangobaumwunder", "Der Gepard" und leichte Lustspiele 
wie "Ein reizender Mensch" verfaBt, Felix Braun (aus Wien, 1885 geb.) u. a. die Komodie 
"Till Eulenspiegels Kaisertum", den Roman "Die Taten des Herakles", die Aufsatze 
"Deutsche Geister", das Schauspiel "Esther", Max Hermann-NeiBe (aus NeiBe, 1886 geb.) die 
Gedichte "Das Buch Franciscus", das Drama "Joseph der Sieger", den Roman "Cajetan 
Schaltermann", die Schrift "Die burgerliche Literaturgeschichte und das Proletariat", Wilhelm 
Speyer (aus Berlin, 1887 geb.) die Romane "Oedipus", "Das furstliche Haus Herfurth", 
"Mynheer van Heldens groBe Reise", auch Dramen wie "Der Revolutionar". Einen 
Buhnenerfolg errang Bruno Frank (aus Stuttgart, 1887 geb.) mit seinem Schauspiel 
"Zwolftausend". Er hat auch Gedichte, Novellen und die Romane "Die Furstin" und "Trenck" 
gegeben. Vor allem Lyriker ist Albert Ehrenstein (aus Wien, 1887 geb.) und ein sehr 
gefahrlicher, wie seine Gedichte "Der Mensch schreit", "Die rote Zeit" (1918), die Essays 
"Den ermordeten Briidern", die "Briefe an Gott" beweisen. Friedrich Wolf (aus Neuwied, 
1888 geb.), Arzt in Stuttgart, der Verfasser der Dramen "Tamar", "Der arme Konrad", 
"Kolonne Hund", "Cyankali" und des "Heldenepos des Alten Bundes", wurde einmal wegen 
Abtreibung verhaftet, aber bald wieder freigelassen. Von Alfred Wolfenstein (aus Halle, 1888 
geb.) gibt es eine Dichtung "Die Nackten", ein Essaybuch "Judisches Wesen und neue 
Dichtung", dann Dramen wie "Die Nacht vor dem Beil". Im Weltkrieg gefallen ist Alfred 
Lichtenstein (aus Berlin, 1889-1914), schon gestorben Alfred Lemm (eigentlich Lehmann, 
aus Berlin, 1889-1918) - beide haben Erzahlungen geschrieben, Lemm recht bedenkliche. Ein 
ganz charakteristisches judisches Werk ist der Roman "Die judische Orgel" von Ludwig 
Winder (aus Schaffa, Mahrerr, 1889 geb.). Heinrich Eduard Jacob (aus Berlin, 1889 geb.) hat 
das Drama "Beaumarchais und Sonnenfels" und Erzahlendes verfaBt, Rudolf Leonhard (aus 
Lissa, Posen, 1883 geb., eigentlich Levysohn) u. a. die Balladen "Barbaren" (1914), die Rede 
"Der Kampf gegen die Waffe" (1919), den Roman "Beate und der groBe Pan". Der Kritiker 
Rudolf Kayser (aus Parchim, 1889 geb.) gab u. a. die Legende "Moses Tod". Von Paul Mayer 
(aus Koln, 1889 geb.) stammt "Ahasvers, des ewigen Juden, frohliches Wanderlied" ("Seht, 
ich bin der Wurzellose"). Paul Kornfold (aus Prag, 1889 geb.) hat die Erzahlung "Legende" 
und dann allerlei Dramen gegeben. 

Zum groBten deutschen Dichter der Gegenwart mochte man Franz Werfel (aus Prag, 1890 
geb.) erheben, der den Roman "Nicht der Morder, der Ermordete ist schuldig", die Dramen 
"Der Spiegelmensch" und "Boelsgesang", "Juarez und Maximilian", die Romane "Verdi", 
"Abituriententag", "Barbara" verfaBt hat - es langt dazu aber nicht. Auch der Halbjude Walter 
Hasenclever (aus Aachen, 1890 geb.), der die Dramen "Der Sohn", "Der Retter", "Jenseits", 
"Gobseck", "Ein besserer Herr" usw. schrieb, wird uberschatzt. Kurt Tucholsky (geb. 1890), 
der wahrscheinlich aus Galizien stammt, ist vor allem durch seine schonen Pseudonyme 
"Theobald Tiger", "Peter Panter", "Ignaz Wrobel", "Kaspar Hauser" bekannt geworden. 
Hermann Ungar (aus Boskowitz! Mahren, 1893-1929) veroffentliche "Knaben und Morder", 
"Die Verstiimmelten", "Die Ermordung des Hauptmanns Hanika" - lauter Mord! Joseph Roth 
(aus Schwabendorf, 1894 geb.) hat den Roman "Hiob" (New Yorker Judenviertel) und "Juden 
auf der Wanderschaft" geschrieben. Modedramatiker sind dann noch Hans Jose Rehfisch (aus 
Berlin, 1891 geb.), Arnolt Bronnen (Halbjude, aus Wien, 1895 geb.), Alfred Neumann (aus 

-234- 



Lautenburg, WestpreuBen, 1895 geb.), Robert Neumann (aus Wien-Grinzing, 1896 geb.), Karl 
Zuckmayer (Halbjude, aus Nackenheim, 1896 geb.), Otto Zarek (aus Berlin, 1898 geb.), Paul 
Baudisch (aus Wien, 1899 geb.). Von judischen Dichterinnen seien endlich noch Friederike 
Maria Winternitz (aus Wien, 1889 geb.), jetzt Frau Stefan Zweigs, die Romane wie 
"Vogelchen" gab, Alice Stein-Landesmann aus Dresden, 1884 geb.), die Dramen und 
Romane, "Die Flucht vor der Wahrheit" usw., versuchte, Regina Ullmann (aus St. Gallen, 
1884 geb.), Verfasserin von Gedichten und Erzahlungen, Vicki Baum (aus Wien, 1888 geb.), 
zur Zeit die beriihmteste von alien diesen, deren Romane "Welt ohne Sunde", "Ulla der 
Zwerg", "Feme", "stud. chem. Helene Willfuer" usw. zum Teil Sensationen wurden, Alma 
Johanna Konig (aus Prag, 1889 geb.), jetzt Freifrau von Ehrenfels, die auBer Gedichten die 
Erzahlung "Schibes", den Roman "Der heilige Palast" und die "Geschichte von Half, dem 
Weibe" schrieb, Marta KarlweiB (aus Wien, 1889), Gattin Jakob Wassermanns, die u.a. "Eine 
Frau reist durch Amerika" und "Amor und Psyche auf Reisen" gab. Einen Lustmord hat die 
Wienerin Rahel Sanzara dargestellt. Die Zahl der gewohnlichen judischen Erzahlerinnen ist 
recht groB. 

Adolf Bartels hat den Satz aufgestellt: "Ein Jude kann kein deutscher Dichter sein", und der 
ist richtig; denn das Wesen des Juden ist von dem des Deutschen so verschieden, daB er 
dieses eben nicht richtig aufzufassen und darzustellen vermag. Immerhin hatte es ja einen 
bestimmten Reiz und auch Wert, zu sehen, wie wir uns in den Kopfen dieser fremden Rasse 
spiegeln, aber in ihrer Mehrzahl denken die judischen Dichter und Schriftsteller an keine 
wahrheitsgetreue Spiegelung, sie gehen auf Sensation aus und werden oft sehr bedenklich, 
von dem auch erhobenen Vorwurf, daB sie die Moral ihrer Gastvolker zu verderben strebten, 
um sie ganz in ihre Hand zu bekommen, einmal abgesehen. So muB man den judischen 
Literaturbetrieb jederzeit scharf im Auge behalten und unter Umstanden riicksichtslos gegen 
ihn vorgehen - die Arbeit von Adolf Bartels, so verdienstlich sie gewesen ist, geniigt noch 
keinesfalls. 

VII. 

Die fremden Literaturen haben, wie schon Heinrich von Treitschke festgestellt hat, nicht so 
viele Juden wie die deutsche. Wir wollen hier doch die wichtigsten nennen. Aus der 
niederlandischen Literatur ist der Dramatiker Hermann Heijermans (aus Rotterdam, 1864- 
1924) zu erwahnen, dessen Stucke "Ghetto", "Ahasver" und die "Hoffnung auf Segen" auch 
in Deutschland gedruckt und aufgefuhrt wurden. Danische Juden sind Henrik Hertz (aus 
Kopenhagen, 1797-1870), einst durch sein Drama "Konig Renes Tochter" bekannt, Meir 
Goldschmidt (aus Hardingborg, 1809-1887), der das radikale Wochenblatt "Corsaren" 
herausgab und die Romane "Die Juden" und "Heimatlos" schrieb, Georg Morris Cohen 
Brandes (aus Kopenhagen, 1842-1927), der als Literarhistoriker ("Die Hauptstromungen in 
der Literatur des 19. Jahrhunderts") eine europaische GroBe wurde, und sein Bruder Edvard 
Brandes (aus Kopenhagen, 1847-?), der Dramen schuf. Peter Nansen (aus Kopenhagen, 1861- 
1918), Erzahler und Dramatiker, hieB eigentlich Nathanson, und auch der Dramatiker Gustav 
Esmann (aus Kopenhagen, 1860-1904) war Jude. - Der Norweger Henrik Wergeland (aus 
Christiania, 1808-1845) hatte von der Mutterseite her Judenblut und gab denn auch die 
Gedichte und Zyklen "Der Jude" und "Die Judin" heraus. In der schwedischen Literatur haben 
sich neuerdings die Juden Oskar Levertin (aus Gryt bei Norrkopping, 1862-1906), Novellist, 
und die Romandichterin Sophie Elkan (geb. Salomon ans Gotenburg, 1853-1921) bemerkbar 
gemacht. 

Die judische LiteraturgroBe Englands ist immer noch Benjamin Disraeli, der Staatsmann 
Lord Beaconsfield (aug London, 1804-1881), der hier im "Handbuch" ja schon ofter erwahnt 
worden ist. Er hat neun Romane geschrieben, von denen "David Alroy" eine Verherrlichung 

-235- 



des Judentums ist. Eine solche gab auch in ihrem Roman "Daniel Deronda" die bedeutende 
Dichterin George Eliot (Mary Ann Evans aus Warwikshire, 1819-1870), die den Juden 
George Henry Lewes (aus London, 1817-1878), Verfasser einer Goethebiographie, geheiratet 
hatte. Das Judentum des Dramatikers Stephan Philipps (aus London, 1870 geb.) ist 
zweifelhaft. - Als getauften Juden hat man Lewis Wallace (Wallach aus Brookville in Indiana, 
1827 bis 1905), den Verfasser des ungeheuer verbreiteten Christus-Romans "Ben Hur", 
hingestellt. Als Verkorperin amerikanischen Judentums bezeichnet man die Lyrikerin und 
Dramatikerin Emma Lazarus (aus New York, 1849-1887). 

Die franzosische Literatur hat im 19. Jahrhundert auch manche judische GroBe gehabt. 
Nicht ohne Judenblut war die beriihmte Romanschriftstellerin George Sand (eigentlich Aurora 
Baronin Dudevant, geb. Dupin aus Paris, 1804-1876), die mit der judischen Bankiersfamilie 
Bernard, freilich auch mit Moritz von Sachsen zusammenhangt. Halbjude war Alexander 
Dumas d. J. (aus Paris, 1824-1895), der von der Vaterseite her auch noch Negerblut hatte - 
seine Stucke, von der "Kameliendame" an, wirken ja auch in gewisser Beziehung judisch. 
Ludovic Halevy (aus Paris, 1834-1908), der bekannten Familie angehorig, schrieb mit Henry 
Meilhac die Texte zu Jakob Offenbachs Operetten. Der Verf asser der groBen Rougon- 
MacStuart-Romanserie Emil Zola (aus Paris, 1840-1902) war, wie jetzt feststeht, eine judisch- 
slawisch-franzosische Mischung, woraus sich wohl auch sein Eintreten fur den Hauptmann 
Dreyfus erklart. Der richtige Jude Catulle Mendas (aus Bordeaux, 1844 bis 1912) behandelte 
in dem Roman "Der Jungfrauliche Konig" Ludwig II. von Bayern und Richard Wagner. 
Jungere Juden sind die Dramader Maurice Donriay (aus Paris, 1860 geb.), Henry Bernstein 
(aus Paris, 1876 geb.) und der Romanschriftsteller Andre Maurois (eigentlich Herzog). 

Aus der italienischen Literatur geniigt es, die ausgepragte Judin Mathilde Serao (aus Patras, 
Griechenland, 1856-1927) zu nennen. - Endlich die russische Literatur.- Graf Leo Tolstoi 
(vom Gut Jassnaja Poljana, 1828 bis 1910), der groBte russische Dichter, war judisch 
verheiratet, mit einer Sophie Behr - man hat ihr Judentum freilich bestritten. Unzweifelhafte 
Juden sind die Lyriker Simon Nadson (aus St. Petersburg, 1862-1887) und Simon Frug. Wohl 
aber spielen im bolschewistischen Literaturleben die Juden eine groBe Rolle, so u. a. Ilja 
Ehrenburg und der aus Deutschland emigrierte Arzt Friedrich Wolf. Die Ungarn Eugen von 
Rakosi (eigentlich Kremser, aus Acsad, 1842-1929), Joseph KiB (eigentlich Klein, aus Mezo- 
Csat, 1843-1921) und der schon bei den deutschen Dichtern genannte Ludwig von Doczi 
(Dux, aus Dt.-Kreuz, 1815-1919) gehoren auch dem auserwahlten Volke an. 

Eine Liste der judischen Schriftsteller in Polen aus dem Jahre 1933 enthalt iiber 80 Namen 
von Romanschriftstellern, Lyrikern, Ubersetzern, Kritikern usw. Bekannter von ihnen sind der 
Lyriker Julian Tuwim, der Lustspieldichter Bruno Winawer, der Kritiker Ernil Breiter, der 
vielseitige Anton Slonimski und der Dichter Boleslaus Lesmian (Lesman). 



Das Judentum in der deutschen Philosophic 

Wir miissen an den Eingang dieser Skizze einige grundsatzliche Bemerkungen stellen, die 
sich auf die weltanschauliche Haltung des arischen Menschen sowie auf die des Juden 
beziehen, um von vornherein die Unvereinbarkeit dieser Haltungen und die 
Unvermeidlichkeit von Spannungen zu sehen, die sich bei einer gegenseitigen Beriihrung oder 
gar Durchdringung ergeben miissen. 

Dem Arier ist eigentumlich ein Streben danach, die Welt des Innen und des AuBen zu 
"verstehen", d.h. sich selbst einzugliedern mit alien seinen Gemutskraften in den groBen 
Zusammenhang des Seins, ohne Furcht und ohne Rucksicht darauf, ob nun dieses Sein, zu 

-236- 



dem die Welt der Gefuhle, Stimmungen, die Welt der Gewissensregungen, der sittlichen, 
asthetischen und religiosen Forderungen genau so gehort wie die Welt der Sinneseindriicke, 
der logischen, physikalischen und chemischen Gesetzlichkeiten, bei einer Uberschau als 
eindeutig und harmonisch befunden wird oder nicht. 

Es liegt jedoch dem Arier, iiber die wahrhaftige Anerkennung des wirklich Sehenden 
hinaus, im Blute, an eine sole he Eindeutigkeit und Harmonie zu "glauben", sie als in der 
Anlage des Ganzen vorgebildet oder zumindest als "gefordert", als "Seinsollendes" 
anzunehmen, die Widerspriiche des rationalen Denkens, die vorgefundenen 
Gegensatzlichkeiten innerhalb der Erscheinungen, die zwischen der Welt der sittlichen und 
asthetischen Forderungen und der Welt des naturlichen Seins, die Unvereinbarkeit des in der 
Welt vorgefundenen Bosen mit dem geforderten Guten entweder durch denkerische 
Bemuhungen auszugleichen, oder aber, wo diese nicht ausreichen, ihren Ausgleich durch 
einen Aufruf an den Willen, an die Tat anzustreben. 

Der deutsche Philosoph ist also grundsatzlich synthetisch und im letzten Grande idealistisch 
eingestellt. Die Systembauten der deutschen Denker gleichen gotischen Domen, welche 
Vollendung und Totalitat anstreben von den Grandmauern bis zur Kreuzblume. Jedes dieser 
Systeme ist gewissermaBen die Zusammenfassung und geistige Kronung des Wissens und 
moralischen Wollens derjenigen Zeit, in der es entstanden ist. Ihre Aufeinanderfolge war 
abhangig von dem Fortschreiten der wissenschaftlichen Einsichten, welche es notig machten, 
die alles umfassenden Bogen des weltanschaulich-synthetischen Denkens immer weiter und 
immer hoher zu spannen. Von Leibniz bis zu Kant, Fichte, Schelling, Hegel, Schopenhauer, 
Fechner, Nietzsche geht durch die Systembauten der Philosophen arischen Geblutes als 
Grundzug der Glaube an die vorhandene oder durch sittliche Tat erzielbare letzte Einheit, 
Ordnung und Harmonie des Weltganzen. Es sind, obwohl sie sich des Verstandes "bedienen" 
(ein philosophisches System ist immer der Form nach eine Verstandesleistung), 
Objektivationen des arischen "Gemutes" in seiner ganzen Breite und Tiefe. Dieses Gemut 
aber will die schopferische Tat des Weltenurhebers denkerisch und handelnd vollenden. Nur 
im Einklang mit der Schopfung sieht der Arier das Dasein des Menschen in der Welt als 
sinnvoll an. 

Und noch ein zweiter Grundzug ist diesen Systembauten eigentumlich. Sie alle machen 
entweder aus eingeborenem weltanschaulichen Instinkt oder in bewuBt gebandigter 
Verstandeskritik sorgsam Halt vor den letzten Geheimnissen der Welt, vor den Urtatsachen, 
die sie nur noch in einem urgermanischen Symboldenken bezeichnen, um sich ergriffen vor 
ihnen zu beugen. Ob es sich um den Gott der prastabilierten Harmonie des Leibniz, um die 
hochsten Zwecke setzende Weltvernunft Kants, um Fichtes Inbegriff der moralischen 
Weltordnung, um Schellings Unendlichkeit, um Hegels absoluten Geist, um Schopenhauers 
Urwillen, um Fechners Allseele oder um Nietzsches Vergotterang des machtvollen heroischen 
Lebens handelt, immer ist in diesen Systemen ein Letztes, Metaphysisches, ehrfurchtig 
Geglaubtes, das in freier Symbolsprache aufgewiesen und an dem nicht mehr mit rationalen 
Spitzfindigkeiten herumgedeutelt wird. 

Es liegt gewissermaBen iiber alien diesen Systemen die breite Ruhe des auf festem Grande 
ruhenden arischen Bauerntums, welches das groBe Gotteswunder des Eingebettetseins in die 
Begebenheiten eines geordneten oder auf Ordnung abgestimmten Weltgeschehens und die 
Pflicht zur Mitarbeit an der Vollendung dieser Ordnung als eine Selbstverstandlichkeit 
hinnimmt. 



237 



Wie anders der Jude! Er ist beherrscht von der Unruhe des Nomaden, der keine Haltepunkte 
und Sicherheiten in der Unendlichkeit des Daseins kennt und anerkennt, dem die Gesichte 
dieser Welt zusammenhanglos, kaleidoskopartig vor den Augen voriiberwirbeln. Er hat nicht 
das zuversichtliche Ahnen eines Geborgenseins in der Schopfung. Die Welt vielmehr ist ihm 
ein Fremdes, Feindliches, Gegensatzliches voller boser Zufalligkeiten. Er fiihlt sich aus dem 
Paradiese Gottes vertrieben, um seiner liisternen Dumpfheit willen. Ihn treibt Angst und 
Sorge vor dem, was sein Dasein bedrohen konnte. Deshalb ist es sein hochstes Bestreben, sich 
die Sicherung des Lebens auf moglichst lange Sicht zu verschaffen, von den Giitern der Welt 
an sich zu Ziehen, was erreichbar ist, um moglichst ewig in dieser Welt, in welcher Lichter 
und Schatten gleichmaBig verteilt sind, ausschlieBlich auf der Licht- und Lustseite des 
Daseins zu leben. Ihm handelt es sich niemals darum, die Schopfung zu verstehen und sich 
mit ihr eins zu fuhlen, sondern immer nur darum, sie zu vergewaltigen, sie, und wenn moglich 
ihren Schopfer, zu beherrschen. - Das Bose ist ihm nicht faustisch Teil jener Kraft, die das 
Gute will, sondern AusfluB einer grundsatzlichen Damonie in der Welt, und er fiihlt, daB er 
selbst ein Stuck dieses Damonischen ist. Seine Form also, sich zwischen Gut und Bose, 
zwischen dem notwendigen Wechsel von Licht und Dunkel in dieser Welt zu behaupten, ist 
nicht ein Parteiergreifen, ein heroisches Kampfen und Uberwinden, sondern ein Paktieren 
selbst mit dem Bosen, ein Versuch, die Widrigkeiten des Daseins durch List zu umgehen. 
Sein Verhaltnis zur Gottheit ist nur so zu verstehen (wieviel Judentum ist doch in dieser 
Beziehung bereits in die deutsche Seele eingeflossen!), denn Jahwe, der alttestamentliche 
Niederschlag judischen Geistes, ist selbst ein eigensuchtiger und rachgieriger 
ubermenschlicher Damon, der weniger geliebt als gefurchtet wird, dessen Ratschlussen sich 
der Jude nicht in seliger Gotteskindschaft fligt, sondern die er durch Beschworungen, 
Schmeicheleien, Opfer fremden, uberlisteten Lebens und sogar durch Betrug abzuwenden 
oder zu umgehen sucht. (Das Alte Testament wimmelt von Belegen fur diese Haltung.) 

So ist dem Juden der scharfe, uberlistende Verstand erstes und wichtigstes Mittel seiner 
Selbstbehauptung und seines Willens zur Macht. Aber es ist nicht ein Verstand, der seine 
Kraft aus der ganzen Tiefe des Gemutes schopft, sondern ein losgelostes, einseitig 
uberzuchtetes Vermogen der Dialektik, der Analyse, ein zersetzendes Gift, das sich von der 
naturgemaBen Kontrolle durch das Gewissen freigemacht hat. Dieser Verstand ist fahig, alles 
zu beweisen und alles zu widerlegen, da er nichts iiber sich anerkennt. Ihm ist nichts heilig. Er 
ist Selbstzweck geworden. 

Da nun der Jude eine eigene, selbstandige, geistige Vollkultur nicht besitzt, und sie auch aus 
Mangel einer geklarten Gefuhlswelt nicht besitzen kann, sondern als nomadisierender 
Schmarotzer in anderen Kulturen lebt, klammert er sich mit Vorliebe in diesen Kulturen an 
dasjenige, was an ihnen notwendig rationalistisch ist oder gehandhabt wird. Das gilt 
besonders von den Philosophien der Volker. Der Jude hat naturgemaB keinen Sinn dafur, daB 
es nicht die verstandesmaBigen Aufbauelemente, sondern die grundlegenden Gemuts- und 
Gefuhlswerte sind, die ein weltanschauliches System tragen durch die es erst eigentlich zum 
Ausdruck der Wesensart ihrer Bekenner wird. Ihm sind die Verstandesteile stets die einzig 
bemerkenswerten Glieder einer Weltanschauung. Mit ihnen setzt er sich auseinander, an ihnen 
ubt er Kritik, sie werden von ihm unter AuBerachtlassung des Wesentlichen, Unsagbaren, fiir 
das sie symbolhaft stehen, zernagt, zersetzt, in ihre begrifflichen Elemente zerlegt, vollig 
entseelt, nach der eigenen Geistesart zurechtgebogen und zurechtvernunftelt. So kommt es, 
daB der Jude in der deutschen Philosophic nichts Eigenes geschaffen, daB er sich aber in der 
Gefolgschaft aller unserer klassischen Philosophen angesiedelt hat, nicht als Bekenner, 
sondern als rationalistischer Besserwisser, nicht als Kantianer oder Hegelianer, sondern als 
Neokantianer, als Neohegelianer usw. 



238 



Die wunderbaren Friichte, die am Baume der deutschen Erkenntnis gewachsen sind, sind 
auf diese Weise samtlich wuraistichig geworden. Schmarotzer sitzen darin, die den Kern 
zernagt haben, und in der deutschen Form haust ein fremder Geist, der nichts gemein hat mit 
einem Anschauen der Welt, einer Stellungnahme zur Welt aus den Tiefen des deutschen 
Gemutes. 

GewiB hat der Jude, zumindest solange er nur in bescheidenen Gaben dem deutschen 
Geistesleben beigemischt, war, insofern Wertvolles fur die deutsche Philosophic geleistet, als 
er die deutschen idealistischen Denker durch verneinende, zersetzende Kritik gezwungen hat, 
immer fester und unangreifbarer aufzubauen. Es ist dies der Nutzen, den alle Schadlinge 
bringen, solange sie nicht uberhand nehmen. Als es aber dahin kam, und es ist leider dahin 
gek-ommen, daB der judische Geist in der deutschen Philosophic uberwucherte, hat sich 
dieser Umstand dahin ausgewirkt, daB alle tragenden Werte restlos zerstort wurden, soweit sie 
nicht rationalistischer Natur waren, und daB an die Stelle aufbauender, den deutschen Geist 
spiegelnder Synthesen eine ungeheuer betriebsame, analytisch zersetzende, skeptisch 
zernagende Kleinliteratur getreten ist, die mit den Grundlagen des arischen Systemdenkens so 
sehr aufgeraumt hat, daB es heute kein urspriinglicher deutscher Denker mehr wagt, mit jenen 
Grundsteinen zu bauen. Was der Jude uns von der herrlichen schopferischen Aufbauarbeit der 
idealistischen Systemdenker ubriggelassen hat, ist ein Wust von sogenannten 
erkenntniskritischen Begriffsspaltereien, ein rein formalistischer Wissenschaftsbetrieb, der 
unsere arische Gefuhlswelt zu begrifflichen Rechenmarken entwertet, der die Grundlagen 
unserer Weltanschauung entgottert, entseelt und aus der philosophischen Debatte 
ausgeschieden hat. Wer zur deutschen Philosophic als Ausdruck arischer Geistesart 
vordringen will, muB sich durch einen Berg rabulistischer Spitzfindigkeiten hindurchfressen, 
bei dem ihm die Begeisterung und der Atem ausgeht; und was zum Teil noch heute an 
unseren Universitaten, auBer vielleicht in historischen Kollegs, an Philosophic gelehrt wird, 
sind groBtenteils formalistische und logizistische Haarspaltereien, an denen dem deutschen 
Volk, das von der Philosophic eine Lebens- und Sterbenshilfe zu erwarten berechtigt ist, nicht 
das mindeste gelegen sein kann. 

So wurde die deutsche Philosophic zu einem Trummerfeld, auf dem noch vor nicht 
allzulanger Zeit ein Heer judischer Schmarotzer und Journalisten uberaus geschaftig hauste 
und das noch heute bewohnt ist von den Schulern und Nachstrebern ihrer Geistesart. Sie 
haben aus dem, was unser Stolz, Spiegel unseres Willens zum Hochsten, unseres Ringens um 
Einheit mit Gott und der Welt gewesen ist, einen gesinnungslosen "atonalen" Begriffsbrei 
gemacht, mit dem sie ihren literarischen Schacher getrieben haben, einen Brei, der in keiner 
Weise mehr als Geistesnahrung fur das deutsche Volk in Frage kam, der in keiner Weise mehr 
geeignet war, dem deutschen Menschen als Richtschnur und Leitstern fur seinen heroischen 
Gang ins Unbekannte zu dienen. 

Das war die Lage noch vor wenigen Jahren und ist - dem Himmel sei's geklagt -, wenigstens 
was die Mehrzahl unserer Universitaten angeht, die Lage noch heute, obwohl man den 
Arierparagraphen auf die Inhaber der philosophischen Lehrstuhle angewendet hat. Das Ubel 
hat sich zu tief eingefressen, als daB in absehbarer Zeit auf diesem Berg der Scherben wieder 
frisches Griin wachsen konnte. 

Eine eingehende Geschichte des Verfalles der deutschen Philosophic unter dem EinfluB der 
judischen Professoren und Literatoren im vergangenen und zu Beginn dieses Jahrhunderts 
(denn mit der Emanzipation des Judentums in der Zeit des politischen Tiefstandes vor den 
Befreiungskriegen begann auch diese Katastrophe) wiirde Bande Allien. Wir beschranken uns 



239 



auf die Darstellung einiger charakteristischer Vorgange in der philosophischen Literatur der 
jungsten Zeit. 

Denken wir an Kant, den deutschen und dabei doch dem deutschen Volke, trotz einer schier 
unubersehbaren verjudeten Kantliteratur, leider zu wenig bekannten Denker. Der Hauptton 
seines groBartigen Weltbildes liegt bei den Begriffen "Pflicht", "Ehre", "Gewissen", "sittliche 
Tat". Sein ganzes System ist ein urarisches Bekenntnis zu der Welt, wie sie sein sollte, ist ein 
mit unendlich kritischer Vorsicht ausgeformtes, bis zum letzten redliches Jasagen zu den 
groBen Menschheitsideen, welche die sittlichen Krafte des Einzelnen fur die Allgemeinheit in 
Bewegung setzen. In dieses System haben sich von Anbeginn an, angezogen durch die 
rationalistischen Bauteile der "Kritiken", judische Literatoren eingenistet. Alarcus Herz, 
Lazarus Bendavid, Moses Mendelssohn, das sind Namen ans dem Kreise der ersten 
Kantianer. Ihnen ist es zu "danken", daB das deutsche Volk die begrifflichen Teile des 
Kantwerkes, die in Wahrheit nur Versuche sind, den weitanschaulichen Ansatz Kants, 
gewissermaBen als Hilfsgeruste, zu sttitzen (denn der Kern jeder echten arischen Philosophic, 
auch der Kantischen, ist Bekenntnis und nicht begriffliche Methode), hinfort fur die 
Hauptsache nahm, und daB die kantische Philosophic, anstatt sich weltanschaulich auf den 
deutschen Menschen auszuwirken, anstatt den deutschen Menschen fur den idealistischen 
Tateinsatz zu begeistern, niemals recht volkstumlich wurde, sondern sich in methodische 
Zankereien, in Schulen und Sekten zersplitterte. 

Zum Vermittler des Kantischen Werkes hat sich sodann in der zweiten Halfte des 
vergangenen Jahrhunderts ein Klungel judischer Professoren und Dozenten aufgeworfen 
(unter der Fuhrung Hermann Cohens), den man die Marburger Schule nennt, und dessen 
EinfluB auf die Besetzung philosophischer Lehrstuhle und auf die Verwaltung der fuhrenden 
philosophischen Verlage und Zeitschriften bis in die jungste Zeit auBerordentlich groB war. 

Cohen hat in seinen Kantkommentaren und in seinen neokritizistischen Schriften das 
Kantwerk in einer Weise rationalistisch verbogen und eingejudet, daB man von nun an nur 
noch ausschlieBlich die begrifflichen Hilfskonstruktionen Kants bemerkte und weiterzuchtete. 
Man gewohnte sich daran, in Kants Lebenswerk vorkritische, kritische und nachkritische 
Schriften zu unterscheiden, die kritische Episode zu uberwerten und den eigentlichen Kant, 
den Weltweisen und Lebensfuhrer, nicht zu beachten. So ist ein uberrationalistisches, aller 
lebensvollen Inhalte entkleidetes System des "reinen" Denkens und des "reinen" Wollens, ein 
vollig in der leeren Luft der Abstraktion schwebendes Begriffsgebilde entstanden, das zwar 
als Konstruktion uberaus scharfsinnig anmutet, aber in keiner Weise dazu angetan ist, dem 
deutschen Menschen in seinem Ringen um eine arteigene Weltanschauung irgend etwas zu 
geben. Zu allem UberfluB hat Hermann Cohen dieses rabulistische "System" einem religiosen 
Oberbau untergeordnet (um eine Lucke des kantischen Systems auszufullen!), der ganz klar 
und eindeutig eine alttestamentarisch-judische Religionsphilosophie darstellt. - Das war der 
Kant, der durch Jahrzehnte den Deutschen als ihr weltanschaulicher Nationalheiliger 
vorgesetzt wurde. Durch diese talmudistische Verballhornung hat sich jeder hindurchfressen 
mussen, mit ihr hat sich jeder auseinandersetzen mussen, der in den letzten vier Jahrzehnten 
Philosophiestudent war. 

Welchen EinfluB diese seltsame Wendung auf den Literaturbetrieb um Kant und in der 
Philosophic uberhaupt in den letzten Jahrzehnten gehabt hat, ist jedem klar, der sich an die 
literarische Betriebsamkeit der Cohen, Liebmann, Cassirer, Marcus, Liebert (alias Levy) usw. 
usw. erinnert. - Ein Meer von bedrucktem Papier ist unter dem EinfluB der Marburger, ihrer 
Schiiler und Fortbildner entstanden, das sich mit nichts als mit erkenntniskritischen 



240 



Zirkelbeweisen, mit methodologischen Haarspaltereien und begrifflich rationalistischen 
Ubersteigerangen befaBt und den Zugang zum deutschen Kant vollstandig iiberdeckt. 

Interessant ist auch hier, wie uberall, wo der Jude in der deutschen Kultur ansassig war und 
die Fiihrung hatte, die enge Beziehung in welcher der Marburger Neokritizismus zu den 
zersetzenden Lehren des Marxismus steht. Hier ist der Name Karl Vorlanders, eines 
Cohenschulers, zu nennen, der, obwohl er selbst Arier war, nicht nur durch seine Lehrbucher, 
die jedem Philosophiestudenten gelaufig sind, die ganze "Geschichte der Philosophic" im 
Sinne einer Verbindung von Cohenianismus und Marxismus zurechthog, sondern vor allem 
Kant durch unzahlige Aufsatze und kleine Schriften zum Kronzeugen fur die "internationale 
Menschheitsbegluckung", zum Vorlaufer von Marx herabwiirdigte. 

Eine charakteristische Entwicklung hat die sogenannte "Kant-Gesellschaft" mit ihrer 
Zeitschrift "Kantstudien" genommen, die von dem Arier (!) Hans Vaihinger begriindet 
worden ist zu dem ausdriicklichen Zweck, das deutsche Volk durch ernstes und 
gewissenhaftes Quellenstudium aus dem Wust der Deutungen wieder herauszufuhren zum 
Verstandnis Kants und seines Systems. Die Gesellschaft hat, nachdern ihr Begriinder infolge 
seines schweren Augenleidens, die Geschaftsfuhrung und Leitung der "Kantstudien" jungeren 
Handen anvertrauen muBte, einen auBerlich glanzenden Aufstieg genommen. Das "Verdienst" 
an diesem Aufstieg hat unzweifelhaft der bereits genannte, uberaus geschaftstuchtige Artur 
Liebert (alias Levy). Liebert hat durch personliche Werbung, durch Griindung von 
Ortsgruppen in jeder groBeren Stadt Deutschlands und des Auslandes die Kant-Gesellschaft 
zur fuhrenden und international einfluBreichsten philosophischen Gesellschaft uberhaupt 
gemacht, freilich auf Kosten der urspriinglichen Anlage, auf Kosten der Idee. Er selbst war 
Vertreter einer dialektischen Toleranz, d.h. eines weltanschaulichen Liberalismus (Spotter 
haben dafur den Ausdruck "Liebertinismus" gepragt), der jedes, auch das abstruseste und 
entlegenste Philosophem als subjektiv berechtigt anerkannte, und ohne Bedenken selbst 
Nihilisten und pathologische Wirrkopfe der Gesellschaft zufuhrte, um deren zahlenmaBige 
und wirtschaftliche Machtstellung zu vergroBern. Die so kunstlich aufgeblasene 
"Gesellschaft" wurde Liebert und seiner Gefolgschaft zum Sprungbrett fur die Forderung der 
eigenen Interessen. Nicht so sehr auf Grand seiner wissenschaftlichen Leistung, sondern auf 
Grand seiner Tuchtigkeit als Geschaftsreisender fur Deutsche Philosophic, auf Grand seiner 
Werbetatigkeit fur die unter seiner Fiihrung immer judischer durchsetzte und weitanschaulich 
immer buntscheckigere Kant-Gesellschaft, wurde er zum Professor ernannt und hat in dieser 
Eigenschaft als Vortragsreisender auf Kosten der Kant-Gesellschaft und als philosophischer 
Journalist und Bucherschreiber eine uberaus eintragliche Tatigkeit entwickelt. 

So wurde die deutsche Philosophic im Namen Kants zu einem judischen 
Geschaftsunternehmen von internationalem AusmaB. DaB sich unter sole hen Umstanden auch 
die Lehrstuhle fur Philosophic in Deutschland immer starker mit Juden fullten, denn 
Philosophic wurde zu einem eintraglichen Geschaftsunternehmen, und daB die deutsche 
Philosophic dabei immer mehr an Gesicht verlor, versteht sich am Rande. Es gab schlieBlich 
in Deutschland genau soviel philosophische Richtungen, wie es Lehrstuhle und 
Unterlehrstuhle gab. Sie alle (unter Bevorzugung der Juden Simmel, Cohen, Husserl, Cohn, 
Falckenberg, Joel, Scheler usw.) und ihre Schuler legten ihre philosophischen Erzeugnisse in 
den Kantstudien und verwandten Organen nieder, ohne daB mit dieser literarischen 
Geschaftigkeit die "deutsche" Philosophic als Ausdruck des arischen Menschentums, als 
Weltanschauungshilfe auch nur um einen Deut gefordert wurde. Es gehorte zwar zum guten 
Ton, Mitglied der Kant-Gesellschaft zu sein und jahrlich vier starke Hefte von 
wissenschaftlich aufgebauschten philosophischen Belanglosigkeiten und lebensfernen 
Begriffsspielereien, sowie eine groBe Zahl von Erganzungsheften zu beziehen. Leser aber hat 

-241- 



diese verbreitetste philosophische Zeitschrift nur wenig gefunden (man kann sie noch heute 
unaufgeschnitten in den Bucherschranken der sogenannten Gebildeten stehen sehen), und 
EinfluB auf die Lebensgestaltung des deutschen Menschen hat sie bestenfalls insofern gehabt, 
als der weltanschaulich Interessierte es aufgab, seinen Bedarf an Anregungen bei der 
deutschen wissenschaftlichen Philosophic zu decken. 

Naturlich blieb diese Verjudung der Kant-Gesellschaft und damit des deutschen 
Geisteslebens nicht verborgen, und es hat in den letzten Jahrzehnten manche Sturme 
deswegen hinter den Kulissen der Geschaftsfuhrung gegeben. Wir erinnern nur an den Fall 
Bruno Bauch im Kriegsjahr 1916. - Bruno Bauch, ein idealistischer Denker von ausgepragtem 
arischen Charakter war damals nach Vaihingers Rucktritt im dreizehnten Jahre Schriftleiter 
der "Kantstudien". Er hatte es gewagt, in einem Aufsatz im "Panther" in sehr vornehmer, 
zuriickhaltender Art den Finger auf die Krebswunde in der deutschen Philosophic zu legen, 
und die Verstandnislosigkeit Cohens sowie der Juden uberhaupt fur arische 
Weltanschauungsprobleme anzudeuten. Diese Ehrlichkeit hat eine Drohung von 
Massenaustritten aus der Kant-Gesellschaft hervorgerufen, und man hat Prof. Bauch (wobei 
Liebert eine recht zweifelhafte Rolle spielt, vgl. Bruno Bauchs Klarlegungen in Heft 1 
Jahrganag 1917 des "Panther") moralisch gewungen, aus seinem Amte auszuscheiden. Sehr 
zum Vorteil Artur Lieberts und seiner Genossen, deren EinfluB sich auf die Schriftleitung der 
Kantstudien in der Folgezeit ungeheuer verstarkte. Das ist mit ein Beispiel fur viele, welche 
zeigen, wie hinter den Kulissen, der Offentlichkeit verborgen, Unbequemes ausgeschaltet 
wurde zum hoheren Ruhme des judischen Geistes und seiner literarischen und 
wirtschaftlichen Beherrschung der Lage. 

Wenig bekannt durfte auch der eigenartige Umstand sein, daB Liebert als einer der ersten 
Semigranten mit dem Umbruch aus Berlin verschwand, um sofort in Belgrad einen Lehrstuhl 
"fur deutsche Philosophic" zu finden und um nun auf dem Umwege iiber Schweizer Verleger 
die deutsche Offentlichkeit weiter mit seinen "Liebertinismen" zu Versorgen, um die man sich 
nie gekummert hatte, wenn sie nicht von einer so einfluBreichen Personlichkeit wie dem 
Geschaftsfuhrer der groBten philosophischen Gesellschaft der Welt stammten. (Vgl. dazu die 
Lobhudeleien um Liebert in der eigens zu diesem Zwecke verballhornten Neuausgabe von J. 
E. Erdmanns klassischem "GrundriB der Philosophic", mit der uns ebenfalls ein Schweizer 
Verlag begluckt hat, und die mit der bemerkenswerten Forderung schlieBt, daB eine Synthese 
zwischen Marx und Nietzsche anzustreben Aufgabe der kunftigen deutschen Philosophic sei. 
Dieses Werk war lange Zeit in jedem Warenhaus zu Ramschpreisen zu haben.) 

Was mit Kant geschah, geschah ahnlich mit Hegel (Urheber einer Hegelrenaissance in 
Deutschland sind die getauften Berliner Lassons alias Lazarussohns Vater und Sohn), mit 
Schopenhauer, dem Judenfeinde, dessen erste Interpreten die Frauenstadt, Ascher, Lipiner, 
Mainlainder und Venetianer gewesen sind, und dessen literarisches Erbe (Schopenhauer- 
Gesellschaft) sich bis vor ganz kurzer Zeit unter dem EinfluB der Gwinner, Mockrauer usw. 
befand, wo es genau so zu einer Geschaffelhuberei ausgeartet ist wie das Philosophieren im 
Namen Kants. Man sehe sich einmal die in den Kantstudien oder in den 
Schopenhauerjahrbuchern der letzten Jahre vor dem Umsturz veroffentlichten Listen der 
Ehrenmitglieder bzw. zahlenden und untersttitzenden Mitglieder dieser Gesellschaften an. Es 
wimmelt darin in einem Grade von judischen Namen, daB man meint, die Mitgliederlisten 
von Synagogen in Handen zu haben. 

Diesem Unfug hat die Deutsche Erneuerung ein Ende gemacht. Es ist still geworden um die 
Cohns, Lews, Dessoirs, Sternbergs, Blutsteins usw. in der philosophischen Literatur und in 
den philosophischen Verbanden. Bis aber der judische Geist aus der deutschen Philosophic 

-242- 



wieder ausgetrieben sein wird, bis die deutsche idealistische Philosophic im Lehrgang der 
Universitaten wieder den ihr gebuhrenden Platz eingenommen haben wird, frei von der 
rationalistischen Uberkleisterung der judischen Interpreten und ihrer Nachahmer, bis die 
deutsche Philosophic wieder schopferisch werden und EinfluB nehmen wird auf die 
Lebensgestaltung die Erziehung des deutschen Menschen, dariiber werden noch Jahre 
vergehen, und es werden Jahre des Kampfes und der griindlichen Sauberung sein. 



Das Judentum in der Medizin 

Versuchen wir, einen kurzen Uberblick iiber die Bedeutung der Juden in der Medizin des 
Altertums und Mittelalters zu geben, so liegt es naturlich am nachsten, zunachst in ihren 
eigenen Kult-Buchern, in Bibel und Talmud, nach medizinischen und arztlichen Vorschriften 
zu suchen, aus denen man sich ein Bild von dem Stand der dortigen medizinischen 
Kenntnisse machen kann. 

Im Alten Testament wird, wie aus dem judischen Lexikon zu entnehmen ist, der Arzt nur an 
ganz vereinzelten Stellen erwahnt. Gott wird vom Priester um Heilung der Krankheiten 
gebeten. Dagegen finden wir hier und da Ansatze zu einer medizinisch-hygienischen 
Gesetzlegung, wenn auch manches, was in den gesetzlichen Vorschriften eines Moses 
aufgezeichnet ist, erst sehr viel spater entstanden ist, wenn auch manches aus dem Kultkreis 
der arischen Perser entnommen sein mag, so haben doch sicher scharfe Vorschriften iiber 
Volks- und Rassenhygiene auch bei den Juden bestanden. Moses, der ja das Land seiner 
Sehnsucht nicht mehr betreten sollte, verlangte um eine Mischung seines Volkes mit den 
Fremdstammenden zu verhindern, eine restlose Austilgung aller Stamme in Kanaan. Das 
"auserwahlte" Volk durfte sich nicht durch Vermischung mit Fremdvolkern verschlechtern, 
verunreinigen. So ist die innere "Reinerhaltung", die Bewahrung der Rasse, dem Juden seit 
Jahrtausenden eingescharft (und wir tun nur recht daran, wenn wir sie bei dem Einhalten 
dieser Gesetze untersttitzen und unser Blut unsererseits vor Vermischung mit dem der Juden 
bewahren). Moses gab ein Gesetz zur Bekampfung der Geschlechtskrankheiten heraus, erlieB 
bestimmte Vorschriften zur Behandlung des Trippers, der schon damals eine unheilvolle 
Rolle gespielt zu haben scheint. Unzucht, Ehebruch, widernaturliche Geschlechtsbetatigung, 
wurden streng verboten. Ehen mit Aussatzigen und Epileptikern waren untersagt (vcl. Perzold 
Dtsch. med. Wochenschrift 1932, 35). 

Die ganze Hygiene des Geschlechtslebens war durch scharfe Vorschriften geregelt. Auch 
die Beschneidung, die Speise- und Waschungsgesetze hatten zweifellos, wenn auch im 
einzelnen undurchsichtig, einen gesundheitlichen Hintergrund. 

Die arztlichen Vorschriften im Talmud stimmen untereinander wenig uberein. Das kann 
nicht wundernehmen: umfaBt doch der Talmud nicht weniger als 600 Jahre, also eine Zeit, in 
der sich die Anschauungen und Erfahrungen vielfach geandert haben mussen. Bald wird dem 
Kranken verboten, den Arzt aufzusuchen (weil die Krankheit als von Gott gesandt angesehen 
wird); an anderer Stelle finden wir die Vorschrift, daB man in keiner Stadt wohnen durfe, die 
keinen Arzt hatte. Es ist selbstverstandlich, daB mancherlei aberglaubische Heilverfahren in 
der Medizin dieses friihen Mittelalters eine Rolle spielten. Daneben wird von den 
chirurgischen Eingriffen berichtet (besonders AderlaB), es werden Andeutungen iiber 
betaubende Getranke gemacht; man hat gewisse Erfahrungen iiber die Heilung von Wunden 
und ihre Stoning durch Unreinheit. Naturliche Heilmethoden mit Wasser, Sonne, Luft werden 
angewandt, aber auch Behandlungen mit Heilmitteln (Losungen, Pulvern, Salben, Pflastern) 
werden ausgefuhrt. Geisteskranke gelten als heilig. 

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Im Mittelalter finden wir die judischen Arzte zuerst hauptsachlich im arabischen 
Kulturkreis. In Spanien und Portugal haben sie als Hochschullehrer gewirkt. Ihre Lehren 
ubernahmen sie in der Hauptsache aus der Antike. Arabische, indische, griechische, romische 
Werke wurden von ihnen iibersetzt. Fursten und Kalifen hatten jiidische Leibarzte. Spater 
kamen sie dann auch nach Italien, nach Frankreich, den Niederlanden. Von eigener 
wissenschaftlicher Tatigkeit ist wenig bekannt. Sie verstanden es, wie immer, das 
wissenschaftliche Gut anderer zu ubernehmen und zu verbreiten. 

In Deutschland traten jiidische Arzte im spateren Mittelalter in so groBer Zahl auf, daB sich 
allenthalben Gegnerschaft gegen sie erhob und die Kirchenversammlungen zu Beziers, Alby 
und Wien (1267) den judischen Arzten die Ausubung der freien Praxis verboten, oder den 
Christen untersagten, sich von Juden behandeln zu lassen. Dieselben Verbote erlieBen die 
Synoden von Avignon, Freising und Bamher, (1491), die protestantischen Fakultaten von 
Wittenberg und Rostock. 

Die Papste Paul IV., Gregor VIII. und Paul V. verscharften noch die Bestimmungen. Im 16. 
und 17. Jahrhundert werden den Juden die Universitaten verschlossen. So nimmt die Zahl der 
judischen Arzte im 17. Jalhrhundert mehr und mehr ab, ist im 18. Jahrhundert ganz gering, 
steigt aber sofort wieder an, als man zu Beginn des 19. Jahrhunderts den Juden wieder die 
Universitaten geoffnet und die Ausubung der Heilkunst, gestattet hat. Das "Jiidische Lexikon" 
gibt zu, daB die Zahl der judischen Medizinstudierenden zeitweise bis 10 % betragen habe. 
Wir werden annehmen konnen, daB diese Zahl noch betrachtlich hinter der Wahrheit 
zuriickbleibt, und daB in sie die getauften Juden nicht mit eingerechnet sind. Rechnet doch 
Ungewitter in einer friiheren Auflage des Handbuchs der Judenfrage mit einem judischen 
Anteil von 50 % unter den Studenten der Medizin. 

So kann es denn nicht wundernehmen, daB die Heilkunde in Deutschland stark von Juden 
durchsetzt wurde. Wenn Goldmann 1916 sagt: "Kein europaisches Volk ist im letzten 
Jahrhundert von Juden und vom judischen Geist starker beeinfluBt worden als das deutsche", 
so gilt das auch fur die Medizin in ihrem wissenschaftlichen und praktischen Teil. Wenn, wie 
in der friiheren Auflage des Handbuches (S. 402) verzeichnet ist, in Wien 80 %, in Berlin 52 
%, in Koln 27 % usw. der Arzte Juden waren, so konnte es nicht ausbleiben, daB der jiidische 
Geist, die jiidische Art, zu denken und zu fuhlen, sich im Arztestand mehr und mehr 
ausbreitete. Noch bedenklicher war es naturlich, daB in den Universitaten die medizinischen 
Fakultaten einen bedenklichen Grad von Verjudung aufwiesen. So waren unter den 
Professoren der Breslauer Fakultat etwa 50 % Juden. Und wenn wir heute von einer Krise der 
Heilkunde sprechen, wenn das breite Volk sich mehr und mehr von der sogenannten 
Schulmedizin abzuwenden scheint und der Kurpfuscherei nachlauft, so ist das nicht zum 
Wenigsten dadurch bedingt, daB der einfache deutsche Mensch bei dem Arzt oft nicht das 
fand, was er dort suchte. Arzttum war friiher Priestertum, es ist aber allmahlich nicht selten 
zum reinen Geschaft geworden. Der jiidische Handlergeist ist in die Medizin eingezogen und 
hat auch viele der deutschen Arzte ergriffen. So kam es, daB vielfach nicht mehr die 
Krankheit des Patienten die Indikation zum Eingriff gab, sondern die Gebuhrenordnung. 

Die Krankenkassen waren in den letzten Jahrzehnten groBtenteils marxistisch regiert und 
verwaltet. Nichts lag naher, als daB die judischen Arzte sich in groBer Zahl den marxisiisehen 
Parteien zuwandten. Der ehemalige Bund sozialistischer Arzte war uberwiegend judisch. So 
konnte man die Einrichtungen der Krankenkassen ausnutzen, ohne in die Gefahr zu kommen, 
gemaBregelt oder auch nur behindert zu werden. Wenn man sich dann noch als sozialistischer 
Arzt in roten Organisationen (Arbeiter-Samariter-Verein, Reichsbanner, Verein fur 
Sexualreform usw.) betatigte, dann konnte man seine parasitare Lebensweise ruhig fuhren, 

-244- 



ohne die Gegnerschaft des ausgesaugten Volkes furchten zu miissen. Der Weg ist immer der 
gleiche: Der Jude tritt auf als Volksfreund. Er kampft mit schonen Reden fur die Rechte der 
Arbeiter, gegen die Vergewaltigung durch die Fuhrenden, um unterdessen in aller 
Heimlichkeit die soziale Frage fur sich zu losen, sich seinen Beutel zu fullen. Wichtig ist, daB 
in einer Stadt immer eine groBere Anzahl von Spezialfachlern mit jiidischen Kollegen besetzt 
sind. Dann kann man sich die Kranken wie Balle zuwerfen. Ist der leidende Mensch einmal 
einem Juden in die Hande gefallen, so kommt er aus dem Netz nicht wieder heraus. Ist bei 
dem Internisten nichts mehr zu machen, so wird er dem Chirurgen, dem Hautarzte, dem 
Augenarzte zugeschickt. Immer ist der judische Kollege der, der am meisten empfohlen 
werden kann. 

Wie stark die judische Durchsetzum, des Arztestandes war, zeigt eine Zusammenstellung 
von Karl Hoppmann (Verlag der Deutschen Burschenschaften 1931). Auf der auf Seite 4-8 
angegebenen Tabelle finden sich die Prozentsatze der jiidischen Arzte in einer groBen Anzahl 
von GroB-, Mittel- und Kleinstadten. Ich erwahne. Beuthen 36 %, Chemnitz 17 %, Kustrin 16 
%, Danzig 13 %, Diirkheim 37 %, Glogau 36 %, Hamburg 25 %, Hannover 12 %, Hildesheim 
10 %, Kassel 13 %, Koln 27 %, Mainz 28 %, Meiningen 23 %, Niirnberg 50 % Saarbriicken 
10 %, Stettin 23 %, Wien 80 %, Worms 30 %. Bei einer groBeren Anzahl von Stadten ist das 
genaue Prozentverhaltnis noch nicht festzustellen. 

Unter den medizinischen Dozenten waren an der Universitat Gottingen 34 %, Breslau 37 %, 
Berlin iiber 50 %, Bonn 9 %, Konigsberg 25 %, Frankfurt 21 % Juden. 

Ich glaube, daB diese Zahlen ein anschauliches Bild dariiber geben, wie stark die 
Beeinflussung des Arztestandes durch die Juden im Jahre 1933 bei uns gewesen ist. 

Wir sind noch nicht so weit gewesen wie Nordamerika, wo der uberweisende Arzt von dem 
Spezialisten Prozente erhalt fur die Zuweisung. Aber praktisch waren wir nicht mehr sehr 
weit davon entfernt. 

Einzelne Spezialfacher sind besonders beliebt: die Kinderheilkunde, die Nervenheilkunde, 
das Fachgebiet der Haut- und Geschlechtskrankheiten sind besonders bevorzugte Reservate 
des Judentums. Chirurgie liegt ihm nicht, eher schon Frauenheilkunde. 

Rucksichtslos wird die Reklametrommel geriihrt. Ein typisches Beispiel jiidischen 
Geschaftsgeistes bot Herr Friedmann mit seinem Tuberkuloseimpfstoff. Nachdem er 
"entdeckt" war, wurde zunachst seine Zusammensetzung und Herstellung geheimgehalten. Es 
gait sonst als Grundsatz fur jeden arztlichen Forscher, daB er ein Mittel, mit dem er 
Krankheiten glaubt heilen zu konnen, bekannt gibt und seine Zusammenstellung und 
Herstellung veroffentlicht. Nur so ist es moglich, ein Heilmittel in bezug auf seine 
Wirksamkeit und Unschadlichkeit nachzupriifen nur so kann ein endgultiges Urteil dariiber 
entstehen, ob das Mittel wirklich brauchbar ist und in den Schatz der neuen Heilmethoden 
aufgenommen werden kann. Ich entsinne mich noch heute, wie der bekannte 
Tuberkuloseforscher Johannes Orth voll Entriistung iiber Friedmann sprach, der gegen diese 
Gepflogenheit sein Mittel geheimhielt und es so der Nachpriifung entzog. Wie bei alien neuen 
Mitteln wurden zunachst Erfolge gemeldet. Da sich allmahlich aber doch herausstellte, daB 
eine wesentliche Beeinflussung der menschlichen Tuberkulose durch das Mittel nicht moglich 
war, daB seine Wirksamkeit sich nicht von anderen ahnlichen Mitteln unterschied, so wurde 
es immer weniger angewandt. Der Revolution von 1918 war es vorbehalten, Herrn Friedmann 
einen Lehrstuhl fur Tuberkulose zu ubertragen. Neue Forschungsergebnisse sind zwar von 
Herrn Friedmann nicht erzielt worden; aber die Reklametrommel ging weiter; und sobald 

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irgendwo ein Teilerfog zu verzeichnen war (wie anscheinend einmal in Ungarn), wurde alle 
statistischen Methoden aufgeboten, um daraus eine endgiiltige Besiegung der Tuberkulose zu 
machen. Wenn in den letzten zehn Jahren die Tuberkulose bei uns so wesentlich 
zuriickgegangen ist, so ist das unter keinen Umstanden auf das Friedmann-Mittel 
zuruckzufuhren. Kein Mensch wuBte mehr etwas von Friedmann, wenn er nicht von der 
judischen Presse so lebhaft unterstutzt worden ware. 

Ein ahnlicher Reklamerummel setzte ein, als der Wiener Gelehrte Steinach seine 
"Entdeckung" iiber kunstliche Verjungung alter Tiere bekannt gab. Es ist im einzelnen nicht 
immer leicht zu entscheiden, wie weit der Mediziner selbst, wie weit seine geschaftstuchtigen 
Freunde an diesern Rummel beteiligt sind. Jedenfalls war es ein Skandal, wie ein an sich 
belangloses Forschungsergebnis aufgebauscht, durch die Tageszeitungen und 
Bilderzeitschriften gezerrt und zu einer Riesenentdeckung gemacht wurde. Aber das Ziel 
wurde erreicht: es gab genug alberne und torichte Manner, die auf den Schwindel 
hereinfielen, sich in Wien operieren lieBen, um dann bald zu merken, daB der einzige, dem 
damit geholfen wurde, der Geldbeutel des Herrn Operateurs war. Es ist ja nun einmal nichts 
so dumm, daB es nicht geglaubt wiirde; und es ist von jeher die starke Seite des Judentums 
gewesen, das herauszufinden, womit das Geschaft zu machen ist. Nur darf man sich nicht 
wundern, wenn die Ehrfurcht, der Glaube an den Arzt, auf diese Weise verloren geht. 

Ich will nur diese zwei Beispiele anfuhren, um zu zeigen, wie Geschafte gemacht werden. 
Jeder, der die Tageszeitungen verfolgt, denke daran, daB 90 % von den medizinischen 
"Neuentdeckungen", die da bekanntgegeben wurden, auf judische Reklame zuruckzufuhren 
waren, und daB der Wert dieser Entdeckungen in den meisten Fallen schon auf dem Wege bis 
zu einer ernsten medizinischen Zeitschrifft so gesunken war, daB man in der Fachliteratur 
spater nichts mehr davon zu lesen bekam. Die allermeisten dieser Notizen iiber 
aufsehenerregende Heilungsmoglichkeiten stammten aus Berlin oder Wien, den Zentralstellen 
der judischen Reklame. 

Mit welcher Rucksichtslosigkeit und Gewissenlosigkeit man auch zu Falschungen griff, 
mag der Fall Kammerer aus Wien beweisen, wenn es sich hier auch nicht um einen 
Mediziner, sondern um einen Zoologen handelte. Seitdem man die groBe Bedeutung der 
Vererbung im tierischen und menschlichen Leben kennengelernt hatte, kam der Streit nicht 
zur Ruhe, welche Eigenschaften oder Anlagen denn nun eigentlich vererbt werden konnten. 
Im besonderen wurde immer wieder versucht, ob Veranderungen des Korpers, die erst im 
Laufe des Lebens erworben waren, auf die nachste Generation vererbt werden konnten. Der 
letzte, der im Sinne von Lamarck die Vererbbarkeit erworbener Eigenschaften bewiesen zu 
haben behauptete, war der Jude Kammerer, bis ihm nachgewiesen wurde, daB er die 
Schwarzfarbung in den Brunstschwielen von Salamandern (die er als Beispiel benutzte) 
dadurch erzeugt hatte, daB er den Tieren chemische Tusche einspritzte. 

Ob nicht manche "Entdeckungen", die sich nachher als Irrtumer herausstellen, auf ahnliche 
Weise entstehen? Es muB etwas erfunden werden. Wenn es mit ehrlichen Mitteln nicht geht, 
nun, darin wird eben zur Falschung gegriffen. 

Damit sind wir bei der Medizin als Wissenschaft angekommen. Es soil nicht bestritten 
werden, daB die Juden hier und da tuchtige Wissenschaftler gestellt haben. Aber ebenso kann 
kein Zweifel dariiber sein. daB ihre Bedeutung, genau wie in der Kunst, eher im Ubernehmen 
von Ergebnissen anderer bestand. GroBe schopferische Kopfe sehen wir doch nur in recht 
beschranker Zahl. Ich will gewiB die GroBe eines Ehrlich nicht herabsetzen. Die Entdeckung 
des Salvarsan mit dem Japaner Hata zusammen ist fur die Bekampfung der Syphilis von nicht 

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zu unterschatzender Bedeutung gewesen, wenn es auch. nicht die gesuchte "Therapia magna 
sterilisans" war, die mit einer Einspritzung die Erreger der Syphilis im Korper zum Absterben 
bringen sollte. Ich erkenne die Leistungen eines Cohnheim und Weigert in der Pathologie, 
eines Henle in Anatomie, eines Frankel und Besredka in Bakleriologie durchaus an, aber die 
Juden haben eben doch keinen Paracelsus, keinen Robert Koch und Behring, keinen Rudolf 
Virchow hervorgebracht. 

GewiB waren die Juden Senator und Pribrain Boas, Kaposi, NeiBer, Unna Arzte von groBem 
Ruf und Wissenschaftler, die ihr Gebiet gefordert haben; aber die Frage muB grundsatzlich 
eine andere sein: 

1. Kann man sich die deutsche medizinische Wissenschaft ohne Mitwirkung der Juden 
denken? Kann sie dadurch etwas Wesentliches von ihrer Eigenart verlieren, kann es ein 
Verlust fur die deutsche Medizin sein, wenn die Juden daraus verschwinden? und 

2. Stehen den anzuerkennenden Leistungen der einzelnen judischen Mediziner so starke 
durch Juden verursachte Schaden gegeniiber, daB diese die Leistungen aufwiegen oder 
uberwiegen? 

Die erste Frage ist in dem Sinne zu beantworten, daB der Medizin bei Ausschaltung der 
Juden ein Schaden nicht entsteht. Wohl aber wiirden viele Schaden vom Volke ferngehalten 
werden, wenn der verderbliche EinfluB der judischen medizinischen Wissenschaft oder 
Pseudowissenschaft zuriickgedrangt werden konnte. Otto Weininger sagt in seinem Buche 
"Geschlecht und Charakter", daB die rein chemische Einstellung der Medizin eine Folge des 
judischen Einflusses ist. Damit hat er wohl in gewisser Weise recht. DaB die Medizin von der 
Chemie und Physik, also Naturwissenschaft, lernt, soil selbstverstandlich nicht als Schaden 
hingestellt werden. Aber daB man die Medizin vielfach nur noch als angewandte Chemie oder 
Physik ansieht, daB man iiber chemischen Formeln und physikalischen Gesetzen den kranken 
Menschen vergiBt, daB man Krankheiten, aber nicht mehr Kranke behandelt, das ist ein 
Irrweg, an dem der judische EinfluB sicherlich mit schuld ist. 

Unheilvollsten EinfluB aber haben die Juden in ihrem Lieblingsgebiet, dem der 
Sexualwissenschaft, ausgeubt. Der Jude hat nun einmal eine andere Sexualitat als der 
Germane; er wird und kann ihn nicht ver stehen. Und wenn er versucht, seine eigene 
Einstellung auf den Deutschen zu ubertragen, so kann daraus nur eine Zerstorung der 
deutschen Seele entstehen. Ob der Jude sie will oder ob er sie unbewuBt betreibt, soil hier 
einmal ganz offen gelassen werden. 

Ein typisches Beispiel der inneren Disharmonie des Seelenlebens zwischen Juden und 
Deutschen stellt die Freudsche Psychoanalyse dar. DaB manche korperliche Leiden und 
Storungen auf seelische Unstimmigkeiten zuriickzufuhren sind, von denen der Kranke selbst 
meist keine Vorstellung hat, daB Vorgange im UnterbewuBtsein ihren verderblichen EinfluB 
auf die Funktion der Korperorgane auszuiiben imstande sind, daB diese Komplexe erkannt 
werden mussen, daB man bemuht sein muB, sie zu beseitigen, das ist alles durchaus 
anzuerkennen. DaB aber alle diese Storungen im UnterbewuBtsein sexueller Art sind, daB 
alles und jedes in die Sphare des Geschlechtlichen ausmiinden oder von ihr ausgehen muB, 
das ist etwas, was dem Deutschen fremd ist und was ihn auf den Weg fuhrt, der fur ihn keine 
Heilung vom Leiden bedeutet. Und wenn man dann noch weiter geht und jede geistige 
Regung, jede Ungezogenheit des Kindes mit in die sexuelle Sphare hineinzieht, wenn, wie der 
Chemnitzer Kinderarzt Ochsenius den Psychoanalytikern vorwarf, fur diese der Mensch nur 
noch aus einem Geschlechtsorgan bestehe, um das herum der Korper vegetiert, nun, so 
mussen wir den Mut haben, uns fur diese Deutungen der deutschen Seele zu bedanken und 

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den Herren um Freud zu sagen, sie sollen ihre psychologischen Experimente an einem 
Menschenmaterial machen, das rassenmaBig zu ihnen gehort. 

Aber die Psvchoanalytiker sind noch nicht die schlimmsten. Weit ubler ist, was sich um 
Magnus Hirschfeld, den Leiter des Instituts fur Sexualwissenschaft, um Herrn Marcuse und 
Konsorten scharte. 

Hier wurde, davon kann man uberzeugt sein, ganz bewuBt darauf hingearbeitet, die deutsche 
Seele zu zerstoren. 

Hier fanden sich die wissenschaftlichen Verteidiger der Homosexualitat, ja der 
widernaturlichen geschlechtlichen Betatigung mit Tieren. Hier wurde die Aufhebung des 
§175 gefordert, weil die Homosexualitat nicht als Entartung, sondern als naturliche Abart des 
Geschlechtstriebes aufzufassen dem Menschen angeboren sei (J. MeiBner). GewiB ist auch 
uns bekannt, daB in vielen Fallen die gleichgeschlechtliche Einstellung angeboren ist; wir 
wissen aber auch, daB in sehr vielen anderen Fallen erst die Verfuhrung den jungen Menschen 
zum Homosexuellen macht. Wir wissen, daB die alten Kulturvolker ihrem Untergang 
entgegengingen, als die Knabenliebe in ihnen einen breiteren Raum einnahm, und wir mussen 
uns dafur einsetzen, daB die Seuche zuriickgedammt wird und sich nicht auch bei uns noch 
weiter ausbreitet. - Wenn ferner Magnus Hirschfeld in einer vom sozialistischen Schulerbund 
in das Kolnische Gymnasium einberufenen Versammlung 1928 vor Schulern und 
Schulerinnen vom 12. Jahre an sagte: "Ein naturlicher Geschlechtsverkehr der Jugend sei, 
wenn kein Zwang auf den anderen ausgeiibt werde, keine Sunde und nichts Unehrenhaftes", 
wenn die Herren Dr. Toplitz und Reich sich in ahnlichem Sinne auBerten, nun, so kann man 
sich nur wundern, wenn die Eltern der Kinder sich solche "Aufklarungen" gefallen lieBen, 
kann man sich nur wundern, daB sich nicht einmal ein Vater fand, der dem Herrn Magnus 
Hirschfeld mit der Reitpeitsche zeigte, wo der Weg fur ihn war. 

Hier steckte die Hauptgefahr des Judentums in der Medizin. Hier wurden die Speisen 
vergiftet, an denen die deutsche Seele zugrunde gehen sollte. 

Hier ist das Verbrechen, das alle guten Leistungen der judischen Mediziner und Arzte 
hundertmal aufwiegt. Was niitzt es uns, wenn eine Anzahl von Kranken von einem judischen 
Arzt gerettet werden, und dafur die Seelen unserer Kinder zugrunde gehen? 

Was sagt Herr Marcuse (Der Praventivverkehr 1931) voll der neuen Sexualmoral: "Ihre 
Kennzeichen sind ... die Entwertung der weiblichen Jungfraulichkeit im Urteil des Mannes ... 
die Schatzung der monogamen Dauerehe als einer im wesentlichen mit sozial-biololgischen 
Institution, die ungeeignet und unzulanglich ist, die individuellen Liebes- und 
Sexualbedurfnisse zu befriedigen, und die Billigung der ehelosen Sexualbeziehungen mit der 
Einsicht in ihre ethischen Moglichkeiten und Wirklichkeiten." 

Hier ist der Wegweiser, der anzeigt, wohin der Weg geht, den der judische Mediziner den 
Deutschen fuhren wollte. Auflosung der Familie, Verneinung alles dessen was uns als recht 
und gesund und anstandig gegeben war. Je mehr man verstellt, einfache Begriffe von Recht 
und Unrecht mit wissenschaftlichen Phrasen zu vernebeln und die Grenzen zu verschieben, 
um so mehr wird man erreichen, was man erreichen will: die vollige Auflosung der 
Geschlechtsmoral und damit die Auflosung der deutschen Familie. 

DaB hier das Endziel liegt, dariiber wird man sofort im Klaren sein, wenn man sieht, wer 
sich fur die Kleinhaltung der Familie, wer sich fur die Aufhebung des § 218 einsetzte. Wohin 

-248- 



auch die judischen Abtreibungsfilme kamen, uberall waren jiidische (sozialistische) Arzte 
Erklarer. Und wenn sich Herr Hirsch in seinem Buch iiber die Fruchtabtreibung dagegen 
wandte, daB die Frage vom Standpunkt der deutschen Seele, des "germanischen 
Volksempfindens", der "deutschen Ehre" aus behandelt wird, "welche jede Beriihrung mit 
dem Gegenstand entbehren und dadurch zu hohltonenden Schlagworten und in ihrer wahren 
Bedeutung herabgewurdigt werden", so konnen wir das verstehen. Das sind in der Tat Worte, 
hinter denen der Jude keine Begriffe findet, da er sie nicht versteht. 

Das Ziel war zweifellos die Zerstorung der deutschen Familie, weil sie die Auflosung des 
deutschen Volkes zur Folge haben muBte. Ein Starkes, gesundes Germanentum kann dem 
Juden nur ein Hindernis auf dem Wege zur Eroberung der Weltmacht sein. Deshalb sollte es 
zerfallen. Gelegentlich sieht man weitere Ziele enthullt: Wenn Herr J. Hirsch im "Berliner 
Tageblatt" vom 24. 8. 1918 die Franzosen darin beruhigt, daB die deutsche Geburtenzahl von 
Jahr zu Jahr sinkt und das Wachstum des Volkes zum Stehen kommt, wenn in den Ehe- und 
Sexualberatungsstellen, die von Juden gefuhrt oder doch wenigstens beeinfluBt werden, nicht 
Eheberatung, sondern in der Hauptsache Geburtenverhinderung betrieben wird, so sehen wir 
in alledem eine einheitlichen Linie. 

Was in USSR, bereits erreicht ist, was die judischen Machthaber dort durchgesetzt haben, 
daB die Famillie aufgelost, zerstort, Frau und Heim kollektiviert ist, das ist das Ziel, was auch 
bei uns erstrebt werden mag. 

Und dazu ist jedes Mittel recht. 

Dazu dienen die "Sittengeschichten", wie sie fast ausnahmslos von judischer Seite 
herausgegeben wurden. "Sexualkatastrophe", "Bilder aus den modernen Geschlechts- und 
Eheleben" von Goldmann. Magnus Hirchschfeld, Klauber, Westhauer und Levy. 
"Sittengeschichte des Weltkrieges und der Nachkriegszeit" von Magnus Hirschfeld 
(herausgegeben mit anderen Rassegenossen). 

Alles das geht nur auf dasselbe Ziel hinaus. Und das Ziel ist Zerstorung des Deutschen 
Volkes. 

Die Juden selbst waren stark, solange sie ihrem alten Bibelgebot "seid fruchtbar und mehret 
euch" treu blieben. Sie waren es lange nicht mehr. Sie waren, soweit sie in Deutschland 
wohnten, in bezug auf den Geburtenriickgang den Deutschen weit voraus. So sahen sie ihren 
EinfluB zahlenmaBig zuriickgedrangt. Es gab zwei Moglichkeiten, um dem 
entgegenzuwirken. Nachziehen eines volkisch-biologisch gesunden Ostjudentums (das haben 
wir in der Nachkriegzeit zur Genuge kennengelernt und sind froh, daB dem wohl nun endlich 
ein Riegel vorgeschoben ist), und Einwirkung auf das deutsche Volk im Sinne der 
Geburtenbeschrankung. Die Juden haben es von jeher verstanden, sich in die Seele anderer 
Volker einzufuhlen und sie mit raffinierten, psychologisch ausgearbeiteten Methoden zu 
leiten. Dieses ganze Rustzeug judischer Rabulistik wurde auch im Kampf fur den Ruckgang 
der Geburten angewandt. Und man konnte sich dabei so leicht als Volksfreund aufspielen, der 
die Note der arbeitenden oder arbeitslosen Schichten erkannte und sie davor bewahrte, durch 
Kinderzeugung ihr Ungluck noch zu vergroBern. So wurde die "Weltliga fur Sexualreform" 
von Herrn Magnus Hirschfeld begriindet. Und es ist bezeichnend, daB die Ergebnisse der 
Beratungsstellen, die von dieser Liga eingerichtet worden waren, von Magnus Hirschfeld und 
Linsert unter dem Titel "Empfangnisverhutung" dargestellt wurden. DaB auch das 
"Arztekomitee fur Geburtenregelung" ein judisches Unternehmen war, geht schon aus den 
Namen der Begriinder hervor, unter denen Frau Dr. Ruben- Wolff zeichnete. Und Herr Dr. 

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Theilhaber, der 1913 die "Gesellschaft fur Sexualreform" begriindet hat, wird wohl auch nicht 
arischer Abstammung sein. Sie war die erste Organisation, die planmaBig den Kampf fur 
Geburtenregelung und gegen den § 218 aufgenommen hat. 

So arbeitete der judische Mediziner planmaBig mit dem Rustzeug der Wissenchaft und der 
Volksbelehrung daran, die Geschlechtsmoral der Deutschen in eine andere, in seine Bahn 
hineinzubringen, und wir haben auch heute noch die Pflicht, uns dagegen zu wehren mit alien 
Mitteln, die uns zur Verfugung stehen. Hier gibt es keine Toleranz, keinen Liberalismus. 

Tauschen wir uns nicht iiber die Starke der judischen Position. Immer hat es der Jude 
verstanden, die Presse zu beherrschen. Die von ihm beeinfluBten Tageszeitungen und 
Zeitschriften werden in offener und versteckter Form alles das loben, was der judische Arzt 
ihnen empfiehlt (vgl. die Rundfragen iiber den § 218 in der "Mannheimer Volksstimme" vom 
27. 11. 1929). 

Und auch die medizinische Presse war uberwiegend von Juden beherrscht. Sehen wir uns 
allein die medizinischen Wochenschriften an, so war nur die "Munchner Medizinische 
Wochenschrift" als deutsch-volkisch eingestellt zu bewerten. Die "Deutsche medizinische 
Wochenschrift" war farblos; die "Medizinische Welt" die "Klinische Wochenschrift", die 
"Medizinische Klinik" unterstanden uberwiegend jiidisc hem EinfluB. Die Gleichschaltung der 
Presse seit der nationalsozialistischen Revolution hat auch hier Veranderungen gebracht, die 
wir im Interesse des deutschen Geistes in der Medizin nur begriiBen konnen. 

Welcher Geschaftsgeist in "wissenschaftlichen" Zeitschriften herrschte, sieht man daraus, 
daB eine Wochenschrift, die in einem deutschen Verlag erscheint, sogar noch nach 1933 ihren 
Abonnenten eine Berufsunfall-Versicherung anbot. Direkt als Korruptionsversuch muB aber 
angesehen werden, daB dieselbe Zeitschrift Rundschreiben an Krankenhausabteilungen und 
Institute versandte und dabei offerierte, daB mit dem Abonnement der Zeitschrift (fur das 
Institut und auf Kosten des Staates oder der Stadt!) eine Bernfsunfallversicherung fur den 
Direktor des Instituts oder einen von ihm genannten Arzt verbunden wurde. Soweit waren wir 
in Deutschland gekommen, daB selbst wissenschaftliche Zeitschriften dazu ubergingen, durch 
verkappte Bestechungen Leser zu werben! 

Die medizinische Spezial-Literatur war fast ausschlieBlich in judischen Handen und wurde 
vom Verlag Springer beherrscht. Was an "Zentralblattern", den groBen Referierorganen, in 
denen die Neuerscheinungen der medizinischen Literatur besprochen wurden, erschien. war 
ganz uberwiegend Springersches Produkt, und die zahlreichen, gerade in dem letzten 
Jahrzehnt herausgebrachten Handbucher gingen fast restlos aus dem Springerschen Verlag 
hervor. Es wird wohl kein Mensch daran zweifeln, daB auch hierin eine starke Machtposition 
des Judentums lag, eine Position, die um so gefahrlicher war, als ihre Auswirkung nach auBen 
wenig in Erscheinung trat. 

Im Laufe der Umgestaltung des deutschen Verlagswesens ist die Firma Springer so 
organisiert worden, daB die Inhaberverhaltnisse den Anforderungen der Arier-Gesetzgebung 
entsprechen. Damit werden fur die Zukunft gewisse Garantien gegeben, jedoch ist die 
zersetzende Verlag statigkeit nicht aus der Geschichte der Medizin- Verjudung zu schaffen. 



Das Judentum in der Straffalligkeit 

Die sehr hohe Straffalligkeit des judischen Volkes war der alteren Kriminalanthropologie 
gut bekannt. Mir mochten auch bezweifeln, daB sie der neueren unbekannt ist; tatsachlich aber 

-250- 



wird es etwa seit der Umwalzung des Jahres 1848 im allgemeinen vermieden, in amtlichen 
oder wissenschaftlichen Arbeiten von judischen Verbrechern zu sprechen. Das geschieht 
natiirlich nur, um die Massensuggestion zu erzeugen, daB das Judentum an Verbrechen keinen 
oder doch keinen groBeren Anteil habe als die ubrigen Menschen. 

Es ist der Zweck der vorliegenden Arbeit^, die Irrigkeit einer solchen Auffassung 
darzulegen. Viele Schwierigkeiten gilt es da zu uberwinden. Schon der Jude David Trietsch 
schrieb im "III. judischen Kalender auf das Jahr Berlin 5685:" "Die meisten judischen 
Statistiker sind noch immer der Ansicht, es sei der beste Schutz der Juden, wenn man sie 
'nicht sieht'. Aus solchen Befurchtungen heraus leben mane he Judenschaften Nordafrikas in 
unterirdischen Behausungen, und die meisten judischen Statistiker verkleinern mit alien 
Mitteln, mit veralteten Ziffern, mit Rechenfehlern, mit verkleinernden Zusammenstellungen, 
mit Ignorierung der Wachstumstendenzen und mit Ubertreibung der schadlichen Faktoren den 
tatsachlichen Status der judischen Welt." 

Walter Potsch, "Die jiidische Rasse im Lichte der Straffalligkeit", Sudostdeutscher 
Kulturverlag, Wien 1932. (2. Auflage 1934.) 

Aber selbst dies weitgehende jiidische Eingestandnis gilt nur fur die Konfessionsjuden, die 
katholischen, evangelise hen usw. Juden sowie die zahlreichen Judenmischlinge fallen 
statistisch den christlichen Glaubensbekenntnissen zur Last. Potsch legt ferner die weitere 
negative Beeinflussung der judischen Straffalligkeit durch die Uberwucherung im 
Rechtsleben dar, die erganzt wird durch die seit 1918 eingestellten Erhebungen iiber das 
Glaubensbekenntnis. Die folgenden statistischen Angaben mussen sich also auf die zuletzt 
zahlenmaBig erfaBten Jahrgange 1915/16 sttitzen, aber niemand wird behaupten wollen, daB 
die Juden inzwischen "anstandiger" geworden seien. Richtiger wird vielmehr, wie Potsch 
sagt, die Annahme sein, daB ihre fortschreitende Machtsteigerung bei ihnen eine groBere, 
Zugellosigkeit aufkommen lieB. Die von judischer Seite veranlaBte Beseitigung der 
Judenstatistiken ist sicher der beste Beweis fur die Richtigkeit einer solchen Folgerung. 

In den Jahren 1915/16 kamen auf 100.000 Strafmundige in Deutschland: Katholiken 816, 
Protestanten 601. Juden 662: in Osterreich: Katholiken 153,4, Protestanten 142,6. Juden 
185,4. 

Die hohe Zahl der straffalligen Katholiken in Deutschland wird durch die in den Bezirken 
Posen, Bromber, und Oppeln stark vertretene polnische Bevolkerung erklart. 

Ein richtiges Bild gibt aber erst die Zerlegung der Straffalligen in die Sondergruppen der 
Staftaten. Es zeigen sich dann auf je 100.000 Strafmundige: 

Verurteilungen wegen vorsatzlicher Korperverletzung in den Jahren 1892-1901 fur 
Deutschland: Katholiken 397, Protestanten 252, Juden 124. 

In den Jahren 1900-1913 fur Osterreich: Katholiken 20,3, Protestanten 10,8, Juden 4,2. 

Die geringere Zahl der Juden erklart sich durch ihre groBere personliche Feigheit. 

Dagegen ist das Judentum fuhrend bei alien anderen Verbrechen und Vergehen, die vom 
later besondere Gerissenheit, Gaunerhaftigkeit und Lumperei erfordern. Hier stimmen auch 
die deutschen und osterreichischen Zahlen uberein, ohne Rucksicht auf die Jahrgange. 



251 



Auf 100.000 strafmundige Betriiger entfielen in Deutschland: 

Katholiken Protestanten Juden 
1882-1891 47 42 90 
1891-1900 68 57 113 
1915-1916 24 19 38 
und in Osterreich: 
1901-1913 11,5 14,4 29,3 

Obwohl die Juden in Deutschland vor dem Kriege, nur 1 % der Bevolkerung ausmachten, 
bestritten sie dennoch in den Jahren 1915/16 ungefahr folgende Hunderntsatze bei den 
nachfolgenden Straftaten: Tierseuchenvergehen 7,5 %, Konkursvergehen 8,5 %, Bankrott 
(betriigerisch) 11,6 %, Bankrott (uberhaupt) 17,4 %, Wucher 23,0 %. 

Gemessen an den nichtjiidischen Gruppen begeht der Jude daher: Betrug ungefahr 2mal so 
oft, Tierseuchenvergehen ungefahr 7mal, Konkursvergehen ungefahr 9mal, Bankrott 
(betriigerisch) ungefahr 12mal, Bankrott (uberhaupt) ungefahr 20mal, Wucher ungefahr 
28mal so oft. 

Auch in Osterreich begehen die Juden doppelt so viele Veruntreuungen als die Nichtjuden. 
Tierseuchenvergehen begehen sie 3mal, Konkursvergehen sogar lOmal so oft. 

Die systematisch verbreitete falsche Meinung iiber die "Anstandigkeit" der Juden als 
Arbeitgeber wird durch die Tatsache widerlegt, daB Juden 6mal haufiger wegen 
Zuwiderhandlungen gegen die Bestimmungen betreffend die Sonntagsruhe und den 
LadenschluB, lOmal haufiger wegen Zuwiderhandlungen gegen die Vorschriften iiber 
Beschaftigung von Arbeiterinnen und jugendlichen Arbeitern oder Kindern bestraft worden 
sind. Leider schweigt jede Statistik iiber die Anzahl der von Juden an ihren weiblichen 
Angestellten veriibten sittlichen Vergehen und Verbrechen. 

Die rassische Zusammensetzung spielt, wie bekanntlich schon der italienische Jude Cesare 
Lombroso in seiner Arbeit "Der Verbrecher in anthropologischer, arztlicher und juristischer 
Beziehung", Hamburg 1887, zum groBen Leidwesen der Juden erkannt hatte, die wichtigste 
Rolle. Auf 100.000 strafmundige Einwohner kommen in den nachfolgenden Gebieten 
folgende Straffalle: 

In den Jahren 1882-1891 Hannover-Oldenburg 711, Rheinprovinzen 746, Wurttemberg und 
Baden 811, Pommern, Schleswig-Holstein und Mecklenburg 822, Bayern ohne Pfalz 1170, 
Ost- und WestpreuBen 1570. 

Im Jahre 1901 Oberbayern 1707, Pfalz 1707, Bromberg 1831, Oppeln 2071. 

Das Bild verschiebt sich wesentlich bei Zergliederung in die einzelnen Straftaten. Die hohe 
Straffalligkeit der Pfalz ist z. B. nur durch das starke Auftreten der gefahrlichen 
Korperverletzungen (ungefahr 650 Falle) bewirkt. Im Gegensatz hierzu steht im Nordwesten 
Deutschlands die auffallend geringe Anzahl von Verurteilungen wegen gefahrlicher 
Korperverletzung und Betrug. 

Hiernach zeigt die nordische Rasse offensichtlich die geringere Straffalligkeit. Andererseits 
wirft die bedeutend hohere Straffalligkeit der Neger gegenuber den arischen Rassen ein 
Schlaglicht auf die rassische Verwandtschaft des Judentums mit den Schwarzen. 

-252- 



Es ergibt sich ein sehr iibles Bild der Straffalligkeit der Juden. Mit Recht wirft aber Potsch 
die Frage auf, wieviel schwarzer dieses Bild noch wiirde, wenn die seinerzeit bestehenden 
undeutschen Gesetze in einer den deutschen Belangen gerecht werdenden Art geandert sein 
werden! 

In dem Abschnitt "ZielbewuBte Steigerung des jiidischen Blutanteils" behandelt Potsch die 
osterreichischen Verhaltnisse, die durch erleichterte Einbiirgerung der Juden entstanden sind. 
Die Volkszahlung vom 7. Marz 1923 ergab in Wien 201.513 Angehorige der jiidischen 
Konfession. Davon hatten ihre Geburtsstatte in Wien 77.260, Deutsch-Osterreich 7.967, 
Ausland 116.286; in Prozenten: 38,34, 3,95, 57,71. 

Bei den angegebenen 116.000 auslandischen Juden handelt es sich um die im Jahre 1918 
eingeburgerten Ostjuden. Da sich aber nur bei den orthodoxen Juden Rasse und Glauben 
decken, die Rassejuden in dieser Aufstellung jedoch nicht erfaBt sind, war die tatsachliche 
Einwanderung weitaus groBer. Die Gesamteinwanderung an Rassejuden betrug daher 
mindestens 213.000 Personen. Tatsachlich gesteht aber sogar der judische Kalender 280.000 
Konfessionsjuden ein. Die amtlichen Zahlen sind also, besonders unter Beriicksichtigung der 
konfessionslosen Juden und der Mischlinge, falsch! 

Potsch kommt aus diesen Schlussen zu der Uberzeugung, daB es im Jahre 1923 allein in 
Wien 0,5 Million Rassejuden und halb so viele Mischlinge gab, so daB die mit judischem 
Blute durchsetzte Einwohnerschaft mindestens 750.000 Kopfe zahlte. 

Die judische Einwanderung betrug nach amtlichen Angaben in den Jahren 1920-1929 in 
Osterreich 27.702, in Wien allein 26.434, so daB Wien mit 95,4 % beteiligt ist. An den 
osterreichischen Einburgerungen uberhaupt waren die Juden mit 32,7 % beteiligt, so daB jeder 
dritte Eingeburgerte ein Jude ist! 

In Wien allein wurden 95,4 % der in ganz Osterreich ein geburtigen Konfessionsjuden 
gezahlt, im Jahre 1923 sogar 99 %!! 

Die eingeburgerten 28.000 Konfessionsjuden haben 17.500 Deutsch-Osterreicher aus ihrer 
Heimat verdrangt, die in die Fremde gehen muBten, da ihr Vaterland ihnen keinen 
ausreichenden Lebensraum mehr bot. 

Der deutsche Kaufmannsstand in Wien ist tatsachlich durch dieses Eindringen des 
Judentums vernichtet worden. Die geistige Uberwucherung des Judentums zeigt sich in 
folgenden Zahlen: Juden waren von 100 Schulern der Mittelschule 1924/25 65 bis 70, 
Schulern der Handelsakadeime 1927/28 70 bis 95., Horern der Universitat 1924/25 47, 
Zahnarzten 1924/25 83, Rechtsanwalten schatztungsweise 1931 90, Hochschullehrkraften 
1926 45. 

ZusammengefaBt ergeben sich aus den in Potschs verdienstvoller Arbeit enthaltenen 
Einzelubersichten folgende Durchschnittszahlen: 

Verbrechen und Vergehen in Osterreich 1900-1913 auf 100.000 Strafmundige: Katholiken: 
153,4, Protestanten: 142,6, Juden 185,4. In derselben Zeit und auf dieselbe Menschenmenge 
bezogen: Schwere Korperverletzungen: Katholiken: 20,5, Protestanten: 10,8, Juden: 4,2. Aber 
bei den Bestrafungen wegen Betruges: Katholiken: 11,5, Protestanten: 14,4, Juden: 29,3. 



253 



Im Deutschen Reiche ergeben sich bei gleicher Berechnungsart in den Jahren 1915/16 bei 
Bankrottvergehen: Katholiken: 2,5, Protestanten: 2,9, Juden: 5,5. 

Beim betriigerischen Bankrott: Katholiken: 0,35. Protestanten: 0,95, Juden: 4,2. 

Beim Betrug: Katholiken: 24, Protestanten: 19, Juden: 37,5. 

Beim Wucher: Katholiken: 0,03, Protestanten: 0,02, Juden: 0,7. 

Bei Konkursverbrechen und Vergehen: Katholiken: 0,35, Protestanten: 0,6, Juden: 4,2. 

Bei Tier seuchen vergehen: Katholiken: 5,2, Protestanten: 3,3, Juden: 30. 

Bei den Zuwiderhandlungen betreffs Sonntagsruhe und LadenschluB: Katholiken: 6,4, 
Prole stanten: 9, Juden: 46, 

Bei den Zuwiderhandlungen gegen Bestimmungen iiber jugendliche Arbeiter, Arbeiterinnen 
und Kinder: Katholiken: 1,4, Protestanten: 2,9, Juden: 21. 

Bei Verbrechen und Vergehen gegen das Vermogen: Katholiken: 355, Protestanten: 292, 
Juden: 209. 

Bei summarischer Erfassung der Verbrechen und Vergehen uberhaupt: Katholiken: 816, 
Protestanten: 601, Juden: 632. 

Der Gedanke Potschs, gewisse Gegenden (Provinzen) Deutschlands als nordrassig sehen, 
andere nicht, ist zwar nicht falsch, kann aber bei der starken rassischen Durchmischung - 
besonders in den Stadten - nicht als streng wissenschaftlich bezeichnet werden. Aber leider ist 
es auch klar, daB bei dem vorhandenen Material gar keine andere Moglichkeit blieb als mit so 
einfachen Mitteln zu arbeiten. Die Findungen wiirden jedenfalls durch die Verfeinerung der 
Methodik nur noch mehr bestatigt werden, wofur als Beweis die auBerst geringe 
Straffalligkeit nordisch reinerer Gebietsteile Skandinaviens dienen moge. 

Zusammenfassend kann gesagt werden, daB mit der Arbeit Potschs ein wichtiger Anfang zu 
statistischen Feststellungen von lebenswichtigster Bedeutung gegeben worden ist. Es wird 
Aufgabe des volkisch bestimmten Staats der Zukunft sein, das hierfur notige Rustzeug viel 
besser bereitzustellen als die lamarckistisch-marxistisch eingestellten Statistiker der jungsten 
Vergangenheit fur richtig zu halten beliebt haben. 

Anmerkung: 

Weitere Schriften: Dr. Pfister, Aktenmafi. Geschichte der Rduberbanden an beiden Ufern 
des Malus usw., Heidelberg 1812. 

Derselbe, Nachtrag zu der aktenmafi. Geschichte usw., Heidelberg 1812. 

Derselbe, Merkwiirdige Kriminalfdlle mit Riicksicht auf die Untersuchungsfiihrung, 5 Bde., 
Frankfurt 1814/20. 

C. F. Brill, Aktenmdfiige Nachrichten von dem Raubergesindel in den Maingegenden usw., 
2 Bde., Darmstadt 1814/15. 



254 



Rauber-, Diebs- und Gaunerarchiv, Verlag Gottfried Basse, Quedlinburg 1820. 

G. L. Giese, Aktenmafiige Notizen iiber eine Anzahl Gauner usw., Celle 1828. 

F. C. D. Ave-Lallement, Die Mersener Bockreiter des 18. und 19. Jahrhunderts, Leipzig, 
1880. 

Karl Rauchhaupt, Aktenmafiige Geschichte des Rauberhauptmanns Johannes Buckler, gen. 
Schinderhannes, Kreuzuach 1891. 

Derselbe, Aktenmafiige Geschichte der rheinischen Rauberbandeu, 2 Bde., Kreuznach 
1892. 

J. J. Michel, Die Bockreiter von Herzogenrath, Balkenburg und Umgebung. Nach den 
Quellen und Gerichtsakten mit Namensverzeichnis aller Bockreiter, 1905. 

E. Arnold, Der Malefizschenk und seine Gauner, Stuttgart 1911. 

Hermann Ritter, Das Rauberunwesen im Rhein. Lande vor 100 Jahren, 2. Aufl., Koln 1919. 

Das Judentum in der Statistik 

Gesamtzahl der Juden 

Der Jude glaubt an die Zahl, an die groBe Zahl, an die Uberzahl, an die Masse. Dadurch 
wurde er zum Erfinder der Demokratie und des Parlamentarismus, des Marxismus und 
Kommunismus, des Kollektivismus und Bolschewismus. Der Jude glaubt auch an die Zahlen 
der Statistik, aber nur dann, wenn sie von ihm selbst stammen. Seine Statistiken verraten 
allerdings den kabbalistisch geschulten Rechenkunstler; zumal die Gesamtzahl der Juden sich 
anscheinend den alten Rabbinerspruch "Dreistigkeit hilft sogar Gott gegenuber" zum Motto 
genommen haben. Es grenzt wirklich an Dreistigkeit, wenn der Jude im Jahre 1935 die 
judische Nation auf nur 13 Millionen schatzt. Er rechnet sich dieses Minimum an Zahl heraus, 
um die Fiktion des fast sprichwortlich gewordenen "beriihmten" 1 %, das die Juden angeblich 
uberall mit ausmachen, aufrechterhalten zu konnen. Andere judische Statistiken, wie die des 
Jewish Year Book von New York 1928 und die des Jahrbuchs von London 1929, fuhlen sich 
gedrangt, wenigstens rand 15 Millionen Juden zuzugestehen. Zahlen, die von den von Juden 
kontrollierten groBen Lexika wie Brockhaus, Meyer, GroBer Herder usw. glaubig 
ubernommen wurden! Vereinzelt veranschlagen judische Statistiken die Judenzahl auf 16 
Millionen. Das hochste Zugestandnis - 17 Millionen - macht der Jude David Trietsch bereits 
fur das Jahr 1922! 1922 soil es also bereits 17 Millionen - 1935 dagegen nur 13 Millionen 
Juden gegeben haben! Vielleicht wollte man mit letzterer Zahlenangabe zur Beruhigung der 
Wirtsvolker zum soundsovielten Male den nun endgultigen biologischen Untergang des 
Judentums statistisch beweisen. 

Tatsache ist, daB alle judischen Statistiken dieses Gebietes eine wissentliche und glatte 
Irrefuhrung der "Gojim" darstellen. Diese Berechnunen enthalten namlich nur die Zahl der 
Glaubensjuden, d.h. nur der Juden, die in den Synagogenlisten gefuhrt werden! Eine 
Verschleierangsmethode, die, von den Juden eingefuhrt und erzwungen, in die Statistiken 
aller Lander ubergegangen ist. Auch die deutsche Reichsstatistik fuhrt als Juden nur 
diejenigen auf, die eingeschriebene Mitglieder einer Synagoge sind. Alle Rassejuden der Erde 
also, die groBe Masse der konfessionslosen und getauften Juden, die Millionen Judstizen 
(judischer Vater) und Judlinge (judische Mutter) sind nicht mitgezahlt! Waram plotzlich diese 

-255- 



Beschrankung auf die Glaubensjuden? Jeder Jude kennt doch die ihn begluckende Tatsache, 
daB es einen Austritt aus dem Judentum nicht gibt, daB ein Jude eben immer ein Jude bleibt. 
Noch in der hundertsten Generation, wie er mit dem Stolz des "Auserwahlten" verkundet. Gilt 
es aber, den anderen Volkern schwarz auf weiB zu beweisen, daB der Jude eigentlich seit je 
der Schopfer aller Kultur auf Erden ist, dann werden, wie es zum Beispiel die "GroBe 
Judische Nationalbiographie" tut, gern und oft konfessionslose und getaufte Juden, ja sogar 
"beriihmte" judische Mischlinge zum edlen, echten Judentum gezahlt, da, um mit einem Juden 
zu reden, "die Taufe Abstammung, Wesen und Charakter der Juden unverandert" lasse. 
Demnach stellen die zugegebenen 17 Millionen nur den Kern des Judentums dar. Die wahre 
Gesamtzahl der Juden erhalten wir also erst, wenn wir dem Stamm der Glaubensjuden die 
vielen Zweige und Zweiglein, Aste und Astlein hinzufugen, die als Rassejuden den 
Wirtsvolkern Licht und Sonne nehmen. 

Da es unmoglich ist, die mit der Romerzeit langsam beginnende Verjudung Mittel- und 
Nordeuropas statistisch zu erfassen, und nur alluemein zu sagen ist, daB zuerst Spanien, 
Portugal, Sudfrankreich, Suddeutschland und Rheingebiet, spater, im 15. bis 18. Jahrhundert 
ganz Europa, vor allem Holland, England, Frankreich und Deutschland eine zweimalige 
Verjudung swelle iiber sich ergehen lassen muBten (hatte doch Frankreich bereits um 1300 
nach judischer Angabe 800.000 Juden) nehmen wir als Ausgangspunkt unserer Berechnung 
das Jahr 1800. Es ist der Beginn des judischen Jahrhunderts und Zeitalters, als nach und nach 
in alien Landern die Emanzipation der Juden erzwungen wurde und breit und jah der 
Einbruch judischen Un-Wesens in den europaischen Kulturkreis erfolgte. Genaue statistische 
Angaben sind zwar auch fur jene Zeit nicht zu gewinnen, ja nicht einmal fur die Gegenwart, 
da der im Dunkeln lebende Jude in alien Landern (z. B. in Frankreich und England durch die 
Rothschilds) statistische Erhebungen iiber das Judentum zu verhindern wuBte. Dennoch haben 
wir Anhaltspunkte, die wahre Gesamtzahl der Juden annahernd feststellen zu konnen. 

Wenn wir wissen, daB allein die Nachkommenschaft der polnischen Juden bis zum Jahre 
1930 12-13 Millionen betrug und sich 1935 infolge des ihnen von ihren Rabbinern 
anbefohlenen Vermehrtungsdranges auf 14-15 Millionen erhoht hat, wenn wir ferner wissen, 
daB sich die Zahl der Weltjuden von 1881-1914 verdoppelt hat, also in 33 Jahren, wahrend 
andere Yolker zu ihrer Verdoppelung 70 Jahre brauchen, wenn wir statistisch nachweisen 
konnen, daB sich das Judentum der Erde jahrlich um rand 375.000 Individuen vermehrt, so 
konnen wir fur das Jahr 1935 unter Zugrundelegung jener 17 Millionen Glaubensjuden allein 
fur diese Kerntruppe reichlich 22 Millionen Kampfer ansetzen. 

Dieser Grandzahl sind nun noch hinzuzufugen die konfessionslosen Juden, deren es in 
jedem GroBstaat mit Weltstadten mehrere Hunderttausende gibt (in Deutschland z. B. wurden 
bereits 1905 300.000 Juden ohne eine bestimmte Konfession gezahlt und 1912 im ganzen 2,5 
Millionen Juden und judisch Versippte). Hinzuzurechnen ist die sehr erhebliche Zahl der 
Taufjuden in alien Landern der Welt, gibt doch selbst eine judische Ouelle zu, daB allein im 
19. Jahhrhundert mindestens 250.000 Juden zum Christentum ubergetreten seien, eine 
Zahlenangabe, die nachweislich weit hinter der Wirklichkeit zuriickbleibt: besaB doch allein 
schon Wien 1922 etwa 210.000 Taufjuden und insgesamt eine dreiviertel Million Rassejuden. 
Da PreuBen, zumal Berlin, seit dem Ende des 18. Jahrhunderts bis 1933 mehrere heftige 
Taufepidemien erlebt hat, besaB auch Berlin reichlich viel Taufjuden. Die Gesamtheit dieser 
konfessionslosen und getauften Juden der Erdenrunde geht, mit Kind und Kindeskindern 
gerechnet, in die Millionen. Eine neuere Berechnung nimmt fur Frankreich und Polen je vier 
Millionen, fur Deutschland drei Millionen christlicher Judenstammlinge an, Zahlen, die 
vielleicht zu hoch geriffen sind, aber durch das judische Geprage dieser Lander (wie aller 
anderen auch) nahegelegt werden. 

-256- 



Die Gesamtzahl der Juden erhoht sich ferner durch die in der ganzen Welt erschreckend 
zunehmenden Mischehen. In Ungarn kommt z. B. auf 10 geschlossene Ehen 1 Mischehe! In 
Deutschland wurden in kurzem Zeitraum iiber 33.000 Mischehen geschlossen, und 1901 und 
1905 kamen auf 100 rein judische Ehen 35,4 % resp. 44,4 % Mischehen, 1932 bereits 77 % 
und 1933 (!) sogar 83 % Mischehen. Die relative Unfruchtbarkeit der Mischehen (die Natur 
korrigiert den Menschen!) zugegeben, gehen aus ihnen dennoch viele Kinder hervor, die wir 
rassisch den Juden zurechnen mussen. Erhoht wird auch die Gesamtjudenzahl durch die groBe 
Menge jiidischer Staatenloser und vor allem durch die zu Millionen in jedem GroBstaat 
standig lebenden Auslander, von denen ein hoher Prozentsatz Juden sind, die sich hinter den 
verschiedenen Staatsangehorigkeiten verbergen. Gerade der Jude mit seinem ubi bene, ibi 
patria ist der Auslander katexochen (z. B. in Deutschland die ungezahlten Juden aus 
Osterreich). Ein bedeutsames, statistisch fast kaum zu erfassendes Anwachsen der 
Judengesamtzahl bringen die zahllosen, nirgends gemeldeten Ostjuden, die unter Umgehung 
der Einwanderungsgesetze mit Hilfe ihrer im betreffenden Lande sitzenden Rassegenossen in 
die 60 Reiche der Erde sich einschleichen und in den Judenvierteln der internationalen Welt- 
und Hafenstadte untertauchen. Allein die USA haben im Jahre 1932 750.000 (!) heimliche 
Einwanderer gehabt. Eine letzte Erhohung der Gesamtjudenzahl bedeuten die sehr vielen 
eingeburgerten Juden Osterreichs, Englands, Amerikas, vor allem Frankreichs und seiner 
nordafrikanischen Kolonien, die alle unter falscher Nationalist segeln. 

In Beriicksichtigung aller dieser Tatsachen wird nachstehend eine Gesamtzahl^ der Juden 
der Erde gegeben, die, eher nach unten als nach oben abgerundet, nur einen Annaherungswert 
darstellt, da durch judische Mache in den meisten Landern nur eine Schatzung der Judenzahl 
moglich ist (blau: die Zahl der Glaubensjuden). 

Fiir das Jahr 1935. 



Europa: 






Asien: 






Polen 


6.100.000 


3.100.000 


Palastina 


275.000 


84.000 


USSR 


3.900.000 


2.700.000 


asiat. Turkei 


95.000 


70.000 


Deutschland 


3.400.000 


500.000 


Persien 


90.000 


60.000 


Rumanien 


3.200.000 


900.000 


Syrien 


85.000 


35.000 


Frankreich 


2.900.000 


165.000 


Innerasien 


80.000 


28.000 


Ungarn 


1.300.000 


500.000 


Arabien 


55.000 


25.000 


England 


1.200.000 


300.000 


Brit. Indien 


48.000 


21.000 


Osterreich 


900.000 


300.000 


Afghanistan 


33.000 


18.000 


Tschecho- 


800.000 


350.000 


China 


19.000 


10.000 


MOwaKei 
Holland 


340.000 


150.000 


Japan 


3.500 


1.000? 


Griechenland 


330.000 


115.000 


Afrika: 






Litauen 


240.000 


115.000 


Franzosisch- 
Marokko 


190.000 


110.00 


Lettland 


210.000 


100.000 


Algier 


115.000 


74.000 


Europ. Turkei 


165.000 


85.000 


Agypten 


90.000 


60.000 


Italien 


130.000 


45.000 


Sudafrika 


105.000 


60.000 


Belgien 


105.000 


50.000 


Abessinien 


100.000 


50.000 


Jugoslawien 


100.000 


64.000 


Tunesien 


85.000 


50.000 


Bulgarien 


70.000 


46.000 


Spanisch-Marokko 


26.000 


18.000 


Spanien 


44.000 


4.000 


Tripolis 


34.000 


18.000 


Schweiz 


40.000 


21.000 


Tanger 


17.000 


10.000 



257 



Schweden 


23.000 


6.500 


Amerika: 






Danemark 


17.000 


6.000 


Nordamerika USA. 


9.300.000 


4.600.000 


Estland 


17.000 


5.000 


Kanada 


370.000 


156.000 


Portugal 


15.000 


2.000 


Argentinien 


320.000 


200.000 


Danzig 


15.000 


4.000 


Brasilien 


85.000 


27.000 


Finnland 


4.000 


1.600 


Mexiko 


33.000 


20.000 


Norwegen 


2.700 


1.500 


Kuba 


11.000 


5.000 


Australien 


65.000 


27.000 


Kl. Staaten 


15.000 


6.300 


und Siidsee 













Wir stellen den rund 15 Millionen Glaubensjuden eine Gesamtzahl von iiber 37 Millionen 
Rassejuden gegemiber! 

Diese Zahl wiirde sich noch um ein Bedeutendes erhohen, wenn wir, statt nur bis zur dritten 
Generation, wie Englander und Amerikaner den Trager einer nur noch ein Sechzehntel 
betragenden fremden Blutbeimischung als Mischling, in unserem Falle also als Juden, 
ansprechen wurden. Es gabe eine stattliche judische Nation internationes und bezeugte einen 
Grad der Verjudung der gegenwartigen Menschheit, der nicht hinter dem des ausgehenden 
Altertums zuriickstande, von dem ein frommer Jude sagte, daB es durch eine wunderbare 
Fugung Jahwes ein allgemein jiidisches Gesicht und Geprage gehabt habe! 

Ostjuden in Deutschland 

Mit den Teilungen Polens bekam PreuBen einen mehr als verdaulichen Zuwachs an 
Ostjuden, die bald ihre "stille Volkerwanderung" nach dem Westen antraten, die, bald 
systemalisch geleitet, weder durch Pogrome noch durch andere "Grausamkeiten" veranlaBt 
wurden, wie judischerseits gern geklagt wird. Vielmehr war den Ostjuden im Plan Alljudas 
die Aufgabe zugewiesen, dem westeuropaischen Judentum immer wieder nationaljudische 
Safte und Krafte zuzufiihren, um der durch Taufe und Assimilation befurchteten Vernichtung 
der Westjuden entgegenzuarbeiten. 

Mit den 70er und 80er Jahren begann die schnelle Verjudung PreuBens, speziell Berlins, die 
den durch die judische Ara des Griindungsschwindels weitesten Volkskreisen zum erstenmal 
zum BewuBtsein kam, zu einer antijudischen Welle und zu leider vergeblichen Protesten 
gegen die Ostjudeneinfuhr fuhrte. Die Gesamtauswanderung der Ostjuden betrug von 1881- 
1914 3.055.000, von denen rund 2,5 Millionen nach Amerika und offiziell ungefahr 51.000 
nach Deutschland einwanderten. 1900 stromten vor allem galizische Juden ins Land; 1907 
nahmen diese Zuwanderungen eine geradezu beangstigende Fulle an. Da aber die schon 
damals allmachtigen Juden keinerlei amtliche Statistik iiber die Zahl ihrer eingewanderten 
Rassegenossen gestatteten, ist diese nur schatzungsweise auf etwa 65.000 anzugeben. 

Wahrend des ersten Weltkrieges lag die Kontrolle und Regelung der Ostjudenzuwanderung 
in bewahrten judischen Handen! Nach der No vemberre volution 1918 wurde Deutschland zum 
gelobten Land fur die geld- und lebenshungrigen Ostjuden. Mit Hilfe des den Staat 
beherrschenden Judentums fielen sie heuschreckenartig in die deutschen Stadte ein. Zu Land 
und zu Schiff kamen die Ostjuden ins Land, von judischen "Hilfs"organisationen und 
deutschen Polizeiprasidien schnell und bedenkenlos mit Zuzugspassen versehen. 1920 
warteten nur im Konigsberger Bezirk etwa 30.000 Ostjuden auf ihre Einholung nach 
Deutschland. 1922 stellte das Berliner Polizeiprasidium allein von Juli bis Dezember iiber 
40.000 Zuzugspasse aus. Jedes Jahr wurden natiirlich tausende Ostjuden eingeburgert, denn 
das Einwanderungs- und Einburgerungsdezernat arbeitete in der Person eines Zionisten 
schnell und unauffallig. Eingeburgert wurden z. B. 1929 3.085, 1930 4.005 Ostjuden. 1928, 



258 



1929, 1930 sollen nur 1.092, 1.284, 1.857 Ostjuden eingewandert sein (nach judischer Quelle, 
die die zahllosen Ostjuden vergiBt, die sich unangemeldet in Berlin aufhielten). Deren Zahl 
wird von Kennern auf 70 bis 100.000 geschatzt. Diese Massen waren dem Judentum (was es 
heute abstreiten will) und den Linksparteien wertvolle Hilfskrafte bei ihrem Kampf um die 
restlose Verjudung und Bolschewisierang Deutschlands. Die nationalsozialistische Regierung 
des Jahres 1933 unterband sofort die Ostjudeneinfuhr und gab AnlaB, daB rand 60- bis 70.000 
Emigranten, daranter 86 % Juden, fluchtartig Deutschland verlieBen. Tatsache ist, daB die 
sogenannten eingesessenen Juden Deutschlands kaum noch 20 % der Gesamtjudenzahl 
ausmachen. Vier Funftel sind in den letzten Jahrzehnten eingewanderte Ostjuden. 

Zahlenmafiiger Aufstieg des Judentums im Reich und in Berlin. 

Wie in alien Tabellen dieser Art wurden als Juden nur die Glaubensjuden gezahlt; alle 
anderen Rassejuden wurden auf judisches Machtwort hin den Ariern zugerechnet. 

Aufstieg in Berlin: (Reichsstatistik 
1933) 

Arier Glaubensjud 

en 
1816 rand 223.000 3.400 

1825 rand 251.000 4.200 

1834 rand 301.000 5.600 

1843 rand 401.000 8.600 

1852 rand 511.000 12.300 

1861 rand 613.000 19.400 

1871 rand 932.000 36.500 



Aufstieg im Reich: 


(Reichsstatistik 1933) 




Arier 


Glaubensjud 
en 




1816 


rand 
22.000.000 


214.000 




1825 


rand 
24.000.000 


245.000 




1834 


rand 
27.000.000 


270.000 




1843 


rand 


309.000 


"Judische 




29.000.000 




s 


1852 


rand 


329.000 


Lexikon" 




31.000.000 




gibt: 


1861 


rand 
33.000.000 


353.000 




1871 


rand 
36.000.000 


383.000 


512.153 


1880 


rand 
40.000.000 


437.000 


561.612 


1890 


rand 
44.000.000 


465.000 


567.884 


1900 


rand 
50.000.000 


497.000 


586.833 


1910 


rand 
58.000.000 


539.000 


615.021 


1925 


rand 
63.000.000 


568.000 


564.379 


1933 


rand 
66.000.000 


504.000 





1880 


rand 
1.321.000 


55.100 


1890 


rand 
1.960.000 


82.600 


1900 


rand 
2.712.000 


109.400 


1910 


rand 
3.734.000 


144.000 


1925 


rand 
4.024.000 


172.700 


1933 


rand 
4.243.000 


160.600 



Bereits die Berufsstatistik des Jahres 1907 ist als Gesamtergebnis dahin zu bewerten, daB 
die Juden die Besitzenden, die Arier die Besitzlosen und Arbeiter sind! Die Berufsstatistik 
vom 16. Juni 1925 beurkundet die vollige uberfremdung Deutschlands und Judenherrschaft 
auf alien Gebieten. 



259 



Die Statistik zeigt prozentual berechnet die Anteile der Arier und Glaubensjuden an den 
einzelnen Wirtschaftsabteilungen: 

Beruf Arier Glaubensjud 

en 

A. Landwirtschaft, Gartnerei, Tierzucht, Forstwirtschaft und 29,47 %, 1,74 % 
Fischerei 

B. Industrie und Handwerk, einschl. Bergbau und Baugewerbe 40,94 %, 25,85 % 

C. Handel und Verkehr, einschl. Gastwirtschafts- und 17,11%, 58,80% 
Schankgewerbe 

D. Offentliche Verwaltung, Beamte der Rechtspflege, auch Heer 4,85 %, 5,94 % 
und. Marine; 

Kirche, Gottesdienst, Rechtsprechung und freie Berufe 

E. Gesundheitswesen, hygienisches Gewerbe, einschlieBlich 1,88 %, 4,35 % 
Wohlfahrtspflege 

F. Hausliche Dienste und Erwerbstatigkeit ohne feste Siedlung 5,75 %, 3,32 % 

G. Ohne Beruf und Berufsangabe 10,70 %, 15,40 % 
H.Arbeiter 46,90%, 8,40% 

In den acht Jahren von 1925-1933 vollendete sich die Judenherrschaft in Deutschland. 



260 



Das Judentum im fremden und eigenen Urteil 



Urteile romischer Schriftsteller 

Diodopos 

um 30 v. Chr. bis 20 n. Chr., 

berichtet in seiner Universal-Geschichte (XXXIV, 1), daB schon die Freunde des Konigs 
Antiochus (175-163 v. Chr.) diesem geraten haben, das Volk der Juden ganz auszurotten, 
"denn sie allein von alien Volkern wollten sich mit keinem andern Volke vermischen und 
sahen alle als Feinde an". Nach der Austreibung aus Agypten hatten sie sich in der Gegend 
von Jerusalem angesiedelt und "zu dem einen Volke der Juden vereinigt, den HaB gegen die 
Menschen unter sich vererbt". Deshalb zeigten sie auch ganz abweichende Gebrauche: "Mit 
keinem Volk wollten sie die gleichen Speisen genieBen, und keinem waren sie iiberhaupt 
gewogen." Sie (des Konigs Freunde) erinnerten ihn auch an "den HaB, den die Vorfahren 
gegen dieses Volk gehabt hatten". Sie wiesen auch hin auf die "menschenfeindlichen und 
ungerechten Satzungen", die "in den heiligen Buchern" der Juden enthalten waren ... 

Seneca 

4 v. Chr. bis 65 n. Chr. 

"Die Sitten dieses verruchtesten Volkes sind schon so erstarkt, daB sie in alien Landern sich 
verbreitet haben; den Siegern haben die Besiegten ihre Gesetze aufgedruckt." 
Seneca philosophus ed. Bipont. 1 782. Bd. IV, S. 423. 

Tacitus 

55 bis 120 n. Chr. 

"Die meisten Autoren stimmen darin uberein, daB bei einer in Agypten ausgebrochenen 
ekelhaften Krankheit der Konig Bocchoris durch das Orakel Hammons die Weisung erhalten 
habe, sein Reich zu saubern und die Aussatzigen als ein den Gottern und Menschen verhaBtes 
Geschlecht nach anderen Landern zu schaffen. So habe man sie ausgesondert und in der 
Wuste sich selbst uberlassen ... Einer der Vertriebenen, Moyses, habe ihnen geraten, von 
Gottern und Menschen keine Hilfe zu erwarten, sondern seiner Fuhrung zu vertrauen ... Nach 
einem Marsche von sechs Tagen ... nahmen sie, unter Vertreibung der Bewohner, das Land 
und die Stadt (Jerusalem) ein. 

Um das Volk fur immer an sich zu ketten, gab Moyses ihm neue Gesetze im Gegensatz zu 
denen aller Sterblichen: verachtlich ist ihnen alles, was uns heilig ist; hingegen ist ihnen 
erlaubt, was uns Abscheu erweckt ... Das Schwein essen sie nicht, weil sie ihm die Schuld an 
ihrem Aussatz zuschieben ... 

Ihr Brauchtum (ritus), gleichviel wie entstanden, rechtfertigen sie durch sein Alter; ihre 
sonstigen Einrichtungen, verkehrt, abscheulich, haben durch ihren Widersinn Kraft 
gewonnen; denn Verworfene, die sich vom Glauben ihrer Volker losgesagt, tragen Tribut und 
Steuern dorthin, wo die Juden machtig geworden; auch weil sie mit Zahigkeit 
zusammenhalten und einander untersttitzen; hingegen liegen sie feindseligen HaB gegen alles 
andere, gesondert vom Tisch, geschieden vom Nachtlager, meidet dieses Volk, obwohl ganz 
maBlos im Geschlechtstrieb, den Beischlaf mit fremden Weibern(?), wahrend unter sich bei 
ihnen nichts unerlaubt ist. Sie haben die Beschneidung eingefuhrt, um durch diese 
Abweichung erkannt zu werden. Ihre Proselyten iiben den gleichen Brauch; sie lernen zu 



261 



allererst die Gotter verachten, ihrer Heimat entsagen, Eltern, Kinder und Geschwister 
miBachten ... Der jiidische Brauch ist widersinnig und armselig (absurdus sordidusque). 

Solange Assyrer, Meder und Perser den Orient beherrschten, waren die Juden der 
verachtetste Teil der Unterworfenen. Nachdem die Mazedonier zur Vorherrschaft gelangten, 
versuchte Konig Antiochus ihren Aberglauben auszurotten und griechische Sitten 
einzufuhren, um dieses widerliche Volk (deterrimain gentem) umzuwandeln." 

Historien V, 3-8. 



Urteile arabischer und persischer Schriftsteller und Gelehrter 

"Die Juden, die in der ganzen Welt zerstreut wohnen und doch fest zusammenhalten, sind 
listige, menschenfeindliche und gefahrliche Geschopfe, die man gleich der giftigen Schlange 
behandeln muB, namlich sofort, wie sie heranschleicht, ihr auf den Kopf treten, denn laBt man 
sie nur einen Augenblick den Kopf emporheben, dann wird sie sicher beiBen, und ihr BiB ist 
sic her todbrinend." 

Adb al-Quddir at Jildni, at Fath ar Rab-bani wal-Faid ar-Rahmdni, Mag. 37. (545 n. Chr.) 

Mohammed 

Geb. 571, gest. 632. 

"Den Juden haben wir ihrer Ungerechtigkeit wegen manches Gute verboten, was ihnen 
friiher erlaubt war, weil sie weit abwichen von der Religion Gottes und Wuchern, was ihnen 
doch verboten, und das Vermogen anderer Menschen ungerechterweise aufgezehrt haben." 

IV. Sure (Seite 78). 

"Gott hat friiher ein Bundnis mit den Kindern Israels geschlossen ... Weil diese nun ihr 
Bundnis gebrochen, darum haben wir sie verflucht und ihr Herz verstockt. Du aber sollst nicht 
nachlassen, ihre Betriigereien zu entdecken. Betriiger sind es bis auf wenige!" 

V. Sure (Seite, 78). 

Aus dem Koran, nach der Ullmannschen Ubersetzung. 

"Ehrlichkeit und Rechtssinn bei einem Juden erwarten heiBt so viel, als die Jungfraulichkeit 
bei einer alten Dime suchen." 
Mandwi, al-Maulid, Sig. 72 (821 n. Chr.). 

"Es ist mir unbegreiflich, weshalb man diese mordschnaubenden Bestien nicht schon langst 
ausgerottet hat. Wurde man denn nicht wilde Tiere, die Menschen fraBen, sofort toten, auch 
wenn sie menschenahnlich waren? Und sind denn die Juden etwas anderes als 
Menschenfresser?" 

Mirza Hassan Chan, Chiam. hig. Bil. 3. (1689 n. Chr.) 



Urteile aus dem sechsten bis sechzehnten Jahrhundert 

Guntram 

Konig aus dem Hause der Merowinger, um 565 n. Chr. 

"Wehe iiber dies Volk der Juden, denn es ist schlecht und treulos und immer arglistigen 
Herzens." 
Aus der Chronik Gregors von Tours, geb. 540, gest. 594. Buch VIII, Kap. 1. 



262 



Peter de Clugny 

Urn 1146 

"Ich rate nicht dazu, die Juden zu toten, sondern sie auf eine ihrer Schlechtigkeit 
entsprechende Art zu strafen. Was ist gerechter, als daB man ihnen wieder nimmt, was sie auf 
betriigerische Weise gewonnen haben? Was sie besitzen, ist auf schandliche Weise gestohlen, 
und da sie, was das Schlimmste ist, fur ihre Frechheit bisher ungestraft blieben, so muB es 
ihnen wieder entzogen werden. - Was ich sage ist alien bekannt. Denn nicht durch ehrlichen 
Ackerbau, nicht durch rechtmaBigen Kriegsdienst, nicht durch irgendein nutzliches Gewerbe 
machen sie ihre Scheunen voll Getreide, ihre Keller voll Wein, ihre Beutel voll Geld, ihre 
Kisten voll Gold und Silber, als vielmehr durch das, was sie triigerischerweise den Leuten 
entziehen, durch das, was sie insgeheim von den Dieben erkaufen, indem sie so die 
kostbarsten Dinge fur den geringsten Preis sich zu verschaffen wissen." 

Peter Schwarz 

1477 

"Die Juden betriigen die Leute und verderben die Volker und brandschatzen die Lander mit 
Wucherei. - Es gibt kein boser, listiger, geiziger, unkeuscher, unsteter, vergifteter, zorniger, 
hoffartiger, betriigerischer, schandlicher Volk, welches keinen Glauben halt den Leuten." 

Franziskaner Bernardin von Feltre 

predigte 1487: 

"Der Wucher der Juden ist so ubergroB, daB die Armen erwiirgt werden. Und ich, der ich 
das Brot der Armen esse, sollte ein stummer Hund sein an dieser Statte der Wahrheit? Die 
Hunde bellen zu jenen auf, die ihren Hunger stillen, und ich, der ich das Brot der Armen esse, 
sollte schweigen, da ich ihre Ausraubung sehe?" 

Schenk Erasmus 

von Rotterdam (1487) 

"Das ist ein Rauben und Schinden des armen Mannes durch die Juden, daB es gar nicht 
mehr zu leiden ist und Gott erbarme. Die Juden- Wucherer setzen sich fest bis in den kleinsten 
Dorfen, und wenn sie fiinf Gulden borgen, nehmen sie sechsfach Pfand und nehmen Zinsen 
vom Zins und von diesem wiederum Zinsen, daB der arme Mann kommt um alles, was er 
hat." 

Johann Trithemius 

Abt Tritheim in Wurzburg, geb. 1462, gest. 1516 

"Es ist erklarlich, daB sich gleichmaBig bei Niedrigen und Hohen ein Widerwillen gegen die 
wucherischen Juden eingewurzelt hat, und ich billige alle gesetzlichen MaBregeln zur 
Sicherung des Volkes gegen dessen Ausbeutung durch den Judenwucher. Oder soil ein 
fremdes, eingedrungenes Volk iiber uns herrschen? - und zwar herrschen nicht durch groBere 
Kraft, hoheren Mut und hohere Tugend, sondern lediglich durch elendes, von alien Seiten und 
mit alien Mitteln zusammengescharrtes Geld, dessen Erwerb und Besitz diesem Volke das 
hochste Gut zu sein scheint? Soil dieses Volk mit dem SchweiB des Bauern und 
Handwerksmannes ungestraft sich masten durfen?" 

Geiler von Kaysersberg 

Domprediger in StraBburg, gest. 1510 

"Sind denn die Juden besser als die Christen, daB sie nicht arbeiten wollen mit ihrer Hande 
Werk? Stehen sie nicht unter dem Spruche Gottes: 'Im SchweiBe deines Angesichts sollst du 
dein Brot verdienen!' Mit Geld wuchern heiBt nicht arbeiten, sondern andere schinden in 
MuBiggang." 

-263- 



Martin Luther 

Geb. 1483, gest. 1546 1} 

"Wie es unmoglich ist, daB die Aglaster ihr Hiipfen und Getzen laBt, die Schlange ihr 
Stechen: so wenig laBt der Jiide von seinem Sinn, Christen umzubringen, wo er nur kann." 
Tischreden. (Erlanger Ausgabe der Werke Luthers, Bd. 62, S. 375.) 

"All ihres Herzens angstlich Seufzen und Sehnen gehet dahin, daB sie einmal mochten mit 
uns Heiden umgehen, wie sie zur Zeit Esthers in Persia mit den Heiden umgingen. O, wie lieb 
haben sie das Buch Esther, das so fein stimmt auf ihre blutdurstige, rachgierige, morderische 
Begier und Hoffnung! Kein blutdurstigeres und rachgierigeres Volk hat die Sonne je 
beschienen, als die sich diinken, sie seien darum Gottes Volk, daB sie sollen die Heiden 
morden und wurgen." 

Erlanger Ausgabe Bb. 32, S. 120/21. 

In seinen jungen Jahren, als Luther die Juden noch nicht kannte, hat er sich sehr 
respektvoll iiber sie geaufiert (1523). Er rief, dafi man sie fein sauberlich behandeln solle, da 
Jesus Christus doch ouch ein geborener Jude gewesen sei. - Den doppelten Irrtum, der hierin 
lag, hat er spater wohl klar erkannt und seine Ansicht iiber das Judentum, durch 
Lebenserfahrung gewitzigt, wesentlich berichtigt. 

Als er im Verkehr mit dem Volke den unerhorten Wucher und das heuchlerische Wesen der 
Juden kennengelernt hatte - als er sah, wie das Judentum seinen heimlichen Einflufi bis in die 
Kreise der Fursten und Regierungen ausiibte und zur Plunderung des Volkes mifibrauchte - 
als er die verborgenen Gesinnungen und Gesetze der Juden kennenlernte, die gegen alle 
Sittlichkeit und Christlichkeit ein Hohn sind - da machte er seinem ehrlichen Herzen in 
bitteren Worten Luft - mit der ganzen Leidenschaft eines rechten Mannes, einer grofien Natur. 
Er liefi im Jahre 1543 zwei Bucher erscheinen: "Von den Juden und ihren Lugen" und "Vom 
Schem Hamphoras ", in denen er geradezu vernichtende Urteile iiber dieses verworfene, mit 
dem Fluche Gottes beladene Volkfallt. 

"Der Odem stinkt ihnen nach der Heiden Gold und Silber, denn kein Volk unter der Sonnen 
geiziger, denn sie sind, gewest ist, noch sind, und immerfort bleiben, wie man siehet an ihrem 
verfluchten Wucher; und sich auch trosten, wenn ihr Messias kommt, soil er aller Welt Gold 
und Silber nehmen, und unter sie teilen." (S. 176) 

"Sie haben solch giftigen HaB wider die Gojim (Nichtjuden) von Jugend auf eingesoffen 
von ihren Eltern und Rabbinern und saufen noch in sich ohne UnterlaB, daB es ihnen durch 
Blut und Fleisch durch Mark und Bein gangen, ganz und gar Natur und Leben worden ist. 
Und so wenig sich Fleisch und Blut, Mark und Bein konnen andern, so wenig konnen sie 
sole hen Stolz und Neid andern; sie miissen so bleiben und verderben." (Handbuch der 
Judenfrage, S. 18 1 ' 

"Darumb wisse Du, lieber Christ, und Zweifel nicht dran, daB Du, nahest nach dem Teufel, 
keinen bittern, giftigern, heftigern Feind habest, denn einen rechten Juden, der mit Ernst ein 
Jiide sein will. Es mogen vielleicht unter ihnen sein, die da glauben, was die Kiihe oder Gans 
glaubet; doch hanget ihnen, alien das Geblut und die Beschneidung an. Daher gibt man ihnen 
oft in den Historien schuld, daB sie die Brunnen vergiftet, Kinder gestohlen und gepfriemet 
haben, wie zu Trient, Weissensee usw. Sie sagen wohl nein dazu; aber es sei oder nicht, so 
weiB ich wohl, daB es am vollen, ganzen, breiten Willen bei ihnen nicht fehlet, wo sie mit der 



264 



Tat dazu kommen konnten, heimlich oder offenbar. DeB versiehe Dich gewiBlich und richte 
Dich darnach. 
S. 182. (Ahnlich S. 274 u. 276.) 

Tun sie aber etwas Gutes, so wisse, daB es nicht aus Liebe, noch Dir zugute geschieht, 
sondern weil sie Raum haben miissen bei uns zu wohnen, miissen sie aus Noth etwas tun, aber 
das Herz bleibt und ist, wie ich gesagt habe ... 

Und mocht ein Mensch, der den Teufel nicht kennt, sich wohl verwundern, warum sie den 
Christen vor andern so feind sind, da sie doch nicht Ursachen zu haben; denn wir ihnen alles 
Gute tun. Sie leben bei uns zu Hause unter unserm Schutz und Schirm, brauchen Land und 
StraBen, Markt und Gassen, dazu sitzen die Fursten und Oberkeit, schnarchen und haben das 
Maul offen, lassen die Jiiden aus ihrem offenen Beutel und Kasten nehmen, stehlen und 
rauben, was sie wollen, das ist, sie lassen sich selbst und ihre Unterthanen durch der Juden 
Wucher schinden und aussaugen, und mit ihrem eigen Gelde sich zu Bettlern machen. Denn 
die Juden, als im Elende (in der Verbannung), sollten ja gewiBlich nichts haben, und was sie 
haben, das muB gewiBlich unser sein: so arbeiten sie nicht, verdienen uns nichts ab; so 
schenken oder geben wir's ihnen nicht; dennoch haben sie unser Geld und Gut, und sind damit 
unser Herrn in unser eigen Lande und in ihrem Elende. Wenn ein Dieb zehn Gulden stiehlet, 
so muB er henken; raubet er auf der StraBen, so ist der Kopf verloren. Aber ein Jiide, wenn er 
zehn Tunne Goldes stiehlet und raubet durch seinen Wucher, so ist er lieber denn Gott selbst. 

Und zu Wahrzeichen riihmen sie es getrost, und starken ihren Glauben und giftigen Groll 
wider uns, sprechen unternander: halt fest, siehe, wie Gott mit uns ist, und sein Volk auch in 
Elend nicht verlaBt. Wir arbeiten nicht, haben gute, faule Tage: die verfluchten Gojim 
(Nichtjuden) miissen uns vorarbeiten, wir aber kriegen ihr Geld: damit sind wir ihre Herren, 
sie unsere Knechte." 

Erlanger Ausgabe Bd. 32, S. 182/83. 

"Schreiben doch ihre Talmud und Rabbinen, das To ten sei nicht Sunde, wenn man keinen 
Bruder in Israel totet; und wer einem Heiden (d.h. Christen) den Eid nicht halt, der tut keine 
Sunde; vielmehr seien Stehlen und Rauben, wie sie durch den Wucher an den Gojim tun, ein 
Gottesdienst; denn sie meinen, daB sie das edle Blut und beschnittene Heilige sind, wir aber 
Verfluchte Gojim, und so konnen sie es nicht grob genug mit uns machen, noch sich an uns 
versundigen, weil sie die Herren der Welt, wir aber ihre Knechte, ja ihr Vieh sind! - Auf 
solcher Lehre beharren auch noch heutigen Tages die Juden und tun wie ihre Vater: verkehren 
Gottes Wort, geizen, wuchern, stehlen, morden, wo sie konnen, und lehren solches ihre 
Kinder fur und fur nachzutun." 

Erlanger Ausgabe Bd. 32, S. 192. 

["Ich will zur letzte fur mich das sagen, wenn mir Gott keinen andern Messia geben wollt, 
denn wie die Juden begehren und hoffen, so wollt ich viel, viel lieber eine Sau denn ein 
Mensch sein."] 

"Mocht jemand denken, ich rede zu viel. Ich rede nicht zu viel, sondern viel zu wenig, denn 
ich sehe ihre Schriften: sie fluchen uns Gojim und wunschen uns in ihren Schulen und 
Gebeten alles Ungluck, sie rauben uns unser Geld und Gut durch Wucher, und, wo sie 
konnen, beweisen sie uns alle bose Tucke, wollen (das noch das Aergest ist) hierin recht und 
wohl gethan, das ist: Gott gedient haben, und lehren solches zu tun. Solches haben keine 
Heiden getan, tuts auch niemand, denn der Teufel selbst, oder die er besessen hat, wie er die 
Juden besessen hat." 

-265- 



"Meines Diinkens will's doch da hinaus: Sollen wir der Jiiden Lasterung nicht teilhaftig 
werden, so miissen wir geschieden sein und sie aus unserem Lande vertrieben werden. Das ist 
der nachste und beste Rat, der beide Parte in solchem Falle sichert ..." 

S. 254. 

"Ich weiB wohl, daB sie solches und alles leugnen; es stimmt aber alles mit dem Urteil 
Christi daB sie giftige, bittere rachgierige, hamische Schlangen, Meuchelmorder und 
Teufelkinder sind, die heimlich stechen und Schaden tun, weil sie es offentlich nicht 
vermogen." 

Von den Jiiden und ihren Ltigen. Erlanger Ausg. Bd. 32. S. 244. 

"Was soil mir nun der Juden Messias? ... Ich wollt sagen: Lieber Herr Gott, behalt deinen 
Messias oder gib ihn dem, wer ihn haben will, mich aber mache dafiir zur Sau." 
Erlanger Ausgabe Bd. 32, S. 261. 

"Summa, ein Jude steckt so voll Abgotterei und Zauberei als neun Kiihe Haare haben, das 
ist unzahlig und unendlich, wie der Teufel, ihr Gott, voller Ltigen ist." 
S. 300. 

"Gott hat zu David viel geredet und ihn geheiBen, dies und jenes zu tun, aber es gehet mich 
nicht an ... , wir sind das Volk nicht, zu dem er redet ... Den Moses und sein Volk laB bei 
einander, es ist mit ihnen aus, es gehet mich nichts an." 

A. Berger, M. Luther. II, 2 S. 249. 

"Wo du einen Juden siehst oder horst lehren, da denke nicht andres, als daB du einen 
giftigen Basiliken horst." 
Erlanger Ausgabe Bb. 33, S. 137. 

"Wie gar ehrlicher schreiben und lehren die heidnischen Philosophen, auch die Poeten, nicht 
allein von Gottes Regiment und vom kunftigen Leben, sondern auch von zeitlichen Tugenden 
... Ja ich halt dafur, daB in drei Fabeln Aesopi, im halben Catone, in etlichen Komodien 
Terentii mehr Weisheit und Lehre von guten Werken stehe, als in aller Talmudisten und 
Rabbiner Biicher gefunden werde und in aller Juden Herz fallen moge." 

S. 193. 

"Rachen diirfen wir uns nicht; sie haben die Rache am Halse, tausendmal arger, als wir 
ihnen wunschen mogen. Ich will meinen treuen Rat geben. 

Erstlich, daB man ihre Synagoge oder Schule mit Feuer anstecke, und was nicht verbrennen 
will, mit Erde uberhaufe und beschutte, daB kein Mensch einen Stein oder Schlacke davon 
sehe ewiglich ... 

Zum andern, daB man auch ihre Hauser desgleichen zerbreche und zerstore. Denn sie 
treiben eben dasselbige darin, was sie in ihren Schulen treiben ... 

Zum dritten, daB man ihnen nehme alle ihre Betbuchlein und Talmudisten, darin solche 
Abgotterei, Ltigen, Fluch und Lasterung gelehret wird ... 

Zum vierten, daB man ihren Rabbinern bei Leib und Leben verbiete, hinfort zu lehren ... 



266 



Zum funften, daB man den Juden das Geleit und StraBe ganz und gar aufhebe, denn sie 
haben nichts auf dem Lande zu schaffen, weil sie nicht Herren, noch Amtleute, noch Handler 
oder desgleichen sind ... 

Zum sechsten, daB man ihnen den Wucher verbiete ... 

Zum siebenten, daB man den jungen, starken Juden und Judinnen in die Hand gebe Flegel, 
Axt, Karst, Spaten, Rocken, Spindel und lasse sie ihr Brot verdienen im SchweiB der Nasen ... 

Besorgen wir aber, daB sie uns mochten an Leib, Weib, Kind, Gesind, Vieh usw. Schaden 
tun ... , so laBt bleiben bei gewohnlicher Klugheit der anderen Nationen, wie Frankreich, 
Spanien, Bohmen usw. und mit ihnen rechnen, was sie uns abgewuchert; und danach gutlich 
geteilet, sie aber immer zum Land ausgetrieben." 

S. 233-238. 

Dr. Johann Eck 

Luthers Gegner, geb. 1486, gest. 1543 

"So sehen sie (die Herrschaften und Standesherren) vor Augen, daB ihre (Schutz-) Juden 
nicht arbeiten, nicht schaffen, nicht rechtlichen Handel (kaufmanschatz) treiben und kein 
Handwerk; sie bauen nichts: sie leben also mit MuBiggang in Reichtum, in Fressen und 
Prassen. Der arme Christ neben dem Juden arbeitet hart Tag und Nacht, hat kaum das trocken 
Brot. Der Jud gewinnt ihm ubergenug im Schatten unterm Dach mit Wuchern: Und einem 
solchen Tag-Rauber hilft die Standesherrschaft dazu, geringen schnoden Geldes wegen. Pfui 
der Schande! Findet man einen Edelmann, der, so man ihn anspricht, warum er die Juden 
leide in seinem Dorf, antwortet:, Ja, ich habe drei oder vier Juden im Dorf, sie tragen mir in 
einem Jahr mehr ein, denn all meine Bauern!' siehe, allein mit dem Geiz verantwortet er sich 
... Ja, manche Herrschaft halt die Juden schoner und ehrenvoller denn die Christen, erzurnen 
heftiger und strafen ernstlicher, wenn ein Jud' geschlagen oder beleidigt wird, denn so ein 
Christ beleidigt wird ... Der Wucher macht, daB sie also wohl gehalten werden wegen ihres 
Geldes. Die Herrschaft ihnen gnadig, die Amtleute und Schreiber willig, kommt er zur 
Kanzlei, so wird er gleich abgefertigt, wahrend so ein armer Mann, ein Christ, lang vor der 
Tiir sitzen und warten muB. Der Wucher macht, daB sie reichlich leben, essen und trinken, 
schonen und guten Hausrat haben ... Und weiB doch der Edelmann, daB der Jud dies alles 
gewuchert oder von einem Dieb gekauft hat. Denn darin haben die Juden es besser als die 
Christen, denn ein Christ, bei dem fremdes (entfremt) Gut gefunden wird, der muB Antwort 
dariiber geben, wie und von wem dies in seinen Besitz gekommen sei. Dem Juden dagegen 
wird dies nachgesehen von Seiner Herrschaft; so sitzt er denn in Ehr und Glanz mit 
MuBiggang: Wie Sollte er begehren (unter solchen Umstanden) ein Christ zu werden, da er 
dann arbeiten miiBte und anders in die Hande speien ..." 

Aus "Ains Juden biiechlin Verlegung: darin am Christ ganzer Christenheit zu schwach, wil, 
es geschehe den Juden unrecht in bezichtigung der Christen Kinder mordt. Hierin findst ouch 
vil histori, was iibels und biiberey die Juden in allem teutschen Land, ond anderen 
Konigreichen gestift haben. " - Kap. 24 - 1542. 

E. F. Hefi 

"... unter diesen Handlen (am judischen Neujahrstag) fragt ja ein Jud den andern, ob er 
keinen ... Christen betrogen, oder ob er ihm nicht gestohlen, oder j a einen dazu bewegt das er 
gestohlen, und das gestohlene dem Juden mit halb Geld verkauft, oder aber ob er keinen 
Christen mit der Wechsel verfortheilt oder betrogen. In Summa, da eroffnet einer dem andern 
inn was mittel und wege er einen betrogen. Sagt dann der ander: Ey wolan so hastu ein 
corban gebracht, das ist, du hast GOTT ein Opferhand gebracht ..." 

-267- 



Juden-Geifiel, S. 104. Koln 1608. 

S. F. Brentz 

Wenn die Juden eine gantze mochen herumbgelauffen, und bald da, bald dort einen Christen 
betrogen, so kommen sie gemeiniglich an jedem Sabbathtag zusammen und riihmen sich ihrer 
Bubenstiick, so sagen die andern Juden darauff, ... man solle den Christen das hertz aus dem 
Leib nemen, und sagen weiter: ... den besten unter den Christen soil man todt schlagen." 

Judischer abgestreifter Schlangenbalg. Nurnberg 1614, 

Israel infanduin seelus audet morte piandum. (Israel wagt unsagbaren, todeswurdigen 
Frevel.) 

Aus den "Weissagungen des Abtes vorn Kloster Lehnin vom Jahre 1300". (Erst urn 1690 
verfafit.) 

Giordano Bruno 

Geb. 1548, gest. 1600 

"Es ist wahr, daB ich nie eine derartige Rechtsanschauung gefunden habe, auBer bei wilden 
Barbaren, und ich glaube, daB sie zuerst bei den Juden aufgekommen ist; denn diese bilden 
ein so pestilenzialisches, aussatziges und gemeingefahrliches Geschlecht, daB sie verdienten, 
vor der Geburt ausgerottet zu werden." 

Giordano Bruno, Spaccio. Paris 1548, herausgegeben von Lagarde. Vol. II. S. 500. 
Gottingen 1888. 

"Die Hebaer ... ein Volk, immer niedrig, knechtisch, schachernd, sich absondernd, 
verschlossen und ohne Verkehr mit den ubrigen Volkern, die von ihnen mit tierischer 
Verachtung verfolgt werden und welche sie dann verdientermaBen wieder verachten." 

a. a. O. S. 576. 

"Das Schlimmste aber ist, daB sie als der Auswurf Agyptens die miBverstandene Religion 
der Agypter in verfalschter Form auf die Nachwelt vererbt haben." 

Dr. H. Braunhofer sagt in seinem Buche "Giordano Bruno's Weltanschauung und 
Verhangnis" (Leipzig 1882) von diesem genialen Denker, der 13 Jahre lang in Frankreich, 
England, Deutschland und Italien gereist und einen freien, weiten Blick besaB: "Alles der 
Bibel gespendete Lob ist bei Bruno nur unumgangliches Zugestandnis. Denn in seines 
Herzens innersten Tiefen kocht vererbter Rassengroll gegen alles, was aus judischem Geblut 
hervorgegangen ist. Ausdriicke wie: 'Beschnittener Sinn und geschorener Verstand' bilden 
deutliche Hinweise auf Judentum und Christentum. Die grausame Harte judischer 
Strafgesetze, die zum traurigen Vorbild christlicher und mohammedanischer Gesetzgebung 
geworden ist, erklart Bruno aus der Verworfenheit des judischen Stammescharakters. Ein 
Gesetz, das fur den Fehler des Vaters auch die unschuldigen Kindlein und die Mutter buBen 
laBt, konnte nach Bruno nur einer solchen Rasse entspringen^." 

" Aus "Opere di Qiordano Bruno", A. Wagner, Leipzig. 1830; Bb. II, S. 197, 236, 239, 380. 

Adam Contzen 

1570-1635 

Als Professor in Mainz und Mitglied der Gesellschaft Jesu betonte er die Notwendigkeit, 
alle Juden als giftige Tiere mit dem Verluste ihres Vermogens zum Lande hinauszujagen und 
erinnerte an die glorreichen Fursten, die dies wirklich getan haben. 

In seinem Buck iiber das Vermogen der Offentlichkeit. 

-268- 



Urteile von Schriftstellern, Staatsmannern und Philosophen vom 
DreiBigjahrigen Kriege bis zu den Freiheitskriegen 1813-1815 

Friedrich Wilhelm I. 

Konig von PreuBen, 1713-1740 

"Braucht Er die Juden.. weil Er sie defendiert und konservieren will? Ich verlange mir das 
Schachergesindel nicht in meinem Lande. Mein Vorfahr, der Kurfurst Joachim II., hatte ganz 
recht, als er eines Tages zu seinem Kanzler sagte: 'Die Israeliten sind ein gefahrliches 
Ungeziefer.' Sieht Er wohl, einer war schon genug, mich um 100.000 Taler zu bringen." 

Konig Friedrich Wilhelm I. zu einem seiner Minister, als ihn der Munzjude Ephraim Veit 
um 100.000 Taler betro gen hatte. 1721. 

(Erliefi ouch ein "Allgemeines Edikt, dafi alle unvergeleite Juden sofort auf einmal aus dem 
Lande gejagt werden sollen. De dato Berlin, den 10. Januarii 1724".) 

Andr. Sutor 

Um 1740 

"Die Juden seynd einem Land so nutz als die MauB auf dem Getreideboden und die Motten 
einem Kleide." 
Der hundertatigige blinde Argos und zwey-gesichtige Janus. Augsburg 1740. S. 373. 

Friedrich der Grofie 

Geb. 1712, regierte 1740 bis 1786 

"Wir befehlen ... , daB die schlechten und geringen Juden in den kleinen Stadten, sonderlich 
in denen, so mitten im Lande liegen, woselbst solche Juden ganz unnothig und vielmehr 
schadlich sind, bey aller Gelegenheit und nach aller Moglichkeit daraus weggeschafft werden. 
- Was wegen ihres Handels ist, behalten sie. Aber daB sie die ganze Folkerschaften [sic] von 
Juden zu Breslau anbringen und ein gantzes Jerusalem draus machen, das kann nicht seynd." - 
Und im Judenreglement von 1750 heiBt es (Art. 27): "Der hochste erlaubte ZinsfuB ist 12 
Prozent." (Art. 28): "Landliche Guter hingegen wird den Juden zu erkauffen und zu besitzen 
iiberall nicht gestattet." (Art. 33): "Kein Jude darf auf dem platten Lande wohnen." 

H. Jungfer, Die Juden unter Friedrich dem Grofien. S. 18, 21 und 34. Leipzig 1880. 

Kaiserin Maria Theresia 

Geb. 1717, regierte 1740 bis 1780 

"Kunftig soil keinem Juden, welchen Namen er haben moge, erlaubt sein, sich hier 
aufzuhalten, ohne meine schriftliche Erlaubnis. Ich kenne keine argere Pest fur den Staat als 
die Nation, wegen der Kunst, durch Betrug, Wucher und Geldvertrag die Leute in den 
Bettelstand zu bringen, alle ubliche Handlung auszuiiben, die ein anderer ehrlicher Mann 
verabscheut. Mithin (sind dieselben) soviel als sein kann, von hier abzuhalten und zu 
vermindern" 

Eigenhandiges Schreiben an die Hofkanzlei im Jahre 1777. - Die eingeklammerten Stellen 
sind in der Urschrift nicht mehr genau zu entziffern. 

Georg Gottfried Strelin 

Um 1750 

Dieser Volkswirt verlangte, wahrhaft landesvaterliche Fursten sollten auf das 
Judenschutzgeld verzichten und den Judenschutz wegen der Landesverderblichkeit der Juden 
nicht mehr bewilligen. 

-269- 



Einleitung in die Lehre von neuen Auflagen. (Nordlingen 1778.) 

Voltaire 

Geb. 1694, gest. 1778 

"Die Juden sind nichts als ein unwissendes und barbarisches Volk, das seit langer Zeit die 
schmutzigste Habsucht mit dem verab scheming swurdigsten Aberglauben und dem 
unausloschlichsten Hasse gegen alle Volker verbindet, bei denen sie geduldet werden und an 
denen sie sichbereichern." Bd. XXV. S. 462. Dictionnaire philosophique. 

"Mein Onkel hatte mit den gelehrtesten Juden Asiens zu tun. Sie gestanden ihm, daB ihren 
Vorfahren befohlen worden, alle anderen Volker zu verabscheuen. In der Tat ist unter alien 
Geschichtsschreibern, die von ihnen gesprochen haben, kein einziger, der nicht von dieser 
Wahrheit uberzeugt sei, und kaum schlagt man die judischen Bucher auf, so findet man die 
Beweise davon." 

Bd. XII. Melanges. 

"Die kleine judische Nation wagt, einen unversohnlichen HaB gegen alle Volker zur Schau 
zu tragen, ist immer aberglaubisch, immer lustern nach den Gutern anderer, kriechend im 
Ungluck, frech im Gluck." 

Bd. XV. Essai sur les moeurs. 

"Gerade wie die Banianten und Armenier ganz Asien durchstreifen, und wie die Isispriester 
unter dem Namen Zigeuner auftauchen, um in den Hofen Huhner zu stehlen und 
wahrzusagen, so sind die Juden, dieses Lumpengesindel, iiberall, wo es Geld zu verdienen 
gibt. Aber ob diese Beschnittenen Israels, die den Wilden alte Hosen verkaufen, sich fur 
Abkommlinge des Stammes Naphthali oder Isaschar ausgeben, ist sehr unwichtig, sie sind 
nichtsdestoweniger die groBten Schurken, die jemals die Erdoberflache besudelt haben." 

Bd. LXV1I1. S. 392. Corresp. aM. de Lisle. 1775. 

"Man ist iiber den HaB und die Verachtung erstaunt, die alle Nationen den Juden 
entgegengebracht haben. Es ist dies eine unausbleibliche Folge ihres Verhaltens. Sie 
beobachten stets Gebrauche, die in direktem Gegensatz mit den bestehenden 
gesellschaftlichen Zustanden sind; sie sind also mit Recht als eine Nation behandelt worden, 
die im Gegensatz zu alien anderen steht; sie dienen diesen aus Habsucht, verachten sie aus 
Fanatismus, betrachten den Wucher als eine heilige Pflicht." 

Bd. III. Essai sur les moeurs. - Voltaire, (Euvres ed. Beuchot, Paris 1840. 

"Sie waren iiberall Wucherer gemaB dem Freiheitsbriefe und dem Privilegien ihres Gesetzes 
und iiberall ein Schrecken aus demselben Grande." - "Die Huronen, die Kanadier, die 
Irokesen waren Philosophen der Humanitat im Vergleich zu den Israeliten." - 

1 7. Band seiner samtlichen Werke, S. 53. 

Immanuel Kant 

Geb. 1724, gest. 1808 

"Die unter uns lebenden Palastiner sind durch ihren Wuchergeist seit ihrem Exil, auch was 
die groBte Menge betrifft, in den nicht unbegriindeten Ruf des Betruges gekommen. Es 
scheint nun zwar befremdlich, sich eine Nation von Betriigern zu denken; aber ebenso 
befremdlich ist es doch auch, eine Nation von lauter Kaufleuten zu denken, deren bei weitem 
groBter Teil durch einen alten, von dem Staat, darin sie leben, anerkannten Aberglauben 
verbunden, keine burgerliche Ehre sucht sondern diesen ihren Verlust durch die Vorteile der 



270 



Uberlistung des Volkes, unter dem sie Schutz finden und selbst ihrer untereinander, ersetzen 
wollen." 
Anthropologic in pragmatischer Hinsicht. Konigsberg 1798. S. 129 f. 

Johann Gottfried v. Herder 

Geb. 1744, gest. 1803 

"... Zwar ist in Kunstsachen die judische Nation, ob sie gleich zwischen Agyptern und 
Phoniziern wohnte, immer unerfahren geblieben, da selbst ihren Salomonischen Tempel 
fremde Arbeiter bauen muBten. Auch sind sie, ob sie gleich eine Zeitlang die Hafen des Roten 
Meeres besaBen und den Kusten der Mittellandischen See so nahe wohnten, in dieser zum 
Handel der Welt glucklichsten Lage, bei einer Volksmenge, die ihrem Lande zu schwer ward, 
dennoch nie ein seefahrendes Volk geworden. Wie die Agypter, furchteten sie das Meer und 
wohnten von jeher lieber unter anderen Nationen; ein Zug ihres Nationalcharakters, gegen den 
schon Moses mit Macht kampfte. Kurz, es ist ein Volk, das in der Erziehung verdarb, weil es 
nie zur Reife einer politischen Kultur auf eigenem Boden, mithin auch nicht zum wahren 
Gefuhl der Ehre und Freiheit gelangte ... Das Volk Gottes ... ist Jahrtausende her, ja fast seit 
jener Entstehung eine parasitische Pflanze auf den Stammen anderer Nationen: ein Geschlecht 
schlauer Unterhandler beinah auf der ganzen Erde, das trotz aller Unterdriickung nirgend sich 
nach eigener Ehre und Wohnung, nirgend nach einem Vaterlande sennet." 

Ideen zur Philosophic der Geschichte der Menschheit. III. Teil. S. 97f. Riga und Leipzig 
1787. 

"Ein Ministerium, bei dem der Jude alles gilt; eine Haushaltung, in der ein Jude die 
Schlussel zur Garderobe und zur Kasse des ganzen Hauses fuhrt; ein Departement oder 
Kommissariat, in welchem die Juden die Hauptgeschafte treiben; eine Universitat, auf 
welcher Juden als Makler und Geldverleiher der Studierenden geduldet werden: - das sind 
auszutrocknende Pontinische Sumpfe, denn nach dem alten Sprichwort, wo ein Aas liegt, da 
Sammeln sich die Adler, und wo Faulnis ist, hecken Insekten und Wurmer." 

Adrastea M. IV. St. I. S. 15f. 

Goethe 

Geb. 1749, gest. 1832 
Haman (zum Konig Ahasveros): 
"Du kennst das Volk, das man die Juden nennt, 
das auBer seinem Gott nie einen Herrn erkennt. 
Du gabst ihm Raum und Ruh, sich weit und breit zu mehren 
und sich nach seiner Art in deinem Land zu nahren. 
... sie haben einen Glauben, 
der sie berechtiget, die Fremden zu berauben, 
und der Verwegenheit stehn deine Volker bloB ... 
Der Jude liebt das Geld und furchtet die Gefahr. 
Er weiB mit leichter Muh' und ohne viel zu wagen, 
durch Handel und durch Zins Geld aus dem Land zu tragen ... 
Auch finden sie durch Geld den Schlussel aller Herzen, 
und kein Geheimnis ist vor ihnen wohl verwahrt, 
mit jedem handeln sie nach seiner eignen Art. 
Sie wissen jedermann durch Borg und Tausch zu fassen; 
der kommt nicht los, der sich nur einmal eingelassen ... 
- Es ist ein jeglicher in deinem ganzen Land 
auf ein und andere Art mit Israel verwandt, 
und dieses schlaue Volk sieht einen Weg nur offen: 

-271- 



So lang die Ordnung steht, so lang hat's nichts zu hoffen" ... 
Goethe, Das Jahrmarktsfest zu Plundersweilern. 

An Jacobi schreibt Goethe u. a.: 

"O du armer Christe, wie schlimm wird es dir ergehen, wenn der Jude deine schnurrenden 
Fliiglein nach und nach umsponnen haben wird" - und weiter warnt er "vor den jiidischen 
Pfiffen" des Juden Moses und Mendelssohn. 

Goethe, Brief e: Weimarer Ausgabe - VII. 131. 

Als der judische Geheime Finanzrat Israel Jacobsohn in Braunschweig eine "Untertanigste 
Vorstellung an Se. Hoheit den Fursten Primas" (Braunschweig 1808) richtete und darin die 
Aufhebung aller noch bestehenden Beschrankungen fiir die Juden forderte, bemerkte Goethe: 
"Dem braunschweigischen Juden-Heiland ziemt es wohl, sein Volk anzusehen, wie es sein 
und werden sollte, dem Fursten Primas aber ist auch nicht zu verdenken, daB er das 
Geschlecht behandelt, wie es ist und wie es noch eine Weile bleiben wird." 

Auf eine Schrift, die im Jahre 1808 gegen die Veroffentlichung Jacobsohn und gegen die 
Juden-Emanzipation unter dem Titel: "Bemerkungen iiber des Geheimen Finanzrats Israel 
Jacobsohn's Schrift" ohne Angabe des Verfassers erschien, auBerte Goethe: "Es war mir sehr 
angenehm zu sehen, daB man dem finanzgeheimratlichen jakobinischen Israelssohn so tuchtig 
nach Hause geleuchtet hat. Konnen Sie mir den Verfasser der kleinen Schrift wohl nennen? 
Es sind treffliche Stellen darin, die in einem Pladoyer von Beaumarchais wohl hatten Platz 
finden konnen. Leider ist das Ganze nicht rasch, kiihn und lustig genug geschrieben, wie es 
hatte sein miissen, um jenen Humanitats-Salbader vor der ganzen Welt ein fiir allemal 
lacherlich zu machen." 

Aus "Goethes Briefwechsel mit einem Kinde", von Bettina v. Arnim. 

"Das israelitische Volk hat niemals viel getaugt, wie es ihm seine Anfuhrer, Richter, 
Vorsteher, Propheten tausendmal vorgeworfen haben; es besitzt wenig Tugenden und die 
meisten Fehler anderer Volker ..." 

"Was soil ich aber nun von dem Volke sagen, das den Segen des ewigen Wandern vor alien 
anderen sich zugeeignet und durch seine bewegliche Tatigkeit die Ruhenden zu uberlisten und 
die Mitwandernden zu uberschreiten versteht?" ... 

"An dieser (der christlichen) Religion halten wir fest, aber auf eine eigene Weise: wir 
unterrichten unsere Kinder von Jugend auf von den groBen Vorteilen, die sie uns gebracht hat, 
dagegen von ihrem Ursprung, ihrem Verlaufe geben wir zuletzt Kenntnis, alsdann wird uns 
der Urheber erst lieb und wert, und alle Nachricht, die sich auf ihn bezieht, wird heilig. In 
diesem Sinne, den man vielleicht pedantisch nennen mag, aber doch als folgerecht ans 
erkennen muB, dulden wir keinen Juden unter uns, denn wie sollten wir ihm den Anteil an der 
hochsten Kultur vergonnen, deren Ursprung und Herkommen er verleugnet?" 

Goethe, Wilhelm Meisters Wanderjahre. 2. Buch, 2. Kap., und 3. Buch, 9. u. 11. Kap. 

Als im Jahre 1823 durch ein Gesetz die Ehe zwischen Juden und Christen gestattet wurde, 
geriet Goethe, wie der Kanzler F. v. Muller erzahlt hat, "in leidenschaftlichen Zorn iiber das 
neue Judengesetz, das die Heirat zwischen beiden Glaubens-Verwandten gestattet". Er ahnte 
die schlimmsten Folgen davon, behauptete, wenn der General-Superintendent Charakter habe, 
musse er lieber seine Stelle niederlegen, als eine Judin in der Kirche im Namen der heiligen 
Dreieinigkeit trauen. Alle sittlichen Gefuhle in den Familien, die doch auch auf dem 

-272- 



religiosen ruhten, wiirden durch ein solch skandaloses Gesetz untergraben. Uberdies wolle er 
nur sehen, wie man verhindern wolle, daB eine Jiidin einmal Oberhofmeisterin werde. Das 
Ausland miisse durchaus an Bestechung glauben, um die Adoption dieses Gesetzes 
begreiflich zu finden; wer wisse, ob nicht der allmachtige Rothschild dahinter stecke. 

Vom Kanzler Friedrich v. Miiller erzdhlt in seinen Unterredungen mit Goethe; 
herausgegeben von Burkhardt, Stuttgart 1870, S.57; und in "Goethes Gesprache" von 
Woldemar Frhr. v. Biedermann (Gesprdch 371), Leipzig 1889 bis 1891. 

"Die heilige Schrift redet allerdings nur von einem Menschenpaare, das Gott am sechsten 
Tage erschaffen. Allein, die begabten Manner, die das Wort Gottes aufzeichneten, das uns die 
Bibel uberliefert, hatten es zunachst mit ihrem auserwahlten Volke zu tun, und wollen wir 
auch diesem die Ehre seiner Abstammung von Adam keineswegs streitig machen. Wir andern 
aber, sowie auch die Neger und Lapplander und schlanke Menschen, die schoner sind als wir 
alle, hatten gewiB auch andere Urwater; wie denn die werte Gesellschaft gewiB zugeben wird, 
daB wir uns von den echten Abkommlingen Abrahams auf eine gar mannigfaltige Weise 
unterscheiden und daB sie, besonders was das Geld betrifft, es uns alien zuwortun. 

"Judisches Wesen, Energie der Grand von allem. Unmittelbare Zwecke. Keiner, auch nur 
der kleinste, geringste Jude, der nicht entschiedenes Bestreben verriete, und zwar ein 
irdisches, zeitliches, augenblickliches." 

"Judensprache hat etwas Pathetisches." 

Eckermanns Gesprache mit Goethe, (Reclam-Atisgabe), Bd. II, S. 16. 

Schiller 

1759 bis 1805 

"Die Unwiirdigkeit und Verworfenheit der (judischen) Nation kann das erhabene Verdienst 
ihres Gesetzgebers (Moses) nicht vertilgen und ebensowenig den groBen EinfluB vernichten, 
den diese Nation mit Recht in der Weltgeschichte behauptet. Als ein unreines und gemeines 
GefaB, worin aber etwas sehr Kostbares (der Monotheismus) aufbewahrt worden, mussen wir 
sie schatzen ... Wahrend dieses langen Aufenthaltes lebten sie abgesondert von den Agyptern, 
abgesondert sowohl durch den eigenen Wohnplatz, den sie einnahmen, als auch durch den 
moralischen Stand, der sie alien Eingeborenen des Landes zum Abscheu machte und von 
allem Anteil an den burgerlichen Rechten der Agypter ausschloB ... Eine solche abgesonderte 
Menschenmenge im Herzen des Reichs, durch ihre nomadische Lebensart muBig, die unter 
sich seinehr genau zusammenhielt, mit dem Staat aber gar kein Interesse gemein hatte konnte 
bei einem feindlichen Einfall gefahrlich werden und leicht in Versuchung geraten, die 
Schwache des Staates, deren muBige Zuschauerin sie war, zu benutzen ... Zu der Furcht und 
dem Widerwillen also, welche man in Agypten von jeher gegen sie gehegt, gesellte sich noch 
Ekel (wegen der Aussatz-Krankheit) und eine tief zuriickstoBende Verachtung'V' 

"Die Sendung Moses", Reclam, Bb. 10, S. 235 ff. 

Zu Schillers Zeiten war es noch unbekannt, dafi die alten Kulturvolker schon lange vor 
dem Auftreten der Juden eine Eingottlehre (Monotheismus) kannten. Erst die neuere 
Altertumsforschung hat hieruber Klarheit gebracht. Zudem kann die jiidische Lehre nicht 
Anspruch darauf erheben, einen Monotheismus im hoheren Sinne darzustellen, da sie einen 
Gott alter Menschen nicht kennt, sondern nur einen nationalen Sondergott verehrt, der 
ausschliefilich fur das Volk Juda sorgt und alle ubrigen Volker mit Hafi verfolgt. (Vgl. 
Fritsch, "Der falsche Gott".) Sonach mufi die Verehrung fur das "unreine und gemeine 
Gefdfi" wesentlich herabgestimmt werden. 



273 



Napoleon I. 

Geb. 1769, gest. 1821 

"Die judische Nation geht seit Moses Zeiten ihrer ganzen Anlage nach auf Wucher und 
Erpressung aus ..." 

"Die franzosische Regierung darf nicht mit Gleichgiiltigkeit zusehen, wie eine niedrige, 
heruntergekommene, aller Schlechtigkeiten fahige Nation die beiden schonen Departements 
des alten ElsaB ausschlieBlich in ihren Besitz bringt. Man muB die Juden als Nation, nicht als 
Sekte betrachten. Das ist eine Nation in der Nation; ich mochte ihnen, wenigstens fur eine 
bestimmte Zeit, das Recht, Hypotheken auszuleihen, entziehen; denn es ist fur das 
franzosische Volk zu demutigend, sich der niedrigsten Nation zu Danke verpflichtet fuhlen zu 
mussen. Ganze Dorfer sind durch die Juden ihren Eigentumern entrissen worden; sie haben 
die Leibeigenschaft wieder eingefuhrt; sie sind wahre Rabenschwarme ..." 

"Durch gesetzliche MaBnahmen muB man der Selbsthilfe zuvorkommen, die man sonst 
gegen die Juden anzuwenden genotigt ware; sie wiirden Gefahr laufen, eines Tages von den 
Christen des ElsaB niedergemetzelt zu werden, wie es ihnen so oft, und fast immer durch 
eigene Schuld, ergangen ist. 

Die Juden befinden sich nicht in derselben Stellung wie die Protestanten und die 
Katholiken. Man muB iiber sie staatsrechtlich, nicht nach dem burgerlichen Rechte, richten, 
da sie keine Burger sind. 

Man konnte ihnen auch den Handel verbieten, weil sie ihn durch Wucher entehren und ihre 
abgeschlossenen Geschafte als betriigerisch fur nichtig erklaren. 

Die Christen des ElsaB und der Prafekt von StraBburg haben mir bei meiner Durchreise 
durch diese Stadt viele Beschwerden iiber die Juden ubermittelt. 

Ich mache darauf aufmerksam, daB man sich nicht in dem Grade beklagt iiber die 
Protestanten noch iiber die Katholiken wie iiber die Juden. Das hat seinen Grand darin, daB 
das Unheil, das die Juden anrichten, nicht von Individuen kommt, sondern von der 
Gesamtheit dieses Volkes selbst. Es sind Raupen und Heuschrecken, die Frankreich 
verwiisten ... Ich will nicht, daB man theoretischen und egoistischen Prinzipien das Wohl der 
Provinzen opfert. 

Napoleon 1. im franzosischen Staatsrate (Sitzung vom 30. April 1806). Abs. Dictionnaire 
Napoleon ou recueil alphabetique des opinions et jugements de l'empereur Napoleon Ier, ed. 
par Damas Hinard, 2. ed. Paris 1854. 

"Man rat mir, die Wanderjuden, die das franzosische Durerrecht nicht verdienen werden, 
auszuweisen, und die Triunale anzuhalten, von ihrer Vollmacht gegen den Wucher Gebrauch 
zu machen, a